Mein Spätsommer im Waldgarten!

Der Spätsommer ist da! Ich mag diesen jahreszeitlichen Abschnitt sehr. Die Astern, der Sedum, der Scheinsonnenhut und viele weitere Spätsommerstauden präsentieren ihre Blüte. In dieser Gartensaison hab ich die Möglichkeit, den Spätsommer intensiver im Waldgarten an der Aller zu genießen. Es ist herrlich und jede Minute ist von kostbaren Wert.

Der Zierwein wächst und wächst. So schön und hoffentlich bekommt er im Herbst eine attraktive Rotfärbung!

Die Stauden und Sommerblumen stehen voll in Blüte. Sie geben nochmal alles. Ich bin sehr begeistert und merke dadurch, welche Stauden und Sommerblumen sich im Waldgarten wohlfühlen. Denn das Klima ist ein wenig anders als auf meiner Terrasse oder im Schrebergarten. Die Wärme wird hier im Waldgarten anders aufgefasst und daher ist die Verdunstung etwas geringer. So jedenfalls mein Persönliches empfinden.

Diese Sommerblumen haben sich gut an die Bedingungen im Waldgarten angepasst:

  • Vanilleblume
  • Tagetes
  • Zinnen
  • Geranien
  • Edelfleißiges Lieschen
  • Fuchsie
  • Hängebegonie

Damit weiterhin uns bunte Blüten im Waldgarten begrüßen, ergänze ich die bereits verblühten einjährigen Sommerblumen. Ich möchte durchgehend bis zum Saison schöne, attraktive Blüten sehen und so den Waldgarten genießen.

Im nächsten Waldgartenjahr werde ich sicher noch andere einjährige Sommerblumen pflanzen. Dabei achte ich auf den Standort innerhalb des Waldgartens. Von Sonnig bis hin zu Schatten ist alles dabei. Diese vielseitigen Facetten liebe ich und das möchte ich gerne ausgiebig nutzen.

Mit einem Kaffee durch den spätsommerlichen Waldgarten gehen, ist etwas ganz besonderes für mich. Dabei kommen mir die besten gärtnerischen Ideen in den Kopf.

Nicht nur die einjährigen Sommerblumen kommen in der Spätsommerzeit gut zur Geltung, sondern auch die spätsommerlichen Stauden wie zum Beispiel der Sedum (Fette Henne).

Diesen Sedum hab ich erst jetzt in diesem Beetteil entdeckt. Er kommt gut zur Geltung zwischen den Wilden.

Mein absolutes Highlight im spätsommerlichen Waldgarten ist die feine, weiße Blüte der Waldaster. Ich habe sie vor zwei Jahren in das Beet an der Terrasse gepflanzt. Sie wachsen gut und passen sich herrlich an die vorgegebenen Bedingungen an. Ich kann sie euch wärmstens empfehlen. Ihre kleine Ableger werde ich in das Beet vor der Waldhütte integrieren, so der Plan.

Ich hab mich richtig in diesen Waldgarten verliebt, besonders jetzt. Raus aus der Stadt und rein in die Entspannung im Wald. Was will man mehr, Wasser und Wald zusammen!

Eure Sandra

Meine Staudenlieblinge!

In der diesjährigen Gartensaison habe ich angefangen, mich intensiv mit Stauden und ihren Eigenschaften zu beschäftigen. Vorher waren es für mich hübsche Zierpflanzen, ohne das ich mir bewusst war, welche einzigartige Vielfalt Stauden zu bieten haben. Hört die eine Staude auf zu blühen, erscheint bei der Nächsten bereits die Blüte. So das durchgehend einen Blütenmeer im Beet oder vielleicht im Kübel entsteht.

Einige Stauden sind mir besonders ans Herz gewachsen und die möchte ich euch gerne zeigen.

Die Astillbe!

Die Astillbe hab ich im letzten Jahr in einer Gärtnerei entdeckt und einfach mal in ein Gefäß im Waldgarten gepflanzt. Ich war richtig neugierig, wie die Blüte und das komplette Blattwerk im darauffolgenden Sommer aussieht. Meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Die Blätter sind dunkelgrün und ziemlich filigran. Irgendwie wild. Zwar ist die Blütenrispe zart und fein, aber in der Kombination mit dem Blattwerk entsteht eine Art Pflanzenfeuerwerk. Sie eignet sich hervorragend für Beete, Kübel die den Halbschatten- oder Schattenbereich verschönern soll.

Schafgabe, Staude des Jahres 2021!

Eine Staude, die mir sehr ans Herz gewachsen ist. Sie ist nicht ohne Grund zur diesjährigen Staude gewählt worden. Ihr langer Blütenstiel ist schon aus der Ferne zu sehen. Die Blütenform erinnert mich irgendwie an einen Teller und Wildbienen & andere Insekten können gut auf dem Blütenteller sich ausruhen und Nektar saugen. Das Blattwerk ist wild und braucht sich gegenüber der hohen Blüte verstecken. In der Natur begegnet man der Schafgarbe regelmäßig. Hauptsache an trocknen Standort. In einer maritimen Bepflanzung gehört garantiert Schafgarbe dazu.

Die Waldaster, meine neu Entdeckung!

Als ich recherchiert habe, welche Stauden in einen Waldgarten gehören, bin ich auf die Waldaster aufmerksam geworden. Auf den ersten Blick eher unscheinbar und sehr zart in ihrer Erscheinung. Im letzten Jahr hab ich sie ins Beet, welches an der Terrasse angrenzt gepflanzt. Ich war neugierig, wie sie wächst und auf ihr komplettes Aussehen. Sie hat den starken Winter überlebt und mit zarten, weißen Blüten überrascht. Der Waldboden ist sandig und das scheint sie gerne zu mögen.

Herbstanemone, Überraschung im Beet!

Wenn ich an die Herbstanemone, denke ich an eine blumige Überraschung. Die Herbstanemone hab ich erst im letzten Jahr im Rhododendron entdeckt. Vorher war mir gar nicht bewusst, dass dort eine Herbstanemone wächst. Ihr Blatt ist groß und hält sich diskret im Hintergrund. Die rosa farbende Blüte überragt alles. Er fällt sofort ins Auge, wenn man auf die Terrasse schaut. Lässt man die verblühten Blüten stehen, wodurch Saatgut entsteht, kann es gut sein, dass an einer anderen Stelle eine neue Herbstanemone wächst. Ohne diese tolle Herbstanemone würde garantiert irgendwas auf der Terrasse fehlen.

Es gibt noch viele weitere Stauden, die ich toll und einzigartig finde. Dies sind aber meine absoluten Staudenlieblinge. Eure Sandra