Buchrezension: Simone Kern: Wild & Bunt!

Anmerkung: Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung für den Kosmos Verlag. Alle Bilder wurden von Sandra Harmel fotografiert und bearbeitet!

Beete, die bunt und wild aussehen, sind im Trend! Sie sehen nicht nur dekorativ aus, sondern bieten den vielen Bienen und Insekten Nahrung. Damit eure Beete wild und bunt werden, möchte ich euch das Gartenbuch von Simone Kern vorstellen. Ich habe es gelesen und kann euch schon verraten, die ein oder andere Idee werde ich selbst im Waldgarten umsetzen. 

Aufbau des Buches:

Der Buchtitel wurde durch die schöne Gestaltung des Buchcovers in den Vordergrund gestellt. Das Buchcover greift den Buchtitel hervorragend auf. Alles wirkt harmonisch und abgestimmt.

Einen kleinen Einblick in die Thematik des Buches gibt der Buchrückentext. Er informiert den Leser darüber, über welche Themen, die Autoren berichtet. Die Zusammenstellung aus dem Buchcover und Buchrückentext ist der Autorin gestalterisch und textlich gut gelungen. Durch das gestalterische Zusammenspiel wird der Leser direkt angesprochen.

Das Inhaltsverzeichnis ist strukturiert und übersichtlich. Die Gestaltung des Inhaltsverzeichnis wurde durch passende Bilder anschaulich ergänzt.

Jedes einzelne Kapitel hat ein doppelseitiges Deckblatt. Dieses besteht jeweils aus der Kapitelüberschrift, ein Bild mit einer Wildblume drauf. Eine schlichte Gestaltung, die gleichzeitig das Kapitel in den Vordergrund stellt.

Über das Buch: Mein persönlicher Eindruck!

Die Einleitung ist mit einer persönlichen Note von der Autorin verfasst und es wird hervorgehoben, warum die Autorin sich mit der Thematik der Wildpflanzen befasst. Dadurch gelingt der Einstieg in das Thema des Buches optimal.  Bereits durch das erste Kapitel bekommt der Leser gutes, wissenswerte Grundwissen vermittelt, welche Bedingungen heimische Wildpflanzen brauchen. 

Das Kapitel Gestaltungselemente und Kombinationen regt dazu an, eigene Wildpflanzen-Beete entstehen zu lassen. Innerhalb des Textes werden immer wieder Tipps der Autorin gegeben, in welcher Gartenecke sich die ein oder andere Kombination lohnt. Damit die Planung eines Waldpflanzen-Beetes optimal gelingt, hat die Autorin je Beetidee eine zugehörige Einkaufsliste zusammengestellt. Diese dient dem Leser als Hilfestellung, damit die jeweiligen Wildpflanzen auch den Weg in das geplante Beet finden.

Im Kapitel „Praxis und Pflege übers Jahr“ werden dem Leser alle wichtigen Details vermittelt, die innerhalb eines Gartenjahres nötigt sind, um Wilde und bunte Beete zu bekommen.  Es beinhaltet alles Wissenswertes, welches der Leser nützlich in die Praxis integrieren kann. 

Zum Abschluss des Gartenbuchs gibt es einzelne Porträts der heimischen Wildpflanzen. Sie sind kurz und knapp beschrieben . Die Porträts wurden von der Autorin mit allen nützlichen Informationen aufgeführt. 

Mein persönliches Fazit:

Die Thematik der heimischen Wildpflanzen ist interessant und wird durch dieses Gartenbuch nochmals hervorgehoben. Es zeigt, dass es sich lohnt ein oder mehrere Gartenecken wild und bunt zu gestalten. Gesamt betrachtet finde ich das Gartenbuch gut gelungen und mir persönlich gibt es neue Inspirationen für den Waldgarten. 

Eure Sandra

Ausblick auf meine Gartensaison 2025!

Die Vorfreude auf die Gartensaison 2025 steigt mit jedem Tag, wenn ich draußen auf die Terrasse schaue. Ich habe mir für diese Gartensaison einiges vorgenommen. In welchen Umfang meine diesjährigen Gartenpläne sich umsetzen lassen, wird sich wahrscheinlich während der ausführenden Arbeiten ergeben. 

Ich gärtnere auf der Terrasse und im Waldgarten. Daher kann ich meine Ideen leicht umsetzen, denn der Platz ist dafür ausreichend.

Ausblick Terrasse:

Auf der Terrasse werden kleine Gartenprojekte von mir durchgeführt. Das macht aber gar nichts. Auch kleinere Fläche können in einen schönes, blumiges Meer verwandelt werden. Besonders die rechte Seite der Terrasse brauch in dieser Gartensaison ein komplettes Make over bekommen. Der winterliche Anblick verschafft mir gerade ein Überblick und gibt einige unschöne Ecken frei.

Der Spindelstrauch, welcher als Bodendecker genutzt wird, habe ich in den letzten beiden Gartensaisons durch bepflanzte Töpfe / Schalen aufgepeppt. Es sieht nicht mehr so langweilig aus, aber eine optimale gärtnerische Lösung ist es nicht. Den gesamten Spindelstrauch auspflanzen möchte ich nicht, da es mit einem enormen Zeitaufwand verbunden ist und die Zeit kann ich gerade nicht aufbringen. Meine Idee ist erstmal, den Spindelstrauch wieder in Form zu schneiden und gleich aussehende Töpfe rein zustellen. In der Mitte möchte ich eine etwas größere Pflanze pflanzen und dadurch Struktur reinbekommen, in Form von Größenunterschiede. In die kleinere Töpfe kommen dann die entsprechenden Pflanzen, die zur Mitte passen. Ich freue mich jetzt schon, ob ich meine Idee umsetzen kann und wie es aussieht zu jeder Jahreszeit.

So sieht es aktuell aus!

Die hintere Ecke zwischen der Bauernhortensie und dem Rhododendron sieht aktuell verlassen aus. Das möchte ich auf jeden Fall ändern. Meine Idee ist, dass ich dort ein kleines Beet anlege, mit halbschattigen Stauden. Mein besonderes Highlight in diesem Beet soll sein, dass ich eine Kletterpflanze direkt beim Rosenbogen einpflanze  und diese daran hoch wachsen kann. Welche Kletterpflanze es werden wird, dass muss ich mir in der Gärtnerei anschauen.

Nachdem Winter werde ich die gesamte Terrasse wieder herrichten. Das bedeutet, alle Blätter werden zusammen gefegt und entsorgt, sowie alle Pflanzen gepflegt.

Alle gepflanzten Blumenzwiebeln wachsen und man kann bereits erkennen, welche Blume im Frühjahr blühen wird.

Ausblick Waldgarten:

Ich freue mich schon sehr darauf im Waldgarten zu sein. In der letzten Gartensaison 2024 habe ich zwei Beete neu angelegt. Das Beet unter der Feige war von der Grundstruktur fertig, es fehlten nur noch die geeigneten Stauden. Diese habe ich dann in der letzten Gartensaison gepflanzt. Das zweite Beet ist aus einer spontanen Aktion entstanden. Diese beiden Beete werden wieder gepflegt und gegebenenfalls ergänzt mit der ein oder anderen Pflanze.

Der vorderen Gartenbereich sieht nicht so schön aus. Das möchte ich gerne ändern. Ich habe mir schon Gedanken darüber gemacht, wie es aussehen könnte. Ich möchte gerne ein ist zwei weitere Beete anlegen. Diese sollen nicht zu groß werden, sondern eher klein sein. Daher werde ich als erstes die vorgesehenen Fläche reinigen und schauen, wie die Gegebenheiten sind. Diese werde ich nutzen und dann mit Erde ergänzen. Anschließend plane ich eine Beetumrandung und zum Schluss pflanze ich Stauden, die auf jeden insektenfreundlich sind. Das wäre erstmal mal grober Plan für den vorderen Gartenbereich.

Ansonsten wird alles wieder gesäubert und gepflegt. Vielleicht die ein oder andere Pflanze neu gepflanzt. In den vier Balkonkästen plane ich wieder eine jahreszeitliche Bepflanzung. Da lasse ich mich wieder von dem Angebot in der Gärtnerei inspirieren.

Im Herbst hatte ich einige Blumenzwiebeln im Waldgarten verteilt. Ich hoffe, dass ich die ein oder andere Blumenzwiebel im bühenden Zustand sehen werde. Es ist ein kleines Experiment und hoffe, dass es funktioniert. 

Mit Vorfreude auf eine tolle Gartensaison 2025!

Eure Sandra

Waldgarten 2024: Frühling!

Der Waldgarten startet in die Saison 2024! Ich werde jedes Mal überrascht, wie sich die Pflanzen und Bäume verändern. Es ist eine Freude, diese Veränderungen zu sehen und zu beobachten.  Ich liebe den Waldgarten, besonders im Frühling, wenn alles zu blühen und grün wird.

Mein diesjähriges Frühlingshighlight ist die Tulpenblüte. Im Herbst hatte ich einige Tulpenzwiebeln verteilt und wollte es einfach ausprobieren, ob sie unter den Bedingungen des Waldes überhaupt wachsen und anschließend blühen. Es hat funktioniert und die Tulpenblüte ist so schön geworden. Das hätte ich so nicht erwartet, durch den vielen Regen. Natürlich sind einige Tulpenzwiebeln leider durch den vielen Regen verfault. Daher ist die Freude groß, dass einige Tulpen blühen!

Die Stauden, welche ich in den letzten Jahren gepflanzt habe,  treiben wieder kräftig aus. Sie werden ihre Schönheit wieder präsentieren. Es zeigt mir, dass sie sich an die Bedingungen im Wald angepasst haben.

Besonders schön fand ich, dass die im letzten Jahr gepflanzten Gräser wieder austreiben. Das zeigt mir, dass sie gut angewachsen sind. Ihr Charakter und ihre Optik hübschen das kleine Beet an dem Sitzbereich total auf. Das kleine Beet ist in der letzten Waldgartensaison 2023 entstanden. Eine Grundstruktur war vorhanden und die habe ich für die Gestaltung eines kleines Beetes genutzt. 

Im letzten Waldgartenjahr habe ich angefangen ein neues Beet bei der Feige anzulegen (darüber wird es noch einen Beitrag geben). Die Feige gibt eine gute Struktur für ein Beet vor und lässt sich in ein Beet gut integrieren. Ich habe erstmal die gesamte Beetfläche gereinigt und anschließend die Stauden gepflanzt. Einige Stauden sind schon in einer prächtigen Größe gewachsen, dass ich sie für das neue Beet teilen könnte. Mir hat es Spaß gemacht,  ein neues Beet anzulegen und es zu bepflanzen. Es ist das erste große Beet, welches ich im Waldgarten gemacht habe. Ich bin gespannt, wie die Stauden wachsen und gedeihen.

Ich freue mich sehr auf die Waldgarten-Saison 2024. Es gibt immer etwas zu tun und das finde ich sehr schön. Trotzdem muss natürlich Zeit zum entspannen und genießen bleiben.

Eure Sandra 

Weitere Beiträge über den Waldgarten:

Ein Hauch von Frühling im Waldgarten!

Danke Waldgarten, für die schönen Momente 2023!

Sommer im Waldgarten!

Sandras Pflanzenwelt: Ringelblume (Calendula officinalis)

Ringelblume ist eine vielseitige Blume. Sie hat einen hohen Zierwert, ihre Blüte eignen sich zum Verzehr und sie wird in der Heilkunde eingesetzt. Ihre Blüte fällt sofort auf und sie harmoniert mit einer Vielzahl anderer Pflanzen. Ich habe sie in dieser Gartensaison, dass erstmal vorgezogen und in unser Rosenbeet gepflanzt. Das blumige Ergebnis finde ich sehr gelungen und bildet zu den rosablühenden Rosen und dem Lavendel einen farblichen Kontrast. Ich mag besonders an der Ringelblume, dass sie eine offene Blüte hat und so den Wildbienen und weiteren Insekten als Nahrungsquelle zur Verfügung steht. Daher wird das Saatgut der Ringelblume auch in viele bienenfreundlichen Saatgutmischungen beigefügt.

Wuchs:

Die Ringelblume wächst krautig aufrecht und buschig wachsend. Sie ist eine einjährige Sommerblume, die je nach Standort und der jeweiligen Sorte eine Höhe von 20 bis 60 cm erreichen kann. Ihr Stängel ist kantig und verzweigt.

Blätter und Blüten:

Die ungestielten, wechselständigen Blätter sind hell-bis mittelgrün und sind leicht behaart. Eine eindeutige Blattform ist auf den ersten Blick nicht deutlich zu erkennen. Diese kann variabel sein. Sie kann verkehrt-eiförmig bis lanzettlich sein. Sobald man die Blätter in den Händen zerreibt kommt ein charakteristischer Geruch der Ringelblume zur Geltung.

Ihre Blütezeit hat die Ringelblume von Juni bis Oktober. In den ersten sechs Wochen ist ihre Blüte intensiv und es Folgen bis zum Herbst weitere Knospen, die eine etwas kleinere Blüte zum Vorscheinen bringt. Die Ringelblume hat eine endständige Korbblüte und in der Nacht schließt sich diese. Ihre Blütenfarbe hängt von der jeweiligen Sorte ab. Bei einigen Sorten hat die Ringelblume einen dunklen Blütenkorb.

Standort und Boden:

An einem vollsonnigen Standort blüht die Ringelblume am Intensivsten. Aber auch im Halbschatten fühlt sie wohl und präsentiert ihre eindrucksvollen Blüten.

Der Boden sollte mittelschwer und durchlässig sein. Er sollte auf keinem Fall feucht sein, dass mag die Ringelblume nicht. Eine gute Nährstoffversorgung sollte vorhanden sein. Aber Achtung, der Boden darf nicht zu viel Stickstoff enthalten, denn sonst werden die Ringelblumen sehr mastig, blühen nicht so intensiv und ihre Standfestigkeit ist nicht gewährleistet.

Aussaat und Pflanzung:

Die Keimung der Ringelblume ist zuverlässig und erfolgt recht schnell. Zwischen März und Juni kann die Ringelblume direkt ins Beet gesät werden. Dafür wird der Boden vorher aufgelockert, vom Unkraut befreit und anschließend das Saatgut leicht einharken. Wer mag kann das Saatgut mit einer dünnen Schicht Kompost abdecken. Aber es geht auch der vorhandene Beeterde! Damit sich einzelne Pflänzchen nicht im Wachstum stören, werden sie kurz nach der Keimung vereinzelt. So bekommen sie genügend Platz, damit sie ihre volle Pracht und Wuchsgröße erreichen können.

Wer bereits ab Mai oder Juni die Blüte der Ringelblume genießen möchte, kann ab Mitte März in der Wohnung mit dem Vorziehen beginnen. Dafür wird das Saatgut in kleine Töpfe mit Anzuchterde gesät und auf die helle Fensterbank gestellt. Sobald die Sämlinge gekeimt haben, werden sie in größere Töpfe pikiert (vereinzelt). Jetzt dürfen sie weiter auf der hellen Fensterbank (direkte Sonneneinstrahlung vermeiden, Verbrennungsgefahr) wachsen. Ab 15.Mai (Wetter im Blick behalten, Frost) werden sie dann ins Beet gepflanzt.

Aus meiner diesjährigen Erfahrung finde ich das Vorziehen der Ringelblumen sinnvoll. Sie gewöhnen sich schnell an ihren Standort im Beet und haben beim Einpflanzen schon eine ordentliche Größe. So das die Wuchskraft in die Bildung der Knospen und Blüten gehen kann.

Pflege:

Die Ringelblume benötigt einen minimalen Aufwand an Pflege. Eine Düngung mit Kompost bei der Beetvorbereitung reicht völlig aus. Somit ist die Nährstoffversorgung für das gesamte Gartenjahr gedeckt. Gegossen werden die Ringelblumen nur mäßig, um so den Blütenansatz zu fördern. Um neue Blüten zu fördern, am besten die verwelkten Blütenstände entfernen. Wer möchte, dass sich die Ringelblume selber aussät, dafür einfach die letzte Sommerblüte stehen lassen. So kann sie in die Samenreife gehen und ihre Samen durch den Wind verteilen. Im nächsten Gartenjahr fangen sie dann an zu keimen und im Sommer blühen sie wieder!

Eure Sandra

Hochbeetgarten: Alles wächst!

Die Hochbeete zeigen ein üppiges Gemüse-Grün. Ein optisch schöner Gemüse-Dschungel präsentiert sich im Hochbeetgarten. In dieser Hochbeet-Saison hab ich mal keinen Anbauplan entworfen. Hauptsächlich aus zeitlichen Gründen. Daher sind die Überraschungsmomente um so größer.

Das Milpa-Hochbeet!

In eines der kleinen Hochbeete wird das Milpa-Beet kultiviert. Das Rahmenbeet eignet sich nicht für den Anbau, da es nicht tief genug ist. Mais hat tiefe Wurzel und braucht eine gute Bodentiefe, die im Hochbeet vorhanden ist. Die Anbaumethode Milpa-Beet ist einfach und effektiv. Im April wurde der Mais an dem Rand des kleinen Hochbeetes ausgesät. Die Keimung des Maissaatgutes war erfolgreich und seitdem wächst der Mais zu einer staatlichen Größe heran. Inzwischen zeigen sich die Ansätze der Maiskolbe. Das aktuelle Wetter begünstigt sein qualitatives Wachstum. Nachdem Mais kamen die Stangenbohnen ins Hochbeet. Sie wurden dicht an dem Mais ausgesät. Dies wird gemacht damit sich die Ranken der Stangenbohnen an den Mais hochwachsen können. Auch die Stangenbohnen fühlen sich in dem kleinen Hochbeet wohl. Sie wachsen um den Mais herum, so wie es geplant war. Zum Schluss wird in der Mitte des kleinen Hochbeetes Kürbis gepflanzt. Tipp: Wer keinen Kürbis möchte, kann auch Gurke nehmen. Es harmoniert genauso, wie mit Kürbis!

Gurke oder Kürbis wachsen unter dem Mais und den Stangenbohnen. So wird das aufkommende Unkraut unterdrückt. Jede einzelne Gemüse-Pflanze hat in diesem kleinen Hochbeet sein Nutzen.

Mittlerweile ist alles so gut gewachsen, dass ein kleiner Urwald entstanden ist. Es fällt so auf und man kann deutlich erkennen,  dass durch die Wärme die im Inneren des Hochbeetes entsteht, die Gemüsepflanzen ihr Nutzen ziehen. 

Zwei kleine Hochbeete!

In den beiden anderen kleinen Hochbeet sieht man auf den ersten Blick, die Rank des Kürbis aus dem Milpa-Hochbeet. Man könnte annehmen, dass die beiden, kleinen Hochbeete als Unterstützung dienen. Es sieht optisch total gut aus und passt zum Gesamtbild des Hochbeetgartens. Solche optischen Highlights liebe ich und machen den Hochbeetgarten zu etwas besonderen.

Das erste kleine Hochbeet, welches direkt beim großen Hochbeet steht, ziert sich mit buntem Mangold. Er kann  schon geerntet werden. Durch seine bunten Stangen peppt er farblich alles auf. Mangold ist hervorragend für die Kultivierung im Hochbeet geeignet. Egal ob ihr ihn selber ausstellen oder im Gartencenter als Jungpflanze kauft. Ansonsten wächst dort noch ein Tomate und Blumenkohl. Aber das Highlight in diesem Hochbeet ist eindeutig der bunte Mangold.

Im mittlere, kleine Hochbeet ist die Birnenminze der Star. Damit sie nicht das gesamte kleine Hochbeet überwuchert, hab ich sie in einen Topf gepflanzt und erst danach am Rand gesetzt. Sie ist ziemlich kräftig im Wuchs und wird bald geerntet. Durch das Ernten der Birnenminze macht man zeitgleich ein Rückschnitt. Dadurch können sich neue Triebe bilden und die Verzweigung der Birnenminze gefördert. Weitere Gemüsesorten wachsen hier erstmal nicht. Die Birnenminze reicht aber völlig aus.

Kräuter in Hochbeeten zu kultivieren, bringt eine gute Ernte. Die Erwärmung setzt frühzeitig im Gartenjahr ein und fördert den frühen Austrieb der winterharten Kräuter. Wodurch die erste Kräuterernte im zeitigen Frühjahr schon durchgeführt werden kann.

Wildnis im ersten Hochbeet!

Das große Hochbeet, welches unser Erstes war, ist wild. Im Positiven Sinne! Im letzten Gartenjahr war die Zucchini unser Star in dem Hochbeet und in diesem Gartenjahr ist es eine selbstausgesäte Sonnenblume. Dieses große Hochbeet steckt in jedem Gartenjahr voller Überraschungen.

Hier wachsen zur Zeit Möhren, Tomaten, Rote Rübe und Blumenkohl. Alles ein wenig wild. Es passt zum Charakter des Hochbeetes. Perfekt würde gar nicht funktionieren und das wollen wir ja gar nicht. Ohne Plan entsteht eine richtige Wildnis im Hochbeet und es macht Spaß zu schauen, was als nächstes vielleicht dort wächst. So werde ich es weiterhin machen, weil es viel schöner ist. Alleine die Optik dabei ist einzigartig, denn das Gesamtbild ändert sich im Laufe der Gartensaison. Beim nächsten Gartenbesuch zeigt sich garantiert wieder ein anderes Hochbeet-Bild.

Was wächst in euren Hochbeeten? Schreibt es mir gerne!

Eure Sandra