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Warum habe ich das Fernstudium Natur-und Umweltpädagogik gemacht?

Ich habe euch bereits in mehreren Beiträge über mein Fernstudium Natur-und Umweltpädagogik berichtet. Im August 2019 ist es erfolgreich beendet wurden. Sicher haben sich einige gefragt, warum ich dieses Fernstudium gemacht habe. Diese Frage möchte ich euch gerne in diesem Beitrag beantworten.

Natur pur! Entdeckung beim Spaziergang durch die Eilenriede, Hannover.

Für mich ist Weiterbildung sehr wichtig. Ich interessiere mich für die Themengebiete Garten, Natur und Umwelt und daher war sofort klar, dass ich in diesen Bereichen eine Weiterbildung machen wollte. Hinzu kommt noch, dass ich gerne lese und sogar zwischenzeitlich das Lernen mag. Nach einigen Recherchen fand ich dann den Lehrgang Natur-und Umweltpädagogik und sofort war mir klar, dass es dieser Lehrgang werden sollte. Die Lerninhalte im Überblick haben mich auch sofort angesprochen. Einige Themengebiete waren mir bereits aus dem Gartenbau bekannt. Andere Themen weckten sehr schnell mein Interesse. Vor allem die Lerninhalte, wo es direkt um Kinder ging.

Ein weiterer Grund für das Fernstudium war, dass ich während der Schwangerschaft und der Elternzeit eine abwechslungsreiche Aufgabe wollte. In der Schwangerschaft war das Lernen sehr flexibel. Seit mein Sohn da ist, musste ich das Lernen sehr genau planen. Es ist mir richtig gut gelungen. Ich hatte sogar das Gefühl, dass meine Motivation zum Lernen besser war, als in der Schwangerschaft.

Notizen zum Lerninhalt!

Der gesamte Aufbau des Lehrgangs hat mich schließlich überzeugt,das Fernstudium zu beginnen und erfolgreich zu beenden. Es kommt immer darauf an, ob so ein Fernstudium zu einem passt und ob es zeitlich machbar ist. Da beides bei mir gepasst hat , war es die richtige Entscheidung ein weiteres Fernstudium zu machen. Außerdem kann man sich die Zeit des Lernens selber einteilen,was ein weiterer Grund für ein Fernlehrgang ist.

In einem letzten Beitrag zu meinem Fernstudium Natur-und Umweltpädagogik werde ich euch über mein persönliches Fazit berichten.

Eure Sandra

Ideenreichtum für die nächste Topfgarten-Saison auf der Terrasse!

Die Terrasse präsentiert sich gerade in ihrem Winterkleid. Alles wächst ruhig vor sich hin oder tankt Kraft für die kommende Blütezeit. Einige Pflanzen lassen es sich unter dem Winterschutz gut gehen. Bei den Hortensien, sowie der Kletterhortensie kommen die Knospen für die bevorstehende Blüte ausdrucksvoll rüber. Das gesamte Bild wird durch die immergrünen Pflanzen zauberhaft ergänzt.

Der winterliche Blick!

Ich nutze die Zeit ohne das Gärtnern auf der Terrasse, um Ideen zu sammeln und daraus einen Plan zu erstellen. Das ist einfach gesagt als getan! Es sind ziemlich viele Ideen, die ich zur Zeit aufschreibe. Dabei fällt mir auf, dass es schon reichlich sind! Bei so einer Ansammlung von Ideen, merke ich gerade, dass der Platz nicht ausreichend wird, um alles umzusetzen.

Die Terrasse hat nur einen gewissen Platzbedarf, den ich für Pflanzen verwenden kann. Denn Sitzgelegenheiten müssen ja auch noch irgendwo hin und Spielmöglichkeiten für meinen Sohn auch.

Bei so vielen Ideen muss ich mir klar werden, welche Ideen umzusetzen sind und welche nicht. Das ist gar nicht so einfach. Eine Kombination zwischen Blumen, Kräuter, Obst und Gemüse wäre schön. Diese Kombination habe ich bereits in der letzten Gartensaison ausprobiert. Alles hat seinen Platz gefunden und mir sehr viel Freude bereitet.

Der Anbau der unterschiedlichen Arten erfolgt in Töpfe und in den beiden Obstkisten. In einer der beiden Obstkiste wird Gemüse kultiviert. Welche Gemüsearten es genau sein werden, weiß ich noch nicht. Auf jeden Fall pflanze ich wieder Tomaten an. Das hat im letzten Jahr hervorragend geklappt. Gerne möchte ich eine Miniaubergine anbauen. Eine kleine Gemüsevielfalt wäre sehr schön.

Eine Topfhimbeere und Erdbeeren wachsen bereits in ihren Gefäßen und ich hoffe, dass wir dieses Jahr ein bisschen mehr naschen dürfen. Die Kräuter haben schon einen Platz auf der Terrasse gefunden. Sie werden dekorativ aufgewertet und vielleicht durch den einen oder anderen Kräutertopf ergänzt. Es soll alles harmonisches aussehen!

Die Zierpflanzen werde ich jahreszeitlich in die Töpfe pflanzen. Die zweite Obstkiste muss unbedingt aufgehübscht werden. Man sieht ihr schon die Jahre der Nutzung an. Sie soll den Mittelpunkt der blühenden Pflanzen bilden, als eine Art Eyecatcher! Die anderen Töpfe werden ansehnlich drum herum gestellt. Mit Hilfe eines kleinen Gerüst können unterschiedliche Höhen erzielt werden. Die Höhenunterschiede sollen die Pflanzen in den richtigen Blickwinkel stellen. Konkret ist hier der Plan noch nicht.

Im Zusammenhang mit dem Grill möchte ich wieder eine Art Outdoor- Küchenbereich schaffen. Es ist mir im letzten Jahr schon ganz ordentlich gelungen.

Aber da sehe ich noch Verbesserungspotential. Frisch Gemüse direkt verarbeiten, macht sicher sehr viel Spaß vor allem für meinen neugierigen Sohn.

Bin schon ziemlich gespannt auf die neue Terrassen- Saison und hoffentlich kann ich meine Ideen und den Plan dafür umsetzen. Wahrscheinlich ändert sich im Laufe der Saison das ein oder andere noch. Es bleibt spannend!

Eure Sandra

Über das Lesen der Gartenbücher und Schreiben einer Buchrezension.

Der Beitrag enthält unbezahlte Werbung.

Ich liebe Gartenbücher! Es gibt sehr viele, die uns über die unterschiedlichen Themen berichten. Es ist immer erstaunlich, welche Themengebiete es im Gartenbau gibt, wo ich selbst ein Neuling bin. Einige der Ideen aus der Vielzahl der Gartenbücher möchte ich gerne im eigenen Garten umsetzen, zum Beispiel Mischkultur im Hochbeet (siehe Beitrag: „Planung einer Mischkultur für das Hochbeet“).

Beim Ulmer Verlag (unbezahlte Werbung) bestelle ich Rezensionsexemplare bestimmter Gartenbücher und die werden mir per Post geschickt. Die Auswahl der Gartenbücher erfolgt nach meinem persönlichen Interesse oder wenn es sich um Neuerscheinungen handelt. Schon beim Bestellen der Rezensionsexemplare freue ich mich darauf sie zu lesen. Neugierig bin ich jedesmal! Nachdem die Bücher bei mir eintreffen, werden sie sofort durchgeblättert und in eine Liste eingetragen. Das mache ich, damit ich weiß, welche Gartenbücher ich bereits gelesen und darüber eine Buchrezension verfasst habe. Natürlich fotografiere ich den Stapel Bücher ab und veröffentliche es auf meinen Social Media Kanäle.

Meine letzte Buchbestellung für neue Buchrezensionen!

Wie entsteht nun eine Buchrezension?

Damit eine ausführliche Buchrezension entstehen kann, muss das Gartenbuch komplett gelesen werden. Aber das macht mir sehr viel Spaß und ich lerne dabei auch noch. Zu jedem Buch mache ich mir nebenbei Notizen. Zum Einem, wie ist das Gartenbuch gesamt aufgebaut zum Beispiel das Format oder das Inhaltsverzeichnis. Neben den Aufbau des Buches schreibe ich mir auf, meinen persönlichen Eindruck, der durch das Lesen auffällt. Je nach Buch sind auch meine Notizen, mal mehr oder weniger.

Die Buchrezensionen sollten strukturiert und übersichtlich gestaltet sein. Das war mein Ziel von Beginn an. Dafür habe ich für mich persönlich einen roten Faden entwickelt.

  1. Inhalt des Buches: Kurze Information über das Thema
  2. Aufbau des Buches: Beschreibung der Strukturen des Buches und Besonderheiten
  3. Mein persönlicher Eindruck: ich beschreibe meinen Eindruck des Buches, was war gut und welche Besonderheiten mir aufgefallen sind
  4. Fazit: Gibt den gesamt Eindruck wieder

Mit Hilfe meiner Notizen und diesem Leitfaden verfasse ich die Buchrezensionen. Am Schwersten finde ich die passenden Formulierung zu schreiben. Das nimmt eigendlich die meiste Zeit in Anspruch. Trotz des Aufwandes beim Schreiben ist es eine schöne Aufgabe Bücher zu lesen und über sie zu schreiben.

Warum lese und schreibe ich über Gartenbücher?

Das hat sicher mehrere Gründe. Zum Einem macht mir lesen sehr viel Spaß. Ich finde es sehr entspannend und dabei kann ich gut abschalten. Zweitens informiere ich mich über die unterschiedlichen Gartenthemen und lerne das ein oder andere dabei. Denn neues Lernen ist für mich auch sehr wichtig. Ein weiterer Grund ist, dass ich für die Terrasse oder für den Garten neue Ideen entstehen oder sogar neue Themen für eigene Beiträge. Nur um einige Gründe zu nennen!

Die nächsten Buchrezensionen sind bereits in Arbeit!

Lesen und Schreiben bildet!

Eure Sandra

Buchrezension: Iris Ney: Lebendige Gärten im Winter!

unbezahlte Werbung für den Ulmer Verlag.

Anmerkung: Alle Bilder wurden von Sandra Harmel fotografiert und bearbeitet.

Wenn man an Gärten im Winter denkt, kommen Begriffe auf, wie trostlos oder leblos. Aber auch im Winter können Gärten zauberhaft aussehen. Ich habe darüber im letzten Beitrag „Unser Garten im Winter“ berichtet. Daher passt die erste Buchrezension im neuen Jahr 2020 hervorragend. Als ich den Titel „Lebendige Gärten im Winter“ gelesen habe, war meine Neugier sofort geweckt.

Inhalt des Buches:

Das Buch „Lebendige Gärten im Winter“ beschreibt eindrucksvoll, wie man Gärten auch im Winter lebendig gestalten kann. Viele Erklärungen über die richtigen Pflanzen erwarten den Leser, welche durch die passenden Bilder eine prima Ergänzung bilden.

Aufbau des Buches:

Das Format des Buches ist passend ausgesucht wurden. Die Auswahl des Titelbild hat die Autorin zum Buchtitel treffend ausgesucht, so das der Leser weiß, um welche Thematik es sich hier handelt. Beim Lesen des Buchrückentext wird deutlich, dass es sich um ein vielversprechendes Gartenbuch handelt. Gesamt betrachtet, ist die äußere Gestaltung sehr gut gelungen.

Das Inhaltsverzeichnis ist gut strukturiert aufgebaut. Es ist sehr übersichtlich gestaltet und mit schönen, winterlichen Bildern untermalt. Man merkt gut, dass das Buch ein ansprechenden Konzept verfolgt.

Hinzu kommen die hochwertigen Seiten im gesamten Buch. Es wird deutlich, dass die Autorin mit einer großen Leidenschaft daran gearbeitet hat. Das komplette Bildmaterial kommt sehr gut zur Geltung. Sie sind nicht verpixelt. Jedes Detail ist gut zu erkennen und durch die kleinen Erklärungen der Autorin verständlich im Kontext zu den passenden Textpassagen.

Die Schriftgröße der Texte sind gut leserlich und verständlich erklärt. Überschriften und neue Kapitel sind deutlich zu Erkennen.

Über das Buch: Mein persönlicher Eindruck!

Gleich zu Beginn erwartet den Leser ein sehr schönes Vorwort und zeigt die Begeisterung der Autorin für winterliche Gärten. Es macht neugierig auf den weiteren Inhalt des Buches. Es ist alles verständlich für den Leser dargestellt und das von Beginn des Vorwortes bis zum Ende des Buches .

In den Texten sind keine komplizierte Fachbegriffe zu finden! Die botanischen Pflanzennamen sind durch kursive Schrift hervorgehoben. So das der Leser weiß, dass es der wissenschaftliche Pflanzenname ist.

Bestimmte Anmerkungen der Autorin werden durch eine gelbe Umrandung gekennzeichnet. Dies dient dem Leser als eine Art Hilfestellung. Die Anmerkungen sind dadurch nicht mit dem restlichen Text vermischt.

Das Kapitel „Texturen im Garten“ ist eindrucksvoll dargestellt und man lernt sehr gut, welche Formen und wie man sie gezielt einsetzten kann. Ein gelungener Auftakt! Von Beginn an lernt der Leser die unterschiedlichen Gehölze und seine Strukturen kennen. Dadurch werden die Zusammenhänge für den Leser deutlich und vereinfacht dargestellt. Alle Bilder lockern die Texte auf und sind an den passenden Stellen eingesetzt wurden. Die Schönheit der winterlichen Gehölze kommen gut zur Geltung und eigene Ideen für den Garten entstehen sofort.

Mit kleinen Einleitungen beginnt jedes neue Kapitel, welches immer zutreffend formuliert wurden ist. Es gibt dadurch einen kleinen Einblick in des Kapitel. So das der Leser eine ungefähre Ahnung bekommt, was ihn als Nächstes erwartet. Alles ist bis ins Detail beschrieben und man merkt schnell, dass die Autorin sich intensiv mit dieser Thematik auseinander gesetzt hat. Eine Menge recherche steckt dahinter und das wird anhand der Texte und Bilder sehr deutlich. Dieser Eindruck verstärkt sich, durch persönliche Erfahrungen die hin und wieder in den Texten auftauchen.

Nicht nur der Name der Pflanze wird genannt, auch die entsprechenden Sorten, die für einen winterlichen Akzent im Garten sorgen. So können sehr gut eigene Gestaltungsideen entstehen. Jeder Farbaspekt wird vorgestellt und das bildet den zentralen Schwerpunkt dar. Dabei werden nicht nur Gehölze präsentiert, auch Stauden, Gräser, Farne und Zwiebelpflanzen. Die Entdeckung einer Farbenvielfalt und wie man sie geschickt in Szene setzt, ist der Autorin eindrucksvoll geglückt.

Zum Abschluss wird noch auf die winterlichen Witterungen eingegangen. Diese können in der eignen Planung eine Rolle spielen. Der Serviceteil ist sehr informativ und bildet den passenden Abschluss des Buches.

Fazit:

Ein sehr gutes, informatives Gartenbuch, welches eine fast unbekannte Thematik durch leuchtet. Man bekommt richtig Lust seinen Garten für den Winter zu gestalten oder Ideen dazu zu entwickeln. Die Leidenschaft der Autorin zieht sich durch das gesamte Buch.

Eure Sandra

Kreatives Vogelfutter selbst herstellen.

Im Winter gibt es kaum Nahrung für die heimischen Vögel, die nicht ins Winterquartier in den Süden fliegen. Daher sollten wir unbedingt dafür sorgen, dass es in unseren Gärten oder auf der Terrasse/ Balkon Futterstellen gibt. Einfach ein Vogelhäuschen mit Futter und fertig. Das ist sicher die einfachste, unkomplizierte Lösung. Aber ich finde auch Vogelfutter kann kreativ aussehen. Der Zeitaufwand ist total gering und besonders kann man es mit Kindern zusammen herstellen.

Es entstehen keine großen Kosten und der Materialaufwand ist sehr gering. Folgende Materialien benötigt ihr für das kreative Vogelfutter:

  • Kokosfett
  • Körner zum Beispiel Sonnenblumen, Kürbiskerne und Rosinen oder eine fertige Mischung
  • Formen zum Beispiel Stern
  • Löffel, Topf, Schüssel, Schöpfkelle und ein bisschen Speiseöl

Materialien auf einem Blick!

Es wird ein Topf mit Wasser aufgesetzt wird. Das Wasser sollte nicht kochen, sondern ur warm werden. Über dem Wasser wird in einer Schüssel das Kokosfett zum Schmelzen gebracht. Vorsichtig, es wird heiß!

Das Kokosfett beginnt sich in eine flüssige Form zu versetzen.

Nachdem das Kokosfett in einen flüssigen Zustand versetzt worden ist, kommt nun die Körnermischung zum Einsatz. Die Körnermischung einfach in das flüssige Kokosfett geben. Ich habe die Menge einfach abgeschätzt und beim zwischenzeitlichen Umrühren entschieden,ob noch was hinzugefügt werden musste. Danach noch einen Schuss Speiseöl dazu geben. Das Speiseöl sorgt dafür, dass die Mischung nicht zu fest beim Aushärten wird!

Die Körnermischung wird zum flüssigen Kokosfett hinzugegeben!

Jetzt füllt man die Mischung in die entsprechenden Formen. Ich habe Sternförmchen verwenden. Aber da kann jeder selbst entscheiden, welche Form er lieber hat. Die Mischung bis zum oberen Rand füllen.

Abschließend muss das Ganze aushärten. Das kann im Kühlschrank oder auf der Fensterbank erfolgen. Natürlich auch draußen!

Wenn sie fest sind, können sie in ein Vogelhäuschen oder in die Sträucher gehängt werden.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Eure Sandra