Kurzporträt des Monats Februar: Winterschnellball (Viburnum)

Der Winterschnellball (Viburunm) ist im Winter eine zauberhafte Erscheinung. Durch die zartrosa Blüten verzaubert er triste Beete zu märchenhaften, winterliche Beete. Seine gesamtes Erscheinungsbild fasziniert mich jeden Winter von Neuem. Daher möchte ich euch den Winterschneeball (Viburnum) im Kurzporträt vorstellen!

Blätter und Blüten:

Das sommergrüne Laub, welches nach der Blüte in Erscheinung tretet, ist gegenständig angeordnet und die Blattfarbe ist ein tief grün. Jedes einzelne Blatt zeigt eine länglich elleptisch bis langzettlich, das ist je nach Sorte variabel. Wenn die Blätter in die Herbstfärbung wechseln, werden statt des tiefgrün Farbton, rote und dunkelviolette Farbtöne ab Oktober sichtbar. Ein schöner Farbwechsel, den man beim Winterschneeball zu Gesicht bekommt.

Ab Dezember fängt der Winterschneeball zu blühen. Das ist natürlich von der jeweiligen Sorte abhängig. Bei unserem Winterschnellball wirken die Blütenknospen im Dezember bereits ziemlich kräftig und warten darauf ihre Blüte zu zeigen. Ab Januar ist dann so weit und eine zartrosa blühende Blüte tretet in Erscheinung! Die Blütenfarbe, sowie der Blütezeitpunkt hängt von der jeweiligen Sorte des Winterschneeballs ab. Alle einzelnen Blüten hängen an endständigen Rispen, die über den gesamten Strauch verteilt sind. Es sind die ersten Blüten im Jahr, wo die Insekten sich ihre Nahrung im Winter herholen können.

Standort und Boden:

Der Winterschneeball liebt es sonnig, mag aber auch den Halbschatten. Im Garten sollte möglichst drauf geachtet, dass der Winterschneeball windgeschützt gepflanzt wird.

An den Gartenboden stellt der Winterschneeball keine großen Ansprüche. Der Winterschneeball passt sich den Bodenbedingungen ohne große Mühe an. Das Gleiche gilt für den pH-Wert. Wichtig ist, dass der Gartenboden gut durchlässig, kultiviert und reich an Nährstoffen ist. Bei der Wasserversorgung kann es eher trockner sein, als zu nass. Staunässe unbedingt vermeiden!

Pflanzung und Pflege:

Im Herbst und Frühjahr ist der beste Zeitpunkt, um einen Winterschneeball ins Beet zu pflanzen. Diese Zeitpunkten eignen sich sehr gut, weil es noch nicht zu warm und es noch keinen Frost geben wird, besonders auf die Bodenverhältnisse bezogen. Bei der Pflanzung unbedingt drauf achten, dass zu anderen Pflanzen ein gewisser Abstand eingehalten wird, denn der Winterschneeball bildet Ausläufer.

Der Winterschneeball ist total pflegeleicht. Wenn es sehr trocken ist, sollte darauf geachtet werden, dass regelmäßig eine ausreichende Wasserversorgung gewährleistet wird. Falls man vor hat, den Winterschneeball in einen mageren Boden zu pflanzen, wäre es ratsam eine organische Düngung oder einen reifen Kompost vor der Pflanzung bei zu mischen. Zwischen durch kann man über eine ausgeglichene Düngung zusätzlich Nährstoffe verabreichen, um so eine Grundversorgung zu gewährleisten.

Das nächste Kurzporträt erscheint im März! Eure Sandra