Ein idyllischer Waldgarten!

Über das Waldgrundstück von meinen „Schwiegereltern“ habe ich in den Beitrag „Sommer an der Aller- Eine Bepflanzung im Wald“ berichtet. Ich liebe diesen idyllischen, liegenden Garten, nur ein paar Meter von der Aller entfernt. Raus aus der Stadt und den Stress des Alltags für kurze Zeit vergessen, fast wie ein Kurzurlaub.

Blick auf die Aller! Einfach erholsame Stunden dort genießen und man fühlt sich wieder wohl!

Natürlich macht so ein Garten im Wald auch Arbeit, aber es macht Spaß. Eine neue Herausforderung! Man muss sich erst einmal mit den Gegebenheiten vertraut machen und sich genau überlegen, welche Pflanzen passen, damit der Waldcharakter sich im Garten wieder spiegelt. Die Grundstruktur soll erhalten bleiben, dass ist mir sehr wichtig. Das bedeutet, die ein oder andere Wildecke wird in ihrem jetzigen Zustand erhalten bleiben, mit ein bisschen Pflege kein Problem.

Die vorhandenen Kübel habe ich sommerlich mit Tagetes, Begonien, Geranien und weiteren Sommerblumen bepflanzt. Es sind die klassischen Sommerblumen, die in den Wald hervorragend wachsen und charakteristisch passen. Ich finde extravagante Sommerblumen wären total Fehl am Platz. Zusammen ergibt es ein harmonisches Gesamtbild ab und das ist sehr wichtig!

Im Waldgarten gibt es auch Ecken, wo irgendwie gar nichts wachsen mag, weder Rasen noch die ein oder andere Pflanze. Außer Moos! Damit diese Ecke nicht so langweilig und unattraktiv aussieht, habe ich mir ein paar Gedanken dazu gemacht und jetzt umgesetzt. Pflanzen, die es eher schattig mögen, sind in Kübel gepflanzt wurden und zwei Hirschzungenfarn in den Boden gesetzt. Danach das vorhandene Moos entfernt und mit Rindenmulch verschönert. Auf einfache Weise ist eine neue, schöne Ecke entstanden.

Beete wurden auch zarthaft angelegt. Die beiden zentralen Beete möchte ich erhalten und aufhübschen. Das Beet vor der kleinen Terrasse ist bereits fertig mit neuen Pflanzen bepflanzt.

Kleiner Blick auf das fertige Beet!

Vor unsere Waldhütte selber, ist auch ein Beet. Das wird in seinem Bestand so bleiben mit ein paar Ergänzungen. Frische Erde, die ein oder andere neue Pflanze ……Mal sehen, was mir da so einfällt!

Es bleibt spannend und über diesen idyllischen Waldgarten wird es sicher den einen oder anderen Beitrag geben! Eure Sandra

Mein blumiges Regal!

Das Regal, welches an der linken Seite befestigt ist, eignet sich hervorragend für jahreszeitliche Pflanzen und die passende Dekoration. Ich mag dieses Regal sehr, da es irgendwie Vintage aussieht. Bevor ich so richtig wusste, wie es im gesamten Aussehen soll, hat es eine Weile gedauert.

Meine erste Idee dazu, war eine kleine Outdoor-Küche zu gestalten. Aber der Versuch sah überhaupt nicht toll aus, wie ihr in dem unteren Bild sehen könnt.

So sah der erste Versuch aus, dass Regal als Outdoor-Küche zu nutzen.

Ich fand es zwar nett, aber so richtig glücklich damit war ich nicht. Daher habe ich die Idee, dass Regal als Outdoor-Küche zu integrieren schnell verworfen.

Daher habe ich mir überlegt, dass Regal mit jahreszeitlichen Pflanzen und der entsprechenden Dekoration zu gestalten. Beim Stöbern im Gartencenter bin auf die schönen, schlichten Betonübertopfe gestoßen. Die Optik dieser Übertöpfe passen optisch schön zu dem Regal. Insgesamt habe ich jeweils zwei in unterschiedlichen Größen gekauft. Es sind 4 Übertöpfe gewesen, mit jeweils zwei verschiedenen Größen. Dadurch kann ich die jahreszeitlichen Pflanzen ohne große Arbeit wechseln. Wichtig dabei ist mir, dass die Pflanzen in dem Übertopf ausreichend Platz zu der Nachbarpflanze haben. Daher reichen vier Übertöpfe völlig aus, bei der Länge des Regals.

Bei jeder neuen Jahreszeit verändert sich die Optik des Regals. Ich finde es sehr schön und die Abwechslung der Pflanzen plus Dekoration passt in das Bild der gesamten Terrasse.

Über dem Regal ist ein kleiner Haken befestigt wurden, den nutze ich für Kränze oder den Lichterkranz, welche über Timer leuchtet. Ich mag diese Kombination sehr.

Im Herbst und auch zur Weihnachtszeit hänge ich gerne einen Kranz auf. Ich binde sie selber und anschließend plane ich meine Auswahl an Pflanzen. Die Dekoration wähle ich der Jahreszeit oder ob besondere Feiertage anliegen. Ich nutze für die Dekoration Dinge, die ich bereits oft verwendet habe. Man hat erstaunlicherweise zu den verschiedenen Themen sehr viel Dekorationen im Haus, die immer wieder durch neu Interpretation großartig zur Geltung kommen.

Welche Pflanzen nutze ich für die Übertöpfe auf dem Regal? Ich wähle Pflanzen aus, die sich gut als Topfkultur eignen. Wichtig dabei ist,  dass die Wassergabe öfter erfolgt als im Beet oder in größeren Kübeln. Das habe ich mit der Zeit selber festgestellt.

Meine Pflanzenempfelungen für Übertöpfe:

  • Kräuter
  • Ranunkeln
  • Primeln
  • Geranien
  • Hängepflanze…

Bei der Auswahl beachtet bitte den Standort, dadurch kann sich die Auswahl der Pflanzen noch ändern. Mein Regal liegt am Vormittag im Schatten und ab dem frühen Mittag strahlt die Sonne.

Kräuter und Efeu

Das Regal wird auch weiterhin unterschiedlich aussehen und das liebe ich besonders.

Eure Sandra

Überraschungen im Beet!

Es ist immer wieder spannend, welche Pflanzen innerhalb einer Gartensaison entdeckt werden. Viele Pflanzen hat man selber gepflanzt und erfreut sich an ihnen. Plötzlich findet man Blumen, die sich selber ausgesät haben oder erst jetzt ihre volle Pracht zur Geltung bringen. Der sogenannte Überraschungseffekt im Beet ist somit erreicht.

In dieser Gartensaison habe ich schon den ein oder anderen Überraschungseffekt erlebt. Ich lasse die Blumen dann weiter wachsen und bin gespannt auf ihre Blüte oder das Gesamtbild. Bereits im Frühjahr fingen meine Überraschungen im Beet an. Ich entdeckte eine schöne, pinke Clematis am Rankgitter. Ihre Blüte war genau nach meinem Geschmack. Hoffentlich kommt sie im nächsten Jahr wieder, denn auf einmal war sie verschwunden.

Im Garten hatten wir ein Beet wieder Sommerfit gestaltet (den passenden Beitrag findet ihr in der Kategorie“ Das Leben mit einem Schrebergarten.“) und nach einer gewissen Zeit, fand ich den Fuchsschwanz vom letzten Jahr wieder. Er hatte sich selber ausgesät. Mit der weißen Hortensie ein harmonisches Bild in der Kombination rot und weiß. Damit aber noch nicht genug!!

Unter dem Schmetterlingsflieder hat meine Mutter einfach irgendein Saatgut verteilt, ohne zu wissen, was für eine Pflanze das ist. Endlich kam sie zur Blüte und es war der lila Mohn, den ich vor ein paar Jahren Mal in das Beet gesät hatte. Zufalle gibt es. Manchmal hat man Saatgut und weiß nicht,um welches es sich handelt.

Nicht nur im Garten erlebe ich solche Überraschungseffekte, sondern in dem Beet, welches an meiner Terrasse grenzt, finde ich auch die ein oder andere Pflanze, ohne zu wissen, wie sie ins Beet gekommen ist.

Ich liebe solche Überraschungen! Eure Sandra

Ein Experiment im Hochbeet- Anbau einer Mischkultur!

Viele von Euch bauen ihre Gemüse in einer sogenannten Mischkultur an. Ich selber habe es bis zu dieser Gartensaison noch nicht ausprobiert. Die Mischkultur klingt ziemlich interessant und gleichzeitig entsteht eine Vielfalt an Gemüse,Blumen oder Kräuter auf kleinsten Beetflächen. Seit ein paar Jahren bauen wir unsere Gemüse im Hochbeet an. Ich habe mir die Frage gestellt, klappt die Mischkultur auch im Hochbeet. Im Dezember fing die Planung an (siehe Beitrag:“Planung einer Mischkultur, im Hochbeet“) und im April wurde gepflanzt.

Der ursprüngliche Plan!

Es ist immer gut, einen Plan zu erstellen,um nicht die Übersicht zu verlieren. Bohnen, Radieschen und Möhren wurden direkt in das Hochbeet gesät. Kohlrabi und Porree hat mein Papa vorgezogen und als Jungpflanzen ins Hochbeet gesetzt. Dazwischen habe ich Gewürztagetes und Tagetes gepflanzt.

Das Hochbeet in den unterschiedlichsten Wachstumsphasen!

Vor dem Hochbeet haben wir noch Erbsen gesät, als ein kleiner Kontrast zu den Bohnen.

Witziger Weise fand eine Kartoffelknolle ihren Weg ins Hochbeet. Das macht den Charakter unsere Mischkultur aus.

Zwischen der Kartoffel hat sich ein Radieschen verirrt. Überraschungen in unseren Hochbeet gibt es immer!

Die gesamte Kombination der verschiedenen Gemüsearten mit der Tagetes gibt ein harmonisches Beet und ein super, attraktives Bild. Kohlrabi und Radieschen sind bereits geerntet und verspeist. Lecker!!

Aber Achtung, nicht jede Gemüseart lässt sich zusammen kombinieren. Mit Hilfe des Buches „Mischkulturen im Beet“ kann man nachschlagen, welche Kulturen gut zusammen passen und welche man nicht zusammen setzen sollte.

Die Mischkultur lässt sich nicht nur in Beete anbauen, sondern auch im Hochbeet. Ich werde diese Kulturform weiter anbauen. Es ist super spannend und die Freude, wie alles wächst. Probiert es aus! Eure Sandra

Gärtnern im öffentlichen Raum!

Nicht jeder hat einen Garten, Balkon oder eine Terrasse, die er mit hübschen Blumen verschönern kann. Daher gibt es andere Möglichkeiten, um Gärtnern zu können. Im öffentlichen Raum kann Gärtnern werden und gleichzeitig verschönern Blumen eure Stadt.

Ich finde immer wieder bepflanzte Baumscheiben bei meinen alltäglichen Spaziergänge und freue mich darüber. Sie werten das Stadtbild auf und statt grau, wird alles bunt. Besonders für Kinder ist es sicher ein Erlebnis, wenn sie ihre eigene Fläche oder ein Gefäß bepflanzen und pflegen können. Macht ein Familienprojekt daraus!!

Als Baumscheiben werden die kleinen Flächen rund um die Bäume am Straßenrand bezeichnet. In einigen Städten gibt es sogenannte Baumpartnerschaften. Einfach informieren und dann kann es losgehen.

Eine bunte Blumenwiese unter einem Stadtbaum!
Eine sommerliche Bepflanzung.

Aber nicht nur die Baumscheiben werden mit Blumen aufgehübscht, sondern auch trostlose Grünstreifen werden bepflanzt. Dabei muss man nicht die teuersten Blumen kaufen. Bunte Blumenmischungen auf einen entsprechenden Abschnitt verteilen und ohne großen Aufwand entsteht ein buntes Blütenmeer. Es bringt Farbe ins Spiel als Kontrast zum grauen Asphalt und dient gleichzeitig als eine zusätzliche Nahrungsquelle für Insekten.

Ein blumiges Beet in Mitte einer Rasenfläche!
Insektenfreundliche Bepflanzung!

Die schönsten Blumen findet man sicher auf den zweiten Blick. Egal, ob es sich um eine Blumenampel am Baugerüst oder eine bepflanzte Konservendose handelt. Man muss nicht im großen Stil gärtnern, um grüne Impulse zu setzen. Einfach an einem Ort, zum Beispiel an der täglichen Straßenlampe ein bepflanztes Gefäß hängen und auf dem Weg zur Arbeit mit einer kleinen Plastikflasche gießen. So einfach kann Gärtnern sein.

Blumen machen jede trostlose Ecke zum Highlight! Gärtnern im öffentlichen Raum ist in den letzten Jahren zum echten Trend geworden. Informieren und los geht’s! Eure Sandra