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Kräuter dekorativ in Szene setzen!

Die Kultivierung von Kräuter ist sehr im Trend. Nicht nur in den Gärten, sondern auch auf dem Balkon, auf der Terrasse, ja sogar im öffentlichen Raum. Tipp: In der Wohnung wachsen einige Kräuter auch! Seine Gerichte mit frischen Kräutern aufzupeppen, schmeckt nicht nur gut, sondern sieht auch schön aus. Es macht einfach Spaß! Ich habe die Kultivierung von Kräuter erst vor ein paar Jahren für mich entdeckt und in diesem Jahr zum Schwerpunkt meiner Gartensaison gemacht.

Kräuter nur anbauen und ernten ist wahrscheinlich auf Dauer langweilig. Mit den passenden Gefäßen und Dekorationen können Kräuter perfekt in Szene gesetzt werden und jeder guckt gerne zweimal dort hin. Sicher fällt dem einen oder anderen sofort eine Menge an Ideen ein. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Verschiedene Kräuter in einer alten Obstkiste gepflanzt. Die Obstkiste steht zwischen Tomaten, Sommerblumen!

Kreativität fängt bereits bei den Gefäßen an, wo die Kräuter wachsen und gedeihen können. Auch ein langweiliger Kulturtopf kann zu einem wahren Hingucker werden. Einfach Farbe und Pinsel verwenden und den Topf in einen Farbrausch versetzen. Besonders toll, finde ich Kräuter in leere Konservendosen oder ausgemusterte Kochtöpfe als Übertöpfe zu verwenden.

Auf dem Regal habe ich eine Erhöhung drauf gestellt und so roter Basilikum, Salatrauke und Petersilie in den Blickpunkt zu stellen!

In Kombination mit Sommerblumen kommen die entsprechenden Kräuter sehr elegant zur Geltung. Dazu zählen Thymian, Rosmarin, Zitroneverbene und Salbei. Kräuter, die viel Platz und sich stark ausbreiten sollten vermieden werden! Wer auf Pfefferminze oder Zitronenmelisse nicht verzichten möchte, kann sie in einzelne Töpfe pflanzen und zu den Sommerblühern stellen.

Die Möglichkeiten Kräuter perfekt zu arrangieren sind fast unbegrenzt. Lasst die Kräuter-Spiele beginnen!

Eure Sandra

Funkie, meine Lieblings- Blattschmuckpflanze!

Ich habe schon den einen oder anderen Beitrag zum Thema Blattschmuckpflanzen ( https://sandrasgartenwelt.blog/2018/05/24/blattschmuckpflanzen-ein-besonderer-charakter/) (https://sandrasgartenwelt.blog/2018/06/10/gestaltung-mit-blattschmuckpflanzen/) veröffentlicht. Ihre Vielseitigkeit ist einzigartig und begeistert mich jedes Jahr aufs Neue. Eine ganz besondere Blattschmuckpflanze ist die Funkie. Sie war die erste Blattschmuckpflanze, die mich mit ihrem Blatt verzaubert hat. Deswegen gehört sie zu meiner Kategorie „Lieblingspflanze“ unbedingt dazu.

Das umwerfende Blattwerk zieht bereits alle Blicke auf sich. Die Blätter gibt es in den unterschiedlichsten Grüntönen. Es gibt Sorten in der Variation grün/gelb oder grün/weiß. Aber nicht nur die Farbtöne sind bei der Funkie beeindruckend, sondern auch die Formen der Blätter, welche Abhängig von der jeweiligen Sorte ist. Egal, ob oval, gezackt und….einfach nur atemberaubend!

In Kombination mit blühenden Pflanzen ergibt sich ein einzigartiges Farbenspiel. Aus meiner persönlichen Erfahrung lassen sich alle Pflanzen sehr schön mit der Funkie kombinieren.

Aber nicht nur im Zusammenspiel mit anderen Pflanzen lässt sich die Funkie in Szene setzen, sondern auch als Solitärpflanze. Bei uns im Garten wächst sie seit Jahren im Mauererkübel und zeigt ihre gesamte Pracht.

In Parks oder botanischen Gärten ist sie in vielen Varianten zu sehen.

Eine absolute Liebhaberpflanze!!!

Eure Sandra

Die wilde Ecke am Zaun!

Im Garten gibt es sicher die ein oder andere Ecke, die Wild aussieht. Na klar, denkt man sofort, dass muss aber wieder ansehnliche werden. Spart euch den Aufwand und lasst die Ecke so wild. Ihr tut was gutes für die Wildbienen und Co.! Außerdem spart ihr euch den kompletten Arbeitsaufwand. Ein Garten muss nicht perfekt sein.

Der Giersch im Blumenbeet. Seine Blüte passt auf seine Art ins Beet.

Auch in unserem Garten gibt es Wilde Ecken. Wir hielten sie immer in Grenzen. Nach vielen Recherchen, was noch zu einem bienenfreundlichen Familiengarten gehört, stellten wir fest, dass es genau diese Wilden Ecken sind. Es wurde im Familienrat beschlossen, dass man bewusst, so eine Wilde Ecke gestalten. Gesagt, getan…..

Die Fläche am Zaun ist für unsere Vorhaben optimal geeignet. Erster wild Wuchs ist durch unsere Nachbarin schon vorhanden und zweitens finde ich die Kombination aus wild Wuchs und Heidelbeeren sehr spannend.

Ein weitere Vorteil für diese Fläche ist, dass in der Nähe das Insektenhotel steht. Zusätzlich haben meine Funkien einen schönen, neuen Platz gefunden. Ein Apfelbaum wächst seit drei Jahren prächtig vor sich hin.

Wild Wuchs wächst ordentliche. Es sieht attraktiv aus und hat für die Wildbienen und Co. einen enormen Nutzen.

Neben den Apfelbaum wurden Heidelbeeren in Mauerer Kübel gepflanzt und neben den Apfelbaum gestellt. Die Fläche am Zaun ist vorwiegend Schattig, erst zum Abend hin kommt die Sonne. Danach haben wir, um den Apfelbaum eine insektenfreundliche Blumenwiese ausgesät. Irgendwie fehlte aber noch was. …

So sah es im Frühjahr aus! Irgendwie langweilig!

Nach einigen Überlegungen kam uns die Idee, einfach wild irgendwelche Stauden und Gewächse anzupflanzen und es wild werden lassen. Die Stauden habe ich von meinem Terrassen-Garten verwendet.

Die Stauden und Pflanzen, die im Garten so gefunden wurden.

Eine weitere Blumenwiese wurde ausgesät. Hier haben wir eine schattige Saatgutmischung verwendet. Zwischen drin wurden Wildpflanzen aus der Hecke gepflanzt oder was man im Beet gefunden hat und gut in die Ecke passt.

Die schattige Blumenmischung zeigt sich!

Eine neu gestaltete Ecke, ohne viel Aufwand. Jetzt darf alles wachsen und blühen. Die Wildbienen und Co. freuen sich, bei so einer Wild Ecke.

Eure Sandra

Da wächst Giersch….Na und!

In den meisten Gärten findet man ihn, auch in der Natur begegnet er uns. Alle Hobbygärtner ist der Giersch ein nerviges Unkraut, welches man nicht los wird. Auch meine Familie steht im Kampf gegen den Giersch. Hauptsächlich unter der Hecke werden wir fündig. Ich finde es nicht schlimm, solange er in Maßen auftretet.

Der blühenden Giersch im Beet. Ein seltenes Bild in unserem Garten.
Giersch im Wald!

Dabei steckt so viel Potential in ihm. Er ist reich an Vitamin C und Mineralstoffen. Hinzu kommt der hohe Kaliumgehalt, der alle Giftstoffe ausspült. Genau richtig, wer eine Frühlingskur. Das gesunde Wildkraut gibt es auf dem Wochenmarkt oder im Supermarkt nicht zu kaufen. Also wenn es im Garten oder im Wald zur Verfügung steht, sollte es auch genutzt werden.

Besonders toll, ist im Sommer seine Doldenblüte. Denn Insekten umschwärmen die Blüten. Für einen insektenfreundlichen Garten ist eine Freundschaft mit dem Giersch gar nicht so schlecht. Außerdem lässt sich so einfach entspannter Gärtnern.

Die weiße Doldenblüte fängt jetzt an zu blühen!

Um seinen starken Ausbreitungsdrang entgegen zu wirken, kann er großzügig abgestochen werden und mit einer Wurzelsperre eine Grenze setzen.

Übrigens sein schlechtes Image bekam er erst in den 1950er Jahren. Vorher wurde er über Jahrzehnte als Heilkraut gegen Gicht eingesetzt.

Ein Plädoyer für den Giersch! Eure Sandra

Buchrezension: Sigrid Tinz: Wildkräuter und Naturabenteuer!

Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung für den Ulmer Verlag. Anmerkung: Die Bilder wurden von Sandra Harmel fotografiert und bearbeitet.

Die Natur ist für Kinder der größte Abenteuer-Spielplatz! Da wird jede Wanderung oder jeder Spaziergang zu einem Erlebnis. Egal, ob man Wildkräuter oder Äste zum Basteln findet. Mit dem richtigen Buch wird es um so sicherer und kann die Gefahr besser einschätzen. Passend zum Beitrag „Ab in die Natur“ möchte ich euch den Naturführer Wildkräuter und Naturabenteuer vorstellen!

Inhalt des Buches:

Das Buch „Wildkräuter und Naturabenteuer“ ist ein Naturführer für Kinder. Es gibt Erklärungen zu Wildkräutern und aus welchen Naturmaterialien sich zum Beispiel als Papier oder zum Basteln eignen.

Aufbau:

Es ist ein kleiner, praktischer Ratgeber, der bei jeder Wanderung oder Spaziergang in die Tasche passt. Das Titelbild wurde zu dem Titel des Buches hervorragend ausgewählt. Der Buchrückentext gibt einen knappen, kurzen Überblick, welche Inhalte die Kinder erwarten könnte. Die Neugier wird so geweckt.

Mit dem kleinen übersichtlichen Inhaltsverzeichnis bekommen die Kinder ohne große Schwierigkeiten einen schnellen Überblick über die Inhalte des Naturführers.

Die gesamten Beschreibungen enthaltenen alle wissenswerte Informationen. Zusätzliche Informationen werden deutlich gekennzeichnet.

Über das Buch: Mein persönlicher Eindruck!

Die Einführung in den Naturführer ist informativ und sehr hilfreich für den Nutzer des Buches. Es wird sofort deutlich, welche Naturthematik hier angesprochen wird. Der Titel des Buches wird dadurch noch einmal verdeutlicht.

Die einzelnen Erklärungen zu Pflanzen oder Ästen sind kurz gehalten und beinhalten nur die wichtigen Informationen. Durch das entsprechende Bild werden sie sehr gut ergänzt. Für das schnelle Lesen unterwegs optimal gelungen. Die Symbole sind verständlich und falls nicht, findet man sie schnell am Anfang des Buches wieder.

Anleitungen und Zusatzinformationen sind durch einen Fuchs und Kästchen gut hervorgehoben. Sie werden so leichter vom Nutzer des Buches entdeckt.

Der Abschnitt, welcher sich rund um das Spielen dreht ist besonders gut gelungen. Man bekommt sofort Lust es selber auszuprobieren!

Fazit:

Ein sehr guter Naturführer, der optimal auf die Kinder abgestimmt ist. Er wurde kindgerecht verfasst. Auf Wanderungen oder beim Spaziergang darf er nicht fehlen.

Eure Sandra