Lilie- Die blumige Überraschung!

Vor kurzem hat mich unsere Nachbarin aus dem Nebenhaus angegesprochen, warum ich die Lilie so auf den Boden liegen lasse. Ich dachte, über drei Jahre, dass die Lilie bei unserem Nachbarn wächst. Das war ein großer Irrtum! Ich habe es mir nach dem Gespräch mal genauer angeschaut und musste feststellen, dass ist meine Lilie! So eine schöne Lilie wächst bei mir im Terrassen-Garten!! Ich freue mich riesig über diese blumige Überraschung!

Vorallem die Blütenfarbe ist lila-weiß und diese Kombination mag ich sehr. Es passt gut zu meinem Farbkonzept auf der Terrasse. Es muss bunt sein, aber lila, rosa und weiß ist die Hauptfarbe! Neben die passenden Blütenfarbe gefällt mir auch das gesamte Aussehen der Lilie. Sie ist groß und fällt gleich auf!

Unter der Lilie hat sich eine Herbstanemone selber ausgesät und gibt zusammen mit der Lilie ein harmonisches Bild. Solche Blumenkombinationen sind beliebt und ich bin großer Fan davon. Besonders wenn sie ungeplant sind.

Der Standort eignet sich dafür hervorragend. Es ist sonnig und der Boden ist locker Humus. Durch den Sprenger bekommen sie ausreichend Wasser. Dieser Ecke hab ich noch keine große Aufmerksamkeit geschenkt. Das wird sich bald ändern.

Meine Gestaltungsideen für: Rund um die Lilie:

  • Weitere Lilien, unterschiedliche Blütenfarben pflanzen!
  • Die Azalee rot blühend würde ich entfernen. So bekomme ich dort Platz.
  • Alles was wild Wuchs ist und nicht mehr schön aussieht, wird entfernt
  • Neue Erde und neue Stauden?

So meine ersten Gestaltungsideen. Die Lilie hat mir wieder neue Möglichkeiten aufgezeigt. So eine blumige Überraschung hat in den meisten Fällen immer etwas positives!

Ich bin ziemlich happy, dass diese Schönheit mir gehört! Sie duftet auch noch und das riecht man gleich beim Betreten der Terrasse. So kann ein Tag nur gut werden.

Nicht nur ich freue mich über die Lilie, auch die Bienen mögen sie gerne! Durch ihre offene Blüte kommen die Bienen erstaunlich gut an die Pollen heran.

So habe ich und die Bienen etwas von der Lilie-Die blumige Überraschung! Eure Sandra

Meine Staudenlieblinge!

In der diesjährigen Gartensaison habe ich angefangen, mich intensiv mit Stauden und ihren Eigenschaften zu beschäftigen. Vorher waren es für mich hübsche Zierpflanzen, ohne das ich mir bewusst war, welche einzigartige Vielfalt Stauden zu bieten haben. Hört die eine Staude auf zu blühen, erscheint bei der Nächsten bereits die Blüte. So das durchgehend einen Blütenmeer im Beet oder vielleicht im Kübel entsteht.

Einige Stauden sind mir besonders ans Herz gewachsen und die möchte ich euch gerne zeigen.

Die Astillbe!

Die Astillbe hab ich im letzten Jahr in einer Gärtnerei entdeckt und einfach mal in ein Gefäß im Waldgarten gepflanzt. Ich war richtig neugierig, wie die Blüte und das komplette Blattwerk im darauffolgenden Sommer aussieht. Meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Die Blätter sind dunkelgrün und ziemlich filigran. Irgendwie wild. Zwar ist die Blütenrispe zart und fein, aber in der Kombination mit dem Blattwerk entsteht eine Art Pflanzenfeuerwerk. Sie eignet sich hervorragend für Beete, Kübel die den Halbschatten- oder Schattenbereich verschönern soll.

Schafgabe, Staude des Jahres 2021!

Eine Staude, die mir sehr ans Herz gewachsen ist. Sie ist nicht ohne Grund zur diesjährigen Staude gewählt worden. Ihr langer Blütenstiel ist schon aus der Ferne zu sehen. Die Blütenform erinnert mich irgendwie an einen Teller und Wildbienen & andere Insekten können gut auf dem Blütenteller sich ausruhen und Nektar saugen. Das Blattwerk ist wild und braucht sich gegenüber der hohen Blüte verstecken. In der Natur begegnet man der Schafgarbe regelmäßig. Hauptsache an trocknen Standort. In einer maritimen Bepflanzung gehört garantiert Schafgarbe dazu.

Die Waldaster, meine neu Entdeckung!

Als ich recherchiert habe, welche Stauden in einen Waldgarten gehören, bin ich auf die Waldaster aufmerksam geworden. Auf den ersten Blick eher unscheinbar und sehr zart in ihrer Erscheinung. Im letzten Jahr hab ich sie ins Beet, welches an der Terrasse angrenzt gepflanzt. Ich war neugierig, wie sie wächst und auf ihr komplettes Aussehen. Sie hat den starken Winter überlebt und mit zarten, weißen Blüten überrascht. Der Waldboden ist sandig und das scheint sie gerne zu mögen.

Herbstanemone, Überraschung im Beet!

Wenn ich an die Herbstanemone, denke ich an eine blumige Überraschung. Die Herbstanemone hab ich erst im letzten Jahr im Rhododendron entdeckt. Vorher war mir gar nicht bewusst, dass dort eine Herbstanemone wächst. Ihr Blatt ist groß und hält sich diskret im Hintergrund. Die rosa farbende Blüte überragt alles. Er fällt sofort ins Auge, wenn man auf die Terrasse schaut. Lässt man die verblühten Blüten stehen, wodurch Saatgut entsteht, kann es gut sein, dass an einer anderen Stelle eine neue Herbstanemone wächst. Ohne diese tolle Herbstanemone würde garantiert irgendwas auf der Terrasse fehlen.

Es gibt noch viele weitere Stauden, die ich toll und einzigartig finde. Dies sind aber meine absoluten Staudenlieblinge. Eure Sandra