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Gestaltung einer insektenreichen Bepflanzung!

Hummeln, Schmetterlinge und andere Insektenarten sind auf der Nahrungssuche auf unsere Gärten, Balkone und Terrassen angewiesen. Viele Felder bieten den Hummeln, Bienen und Schmetterlingen kaum noch Vielfalt an. Daher sollten wir durch unsere abwechslungsreichen Bepflanzungen den vielen Hummeln und Co. helfen. Nicht nur in den unterschiedlichen Gartenmagazine, sondern auch einige Gartenbücher beschäftigen sich mit der Thematik insektenfreundliche Bepflanzung. Eines dieser Gartenbücher mit dem schönen Titel „Mein Bienengarten“ von Elke Schwarzer habe ich in meinen persönlichen Buchrezensionen bereits vorgestellt.

Wie sollte eine insektenreiche Bepflanzung aussehen?

Im Beet sollte ein abwechslungsreicher Mix aus insektenfreundlichen Stauden, zweijährige und einjährigen Sommerblumen zu sehen sein. Natürlich dürfen einige Wildpflanzen nicht fehlen. Denn Wildpflanzen ziehen Hummeln und Co. besonders an.

Mit vielen Farbkombinationen lässt sich eine wahre Oase im Beet herbei zaubern. Die Auswahl an Stauden ist in den letzten Jahren sehr gestiegen. Anhand der Sortenetiketten könnt ihr erkennen, ob es sich um eine bienenfreundliche Staude handelt. Für den Hobbygärtner ist dies ein wahrer Vorteil, weil viele gar nicht wissen, welche Stauden sich für eine insektenreiche Bepflanzung eignen. Aber nicht nur bei den Stauden findet man einen Hinweis, sondern auch bei den einjährigen und zweijährigen Sommerblumen.

Die Zinnwanne ist mit bienenfreundlichen Stauden bepflanzt.

Auf der Terrasse und auf dem Balkon hat man bekanntlich kein Beet zur Verfügung, daher werden Kübel und Balkonkästen verwendet. Einige Stauden eignen sich hervorragend für Kübel oder Kästen. Hier entstehen auch die einzigartige Kombinationen, die Hummeln und Co. sehr lieben. Meine diesjährige Bepflanzung auf der Terrasse habe ich im Zeichen der Hummeln und Co. gestaltet. In diesem Bereich gibt es so viele Gestaltungsmöglichkeiten, dass man sie gar nicht in einem Jahr ausprobieren kann.

Natürlich sollte die Bepflanzung seinen persönlichen Geschmack wieder spiegeln. Bei einer Beetbepflanzung im Garten handelt es sich, um eine dauerhafte Bepflanzung, die man nicht jedes Jahr ändert. Meistens wird die Dauerbepflanzung mit Zwiebelpflanzen, einjährigen oder zweijährigen Sommerblumen ergänzt. Im Falle von Kübeln und Balkonkästen wechselt die Bepflanzung mit den passenden Pflanzen zu jeder Jahreszeit. Vielleicht sind in den Kübeln oder Kästen Stauden, die werden dann dementsprechend wie im Beet mit Ergänzungen aufgehübscht.

Eine einfache und problemlose Bepflanzung ist das Aussäen von einer bunten, insektenfreundlichen Blumenwiese (siehe Blog-Beitrag: „Gärtnern mit bunten Blumenmischungen“). Dafür einfach das Beet vorbereiten (Unkraut entfernen..), frisches Substrat (Pflanzerde) auffüllen und ordenlich verteilen und dann die Mischung (auf der Saattüte steht: insektenliebende Mischung oder so) gleichmäßig aussäen, so das jeder Winkel des Beetes was bekommt und zum Schluss angießen. Jetzt nur noch wachsen lassen und regelmäßig bei anhaltener Trockenheit wässern. Solche Mischungen gibt es im Fachhandel auch für Kübel oder Bakonkästen.

Eine bunte Blumenwiese im Balkonkasten, eine wahre Oase für die Insekten!

Pflanzenbeispiele:

Nun möchte ich euch gerne einige Stauden und Sommerblumen kurz nennen und mit Bild zeigen, die ich persönlich im Garten und auf der Terrasse kultiviere.

Stauden:

  • Glockenblume (Campanula)
  • Lavendel (Lavendula angustifolia

  • Fetthenne (Sedum)

  • Purpur- Sonnenhut (Echinacea)

    Sommerblumen:

    • Petunien (Petunia)

    • Strohblume (Helichrysum bracteatum)

    • Mittagsgold (Gazania rigens)

    • Löwenmäulchen (Antirrhinum majus)

    • Tagetes

      Die Auswahl ist riesig an bienenfreundlichen Pflanzen und ich denke für jeden Geschmack wird was dabei sein.

      Kann ich jetzt noch Stauden pflanzen?

      Wenn ihr noch Platz habt oder unzufrieden mit eurem Beet, Balkonkasten oder Kübel könnt ihr im Fachhandel oder im Gartencenter auf Einkaufstour gehen. Die Auswahl ist riesig und neue Exemplare wurzeln noch bis Saisonende an. Im nächsten Jahr wachsen sie dann viel kräftiger als wenn man sie im Frühjahr gepflanzt hätte.

      Eine gute Vorbereitung des Beetes, Balkonkasten oder Kübel ist eine gute Vorraussetzung. Bei den Beeten die Unkräuter entfernen, Boden tiefgründig lockern und gegebenfalls mit Kompost verbessern. Die Balkonkästen oder Kübel alte Erde entfernen, ordentlich reinigen und mit frischer Erde befüllen. Nach der Vorbereitung können die Pflanzen eingepflanzt werden. Nur noch Gießen und wachsen lassen.

      Neben den Stauden und Sommerblumen gibt es auch viele Gehölze, die von den Hummeln und Co. besucht werden. Über die Gehölze für Insekten möchte ich gerne in einem andere Beitrag euch berichten.

      Ich wünsche euch viel Spaß beim Gestalten einer insektenfreundlichen Bepflanzung!

      Eure Sandra

      Buchrezension: Melissa Raupach/ Felix Lill: Regrow your veggies!

      (unbezahlte Werbung für den Ulmer Verlag)

      Anmerkung: Alle Bilder wurden von Sandra Harmel fotografiert.

      Als ich das Buch „Regrow your veggies“ in einer Gartenzeitung entdeckt habe, war sofort mein Interesse geweckt. Gemüsereste nachwachsen lassen? Das konnte ich mir einfach nicht vorstellen. Daher war mir sofort klar, ich muss dieses Buch lesen und euch darüber berichten. Lasst euch auf das Abenteuer aus Gemüseresten neue Pflanzen zu bekommen ein. Ich kann euch jetzt schon verraten, dass sich der Aufwand und die investierte Zeit sich lohnt.

      Aus einem Strunk des Romona-Salat entsteht ein neuer Salat!

      Inhalt des Buches:

      Das Buch „Regrow your veggies“ beschäftigt sich mit der Thematik wie aus Gemüse-Resten neue Gemüse-Pflanzen entstehen können, mit den passenden Anleitungen.

      Aufbau des Buches:

      Bereits der Buchtitel verspricht, dass es sich, um ein informatives Gartenbuch handelt. Die Neugierde der Leser wird automatisch geweckt. Es ist handlich und daher gut für unterwegs geeignet. Der Buch-Rückentext macht den Leser auf charmante Weise auf das gesamte Buch neugierig.

      Das strukturierte Inhaltsverzeichnis weist darauf hin, dass eine klare Linie im Buch vorhanden ist. Mit kleinen Zeichnungen wird die Thematik weiter aufgegriffen. Der zentrale Schwerpunkt bildet die Nachhaltigkeit, welche immer im Alltag aktuell ist.

      Jedes Kapitel wird doppelseitig angekündigt, was für eine geordnete Struktur spricht. Die Gestaltung der Doppelseite ist im passendem Stil des jeweiligen Kapitel gehalten. Eine kleine Einleitung gibt den ersten Eindruck, was den Leser dort erwartet.

      Über das Buch: Mein persönlicher Eindruck!

      Das Vorwort der Autorin beschreibt eindrucksvoll, warum sie sich mit der Thematik der Nachhaltigkeit beschäftigt. Sie hat die passende Wort-Wahl gewählt, welches ihr Standpunkt ist und warum sie dieses Buch verfasst hat. Im Weiteren macht es neugierig auf den kompletten Inhalt. Die gesamte Gestaltung des Buches ist den Autoren gut gelungen. Besonders schön, sind die kleinen Zeichnungen, die im Inhaltsverzeichnis als auch in den Anleitungen vorkommen. Es verstärkt den gesamten ersten Eindruck des Buches.

      Im ersten Kapitel werden einfach und verständlich die Pflege-Hinweise erklärt. Somit weiß der Leser sofort, welche Bedingungen erfüllt werden müssen, damit das Nachwachsen funktioniert.

      Die Anleitungen zu den einzelnen Gemüse-Resten sind treffend beschrieben, ohne komplizierte Fachbegriffe. Jeder einzelne Schritt ist detalliert aufgeführt und für den Leser gut nachvollziehbar. Durch die Einfachheit der einzelnen Anleitungen bekommt man Lust, es selber auszuprobieren und eigene Erfahrungen zu sammeln. Vor der Anleitung zur Kultivierung des Gemüserestes gibt es einen Einführungstext, der mit einer persönlichen Note der Autoren versehen ist.

      Anschließend an die Anleitungen geben die Autoren Informationen zu den Problematiken, die während der Kultivierung auftreten könnten. Mit den Tipps und Anmerkungen kann der Leser seine Gemüsepflanzen optimal retten.

      Fazit:

      Gesamt gesehen ein klasse Buch. Es macht Laune, selbst aktiv zu werden und aus Gemüse-Resten einen eignen Gemüsegarten entstehen zu lassen.

      Frühlingszwiebeln kurz vorm Einpflanzen!

      Demnächst werde ich euch über mein eigenes Regrowing von Gemüse berichten. Denn das Buch hat mich sehr angeregt, es selbst auszuprobieren und meine Erfahrungen möchte ich euch gerne näher bringen.

      Eure Sandra

      Das Ziel in Sicht!

      Nun ist es soweit, dass allerletzte Lernheft ist in Arbeit. Ich kann es kaum glauben, dass ich es fast geschafft habe. Vor über einem Jahr habe ich es begonnen, damals dachte ich das es zügig voran geht. Aber ich wurde eines besseren belehrt, wie ihr in den vorherigen Beiträge nachlesen könnt.

      Die Lernhefte wurden mit der Zeit anspruchsvoller. Einige Thematiken kamen mir bekannt vor und waren leicht zu lernen. Bei anderen Themengebieten ist mir das Lernen sehr schwer gefallen. Aus meinem Studium im Gartenbau kenne ich diese Problematik. Mal kann man gut lernen, weil die Thematik interessant oder gut zu verstehen ist.

      Die Lernhefte zum Thema Wald waren leichte Lernthemen. Wald ein spannendes Thema und interessant zu gleich. Besonders durch meine Urlaub und Ausflüge in den Harz!

      In anderen Fällen musste man Lernen,ob man es wollte oder nicht. Dadurch habe ich für einige Lernhefte mehr Zeit gebraucht, als nötig war. Besonders schwer sind mir die Themenbereiche der Pädagogik und die Betriebswirtschaft gefallen. Jedes einzelne Kapitel war sehr anstrengenden, aber wenn ich das Ergebnis der dazugehörigen Einsendeaufgabe sehe, dann hat sich die Mühe gelohnt.

      Im letzten Lernheft geht es, um den Weg in die Selbstständigkeit. Das erste Kapitel ist zügig gelernt wurden. Beim zweiten Kapitel hatte ich das Gefühl, als wenn es gar nicht mehr aufhören würde. Buchführung klingt schon nicht spannend. Egal, Augen zu und durch. Es ist ja fast geschafft. Nur noch zwei Kapitel dann heißt es, die letzte Einsendeaufgabe muss bearbeitet werden. Auch für die letzte Einsendeaufgabe wünsche ich mir ein gutes Ergebnis.

      Selbstständigkeit? Es klingt gut, aber man muss wirklich viel bedenken. An die Finanzierung, Versicherungen, Gewinn und Kundengewinnung und noch einiges mehr muss gedacht werden. Dabei geht es darum, sich von anderen Natur -und Umweltpädagogen hervorzuheben und das sicher auch nicht leicht. Keine einfache Entscheidung. Persönlich für mich keine Option, leider. Trotzdem muss man es in so einen Studium lernen und darüber nachdenken.

      Wenn ich dran denke, dass das Fernstudium sich tatsächlich dem Ende nährt, spüre ich eine gewisse Erleichterung. Als ich es begonnen habe, war es für mich eine Abwechslung in meinem Alltag. Ich konnte es super in meinem Alltag einbauen. Aber mit der Zeit merkte ich, dass es ziemlich anstrengenden ist. Okay, gebe zu die extreme Hitze im letzten Jahr war nicht gerade eine Motivation zu lernen. Hinzu kam meine Schwangerschaft….immer diese blöden Ausreden. Nach dem Motivationstief kam auch wieder ein Hoch. Dieses Auf und ab macht es sehr anstrengend.

      Ich möchte euch gerne noch über drei interessante Beiträge zu folgenden Themen präsentieren:

      1. „Geschafft!“ In diesem Beitrag berichte ich euch, dass alle Einsendeaufgaben eingereicht und benotet wurden, sowie das Zertifikat mit der gesamt Note ist eingetroffen.
      2. „Warum habe ich ein Fernstudium absolviert?“
      3. „Mein persönliches Fazit.“ Ich möchte euch abschließend über mein persönlichen Fazit zum gesamten Fernstudium berichten.

      Die Blumenmännchen am Ortseingang von Altenau! Symbolisch, dass das Ziel in Sicht ist!

      Jetzt heißt es für die letzten Schritte zum Ziel durchhalten!

      Eure Sandra

      Den Harz als Garten entdecken!

      Harz? Garten? Ein merkwürdiger Titel für einen Beitrag. Aber ich finde der Titel passt hervorragend. In einem Beitrag habe ich euch über den Kräuterpark in Altenau berichtet. Auch in anderen Orten des Harzes hat man das Gefühl als wenn man sich in einem Garten befindet. Dieses Gefühl möchte ich euch gerne in diesem Beitrag vermitteln. Zusätzlich passt er sehr gut in die Kategorie „Städte, als Garten sehen“.

      In Altenau kann der Kräuterpark besucht werden. Dort entdeckt man die vielen verschiedenen Kräuter. Zu jeder Jahreszeit lohnt sich ein Besuch.

      Blick in den Kräuterpark in Altenau in der Herbstsonne!

      Salbei als Beispiel für die Vielfalt im Kräuterpark!

      Macht man einen Spaziergang durch den Ort, dann begegnen immer wieder Blumenmännchen mit einer individuellen Bepflanzung. In erster Linie dienen sie als Hinweis auf den Kräuterpark und im zweiten Aspekt hübschen sie den Ort auf. Ansonsten sind schöne Blumenbeete im ganzen Ort zu sehen. Von Orteingang bis Ortsausgang empfindet man es als wäre Altenau ein einziger Garten. Bei jedem meiner Besuche erfreue ich mich an den vielen verschiedenen Pflanzen.

      Die Blumenmännchen am Marktplatz! Ihre Haare bestehen aus verschiedenen Kräutern.

      Canna als zentrale Pflanze in einem Blumenbeet am Marktplatz!

      Neben Altenau zeigt sich Bad Harzburg als ein wunderschöner, großer Garten. Die Fußgängerzone und der Kurpark werden durch schöne, hübsche Blumenbeete im Wandel der Jahreszeiten aufgepeppt.

      Zwei schön gestaltete Blumenbeete im Herzen von Bad Harzburg. Zentrale Pflanze sind die Eisbegonien!

      Besonders toll, finde ich den angelegten Rosengarten. Es ist, als wenn man von einem Garten in den nächsten Garten kommt. Jeder dieser „Gärten“ hat eine eigene Thematik und diese gilt es zu ergründen. Jedesmal wenn Bad Harzburg besucht wird, müssen alle Beete und der Rosengarten besucht werden. Es könnte ja sein, dass seit dem letzten Besuch sich was geändert hat. Denn ein Garten ist immer im Wandel.

      Eine Rose von Vielen im Rosengarten!

      Nicht nur Altenau und Bad Harzburg kann man als Garten entdecken, auch andere Orte im Harz präsentieren sich in diesem Look. Ich kann nicht jeden Ort euch vorstellen, daher habe ich diese beiden Orte ausgewählt, weil ich sie sehr oft besuche.

      Auch in den umliegenden Wald gibt es Ecken, die sich eher als Garten hervorheben. Das liegt sicher an der Vielzahl der Wildblumen, die ihre Pracht in Szene setzen. Im Zusammenhang mit einem Teich wird das Gartengefühl verstärkt. Es hat sicher auch mit viel Phantasie zu tun, aber jeder sollte sich auf diese Entdeckung einlassen. Ich garantiere euch, ihr werdet nicht enttäuscht. Den Wald als Garten erforschen ist auch für Kinder sicher interessant. Dadurch wird ein Waldspaziergang oder Wanderung zu einer einzigen Entdeckungstour. Eine Forschungsreise durch den Wald klingt garantiert besser als Wanderung!

      Rainfarn am Ufer des Hüttenteiches!

      Ein Meer von Heide! Sieht einem Heidegarten sehr ähnlich und das in Mitte des Waldes!

      Der Harz ist nicht nur Wald, Wandern, sondern auch ein großer Garten den es zu entdecken gilt. Bei jedem Besuch im Harz komme ich mir vor, als wenn ich einen verschlafen Garten betrete, der noch nicht geweckt wurden ist.

      Ich kann euch nur empfehlen, den Harz zu besuchen und ihn als Garten wach zu küssen. Noch mehr Eindrücke vom Harz findet ihr im Blog-Beitrag „Wilder Harz“.

      Eure Sandra

      Gärtnern mit bunten Blumenmischungen

      Bunte Blumenwiesen zieren Gärten und in letzter Zeit auch die Balkone oder Terrassen. Im Garten haben wir unter einem Apfelbaum in den letzten zwei Jahren eine bunte Blumenwiese ausgesät. Im Sonnenlicht strahlen die vielen verschiedenen Blumen und bringen den Apfelbaum gekonnt in Szene. Durch diese vielen Verflechtungen jeder einzelnen Blume entsteht ein komplettes Gesamtwerk!

      Das komplette Gesamtwerk voller Blüten im Sommer unter dem Apfelbaum!

      Die Blumenwiesen haben mittlerweile einen sehr hohen ökologischen Wert . Sie dienen den Insekten als Nahrungsquelle. Zusätzlich wird dafür gesorgt, dass das ökologische Gleichgewicht im Garten, Balkon oder auf der Terrasse herrscht. Mit dem ökologischen Gleichgewicht wird das Verhältnis zwischen Schädling und Nützling gemeint. Solche Blumenwiesen entdeckt man in letzter Zeit nicht nur im Garten, sondern auch direkt in Städte zum Beispiel auf Verkehrsinseln oder Beete in den Städten.

      Eine bunte Wiese in Goslar entdeckt!

      Diese Tendenz hat der Saatgutproduzent erkannt und dadurch gibt es für jede Art einer Blumenwiese die passende Mischung zum Beispiel niedrige Prachtmischung passend für Balkonkästen oder bienenfreundliche Mischungen, die viel im Garten eingesetzt werden.

      Auf dem Balkon meiner Eltern ist vor zwei Jahren eine tolle Blumenvielfalt in den Kästen gesät wurden. Im ersten Augenblick sieht es sehr wild aus, aber wenn die Blüten in Erscheinung treten, dann ist es eine wahre Farbenpracht. Vor allem die Insekten erfreuen sich daran.

      Eine Mischung für den Balkon! Sonniger, warmer Standort! Er ist ideal für alle sonnenliebenden Blumen.

      In diesem Jahr habe ich eine kleine Ecke an der Terrasse vorbereitet, um eine bunte Mischung aus zu säen. Dafür müsste ich den Boden mit entsprechender Blumenerde verbessern. Danach einfach nur die Saatmischung auf den vorbereiteten Boden ausgebracht, wässern und abwarten.

      Das vorbereitete Beetstück vor der Terrasse im Frühjahr!

      Die Blumenwiesen im Sommer!

      Vor allem der Wechsel der Blütenformen ist ein sehenswert, da die verschiedenen Pflanzen zu unterschiedlichen Zeitpunkten ihre Blüten zeigen. In einigen Pflanzen verbinden wir persönlichen Wiedererkennungswert. Irgendwo hat man sie schon gesehen, aber in der Blumenwiese schenken wir ihr mehr Bedeutung.

      In den vielen Mischungen befinden sich eine Vielzahl an Doldengewächse. Durch ihre Vielfalt und Reichtum der kleinen Blüten bieten sie einen wunderbaren Landeplatz für die Insekten.

      Wer in seinem Garten, Balkon oder auf der Terrasse etwas für die Natur tun möchte, kommt um eine Blumenwiese nicht rum. Sie sind pflegeleicht und das Unkraut wird nicht so doll auffallen. Meistens sind es einjährige Pflanzen! Sie werden direkt ab Mai an Ort und Stelle ausgesät, eine gute Bodenfeuchte und dann nur noch genießen. Aber lässt man die Pflanzen in die Saatgutbildung, dann kann man sehr viel Saatgut ernten. Es ist ein bisschen aufwändig, aber macht mega Spass.

      Eure Sandra