Das Gartentagebuch!

Die Gartensaison nähert sich langsam dem Ende zu. Jede Gartensaison ist anders. Nach jeder Gartensaison überlege ich mir: Welche Pflanzen waren besonders toll? Mit welchen Gartenprobleme musste ich umgehen? Neue Ideen für die kommende Gartensaison? Und noch weitere Überlegung! Ich schreibe alle solche Gartenangelegenheiten in eine Art Tagebuch. So kann ich meine Erfahrungen während der aktuellen Gartensaison aufschreiben oder aus der letzten Gartensaison noch einmal nachvollziehen.

Für mein persönliches Gartentagebuch benutze ich einen Ordner.

Natürlich kann man auch ein kleines Büchlein verwenden. Das ist jedem selber überlassen. Die gesamte Gestaltung des Gartentagesbuchs soll euren persönlichen Geschmack entsprechen.

Den Ordner hab ich in verschiedene Bereiche aufgeteilt. Denn meine Gartenleidenschaft ist bekanntlich weitläufig und doch so unterschiedlich. In dem einem Kapitel schreibe ich alles auf was sich im Familiengarten bezieht, dann folgt Kapitel zwei Terrasse und abschließend kommt der Waldgarten. So hab ich eine Grundstruktur und finde alles relativ einfach wieder.

Welche Themen können in einem Gartentagebuch aufgeschrieben werden?

  • Welche Pflanzen waren besonders schön oder möchte ich pflanzen?
  • Eine Ideenliste erstellen
  • Welche Pflanzen werden wann ausgesät oder ausgepflanzt
  • Beetplanung
  • Gemüse-Anbau Planung
  • Problematik zum Beispiel Schnecken oder Blattläuse…

TIPP: Beim Lesen von Gartenzeitungen- Magazine findet ihr sicher, die ein oder andere Idee/ Anregung. Ihr könnt sie ausschneiden und auch in euer Gartentagebuch heften/kleben. So verliert ihr sie nicht aus dem Auge. Denn manch eine Gartenzeitung landet schnell in den Müll. Wäre schade, wenn eine Idee/ Anregung verloren gehen würde.

Jetzt kann ich nur noch sagen, schreibt eure Gartensaison in ein Büchlein und haltet eure eigenen Erfahrungen fest. Denn viele Erfahrungen meiner Großeltern sind verloren gegangen. Eure Sandra

Die Gartenaufgaben im Oktober!

Wir befinden uns in der Mitte des Oktobers und so langsam hat das herbstliche Wetter voll im Griff. In einigen Regionen gab es es schon die ein oder andere Frostnacht. Ich bin bis jetzt verschont wurden. Meine Sommerblumen sind noch in voller Blüte und es scheint als wäre kein Ende in Sicht.

Im Oktober gibt es einiges im Garten zu erledigen. Die Hauptaufgabe liegt natürlich darin, den Garten, Balkon oder die Terrasse winterfest zu machen. Frostempfindliche Kübelpflanzen müssen mit Jute oder Polsterfolie geschützt werden oder ihr Winterquatier einziehen (Tipp: Auf eure Regionalwetter achten).

Heide, Hornveilchen, Sedum- Arten und Chrysamthemen bringen zusammen mit Blattschmuckpflanzen und Gräser einen kräftigen Farbtupfer in die Beete oder Kübel. Also jetzt noch den Herbst in den Garten, auf den Balkon oder auf die Terrasse zaubern. Die Kombination Heide zusammen mit Gräsern ist im Herbst meine absolute Lieblingsbepflanzung, die ich sehr empfehlen kann!

Jetzt ist der ideale Zeitpunkt, die Obstgehölze zu schneiden. Das Laub sollte komplett abgefallen sein! Man beginnt als Erstes mit den Beerensträucher, sofern es noch nicht nach der Ernte erfolgt ist. Als Nächstes ist das Kern-und Wildobst an der Reihe. Zum Schluss können Pflaume und Kirschen ihren Schnitt bekommen. Frostempfindeliche Obstsorten bitte erst im Frühjahr schneiden (Buchtipp: „Das 1×1 des Obstbaumschnitts“).

Weiterhin können Blumenzwiebeln in die Beete, Kübel gesetzt werden. Vorfreude auf das nächste Frühjahr. 

Viel Spaß bei den herbstlichen Gartenarbeiten! Eure Sandra

Buchrezension: Rolf Heinzelmann und Manfred Nuber: 1×1 des Obstbaumschnitts!

Anmerkung: Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung für den Ulmer Verlag. Die Bilder wurden von Sandra Harmel fotografiert und bearbeitet.

Die meisten Obstgehölze wurden bereits von Euch abgeerntet. Einige Obstarten erfreuen uns weiterhin mit ihre reichhaltigen Ernte wie zum Beispiel späte Apfelsorten oder die Herbsthimbeeren.

Aber viele von Euch fragen sich sicher, wann muss ein Obstgehölz geschnitten werden. Es gibt zum Thema Obstbaumschnitt ganz viele Aussagen, aber welche ist richtig. Damit ihr einen kleinen Richtweg zum Thema Obstbaumschnitt bekommt, möchte ich euch folgendes Buch empfehlen: Das 1×1 des Obaumschnitts von Rolf Heinzelmann und Manfred Nuber!

Inhalt:

In dem Gartenbuch das „1×1 des Obstbaumschnitts“ wird erklärt, wie man richtig einen Obstbaumschnitt durchführt. Mit Hilfe von Bildern wird sehr detalliert, beschrieben, welche Äste/ Ruten abgeschnitten werden müssen und zu welchen Zeitpunkt.

Aufbau des Gartenbuches:

Das Gartenbuch ist ein kompaktes Taaschenbuch, welches ein schön gestaltetetes Buchcover zeigt (siehe oberes Bild). Der Buchrückentext geht gleich auf die Thematik des Buches ein. Es wird sofort deutlich, dass es sich um einen Gartenratgeber handelt.

Das Inhaltsverzeichnis ist kompakt gehalten und bildet eine gute Übersicht über die Inhalte des Ratgebers. Es passt sehr gut zu einem Taschenbuchratgeber.

Alle Texte innerhalb des Ratgebers sind in einer lesbaren Größe. Die Überschriften sind deutlich hervorgehoben. So dass der Leser weiß, hier beginnt eine neue Thematik.

Über das Gartenbuch: Mein persönlicher Eindruck!

Gleich das Vorwort ist zutreffend formuliert und der Gärtner, egal ob Profi oder Hobby wird direkt angesprochen. Grundliegende Informationen werden vor dem eigendlichen Thema noch aufgegriffen. Ein kleiner Schnellkurs durch die Obstbaum- Grundlagen. Finde ich persönlich sehr schön gemacht. Dadurch wird eine gute Struktur im Buch von der ersten Seite sichtbar.

Wichtige Informationen/ Hilfestellungen werden mit Hilfe einer grünen Schere+Kasten+Schrift expliziert hervorgehoben. Dadurch merkt der Leser gleich, dass ist eine nützlicher Hinweis, den man mit bedenken sollte.

Die gesamten Texte sind verständlich verfasst und es kann sinnvoll nachvollzogen werden, welche Thematik die Autoren gerade einen erklären. So das ein Hobbygärtner es auch versteht und bei sich im Garten einsetzten kann.

Das Kapitel „Warum Obstbäume schneiden“ ist sehr detailliert beschrieben. Dadurch gibt es einen positiven Lerneffekt. Optimal werden die Texte durch die grafischen Darstellungen ergänzt. Man kann gut erkennen, an welchen Astpositionen geschnitten werden muss.

Spezielle Schnittmaßnahmen wie zum Beispiel beim Pfirsch und Sauerkirsche werden thematisch direkt angesprochen. Solche Schnittmaßnahmen sind immer schwerig und kaum einer traut sich daran. Alles wird bildlich dargestellt und kann so genau nachvollzogen werden.

Abschließend wird im Serviceteil nochmal auf Scnittfehler eingegangen, die direkt aus der Praxis kommen eingegangen. Das passt als Abschluss eines Ratgebers sehr gut. Dadurch weiß der Leser, welche Fehler man vermeiden soll oder sieht das man den einen oder anderen Fehler selbst bereits gemacht.

Fazit:

Abschließend kann festgehalten werden, dass es ein sehr detailliert Gartenratgeber ist. Alle Themenbereiche werden gut beschrieben, ohne das wichtige Informationen verloren gehen.

Eure Sandra