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Die Gartenaufgaben im Januar!

Januar ohne Garten!? Das geht gar nicht. Die großen Gartenarbeiten liegen noch in weite Ferne, aber die ein oder andere Gartenaufgabe gibt es trotzdem. Hier gebe ich euch einen kleinen Überblick, was ihr im Januar für den Garten oder im Garten erledigen könnt.

Die Christrosen stehen jetzt in voller Blüte.

Ich nutze immer die ruhige Gartenzeit, um mein Saatgut-Bestand zu sichten. So kann ich mir einen Überblick verschaffen, welches Saatgut vorrätig ist und welches ich nachbestellen muss.

(unbezahlte Werbung, weil Produkt und Firmenname zu erkennen ist)

Daraus kann man sehr gut einen Pflanzenplan erstellen und sehen, welche Pflanzen letztes Gartenjahr gut gewachsen sind. Damit ich meine Pflanzenpläne optimieren kann, lese ich zusätzlich Gartenbücher. Es macht mir sehr viel Spaß und lässt die Wartezeit zur neuen Gartensaison verkürzt.

Indoor-Gardening ist im Januar, dass Gärtnern im Winter. Einige Kräuter wachsen gerne auf der Fensterbank zum Beispiel Schnittlauch oder Basilikum. Neben Kräuter können auch Sprossen oder Kresse ausgesät werden. Sie kann man zum verfeinern des Salates verwenden.

Kreativität im Garten ist immer ein Hingucker! Viele Ideen kann man während der Gartensaison aus mangels Zeit nicht umsetzen. Jetzt, wo im Garten nichts großes anliegt, können die kreativen Ideen gebastelt, genäht oder gewerkelt werden. Lasst eure Kreativität freien Lauf und fangt an zu basteln!

Eine besondere Gartenaufgabe ist es, die weihnachtliche Dekoration weg zu räumen. Die Lichterketten bleiben, um die Terrasse im Dunkeln zu leuchten. Das Regal hat einen neuen winterlichen Look bekommen. Eure Sandra

Buchrezension: Peter Steiger: Heimische Wildstauden im Garten!

Anmerkung: Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung für den Ulmer Verlag. Die Bilder wurden von Sandra Harmel fotografiert und bearbeitet!

Der naturnahe Garten wird immer beliebter und viele Hobbygärtner wollen heimische Stauden/ Blumen pflanzen. Die heimischen Insekten und Wildbienen freut es. Sie finden so mehr Futterpflanzen für sich. Aber kaum ein Hobbygärtner kennt überhaubt heimische Wildstauden. Daher möchte ich euch gerne, dass Buch von Peter Steiger vorstellen, welches die Thematik der heimischen Wildstauden behandelt.

Inhalt:

Das Gartenbuch „Heimische Wildstauden“ beschäftigt sich mit heimisches Wildstauden und wie man sie gezielt im Garten anpflanzt. Es werden Themen, wie Pflege, Lebensräume und Standorte angesprochen.

Aufbau:

Das Buchcover ist eindrucksvoll gestaltet und der Buchtitel wird dadurch noch einmal hervorgehoben. Es zutreffend ausgewählt wurden.

Der Buchrückentext ist dafür schlicht gestaltet, so das der Text den Hauptaspekt bildet. Im Text befinden sich bereits kleine Erklärungen, was Wildstauden sind. Ein perfekter Einstieg in das Thema.

Das Inhaltsverzeichnis ist gut gelungen. Man wird sofort auf eine Struktur des Buches aufmerksam gemacht. Die Themengebiete wurden systematisch eingeteilt.

Das gesamte Bildmaterial ist hochwertig und jedes Detail ist gut zu erkennen. So können Zusammenhänge sehr schön hergestellt werden. Die Überschriften wurden gut hervorgehoben, wodurch der Leser gleich weiß, dass es sich um ein neues Themengebiet handelt. 

Über das Buch: Mein persönlicher Eindruck!

Zu Beginn des Buches gibt es ein Vorwort, welches gleich das gesamte Buch erklärt. So kann sich der Leser sofort orientieren und bekommt einen Eindruck, welche Themen ihn im Buch erwarten.

Die gut sortierten Pflanzpläne sind mit verständlichen Texten versehen. Alles hat einen selbsterklärenden Zusammenhang. Der Leser wird so direkt angesprochen und der Autor geht direkt auf den Hobbygärtner ein.

Das Kapitel über die heimischen Wildstauden und ihren natürlichen Lebensraum ist informativ gestaltet und gibt erste Hinweise, unter welchen Bedingungen die Wildstauden im heimischen Garten wachsen können.

Toll ist, dass der jahreszeitliche Aspekt angesprochen wird. So kann sich der Hobbygärtner individuell einen Pflanzplan zusammenstellen. Anregungen findet er in diesem Buch auf jeden Fall.

Die einzelnen Porträts der Wildstauden sind informativ und enthalten alle wichtigen Informationen, die ein Hobbygärtner wissen muss. So steht einem erfolgreichem Anbau nichts mehr im Wege. Hinzu kommt die Gestaltung und Einteilung der Wildstauden, die so ein Porträt ausmachen und den Leser sofort auffallen.

Welche Wildstauden sich gut kombinieren lassen, hat der Autor sehr detalliert heraus gearbeitet. Dadurch wird deutlich, welche Möglichkeiten sich im Garten ergeben.

Der abschließende Serviceteil ist super übersichtlich. Die Tabellen bilden eine gut kompakte Übersicht.

Fazit:

Ein sehr schönes Gartenbuch, welches die heimischen Stauden eindrucksvoll in den Vordergrund bringt. Alles sehr detalliert heraus gearbeitet und man merkt der Autor hat sich eingehend mit dieser Thematik befasst.

Eure Sandra

Opa und sein Garten!

Heute wäre mein Opa 90 Jahre alt geworden. Eine Lieblingspflanze, wie meine Oma hatte er nicht wirklich. Er liebte alles im Garten. Wer gefragt hat, wo Opa ist, die Antwort war immer im Garten.

Opa war mit Freude Kleingärtner und lebte es sehr aus. Die Gemütlichkeit, das Miteinander waren ihm dabei sehr wichtig. Genauso einfach an die Frische Luft zu kommen und dabei den alltäglichen Stress für einen kurzen Moment zu vergessen. So geht es mir und meinem Papa auch immer! Garten bedeutet eine Art Freiheit!

Opa und ich im Garten !

Wenn im Laufe der Gartensaison das Laubenfest auf dem Plan stand, war Opa mit großer Freude dabei. Vom Schmücken des Gartens bis hin zu den Festlichkeiten. Mir hat es auch Spaß gemacht dabei zu sein.

Auch die Naturverbundenheit war ihm im Garten sehr wichtig. Es wurde viel Gemüse und Obst angebaut und das ohne großen Plan. Der Garten hat sich an die Umweltgegebenheiten angepasst und das war Opa sein Gartenmotto.

Opa hat sehr gerne den Rasen gemäht. Mit einer Leidenschaft! Rasen mähen hab ich vom ihm nicht geerbt, aber die Leidenschaft und Begeisterung für das Kleingartenwesen. In liebevoller Erinnerung Sandra

Die blühenden Gehölze für Bienen und Co. im Winter!

Blüten im Winter? Klingt irgendwie komisch. Aber es gibt Gehölze, die zeigen im Winter erst ihre Blüten und erst später dann ihre Blätter. Die winterlichen Blüten sind unterschiedlich schön und geben jeden Garten einen schönen farbigen Akzent. Von Gelb bis hin zum zarten Rosa!

Der Winterjasmin!

Der Winterjasmin ist ein winterliches Highlight im Garten. Besonders durch seine gelbe Blüten leuchtet es im Garten an einem roten Gestell und geben einen ordentlichen farblichen Kontrast. Ein wahrer Hingucker in dieser Jahreszeit. Die Blüten sind nicht gefüllt, wodurch es eine kleine Nahrungsquelle für die Insekten bildet. Was auch im Winter sehr wichtig ist.

Zaubernuss, ein Feuerwerk!

Die Blüte der Zaubernuss setzt einen atemberaubenden Akzent. Ihre Blüte sieht aus, wie ein kleines Feuerwerk. Am besten gefällt mir die Blüte bestehend aus Rot und Gelb. Sie passt sehr gut in den Winter. Wie bereits der Winterjasmin ist auch die Zaubernuss eine wichtige Nahrungsquelle für Bienen und Insekten.

Die Zaubernuss (Foto im Gartencenter Villmann in Hannover- Engelbostel entstanden)

Der bekannte Viburnum!

Eine bekanntes Wintergehölz ist der Schneeball (Viburnum). Er ist sehr bekannt und manchmal sieht man auch in der Natur. Die Blüten sind bei vielen Arten Rosa. Sie sind sehr zart und auch nicht gefüllt. Eine weitere Nahrungsquelle für unsere kleinsten Lebewesen. Die Vielfalt an Sorten des Viburnum ist zahlreich. Ich bin jedesmal erstaunt eine neue Sorte in der Baumschule zu entdecken.

Ein Schneeball in voller Blüte. (Foto im Gartencenter Villmann entstanden)

Die winterlichen Gehölze bringen Farbe in den schlafenden Garten und gleichzeitig bieten sie Nahrung für die Insekten und Bienen im Winter. Natürlich gibt es die Gehölze auch für den Balkon oder Terrasse. Eure Sandra

Gärtnerin, ein Beruf aus Leidenschaft!

Wer aufmerksam meinen Blog „Sandras Gartenwelt“ verfolgt, weiß das mein Beruf Gärtnerin im Zierpflanzen ist. Nun möchte ich euch gerne mehr über meinen Beruf berichten. Gärtnerin ist für mich mehr als nur ein Beruf. Ich liebe es mit Pflanzen zu arbeiten und Pflanzenarrangements zu gestalten, genauso die Beratung von Kunden.

Der Beruf des Gärtners ist sehr vielfältig und abwechslungsreich. Es gibt verschiedene Fachrichtungen:

  • Stauden
  • Baumschule
  • Obstbau
  • Gemüsebau
  • Garten-und Landschaftsbau
  • Friedhof
  • Zierpflanzenbau

Als die Entscheidung gefallen ist, Gärtnerin zu werden, war bereits klar, dass es die Fachrichtung Zierpflanzenbau sein soll. Warum gerade Zierpflanzenbau?

Die Fachrichtung Zierpflanzenbau ist abwechslungsreich und man lernt sehr viel über Pflanzen. Das Pflanzenwissen ist sehr umfangreich. Zimmerpflanzen, Beet-und Balkonpflanzen genauso wie die Pflanzen aus den anderen Fachrichtungen.

Neben den umfangreichen Pflanzenwissen lernt man, wie Pflanzen produziert werden. Dabei handelt es sich um die Vermehrung von Zierpflanzen. Aussaat von Pflanzensamen oder über Pflanzenteile. Bestimmte Kulturen werden auch im Glas, die In-vitro Vermehrung zum Beispiel bei Orchideen.

Im Gartencenter gehören Kundenberatung und die Pflege der Pflanzen zu den Hauptaufgaben. Es ist vielseitig und die Fragen der Kunden sind immer interessant und fordern so unserer Fachwissen.

Ein Beruf mit viel Abwechslung und vermittelt viel Wissen rund um das Pflanzenreich! Eure Sandra