Altenauer Herzwanderweg!

Der Altenauer Herzweg ist ein Rundwanderweg, welcher 12 km rund um die Bergstadt Altenau im Oberharz führt. In diesem Beitrag möchte ich euch den Altenauer Herzweg vorstellen, da er sich sehr gut eignet mit Kindern zu wandern!

Auf dem Altenauer Herzweg wandert ihr an vielen Sehenswürdigkeiten und Naturschönheiten entlang. Man erlebt den Oberharz in seinen natürlichen Wandel. Jedes Mal, wenn ich den Altenauer Herzweg wandere, entdecke ich neue Naturschönheiten. Daran erkennt man, wie sich die Waldstruktur verändert. Es ist ein spannender Prozess, den man beobachten kann. 

Die Sehenswürdigkeiten ergänzen die Naturschönheiten hervorragend. Altenau ist eine kleine Bergstadt, wo ich einen Teil meiner Kindheit verbracht habe.

Auf dem Altenauer Herzweg lernt ihr an verschiedenen Stationen alles zum Thema Herz. Bei den Stationen werden unterschiedliche Aspekte des Herzens erklärt oder man kann selber aktiv die jeweilige Station erlernen. Die Gestaltung der einzelnen Stationen ist schlicht gehalten und passen optisch in den Wald. Sie sind deutlich erkennbar, wodurch sie gut auffallen.

Das Highlight des Altenauer Herzweg ist, dass an sieben Stationen einen Stempel gibt. Diese Stempel werden in einem Wanderheft gesammelt. Das Wanderheft ist käuflich in der Tourismusstelle zu erwerben. Insgesamt sind es sieben Stempel. Sie befinden bei ausgewählten Stationen. Nicht jede Stadion des Altenauer Herzweges ist eine Stempelstelle angebracht.

Wer alle Stempel in der  Tourismusstelle vorlegen kann, der wird mit der Wandernadel Altenauer Herzweg (gegen eine kleine Gebühren) belohnt.

Meine persönliche Empfehlung:

Ein schöner Rundwanderweg mit vielen Highlights. Er eignet sich hervorragend für Kindern, mit abschließender Auszeichnung!

Eure Sandra

Sommerliche Schönheiten im Waldgarten!

Der Sommer ist im Waldgarten angekommen. Ich lasse mir persönlich mit der Auswahl der Sommerblumen für den Waldgarten ein wenig Zeit. Erstens müssen sie robust sein und zweitens finde ich, dass die Blütenfarbe in dem Waldgarten auffällt.

Meine Oma wäre in diesem Jahr 95 Jahre alt geworden und daher wollte ich ihr die sommerliche Bepflanzung im Waldgarten widmen. Ihre sommerlichen Bepflanzungen waren immer sehenswert und pflegeleicht. Das ist mir in Erinnerung geblieben und das möchte ich nutzen für den Waldgarten. Die besten Pflanzenanleitungen stehen nicht in einem Gartenbuch, sondern sind die Erfahrungswerte von meinen Großeltern und meine Eigenen.

Die Geranie gehört jedes Gartenjahr in den sommerlichen Waldgarten. Sie kommt mit den klimatischen Bedingungen, die im Waldgarten herrschen, sehr gut klar. Geranien sind robust und können hervorragend eine zeitlang mit Trockenheit umgehen. Daher pflanze ich sie in die Blumenkasten am Küchenfenster und sie blühen den ganzen Sommer über. Bei jedem Aufenthalt im Waldgarten blühen die Geranien in ihren zauberhaften Farben. So wie im Waldgarten haben die Geranien auch bei meinen Großeltern auf dem Balkon und im Garten geblüht.

Neben den Geranien blühen in diesem Waldgartenjahr das Löwenmäulchen, Petunie, Tagetes, Vanillieblume und Begonien in den vier Balkonkästen. Die Löwenmäulchen sind meine Lieblingssommerblumen. Bereits im letzten Waldgartenjahr habe ich die Löwenmäulchen in die Balkonkästen gepflanzt und sie sind gut mit den vorhandenen Bedingungen zurecht gekommen. Darüber bin ich sehr erfreut. Ich probiere immer wieder aus, welche Sommerblumen im Waldgarten wachsen und blühen.

Im Waldgarten lassen sich besonders gut Stauden kultivieren. Stauden können sich hervorragend an ihre Umgebung anpassen und diese Eigenschaft nutze ich, damit eine blühreiche und insektenfreundlicher Waldgarten entsteht.

Seit Jahren gibt es Pflanzen im Waldgarten, die mit ihren Blättern eine schöne Struktur geben, aber ihre ursprüngliche Wirkung nicht zur Geltung kommt. Dafür kann es die unterschiedlichen Gründe geben. Umso größer ist es dann, wenn diese Pflanzen ihre wahre Schönheit präsentieren.

Die Feige wächst jedes Jahr ein Stückchen höher und ihre Blätter sehen atemberaubend aus. Durch ihre Blattgröße und ihr Aussehen fällt sie im Waldgarten sofort auf und sie zeigt, uns, das sie sich an die Gegebenheiten gewöhnt hat. Normalerweise wächst die Feige in wärmeren Regionen (zum Beispiel Kroatien), gleichzeitig kann sie sich in ihrer Umgebung  wohlfühlen. Aber Früchte hat sie bis jetzt nicht ausgebildet. Als ich sie bei meinem letzten Besuch angeschaut habe, wurde ich fündig. Die Feige bildet Früchte aus. Ich bin gespannt, ob sie reif werden und wir sie probieren können . Die Freude ist riesig darüber. 

Es gibt soviele sommerliche Schönheiten im Waldgarten, dass zeigt mir, wie sich ein Garten entwickeln kann.

Eure Sandra

Buchrezension: Simone Kern: Wild & Bunt!

Anmerkung: Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung für den Kosmos Verlag. Alle Bilder wurden von Sandra Harmel fotografiert und bearbeitet!

Beete, die bunt und wild aussehen, sind im Trend! Sie sehen nicht nur dekorativ aus, sondern bieten den vielen Bienen und Insekten Nahrung. Damit eure Beete wild und bunt werden, möchte ich euch das Gartenbuch von Simone Kern vorstellen. Ich habe es gelesen und kann euch schon verraten, die ein oder andere Idee werde ich selbst im Waldgarten umsetzen. 

Aufbau des Buches:

Der Buchtitel wurde durch die schöne Gestaltung des Buchcovers in den Vordergrund gestellt. Das Buchcover greift den Buchtitel hervorragend auf. Alles wirkt harmonisch und abgestimmt.

Einen kleinen Einblick in die Thematik des Buches gibt der Buchrückentext. Er informiert den Leser darüber, über welche Themen, die Autoren berichtet. Die Zusammenstellung aus dem Buchcover und Buchrückentext ist der Autorin gestalterisch und textlich gut gelungen. Durch das gestalterische Zusammenspiel wird der Leser direkt angesprochen.

Das Inhaltsverzeichnis ist strukturiert und übersichtlich. Die Gestaltung des Inhaltsverzeichnis wurde durch passende Bilder anschaulich ergänzt.

Jedes einzelne Kapitel hat ein doppelseitiges Deckblatt. Dieses besteht jeweils aus der Kapitelüberschrift, ein Bild mit einer Wildblume drauf. Eine schlichte Gestaltung, die gleichzeitig das Kapitel in den Vordergrund stellt.

Über das Buch: Mein persönlicher Eindruck!

Die Einleitung ist mit einer persönlichen Note von der Autorin verfasst und es wird hervorgehoben, warum die Autorin sich mit der Thematik der Wildpflanzen befasst. Dadurch gelingt der Einstieg in das Thema des Buches optimal.  Bereits durch das erste Kapitel bekommt der Leser gutes, wissenswerte Grundwissen vermittelt, welche Bedingungen heimische Wildpflanzen brauchen. 

Das Kapitel Gestaltungselemente und Kombinationen regt dazu an, eigene Wildpflanzen-Beete entstehen zu lassen. Innerhalb des Textes werden immer wieder Tipps der Autorin gegeben, in welcher Gartenecke sich die ein oder andere Kombination lohnt. Damit die Planung eines Waldpflanzen-Beetes optimal gelingt, hat die Autorin je Beetidee eine zugehörige Einkaufsliste zusammengestellt. Diese dient dem Leser als Hilfestellung, damit die jeweiligen Wildpflanzen auch den Weg in das geplante Beet finden.

Im Kapitel „Praxis und Pflege übers Jahr“ werden dem Leser alle wichtigen Details vermittelt, die innerhalb eines Gartenjahres nötigt sind, um Wilde und bunte Beete zu bekommen.  Es beinhaltet alles Wissenswertes, welches der Leser nützlich in die Praxis integrieren kann. 

Zum Abschluss des Gartenbuchs gibt es einzelne Porträts der heimischen Wildpflanzen. Sie sind kurz und knapp beschrieben . Die Porträts wurden von der Autorin mit allen nützlichen Informationen aufgeführt. 

Mein persönliches Fazit:

Die Thematik der heimischen Wildpflanzen ist interessant und wird durch dieses Gartenbuch nochmals hervorgehoben. Es zeigt, dass es sich lohnt ein oder mehrere Gartenecken wild und bunt zu gestalten. Gesamt betrachtet finde ich das Gartenbuch gut gelungen und mir persönlich gibt es neue Inspirationen für den Waldgarten. 

Eure Sandra

Unser Schrebergarten im Frühling!

Im Frühling liebe ich den Garten besonders. Die Sträucher zeigen ihre grünen Blätter und die ersten Blüten öffnen sich.  Bienen und Schmetterling fliegen durch den Garten und es wirkt freundlich.

Man entdeckt immer wieder etwas neues. Manchmal sind Blumen dabei, die im letzten Gartenjahr an einigen Stellen noch gar nicht gewachsen sind. Es erinnert mich an eine Art Schatzsuche. Einige Stauden wachsen bereits im Garten, aber sie sind unentdeckt, weil sie zum Beispiel in dem Gartenjahr keine Blüten hatte und plötzlich wächst eine ausdrucksstark Blüte. Über solche Pflanzenphanomäne bin ich immer wieder erstaunt.

Die Bergenie gehört zu den Stauden, die im Garten unscheinbar wachsen. Auf meinen persönlichen Gartenrundgang bin ich auf die Bergenie aufmerksam geworden, weil ihre pinke, hohe Blüte im Sonnenlicht angestrahlt wurde. Die Bergenie wächst im zweiten Turm in einem der hinteren Kübel und fällt daher nicht auf den ersten Blick auf. Aber durch ihre Blüte rückt sie in den Vordergrund und die hinteren Kübel des Turmes werden genauer in Augenschein genommen.

Die Tulpen blühen mittlerweile und ich freue mich sehr darüber. Sie gehören schon seit meiner Kindheit dazu. Bereits im Herbst, wenn die Blumenzwiebel in die Erde gesetzt werden, kann ich es kaum erwarten ihre Blüte zu sehen. Besonders die kräftigen Farben geben dem Beet einen starken Charakter. In diesem Gartenjahr sind die Farben der Blüten zarter und gleichzeitig irgendwie eleganter. Ich finde, dass das experimentieren mit den unterschiedlichen Farbnuancen erst dem Garten seinen einzigen Charakter verleiht.

Jetzt ist die Zeit, wo alle Obstgehölze egal ob Apfel, Sauerkirsche oder Nashi ihre weißen bis zartrosen Blüten präsentiert.  Anhand der Blüten bekommt man eine ungefähre Vorstellung, wieviel Früchte wachsen können. Natürlich wird die ein oder andere Fruchtkapsel noch abfallen, gleichzeitig steigt die Vorfreude auf das eigene Obst aus dem Garten bei der Betrachtung der Blüten.

Im Hochbeet wurden schon Radieschen und Erbsen ausgesät. Radieschen und Erbsen können ab März direkt ins Hochbeet ausgesät werden. Dadurch können wir frühzeitig im Gartenjahr mit dem Ernten beginnen und genießen. Weiter Gemüsearten ziehen im weiteren Frühjahr ein.

Ich liebe den Frühling im Garten und genieße jede freie Zeit dort. Es ist schön mit anzusehen, wie der Garten aus dem winterlichen Zustand ins Frühlingsgrün wechselt.

Eure Sandra

Frühlingsbeginn 2025 auf meiner Terrasse!

Endlich ist der Frühling da! Während ich an diesem Beitrag schreibe, sitze ich in meinem Hängelsessel auf der Terrasse und genieße das sonnige Wetter. Die Tage werden wieder länger und die Temperaturen steigen. Ich genieße gerade jede freie Minute auf der Terrasse und sehe zu, wie alles wächst und aus der Winterruhe erwacht. Jedes Jahr sieht es anders aus und ist jedes Mal ein absolutes Highlight. 

Die Gartensaison 2025 kann endlich losgehen! Die Terrasse brauchte dringend Farbe nach dem Winter. Für die Frühlingsbepflanzung müssen es bunte Blütenfarben sein. Zu meinen Lieblingsfarben zählen Rot, lila und gelb. Dabei achte ich darauf, dass sie kräftig in ihrer Farbnuance sind.

Die ersten Frühlingsblüher auf meiner Terrasse sind Stiefmütterchen und Hornveilchen. Sie können die nächtlichen Minusgrade vertragen und erfrieren nicht. Hornveilchen und Stiefmütterchen gibt es mit meinen Lieblingsfarben und machen dadurch meine Kübel, Beet bunt.

Neben den Stiefmütterchen und Hornveilchen werde ich zum Abschluss meiner Frühlingsbepflanzung Ranunkeln und Primeln pflanzen. Ihre Blütenform und ihre Blütenfarben passen hervorragend auf meine Terrasse. Welche Farbtöne es werden, dass entscheide ich spontan, wenn ich im Gartencenter bin.

Nach dem Winter stehe einige gärtnerische Maßnahmen an, die ich bei den Aufräumarbeiten oder bei meinem kleinen Rundgang entdecke. Ich schneide die verblühten Blüten der Hortensie ab, die zu langen Efeuranken und alles was verblüht/ verwelkt ist, ab. Dadurch sieht es annähernd ordentlich aus und sorge dafür, dass die darunter liegenden Triebe Licht bekommen. Das fördert das gesamte Wachstum der Pflanze. Ich fange in diesem Zusammenhang dann auch mit den einzelnen Gartenprojekten, die ich so im Gartenjahr 2025 geplant habe, an. Ein Gartenprojekt auf der Terrasse ist, dass die rechte Seite, eine neue Struktur bekommt. In Moment ist es eher eine Art zusammengewürfelte Mischung aus vielen Ideen, die nicht zu Ende gebracht sind. Der Anfang ist bereits gemacht. Ich habe das eine Gras aus dem Kübel direkt in das Beet gepflanzt. In den Kübel habe ich direkt die Himbeere und eine Erdbeere gesetzt.  Die Erdbeere und der Himbeer-Trieb sind aus der kaputten Obstkiste. Ich hoffe, dass sie gut anwachsen und wir ein bisschen ernten können.

Beim Rosenbogen sieht es trostlos aus und das möchte ich gerne ändern. Das Carex wächst ordentlich und daher wurde der Kübel zu klein. Ehrlich gesagt, hatte ich keine richtige Idee, wo ich das Carex hinsetzen wollte. Nach kurzer Überlegung, habe ich es direkt an der rechten Seite des Rosenbogens gepflanzt. Ich finde, dass es gut dort aussieht. Welche Pflanzen noch dazu kommen, dass plane ich in nächster Zeit. 

Ich besitze einige gärtnerische Werkzeuge und die habe ich in einem kleinen Schrank, der an der Wand zwischen Fenster und Kletterhortensie gehängt hat. Diesen Schrank habe ich von der Vorbesitzerin übernommen und man hat deutlich gesehen, dass er in die Jahre gekommen ist.  Nach einer kurzen Überlegung war klar, wir brauchen einen neuen Schrank, um alle gärtnerischen Werkzeug und Sitzauflagen aufzubewahren. Mittlerweile steht an dieser Stelle ein neue Schrank, der mehr Platz zu bieten hat und sich gut in das gesamt Bild der Terrasse einfügt.

Es gibt immer etwas zu tun auf meiner Terrasse und dabei entsteht ein neues gärtneriches Bild.

Jetzt wird erstmal der Frühling genossen!

Eure Sandra