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Hol dir den Frühling in die Wohnung!

Das Wetter ist stürmisch, regnerisch und einfach nur ungemütlich. Daher verbringen wir die freie Zeit in der warmen, kuscheligen Wohnung und warten darauf endlich auf dem Balkon, auf der Terrasse oder in den Garten zu gärtnern. Ich kann es auch kaum erwarten, endlich wieder in den Garten oder auf die Terrasse raus zu kommen. Damit die Wartezeit euch nicht zu lange vorkommt, holt den Frühling einfach in eure Wohnung. Wenn ich Tulpen sehe, dann verschwindet das schlechte Wetter für einen Moment.

Ich möchte euch in diesem Beitrag gerne zeigen, wie einfach und leicht sich Tulpen arrangieren lassen. Tulpen sind sehr vielseitig einsetzbar in der Floristik, sowie im Garten.

Für ein schönes Arrangement mit Tulpen braucht ihr folgende Materialien:

  • Tulpen, können bunt gemischt sein oder wer es mag auch einfarbig.
  • eine große Vase und eine kleine Vase
  • Steckmasse für frische Gestecke
  • scharfes Messer, Wasser und eine Unterlage
  • Dekorationselemente oder andere Grünpflanzen als Schnittblume z.B Efeu oder Efeutute…
Materialien auf einem Blick!

Das schöne Tulpenarrangement besteht aus zwei Vasen, wobei die kleinere Vase in das größere Gefäß gestellt wird. Ein schöner Effekt, ohne das jemand weiß, dass es sich um zwei Gefäße handelt. Die kleinere Vase wird mit Wasser befüllt und in die Größere vorsichtig gestellt. Nun werden die ersten Tulpen mit einem scharfen Messer schräg angeschnitten.

Dadurch gelangt das Wasser in die Leitbahnen der Tulpe und sie wird ausreichend mit Wasser versorgt. Nach dem Anschneiden kommen die Tulpen direkt in die kleine Vase.

Es sollten nur so viele Tulpen in die Vase, dass sie gefüllt ist und nicht zu eng stehen. In meine kleine Vase haben ungefähr 5 Tulpen gepasst. Das zweite Gefäß war eine runde, abgeflachte Vase. Um die kleine Vase habe ich gut durchfeuchtete Steckmasse gelegt.

In die frische Steckmasse werden die Tulpen nach dem Anschneiden gerade fest gesteckt, so haben sie einen festen Halt. Es sollten so viele Tulpen verwendet werden, dass die kleine Vase und die komplette Steckmasse nicht mehr zu sehen ist.

Zwischendrin können noch Efeuranken oder andere grüne Schnittblumen zur Ergänzung eingesetzt werden. Das kommt auf euren persönlichen Geschmack an. Abschließend kommen je nach Bedarf und Verwendung noch ausgewählte Dekorationselemente zum Einsatz.

Fertig ist ein schönes Arrangement aus Tulpen! Nur noch in Szene setzen und sich dran erfreuen!

Eure Sandra

Buchrezension: Ursel Bühring, Helga Ell- Beiser und Michaela Girsch: Heilpflanzen für Kinder

(unbezahlte Werbung) Für den Ulmer Verlag

Anmerkung: Alle Bilder wurden fotografiert und bearbeitet von Sandra Harmel

Seit ich selber Mama bin, ist mein Interesse an Pflanzen mit Heilwirkung gestiegen. Viele Heilpflanzen wachsen bereits in meinem Garten oder auf der Terrasse ohne das ich von ihren Heilkräften wusste. Daher gehört so ein Buch in das private Bücherregal. Beim Lesen über die Heilkräfte der Pflanze und Kinderkrankheiten habe ich vieles gelernt und daher möchte ich euch das sehr ans Herz legen.

Inhalt des Buches:

Das Buch „Heilpflanzen für Kinder“ ist ein Ratgeber, der sich mit Inhaltsstoffe der Heilkräuter und deren Wirkung befasst.

Aufbau des Buches:

Ein handlicher Ratgeber, den man sofort im Regal wieder finden wird, anhand seiner Größe. Die Gestaltung der Titelblattseite passt hervorragend zum Titel des Buches. Es zeigt deutlich die Heilpflanze und das sich, um einen Ratgeber für Kinder handelt.

Der Buchrückentext gibt auf verständnisvoller Weise erste Eindrücke des Buches an die Eltern weiter. Es wird direkt die gewünschte Zielgruppe angesprochen.

Das Inhaltsverzeichnis ist gut strukturiert und die Schriftgröße wurde so gestaltet, dass sofort die gewünschten Themen auffindbar sind. Im Weiteren erkennt man eine klare Linie, die durch das Inhaltsverzeichnis auch deutlich wird. Die Gestaltung ist schlicht gehalten mit gut ausgewählten Bildern.

Ein neues Kapitel wird durch eine doppelseitige Gestaltung angekündigt, auch hier sieht man das passende Bildmaterial. Ansonsten ist schön, dass jedes Kapitel durch eine farbliche Abgrenzung gekennzeichnet ist.

Die Texte sprechen den Leser direkt an und es liest sich in manchen Abschnitten so, als wenn man ein persönliches Gespräch führt.

Über das Buch: Mein persönlicher Eindruck!

Das Vorwort ist sehr einfühlsam und verständnisvoll von den Autorinnen verfasst wurden. Man merkt gleich, dass die Autorinnen sich sehr intensiv mit dieser Thematik beschäftig haben.

Die Übersicht über die unterschiedlichen Inhaltsstoffe enthält alle wichtigen Informationen auf einen Blick und das ohne komplizierte Fachbegriffe. Dadurch versteht der Leser den Inhalt leichter. Wichtige Zusatzinformationen werden durch einen roten Hintergrund hervorgehoben. Nach den allgemeinen Informationen folgt eine Erklärung, wie das Buch gelesen werden kann. Gerne hatte die Erklärung vor den allgemeinen Informationen stehen können und trotzdem ist sie für den Leser eine sehr gute Hilfsstellung.

Die Krankheitsbilder werden verständlich erklärt und sind gut Unterteilt innerhalb des Buches. Alles Wissenswerte ist enthalten und es befinden sich keine komplizierten Fachbegriffe in den Erklärungen. Besonders schön sind auch die Erklärungen zu den Sinnesorganen. Innerhalb der einzelnen Texten gibt es Seitenverweise, wo man das Rezept oder eine bestimmte Textpassage findet. Dadurch haben die Autorinnen auf einfache Weise Wiederholungen innerhalb des Buches vermieden.

Die tabellarischen Übersichten dienen dem Leser gut zur Orientierung, um schnell die gesuchten Textabschnitte aufzufinden und im Weiteren einen groben Überblick zu bekommen. Die gesamten Pflanzenporträts sind fachlich gut erklärt. Besonders gut ist, dass erwähnt wird, woher man die Heilpflanzen bekommt. Es ist ein guter Hinweis für den Leser. Alles ist sehr strukturiert, ob es um die Inhaltsstoffe oder um die Anwendungsgebiete geht.

Abschließend ist der komplette Serviceteil sehr übersichtlich und hilfreich gestaltet. Es ist alles auf einen Blick.

Fazit:

Ein rundum gelungener Ratgeber, der viele hilfreiche Informationen hat. Die komplette Gestaltung ist ansprechend und nicht zu überladen. Qualität der Texte, sowie der Bilder ist den Autorinnen bestens geglückt. Ich kann diesen Ratgeber nur empfehlen.

Eure Sandra

Anleitung zum Umtopfen von Grünpflanzen!

Zur Pflege von Zimmerpflanzen gehört neben dem Entfernen der verwelkten Blätter und die dazugehörige Düngung,auch das Umtopfen in den nächst größeren Topf mit frisches Substrat. Ich nutze die Winterpause im Garten dafür, meine Grünpflanzen umzutopfen, wenn sie es benötigen. Erstens habe ich für diese Kulturarbeit mehr Zeit und zweitens ist die Sehnsucht nach dem Gärtnern dann ein bisschen geringer. Man kann ganzjährig seine Grünpflanzen umzutopfen, aber der perfekte Zeitpunkt wäre das Frühjahr. Denn im Frühjahr ist das Wachstum stärker, weil die Grünpflanzen mehr Licht bekommen.

Warum müssen Grünpflanzen umgetopft werden?

Nach einigen Jahren werden die Töpfe für die Pflanzen zu eng und das vorhandene Substrat ist restlos aufgebraucht. Das bedeutet, im Substrat befinden sich keine verfügbaren Nährstoffe und es ist extrem von den Wurzeln der Pflanze durchwachsen. So das die Pflanze auch keinen stabilen Halt mehr bekommt. Das gesamte Wachstum ist eingeschränkt, es stockt richtig. Im Allgemein ist die gesamte Entwicklung der Pflanze beeinträchtigt.

Die Wurzeln fangen an den Topf zu umschlingen!

Wie oft sollte ich meine Grünpflanzen umtopfen?

Eine genaue Zeitangabe gibt es für diese Frage nicht genau. Es hängt vom Wachstum der jeweiligen Art ab. Um zu entscheiden, ob ich meine Grünpflanze umtopfe oder nicht, begutachte ich den Wurzelballen. Anhand der Wurzel kann man sehr schön erkennen, ob der vorhandene Topf zu klein ist oder noch genügend Substrat vorhanden ist. Neu gekaufte Pflanzen sollten in näherer Zeit umgetopft werden. Sie wurden in kleineren Töpfe kultiviert. Genauso wie Jungpflanzen!

Größe der neuen Töpfe!

Die neuen Töpfe sollten mindestens zwei bis drei cm größer sein als die alten Kulturtöpfe. Zum Beispiel ist ein Ficus im 10,5cm großen Topf muss er mindestens in einen 13cm Topf verpflanzt werden. Bei älteren Pflanzen ist es zu empfehlen einen fünf bis sechs cm größeren zu verwenden.

Einrichtung des Arbeitsplatzes:

Für ein bequemes Arbeiten an Grünpflanzen ist es wichtig, sich einen strukturierten Arbeitsplatz einzurichten. Alle benötigten Materialien sollten in greifbarerer Nähe zur Verfügung stehen. Folgende Materialien befinden sich auf den Arbeitsplatz:

  • Substrat, speziell für Grünpflanzen und Palmen
  • passende Töpfe
  • Zeitungspapier als Unterlage
  • je nach Bedarf Gartenschere, Gartenschaufel…

Schritt für Schritt:

  1. Den neuen Topf vorbereiten. Um Staunässe zu vermeiden, kann man den Topfboden mit Tonscherben, Kies… bedecken.
  2. Nun wird der alte Topf entfernt und die Wurzeln werden kontrolliert. Vertrocknete oder verfaulte Wurzeln müssen entfernt werden. Sie nehmen sonst den neuen Wurzeln den Platz weg.
  3. Den Topfboden mit dem entsprechenden Substrat bedecken. Die Grünpflanze wird nun mittig in den neuen Topf gestellt. Komplett mit Substrat auffüllen. Am Rand einen Gießrand von zwei cm lassen.
  4. Zum Schluss die Pflanze angießen.

Die Anleitung gilt generell für alle Pflanzen. Orchideen, Kakteen und andere spezielle Pflanzen benötigen ein Substrat, welches auf ihren Bedarf abgestimmt ist.

Das Gärtnern in der Wohnung macht fast genauso viel Spaß, wie im Garten oder auf der Terrasse!

Eure Sandra

Warum habe ich das Fernstudium Natur-und Umweltpädagogik gemacht?

Ich habe euch bereits in mehreren Beiträge über mein Fernstudium Natur-und Umweltpädagogik berichtet. Im August 2019 ist es erfolgreich beendet wurden. Sicher haben sich einige gefragt, warum ich dieses Fernstudium gemacht habe. Diese Frage möchte ich euch gerne in diesem Beitrag beantworten.

Natur pur! Entdeckung beim Spaziergang durch die Eilenriede, Hannover.

Für mich ist Weiterbildung sehr wichtig. Ich interessiere mich für die Themengebiete Garten, Natur und Umwelt und daher war sofort klar, dass ich in diesen Bereichen eine Weiterbildung machen wollte. Hinzu kommt noch, dass ich gerne lese und sogar zwischenzeitlich das Lernen mag. Nach einigen Recherchen fand ich dann den Lehrgang Natur-und Umweltpädagogik und sofort war mir klar, dass es dieser Lehrgang werden sollte. Die Lerninhalte im Überblick haben mich auch sofort angesprochen. Einige Themengebiete waren mir bereits aus dem Gartenbau bekannt. Andere Themen weckten sehr schnell mein Interesse. Vor allem die Lerninhalte, wo es direkt um Kinder ging.

Ein weiterer Grund für das Fernstudium war, dass ich während der Schwangerschaft und der Elternzeit eine abwechslungsreiche Aufgabe wollte. In der Schwangerschaft war das Lernen sehr flexibel. Seit mein Sohn da ist, musste ich das Lernen sehr genau planen. Es ist mir richtig gut gelungen. Ich hatte sogar das Gefühl, dass meine Motivation zum Lernen besser war, als in der Schwangerschaft.

Notizen zum Lerninhalt!

Der gesamte Aufbau des Lehrgangs hat mich schließlich überzeugt,das Fernstudium zu beginnen und erfolgreich zu beenden. Es kommt immer darauf an, ob so ein Fernstudium zu einem passt und ob es zeitlich machbar ist. Da beides bei mir gepasst hat , war es die richtige Entscheidung ein weiteres Fernstudium zu machen. Außerdem kann man sich die Zeit des Lernens selber einteilen,was ein weiterer Grund für ein Fernlehrgang ist.

In einem letzten Beitrag zu meinem Fernstudium Natur-und Umweltpädagogik werde ich euch über mein persönliches Fazit berichten.

Eure Sandra

Ideenreichtum für die nächste Topfgarten-Saison auf der Terrasse!

Die Terrasse präsentiert sich gerade in ihrem Winterkleid. Alles wächst ruhig vor sich hin oder tankt Kraft für die kommende Blütezeit. Einige Pflanzen lassen es sich unter dem Winterschutz gut gehen. Bei den Hortensien, sowie der Kletterhortensie kommen die Knospen für die bevorstehende Blüte ausdrucksvoll rüber. Das gesamte Bild wird durch die immergrünen Pflanzen zauberhaft ergänzt.

Der winterliche Blick!

Ich nutze die Zeit ohne das Gärtnern auf der Terrasse, um Ideen zu sammeln und daraus einen Plan zu erstellen. Das ist einfach gesagt als getan! Es sind ziemlich viele Ideen, die ich zur Zeit aufschreibe. Dabei fällt mir auf, dass es schon reichlich sind! Bei so einer Ansammlung von Ideen, merke ich gerade, dass der Platz nicht ausreichend wird, um alles umzusetzen.

Die Terrasse hat nur einen gewissen Platzbedarf, den ich für Pflanzen verwenden kann. Denn Sitzgelegenheiten müssen ja auch noch irgendwo hin und Spielmöglichkeiten für meinen Sohn auch.

Bei so vielen Ideen muss ich mir klar werden, welche Ideen umzusetzen sind und welche nicht. Das ist gar nicht so einfach. Eine Kombination zwischen Blumen, Kräuter, Obst und Gemüse wäre schön. Diese Kombination habe ich bereits in der letzten Gartensaison ausprobiert. Alles hat seinen Platz gefunden und mir sehr viel Freude bereitet.

Der Anbau der unterschiedlichen Arten erfolgt in Töpfe und in den beiden Obstkisten. In einer der beiden Obstkiste wird Gemüse kultiviert. Welche Gemüsearten es genau sein werden, weiß ich noch nicht. Auf jeden Fall pflanze ich wieder Tomaten an. Das hat im letzten Jahr hervorragend geklappt. Gerne möchte ich eine Miniaubergine anbauen. Eine kleine Gemüsevielfalt wäre sehr schön.

Eine Topfhimbeere und Erdbeeren wachsen bereits in ihren Gefäßen und ich hoffe, dass wir dieses Jahr ein bisschen mehr naschen dürfen. Die Kräuter haben schon einen Platz auf der Terrasse gefunden. Sie werden dekorativ aufgewertet und vielleicht durch den einen oder anderen Kräutertopf ergänzt. Es soll alles harmonisches aussehen!

Die Zierpflanzen werde ich jahreszeitlich in die Töpfe pflanzen. Die zweite Obstkiste muss unbedingt aufgehübscht werden. Man sieht ihr schon die Jahre der Nutzung an. Sie soll den Mittelpunkt der blühenden Pflanzen bilden, als eine Art Eyecatcher! Die anderen Töpfe werden ansehnlich drum herum gestellt. Mit Hilfe eines kleinen Gerüst können unterschiedliche Höhen erzielt werden. Die Höhenunterschiede sollen die Pflanzen in den richtigen Blickwinkel stellen. Konkret ist hier der Plan noch nicht.

Im Zusammenhang mit dem Grill möchte ich wieder eine Art Outdoor- Küchenbereich schaffen. Es ist mir im letzten Jahr schon ganz ordentlich gelungen.

Aber da sehe ich noch Verbesserungspotential. Frisch Gemüse direkt verarbeiten, macht sicher sehr viel Spaß vor allem für meinen neugierigen Sohn.

Bin schon ziemlich gespannt auf die neue Terrassen- Saison und hoffentlich kann ich meine Ideen und den Plan dafür umsetzen. Wahrscheinlich ändert sich im Laufe der Saison das ein oder andere noch. Es bleibt spannend!

Eure Sandra