Sandras Pflanzenwelt: Lenzrose (Hellebours orientalis)

Im Winter sind Blüten eher selten zu finden. Da kommt die Blüte der Lenzrose besonders zur Geltung. Die Sortenvielfalt ist beeindruckend und wird zusehends vielfältig. Ab November werden sie in ausreichender Vielfalt angeboten, so das für jeden Hobbygärtner was dabei ist. Seit meine Mama die Lenzrose mit gelber und lila Blüte in den Garten gepflanzt hat, freue ich mich jeden Winter auf ihre Blüte. Sie fällt sofort auf und bringt Farbe in den winterlichen, gemütlichen Garten.

Wissenswertes:

Die Lenzrosen (Hellebours orientalis) sind aus einer Kreuzung der wilden Lenzrose mit verschiedenen anderen Arten der Gattung Hellebours entstanden. Auf dem ersten Blick wird die heutige Lenzrose oft mit der Christrose verwechselt, da sie auch zu der Gattung Hellebours gehört. Erst bei näherer Betrachtung erkennt man Unterschiede zwischen den beiden Arten. Durch ihre unkompliziertes, äußeren Auftreten, ihre Langlebigkeit und Variabilität ihrer Blütenblätter wird sie immer beliebter. Im Gegensatz zur bekannten Christrose hat die Lenzrose eine längere Blütezeit.

Sie wird auch Frühlings-Christrose genannt. Pflanzenfamilie: Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae)

Wuchs und Aussehen:

Die langlebige, wintergrüne Staude wächst relativ langsam, so dass sie wenig Platz in Anspruch nimmt. Ihre maximale Größe wird mit 50cm in der Literatur angegeben, aber aus eigner Erfahrung kann sie auch kleiner, aber wunderbar kompakt werden. Sobald man die Blätter anfasst, fühlen sie sich an als wenn man Leder in den Finger hält. Die Blätter sind grundständig angeordnet und meist gefingert. Im Austrieb sehen sie erst hell grün und im Sommer werden sie zusehends dunkler. Sobald die neuen Blätter sichtbar werden, stirbt das alte Laub der Lenzrose ab.

Ein echter Hingucker ist natürlich die Blüte. Sie besteht aus fünf Blütenblätter und misst im Durchmesser mindestens 10cm. An der Basis kommt ein grünlicher Ton zur Geltung. Ihr Farbspektrum ist von schönem zitronenähnlichen gelb bis hin zu einem kräftigen lila Ton. In der winterlichen Sonne kommen die Blütenfarbe atemberaubend zum Vorscheinen.

Standortansprüche:

Sie stellt keine besonderen Ansprüche an ihren Standort. Am Wohlsten fühlt sich die Lenzrose im Halbschatten. Wer sie unter laubabwerfenden Bäume und Sträucher pflanzt, wird mit Blütenreichtum belohnt. An diesen Standort mag sie es gerne. Wer die Lenzrose an einen eher sonnigen Standort gepflanzt hat, sollte im Sommer sie ausreichend mit Wasser versorgen. Ansonsten kann sie auch an diesen Ort gut gedeihen.

Der Boden sollte gut locker und lehmig sein. Auf einen guten Anteil an Humus ist zu achten. Diesen könnt ihr durch Zugabe von Humusprodukten aus dem Fachhandel oder gibt einfach gut gereiften Kompost hinzu. Das sollte mindestens eine Woche vor der Pflanzung der Lenzrosen erfolgen, damit sich alles gut ´verbindet.

Wer gerne die Lenzrosen in Kübeln kultivieren möchte, dem empfehle ich eine gute Pflanzerde mit einer guten Portion Humus. So ist eure Lenzrose im Kübel von Beginn an gut versorgt mit Humus und Nährstoffen.

Pflanzzeitpunkt:

In den Wintermonaten (ab November) werden bereits blühende Exemplare der Lenzrose, die ihr in euren Beeten oder Kübeln pflanzen könnt, aber im nächsten Winter wird es minimal nur eine Blüte geben. Dies kann ich aus eigener Erfahrung berichten. Daher ist es ratsam, die Lenzrose erst im Frühjahr nach der Blüte an ihren Standort zu pflanzen! Bei frisch gepflanzten Lenzrosen die gesamten Blütenstängel entfernen, somit wächst sie kräftiger und hat eine gute Wurzelbildung.

Pflege:

Die Pflege der Lenzrose ist ziemlich pflegeleicht. Daher eignet sie sich hervorragend für neue Hobbygärtner! Um den Blütenansatz zu fördern, ist es von Vorteil eine gleichmäßige Feuchte zu produzieren, besonders in den Sommermonaten. Meine Lenzrose im Kübel, sowie die beiden Lenzrosen im Garten werden nur ausreichend mit Wasser versorgt. Tipp: Damit die Blüten der Lenzrose besser zur Geltung kommen, kann man problemlos einige Blätter entfernen. So bekommen sie optimaler Licht und die fördert das Wachstum der Blüte.

Eure Sandra

Die winterliche Gartenlounge!

Das Wetter aktuell macht überhaupt keinen Spaß. Ich möchte so gerne im Garten oder auf der Terrasse los legen und gärtnerisch aktiv werden. Aber das Wetter lässt es nicht zu. Genug gemeckert, ich nehme es so hin und gut ist. Auch wenn die Gartenarbeit noch ruhen muss, wird der Garten halt als winterliche Lounge genutzt. In unserer winterlichen Gartenlounge entstehen die besten Gartenideen. Ich genieße die gemeinsamen, gemütlichen Treffen sehr und das ist unbezahlbar!

Die Gemütlichkeit unserer Gartenlaube entstand in den letzten Jahren und sie wird von Jahr zu Jahr besser. Mit der Sitzecke aus der Hauptlaube ist eine gemütliche Lounge in dem vordere Bereich der Gartenlaube entstanden, wo man sich gerne im Winter aufhält. Im Winter ist die bequeme Sitzecke unsere beliebter Aufenthaltsort. Wenn die Heizung angestellt ist, der Kaffee auf dem Tisch und draußen stürmt es, ist es ein perfekter, gemütlicher Nachmittag im Garten.

Hauptsächlich der vordere Bereich der Gartenlaube wird im Winter genutzt. Im hinteren Bereich der Gartenlaube, wo sich auch eine kleine Kochnische befindet, ist es extrem kalt im Winter. Aber das stört auch keinem! Die Kochnische lädt im Winter ein, den ein oder anderen Glühwein zu erwärmen und anschließend zu genießen. Im Sommer wird hier auch lecker gekocht. Ich liebe die Kochnische, denn sie erinnert mich daran, wie meine Oma im Garten gekocht hat. Es macht die Gartenlaube wohnlich und heimisch. Der Wohlfühlfaktor ist zu jeder Jahreszeit vorhanden.

Die winterliche Gartenlounge bietet neben dem gemütlichen Zusammensein, einen neuen Blick in den Garten. Eine andere Gartenperspektive wird wahr genommen. Man sieht deutlicherer, winterliche Perspektiven, die im Sommer nicht so schnell auffallen würde. Mir macht dieser Blick in den Garten bei jedem Aufenthalt in unserer winterlichen Gartenlounge Spaß. Dabei kann es sein, dass ich sofort die ein oder andere neue Gartenidee habe. Dafür ist die Zeit in der winterlichen Gartenlounge bestens geeignet.

Neben eignen Gartenperspektiven zu beobachten, kann man typische Gartengeräuche wahrnehmen, die auch nicht immer sofort auffallen würden. Besonders attraktive sind dabei, die wenigen Vogelstimmen, die im Winter hier heimisch sind. Hauptsächlich Meisen treffen und hören wir im Garten. Die Futterstellen werden selbstverständlich regelmäßig aufgefüllt oder kontrolliert, ob noch genügend Futter vorhanden ist. Nach der tierischen Gartenaufgabe wird sich mit einem Getränk in die winterliche Gartenlounge zurück gezogen und gelauscht.

Nicht nur gemeinsames Kaffee trinken oder das ein oder andere Kaltgetränk wird in unser winterlichen Gartenlounge abgehalten, sondern auch gemeinsame Feiern wie zum Beispiel Silvester oder Weihnachten. Durch die Wärme der elektrische Heizung (stammt aus der Zeit meiner Großeltern) und der Gasheizung wird es kuschelig Warm in der Gartenlounge. So kann angenehm und fröhlich gefeiert werden. Zum Feiern ist alles vorhanden und schöner kann man es gar nicht haben.

Nicht nur durch die antike Sitzecke (aus der Zeit meiner Großeltern) macht unsere winterliche Gartenlounge einladend, auch der vorhandene Krökeltisch gehört für uns dazu. So manch eine Partie wurde im Winter schon ausgetragen. Der Familienspaß steht dabei im Vordergrund. Was wäre das für eine Freude für meine Großeltern, wenn sie noch dabei wären!

Um die gemütliche Atmosphäre zu untermalen, werden gezielt Lichtelemente genutzt. Innerhalb der Gartenlounge nutzen wir unterschiedliche Lichtquelle. Direkt über den Tisch, der zu der Sitzecke dazu gehört, hat mein Papa eine Kneipenlampe angebracht. Sie passt sehr gut und unterstreicht den Charakter einer Gartenlounge. Wenn wir es romantischer haben möchten, werden kleiner Lichter angemacht und alles wirkt gedämpfter.

Ein absolutes Highlight ist eine Art Straßenlaterne. Sie gab es schon als ich noch ein Kind war. Damals wurde ihr fast keine Beachtung geschenkt. Das änderte sich mit der Umgestaltung des vorderen Bereich der Gartenlaube. Jetzt hat sie einen Platz in dem Eckstück der Sitzecke und lässt diesen Teil hell erleuchten. Das finde ich sehr schön und bringt das romantische Etwas in den Vordergrund.

Nicht nur in der Gartenlounge, sondern auch im Garten. Das Beet vor der Gartenlaube eignet sich für diese Lichterquelle optimal. So wird von Außen die Gartenlaube angestrahlt. Am allerbesten dabei ist, dass es aus unsere Gartenlounge zauberhaft aussieht und die Umrisse des Gartens gut erahnen kann. Die wetterfesten Lichterkette wird mit Schaltzeituhr gesteuert, so das zu der gewünschten Zeit die Lichterkette angeht und nach ihrer Einstellung wieder aus. Egal aus welcher Perspektive die Lichter angeschaut werden, es sieht einfach zauberhaft aus.

Dieses Bild ist im Dezember 2021 entstanden! Es war total kalt, so das der Frost deutlich an der Außenscheibe zu sehen war. In unserer winterlichen Gartenlounge war es extrem gemütlich und die Kombination Frost und Lichterkette haben eine ganz besondere Atmosphäre an diesem Abend hervorgebracht. Für solche einzigartigen winterlichen Gartenmomente ist unsere Gartenlounge einfach wie geschaffen.

Seine Gartenlaube in eine winterliche Gartenlounge zu verwandeln, sollte darüber ernsthaft nachdenken. Ich kann mir nichts besseres vorstellen, einige schöne gemeinsame Momente im Winter zu erleben. Der Aufwand ist gering und mit den Jahren wird es immer gemütlicher. So ein Projekt braucht seine Zeit, aber die ist es garantiert wert.

In unserer Gartenlounge werden Gegenstände meiner Großeltern mit dem Modernen verbunden und das macht diesen besonderen Charakter aus. Ich bin jetzt schon gespannt, wie sich unsere winterliche Gartenlounge in nächster Zeit wieder verändern wird. Ich hab da so eine Idee!

Eure Sandra

Vorfreude auf die Gartensaison 2023!

Das neue Jahr 2023 ist mittlerweile eine Woche alt. Ich freue mich bereits riesig auf die Gartensaison 2023. Die Zeit, wo der Garten, der Waldgarten und die Terrasse sich in ihrer Winterruhe befindet, nutze ich für das ausgiebige Pläne schmieden. Ideen sammeln und die anschließende Planung durchzuführen steigert meine Vorfreude auf die neue Gartensaison immens.

Ideen für den Garten, Waldgarten oder für die Terrasse entstehen spontan und werden in einer Mindmap zusammengestellt. Aus dieser Mindmap ergeben sich dann die konkreten Pläne für jeden Einzelnen. Das ist der Startschuss meiner Gartensaison 2023!

Im Schrebergarten:

Ich möchte in dieser Gartensaison mich wieder verstärkt, um unseren Hochbeetgarten kümmern. Die Freude auf eigenes Gemüse aus dem Garten ist jetzt schon riesig! Unser Hochbeetgarten besteht aus einem großen Hochbeet, sowie drei kleinen Hochbeeten. Hinzu kommen zwei Rahmenbeete und neues niedriges Rahmenbeet. Also ausreichend Fläche, um verschiedene Gemüsearten zu kultivieren. Seit einiger Zeit pflanzen wir die Gemüsepflanzen in Mischkultur an und dadurch entsteht eine wunderschöne Mischung aus den unterschiedlichsten Gemüsearten. Ich kann aus Erfahrung euch zu dieser Anbaumethode raten und es selber in dieser Gartensaison 2023 ausprobieren.

In der letzten Gartensaison haben wir die Anbaumethode des Milpa-Beet ausprobiert und waren sehr begeistert. Dies werden wir wieder in der Gartensaison 2023 anwenden. Ich würde am Liebsten sofort damit loslegen. Es hat Freude gemacht, den Mais, die Bohnen und den Kürbis (Leider haben die Schnecken unsere Kürbis-Pflanzen geliebt) bei seiner Wachstumsentwicklung zu beobachten. Das Endergebnis war trotz Schwierigkeiten schmackhaft.

Hier findet ihr den Beitrag zum Thema Milpa-Beet: https://sandrasgartenwelt.blog/2022/09/09/unser-garten-experiment-2022-das-milpa-beet/

Der Aspekt des bienenfreundlichen Gartens spielt weiterhin eine zentrale Rolle. Wir achten bei unserer Auswahl darauf, dass die Stauden, Gehölze und einjährigen Sommerblumen für Bienen und anderen Insekten geeignet sind und sie dadurch Nahrung finden. Auch in dieser Gartensaison wird wieder unter dem Apfelbaum eine Bienenweide ausgesät. Das machen wir seit ein paar Jahren und die Bienen und andere Insekten erfreuen sich an den vielen Blumen. Nicht nur wir freuen uns an den vielen schönen Blüten, sondern tun gleichzeitig etwas für unsere Tierwelt.

Naturnahe Gartengestaltung ist so wichtig geworden und sollte bei der Neugestaltung eines Gartens auf alle Fälle berücksichtigt werden.

Die Entspannung im Garten wird 2023 nicht zu kurz kommen. Dafür wird die Pool-Ecke wieder hergerichtet werden. Die kleine Terrasse, wo der Strandkorb in der letzten Gartensaison einen neuen Platz bekommen hat, wird in dieser Gartensaison erweitert. So soll eine gemütliche Longecke entstehen. Ich bin total gespannt drauf. Mein Papa hat da eine Idee und auf seine Umsetzung bin ich neugierig. Ich liebe diese gemütliche Strandkorb-Ecke sehr und hab die Entspannung dort jedesmal genossen. Kleine Auszeit vom Alltag, ein Gefühl von Urlaub.

Vorfreude auf den Waldgarten an der Aller!

Ich bin voller Tatendrang und kann es kaum abwarten endlich wieder im Waldgarten an der Aller los zu legen. In der letzten Waldgartensaison hab ich schon einige Veränderungen durchgeführt und weitere sollen in diesem Jahr folgen.

In dieser Saison möchte ich experimentell versuchen, ob sich im Wald Gemüse anbauen lässt. Dafür hab ich mir eine Ecke angeguckt, die sich dafür eignet. Diese kleine Ecke liegt im halbschattigen und windgeschützt. Also gute Standortbedingungen, da erst am späten Nachmittag alles im Schatten liegt. Gerade bin ich in der Ideenfindungsphase, ob es ein  Rahmenbeet oder Hochbeet werden wird. Ich werde erstmal meine Möglichkeiten aufzeichnen und dann geht es in die konkrete Planungsphase. Das wird in dieser Waldgartensaison mein persönliches Experiment!

Gerne möchte ich noch, das ein oder zwei neue Beete anlegen. Das eine Beet würde ich mit naturnahen Stauden bepflanzen und das zweite Beet ein Art Magerbeet. Die Thematik Magerbeet ist interessant und ich kann mir gut vorstellen, dass so ein Beet optisch und pflegeleicht in einen Waldgarten passt. Dazu werde ich weitere Recherchen vornehmen. 

Hier soll ein neues Beet entstehen.

Ansonsten wünsche ich mir viele bunte, insektenfreundliche Blumen!

Über meine Gestaltungspläne 2023 bezüglich des Waldgartens werde ich einen ausführlichen Beitrag verfassen, wo ihr näheres erfahren werdet!

Mein Outdoor-Wohnzimmer: Die Terrasse!

Kaum zu glauben, aber seit fast 4 Jahren kann ich unsere Terrasse als Outdoor-Wohnzimmer genießen. Ich schaue raus und erfreue mich an dem Blick der mir geboten wird. Jetzt im Winter sieht es ein wenig trostlos aus, aber den ein oder anderen Farbtupfer ist zu erkennen. Natürlich hat der starke Frost Anfang Dezember auch seine Spuren hinterlassen, aber das kann passieren. Darüber bin ich nicht traurig!

Für die Gartensaison 2023 hab ich mir auf der Terrasse vorgenommen, dass eine kleine attraktive Obst-Ecke entsteht. Himbeeren und Erdbeeren haben seit einem Jahr ihren Platz, aber ich würde gerne noch eine Brombeere und Johannisbeere im Kübel anbauen. So können wir Frisch vom Strauch Naschen im Sommer. Welche Sorten sich dafür eignen, wird wie immer recherchiert.

Brombeere und Johannisbeere sollen hier einen Platz bekommen!

Die Gemüse-Ecke wird so bleiben. Welche Gemüsearten in die Kübel dieses Jahr einen Platz finden, weiß ich noch nicht. Auf keinen Fall darf die Mini-Gurke fehlen. Ein ausdrücklicher Wunsch meines Sohnes. Ich freue mich wieder darauf, die Kübel vorzubereiten und dann zu pflanzen oder direkt zu säen. Am besten sofort durchstarten!

Viele blühende Pflanzen sind ausdrücklich erwünscht! Dabei achte ich darauf, dass es sich um Insektenfreundliche handelt.

Es wird reichlich zu tun geben, egal ob auf der Terrasse, im Schrebergarten oder im Waldgarten! Die Vorfreude auf die Gartensaison 2023 ist jetzt schon riesig und kann am besten los gehen! Eure Sandra

Mein Gartenjahr 2022- Mein persönlicher Rückblick!

Mein Gartenjahr 2022 war das Beste überhaupt. Ich habe wirklich jede freie Minute in unserem Schrebergarten verbracht. Für jeden einzigen Gartenmoment bin ich dem Garten so dankbar. Egal, wie schwierig die alltägliche Situation war, der Garten macht fast alles vergessen.

Januar 2022!

Es gab viele Gartenhighlight in dieser Saison. Wahrscheinlich würde es den Beitragsrahmen ziemlich sprengen. Daher hab ich mir meine Gartenlieblinge 2022 rausgesucht.

Rosen: Die Dauerblüher !

Dieses Gartenjahr war definitiv ein Rosenjahr. Unsere Rosen haben bis zum ersten Frost ihre Blüte zur Schau gestellt. Alle Rosen, die bei uns wachsen, haben ausgiebig geblüht. Es war eine schöne Blütenpracht, die mich bei jedem Gartenbesuch erfreut hat. Meine Oma wäre sehr begeistert gewesen. Natürlich hat ihre persönliche Lieblingsrose wieder unglaubliche schöne Blüte hervorragend.

Das Rosenbeet vor der Laube sah märchenhaft aus. Die Vielfalt an Rosen ist überschaubar, aber gerade deswegen so einzigartig. Vielleicht gesellt sich im nächsten Gartenjahr noch der ein oder andere Rosenstock dazu.

Die Schönheit der Rosen hat nicht nur uns begeistert, sondern auch eine Vielzahl an Bienen und Insekten wurden dadurch angelockt.

Zum Beitrag: https://sandrasgartenwelt.blog/2022/06/13/unser-rosenbeet-mit-blick-auf-die-gartenlaube/

Das Frühjahr!

Die Überschrift „Das Frühjahr “ hab ich gewählt, weil das Frühjahr 2022 sagenhaft war. Alle Blumenzwiebeln, die meine Mama und mein Papa im vorherigen Herbst gesetzt haben, trieben aus und blühten unendlich schön. Ich könnte gar nicht aufhören, die Tulpen, das Allium zu bewundern. Es war eine einziges Farbenspiel. Besonders angetan haben es mir, die ganz dunklen Tulpen. Durch die Sonnenstrahlen kam dieser dunkle Farbton optisch sehr zur Geltung. 

Im Rosenbeet vor der Gartenlaube brachte sich eine bunte Mischung aus Iris-Blüten in den Vordergrund. In Kombination mit den austreibenden Rosen und dem frischen Grün des Lavendel sah es atemberaubend aus und die Vorfreude auf den Sommer stieg stetig. Sie passten zu diesem Zeitpunkt (Mai) optimal in das Rosenbeet. 

Neben den Blumenzwiebeln zeigte ihre Schönheit, die Clematis. Schon zu Lebzeiten meiner Großeltern ist sie ein fester Bestandteil am Rand der Terrasse. Sie wächst zu einem attraktiven Sichtschutz heran und das Jahr für Jahr. Es ist beeindruckend und kann fast gar nicht in Worte gefasst werden.

Ein weiteres Frühlingshighlight war die Blüte der Pfingstrose. Die Pfingstrosen haben meine Großeltern in unseren Schrebergarten gebracht. Ohne diese kräftige, einzigartige, imposante Blüte würde in dem Beet zu unseren Gartennachbarn etwas fehlen. Es ist, wie schon die Lieblingsrose meiner Oma eine Hommage an meine Großeltern!

Mehr zum Thema Schrebergarten meiner Großeltern:

https://sandrasgartenwelt.blog/2021/01/11/opa-und-sein-garten/

https://sandrasgartenwelt.blog/2019/12/14/meine-kindheit-im-garten-meiner-grosseltern/

Unser Garten-Experiment: Das Milpa-Beet!

Ich hatte von der Anbaumethode „Milpa-Beet“ gelesen und meine Neugier war sofort geweckt. Das eine Rahmenbeet war für diese Anbaumethode bestens geeignet. Es hat etwas gedauert, bis ich alle überzeugt habe. Im April ging es dann los, mit der Aussaat des Mais. Danach kamen der Kürbis und zum Schluss die Stangenbohnen.

Mais und Stangenbohnen könnten geerntet werden. Leider hat es mit dem Kürbis nicht geklappt. Im nächsten Gartenjahr wird es wieder ein Milpa-Beet geben. Alleine für die Optik, wird es in Zukunft ein Platz bekommen.

Hier könnt ihr mehr zu unserem Garten-Experiment Milpa-Beet erfahren: https://sandrasgartenwelt.blog/2022/09/09/unser-garten-experiment-2022-das-milpa-beet/

Die Erntezeit!

Ab Juni fing dann unsere Erntezeit an. Es gab den ganz Sommer genügend zu Ernten. Hauptsächlich Zucchini. Nach drei Jahren gab es endlich wieder Zucchini. Sie wurde direkt ins Hochbeet gesät und dürfte ohne Unterbrechung an Ihrem Platz wachsen und das tat ihr gut. Dadurch bescherte sie uns eine zahlreiche Früchte.

Neben der Zucchini waren Sauerkirschen, Johannisbeeren und alles was in den Hochbeeten/ Rahmenbeete wuchs. Wenn ich aus dem Garten kam, hatte ich grundsätzlich Gemüse oder Obst aus dem Garten dabei. So wurde jede Mahlzeit aufgepeppt mit der frische aus dem Garten.

Erst Ende Juli fing bei uns die Tomatenernte an. Während andere schon die ein oder andere Tomate geerntet haben. Komischerweise fängt in jedem Jahr die Tomatenernte spät an. Das regelmäßige Ernten der Tomaten stand bei jedem Gartenbesuch auf den Programm. Ich bin regelrecht in den Tomatenpflanzen verschwunden. Wenn ich wieder zum Vorscheinen gekommen bin, dann roch meine Haut etwas tomatig. Ich fand es schön und das ist Sommer im Garten.

Das waren meine Gartenlieblinge 2022! Ich freue mich jetzt schon auf die Gartensaison 2023! Eure Sandra

Mein winterliches Paradies!

Wenn ich raus auf die Terrasse gucke, erfreue ich mich an Ihrem winterlichen Aussehen. Sie sieht nicht trostlos aus, sondern hat einen jahreszeitlichen Charakter. Ich achte darauf,  wenn ich neue Stauden, Gehölze + jahreszeitliche Pflanzen pflanze, dass sie immergrün oder winterhart sind. So entsteht eine ansehnliche Mischung aus verschiedenen Pflanzengruppen.

Die Mischung macht erst den Charakter der Terrasse aus und in jeder einzelnen Jahreszeiten gibt es Blatt- und Blütenschmuckpflanzen zu bestaunen. So ist der Winter auf der Terrasse genauso schön, wie im Sommer oder Herbst.

In den Kübel hab ich in diesem Herbst/Winter Heide, Hornveilchen und Gräser miteinander kombiniert. Sie zeigen ihre Pracht von Herbst bis zum Frühjahr. So hab ich gleich drei Jahreszeit in einem Kübel abgedeckt. Besonders die Kombination mit Gräsern sind bei mir sehr beliebt. Sie können über das ganze Gartenjahr neu kombiniert werden und sind Immergrün. Auch jetzt nach den ersten Minustemperaturen.

Die Heide hält einige Minustemperaturen aus. Als ich auf die Terrasse gegangen bin, um für diesen Beitrag zu fotografieren, bin ich positiv von der Heide überrascht. Sie hat ihre einzige Schönheit behalten. Der Frost könnte ihr überhaupt nichts ausmachen. So wie ich sie in die Kübel gesetzt/gepflanzt habe, sah sie aus. Die Pflanzung war im Herbst! Solche robusten Pflanzen sind bei mir immer herzlich willkommen. Daher wird die Heide ein Dauergast auf meiner Terrasse bleiben. Wer Heide nicht mag, sollte ihr auf jeden Fall eine Chance geben. Denn die hat sie hundertprozentig verdient.

Die immergrünen Pflanzen trotzen dem Wetter sehenswert. Durch ihren Blattschmuck geben sie in den unterschiedlichen Ecken der Terrasse eine Art Struktur, die ich gerne mag. Meine beiden Lieblingsimmergrüne Pflanzen sind einmal die Traubenheide (für mehr Informationen hier klicken: https://sandrasgartenwelt.blog/2020/10/07/traubenheide-ein-immergruenes-gehoelz-trumpft-auf/) und die Skimmie. Sie sind total ausdrucksstark und man schaut sie sich gerne an, egal ob bei Frost oder bei regnerischen Wetter.

Bei der Traubenheide sind die rötlichen, grünlichen Blätter absolut schön. Es ist als wenn sie leuchten würden und diesen Effekt finde ich reizend. Sie gibt dem kleinen, rechten Beet am Rand der Terrasse ein einzigartigen Charakter.

Die Skimmie hab ich jetzt das zweite Jahr und ihr saftiges Blattgrün in Kombination mit den neu gebildeten Knospen fällt sofort auf. Im Frühjahr bekam sie frische Erde und einen größeren Topf, um sie wächst hervorragend. Sie steht an einer Ecke des rechten, kleinen Beetes und macht ordentlich was her. Für mich gehört die Skimmie zu einer winterlichen Terrasse.

Ein weiteres Highlight auf meiner winterlichen Terrasse ist der Sedum. Der Sedum war die erste Staude, die ich auf der Terrasse in eine Lücke gepflanzt habe. Mit jedem Jahr wird er schöner. Inzwischen hat er seine endgültige Größe erreicht. Ich lasse die verblühten Blüten stehen, denn dadurch können sich die Bienen noch die restlichen Pollen/Nektar rausholen. Jetzt sind sie durch den Frost matschig und könnten an frostfreien Tagen entfernt werden. An der Basis des Sedums erkennt man bereits die neuen Triebe für das nächste Jahr. Unglaublich wie schnell sie neue Austriebe bilden können, obwohl das Wetter nicht optimal für ein Pflanzenwachstum ist.

Mein Lieblingsregal ist wie im jeden Jahr weihnachtlich Dekorieren. In diesem Jahr gefällt es mir besonders. Mit den passenden Übertopfen kommen die Skimmie neben den geschmückten Tannenzweige, sowie die kleinen Koniferen eindrucksvoll zur Geltung. Die Lichterkette macht das ganze winterlich, märchenhaft und weihnachtlich.

Ich liebe es das Regal jahreszeitlich zu gestalten.

Eure Sandra