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Planung einer Mischkultur, für die Hochbeete!

Der Garten ist jetzt in der Winterruhe und tankt Kraft für die nächste Gartensaison. Viele von euch überlegen, was war gut in der vergangenen Saison und was ist nicht optimal gelaufen?! Welches Gemüse oder welche Kräuter haben uns eine reichhaltige Ernte beschert? Oder es werden bereits Pläne für die kommende Gartensaison geschmiedet? Habt ihr schon Pläne für neue Gartenprojekte geschmiedet? Viele Ideen sind bei mir schon gesammelt und bereits in die Planung übergegangen.

Seit einigen Jahren kultivieren wir unser Gemüse in einem Hochbeet (siehe Blog-Beitrag: „Gärtnern im Hochbeet“) und in diesem Jahr kam ein weiteres Hochbeet dazu. Aus jedem Gartenjahr nehmen wir neue Erfahrungen in das nächste Jahr mit. Wir tauschen uns dann aus und schauen zusammen, was wir verbessern können. Der Anbau von Gemüse hat sich in letzter Zeit bei uns wieder verstärkt und das soll noch ein weiteres Stück ausgebaut werden. Der Anbau von eigenen Gemüse im Garten, auf der Terrasse oder sogar auf dem Balkon hat in den letzten Jahren sehr an Bedeutung gewonnen. Denn Gemüse aus dem eigenen Anbau schmeckt immer am besten.

Unsere beiden Hochbeete im Frühjahr 2019!

Unsere Planung für die beiden Hochbeete sind im vollen Gange. Nicht nur das Gärtnern bereitet uns Freude, auch das Schmieden von Plänen. Für die neue Gartensaison ist ein weiteres Hochbeet in Planung, damit wir noch ein bisschen mehr Gemüse ernten können. Über die genaue Größe des neuen Hochbeetes haben wir uns noch nicht verständigen können. Naja, ein bisschen Zeit ist ja noch, bevor es mit dem Anpflanzen des Gemüses los geht. Der Standort des neuen Hochbeetes ist schon festgelegt und welche Gemüsekulturen wir dort kultivieren. Das neue Hochbeet findet seinen Platz bei den bereits vorhandenen Hochbeeten. So dass sie zusammen eine Einheit bilden.

Der Anbau in den Hochbeeten war bei uns immer ein bisschen chaotisch, trotz einer Idee. Die Ernte war trotzdem sehr üppig und hat so manchen Teller gefüllt.

Ein guter Ansatz eines Anbauplans, aus dem Jahr 2016!

Für die nächste Gartensaison möchten wir die Mischkultur anwenden. In dem Buch von Schwester Christa Weinrich OSB “ Mischkultur im Hobbygarten“ (unbezahlte Werbung Ulmer Verlag, eine persönliche Buchrezension) wird gut erklärt, wie die Mischkultur anzuwenden ist und daraus habe ich einen Anbau-Plan für das kommende Jahr entwickelt.

Es hat mir sehr viel Spaß gemacht und bin jetzt schon ziemlich gespannt, wie sich der Anbau-Plan umsetzen lässt. Bei der Planung für den Anbau einer Mischkultur ist zu beachten, dass sich die Kultur vertragen. Es gibt Kulturen, die man nicht zusammen anbauen sollte. Aus dieser Grundlage entstanden meine Pläne! Nachfolgend möchte ich euch gerne meine Anbau-Pläne für eine Mischkultur präsentieren.

Der Anbau-Plan für das große Hochbeet!

Vielleicht bekommt ihr jetzt auch Lust, Pläne für die neue Gartensaison zu gestalten! Dabei wünsche ich euch viel Spaß!

Eure Sandra

Winterliche Traumlandschaft!

Die Veränderung der Natur je nach Jahreszeit finde ich sehr beeindruckend. Im Frühjahr zeigt sich das erste Grün und die ersten Blüten. Die Natur erwacht zum neuen Leben. Wenn alle Blätter und Blüten uns ihre volle Pracht präsentieren, dann wissen wir, es ist Sommer. Sobald wir die ersten roten, gelben oder braunen Blätter am Baum oder Strauch entdecken fängt der Herbst an. Ein unglaubliches Phänomen, welches uns die Natur gibt. Aber nicht nur die genannten Jahreszeiten sind schön, auch die winterlichen Landschaft bieten viel. Daher möchte ich euch gerne in diesem Beitrag auf eine Reise in die Natur im Winter nehmen.

Gräser im Winter am Uferrand (Januar 2019)

Im Winter entstehen einzigartige Bilder, egal ob Sonnenstrahlen vorhanden sind oder nicht. Auch das gedämmte Tageslicht lässt Bäume, Sträucher und verblühte Wildblumen auf eine andere Weise in den Mittelpunkt stellen.

Eine Landschaftsaufnahme, wie aus dem Bilderbuch!

An einigen Bäumen hängen Hagebutten oder andere Früchte dran, die ihre eigenes Porträt zeichnen. Wenn auch noch Schnee ins Spiel kommt, entsteht ein märchenhaften Gemälde! Jede Witterung, egal ob Schnee, Regen oder Nebel schreiben ihre eigene bildliche Geschichte.

Gehölze in verschiedenen Farbnuancen!

Nicht nur die Bäume schreiben im Winter ihre eigene Geschichte, sondern auch Wildblumen und Gräsern. Die Wildblumen zeigen vielleicht noch ihre prachtvolle Blüte oder man sieht den verblühten Blütenstand. In jedem Entwicklungsstand finde ich die Wildpflanzen, sowie die Gräser attraktiv, aber besonders im Winter ein persönliches Highlight!

Ein Meer von Wildpflanzen!

Gräser sehen im Winter aus, als wenn sie vertrocknet sind. Aber sie sind nicht vertrocknet, sondern sie sind im Ruhezustand. Dieses Erscheinungsbild zaubert ein attraktives Bild. Erst im Frühjahr werden Gräser zurückgeschnitten, damit sie neu austreiben können.

Winterliche Gräser am Feldrand!

Ein weiteres Highlight sind die Knospen, die auf das neue Frühjahr warten. Ihre Ausstrahlung geben den Sträuchern einen sehr eigenständigen Charakter, die in der winterlichen Umgebung zur Geltung kommt. Mehr zu „Gehölze im Winterschlaf“ findet ihr in einem separaten Beitrag.

Viele schöne winterliche Landschaft entdeckt man bei einem Spaziergang! So ein alltäglicher Spaziergang lässt all den Stress vergessen.

Eure Sandra

Dekorationen in der Weihnachtszeit: Zapfenzauber und Lichtermeer!

In der Adventszeit wird alles gemütlich dekoriert mit Zapfen, Äpfeln und Tannenzweige und Kerzen. Zusammen mit der Familie basteln, backen oder gemeinsames Kaffee trinken gewinnt in dieser besinnlichen Zeit mehr an Bedeutung als im übrigen Jahr. Daher möchte ich euch gerne zwei schöne, selbstgemachte Dekorationen zeigen, die sogar mit Kindern gebastelt werden kann.

Mit Tannenzapfen und Sedum lässt sich der Zapfenzauber herstellen. Für den Zapfenzauber ist der Materialaufwand sehr gering. Folgende Materialien benötigt ihr:

  • Tannenzapfen mindestens mittlere Größe
  • Sedum, Sorte individuell, welche ihr am liebsten mögt
  • Dekorationen zum Beispiel Knöpfe, Sterne …
  • Breites Geschenkband
  • Heißklebepistole, alte Zeitung als Unterlage, Schere

Nun kann es losgehen! Die Heißklebepistole sollte vor der Basteleien auf Betriebstemperatur gebracht werden. Bitte die Kinder nicht ohne Aufsicht basteln lassen! Als Erstes werden die kleinen Sedum-Ableger von der großen Rosette getrennt.

Danach wird das breite Geschenkband (Farbe je nach Geschmack) mit Hilfe des Heißklebers befestigt. Denn die dekorierten Zapfen können aufgehängt oder in die Dekoration eingearbeitet werden.

Jetzt kommen die Sedum-Ableger ins Spiel. Sie werden in die breiten Offnungen der Zapfen mit dem Heißkleber eingeklebt. Durch ihre dicken Blätter können sie sehr gut ohne Wasser auskommen und über eine gewisse Zeit halten sie!

Hier sieht man schön, dass die Rosette des Sedums optimal in die Öffnung des Tannenzapfen passt.

Nachdem die Rosetten ihren Platz gefunden haben, kommt die zusätzliche Dekoration zum Einsatz. Das können Knöpfe, Sterne oder andere Dinge sein. Sie werden ebenfalls mit dem Heißkleber befestigt.

Durch das schnelle Trockenen des Klebers können die Zapfen sofort verwendet werden. Ich habe einen Kranz aus Kiefernzweigen gebunden und in Mitte des Kranzes einen der Zauberzapfen gehängt.

Neben der weihnachtlichen Dekoration dürfen die Lichter nicht fehlen. Aber einfach nur Teelichter aufstellen, ist ein bisschen langweilig. Daher möchte ich euch gerne zeigen, wie schön Kerzen aussehen können, mit geringen Aufwand.

Übersicht der Materialien:

Das große Einmachglas habe ich vorher mit Acrylfarbe verschönern. In das Einmachglas kommt getrocknetes Moos, damit die Kerze halt bekommt.

Dann die Kerze gerade reinstellen und drum herum kommen getrocknete Apfel oder andere getrocknete Dekorationen.

Abschließend möchte ich euch eine Möglichkeit präsentieren, Teelichter aufzuhübschen.

Materialübersicht:

Auf dem Untersetzer wird das Moos platziert. Danach bindet ihr einen Kranz mit Buchsbaum und Efeuranken. Für den Kranz nimmt einen Kranzrohling und ein guten, festen Wickeldraht!

Zur Verschönerung des Kranzes werden passende Elemente angebracht.

Das Teelicht kommt in ein Glas, welches mit Moss und Dekorationen gefüllt ist.

Viel Spaß beim Kreative Basteln!

Eure Sandra

Pflanzen, die uns die Adventszeit verschönern!

Nun ist es soweit, der erste Advent steht vor der Tür! Die Zeit vergeht mal wieder viel zu schnell und bis zum Heiligenabend ist es nicht mehr weit. Im Garten herrscht eine herrliche Winterruhe. Eine besinnliche Zeit fängt an! Genau für diese besinnliche Zeit gibt es eine schöne, zauberhafte Auswahl an Pflanzen, die uns den Advent noch einmal verstärkt verschönert. Daher möchte ich euch gerne meine Lieblingspflanzen im Advent zeigen.

Der klassische Weihnachtsstern:

Der Weihnachtsstern gehört seit Jahrzehnten zu Weihnachten. Mit seinen farbigen Hochblättern bildet er in vielen weihnachtlichen Dekoration den zentralen Mittelpunkt. Die Sortenvielfalt der Weihnachtssterne lässt ein atemberaubendes Bild entstehen und für jeden Geschmack ist sicher etwas dabei.

Die Christrose:

Die Christrose versetzt den Garten, die Balkonkästen oder die Kübel auf der Terrasse auf charmante Weise in weihnachtliche Stimmung. Sie lässt sich sehr dekorativ verwenden und setzt somit eindrucksvolle Akzente. Ihre Blüten erfreuen uns den ganzen Winter. Besonders toll, kommen die weißen Blüten in Kombination mit Tannenzweige und roten Früchten zur Geltung.

Amaryllis:

Bei der Amaryllis spielt die Blüte die zentrale Hauptrolle. Ihre Blätter werden nicht verwendet und bekommen fast keine Aufmerksamkeit. Die Amaryllis gibt es als Topfware oder sie wird in der Floristik eindrucksvoll als Schnittblume eingesetzt. Mit Kiefernzweigen bildet die Blüte eine herrliche Weihnachtsdekoration.

Alpenveilchen:

Das Alpenveilchen mit seinen dekorativen Blüte, bildet in Kombination mit seinen Blättern eine sehenswerte Partnerschaft. Nicht nur als Zimmerpflanze kann sie verwendet werden, sondern findet auch draußen ihre Verwendung (verträgt bis cirka -4Grad). Besonders das Alpenveilchen mit weißen und roten Blüten sind beliebt in der Weihnachtszeit.

Weihnachtskaktus:

Der Weihnachtskaktus blüht in vielen Fällen zur Weihnachtszeit. Zu anderen Zeiten im Jahr erfreuen uns seine dickfleischgen Blätter. Leider halten die Blüte im Durchschnitt nur 5-7 Tage.

Mit den passenden, dekorativen Blüten und Blättern kann die Adventszeit losgehen!

Eine schöne Adventszeit wünsche ich euch!

Eure Sandra

Anwendung von Gelb-und Blautafeln!

(unbezahlte Werbung für Sautter und Stepper)

Anmerkung: Alle Bilder wurden von Sandra Harmel fotografiert und bearbeitet!

Eure Pflanzen zeigen Symptome, die auf einen Schaderreger hindeuten können. Aber ihr könnt nicht genau feststellen, welcher Schaderreger eure Pflanzen heimgesucht haben. Einige Schädlinge sind sofort erkennbar, wie zum Beispiel die Blattläuse oder Spinnmilben. Bei anderen Schädlingen gibt es Symptome, aber der eigentliche Schaderreger wird nicht gesehen. Mit Hilfe von Gelb-und Blautafeln kann überprüft werden, welcher versteckte Schaderreger sich in euren Pflanzen zu schaffen macht. Eine einfache Methode, die ohne großen Aufwand eingesetzt werden kann.

Zusammen mit der Firma Sautter und Stepper habe ich ein Monitoring mit Gelb-und Blautafeln auf meiner Terrasse durchgeführen und wird in der nächsten Gartensaison auch im Garten fortgesetzt.

Die Ausgangssituation:

Bei der Betrachtung meiner bepflanzten Kübel und die Pflanzen im Beet zeigten sich Stellen, die vermutlich von einem Schaderreger stammen können. Aber um welchen Schaderreger es sich handelte, wusste ich nicht.

Das Schadbild am Majoran. Helle Punkte zieren die Blätter.

Daher beschloss ich, dass eine Überprüfung mit Gelb-und Blautafeln eine sinnvolle Lösung darstellt. In Rücksprache mit Herrn Sautter wurde eine erste Überprüfung geplant und umgesetzt. Denn die Gartensaison neigte sich bereits dem Ende zu.

Anwendung der Gelb-und Blautafeln:

Die Gelb-und Blautafeln sind mit Leim bestrichen, wodurch die fliegenden Schaderreger an den Tafeln dann kleben bleiben. Daher die Gelb-und Blautafeln an dem gelochten Rand vorsichtig festhalten. Mit Hilfe von Draht werden sie in Höhe des Pflanzengifpfels befestigt.

Kontrolle:

Eine regelmäßige Kontrolle der Gelb-und Blautafeln sollte erfolgen. Denn nur dadurch, kann festgestellt werden, ob sich fliegende Schaderreger in den Pflanzen befinden. Meine erste Kontrolle habe ich nach zwei Tagen durchgeführt. Nach einer Woche ist es zu empfehlen, die Gelb-und Blautafeln zu erneuern. Denn auch andere Partikel können an den Gelb-und Blautafeln sich befinden.

Ein Zwischenergebnis:

Nach meinen regelmäßigen Kontrollen konnte ich keinen Befall an fliegenden Schaderreger feststellen. Die Anwendung der Gelb-und Blautafeln ist sehr einfach und schnell umzusetzen. Damit ein Schädlingsbefall frühzeitig erkannt wird, ist es zu empfehlen, ein dauerhaftes Monitoring mit Gelb-und Blautafeln durchzuführen. In der nächsten Gartensaison wird es fortgeführt.

Eure Sandra