Opa und sein Garten!

Heute wäre mein Opa 90 Jahre alt geworden. Eine Lieblingspflanze, wie meine Oma hatte er nicht wirklich. Er liebte alles im Garten. Wer gefragt hat, wo Opa ist, die Antwort war immer im Garten.

Opa war mit Freude Kleingärtner und lebte es sehr aus. Die Gemütlichkeit, das Miteinander waren ihm dabei sehr wichtig. Genauso einfach an die Frische Luft zu kommen und dabei den alltäglichen Stress für einen kurzen Moment zu vergessen. So geht es mir und meinem Papa auch immer! Garten bedeutet eine Art Freiheit!

Opa und ich im Garten !

Wenn im Laufe der Gartensaison das Laubenfest auf dem Plan stand, war Opa mit großer Freude dabei. Vom Schmücken des Gartens bis hin zu den Festlichkeiten. Mir hat es auch Spaß gemacht dabei zu sein.

Auch die Naturverbundenheit war ihm im Garten sehr wichtig. Es wurde viel Gemüse und Obst angebaut und das ohne großen Plan. Der Garten hat sich an die Umweltgegebenheiten angepasst und das war Opa sein Gartenmotto.

Opa hat sehr gerne den Rasen gemäht. Mit einer Leidenschaft! Rasen mähen hab ich vom ihm nicht geerbt, aber die Leidenschaft und Begeisterung für das Kleingartenwesen. In liebevoller Erinnerung Sandra

Die blühenden Gehölze für Bienen und Co. im Winter!

Blüten im Winter? Klingt irgendwie komisch. Aber es gibt Gehölze, die zeigen im Winter erst ihre Blüten und erst später dann ihre Blätter. Die winterlichen Blüten sind unterschiedlich schön und geben jeden Garten einen schönen farbigen Akzent. Von Gelb bis hin zum zarten Rosa!

Der Winterjasmin!

Der Winterjasmin ist ein winterliches Highlight im Garten. Besonders durch seine gelbe Blüten leuchtet es im Garten an einem roten Gestell und geben einen ordentlichen farblichen Kontrast. Ein wahrer Hingucker in dieser Jahreszeit. Die Blüten sind nicht gefüllt, wodurch es eine kleine Nahrungsquelle für die Insekten bildet. Was auch im Winter sehr wichtig ist.

Zaubernuss, ein Feuerwerk!

Die Blüte der Zaubernuss setzt einen atemberaubenden Akzent. Ihre Blüte sieht aus, wie ein kleines Feuerwerk. Am besten gefällt mir die Blüte bestehend aus Rot und Gelb. Sie passt sehr gut in den Winter. Wie bereits der Winterjasmin ist auch die Zaubernuss eine wichtige Nahrungsquelle für Bienen und Insekten.

Die Zaubernuss (Foto im Gartencenter Villmann in Hannover- Engelbostel entstanden)

Der bekannte Viburnum!

Eine bekanntes Wintergehölz ist der Schneeball (Viburnum). Er ist sehr bekannt und manchmal sieht man auch in der Natur. Die Blüten sind bei vielen Arten Rosa. Sie sind sehr zart und auch nicht gefüllt. Eine weitere Nahrungsquelle für unsere kleinsten Lebewesen. Die Vielfalt an Sorten des Viburnum ist zahlreich. Ich bin jedesmal erstaunt eine neue Sorte in der Baumschule zu entdecken.

Ein Schneeball in voller Blüte. (Foto im Gartencenter Villmann entstanden)

Die winterlichen Gehölze bringen Farbe in den schlafenden Garten und gleichzeitig bieten sie Nahrung für die Insekten und Bienen im Winter. Natürlich gibt es die Gehölze auch für den Balkon oder Terrasse. Eure Sandra

Feldsalat, ein Wintergemüse!

Feldsalat und Winter das passt. Kein anderes Gemüse trotzt der Kälte so, wie der Feldsalat. Man kann ihn nicht nur im Hochbeet oder Gemüsebeet säen, sondern auch in Töpfe und Schalen auf der Terrasse/ Balkon. Bei mir darf im Winter der Feldsalat nicht fehlen.

Der Feldsalat benötigt nur wenig Wurzelraum, deshalb kann er in Töpfe und Schalen hervorragend wachsen. Daher findet er auch auf den kleinsten Balkon / Terrasse seinen Platz. Besondere Ansprüche an die Erde hat er nicht. Die übrig gebliebene Blumen-und Gemüseerde reicht völlig aus. Wichtig ist, dass das Wasser gut abfließen kann.

Als typische Herbstkultur wird der Feldsalat von Juli bis September ausgesät, um vom Winter bis zum Frühjahr ernten zu können. Natürlich kann man den leckeren Feldsalat auch über das ganze Jahr kultivieren. Bestimmte Sorten des Feldsalats eignet sich hervorragend für den ganzjährigen Anbau.

Frost und Schnee machen ihm absolut nichts aus. Wichtig bei der Ernte ist, dass es an dem Tag frostfrei ist. Ansonsten sind die kleinen zarten Blätter ziemlich matschig. Ich schreibe dies aus eigener Erfahrung.

Zum Schluss lässt sich nur sagen, dass der Feldsalat in der Küche sehr vielfältig einsetzbar ist. Egal ob, als Salat Beilage oder als Pesto. Eure Sandra

Der Herbst, meine Lieblingsjahreszeit!

Ich liebe den Herbst, mit all seinen Facetten. Die Spaziergänge in der herbstlichen Sonne sind ein absolutes Muss. Alle warmen Farbtöne kommen zur Geltung und die leichte Kälte (okay, es ist noch angenehm mild, vielleicht auch zu warm?) kann man intensiv genießen.

Die Natur bereitet sich auf den bevorstehenden Winter vor, aber lässt uns an ihren Wandel eindrucksvoll dran teilnehmen. Das herabfallende Laub lädt Kinder zum Spielen ein. Laub schießen oder einfach nur die Blätter anschauen, ist ein großer Spaß. Äste werden zum Basteln gesammelt….toben im Wald alles kann man sehr schön im Herbst beobachten. Mich erfreut es immer wieder, da ich selber Mama bin und mein Sohn auf Erkundungstour geht.

Man sieht sehr schön, an den Bäumen und Sträuchern, die neuen Knospen für das nächste Jahr. Es erstaunt mich immer wieder! Erst verliert der Baum oder der Strauch seine Blätter, aber im selben Augenblick kommen die neuen Knospen zum Vorscheinen. Dies wird im Herbst besonders deutlich.

Der Herbst strahlt auf seine Weise eine enorme Wärme aus. Ich fühle mich sehr wohl, wenn ich an der frischen herbstlichen Luft bin. Eine beruhigende Wirkung! Dieses Gefühl hab ich nur im Herbst.

Eure Sandra

Mein erster Herbst im Waldgarten!

Der Sommer im Waldgarten liegt eine gewisse Zeit zurück. Es war meine erste Saison als Gärtnerin im Wald. Ich habe noch keine Ideen oder Pläne für die nächste Gartensaison im Wald geplant/ entwickelt. Wenn es soweit ist, schreibe ich garantiert einen schönen, Ideenreichen Beitrag dazu.

Nun erstmal hat der Herbst den Waldgarten im Griff. Es entstehen die unterschiedlichen Farbintensitäten im gesamten Garten. Zwar ist es kühl, aber durch die Herbstsonne kommt eine herbstliche Wärme rüber, die sehr angenehm und entspannend ist. Nur für ein paar Stunden entflieht man den Stress aus dem Alltag. Auszeit im Wald!

Besonders erfreut mich zu sehen, wie sich die Pflanzen alle so entwickelt haben. Es sind Stauden, die sich gut mit den gegebenen Waldboden arrangiert haben und in Zukunft auch werden. Die Farbintensität ist jetzt im Herbst auf besondere Weise irgendwie stärker. So jedenfalls mein persönliches Empfinden!

Der Geruch ist im Wald besonders herbstlich. Die Feuchtigkeit und der beginnenden Zersetzungsprozess liegt in der Luft. Das Durchatmen und diese Gerüche aufnehmen ist total herrlich. Eine Art Waldbaden! Jeder Trend muss ausprobiert werden!!

Warum gefällt mir der Herbst der Waldgarten so gut?

Es passt einfach alles zusammen. Die Herbstsonne, die alles anstrahlt, die Stauden, die sich langsam in die Winteruhe setzen und noch viele Eindrücke mehr. Das ganze Zusammenspiel bildet einen stressfreien Moment! Eure Sandra