Alles Minze, oder was….

Kräuter sind bei mir mir in jeder Gartensaison top aktuell. Ich mag die Gerüche und ihren Geschmack in den verschiedenen Gerichten. Eine regelmäßige Ernte gibt es bei mir nicht. Ich lasse sie wachsen, damit sie zum Blühen kommen und die Bienen auch was von den Kräutern haben (Hinweis: siehe Beitrag: „Bienen mögen Kräuter“).

In dieser Gartensaison beschäftige ich mich ein wenig mit der Minze und bin erstaunt, wieviele unterschiedliche Arten/ Sorten es von der Minze gibt.

Bis jetzt habe ich immer nur die Pfefferminze in einem Topf kultiviert und verwendet. Es ist interessant zu sehen, wie dauerhaft sie austreibt, auch wenn man sie ratikal zurück schneiden muss.

Die neuen Triebe der Pfefferminze sind bereits kräftig am Austreiben. Für die nächste Ernte!

Der Geruch der Pfefferminze ist sehr aromatisch und bereits beim Zerreiben der Blätter gibt er sein Aroma ab. Ich verwende ihn für das aromatisieren von Tee oder Cocktails. Einfach erfrischend und lecker. Auch ein toller Bienenmagenet, wenn sie blüht.

Neben der klassischen Minze wachst in einen anderen Topf die Schokoladen-Minze. Ihr Aroma ist minzig mit einem Hauch von Schokolade. Das Blattwerk ist dunkel-grün und man erkennt dadurch den Unterschied zu der klassischen Minze. Die Schokoladen- Minze kann man sehr schön bei Desserts oder Cocktails eingesetzt werden.

Wer gerne einen intensiven Minzgeschmack in Cocktails liebt, für den empfehle ich das Kultivieren von einer Cocktail-Minze. Ihr Aroma ist ziemlich intensiv und gibt den Cocktail den minzigen Geschmack, den man benötigt. Sie sieht ähnlich aus, wie die Pfefferminze.

Natürlich gibt es noch mehr Arten der Minze, zum Beispiel Bananen- Minze oder Hugo-Minze ….Aber egal, welche Minze man anbaut. Ihre Wuchskraft ist unglaublich und auch die unterschedlichen Aromen sind einzigartig.

Vielleicht zieht die ein oder andere Minze noch auf meine Terrasse. Die Gartensaison ist ja im vollen Gange. Eure Sandra

Bienen mögen Kräuter!

Wer seinen Garten bienenfreundlich gestaltet, bei dem dürfen auf keinen Fall Kräuter fehlen. Warum mögen Kräuter Bienen? Das ist sicher eine gute Frage. Ich habe mich in den letzten Tagen mit dieser Thematik beschäftigt. Ohne das ich bewusst drauf geachtet habe, sind die Bienen und andere Insekten auf Kräuter geflogen.

Sobald die Kräuter zum Blühen kommen, locken sie eine Vielzahl an Bienen an. Besonders intensiv sieht man Bienen sobald das Bohnenkraut anfängt zu blühen. Seine lila Blüten sehen nicht nur dekorativ aus, sondern verbreiten einen angenehmen Geruch. Zusammen mit anderen bienenfreundlichen Pflanzen ergibt es sicher eine attraktive Kombination.

Neben dem Bohnenkraut ist auch der Thymian, hauptsächlich der Zitronentymian ein wahrer Bienenmagnet. Das zarte Gelb der Blätter und die feinen Blüten passen hervorragend zusammen. Im Kräutergarten darf der Zitronentymian gar nicht fehlen. In Kombination mit Rosmarin oder bienenfreundliche Stauden können sie Bienen eine super Nahrungsquelle geben.

Welche Kräuter mögen Bienen noch?

  • Basilikum, es gibt bienenfreundliche Sorten
  • Salbei
  • Zitronenmelisse….

Kräuter und Blumen zu kombinieren ist in diesem Gartenjahr mein Favorit. Ich werde einige Kübel, Töpfe so gestalten. Erstes sieht es toll aus und Kräuter gehören für mich zum Sommer. Zweitens biete ich den Bienen und Co. eine Nahrungsquelle.

Statt die Kräuter regelmäßig zu Ernten, lass ich sie wachsen und gebe ihn so die Möglichkeit eine oder mehrere Blüten zu bilden.

Probiert es aus. Ein dufte Erlebnis. Eure Sandra

Rosmarin, darf auf keinen Fall im Kräutergarten fehlen!

Neben Basilikum liebe ich auch sehr Rosmarin. Er darf auf keinen Fall auf der Terrasse oder im Kräuterturm im Garten fehlen. Besonders wenn es Rosmarin-Kartoffeln gibt sollte es der Frische vom Strauch sein.

Sein Duft ist sehr intensiv und in jedem Kräuterbeet über steigt er die anderen Kräuter. Aber das macht gar nichts.  Die komplette Pflanze ist mit kräftigen ätherischen Ölen durch zogen und findet daher nicht nur in der Küche Anwendung, sondern auch in der Heilkunde.

Die Blätter sind nadelförmig und wenn man sie berührt, fühlen sie sich ein wenig ledrig an. Ihre sattgrüne Farbe sticht sehr gut raus.

Wodurch man den Rosmarin hervorragend mit Blühpflanzen zusammen Pflanzen kann. Ich probiere es gerade selber aus und kann es wirklich nur empfehlen.

Ab März bis Mai bekommt der Rosmarin zarte lila lippenförmige Blüten. Diese ausdrucksvollen Blüten locken gerne Bienen und andere Insekten an. Also wer seinen Garten bienenfreundlich gestaltet,  bei dem darf der Rosmarin nicht fehlen. Durch die Lippenform der Blüten gehört der Rosmarin zu den Lippenblüthlern.

Die Pflege ist relativ einfach. Er liebt den sonnigen Standorte und mag absolut keine Staunässe. Wenn es wärmer ist, sollte ausreichend Gewässern werden, aber Rosmarin nimmt es nicht übel, falls er mal ein wenig trocken steht. Dünger nur sehr wenig bis gar nicht.

Ohne Rosmarin würde bei mir gar nicht gehen. Eure Sandra

Mein Basilikum- Garten!

Es gibt viele unterschiedliche Kräuter, die uns immer wieder begegnen. Das Basilikum gehört zu den klassischen Kräutern. In fast keiner Küche darf er fehlen. Auch ich liebe den Basilikum. Daher darf er im Kräutergarten nicht fehlen. In dieser Gartensaison habe ich mal ein bisschen recherche zum Thema Basilikum gemacht und war erstaunt, wie viele unterschiedliche Sorten es gibt. Also hab ich ein kleines Basilikum-Projekt gestartet.

Drei Basilikum- Sorten in einem Topf!

Die gesamte Kultivierung meiner Basilikum-Pflanzen erfolgt auf der Fensterbank in der Küche. Natürlich kann Basilikum auch im Garten/Balkon kultiviert werden. Damit ich alles genau beobachten konnte, habe ich mich für die Kultivierung im Innenbereich entschieden. Eine sehr gute Entscheidung. In der nächsten Gartensaison wird garantiert der ein oder andere Basilikum im Garten oder auf der Terrasse sich wieder finden.

Mein Basilikum- Garten besteht aus:

Ich ziehe die Basilikum- Sorten aus Saatgut selber, weil ich es schön finde wie eine Pflanze entsteht. In den meisten Fällen hält gekauftes Basilikum nicht so lange. Eigene Erfahrung vorraus gesetzt!

Der klassische Basilikum!

Der klassische Basilikum, den es auch im Supermarkt gibt darf natürlich nicht fehlen. Er darf nicht zu nass oder zu trocken gehalten werden. Eine regelmäßige Ernte fördert neues Wachstum. Das Wachstum ist kompakt und die Blätter werden nach einer gewissen Zeit kleiner, was ich sehr schön beobachten konnte.

Roter Basilikum geht gut!

Ein roter Basilikum gibt Farbe zum klassische, grünen Basilikum. Der rote Farbton ist zart, zwischendrin kommen auch hell grüne Blätter zum Vorscheinen. Während der Kultivierung erscheinen kleine, lila Blüten, die sehr dekorativ aussehen. Er kann auch in der Küche verwendet werden, aber ich finde er hat eher einen dekorativen Wert.

Thai-Basilikum ist etwas schärfer!

Der Thai-Basilikum ist ein interessanter Vertreter. Die Blätter sind schmaler und im Geschmack ist er ziemlich intensiv. Sein buschiges Wachstum ist kompakt und gleichmäßig. Er darf nicht austrocknen, das mag er gar nicht. In Kombination mit den anderen Basilikum-Sorten fällt er direkt auf.

Zimt in Form von Basilikum!

Eine ganz besondere Sorte des Basilikums, ist der Zimt-Basilikum. Ihn habe ich jetzt erst entdeckt und direkt ausgesät. Er wächst ins Längliche und wirkt sehr groß dadurch. Ich habe zwischenzeitlich umgetopft und ihn einfach wachsen lassen, um zu sehen, wie er sich entwickelt. Jetzt zeigt er seine Blüten! Der dekorative Wert ist höher als das er zum Verzehr geeignet ist.

Natürlich gibt es noch mehr Sorten vom Basilikum. Geht auf Entdeckungstour des Basilikums! Eure Sandra

Spinnmilben und ihre Gegenspieler in meinem Kräuterparadies!

Anmerkung: Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung für die Firma Sautter und Stepper. Alle Bilder wurden von Sandra Harmel fotografiert.

In diesem Jahr habe ich mich intensiv mit der Kultivierung von unterschiedlichen Kräuter beschäftigt. Leider musste ich feststellen, dass Spinnmilben mein Kräuterparadies auch sehr mögen. Der Spinnmilben- Befall trat nicht nur auf meiner Terrasse auf, sondern auch an den Kräutern in der Küche.

Nach Rücksprache mit Herrn Sautter war klar, dass zwei Raubmilben- Arten (Amblyseius californicus und Phytoseiulus persimilis) zum Einsatz kommen werden. Die eine Raubmilben-Art (Phytoseiulus persimilis) würde drinnen ausgebracht, um dort meinen Spinnmilben- Befall zu regulieren. Somit kam die andere Raubmilben-Art im Außenbereich zum Einsatz.

Wirkung von Phytoseiulus persimilis im Indoor- Kräutergarten!

Mein Indoor-Kräutergarten besteht hauptsächlich aus rotem Basilikum, grüner Basilikum (klassische Sorte), Zimtbasilikum und Petersilie. Komischerweise hatte die Petersilie keine einzige Spinnmilbe auf. Also habe ich die Raubmilbe auf dem Basilikum ausgebracht. Wichtig ist, bei der Ausbringung, dass die Flasche erst am Einsatzort geöffnet wird. Ich habe die Raubmilbe direkt in den Basilikum gestreut. So wird direkt die Spinnmilbe von der Raubmilbe in ihre Grenzen gebracht.

Nach zwei Wochen war der Spinnmilben-Befall fast beseitigt. Ich habe nur noch vereinzelt, eine kleine Spinnmilbe gesehen. Mit der Zeit konnte ich überhaupt nichts mehr finden.

Eine hundertprozentige Wirksamkeit ist somit erzielt. Die Anwendung für den Innenbereich ist sehr zu empfehlen!

Anwendung von Amblyseius californicus auf der Terrasse mit Hilfe der BioBoxen!

Das Kräuterparadies auf der Terrasse hatte einen mittleren bis starken Befall durch die Spinnmilben. Hauptsächlich meine selbstgezogene Zitronenmelisse war betroffen. Mit Anwendung der zweiten Raubmilben-Art wollte ich die Spinnmilbe in ihre Schranken weisen. Draußen sind die Witterungsbedingungen sehr unterschiedlich, was sich auf die Wirkung der Raubmilbe auswirken kann. Daher gibt es die Möglichkeit, die Raubmilben in sogenannte BioBoxen zu bringen und somit gezielt in die betroffene Pflanze zu setzen. Dadurch wird die Raubmilbe geschützt und kann sehr genau die Spinnmilbe bekämpfen. Die BioBoxen sind einfach zusammenzubauen und können leicht in den Pflanzenbestand gehängt werden.

Nach zwei Wochen führte ich die erste Kontrolle durch und wurde Positiv überrascht. Die Spinnmilbe war fast verschwunden. Es waren sehr gesunde Kräuter zu sehen, die neue Austriebe bilden. Ich war völlig perplex von den guten Ergebnis!!

Mein persönliches Fazit!

Beide Raubmilben- Arten haben sehr gut gegen die Spinnmilbe gewirkt. Die Anwendung ist einfach durchzuführen, mit Hilfe der selbsterklärenden Anleitung. Eure Sandra