Buchrezension: Heidi Lorey: Gemüse ins Blumenbeet!

Anmerkung: Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung für den Ulmer Verlag. Die Bilder wurden von Sandra Harmel fotografiert und bearbeitet.

So langsam fängt die Beetplanung für die neue Gartensaison an. Viele neue Ideen werden in euren Beetplanungen mit einbezogen. Gemüse zu Gemüse und Blumen zu Blumen ist die bekannte Grundlage der Hobbygärtner. Aber wie wäre es, wenn das Gemüse mit in die Blumenbeete ziehen. Damit die Kombination Gemüse und Blumen auch bei euch gelingt, möchte ich euch das Buch von Heidi Lorey: Gemüse ins Blumenbeet empfehlen.

Inhalt:

Das Buch „Gemüse ins Blumenbeet “ beschäftigt sich mit dem Themenkomplex, dass Gemüse auch in einem Blumenbeet kultiviert werden kann. Es soll inspirierend sein, nur der Standort muss stimmen.

Aufbau des Buches:

Als Erstes fällt auf, dass das Buchcover passend auf den Buchtitel abgestimmt ist. Blumen und Gemüse sind detailliert in Kombination zu sehen. Der Buchrückentext gibt bereits erste Informationen über den Inhalt des Buches wieder. Es macht neugierig auf die komplette Thematik.

Das Inhaltsverzeichnis wurde übersichtlich und strukturiert aufgebaut. So werden einzelne Inhalte sofort vom Leser gefunden. Die gesamte Gestaltung des Inhaltsverzeichnis wurde eher schlicht gehalten, so das die inhaltlichen Themen in den Mittelpunkt gestellt wurden.

Über das Buch: Mein persönlicher Eindruck!

Gleich beim Aufklappen des Buches gibt die Autorin eine Checkliste an den Leser weiter, welche Fragen er sich stellen sollte,um eine Kombination im Beet umzusetzen. Eine sehr gut gelungene Hilfestellung.

Im Vorwort der Autorin wird gleich die Problematik mit Gemüse und Zierpflanzen angesprochen und sie fragt den Leser direkt warum kann man Gemüse und Blumen nicht zusammen anbauen.

Die gesamten Texte im Buch sind sehr gut. Es kommen keine komplizierten Fachbegriffe vor und sie werden von dem Gartenneuling bis zum Profi verstanden. Das Bildmaterial wurde immer passend zum Text ausgesucht. Alles passt sehr gut zusammen!

Im ersten Kapitel wird sehr verständlich erklärt, dass es sehr leicht ist, Gemüse und Blumen zu kombinieren. So wird eine Art Grundwissen dem Leser vermittelt.

Allgemein motiviert die Autorin es immer wieder auszuprobieren. Dies wird beim Lesen der Texte deutlich. Anhand von Beispiel Gärten wird diese Motivation es selber zu probieren noch einmal verstärkt. Dadurch bekommt der Leser eine Art Inspiration.

Die einzelnen Pflanzporträts sind gut aufgebaut und alle wissenswerte Informationen,die der Hobbygärtner dazu benötigt sind aufgeführt. Passend dazu gibt es detaillierte Bilder, wodurch der Hobbygärtner eine Vorstellung bekommt, wie die Blume oder das Gemüse auszusehen hat.

Mein persönliches Fazit:

Im Allgemeinen ein sehr interessantes Gartenbuch! Es motiviert den Hobbygärtner neue Wege in der Beetplanung und Ausführung auszuprobieren. Ich werde sicher selber die ein oder andere Kombination aus Gemüse und Blumen anbauen.

Eure Sandra

Gartenwissen: Blumenzwiebeln!

Die Gartensaison neigt sich dem Ende zu. Bevor aber der Garten, Terrasse oder der Balkon in den Winterschlaf geht, ist jetzt der ideale Zeitpunkt, die Blumenzwiebel für das nächste blühende Frühjahr zu stecken. Im Gartenfachhandel findet ihr eine große Auswahl von unterschiedlichen Varianten der Blumenzwiebeln. Die Klassiker sind Tulpen, Narzissen oder Muscari.

Tulpen im Frühjahr!

Worauf sollte ich beim Kauf meiner Blumenzwiebeln achten?

  1. glatthäutiges Aussehen
  2. trocken sein
  3. sich fest anfühlen
  4. Die Verpackung darf nicht beschäftigt sein

In welchen Zeitraum werden die Blumenzwiebeln gesetzt?Der Zeitraum um Blumenzwiebeln in die Erde zu stecken liegt von Ende September bis Anfang November! Die Blumenzwiebeln können auch noch später in die Erde gesetzt werden, solange kein Frost in Sicht ist.

Wie sollte der Boden vorbereitet sein?
Der Boden sollte noch angenehm warm sein, dadurch haben die Blumenzwiebeln die Möglichkeit optimal im Boden an zuwachsen. Ein weiterer Anspruch an den Boden ist, dass er locker und gut durchlässig ist. Dadurch kann die Wasserversorgung ausgeglichen sein und es kann nicht zu unnötiger Staunässe kommen. Bei Staunässe besteht die Gefahr, dass die Blumenzwiebeln faulen und somit im Boden absterben.

Wie tief werden Blumenzwiebeln gesetzt?

Das Pflanzloch sollte ca. 3 Mal so tief sein, wie hoch die Blumenzwiebel ist. Die Große der Blumenzwiebeln variiert je nach Sorte, dadurch kann das Pflanzenloch unterschiedlich ausfallen. Ich probiere immer aus, ob das Pflanzloch schon reicht, in dem ich die Blumenzwiebeln zwischendrin schon reinsetze. So kann ich ungefähr abschätzen, ob das Pflanzloch die richtige Größe hat.

Wie viele Blumenzwiebeln setze ich in ein Pflanzloch?

Um eine schöne, kompakte Blütenpracht zu erzeugen, sollten die Zwiebeln in Gruppen gesetzt werden. Die Gruppe besteht aus mindestens drei und maximal fünf Blumenzwiebeln. Ihr könnt die unterschiedlichen Arten und Sorten zusammen als eine Gruppe kombiniert werden.

Wo ist oben und wo ist unten bei einer Blumenzwiebel?

Die Oberseite der Blumenzwiebeln befindet sich dort, wo die Zwiebel spitz zusammen läuft. Die untere Seite der Zwiebel ist flach abgerundet. Beim Pflanzen ist darauf zu achten, dass die Spitze nach oben zeigt. Das bedeutet, die flache Fläche der Blumenzwiebel muss Kontakt mit dem Boden haben. Wenn die Blumenzwiebeln ihre Position bekommen haben, müssen sie mit der Erde wieder zugedeckt werden.

Winterschutz?

Als Winterschutz, aber auch als Dekoration stecke ich Tanenzweige in die Kübel und Balkonkästen. So bleibt die Wärme im Boden und er friert nicht komplett zu. Aus eigener Erfahrung sehr von Vorteil!

Dann heißt es abwarten und sich auf den kommenden Frühling freuen.

Eure Sandra