Rosenvielfalt im Garten!

Der Sommer ist da und die Rosen fangen an ihre einzigartige Blütenpracht zu zeigen! Bei uns im Garten befinden sich zahlreiche Rosen in den unterschiedlichen Farben. Rosa und Pink nimmt dabei den größten Anteil ein, so typisch Mädchen halt.

Eine Vielzahl unserer Rosen wachsen in dem Beet vor der Gartenlaube, wodurch eine willkommene Begrüßung im Garten hervorgerufen wird. Es lädt ein, sich den weiteren Garten anzuschauen und sich wohl zu fühlen. Das Zusammenspiel der Rosen mit dem Lavendel und vereinzelten Sommerblumen ist eine traumhafte Kombination. In diesem Jahr werden die Rosen und der Lavendel von Ringelblumen und Tagetes begleitet.

Die Kletterrosen!

Bevor die Rosen in dem Beet vor der Gartenlaube in Erscheinung treten, präsentiert Omas Lieblingsrose ihre kräftigen pinken Blüten. Sie blüht jedes Jahr als Erstes und erst dann beginnen die anderen Rosen langsam ihre Blüte zu öffnen. Omas Lieblingsrose ist eine Kletterrose, die seit mehrere Jahre in unserem Garten wächst. Ihre Blüte ist erst so kräftig , seit sie im Halbschatten wächst. Der Standort in der Nähe des Sauerkirschbaumes tut ihr gut. Im Allgemeinen blüht sie bei gutem Wetter bis weit in den Oktober oder sogar bis zum November. Eine ausdauernde Kletterrose mit einer atemberaubende Blüte!

Im schmale Beet hinter den Hochbeeten wachsen neben Omas Lieblingsrose zwei weitere Kletterrosen. Sie wurden dort gepflanzt, damit sie den Sichtschutz der Gartenterrasse mit ihren Blüten aufhübschen. Mit jedem weiteren Gartenjahr wird die Rosenblüte der roten und weißen Kletterrose üppiger und verdeckt somit den braunen, langweiligen Sichtschutz. Der Plan einer schönen, attraktiven Begrünung des Sichtschutzes ist gelungen. Zusammen mit der Clematis eine durch gehende Blüte. Die Blütezeit der Clematis hört langsam auf und die Blüte der beiden Rosen fängt an.

Farblich sind die Kletterrosen aufeinander abgestimmt und wirken erfrischend.

Die Rosen im Beet vor der Gartenlaube!

Auffällig ist von allen Rosen, die rosa blühende am Rand. Sie fällt gleich auf, durch ihre Vielzahl an einfachen Blüten. Eine beliebte Nahrungsquelle für die Bienen und anderen Insekten. Man hört ein ordentliches Summen und sieht die Bienen deutlich auf der Blüte. Eine kompakte Buschrose, die einiges an Platz für sich am Rand des des Beetes in Anspruch nimmt. Die Blüten öffnen sich zeitversetzt und dadurch blüht sie den ganzen Sommer über.

Ein besonderes Highlight im Rosenbeet ist die Rose mit der cremefarbenen Blüte. Sie ist von ihrer Statur größer als alle anderen Rosen und trumpft über das gesamte Beet. Dadurch fällt sie sofort auf. Es ist eine Strauchrose, die ihre endgültige Wuchshöhe erreicht hat. Die Blüte tretet Anfang/Mitte Juni in Erscheinung und ist die Erste im Beet überhaupt, danach öffnen weitere Rosen ihre Blüte. Nach einander entfalten sich die einzelnen Blütenblätter, so das ihre volle Pracht ein wenig auf sich warten lässt. Aber das macht sie einzigartig und die Freude auf ihre gesamte Blüte wird dadurch nochmal ein absolutes Highlight!

Der Klassiger unter den Rosen ist natürlich, die rot blühende! Sie versteckt sich im Beet und zu Beginn ihrer Blüte schaut man schon zweimal hin. Sobald mehrere rote Blüten erscheinen fällt sie auf. Die roten Blütenblätter sind typisch für Rosen. Es wirkt anfangs ein wenig dunkel und wenn die Sonne drauf strahlt, dann wirkt das Rot heller und glänzend. In Kombination mit der cremefarbenen Rosenblüte sieht es traumhaft aus. Hinzu kommt das im Hintergrund die Haselnusshecke wächst und so einen einzigartigen Kontrast bildet zu der Roten und der cremefarbenen Blüte.

Weiße Rosen sehen immer edel aus und können mit allen farbigen Rosenblüten kombiniert werden. Sie gedeiht am Beetrand mittig und wird umgeben von einer roten, sowie der cremefarbenen Rose. Sie ergänzen sich hervorragend und locken bei vollständiger Öffnung der einzelnen Blütenblätter Bienen an.

Alle Rosen in dem Beet vor der Gartenlaube sind einfach und für die Bienen und Insekten als Nahrungsquelle dienen. Daher steht ein Insektenhotel auch in diesem Beet.

Die Strandrosen!

Die Strandrosen wachsen und blühen in der Ostseedüne, die wir in unserer Pool-Ecke mit Sand aufgeschüttet haben. Strandrosen mögen den Mix aus Sand und Erde. Sie blühen in pink und rosa und bilden so eine Ergänzung zu den Gräsern, die dort ihren Standort haben. Es wirkt alles natürlich und die Strandrosen geben dem ganzen mit ihren Blüten Farbe. So wie es in den Dünen an der Ostsee vorkommt. Ihr Blatt ist dunkler und die Oberfläche rauer als bei den Busch-oder Strauchrosen. Die Blüte selbst ist einfach überlappend und reich an Pollen/ Nektar für die Bienen. Während bei den Rosen im Beet große Dornen an den Ästen wachsen, sind sie bei den Strandrosen feiner und in einer Vielzahl vorhanden. Optisch passt es sehr gut zusammen. Sie unterscheidet sich deutlich von den klassischen Rosen, aber das macht die Strandrose auch so einzigartig.

Die Rose im Kübel!

Auf der Rasenfläche vor dem Tomatengewächshaus steht jetzt schon im dritten Jahr ein Kübel mit einer pompösen Bodendecker Rose! Der komplette Kübel wird mit der Rose eingehüllt. Die Triebe sind so gut verzweigt und daraus lässt sich schließen, dass diese Rosen nicht erst in den Kübel gepflanzt wurde, sondern seit vielen Jahren dort ihren Platz hat. Ihre zarten, kleinen Blätter begeben sich in den Hintergrund sobald die kleinen, rosa Blüten in Erscheinung treten. Blatt und Blüte bilden ein harmonisches Pärchen. So wirkt die schmale Rasenfläche nicht mehr so langweilig. Kübel plus die Bodendecker Rose und das Grün des Rasens bilden eine Einheit als wäre es schon immer so gewesen.

Rosen sind immer in und setzen in den Beeten oder Kübeln farbliche Akzente. Durch ihren einfachen Blütenaufbau bieten sie Pollen und Nektar für die Bienen und Insekten an.

Eure Sandra

Gartenschönheiten nach dem ersten Frost!

Erst hatten wir noch mildes Herbstwetter und der Gedanke an den ersten Frost war weit weg. Und schwupps, da ist der erster Frost da! Die Besonders empfindenlichen Kübelpflanzen hab ich vor den ersten Frost ins Winterquatier gebracht. Ich mag es sehr, nach dem ersten Frost in den Garten zu gehen und nach zu schauen, wie es den Pflanzen geht oder die Atmosphäre zu genießen. Geht es euch auch so?

Schon beim Betreten des Gartens hat sich die Atmosphäre geändert, als Anfang November. Das Gartenbild hat sich optisch verändert und jetzt ist der Garten im Winter angekommen. Egal, ich liebe den Garten zu jeder Jahreszeit und er zeigt uns beeindruckend die unterschiedlichen Facetten der einzelnen Jahreszeiten.

Viele Pflanzen haben den Frost natürlich nicht stand gehalten. Trotzdem sahen sie immer noch attraktiv aus. Am Schönsten finde ich die eine Rose, die trotz der Kälte ihre Blüte weiterhin zeigt. Sie sieht zwar nicht mehr, wie vor einigen Wochen. Jetzt hat sie eine neue „Farbe“ mit kleinen Flecken. Ich finde es attraktiv und einzigartig.

Eine weitere Schönheit, die zwar unter dem Frost ihre Glanzzeit verloren, ist der Fuchsschwanz (Amaranthus). Der Fuchsschwanz (Amaranthus)hat über den ganzen Herbst über seine Blütenpracht gezeigt und uns erfreut. Trotz des Frostes hat er seinen Charme nicht verloren. Natürlich sind die Blätter matschig und braun, aber die rote Blütenrispe hat weitestgehend ihr typisches Aussehen behalten. Im winterlichen Sonnenlicht wirkt es besonders schön. Ich mag das sehr! (Mehr zum Thema Fuchsschwanz: https://sandrasgartenwelt.blog/2022/09/28/sandras-pflanzenwelt-fuchsschwanz-amaranthus/)

Beim Zweiten durch den Garten schlendern, hab ich den Schneeball (Viburnum)mir genauer angeschaut. Da die winterliche Sonne ihn in diesem Augenblick angestrahlt hat. Die Blätter sind größtenteils abgefallen, was nicht ungewöhnlich ist, aber so kommen die bezaubernden Blüten zum Vorscheinen. Diese werden demnächst ihre ganze Pracht präsentieren.

Neben den zarten, rosa Blüten ist die Rinde des Schneeballs (Viburnum) ist die Rinde. Ihre typischen Maserung/ Risse kommen ausdrucksstark zur Wirkung. Beim nährer Betrachtung sieht man die Knospenanlage der Blätter für das kommenden Jahr. Nicht nur im Frühjahr oder Sommer ist ein Gehölz attraktiv, sondern auch im Winter! Ich habe mir vorgenommen, bei jedem Gartenbesuch darauf zu achten, wie sich der Schneeball (Viburnum) entfaltet. Bin schon jetzt gespannt!

Die Gräser und die immergrüne Glanzmispel (Photinia) trotzen dem Frost. Während die Gräser ihr sympathisches grün mittlerweile verloren haben und ihre Attraktivität in einem ästhetischen braun umgewandelt haben. Ich mag diesen Farbwechsel sehr. Ein winterlicher Garten ohne die Schönheit der Gräser, kann ich mir persönlich nicht vorstellen. Seit mein Papa seine Leidenschaft für Gräser entdeckt hat, sind sie auch für mich  ein Muss in meiner Gartengestaltung geworden. 

Tipp: Die Gräser erst im Frühjahr zurückschneiden!

Dadurch das die Glanzmispel (Photinia) ein immergrüne Gehölz ist, macht der Frost ihr nicht so viel aus. Ihre roten Blätter sind dabei das absolute Highlight. Je später der Herbst/ Winter, umso intensiver wird ihr rot (sortenabhängig). Als Heckenpflanze wertet sie jeden grauen Zaun auf und man schaut die Glanzmispel an. Es sieht nicht trostlos aus (mehr zum Thema Glanzmispel: https://sandrasgartenwelt.blog/2022/09/16/gehoelzkunde-glanzmispel-photinia/)

Einige Kräuter mögen absolut keinen Frost und werden vor, wenn möglich in ein Winterquatier umgesiedelt oder bleiben draußen, bis der Frost sie holt. Andere Kräuter wie zum Beispiel der Salbei sind frosthart, auch bei extremen Frostnächten. Der Salbei wächst und fühlt sich an seinem Standort im Kräuterturm wohl. Überall im Holz kommen neue Salbeitriebe zum Vorscheinen und es macht den Eindruck als würde es nicht aufhören. Obwohl es kältere Temperaturen in der letzten Zeit geworden sind. Das ist das zweite oder sogar dritte Jahr, wo ich dieses Phänomen am Salbei sehe. Bei keinem der anderen Kräuter ist mir das je begegnet. Gleich beim Betreten des Gartens fällt der Salbei durch die Obstgehölze auf. Die Eleganz und Feinheit, die vom Salbei ausgeht ist einzigartig und wirkt in dieser Atmosphäre zauberhaft. Der Salbei und Winter, da sind zwei die sich bestens verstehen.

Früher wirkte der Garten nach dem ersten Frost so kalt, aber mittlerweile schaue ich genau hin und finde garantiert ein Pflanzen Highlight. 

Eure Sandra