Staudenporträt: Sedum – Herbstzauber!

Der Sedum gehört seit Jahren zum festen Bestandteildes Herbstzauber-Sortiment! Die Sortenvielfalt ist eindrucksvoll. Die verschiedenen Sorten zeigen ihre Blütenpracht ab Mitte August bis Anfang September. Je mehr es Herbst wird, um so intensiver erscheinendie Blüten des Sedums.

Nicht nur im Herbst blüht der Sedum. Es gibt auch Sorten, die im Frühjahr blühen und im Herbst dann als Blattschmuckstaude angeboten werden.

Diese Sedum- Sorte trumpft mit ihren Blatt auf. Die kommenden Blüten lassen sich ansatzweise erkennen!

Wuchs und Aussehen:

Es gibt flachwachsende und hochwachsende Sedum-Sorten. Die flachwachsenden Sorten lassen sich optimal als Bodendecker eingesetzt. Aber auch in Kübeln sehen Sie sehr schön aus. Während die hochwachsenden Sorten im Beet besonderes zur Geltung kommen. Die Sommerstauden sind am Verblühen, da erscheint der Sedum und ziert das Beet. In Kombination mit Astern oder Gräsern ein optisches Highlight im herbstlichen Beet.

Die Blüte hat eine sternförmige Form und Bienen können ihren Nektar/ Pollen einfach sammeln. Denn die Blüte ist offen. Viele einzelne Blüten sind zusammengesetzt und bilden eine große Blütendolde, was sehr attraktiv aussieht.

Das Blatt ist dickfleischig, wodurch der Sedum das Wasser gut speichern kann. Die Blattfarbe variiert von leicht bläulich bis ins dunkelgrün. Kommt auf die jeweilige Sorte des Sedums an! Ein leichte Wachsschicht überzieht die Blätter, welcher man nur beim direkten Anfassen der Blätter merkt.

Pflege:

Der Sedum verträgt Trockenheit und Sonne wunderbar. Durch seine dickfleischigen Blätter kann er das Wasser optimal speichern und der gesamten Pflanze zur Verfügung stellen. Trotzdem ist es wichtig, den Sedum ausreichend mit Wasser zu versorgen.

Ansonsten ist die Pflege des Sedums extrem leicht. Faule Blätter oder Blüten, sowie abgestorbene Triebe entfernen, somit werden potentielle Infektionsstellen für Pilzkrankheiten vermieden!

Der Rückschnitt sollte erst im zeitigen Frühjahr durchgeführt werden. Ihre verblühten Blüten sehen im Winter genauso attraktiv aus wie im Herbst. Bereits in den Wintermonaten sieht man den Neuaustrieb für das kommende Gartenjahr. Es ist ein zauberhafter Anblick, den ich sehr mag. Bei keiner anderen Staude hab ich das so wahrgenommen!

Verwendung:

In gemischten Staudenbeeten erfreuen sie sich großer Beliebtheit. Sie können als Gruppenbepflanzung, genauso als Solitärstaude eingepflanzt werden. Achtet am besten auf ihre Größe, um sie an der richtigen Stelle zu platzieren.

Wer sich seine trocken Mauer mit Pflanzen verschönern möchte, sollte in die Zwischenräume Sedum pflanzen. Denn der Sedum passt sich gut an seine Umgebung an.

Wer einen Bodendecker braucht, der nicht so eine aufwendige Pflege braucht, für den sind die flachwachsenden Sedum-Sorten genau das Richtige. Sie decken flächendeckend den Boden ab und sehen attraktiv aus.

Ich mag den Sedum, wenn er als einzelne Staude in einen schönen Kübel gepflanzt wird. So kommt seine Attraktivität besonders zu Geltung und das hat diese tolle Staude garantiert verdient.

Durch seine Vielseitigkeit und Anpassungsfähigkeit ist der Sedum ein Allrounder, den man fast überall im Garten/Balkon einsetzen kann!

Eure Sandra

Staudenporträt: Echinacea

Die Echinacea (Scheinsonnenhut) kennt sicher jeder als Heil-und Zierpflanze. Vorallem der Purpur-Scheinsonnenhut hat gärtnerisch eine große Bedeutung! Besonders beeindruckend ist, dass seine Blüten sobald sie blühen uns lange erfreuen. Mittlerweile gibt zahlreiche Sorten der Echinacea. So viele unterschiedliche Blütenfarben, von weiß bis zum klassischen Pink. Bei einigen Sorten gibt es sogar einen Wechsel der Farben.

Die klassische Echinacea im Kübel auf meiner Terrasse!

Als Solitärstaude im Kübel kommt sie sehr schön zur Geltung. Mittlerweile hab ich meine Purpur-Echinacea mit einer Orangen kombiniert und sie blühen ausgiebig. Durch das zusammen pflanzen der beiden Sorten,  hab ich dafür gesorgt, dass die Purpur-Echinacea sich neu entfalten kann. Denn je Älter die Echinacea werden, desto schwächer werden ihre Blüten. Wenigstens wenn sie im Kübel gehalten wird.

Im Beet ist der Echinacea ein absolutes Highlight, aber achtet beim Pflanzen im Beet darauf, dass er nicht mit starkwüchsigen Stauden kombiniert wird. Denn das mag er gar nicht und geht komplett unter. Dies wäre bei diesen atemberaubenden Blüten doch schade.

Als Beetpartner für die Echinacea eignen sich Gräser besonders gut. Am besten verwendet man spätaus treibende Gräser, die eine mittlere Größe erreichen. So wird die Echinacea nicht verdeckt, sondern sie spielen miteinander. 

Meine Pflege-Tipps!

  • Regelmäßig mit Wasser versorgen, Staunässe vermeiden. Nicht austrocknen lassen weder im Kübel noch im Beet!
  • Ausreichende Nährstoffversorgung gewährleisten über die Gabe eines Flüssigdüngers (Anweisung des Düngers beachten!)
  • Verwelkte Blüten und Blätter entfernen.
  • Überwinterung im Kübel: mit einem Winterschutz vor Kälte schützen und den Kübel an eine geschützten Ort stellen. Gießen nicht vergessen!!

Die Echinacea gehört definitiv zu meinen Lieblingsblumen! Eure Sandra