Bienen mögen Kräuter!

Wer seinen Garten bienenfreundlich gestaltet, bei dem dürfen auf keinen Fall Kräuter fehlen. Warum mögen Kräuter Bienen? Das ist sicher eine gute Frage. Ich habe mich in den letzten Tagen mit dieser Thematik beschäftigt. Ohne das ich bewusst drauf geachtet habe, sind die Bienen und andere Insekten auf Kräuter geflogen.

Sobald die Kräuter zum Blühen kommen, locken sie eine Vielzahl an Bienen an. Besonders intensiv sieht man Bienen sobald das Bohnenkraut anfängt zu blühen. Seine lila Blüten sehen nicht nur dekorativ aus, sondern verbreiten einen angenehmen Geruch. Zusammen mit anderen bienenfreundlichen Pflanzen ergibt es sicher eine attraktive Kombination.

Neben dem Bohnenkraut ist auch der Thymian, hauptsächlich der Zitronentymian ein wahrer Bienenmagnet. Das zarte Gelb der Blätter und die feinen Blüten passen hervorragend zusammen. Im Kräutergarten darf der Zitronentymian gar nicht fehlen. In Kombination mit Rosmarin oder bienenfreundliche Stauden können sie Bienen eine super Nahrungsquelle geben.

Welche Kräuter mögen Bienen noch?

  • Basilikum, es gibt bienenfreundliche Sorten
  • Salbei
  • Zitronenmelisse….

Kräuter und Blumen zu kombinieren ist in diesem Gartenjahr mein Favorit. Ich werde einige Kübel, Töpfe so gestalten. Erstes sieht es toll aus und Kräuter gehören für mich zum Sommer. Zweitens biete ich den Bienen und Co. eine Nahrungsquelle.

Statt die Kräuter regelmäßig zu Ernten, lass ich sie wachsen und gebe ihn so die Möglichkeit eine oder mehrere Blüten zu bilden.

Probiert es aus. Ein dufte Erlebnis. Eure Sandra

Rosmarin, darf auf keinen Fall im Kräutergarten fehlen!

Neben Basilikum liebe ich auch sehr Rosmarin. Er darf auf keinen Fall auf der Terrasse oder im Kräuterturm im Garten fehlen. Besonders wenn es Rosmarin-Kartoffeln gibt sollte es der Frische vom Strauch sein.

Sein Duft ist sehr intensiv und in jedem Kräuterbeet über steigt er die anderen Kräuter. Aber das macht gar nichts.  Die komplette Pflanze ist mit kräftigen ätherischen Ölen durch zogen und findet daher nicht nur in der Küche Anwendung, sondern auch in der Heilkunde.

Die Blätter sind nadelförmig und wenn man sie berührt, fühlen sie sich ein wenig ledrig an. Ihre sattgrüne Farbe sticht sehr gut raus.

Wodurch man den Rosmarin hervorragend mit Blühpflanzen zusammen Pflanzen kann. Ich probiere es gerade selber aus und kann es wirklich nur empfehlen.

Ab März bis Mai bekommt der Rosmarin zarte lila lippenförmige Blüten. Diese ausdrucksvollen Blüten locken gerne Bienen und andere Insekten an. Also wer seinen Garten bienenfreundlich gestaltet,  bei dem darf der Rosmarin nicht fehlen. Durch die Lippenform der Blüten gehört der Rosmarin zu den Lippenblüthlern.

Die Pflege ist relativ einfach. Er liebt den sonnigen Standorte und mag absolut keine Staunässe. Wenn es wärmer ist, sollte ausreichend Gewässern werden, aber Rosmarin nimmt es nicht übel, falls er mal ein wenig trocken steht. Dünger nur sehr wenig bis gar nicht.

Ohne Rosmarin würde bei mir gar nicht gehen. Eure Sandra

Mein Basilikum- Garten!

Es gibt viele unterschiedliche Kräuter, die uns immer wieder begegnen. Das Basilikum gehört zu den klassischen Kräutern. In fast keiner Küche darf er fehlen. Auch ich liebe den Basilikum. Daher darf er im Kräutergarten nicht fehlen. In dieser Gartensaison habe ich mal ein bisschen recherche zum Thema Basilikum gemacht und war erstaunt, wie viele unterschiedliche Sorten es gibt. Also hab ich ein kleines Basilikum-Projekt gestartet.

Drei Basilikum- Sorten in einem Topf!

Die gesamte Kultivierung meiner Basilikum-Pflanzen erfolgt auf der Fensterbank in der Küche. Natürlich kann Basilikum auch im Garten/Balkon kultiviert werden. Damit ich alles genau beobachten konnte, habe ich mich für die Kultivierung im Innenbereich entschieden. Eine sehr gute Entscheidung. In der nächsten Gartensaison wird garantiert der ein oder andere Basilikum im Garten oder auf der Terrasse sich wieder finden.

Mein Basilikum- Garten besteht aus:

Ich ziehe die Basilikum- Sorten aus Saatgut selber, weil ich es schön finde wie eine Pflanze entsteht. In den meisten Fällen hält gekauftes Basilikum nicht so lange. Eigene Erfahrung vorraus gesetzt!

Der klassische Basilikum!

Der klassische Basilikum, den es auch im Supermarkt gibt darf natürlich nicht fehlen. Er darf nicht zu nass oder zu trocken gehalten werden. Eine regelmäßige Ernte fördert neues Wachstum. Das Wachstum ist kompakt und die Blätter werden nach einer gewissen Zeit kleiner, was ich sehr schön beobachten konnte.

Roter Basilikum geht gut!

Ein roter Basilikum gibt Farbe zum klassische, grünen Basilikum. Der rote Farbton ist zart, zwischendrin kommen auch hell grüne Blätter zum Vorscheinen. Während der Kultivierung erscheinen kleine, lila Blüten, die sehr dekorativ aussehen. Er kann auch in der Küche verwendet werden, aber ich finde er hat eher einen dekorativen Wert.

Thai-Basilikum ist etwas schärfer!

Der Thai-Basilikum ist ein interessanter Vertreter. Die Blätter sind schmaler und im Geschmack ist er ziemlich intensiv. Sein buschiges Wachstum ist kompakt und gleichmäßig. Er darf nicht austrocknen, das mag er gar nicht. In Kombination mit den anderen Basilikum-Sorten fällt er direkt auf.

Zimt in Form von Basilikum!

Eine ganz besondere Sorte des Basilikums, ist der Zimt-Basilikum. Ihn habe ich jetzt erst entdeckt und direkt ausgesät. Er wächst ins Längliche und wirkt sehr groß dadurch. Ich habe zwischenzeitlich umgetopft und ihn einfach wachsen lassen, um zu sehen, wie er sich entwickelt. Jetzt zeigt er seine Blüten! Der dekorative Wert ist höher als das er zum Verzehr geeignet ist.

Natürlich gibt es noch mehr Sorten vom Basilikum. Geht auf Entdeckungstour des Basilikums! Eure Sandra

Spinnmilben und ihre Gegenspieler in meinem Kräuterparadies!

Anmerkung: Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung für die Firma Sautter und Stepper. Alle Bilder wurden von Sandra Harmel fotografiert.

In diesem Jahr habe ich mich intensiv mit der Kultivierung von unterschiedlichen Kräuter beschäftigt. Leider musste ich feststellen, dass Spinnmilben mein Kräuterparadies auch sehr mögen. Der Spinnmilben- Befall trat nicht nur auf meiner Terrasse auf, sondern auch an den Kräutern in der Küche.

Nach Rücksprache mit Herrn Sautter war klar, dass zwei Raubmilben- Arten (Amblyseius californicus und Phytoseiulus persimilis) zum Einsatz kommen werden. Die eine Raubmilben-Art (Phytoseiulus persimilis) würde drinnen ausgebracht, um dort meinen Spinnmilben- Befall zu regulieren. Somit kam die andere Raubmilben-Art im Außenbereich zum Einsatz.

Wirkung von Phytoseiulus persimilis im Indoor- Kräutergarten!

Mein Indoor-Kräutergarten besteht hauptsächlich aus rotem Basilikum, grüner Basilikum (klassische Sorte), Zimtbasilikum und Petersilie. Komischerweise hatte die Petersilie keine einzige Spinnmilbe auf. Also habe ich die Raubmilbe auf dem Basilikum ausgebracht. Wichtig ist, bei der Ausbringung, dass die Flasche erst am Einsatzort geöffnet wird. Ich habe die Raubmilbe direkt in den Basilikum gestreut. So wird direkt die Spinnmilbe von der Raubmilbe in ihre Grenzen gebracht.

Nach zwei Wochen war der Spinnmilben-Befall fast beseitigt. Ich habe nur noch vereinzelt, eine kleine Spinnmilbe gesehen. Mit der Zeit konnte ich überhaupt nichts mehr finden.

Eine hundertprozentige Wirksamkeit ist somit erzielt. Die Anwendung für den Innenbereich ist sehr zu empfehlen!

Anwendung von Amblyseius californicus auf der Terrasse mit Hilfe der BioBoxen!

Das Kräuterparadies auf der Terrasse hatte einen mittleren bis starken Befall durch die Spinnmilben. Hauptsächlich meine selbstgezogene Zitronenmelisse war betroffen. Mit Anwendung der zweiten Raubmilben-Art wollte ich die Spinnmilbe in ihre Schranken weisen. Draußen sind die Witterungsbedingungen sehr unterschiedlich, was sich auf die Wirkung der Raubmilbe auswirken kann. Daher gibt es die Möglichkeit, die Raubmilben in sogenannte BioBoxen zu bringen und somit gezielt in die betroffene Pflanze zu setzen. Dadurch wird die Raubmilbe geschützt und kann sehr genau die Spinnmilbe bekämpfen. Die BioBoxen sind einfach zusammenzubauen und können leicht in den Pflanzenbestand gehängt werden.

Nach zwei Wochen führte ich die erste Kontrolle durch und wurde Positiv überrascht. Die Spinnmilbe war fast verschwunden. Es waren sehr gesunde Kräuter zu sehen, die neue Austriebe bilden. Ich war völlig perplex von den guten Ergebnis!!

Mein persönliches Fazit!

Beide Raubmilben- Arten haben sehr gut gegen die Spinnmilbe gewirkt. Die Anwendung ist einfach durchzuführen, mit Hilfe der selbsterklärenden Anleitung. Eure Sandra

Quer durch den Kräutergarten!

Über Kräuter gibt es so viel zu berichten, dass ein einziger Beitrag gar nicht dafür ausreichen würde. Einige Beiträge habe ich auch schon über Kräuter und ihre Verwendung verfasst und veröffentlicht. In „Quer durch den Kräutergarten“ möchte ich euch einige Kräuter vorstellen, die ich gerne auf der Terrasse oder im Garten kultiviere. Meine persönlichen Erfahrungen über das Kraut möchte ich in dieser Beitragsreihe vermitteln.

Na klar, kann man vieles in Büchern nachlesen, aber durch eigene Erfahrungen lernt man dazu. Mein Wissen über die Kräuter-Welt habe ich zwar zum Teil in der Lehre gelernt und zum Teil im Studium, aber den größten Teil im eigenen Garten, auf dem Balkon und jetzt auf der Terrasse. Zu Beginn der neuen Beitragsreihe gebe ich euch einen allgemeinen Überblick über den Anbau von Kräutern.

Welche Kräuter sollten unbedingt kultiviert werden?

Man sollte immer die Kräuter anbauen, die jeder gerne mag und in der Küche Verwendung finden. In meinem persönlichen Kräutergarten gehört auf jeden Fall Rosmarin, Oregano und Thymian. Diese Kräuter finden bei mir eine regelmäßige Verwendung. Ansonsten experimentiere ich mit großer Freude. In diesem Jahr wird Majoran, Gewürzfenchel, Bohnenkraut und vielleicht Basilikum hinzukommen. Mit der Zeit kann man seinen Kräutergarten erweitern und mit den Erfahrungen wird es besser.

In einer alten Obstkiste kultiviere ich meine Kräuter. Das ein oder andere Kraut kommt noch dazu!

In welchen Gefäßen, welche Erde werden Kräuter angebaut?

Im Grunde kommt es drauf an, wie viel Platz ihr zur Verfügung habt. In einem Garten könnt ihr direkt ein Kräuterbeet anlegen oder eine Kräuterspirale bauen. Wir haben in unserem Garten einen Kräuterturm. Auf dem Balkon oder auf der Terrasse ist der Platzbedarf eher geringer. Daher erfolgt der Anbau von Kräutern in Töpfen, Balkonkästen oder vielleicht in einer Obstkiste (siehe oberes Bild). Da kann jeder kreativ werden!!

Der Kräuterturm im letzten Sommer!
Ein Balkonkasten mit Wacholder, Schnittlauch, Feldthymian, Zitroneverbene und Thymian.

Das Substrat muss auf die Ansprüche der Kräuter ausgerichtet sein. Im Gartencenter findet ihr entsprechende Substrate, die extra für Kräuter geeignet sind. Ansonsten kann auch eine qualitative, hochwertige Pfanzerde genutzt werden.

Ist der Pflegeaufwand groß?

Kräuter benötigen keine große Pflege. Ich gieße sie regelmäßig, so das keine Staunässe entsteht und putze die verfaulten Blätter nach Bedarf aus. Ab und zu bekommen die Kräuter eine spezielle Düngung, damit ich ihnen frische Nährstoffe zu füge. Aber das ist nicht unbedingt notwendig. Ich finde das sollte jeder für sich entscheiden, ist sicher auch eine Frage, ob man das Geld für den Dünger ausgeben möchte.

Ein Rückschnitt sollte in regelmäßigen Abständen erfolgen. Dadurch wird der Neuaustrieb ordentlich angeregt. Meistens mache ich den Rückschnitt im Zusammenhang mit der Ernte. Ein Arbeitsvorgang in einem!

Es macht Spaß Kräuter zu kultivieren, zu ernten und dann in den entsprechenden Gerichten zu verwenden. Wer jetzt noch keine Kräuter im Garten, auf den Balkon oder auf der Terrasse hat, sollte jetzt damit beginnen. Auch Bienen freuen sich über Kräuter.

Eure Sandra