Mein Gartenjahr 2020!

Ich habe ein wenig überlegt, ob ich überhaupt einen Jahresrückblick schreibe. Aber es war für mich ein sehr erfolgreiches Gartenjahr und das möchte ich gerne mit euch teilen. Es gab sehr viele Gartenhighlights in diesem Jahr.

Mein persönliches Highlight 2020!

Ein sehr schönes Highlight war, dass ich im Podcast „Übern Gartenzaun“ von Caro über unseren Schrebergarten und meinen Blog erzählen. Den passenden Beitrag dazu findet ihr in meiner Gartenwelt und das komplette Gespräch im Podcast „Übern Gartenzaun“. Hört gerne rein.

Caro und Sandra (Foto Caro, welches sie mir zur Verfügung gestellt hat)

Unsere Schrebergarten! Der Mittelpunkt unsere Familie!

Wir sind in diesem Jahr sehr früh in die Gartensaison gestartet. Die Sanddüne in der Poolecke ist entstanden und man hat das Gefühl, als wenn man sich im Urlaub befindet. Bei herrlichen Sommerwetter entspannt man im Pool und genießt im Strandkorb die Sonne. Es war, als wann man an der See war und den kompletten Tag am Strand verbracht hatte.

Was war noch so los im Garten?

  • Ein Beet wurde wieder in Form gebracht
  • Im Hochbeet wurde eine Mischkultur ausprobiert
  • Unsere Familienprojekt unseren Garten bienenfreundlicher zu gestalten. Wird in der Gartensaison 2021 fortgesetzt!

Der Terrassen-Garten!

Der Terrassen-Garten wurde ausgiebig genutzt. Sie bekam in diesem Jahr den kinderfreundlichen Charakter. Ein kleiner Sandkasten fand seinen Platz und ein Kübel zum Gemüse-Anbau hab ich für meinen Sohn angelegt.

Startschuss für den Waldgarten!

Ein Waldgarten an der Aller wird wach geküsst. In dieser Gartensaison wurden erste Grundsteine gelegt. Für die neue Gartensaison gibt es einige Ideen.

Pflanzenhighlights im Waldgarten!

Das Gartenjahr 2020 war sehr aufgeregend und der Garten hat eine neue Bedeutung gewonnen. Eure Sandra

Der Spätsommer im Garten!

Ich war jetzt über einen kleinen, längeren Zeitraum nicht im Garten. Der Familiengarten hat mir richtig gefehlt, aber man sieht dadurch sehr deutlich, wie er sich der Jahreszeit anpasst.

Das Beet vor der Laube mit den Rosen und Tagetes, ist in diesem Gartenjahr ein wahrer Hingucker! In Erinnerung an meine Oma!

Den Spätsommer finde ich immer besonders toll im Garten! Die Äpfel werden reif, die letzten Sonnenstrahlen werden getankt und die Pflanzen stellen nochmals ihre Blüten zur Schau. Im Licht der Sonne sehen sie besonders attraktiv aus und bilden mit der Herbstsonne eine Einheit.

Die Sonnenblume in Kombination mit der Sonne bilden ein magischen Augenblick!

Die Stunden im Garten werden im Spätsommer sehr intensiv genutzt, denn man weiß, die Gartensaison ist fast zu Ende. Natürlich zeigt sich der Garten im Winter auch attraktiv, auf seine Weise. Aber die Zeit ist gering, die man dort verweilt.

Im Garten kann ich herrlich den Stress vergessen und einfach nur genießen.

Na klar, entwickeln ich und meine Familie bereits neue Pläne für das nächste Gartenjahr. Ich finde, dass passt hervorragend in die Zeit des Spätsommers. Man erkennt sehr schön, welche Pflanzen haben eine atemberaubende Blüte und hat sich sehr gut im Beet etabliert und welche Kombinationen wird es im nächsten Jahr wieder geben…. Auch erkennt man, welche Dinge nicht wieder in den Garten müssen.

Die Hochbeete sind abgeerntet, bis auf wenige Ausnahmen. Alles wurde zu leckeren Mahlzeiten verarbeitet. Jetzt wird ein positives oder negatives Fazit gezogen, was hat geklappt und was sollten wir vermeiden. Immer sehr spannend, diese Gespräche mit meiner Familie zu führen.

Unsere kleinen Äpfelbäume tragen in diesem Jahr auch wieder eine gewisse Anzahl an Äpfeln. Auf die Ernte freue ich mich besonders. Denn direkt vom Baum schmecken sie am Besten!

Stunden im Garten sind im Spätsommer, die Wertvollsten! Eure Sandra

Das erste Digitale Gartenblogger – Treffen 2020!

Anmerkung: Die Bilder wurden als Screenshot hergestellt vom Video von Volmary! Bearbeitung wurde durchgeführt von Sandra Harmel. Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung für Volmary und Compo!

Das Gartenblogger-Treffen wird seit 2016 von Volmary und Compo auf dem Kaldenhof in Münster veranstaltet. Andere Gartenblogger zu treffen und kennenzulernen ist sehr schön und man kann sich untereinander austauschen. Neue Pflanzensorten zu entdecken und einiges in verschiedenen Workshops zu lernen finde ich total spannend und macht riesig Spaß. Dieses Vergnügen dürfte ich im August 2018 live erleben!

In diesem Jahr musste wegen der aktuellen Situation (jeder weiß Bescheid) eine andere Version des Gartenblogger-Treffen geschaffen werden. Die Lösung lautet alles auf Digital! Das Team von Volmary und Compo hat gemeinsam dran gearbeitet und das Endergebnis ist sehr gut gelungen. Mit Hilfe von YouTube und der App Zoom stand dem digitalen Bloggertreffen nichts mehr im Weg. Ein gewaltiger Aufwand, aber zum Schluss zählt nur das Gemeinsame Zusammensein!!

Als die Einladung für das Gartenblogger-Treffen der besonderen Art per E-Mail kam, war die Freude ziemlich groß. Nach kurzer Organisation sagte ich zu und ich war voller Vorfreude, auch auf die anderen Gartenblogger!

Am 06.08.2020 war es dann soweit! Ein wenig aufgeregt war ich schon. Wichtig war das meine Technik nicht versagte. Ich machte es mir auf der Terrasse gemütlich mit einem kalten Getränk und zwei Tablets! Ja, zwei Tablets, sonst hat man dazu ja keine Gelegenheit. Auf dem einen Tablet lief der Livestream von YouTube und auf dem anderen lief die App Zoom, um so mit den anderen Teilnehmern in Verbindung zu treten. Nach kurzer Einweisung ging es los!

Ein abwechslungsreiches Programm wurde auf die Beine gestellt. Ein Pflanzen-Quiz lud uns zum Mitmachen ein. Na gut, mit meinen Antworten lag ich das ein oder andere Mal daneben. Trotzdem hat es Spaß gemacht. Eine Sprechstunde für kranke Pflanze mit dem Pflanzenarzt Rene Wades wurde präsentiert und war sehr aufschlussreich. Leckere Gerichte wurden produziert (die Rezepte wurden vorab per E-Mail versendet). Und vieles mehr….das man es gar nicht aufschreiben kann.

Natürlich gab es auch das Ergebnis der traditionellen Tomatenchallenge!!! Nochmals Herzlichen Glückwunsch an den kleinen Horrorgarten!!

Zum Abschluss wurde auch das klassische Gruppenfoto gemacht, auf die etwas andere Art!

Ein gelungenes Event der etwas anderen Art! Ein großes Dankeschön an Volmary, Compo und alle die mitgewirkt haben, um das diesjährige Gartenblogger-Treffen statt finden zu lassen! Eure Sandra

Überraschungen im Beet!

Es ist immer wieder spannend, welche Pflanzen innerhalb einer Gartensaison entdeckt werden. Viele Pflanzen hat man selber gepflanzt und erfreut sich an ihnen. Plötzlich findet man Blumen, die sich selber ausgesät haben oder erst jetzt ihre volle Pracht zur Geltung bringen. Der sogenannte Überraschungseffekt im Beet ist somit erreicht.

In dieser Gartensaison habe ich schon den ein oder anderen Überraschungseffekt erlebt. Ich lasse die Blumen dann weiter wachsen und bin gespannt auf ihre Blüte oder das Gesamtbild. Bereits im Frühjahr fingen meine Überraschungen im Beet an. Ich entdeckte eine schöne, pinke Clematis am Rankgitter. Ihre Blüte war genau nach meinem Geschmack. Hoffentlich kommt sie im nächsten Jahr wieder, denn auf einmal war sie verschwunden.

Im Garten hatten wir ein Beet wieder Sommerfit gestaltet (den passenden Beitrag findet ihr in der Kategorie“ Das Leben mit einem Schrebergarten.“) und nach einer gewissen Zeit, fand ich den Fuchsschwanz vom letzten Jahr wieder. Er hatte sich selber ausgesät. Mit der weißen Hortensie ein harmonisches Bild in der Kombination rot und weiß. Damit aber noch nicht genug!!

Unter dem Schmetterlingsflieder hat meine Mutter einfach irgendein Saatgut verteilt, ohne zu wissen, was für eine Pflanze das ist. Endlich kam sie zur Blüte und es war der lila Mohn, den ich vor ein paar Jahren Mal in das Beet gesät hatte. Zufalle gibt es. Manchmal hat man Saatgut und weiß nicht,um welches es sich handelt.

Nicht nur im Garten erlebe ich solche Überraschungseffekte, sondern in dem Beet, welches an meiner Terrasse grenzt, finde ich auch die ein oder andere Pflanze, ohne zu wissen, wie sie ins Beet gekommen ist.

Ich liebe solche Überraschungen! Eure Sandra

Gärtnern im öffentlichen Raum!

Nicht jeder hat einen Garten, Balkon oder eine Terrasse, die er mit hübschen Blumen verschönern kann. Daher gibt es andere Möglichkeiten, um Gärtnern zu können. Im öffentlichen Raum kann Gärtnern werden und gleichzeitig verschönern Blumen eure Stadt.

Ich finde immer wieder bepflanzte Baumscheiben bei meinen alltäglichen Spaziergänge und freue mich darüber. Sie werten das Stadtbild auf und statt grau, wird alles bunt. Besonders für Kinder ist es sicher ein Erlebnis, wenn sie ihre eigene Fläche oder ein Gefäß bepflanzen und pflegen können. Macht ein Familienprojekt daraus!!

Als Baumscheiben werden die kleinen Flächen rund um die Bäume am Straßenrand bezeichnet. In einigen Städten gibt es sogenannte Baumpartnerschaften. Einfach informieren und dann kann es losgehen.

Eine bunte Blumenwiese unter einem Stadtbaum!
Eine sommerliche Bepflanzung.

Aber nicht nur die Baumscheiben werden mit Blumen aufgehübscht, sondern auch trostlose Grünstreifen werden bepflanzt. Dabei muss man nicht die teuersten Blumen kaufen. Bunte Blumenmischungen auf einen entsprechenden Abschnitt verteilen und ohne großen Aufwand entsteht ein buntes Blütenmeer. Es bringt Farbe ins Spiel als Kontrast zum grauen Asphalt und dient gleichzeitig als eine zusätzliche Nahrungsquelle für Insekten.

Ein blumiges Beet in Mitte einer Rasenfläche!
Insektenfreundliche Bepflanzung!

Die schönsten Blumen findet man sicher auf den zweiten Blick. Egal, ob es sich um eine Blumenampel am Baugerüst oder eine bepflanzte Konservendose handelt. Man muss nicht im großen Stil gärtnern, um grüne Impulse zu setzen. Einfach an einem Ort, zum Beispiel an der täglichen Straßenlampe ein bepflanztes Gefäß hängen und auf dem Weg zur Arbeit mit einer kleinen Plastikflasche gießen. So einfach kann Gärtnern sein.

Blumen machen jede trostlose Ecke zum Highlight! Gärtnern im öffentlichen Raum ist in den letzten Jahren zum echten Trend geworden. Informieren und los geht’s! Eure Sandra