Wald und Natur pur…mehr geht nicht!

Wald und Natur sind gerade meine Entspannung vom Alltag. Die Waldhütte mit dem Garten ist zu einer Art Ruhepool geworden. Jede Vogelstimme und das Rascheln der Bäume bringen Ruhe und ich kann gut abschalten vom Alltag.

Auch der Anblick der Aller ist ein weiterer Bonus, warum ich diesen Ort so lieb gewonnen habe. Natürlich macht ein Waldgrundstück Arbeit, aber ich schaffe mir und meiner kleinen Familie ein Wohlfühlort. Damit wir aus der Stadt schnell mal rauskommen.

Gemütliche Stunden am Grill gehören für uns fest dazu. Alleine der Geruch von Tannzapfen und Holzkohle ist einzigartig. Man vergisst den Alltag und fühlt sich immer wieder im Urlaub.

Unsere kleine Feuerstelle.

Der Waldgarten selbst, ist ein einzige Überraschung. Man entdeckt so viele Sträucher und Pflanzen, dass glaubt man gar nicht. Nachdem ich das eine Beet vor der Waldhütte so langsam wieder in Schwung bringe, hab ich tatsächlich eine weiße Bauernhortensie und ein versteckten Sedum entdeckt. Völlig begeistert, wie die Pflanzen mit dem vorhanden Waldboden klar kommen.

Letztes Jahr hab ich mich mit dem Thema beschäftigt, welche Stauden passen zum Wald und Natur. Die Waldaster war eine von ihnen und leider hat sie noch nicht geblüht im letzten Jahr. Endlich fängt sie an zu Blühen und es passt super.

Egal, ob man im Waldgarten sich beschäftigt oder in der Natur, man ist an der frischen Luft und kann alles genießen. Ein Gefühl von Freiheit! Ich brauche diese Art von Freiheit, um den Kopf frei zu bekommen. Natur und Wald gehört zu meinem Leben dazu und das Schöne ist, meine kleine Familie erlebt es auch. Eure Sandra

Ein Betongefäß voller heimischer Wildstauden!

Im hinteren Bereich des Waldgartens steht ein Betongefäß, welches sofort mein Interesse auf sich zog. Viele Ideen sind entstanden, wie man es optimal gestalten kann.

In der Mitte des Betongefäßes stand eine sehr schöne Weide, die gut passte. Die untere Fläche war leider karg und sah trostlos aus. Das wollte ich auf jeden Fall ändern. Farbliche Akzente wollte ich durch Sommerblumen setzen. Diesen Plan hab ich dann auch umgesetzt (siehe unteres Bild).

So sah das Betongefäß nach meiner ersten Unterbepflanzung aus. Ausdrucksstarke Blütenfarben.

Die zweite farbliche Unterbepflanzung der Weide!

Leider hat die Weide den starken Winter (2020) nicht überlebt. Es ist zwar schade, aber das Wetter kann man nicht ändern. Nachdem wir die Überreste der Weide entfernt haben, sah das Betongefäß traurig und wild aus. Mir war wichtig, dass es wieder eine neue Bepflanzung erhält. Gestalterisch fügt sich dieses Betongefäß gut in den gesamten Waldgarten. Er ist schlicht und seine Form greift das Thema Wald eindrucksvoll auf.

So sah das Betongefäß nach dem Entfernen der Weide aus. Wild und voller Unkraut.

Der Farn ist wunderschön, passt hervorragend zu dem Betongefäß. Er stammt aus der blumigen Unterbepflanzung 2019. Farne überstehen jede Witterung! Da ich bei der Bepflanzung das Thema Wald und Bienenfreundlich aufgreifen wollte, war der Farn eine gute Grundlage dafür!

Ich fing an ein wenig zu recherchieren und stellte fest, daß heimischen Wildstauden gerade Topaktuell sind. Heimische Wildstauden und der Farn würden toll zusammen aussehen. Also war die neue Bepflanzung schnell geplant, fehlt nur noch die Ausführung. Ich könnte es kaum erwarten!

In einer Baumschule hab ich dann 4 heimischen Wildstauden gefunden und sofort mitgenommen. Besonders gut war, dass es direkt auf dem Etikett vermerkt war, dass es sich um eine heimische Wildstaude handelt.

Diese 4 heimischen Wildstauden wachsen in dem Betongefäß:

  1. Feld-Tymian
  2. Karthäuser-Nelke
  3. Gemeines Leinkraut
  4. Leider ist mir der Name entfallen, wird nachgereicht!

So sah das Betongefäß direkt nach der Bepflanzung aus.

Die gesamte Kombination gefällt mir sehr! Jetzt dürfen Sie wachsen, ohne große Pflege meinerseits. Alle heimischen Wände sollen wachsen, wie sie es für sie am besten ist. So wie es im Wald üblicherweise vorkommt.

Es werden nicht die letzten heimischen Wildstauden sein, die ich im Waldgarten pflanzen werde. Eure Sandra

Es geht los….Im Waldgarten!

In den letzten Tagen war das Wetter nicht besonders freundlich zu uns Gärtner. Meine Stimmung war demnach auch nicht sonderlich in Gärtnerlaune. Ich wollte endlich das Projekt Waldgarten starten. Ideen und Pläne sind ja bereits in Arbeit und demnach sollten Taten folgen.

Nach so einer langen Winterpause war ich ziemlich neugierig, wie der Waldgarten ihn überstanden hat. Wetter sonnig warm, nichts wie raus zum Waldgarten an der Aller. Der erste Eindruck war doch ziemlich positiv. Die Stauden, dich im letzten Jahr vereinzelt in die vorhanden Beete gepflanzt habe, sind wieder zum Vorscheinen gekommen. Ich habe mich mega darüber gefreut.

Na klar, die Beete brauchen wieder ein wenig Pflege. Aber es ist schön zu sehen,  dass eine Art Grundstruktur vorhanden ist. Sie müssen aus ihrem Dornröschenschlaf aufgeweckt werden.

Eine neue Sommerbepflanzung ist dringend erforderlich, um Farbe und gute Laune in den Wald zu bringen. Den ersten Schritt wollte ich gleich bei meiner ersten Inspektion ausführen. Dabei dachte ich vorzugsweise an die Blumenkästen und die drei Steine. Die Bepflanzung sollte ähnlich gestaltet sein,  wie in der letzten Sommersaison. Denn damit hab ich sehr gute Erfahrungen gemacht.  Geranien, Dahlien, Fuchsie und der Klassiker Tagetes standen auf dem Zettel. Alles in fröhlichen Farben, so mein Plan.

Ich denke, dass ich ihn ganz gut umgesetzt habe. Natürlich ist noch nicht alles in Sommerlaune. Aber ein kleiner Anfang ist gemacht. Einfache Dinge zu verändern ist in den meisten Fällen ein Anfang. Wenn das Wetter weiter uns so reich an Sonne beschenkt, kann es weiter gehen.

So ein neues Gartenprojekt braucht seine Zeit und ich freue mich drauf und bin gespannt auf diese Herausforderung. Eure Sandra

Projekt Waldgarten: Meine Pläne für die Saison 2021!

Nicht nur im Familiengarten und auf der Terrasse kann ich meine Leidenschaft Gärtnern nachgehen, seit letztem Jahr auch in einem Waldgarten an der Aller.

Ich liebe die Herausforderung, neues auszuprobieren und das Thema Wald und Garten ist besonders spannend. Denn nicht alles wächst dort. Nun möchte ich euch gerne darüber berichten, welche Pläne ich in dieser Saison habe.

Bereits im letzten Jahr stellte ich fest, dass Geranien, Fuchsien, Eisbegonien und Begonien in den vorhanden Blumenkästen und Kübeln am besten gedeihen. Diese Pflanzen werden auch in diesem Jahr gepflanzt. Sie blühen den ganzen Sommer und ich finde sie passen super gut in den Waldgarten. Ich muss immer bedenken, dass sie pflegeleicht sind.

Vor dem Eingang zum niedlichen Waldhaus war eine verwilderte Fläche. Diese hab ich im letzten Jahr mit Rindenmulch und gepflanzten Kübeln aufgepeppt. Das soll auch so bleiben. Einfach frischen Rindenmulch drauf und farbenfrohe Blumen in Gefäße. So wirkt bereits der Eingang freundlich und einladenden.

Ein kleines Kinderparadies soll entstehen mit Sandkasten und Planschbecken. Außerdem möchte ich ein kleines Kinderbeet für meinen Sohn anlegen. Entweder als Rahmenbeet oder ein großer Kübel. Da bin ich mir noch nicht sicher. Hauptsache mein Sohn kann genießen, entdecken und spielen an der frischen Luft.

Natürlich werden die zwei vorhandenen Blumenbeete wieder aufpeppt mit Erde und entsprechenden Pflanzen. Zusätzlich soll im hinteren Teil ein kleines Rundbeet angelegt werden. Dort möchte ich Kräuter, die zum Thema Wald passen kultivieren, in Kombination mit farbigen Blumen. So erstmal der Plan.

Weitere Ideen kommen sicher im Laufe der Saison. Zwar soll der Waldgarten schön werden, aber auch die niedliche Waldhütte muss noch nach unserem Geschmack hergerichtet werden. Es wird eine spannende Saison im Waldgarten an der Aller. Eure Sandra

Mein erster Herbst im Waldgarten!

Der Sommer im Waldgarten liegt eine gewisse Zeit zurück. Es war meine erste Saison als Gärtnerin im Wald. Ich habe noch keine Ideen oder Pläne für die nächste Gartensaison im Wald geplant/ entwickelt. Wenn es soweit ist, schreibe ich garantiert einen schönen, Ideenreichen Beitrag dazu.

Nun erstmal hat der Herbst den Waldgarten im Griff. Es entstehen die unterschiedlichen Farbintensitäten im gesamten Garten. Zwar ist es kühl, aber durch die Herbstsonne kommt eine herbstliche Wärme rüber, die sehr angenehm und entspannend ist. Nur für ein paar Stunden entflieht man den Stress aus dem Alltag. Auszeit im Wald!

Besonders erfreut mich zu sehen, wie sich die Pflanzen alle so entwickelt haben. Es sind Stauden, die sich gut mit den gegebenen Waldboden arrangiert haben und in Zukunft auch werden. Die Farbintensität ist jetzt im Herbst auf besondere Weise irgendwie stärker. So jedenfalls mein persönliches Empfinden!

Der Geruch ist im Wald besonders herbstlich. Die Feuchtigkeit und der beginnenden Zersetzungsprozess liegt in der Luft. Das Durchatmen und diese Gerüche aufnehmen ist total herrlich. Eine Art Waldbaden! Jeder Trend muss ausprobiert werden!!

Warum gefällt mir der Herbst der Waldgarten so gut?

Es passt einfach alles zusammen. Die Herbstsonne, die alles anstrahlt, die Stauden, die sich langsam in die Winteruhe setzen und noch viele Eindrücke mehr. Das ganze Zusammenspiel bildet einen stressfreien Moment! Eure Sandra