Kapuzinerkresse, mein Sommerhighlight!

Früher konnte ich mir nicht vorstellen, die Kapuzinerkresse im Garten oder auf der Terrasse wachsen zu lassen. Als ich das Saatgut von ihr entdeckt habe, dachte ich mir, okay ich probiere es aus. Besonders die verschiedenen Blütenfarben schenkte ich meine Aufmerksamkeit.

So zog die Kapuzinerkresse bei mir ein!!! Ich fand somit jedes Jahr mein persönliches Sommerhighlight. Sie beschenkt mich den ganzen Sommer mit ihren Blüten und das Beste ist, sie peppt die Sommersalate optisch auf. Denn ihre Blüte kann man essen. Sie gehört zum Sortiment, der Essbaren Blüten, welche Thematik mich seit der Begegnung mit ihr sehr interessiert.

Meine erste Kapuzinerkresse!

Die Kultivierung der Kapuzinerkresse ist nicht kompliziert. Für Gartenanfänger ist sie daher optimal geeignet. Das Saatgut wird direkt in ein Kübel oder direkt ins Beet gesät, dann ordentlich wässern und wachsen lassen. Ihr Wuchs könnte man wild beschreiben. Na klar, kann man die vielen Ranken hoch binden, aber es kommt immer drauf an, welche Wirkung die Kapuzinerkresse im Gefäß oder im Beet bewirken soll. Ich lassen, sie gerne wachsen ohne Eingriff meinerseits. Aber das ist jedem selbst überlassen!

Nicht nur ihrer Blüten können wir zum Verzehr verwenden, auch die Samen findet in der Küche nutzen. Die Samen lassen sich in Essig einlegen und werden wie Kapern geessen.

Der Samen der Kapuzinerkresse im rohen Zustand. Der Samen wird schrumpelig und braun, wenn er ausgereift ist.

Ich finde sie darf auf keinen Balkon, auf der Terrasse oder im Garten fehlen. Auch die Bienen freuen sich, über den Nektar der wundervollen Blüte….

Eure Sandra

Flieder, Omas Liebling!

Meine Oma wäre heute 90 Jahre alt geworden. Daher möchte ich ihr diesen Beitrag widmen. Schon seit meiner Kindheit steht der lila farbende Flieder bei uns im Garten und es ist jedes Jahr ein Highlight, wenn er blüht.

Sein gesamtes Erscheinungsbild ist einzigartig. Die vielen kleinen zusammensetzten Blüten in Lila und passend dazu die herzförmigen, dunkelgrünen Blätter bilden ein harmonisches Pflanzengebilde. Ich kann gut nachvollziehen, warum der Flieder Omas Lieblingspflanze war. Es gibt nicht viele Pflanzen, die mich seit der Kindheit im Garten prägen (Ausnahme die Tagetes).

Der erste Gang, wenn ich in den Garten komme, geht fast immer zum Flieder und somit bin ich in Gedanken bei meiner Oma und das ist ein schönes Gefühl. Natürlich muss ich schauen, ob er noch nicht blüht. Es ist wie ein kleiner Wettlauf mit der Zeit. Meine Oma wollte gerne, dass der Flieder zu ihrem Geburtstag blüht. So weit ich mich erinnern kann, hat er noch nie an Omas Geburtstag blüht. Entweder davor oder kurz danach! Auch zu ihrem heutigen Geburtstag ist er bereits in voller Blüte, aber zum Glück noch nicht am Verblühen.

Nicht nur sein Erscheinungsbild ist sehenswert, auch sein Duft verzaubert unseren Garten. Aber nicht nur wir mögen den Flieder, sondern von den Wildbienen und Co. wird er gerne besucht. Es ist immer ein wahres Schauspiel. Ein absolutes Highlight im gesamten Garten!

Der Flieder gehört zum Garten, wie wir! Egal, wann er blüht! Wir pflegen ihn weiter in Gedenken an meine Oma, die den Garten nicht nur gepflegt, sondern gelebt hat zusammen mit Opa!

Eure Sandra

Rhododendron,eine atemberaubende Blüte!

Jedesmal wenn ich auf die Terrasse oder spazieren gehe, entdecke ich die wundervolle Blüte des Rhododendrons. Eine so eindrucksvolle Blüte muss man seine Aufmerksamkeit schenken. In den unterschiedlichsten Farben erstrahlt sie in dem zarten Sonnenlicht.

In botanischen Gärten, auf Friedhöfen findet man sie ziemlich oft. Das erste Mal entdeckte ich ihre Blüte auf einem Friedhof und war sofort von ihrem Aussehen begeistert. Besonders beeindruckend ist, dass sie uns ein atemberaubendes Farbspektrum bietet. Viele Sorten wurden über Jahre gezüchtet, um uns dann zu verzaubern.

Wenn der Rhododendron anfängt zu blühen, kommt die schönste Zeit im Garten. Die Gartensaison ist jetzt an ihren persönlichen Höhepunkt angekommen.

Die Blütezeit gestaltet sich ziemlich unterschiedliche. Einige Sorten blühen bereits Ende April und verblühen so Mitte Mai. Spätblühende Sorten zeigen ihre Blüte erst Mitte Mai und dann haben wir bis Juni ihren Anblick. Aber egal, wann sie blüht, es ist immer wieder ein Schauspiel, wie gefühlvoll sich die Blüte öffnet. Erst die eine Knospe, dann die Zweite und zum Schluss sind sie eine Blüteneinheit.

Egal, ob sie im zentralen Mittelpunkt oder eher am Rand einen Platz hat, sie stellt in der Zeit ihrer Blüte andere Pflanzen in den Hintergrund. Nach der Blüte können ihre Blätter in der Gestaltung als Blattschmuckpflanze dienen. So hat der gesamte Rhododendron eine hervorragende Pflanzenfunktion im gesamten Jahr!

Eure Sandra

Flower-Queen: Tulpe!

Ein Garten, Balkon oder Terrasse ohne Tulpen im Frühjahr geht fast gar nicht. Für mich gehören die Tulpen einfach zum Frühling dazu. Das war schon als Kind so. Meine Großeltern hatten immer Tulpen im Garten. Sie symbolisieren den Beginn einer neuen Gartensaison.

Die großen Blütenkelche der Zwiebelblumen schweben über den Frühlingsbeeten oder Töpfe und sorgen für bezaubernde Farbstimmungen. Ihre Beliebtheit ist an vorderster Stelle in der Blumenhitliste.

Sobald die Knospen grün und schmal sind, kann ich es kaum erwarten ihre Blüten zu sehen. Mit zunehmenden Wachstum zeigen sich langsam die Farbe der Blüten und leuchten dann in den schönsten Rot, Rosa oder Orange- Tönen. Natürlich gibt es noch viel mehr Farbnuancen, die der Handel anbietet. Ich bin auch jedes Jahr auf der Suche nach der besonderen Tulpe.

Die Gestaltung in Kombination mit den atemberaubenden Tulpen kann sehr unterschiedlich aussehen und sollte den eigenen Geschmack wiedergegeben. Es gibt so viele Möglichkeiten! Ich finde bei der Gestaltung kommt es darauf an, dass die Tulpe der Hauptakteure ist und die Begleitpflanzen sich im dezenten Mittelpunkt halten. Ein weiterer Aspekt liegt in der farblichen Abstimmung zwischen der Tulpe und den Begleitpflanzen. Alles sollte wunderschön miteinander harmonieren.

Tulpen in Kombination mit Stiefmütterchen. Ein Blumenbeet im Frühjahr in Erfurt.

Für die Gestaltung ist auch die Blütezeit ein wichtiger Aspekt, denn derzeit gibt es rund 5000 verschiedene Arten und Sorten, die nicht nur in Farbe, Form und Größe der Blüte variieren, sondern auch hinsichtlich ihrer Blütezeit. Die Angaben gibt es nicht in Monate, sondern werden als früh, mittel und spät blühend eingeteilt. Daher kann man das ganze Frühjahr sich über den Blütenflor der Tulpen erfreuen.

Sie zählt zu einen meiner Lieblingspflanze!

Eure Sandra

Skimmie, eine Pflanze voller Überraschungen!

Ich möchte gerne in mehreren Beiträgen euch meine persönlichen Lieblingspflanzen präsentieren. Einige Pflanzen begleiten mich schon mein ganzes Leben. Den Anfang macht die Skimmie.

Die Skimmie war im Oktober 2019, die Pflanze des Monats und ihre Entwicklung seitdem ist atemberaubend. Das hat mich sehr beeindruckt. Jeden Tag entdeckte ich etwas neues an ihr. Egal, ob es sich um eine Veränderung an dem Blatt oder an der Blüte handelt. Aber nicht nur ich mag sie, sondern auch die Hummeln. Also wer seinen Garten, Balkon oder Terrasse insektenfreundlich gestalten möchte, da darf keine Skimmie fehlen.

Sie ist immergrüne und hat in den Wintermonaten rote Früchte, die sehr zauberhaft in der Wintersonne strahlen.

Ab Februar, kommt auch sicher auf die vorhandenen Temperaturen an, öffnen sich zarte Blüten. Ich war ziemlich überrascht, als ich die erste Blüte entdeckte. Nach und nach wurden es mehr und zur Zeit steht die Skimmie in voller Blüte. Die zarten Blüten verströmen einen angenehmen, diskreten Duft. Insekten sieht man auch ab und zu auf den Blüten einfliegen. Ich hoffe, dass die Blüten noch lange mich erfreuen.

Die Skimmie in ihrer einzigartigen Blütenpracht!

Der Pflegeaufwand ist gering und das hätte ich nicht gedacht. Ich habe sie im Herbst in einen einfachen Blumentopf mit gutem Substrat gepflanzt und soweit es erforderlich war, gewässert. Zwischendrin Mal das ein oder andere faule Blatt entfernt und auf Schädlinge untersucht. Zum Winter hin, wurde der Topf mit Vlies umwickelt, um ihn so vor Frost zu schützen.

Ein kleiner Winterschutz schützt vor Frost und schmeichelt der Skimmie!

Die Skimmie hat mich als Pflanze sehr begeistert und ich hoffe, dass sie sich auf meiner Terrasse weiter entwickelt. Sie lässt sich herrlich mit den Herbstblühern und jetzt mit den schönen Frühjahrsblüher kombinieren.

Eure Sandra