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Unsere Garten im Winter!

In meinem erster Beitrag im neuen Jahr 2020 möchte ich euch gerne über unseren Familiengarten im Winter schreiben. Als ich den Garten betreten habe, war mein erster Blick alles sieht so trostlos aus. Aber gleichzeitig kamen mir zahlreiche Ideen, die ich gerne in diesem Jahr verwirklichen möchte. Was am Ende davon umgesetzt wird, kann ich jetzt noch nicht sagen.

Bei meinem Rundgang stellte ich fest, dass die Pflanzen in ihrer Winterruhe total attraktiv aussehen können. Die verblühten Fruchtstände, Früchte und die verblühten Blüten, sowie die Rinde bilden in dem winterlichen Wetter ein zauberhaftes Bild. In Kombination mit immergrüne Pflanzen kommen sie besonders gut zur Geltung.

Die Knospen haben schon eine beachtliche Größe und man kann erahnen, wie sie im zeitigen Frühjahr aufgehen. Im Sonnenlicht strahlen sie, weil sie Kraft tanken würden. An dem Tag als ich dem Garten einen Besuch abgestattet habe, war leider das Wetter regnerisch. Trotz des schlechtem Wetter sahen die Knospen attraktiv aus.

Besonders auffällig ist der Salix, mit seiner Rinde. Der Salix wächst in Mitte der Rasenfläche und bildet einen sehr Kontrast zu den fast leeren Beet dahinter. Vorher ist mir das noch gar nicht aufgefallen . Ein zweiter Blick lässt meistens ein neues Bild entstehen!

Das Tomatengewächshaus, unsere eigene Kreation (siehe auch Blog-Beitrag: „Wildes Tomatengewächshaus“) dient in diesem Winter zum Schutz unserer Palmen. Ich war von Anfang davon, nicht wirklich überzeugt, aber mittlerweile ist es eine tolle Lösung. Mein Papa war da sehr kreativ und so hat das Tomatengewächshaus noch eine zweite Funktion bekommen. Neben dem Tomatengewächshaus ist eine Rankhilfe in dem selben Rotton gestrichen und dort wächst, blüht jetzt der Winterjasmin. Ein herrliche, malerisches Bild durch den Rotton mit den gelben Blüten. Sie machen Lust auf das zeitige Frühjahr.

In dem Beitrag „Ein Beet unter dem Flieder“ habe ich berichtet, wie ein neues Beet im Schattenbereich entstanden ist. Dieses Beet war ein zentrales Projekt im letzten Jahr und auch im Winter sieht es nicht trostlos aus, sondern es sieht sehr frisch aus. Ich war sehr beeindruckt, dass wir meinen Grundgedanke sehr schön umgesetzt haben. Aber es wird sicher noch die eine oder andere Veränderung geben.

Unsere Garten im Winter ist genau so attraktiv, wie in den anderen Jahreszeiten. Ich selber, hätte es nicht für möglich gehalten, aber ein zweiter Blick lohnt sich immer!

Eure Sandra

Was für ein Gartenjahr!

Was für ein Gartenjahr, ist ein schöner Titel für meinen persönlichen Jahresrückblick 2019! In diesem Gartenjahr ist eine Menge in meiner Gartenwelt passiert. Wahrscheinlich so viel, dass der Beitrag extrem lang werden würde. Daher werde ich euch meine ganz persönlichen Highlight aus dem Gartenjahr 2019 präsentieren.

Mein schönster Beitrag 2019:

Der schönste Beitrag in diesem Jahr hat den Titel „Baby, Gartenwelt und vieles mehr…“ ! In diesem Beitrag habe ich euch berichtet, was sich in meinem Leben als Mama ändert und wie ich meinen Blog und das Fernstudium Natur-und Umweltpädagogik unter einem Hut bringen kann. Ich mag ihn sehr und daher der Schönste!

Der Kinderwagen in der Frühlingssonne im Garten! Erster Gartenbesuch verschlafen!

Mein Gartenjahr hat damit begonnen, dass aus dem kleinen, feinen Balkon eine Terrasse geworden ist. Eine ganz besondere Herausforderung für mich! In den letzten Jahren sind Ideen und Pläne für einen Balkon entstanden. Wobei die Herausforderung dabei bestand, dass alles auf möglichest wenig Platz umzusetzen. Jetzt habe ich mehr Platz und kann viele Ideen umsetzen und einiges ausprobieren. Es sind einige spannende, schöne Beiträge entstanden und es wird garantiert im nächsten Jahr sicher den einen oder anderen Beitrag über die Terrasse geben.

Die Terrasse im März, kurz bevor ich sie mit meinen ersten Ideen bestückt habe!

Seit April 2019 gibt es jeden Monat meinen persönliches Terrassen-Tagebuch (vorher: Beet-und Balkonkalender), wo ich euch meine Pläne oder Arbeiten zum passenden Monat präsentiere. Für mich ist es eine Art Kolumne geworden und ich freue mich immer darauf, sie zu aktualisieren! Auch im nächsten Jahr wird es das Tagebuch jeden Monat geben, genauso wie die Pflanze des Monats!

Herbst 2019!

Nach über einem Jahr (Start im April 2018) habe ich erfolgreich mein Fernstudium Natur-und Umweltpädagogik abgeschlossen. Über meine Lernfortschritte berichtete ich in unterschiedlichen Beiträgen (siehe Kategorie „Mein Fernstudium Natur-und Umweltpädagogik“). Zwei Beiträge werde ich in nächster Zeit noch verfassen, wo ich über meine Erfahrungen mit einem Fernlehrgang berichten werde. Es war eine spannende Zeit und ich habe viel dazu gelernt. Na klar, war es anstrengend, aber es hat sich gelohnt. Ob ich es beruflich einsetzen kann, weiß ich nicht, aber was noch nicht ist kann ja noch werden!

Unser Schrebergarten war auch in diesem Jahr wieder der Mittelpunkt meiner Familie und mir. Die Zeit im Garten ist fast wie Urlaub und ich genieße es jedesmal. Durch die intensive Zeit im Garten kommen auch die Themen für neue Beiträge, sowie ein Großteil der Bilder. Für die nächste Gartensaison sind einige Ideen und Pläne schon in Arbeit. Darauf freue ich mich sehr! Wird sicher lustig mit meiner Familie darüber zu diskutieren. Aber das macht unseren Garten aus. Die abwechslungsreichen Beiträge zu unserem Schrebergarten findet ihr in der Kategorie „Das Leben mit einem Schrebergarten“!

Der Garten im Wandel der Jahreszeiten, oben Sommer und unten Herbst.

Über meine Kindheit im Garten meiner Großeltern gibt es einen sehr persönlichen Beitrag! Dieser lag mir sehr am Herzen und ich kann nur empfehlen ihn zu lesen!

Der Garten in meiner Kindheit!

Neben den Beiträgen, Pflanze des Monats, Terrassen-Tagebuch und DIY-TIPPS hat sich das Erscheinungsbild meines Blogs optisch verändert. Hinzu kommt, dass ich ein Logo für meinen Blog designt hab.

Einige Veränderungen möchte ich gerne noch machen, aber dass muss ich mir noch durch den Kopf gehen lassen. Der Blog wird sich auch im Jahr 2020 weiter entwickeln und das finde ich sehr spannend!

Es war ein spannendes, abwechslungsreiches Gartenjahr mit vielen Beiträgen. Nun freuen wir uns auf das nächste Jahr mit vielen, neuen Themen!

Eure Sandra

Winterliche, weihnachtliche Terrasse!

Meine erste Saison als Terrassen-Gärtnerin ist jetzt vorbei und daher möchte ich zum Abschluss noch einen schönen Einblick in die winterliche, weihnachtliche Terrasse geben. Nicht nur die Wohnung wird in ein Weihnachtszauber versetzt, sondern auch draußen. Zusammen mit den Pflanzen, die sich in der Winterruhe befinden, entsteht eine harmonische Kombination. Bereits seit Herbstbeginn habe ich mir Gedanken gemacht, wie sich Winter und Weihnachten auf der Terrasse begegnen können. Es war eher eine chaotische Ideensammlung, wie sie oft!

Nun ist es endlich soweit und aus der chaotischen Ideensammlung entstand ein harmonisches Zusammenspiel. Der zentrale Mittelpunkt bilden die vier Lichterketten, die im Kreis aufgehängt wurden. Sie bringen in der Dämmerung die gesamte Terrasse und das angrenzende Beet zum Strahlen. Die Lichter verleihen der Terrasse eine gewisse Gemütlichkeit und das bei jedem Wetter (so wirklich Winter Wonderland ist es noch nicht, wo bleibt der Schnee???).

Mit einer Tasse Glühwein und das gemütliche Zusammensein werden wir in diesem Jahr den Heiligenabend auf der Terrasse beginnen und ohne die schönen Lichterketten würde garantiert irgendwas fehlen.

Natürlich nehmen die Lichterketten ihren Betrieb erst in der abendlichen Dämmerung auf. Daher kreierte ich eine Dekoration, die sich am Tage in Szene setzen konnte und mit den winterlichen Pflanzen/ Sträuchern harmonierte. Statt neue, gekaufte Weihnachtsartikel setzte ich auf bereits vorhandene Weihnachtsdekorationen. Falls sie dann zu Bruch gingen, wäre es nicht schlimm. Einen genauen Plan hatte ich nicht! Das Regal, welches im Sommer für Gläser, Tassen und Grillwerkzeuge genutzt wurde, bildete den zentralen Mittelpunkt der weihnachtlichen Dekoration. Ich habe alles verwendet, was mir so gefallen hat und wo ich mir sicher war, dass es gut zusammen passt. Im unteren Bild präsentiere ich euch das Endergebnis.

Ein großer Nikolaus-Schuhe, dekoriert mit Tannenzweige und Lichterkette dient als Tannenbaum!

Zwischen der Kletterhortensie und dem Kübel mit Lavendel – Kübel mit der Himbeere hängen zwei, selbstgemachte Girlanden (Anleitung im DIY-TIPP Dezember).

Beim Winterschutz setze ich nicht nur auf die Abdeckungen, sondern verwende auch Tannenzweige. Sie passen hervorragend in das Bild der winterlichen Terrasse und in die Weihnachtszeit auch. Durch ihr frisches Grün wirkt die gesamte Terrasse ein kleines Stück heller.

Neben der weihnachtlichen Dekoration zeigt sich die Terrasse, trotz der kalten Jahreszeit in einen attraktiven, winterlichen Kleid. Die verblühten Hortensien erstrahlen in der winterlichen Sonne zu einem neuen Bild. Eine prima Ergänzung ergibt sich durch den Efeu und anderen immergrüne Pflanze.

Ein schöner, winterliche Ecke mit der Skimmie, Gräsern, Heide, Scheinbeere und dem verblühten Sedum! Durch den Efeu kommen die anderen Pflanzen attraktiv zur Geltung!

Ich wünsche euch eine besinnliche Zeit!

Eure Sandra

Grünpflanzen, ein neues Wohngefühl!

Der Garten liegt im Winterzeit und irgendwie fehlt dem Hobbygärtner seine Gartenarbeit. Mir geht es im Winter immer so. Damit mir die Wartezeit nicht zu lang vorkommt, wird meine Wohnung zum Garten. Über die Pflege von Zimmerpflanzen habe ich bereits einen ausführlichen Beitrag verfasst (unbezahlte Werbung für Compo).

Die Pflegeprodukte von Compo, die bei mir nicht fehlen dürfen. Sie sorgen für das Wohl der Grünpflanze.

Nun möchte ich euch gerne berichten, warum Grünpflanzen uns ein neues Wohngefühl vermitteln. Dabei ist es egal, ob sie in kleinen Töpfen oder großen Kübel beheimatet sind. Besonders gut, mit unserem warmen, trocknen Klima kommen Ficus und Drachenbäume in der Wohnung klar. Aber auch Grünlilie, Efeutute oder Philodendron können in unseren Wohnungen hervorragend gedeihen. Dabei ist der Standort sehr wichtig, denn je weiter die Pflanzen vom Fenster entfernt sind, um so weniger Licht bekommen sie. Durch die Grünpflanzen werden innerhalb der Wohnung besondere Akzente gesetzt. Man bekommt das Gefühl, als wenn der Balkon, die Terrasse oder der Garten in die Wohnung verlegt wurde. Durch ihr frisches Grün sorgen sie für eine Art Entspannung und lassen einen zur Ruhe kommen vom stressigen Alltag.

Mein Grünpflanzenparadies im letzten Jahr!

Außerdem sorgen sie für ein angenehmes Raumklima. Warum verbessern sie das Raumklima? Ohne das wir es bemerken, geben sie ihr Gießwasser zu 90% wieder in unsere Raumluft ab. Das heißt, sie befeuchten unsere Räume! Neben der Verbesserung der Raumluft, sorgen sie auch dafür, das Schadstoffe aus der Luft entfernt werden. Durch regelmäßiges Lüften in der Wohnung, kommt es zu einem Luftaustausch zwischen des Raumes und der Luft von draußen. Die Verbesserung des Raumklimas hängt von der jeweiligen Grünpflanze ab.

Meine Top 5 , der Grünpflanzen!

  1. Ficus -Arten
  2. Grünlilie
  3. Efeutute
  4. Spathiphyllum (Einblatt)
  5. Philodendron

Je mehr Grünpflanzen sich in einer Wohnung befinden, desto größer wird die Sauerstoff- und Befruchtungsleitung!

Ich liebe es, nicht nur im Garten oder auf der Terrasse meine Gartenleidenschaft auszuleben, sondern auch innerhalb der Wohnung. Es macht Spaß, die Grünpflanzen zu pflegen und in Szene zu setzen.

Eure Sandra

Meine Kindheit im Garten meiner Großeltern!

In Gedanken an meine Oma und an meinen Opa möchte ich euch gerne in diesem sehr persönlichen Blog-Beitrag euch einen Einblick in meine gärtnerische Kindheit geben.

Unsere Gartenlaube im alten Gewand!

Der heutige Anblick unsere Laube!

Dank meiner Kindheit im Garten habe ich meinen heutigen Beruf gefunden und eine Leidenschaft, die ich mit großer Freude auslebe. Meine Kindheit verbrachte ich bei meinen Großeltern und daher auch sehr viel Zeit im Garten. Diese Zeit war sehr schön und intensiv. Für die Kindheit im Garten bin ich meinen Großeltern sehr dankbar und werde ihn garantiert in ihrem Interesse zusammen mit meinen Eltern und meinem Bruder weiterführen. Wahrscheinlich würden meine Großeltern bei einigen Projekten sagen, wir sind verrückt. Besonders bei der Pool-Ecke ( siehe auch Blog-Beitrag: Viva Mallorca im Garten) könnte ich mir vorstellen, dass Oma und Opa herzlich lachen und uns gleichzeitig nicht verstehen würden. Meine Oma hat die Entstehung der Pool-Ecke noch erlebt. Soweit ich weiß, fand sie es gut. Als wir den Strandkorb aufgebaut haben, war sie dabei und hat sich sehr darüber amüsiert. Die weitere Entwicklung dieser einzigartigen Ecke wird sie nicht mehr miterleben, aber ich glaube die neusten Bauelemente hätte sie mit Spaß beobachtet und kommentiert in ihrer Art.

Meine Großeltern pflegten einige Blumenbeete, die immer mit wunderschönen Blumen gepflanzt waren. Das Blütenreichtum reichte von Tagetes, Rittersporn bis hin zu den vielen Dahlien. Ich war als Kind total begeistert, wie meine Oma, die ganzen Blumen gepflegt und kultiviert hat. In ganz besonderer Erinnerung sind mir die Tagetes geblieben. Jeder Beetrand wurde mit selbstgezogen Tagetes bepflanzt. In meiner Lehre zur Gärtnerin fand ich es total hässlich, aber in letzter Zeit habe ich die Hintergründe für diese Bepflanzung verstanden. Ich denke, dass ich in Erinnerung an meine Oma die Tagetes wieder in die Beete pflanzen werde. Neben den Tagetes hat meine Oma den lila Flieder geliebt. Sie war immer enttäuscht, wenn er vor ihrem Geburtstag oder erst danach geblüht hat. Ich fand es als Kind immer spannend, wann er endlich blüht. Einiges an Wissen über die vielen Blumen im Garten habe ich von meiner Oma gelernt.

Neben den Blumenbeeten gab es in meiner Kindheit auch viel Grabeland, wo eine Reihe von Gemüse angebaut wurde. Kartoffeln, Rote Beete, Einlegegurken und noch einiges mehr fanden dort ihren Platz. Natürlich gab es auch Erbsen, die von mir direkt vom Strauch in den Mund verzehrt wurden. Ich konnte es als Kind kaum erwarten, bis die Erbsen reif waren. Als wir uns entschlossen haben, aus dem Grabeland eine Rasenfläche zu machen, ist ein Stück meiner Kindheit weg gewesen. Aber es war Zeit für Neues!

Das Bild zeigt auf einfache Weise das frühere Grabeland, welches von den schönen Blumenbeete ergänzt wird. Auch die großen Apfelbäume lassen sich noch sehr eindrucksvoll erkennen.

Oma und Opa mochten Rote Beete sehr und sie dürfte auf keinen Fall im Gemüsebeet fehlen. Nachdem wir uns vom Grabeland verabschiedet haben und das erste Hochbeet entstanden war, musste die Rote Beete bleiben. Dafür hat Oma sich kämpferisch eingesetzt und so ist ein Kompromiss zwischen meinen Eltern und Oma entstanden. Das ging ja gar nicht, keine Rote Beete aus dem eigenen Garten!

Ich bin sehr glücklich, dass ich meine Kindheit im Garten verbringen dürfte. Ohne das Gärtnerwissen meiner Großeltern hätte ich vielleicht einen anderen Beruf erlernt. Es gibt noch viele weitere schöne Geschichten beziehungsweise Erlebnisse aus dem Garten meiner Großeltern, aber das würde garantiert die Länge des Beitrages sprengen. Daher habe ich euch nur einen kleinen Eindruck in meine Kindheit mit Garten gegeben! Ich werde meine Oma und meinen Opa nie vergessen und immer in meinen Herzen tragen.

Eure Sandra