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Sedum – Fett in Blüte!

Zum Herbst gehört der Sedum einfach dazu! Der Sedum ist in vielen Sorten im Gartenfachhandel erhältlich. Die meisten Sorten zeigen ihre Blütenpracht ab Mitte August bis Anfang September und um so herbstlicher es wird, desto intensiver wird die Blütenfarbe.

Es gibt auch Sedum- Sorten, die ihre Blüten erst im Frühjahr zeigen. Sie werden im Herbst als besondere Blattschmuckpflanze eingesetzt.

Diese Sedum- Sorte trumpft mit ihren Blatt auf. Die kommenden Blüten lassen sich ansatzweise erkennen!

Die Auswahl an Sedum-Sorten ist sehr vielfältig und für jeden Geschmack ist sicher was dabei. Ich bin jedesmal erstaunt, wie unterschiedlich jede einzelne Sedum-Pflanze aussieht. Egal, ob es die Wuchsform, Farbintensität der Blätter, sowie ihre Blüte ist.

Besonders toll, finde ich die einfache Pflege, die so eine Sedum- Pflanze benötigt. Ihr Wasserbedarf ist niedrig, durch ihre fleischige Blattmasse. Ein wenig Trockenheit macht dem Sedum nichts aus. Staunässe ist unbedingt zu vermeiden. Das nimmt sie sehr übel und reagiert mit starker Fäulnis.

Der Rückschnitt sollte erst im zeitigen Frühjahr erfolgen. Ihre verblühten Blüten sehen auch im Winter attraktiv aus. Darunter befindet sich der Neuaustrieb. Es ist ein interessantes Schauspiel. Bei keiner anderen Pflanze ist mir das so aufgefallen.

Der Sedum gehört einfach in Kübel, ins Beet oder in den Balkonkasten. Eure Sandra

Mein Basilikum- Garten!

Es gibt viele unterschiedliche Kräuter, die uns immer wieder begegnen. Das Basilikum gehört zu den klassischen Kräutern. In fast keiner Küche darf er fehlen. Auch ich liebe den Basilikum. Daher darf er im Kräutergarten nicht fehlen. In dieser Gartensaison habe ich mal ein bisschen recherche zum Thema Basilikum gemacht und war erstaunt, wie viele unterschiedliche Sorten es gibt. Also hab ich ein kleines Basilikum-Projekt gestartet.

Drei Basilikum- Sorten in einem Topf!

Die gesamte Kultivierung meiner Basilikum-Pflanzen erfolgt auf der Fensterbank in der Küche. Natürlich kann Basilikum auch im Garten/Balkon kultiviert werden. Damit ich alles genau beobachten konnte, habe ich mich für die Kultivierung im Innenbereich entschieden. Eine sehr gute Entscheidung. In der nächsten Gartensaison wird garantiert der ein oder andere Basilikum im Garten oder auf der Terrasse sich wieder finden.

Mein Basilikum- Garten besteht aus:

Ich ziehe die Basilikum- Sorten aus Saatgut selber, weil ich es schön finde wie eine Pflanze entsteht. In den meisten Fällen hält gekauftes Basilikum nicht so lange. Eigene Erfahrung vorraus gesetzt!

Der klassische Basilikum!

Der klassische Basilikum, den es auch im Supermarkt gibt darf natürlich nicht fehlen. Er darf nicht zu nass oder zu trocken gehalten werden. Eine regelmäßige Ernte fördert neues Wachstum. Das Wachstum ist kompakt und die Blätter werden nach einer gewissen Zeit kleiner, was ich sehr schön beobachten konnte.

Roter Basilikum geht gut!

Ein roter Basilikum gibt Farbe zum klassische, grünen Basilikum. Der rote Farbton ist zart, zwischendrin kommen auch hell grüne Blätter zum Vorscheinen. Während der Kultivierung erscheinen kleine, lila Blüten, die sehr dekorativ aussehen. Er kann auch in der Küche verwendet werden, aber ich finde er hat eher einen dekorativen Wert.

Thai-Basilikum ist etwas schärfer!

Der Thai-Basilikum ist ein interessanter Vertreter. Die Blätter sind schmaler und im Geschmack ist er ziemlich intensiv. Sein buschiges Wachstum ist kompakt und gleichmäßig. Er darf nicht austrocknen, das mag er gar nicht. In Kombination mit den anderen Basilikum-Sorten fällt er direkt auf.

Zimt in Form von Basilikum!

Eine ganz besondere Sorte des Basilikums, ist der Zimt-Basilikum. Ihn habe ich jetzt erst entdeckt und direkt ausgesät. Er wächst ins Längliche und wirkt sehr groß dadurch. Ich habe zwischenzeitlich umgetopft und ihn einfach wachsen lassen, um zu sehen, wie er sich entwickelt. Jetzt zeigt er seine Blüten! Der dekorative Wert ist höher als das er zum Verzehr geeignet ist.

Natürlich gibt es noch mehr Sorten vom Basilikum. Geht auf Entdeckungstour des Basilikums! Eure Sandra

Traubenheide, ein immergrünes Gehölz trumpft auf!

Neben der Heuchera (Purpurglöckchen) passt die Traubenheide hervorragend zum Herbst. Es ist ein immergrünes Gehölz, welches sich im Herbst von seiner besten Seite zeigt. Ihr roter Austrieb ist jetzt eine Wucht und macht trostlose Beete wieder zu attraktiven Hinguckern.

Im Sommer zeigt sich ein saftiges, grünes Blattwerk und zum Herbst wird der Austrieb rötlich. Diesen Farbwechsel kann man sehr schön beobachten. Der rötliche Austrieb wird im Winter noch einmal dunkler. Ein wahres Schauspiel!

Aber nicht nur Beete werden durch die Traubenheide attraktive, sondern auch jede Topfbepflanzung. Zum Beispiel mit Alpenveilchen, Heide oder Chrysanthemen. Je nach seinem persönlichen Geschmack. Ich habe sie entdeckt und wusste sofort, dass sie im Beet an der Terrasse einen schönen Platz bekommt. Eine Kombination mit Stacheldraht und einer rotbraunen Heuchera passt hervorragend zum Herbst. Ein wahrer Hingucker !

Natürlich gibt es von der Traubenheide eine atemberaubende Sortenvielfalt. Diese Sorten unterscheiden sich in der Farbe des Blattwerkes.

In eurem Gartencenter findet ihr sicher für euch die perfekte Traubenheide! Sie darf in der Gestaltung der Herbstbepflanzung nicht fehlen! Eure Sandra

Herbstzauber mit den Traumpartnern Gräsern und Blüten!

Wenn Gräser und Blüten kombiniert werden, dann entsteht eine malerische Herbstszene im Beet und in den verschiedenen Gefäßen. Die zierlichen Halme und feinen Grannen umspielen dabei die leuchten Blütenrispen.

Zinnen geben dem Beet aus Gräsern einen schönen Farbtupfer!

Ich habe diese Kombination im letzten Herbst für mich entdeckt und sie gehört für mich einfach dazu.

Vor allem große Gräser haben jetzt ihre Zeit, wie zum Beispiel Chinaschilf und das Hohe Pfeifengras. Aber auch niedrige Gräser kommen nicht zu kurz. In Einzelpflanzungen kommen sie gut zur Geltung, aber als Gruppe würden sie ihre Wirkung verlieren. Daher nutzt man spätblühende Stauden, um die Wirkung prima zu Ergänzung.

Die Auswahl an spätblühende Stauden oder Herbstblühern ist riesig: Astern, Anemone oder Heide. Sie bieten den Gräsern eine positive Optik, ohne ihre spektakulären Farben zu verlieren. Es ist ein harmonisches miteinander.

Viele denken, dass Gräser eintönig sind, aber sie bringen nicht nur Höhe, Struktur in den Garten oder auf dem Balkon, sondern auch eine Bewegung. Wenn der Wind durch die Gräser und Blüten geht, hört man ein leichtes Rascheln und auch das Bild der Bewegung ist atemberaubend. Ich erfreue mich daran jeden Tag. Es hat was beruhigendes.

Probiert es einfach aus! Ich kann euch garantieren, dass ihr diese Kombination aus Gräsern und Blüten lieben wird. Eure Sandra

Kartoffeln im Sack!

Passend zum Buch „Kartoffelliebe“ von Heidi Lorey (unbezahlte Werbung für den Ulmer Verlag) möchte ich euch über unseren Kartoffel-Anbau berichten. Der ist in diesem Gartenjahr irgendwie ein besonderes Highlight gewesen. Wir haben unsere Kartoffeln im Sack (speziell für die Kultivierung von Kartoffeln und Zwiebeln bestimmt) angepflanzt. Eine ganz neue Erfahrung!

So sieht der Sack für die Kultivierung von Kartoffeln aus.

Voller Tatendrang und Vorfreude ging es los. Familienchaos inklusive!! Die Saatkartoffeln wurden besorgt und los ging unser Kartoffel-Abenteuer.  Ich war richtig gespannt, ob alles so funktionieren wird, wie wir es geplant haben. Vielleicht ist der Anbau in Säcken eine echte Alternative zum Beet. Denn für eine Kultivierung im Beet/ Hochbeet fehlt ein wenig der Platz. Na gut, zugeben ein oder zwei Kartoffeln sind ins große Hochbeet gelangt (wer die da wohl eingepflanzt hat ??).

Für eine erfolgreiche Ernte ist ein gutes Substrat, qualitative Saatkartoffeln, regelmäßig wässern und der Standort wichtig. Der Standort sollte sonnig, aber windgeschützt sein. Bei uns standen die Säcke beim Kompost. Erstes war es dort ziemlich sonnig und windgeschützt. Außerdem haben sie dort einen festen Stand. Alles sollte möglichst gerade und stabil stehen. Denn sonst besteht die Gefahr, dass alles umkippt und das wäre ja schade.

Alle Faktoren wurden berücksichtigt und nun hieß es warten auf die Ernte. Die Dank einer Taschenöffnung an der Seite einfach abläuft. Einfach die Tasche öffnen und nach den Kartoffeln graben. Es ist eine spaßige Aktion!

Leider haben sich die Kartoffelpflanzen nach einen guten Wuchs, nicht weiter entwickelt. Sie fingen an zu verwelken. Die Ursache ist uns unklar. Was nun? Erstmal haben wir es weiter beobachtet. Nach einer gewissen Zeit war keine Kartoffelpflanze mehr da. Sie sahen aus, wie einfache Säcke mit Erde. Also wurde beschlossen, dass wir schauen, ob überhaupt Kartoffeln gewachsen sind. Tatsächlich konnten wir Kartoffeln ernten. Waren zwar klein, aber lecker!

Im nächsten Gartenjahr werden garantiert unsere Kartoffeln aus Säcke kommen. Eure Sandra