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Jetzt wird gezwiebelt: Der nächste Frühling kann kommen!

So langsam geht die Gartensaison zu Ende. Der Garten, Balkon oder die Terrasse werden winterfest gemacht. Damit das nächste Frühjahr nicht ohne die ersten blühenden Blumen startet, setzten wir jetzt die Blumenzwiebeln. Tulpen, Narcissen, Muscari oder Winterlinge sollen uns den Winter aus den Beeten, Kübeln oder Balkonkästen vertreiben. Damit eine schöne Blütenpracht entsteht, möchte ich euch gerne Tipps und Tricks für eure Zwiebelbepflanzung weiter geben.

Bevor es an die Zwiebelbepflanzung geht, müssen wir uns entscheiden, welche Frühlingsboten uns erfreuen wollen. Beim Kauf ist wichtig, auf die Frische und Qualität der Blumenzwiebeln zu achten! Die Hände weg von Faulen und kaputten Blumenzwiebeln. Diese werden garantiert euch keine Blütenpracht schenken.

Worauf sollte ich beim Kauf meiner Blumenzwiebeln achten?

  1. Auf ein glatthäutiges Aussehen
  2. Sie müssen Trocken und
  3. Sich fest anfühlen
  4. Die Verpackung darf nicht beschäftigt sein

Wenn die Blumenzwiebeln besorgt sind, dann geht es an die Bepflanzung.

Bis wann kann ich Blumenzwiebeln setzen?

Von Ende September bis Anfang November! Man kann sie auch noch später setzen, solange es noch keinen Frost gegeben hat.

Bodenvorbereitung:
Die Blumenzwiebeln müssen vor dem ersten Frost in den Boden gesetzt sein. Der Boden sollte noch angenehm warm sein, dadurch können die Zwiebeln optimal anwurzeln. Im Weiteren ist wichtig, dass der Boden locker und durchlässig ist, eine gute Struktur aufweist.

Wie tief sollten Zwiebeln gesetzt werden?

Das Pflanzloch sollte ca. 3 Mal so tief sein, wie die Zwiebel hoch ist. Da die Große der Blumenzwiebeln unterschiedlich ist, wird das Pflanzenloch individuell ausfallen. Ich probiere immer aus, ob das Pflanzloch schon reicht, in dem ich die Blumenzwiebeln zwischendrin schon reinsetze. So kann ich ungefähr abschätzen, ob das Pflanzloch die richtige Größe hat.

Wie viele Blumenzwiebeln setze ich in ein Pflanzloch?

Um eine schöne, kompakte Blütenpracht zu erzeugen, sollten die Zwiebeln in Gruppen gesetzt werden. Die Gruppe besteht aus mindestens Drei und maximal aus fünf Blumenzwiebeln. Dabei können die unterschiedlichsten Arten und Sorten kombiniert werden.

Welche Seite ist oben und welche unten?

Die Oberseite der Blumenzwiebeln befindet sich dort, wo die Zwiebel spitz zusammen läuft. Die untere Seite der Zwiebel ist flach abgerundet. Beim Pflanzen ist darauf zu achten, dass die Spitze nach oben zeigt. Das bedeutet, die flache Fläche der Blumenzwiebel muss Kontakt mit dem Boden haben. Wenn die Blumenzwiebeln ihre Position bekommen haben, müssen sie mit der Erde wieder zugedeckt werden.

Als Winterschutz, aber auch als Dekoration stecke ich Tanenzweige in die Kübel und Balkonkästen. So bleibt die Wärme im Boden und er friert nicht komplett zu. Aus eigener Erfahrung sehr von Vorteil!

Dann heißt es abwarten und sich auf den kommenden Frühling freuen.

Eure Sandra

Projekt: Indoor-Kräutergarten: Idee, Planung und der Beginn!

(unbezahlte Werbung) Zusammenarbeit mit Compo und Kiepenkerl!

Anmerkung: Alle Bilder wurden von Sandra Harmel fotografiert und bearbeitet!

Kräuter verfeinern so fast jedes Gericht. In vielen Gärten werden während der Gartensaison einige Kräuter kultiviert und regelmäßig geerntet. In der kalten Jahreszeit können wir leider nicht auf die Kräuter aus dem Garten zurück greifen. Viele von euch ernten ihre Kräuter und verarbeiten sie für den Wintervorrat. Aber in vielen Gerichten gehört einfach frische Kräuter rein. Na klar, kann man in den Supermarkt gehen und sich dort frische Kräuter oder Töpfe mit den entsprechenden Kräutern besorgen. Die Haltbarkeit ist der Supermarkt- Kräuter nicht von langer Dauer. Also nur ein kurzes Kräuter Vergnügen.

Idee zum Indoor-Kräutergarten:

Aus diesen Gründen kam mir die Idee, warum nicht einen Kräutergarten auf der Fensterbank zu kultivieren. Mir war dabei wichtig, dass die Kräuter selbst gezogen sind und somit die entsprechende Qualität für die Fensterbank erreicht wird. Daher habe ich beschlossen, dass ich die Kräuter aus Saatgut ziehe und wachsen lasse. Das Saatgut für die Kräuter wurde mir von Kiepenkerl zu Verfügung gestellt. Für optimales Wachstum bekam ich in Rücksprache mit Compo das Substrat speziell für die Anzucht und Kräuter.

Die Planung:

Nachdem die Grundlagen für das Projekt standen, fing die eigentliche Planung an. Wie soll so ein Kräutergarten auf der Fensterbank aussehen? Was für Töpfe sollen gebraucht werden? Dekorationen? Das waren nur drei Fragen, die ich mir in der Planung gestellt habe. Es sollten erstmal nur Kräuter angebaut werden, die ich wirklich beim Kochen verwende. Erst hatte ich überlegt, mir einheitliche Töpfe zu besorgen, aber nach sehr langer Überlegung, fand ich dass die vorhandenen Gefäße optimal sind. Verschiedene Gefäße spiegeln meinen Charakter irgendwie wieder. Bei der Frage der Dekoration gibt es noch keine konkrete Idee.

Petersilie glatt und kraus, Basilikum, Schnittknoblauch und was ergänzend zum Salat passt, sollten in meinen Kräutergarten. In einem schönen Saatgut- Paket von Kiepenkerl waren meine Wunschkräuter dabei. Jetzt kann es losgehen! Die grobe Planung war somit abgeschlossen. Die genauen Details entstehen ja meistens beim durchführen eines Projektes.

Der Beginn:

Ich konnte es kaum erwarten zu starten. Mit dem Substrat von Compo und dem Saatgut von Kiepenkerl kann es nur gelingen. Für die Anzucht von den Kräutern braucht man kein Profigärtner sein, jeder Hobbygärtner kann seine Kräuter selber ziehen!

Die Töpfe, Schilder und das Zimmergewächshaus standen schon bereit!

Für die Aussaat habe ich gleich das Substrat von Compo verwendet. Seine Zusammensetzung ist optimal abgestimmt, damit das Saatgut wachsen kann und gleichzeitig die Ansprüche der Kräuter zu erfüllen. Schon beim Anfassen des Substrates ist eine Struktur der Bestandteil zu spüren.

Das Saatgut von Kiepenkerl ist sehr geschützt verpackt, so dass man davon ausgehen kann, dass die Keimfähigkeit gewährleistet ist. Somit habe ich für mein Projekt zwei gute Qualitätsprodukte.

Das Ausäen der Kräuter ist einfach durchzuführen. Die Töpfe werden mit dem Anzucht- und Kräutersubstrat gefüllt und leicht angedrückt.

Dann wird das Saatgut in die Töpfe mit Substrat verteilt. Dabei drauf achten dass es gleichmäßig verteilt wird. Bei großen Saatgutkörner einfach ein Saatgutkorn in das Substrat stecken.

Abschließend das Saatgut mit ein bisschen Substrat abdecken und angießen. Wichtig ist, dass die Aussaaten beschrifet sind und eine gleichmäßige Feuchtigkeit vorweisen. Ich habe meine Kräuter in ein Zimmergewächshaus gestellt. Dadurch war eine Grundfeuchtigkeit immer gewährleistet und zwischendrin konnte ich lüften.

Nachdem alle Kräuter gleichmäßig gekeimt und schon eine gute Größe hatten, ging es zum Verpflanzen in die Endgefäße. Dort fühlen sie sich jetzt wohl und wachsen hervorragend.

Wie geht es weiter?

Jetzt wachsen die Kräuter ordentlich, damit die Ersten geerntet und verwendet werden. Außerdem möchte ich den Kräutergarten noch ein bisschen mit dekorativen Highlights aufhübschen. Ich werde euch weiter über die Entwicklung des Indoor-Kräutergarten berichten.

Eure Sandra

Schöne Pflanzenkombinationen mit Heide!

Eine der bekannteste Herbstpflanze ist die Heide. Sie war bereits meine persönliche Pflanze des Monats im Oktober 2017. Ich mag die Heide sehr, weil sie sich sehr schön mit anderen Herbstpflanzen oder herbstblühende Stauden kombinieren lässt. Ihr beeindruckendes Farbspektrum sticht im Sonnenlicht sehr hervor und bereitet uns sehr viel Freude.

Heide in den unterschiedlichsten Farbvariationen im Heidepark in Schneverdingen!

Die Knospenheide ist eine Variante der Besenheide, die ihre Blüten nicht komplett öffnet. Dadurch verblüht sie nicht und hübscht uns somit die Kübel, Beete oder die Balkonkästen auf.

Viele von euch möchten im Herbst und Winter ihre Kübel, Beete und Balkonkästen dekorativ in Szene setzen. Aber in den meisten Fällen fehlt leider die entsprechende Idee dazu. Daher möchte ich euch die ein oder andere Anregung präsentieren. Wer keine Heide mag, der kann sie garantiert durch eine andere Herbstpflanze ersetzen.

Nun möchte ich euch gerne Pflanzenkombinationen mit Heide in den folgenden Bildern präsentieren. Alle Kombinationen mit Heide habe ich selber gestaltet und gepflanzt!

Pflanzenkombinationen mit anderen Herbstpflanzen:

Ein Heide-Trio (weiß,rot und hellgrün) in Kombination mit einem Hornveilchen-Trio (gelb, dunkellila und einem kräftigen Rot) und Stracheldraht.

Die größeren Pflanzen befinden sich Hinten, wodurch ihre Ausstrahlung besser zur Geltung kommt. Alle niedrigen/ kriechenden Pflanzen werden im vorderen Bereich gesetzt, damit sie von den größeren Pflanzen nicht verdeckt sind.

Lila Knospenheide in Gesellschaft mit der Lampionpflanze. Im Vordergrund befindet sich ein panaschierter Efeu, der dekorativ um die Heide und Lampionpflanze gelegt wurde.

Das Heide-Trio mit einer lila farbende Heide und einem hellgrünen Zierkohl. Als Dekoration wurde ein Zierkürbis einfach hingelegt.

Pflanzenkombinationen für kleine Gefäße:

Auch in kleineren Pflanzgefäße lassen sich schöne Kombinationen mit Heide zaubern! Im oberen Bild zwei Variationen von Heide, die durch den Stacheldraht in Szene gesetzt wurden. In der anderen Variante würde die eine Heide durch eine Hebe ersetzt!

Pflanzenkombinationen mit Gräsern und Blattschmuckpflanzen:

Eine weiße Knospenheide mit einem Flammengras und der Scheinbeere. Farblich in rot/ weiß gehalten bildet dieser Kübel einen tollen Kontrast zu den kräftigen Sedum und der Skimmie!

Die Heide kommt in Kombinationen mit einem Gras und anderen Blattschmuckpflanzen besonders zur Geltung!

Es gibt unzählige Kombinationen mit Heide. Ich habe euch jetzt einige Anregungen gezeigt und hoffe das sie euch inspirieren selber zu pflanzen für die kalte Jahreszeit!

Eure Sandra

Beerenobst- Naschen erlaubt!

Beerenobst erfreut sich großer Beliebtheit und in fast jeden Garten findet man den ein oder anderen Beerenstrauch. Seit meiner Kindheit befinden sich auch Beerensträucher bei uns im Garten. Das Naschen direkt vom Strauch ist für mich jedes Jahr ein Highlight. Die Süße der Beerenfrüchte zergeht in meinem Mund und zaubert ein Lächeln ins Gesicht. Ein Gefühl von purer Sommerfreude.

Rote Johannisbeeren warten auf das Vernaschen! Ein kleiner Strauch, der auf einen Rasenabschnitt wächst und gedeiht.

Schon im 13.Jahrhundert kultivierte man in englischen Gärten Beerensträucher, später dann in Klostergärten. In den Klostergärten dienten sie als Heilpflanzen, wurden für Getränke und Parfümherstellung genutzt. In unseren Gärten werden sie für den unterschiedlichen Nutzen angepflanz, als Hecken, Bodendecker, für Einfassungen oder für die Kultivierung in Kübeln. Dem Nutzen ist fast keine Grenze festgeschrieben. Durch ihre unterschiedlichen Wuchseigenschaften eignen sie sich hervorragend als Gestaltungselement. Hinzu kommt, dass der Wechsel zwischen den Jahreszeiten an den Beerensträucher erlebbar ist. Das bringt zusätzlich eine ansehnliche Abwechslung in den Garten, ohne große Gartenarbeit.

Wie die Gestaltung aussieht, hängt vom jeden Gartenbesitzer ab. Es kann eine klare, geometrische Richtlinie sein oder man lässt sie natürlich, wild wachsen. Außerdem kommt entscheidend dazu, wie groß der Garten ist. In unserem Garten haben wir die Beerensträucher zusammen auf einer Fläche gepflanzt. Es sind kleine Solitärsträucher, die mit anderen Pflanzen gut harmonieren. Die Gestaltung ist eher klar und strukturiert, was wunderbar zum Charakter des Gartens passt.

Bevor es zum Vernaschen kommt, möchte ich euch gerne Informationen zum Pflanzen und Pflege vermitteln.

Standortwahl:

Unabhängig als welches Gestaltungselement die Beerensträucher eingesetzt werden, sollte man auf die Ansprüche des Beerenstrauchs achten. Der Standort sollte vorrangig sonnig liegen. Denn durch die Sonne reifen die Früchte zu ihrer schmackhaften Süße. Die Bodenverhältnisse müssen locker, durchlässig sein und strukturstabil sein. Beerensträucher mögen keine Staunässe. Für die Bepflanzung in Kübel gibt es im Fachhandel spezielle Substrate für die Ansprüche der Sträucher.

Pflanzenwahl:

Der Handel bietet Beerensträucher in den unterschiedlichen Varianten an. Dabei muss man aber unbedingt drauf achten, dass nicht jede Pflanzenware ganzjährig gepflanzt werden kann.

  • Containerpflanzen: Beerensträucher können somit, dass ganze Jahr gepflanzt werden. Voraussetzung ist, dass der Boden nicht gefroren ist. Erfolgreichen anwachsen. Eignen sich auch für die Kultivierung in Kübeln.

  • Ballenpflanzen: Der hat bereitseinen ordentlichen Ballen, der schon gut durch gwurzelt ist.
  • Wurzelnackte Sträucher: Diese Variante ist laubfrei verpflanzt wurden. Sie ist billiger. Pflanzeitraum: Spätherbst bis Frühjahr.

Für welche Variante man sich entscheidet, hängt vom Geldbuget ab und wie schnell sich die Sträucher entwickeln soll.

Pflanzung:

Die Pflanzung sollte im Spätherbst (Mitte Oktober- Anfang November) erfolgen. Der Boden ist noch nicht gefroren und die Obststräucher können ohne große Probleme anwachsen, sowie sich an ihre Umgebung gewöhnen. Vor der Pflanzung bitte den Boden optimal vorbereiten. Für Heidelbeeren, Preiselbeeren und Cranberries in den Boden Moorbeeterde einarbeiten. Sie benötigen einen sauren Boden mit einem pH-Wert 4-5. Der Wurzelballen vor der Pflanzung in einem Kübel mit Wasser stellen, damit sie sich voll saugen können.

Pflege:

  • Pflanzschnitt: Ein regelmäßiger Schnitt ist wichtig, damit das Naschen von Früchten klappt. Außerdem sorgt ein Pflanzschnitt für eine optimale Qualität der Beeren.
  • Düngung: Bei Beerenobst in Kübeln sollte einmal die Woche eine Düngung erfolgen. Ansonsten rechtzeitig eine Düngung durchführen, bevor die ersten Mangelsymptome auftreten.
  • Gießen: Die beste Wasserversorgung bieten humose, strukturstabile Böden. Eine konstante Feuchte sollte gewährleistet werden. Bei anhaltender Trockenheit ist eine tägliche Wassergabe zu empfehlen!

Krankheiten und Schädlinge:

Es gibt eine viele Krankheiten und Schädlinge, die einem bei Beerensträucher begegnen. Alle jetzt auf zuzählen, würde ziemlich aufwendig werden. Um einen Befall zu vermeiden, sollten Sorten/ Arten ausgewählt werden, die resistent oder weniger anfällig sind.

Wenn dann alles klappt, dann freut man sich über die bevorstehende Ernte. Am besten ist natürlich, dass Naschen direkt vom Strauch. Die Vorstellung einzelner Beerenobstarten ist bereits in Planung und erfolgt in einzelnen Beiträge.

Eure Sandra

Die Welt der Kartoffeln…

Die Kartoffel ist eines unserer Hauptnahrungsmittel, welches wir regelmäßig verzehren. Lange Zeit stand der Gesundheitswert und der Ertrag im Mittelpunkt, so dass man die Sortenvielfalt vergessen hat. Dabei gibt es unzählige Sorten. In letzter Zeit sind wieder die alten Sorten in den Fokus getreten und werden daher verstärkt angebaut. Manche Sorten gibt es schon über 100 Jahren, die durch neue Züchtungen ergänzt wurden. Diese neuen Züchtungen sind aromatisch und wohlschmeckend. Im Garten, vielleicht auch auf der Terrasse findet sich sicher ein Platz, um Kartoffeln anzubauen. Wer über einen längeren Zeitraum Kartoffeln ernten möchte, sollte verschiedene Sorten mit unterschiedlichen Reifezeiten kultivieren.

Seit meiner Kindheit im Garten haben meine Großeltern auf einer beachtlichen Größe Kartoffeln angebaut. Meine Oma hat sie im Frühjahr gesetzt, dann angehäuft und im Herbst, wenn das Grün der Pflanze verwelkt war geerntet, mit der Grabeschaufel. Im Winter gab es dann Kartoffeln aus dem Garten. Sie waren sehr geschmackvoll, soweit ich mich zurück erinnern kann. Der Anbau von Kartoffeln wurde in den letzten Jahren nicht mehr betrieben. Wir haben uns aus unterschiedlichen Gründen für die Kultivierung von Gemüse im Hochbeet entschieden. Daher war kein Platz mehr für die Kartoffel. Aber auf unerklärliche Weise wuchs eine Kartoffelpflanze im Hochbeet heran. In Kombination mit den anderen Gemüsesorten entstand ein einzigartiges Bild. Wir wussten gar nicht, um welche Sorte es sich handeln wird. Also abwarten und gespannt sein. Nach der Ernte stellte sich heraus, dass es eine mehlige Sorte ist. Für Kartoffelrösti oder Puffer optimal geeignet. Irgendwie war die Freude über den ungeplanten Kartoffelanbau sehr groß. Also haben wir gedacht, es wäre schön im nächsten Jahr wieder Kartoffeln zu ernten und das ohne Vorsatz.

Gesagt, getan! Einige der geernteten Kartoffeln waren schon dabei zu keimen und daher haben wir sie einfach wieder in das Hochbeet gesetzt. Sie wurde ein bisschen tiefer in die Erde gesetzt, als es wahrscheinlich üblich ist. Sicher aus dem Grund, dass sie den Winter im Hochbeet über steht. Die vorgekeimten Kartoffeln haben es tatsächlich überstanden und wuchsen hervorragend im Hochbeet.

An diesem schönen Kartoffel-Beispiel merkt man, was für eine ausdauernde Pflanzen/ Knolle die Kartoffel ist. Es ist faszinierend, der Kartoffelpflanze beim Wachsen und blühen zu schauen zu können und dann verwelkt sie und dann kommt so eine leckere Knolle zum Vorscheinen.

Eure Sandra