Hallo aus Sandras Gartenwelt!

Es ist schon eine lange Zeit her, dass ich einen Beitrag geschrieben habe. Der letzte Beitrag war im August 2025. Warum es so lange jetzt gedauert hat, einen neuen Beitrag zu schreiben, möchte ich euch mit diesem Beitrag berichten. Außerdem zeigen hier euch neue Einblicke auf meine Terrasse, den Waldgarten und aus unserem Familiengarten.

In den letzten Monaten ist einiges in meinem Leben passiert, hinzukommen, dass ich mich in der Ausbildung zur Erzieherin befinde und das braucht alles Zeit. Daher ist es schwierig regelmäßige Beiträge für den Blog zu schreiben und zu recherchieren. Trotz gewisser Umstände möchte ich weiterhin Sandras Gartenwelt gestalten und euch Einblicke in die Welt des Gartens geben. Der Blog ist für mich mehr, als nur ein Hobby!  Im nächsten Jahr existiert  Sandras Gartenwelt 10 Jahre und das möchte ich auch in den nächsten Jahre fortsetzen. Ich hoffe, dass nach der Beendigung der Ausbildung wieder mehr Zeit für neue Beiträge, Ideen und Rezepte ist.

Jetzt gibt es ein Update von der Terrasse, den Waldgarten und unseren Familiengarten!

Terrasse:

Die Terrasse hat den Schnee und die Kälte gut überstanden. Ich hatte keinen Winterschutz und war positiv überrascht, wieviel Stauden es gut vertragen haben. Als die ersten warme Tage gekommen sind, kam sofort das erste Grün zum Vorscheinen.

Mein Highlight war, dass ich Mitte März erst meine Tulpenzwiebeln gesetzt habe. So spät war ich noch nie mit dem Setzen von Tulpenzwiebeln. Gleichzeitig hat es sich sehr gelohnt. Sie habe richtig schön geblüht und uns mit einem atemberaubenden Farbspiel erfreut.

Ich hatte in der letzten Gartensaison in Gedenken an meine Oma ein Tränendes Herz gepflanzt und in diesem Jahr hat es sich wieder in seiner wunderschönen Pracht präsentiert. Das hat mich sehr gerührt.

Jetzt bin ich bereits in der Sommersaison 2026 und es ist noch einiges zu tun. Aber darauf freue ich mich sehr!

Waldgarten:

Die Waldgarten-Saison 2026 ist ziemlich spät gestartet. Das Wetter spielte dabei einen entscheidenden Faktor. Wir haben das Pfingstwochenende das erste Mal draußen geschlafen und ich muss sagen, es ist wieder herrlich und entschleunigt von der stressigen Woche. Das Wetter sommerlich warm und man hört nur Natur. Ich liebe es!

Viele Stauden und Gehölze sind in ihrer vollen Pracht gewachsen oder sie blühen bereits. Ich bin jedes Jahr überrascht, wie sich die Pflanzen an ihre Umgebung gewöhnen und diese akzeptieren. 

Es ist zwar jedes Jahr mit viel Aufwand verbunden, gleichzeitig sieht man kleine Erfolge. Was wirklich zählt ist, dass man raus aus der Stadt kommt und rein in die Natur!

Ich bin gespannt, was alles noch in der Waldgarten-Saison 2026 passiert!

Unser Familiengarten:

Unser Familiengarten hat sich in den letzten Jahren verändert, aber er hat immer noch den Charakter aus meiner Kindheit. Wenn ich im Garten bin, fängt die Entspannung an und wenn es nur kurze Momente sind, die reichen oft aus.

Mein Papa ist unser Hauptgärtner und das macht er gut. Kleine Ideen und Wünsche werden gemeinsam besprochen und das sollte so bleiben.

Man merkt jedes Mal, das mit viel Liebe gegärtnert wird und manche Pflanzen aus Omas Zeiten immer noch einen Platz finden oder noch wachsen.

Ich hoffe, dass der Garten weiterhin unser Familientreffpunkt bleibt!

Eure Sandra

Altenauer Herzwanderweg!

Der Altenauer Herzweg ist ein Rundwanderweg, welcher 12 km rund um die Bergstadt Altenau im Oberharz führt. In diesem Beitrag möchte ich euch den Altenauer Herzweg vorstellen, da er sich sehr gut eignet mit Kindern zu wandern!

Auf dem Altenauer Herzweg wandert ihr an vielen Sehenswürdigkeiten und Naturschönheiten entlang. Man erlebt den Oberharz in seinen natürlichen Wandel. Jedes Mal, wenn ich den Altenauer Herzweg wandere, entdecke ich neue Naturschönheiten. Daran erkennt man, wie sich die Waldstruktur verändert. Es ist ein spannender Prozess, den man beobachten kann. 

Die Sehenswürdigkeiten ergänzen die Naturschönheiten hervorragend. Altenau ist eine kleine Bergstadt, wo ich einen Teil meiner Kindheit verbracht habe.

Auf dem Altenauer Herzweg lernt ihr an verschiedenen Stationen alles zum Thema Herz. Bei den Stationen werden unterschiedliche Aspekte des Herzens erklärt oder man kann selber aktiv die jeweilige Station erlernen. Die Gestaltung der einzelnen Stationen ist schlicht gehalten und passen optisch in den Wald. Sie sind deutlich erkennbar, wodurch sie gut auffallen.

Das Highlight des Altenauer Herzweg ist, dass an sieben Stationen einen Stempel gibt. Diese Stempel werden in einem Wanderheft gesammelt. Das Wanderheft ist käuflich in der Tourismusstelle zu erwerben. Insgesamt sind es sieben Stempel. Sie befinden bei ausgewählten Stationen. Nicht jede Stadion des Altenauer Herzweges ist eine Stempelstelle angebracht.

Wer alle Stempel in der  Tourismusstelle vorlegen kann, der wird mit der Wandernadel Altenauer Herzweg (gegen eine kleine Gebühren) belohnt.

Meine persönliche Empfehlung:

Ein schöner Rundwanderweg mit vielen Highlights. Er eignet sich hervorragend für Kindern, mit abschließender Auszeichnung!

Eure Sandra

Sommerliche Schönheiten im Waldgarten!

Der Sommer ist im Waldgarten angekommen. Ich lasse mir persönlich mit der Auswahl der Sommerblumen für den Waldgarten ein wenig Zeit. Erstens müssen sie robust sein und zweitens finde ich, dass die Blütenfarbe in dem Waldgarten auffällt.

Meine Oma wäre in diesem Jahr 95 Jahre alt geworden und daher wollte ich ihr die sommerliche Bepflanzung im Waldgarten widmen. Ihre sommerlichen Bepflanzungen waren immer sehenswert und pflegeleicht. Das ist mir in Erinnerung geblieben und das möchte ich nutzen für den Waldgarten. Die besten Pflanzenanleitungen stehen nicht in einem Gartenbuch, sondern sind die Erfahrungswerte von meinen Großeltern und meine Eigenen.

Die Geranie gehört jedes Gartenjahr in den sommerlichen Waldgarten. Sie kommt mit den klimatischen Bedingungen, die im Waldgarten herrschen, sehr gut klar. Geranien sind robust und können hervorragend eine zeitlang mit Trockenheit umgehen. Daher pflanze ich sie in die Blumenkasten am Küchenfenster und sie blühen den ganzen Sommer über. Bei jedem Aufenthalt im Waldgarten blühen die Geranien in ihren zauberhaften Farben. So wie im Waldgarten haben die Geranien auch bei meinen Großeltern auf dem Balkon und im Garten geblüht.

Neben den Geranien blühen in diesem Waldgartenjahr das Löwenmäulchen, Petunie, Tagetes, Vanillieblume und Begonien in den vier Balkonkästen. Die Löwenmäulchen sind meine Lieblingssommerblumen. Bereits im letzten Waldgartenjahr habe ich die Löwenmäulchen in die Balkonkästen gepflanzt und sie sind gut mit den vorhandenen Bedingungen zurecht gekommen. Darüber bin ich sehr erfreut. Ich probiere immer wieder aus, welche Sommerblumen im Waldgarten wachsen und blühen.

Im Waldgarten lassen sich besonders gut Stauden kultivieren. Stauden können sich hervorragend an ihre Umgebung anpassen und diese Eigenschaft nutze ich, damit eine blühreiche und insektenfreundlicher Waldgarten entsteht.

Seit Jahren gibt es Pflanzen im Waldgarten, die mit ihren Blättern eine schöne Struktur geben, aber ihre ursprüngliche Wirkung nicht zur Geltung kommt. Dafür kann es die unterschiedlichen Gründe geben. Umso größer ist es dann, wenn diese Pflanzen ihre wahre Schönheit präsentieren.

Die Feige wächst jedes Jahr ein Stückchen höher und ihre Blätter sehen atemberaubend aus. Durch ihre Blattgröße und ihr Aussehen fällt sie im Waldgarten sofort auf und sie zeigt, uns, das sie sich an die Gegebenheiten gewöhnt hat. Normalerweise wächst die Feige in wärmeren Regionen (zum Beispiel Kroatien), gleichzeitig kann sie sich in ihrer Umgebung  wohlfühlen. Aber Früchte hat sie bis jetzt nicht ausgebildet. Als ich sie bei meinem letzten Besuch angeschaut habe, wurde ich fündig. Die Feige bildet Früchte aus. Ich bin gespannt, ob sie reif werden und wir sie probieren können . Die Freude ist riesig darüber. 

Es gibt soviele sommerliche Schönheiten im Waldgarten, dass zeigt mir, wie sich ein Garten entwickeln kann.

Eure Sandra

Buchrezension: Simone Kern: Wild & Bunt!

Anmerkung: Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung für den Kosmos Verlag. Alle Bilder wurden von Sandra Harmel fotografiert und bearbeitet!

Beete, die bunt und wild aussehen, sind im Trend! Sie sehen nicht nur dekorativ aus, sondern bieten den vielen Bienen und Insekten Nahrung. Damit eure Beete wild und bunt werden, möchte ich euch das Gartenbuch von Simone Kern vorstellen. Ich habe es gelesen und kann euch schon verraten, die ein oder andere Idee werde ich selbst im Waldgarten umsetzen. 

Aufbau des Buches:

Der Buchtitel wurde durch die schöne Gestaltung des Buchcovers in den Vordergrund gestellt. Das Buchcover greift den Buchtitel hervorragend auf. Alles wirkt harmonisch und abgestimmt.

Einen kleinen Einblick in die Thematik des Buches gibt der Buchrückentext. Er informiert den Leser darüber, über welche Themen, die Autoren berichtet. Die Zusammenstellung aus dem Buchcover und Buchrückentext ist der Autorin gestalterisch und textlich gut gelungen. Durch das gestalterische Zusammenspiel wird der Leser direkt angesprochen.

Das Inhaltsverzeichnis ist strukturiert und übersichtlich. Die Gestaltung des Inhaltsverzeichnis wurde durch passende Bilder anschaulich ergänzt.

Jedes einzelne Kapitel hat ein doppelseitiges Deckblatt. Dieses besteht jeweils aus der Kapitelüberschrift, ein Bild mit einer Wildblume drauf. Eine schlichte Gestaltung, die gleichzeitig das Kapitel in den Vordergrund stellt.

Über das Buch: Mein persönlicher Eindruck!

Die Einleitung ist mit einer persönlichen Note von der Autorin verfasst und es wird hervorgehoben, warum die Autorin sich mit der Thematik der Wildpflanzen befasst. Dadurch gelingt der Einstieg in das Thema des Buches optimal.  Bereits durch das erste Kapitel bekommt der Leser gutes, wissenswerte Grundwissen vermittelt, welche Bedingungen heimische Wildpflanzen brauchen. 

Das Kapitel Gestaltungselemente und Kombinationen regt dazu an, eigene Wildpflanzen-Beete entstehen zu lassen. Innerhalb des Textes werden immer wieder Tipps der Autorin gegeben, in welcher Gartenecke sich die ein oder andere Kombination lohnt. Damit die Planung eines Waldpflanzen-Beetes optimal gelingt, hat die Autorin je Beetidee eine zugehörige Einkaufsliste zusammengestellt. Diese dient dem Leser als Hilfestellung, damit die jeweiligen Wildpflanzen auch den Weg in das geplante Beet finden.

Im Kapitel „Praxis und Pflege übers Jahr“ werden dem Leser alle wichtigen Details vermittelt, die innerhalb eines Gartenjahres nötigt sind, um Wilde und bunte Beete zu bekommen.  Es beinhaltet alles Wissenswertes, welches der Leser nützlich in die Praxis integrieren kann. 

Zum Abschluss des Gartenbuchs gibt es einzelne Porträts der heimischen Wildpflanzen. Sie sind kurz und knapp beschrieben . Die Porträts wurden von der Autorin mit allen nützlichen Informationen aufgeführt. 

Mein persönliches Fazit:

Die Thematik der heimischen Wildpflanzen ist interessant und wird durch dieses Gartenbuch nochmals hervorgehoben. Es zeigt, dass es sich lohnt ein oder mehrere Gartenecken wild und bunt zu gestalten. Gesamt betrachtet finde ich das Gartenbuch gut gelungen und mir persönlich gibt es neue Inspirationen für den Waldgarten. 

Eure Sandra

Unser Schrebergarten im Frühling!

Im Frühling liebe ich den Garten besonders. Die Sträucher zeigen ihre grünen Blätter und die ersten Blüten öffnen sich.  Bienen und Schmetterling fliegen durch den Garten und es wirkt freundlich.

Man entdeckt immer wieder etwas neues. Manchmal sind Blumen dabei, die im letzten Gartenjahr an einigen Stellen noch gar nicht gewachsen sind. Es erinnert mich an eine Art Schatzsuche. Einige Stauden wachsen bereits im Garten, aber sie sind unentdeckt, weil sie zum Beispiel in dem Gartenjahr keine Blüten hatte und plötzlich wächst eine ausdrucksstark Blüte. Über solche Pflanzenphanomäne bin ich immer wieder erstaunt.

Die Bergenie gehört zu den Stauden, die im Garten unscheinbar wachsen. Auf meinen persönlichen Gartenrundgang bin ich auf die Bergenie aufmerksam geworden, weil ihre pinke, hohe Blüte im Sonnenlicht angestrahlt wurde. Die Bergenie wächst im zweiten Turm in einem der hinteren Kübel und fällt daher nicht auf den ersten Blick auf. Aber durch ihre Blüte rückt sie in den Vordergrund und die hinteren Kübel des Turmes werden genauer in Augenschein genommen.

Die Tulpen blühen mittlerweile und ich freue mich sehr darüber. Sie gehören schon seit meiner Kindheit dazu. Bereits im Herbst, wenn die Blumenzwiebel in die Erde gesetzt werden, kann ich es kaum erwarten ihre Blüte zu sehen. Besonders die kräftigen Farben geben dem Beet einen starken Charakter. In diesem Gartenjahr sind die Farben der Blüten zarter und gleichzeitig irgendwie eleganter. Ich finde, dass das experimentieren mit den unterschiedlichen Farbnuancen erst dem Garten seinen einzigen Charakter verleiht.

Jetzt ist die Zeit, wo alle Obstgehölze egal ob Apfel, Sauerkirsche oder Nashi ihre weißen bis zartrosen Blüten präsentiert.  Anhand der Blüten bekommt man eine ungefähre Vorstellung, wieviel Früchte wachsen können. Natürlich wird die ein oder andere Fruchtkapsel noch abfallen, gleichzeitig steigt die Vorfreude auf das eigene Obst aus dem Garten bei der Betrachtung der Blüten.

Im Hochbeet wurden schon Radieschen und Erbsen ausgesät. Radieschen und Erbsen können ab März direkt ins Hochbeet ausgesät werden. Dadurch können wir frühzeitig im Gartenjahr mit dem Ernten beginnen und genießen. Weiter Gemüsearten ziehen im weiteren Frühjahr ein.

Ich liebe den Frühling im Garten und genieße jede freie Zeit dort. Es ist schön mit anzusehen, wie der Garten aus dem winterlichen Zustand ins Frühlingsgrün wechselt.

Eure Sandra