Terrassen-Feeling im September!

Ich habe ein wenig überlegt, ob ich diesen Beitrag verfasse. Aber ich möchte euch gerne zeigen, wie schön meine Terrasse ist, besonders nach einem anstrengenden Praxistag. Seit August mache ich eine Ausbildung zur Sozialpädagogische Assistentin. Da die Ausbildung ein Jahr dauert, ist der Lernaufwand hoch. Haushalt, Kind und Familie dürfen nicht zu kurz kommen. Alles muss im Einklang bleiben beziehungsweise werden.

Alles rund um den Garten wird mich weiterhin begleiten und diese Leidenschaft wird ein Leben lang bestehen bleiben. Ich liebe es, mein Gartenwissen euch zu vermitteln und werde es auch in Zukunft machen. Darauf freue ich mich sehr!

Nach einem Praxistag im Kindergarten bin ich total glücklich, meine spätsommerliche Terrasse zu Genießen. Jetzt fängt der Sedum an zu blühen und die ersten Bienen freuen sich darüber sehr. Vor 4 Jahren hab ich den Sedum an dieser Stelle gepflanzt und er wächst dort optimal. Der gesamte Beetabschnitt erstrahlt in der spätnachmittags Sonne und sieht dabei wunderschön aus. Besonders hervorzuheben ist, dass die Fairy Rose zum zweiten Mal blüht. Sie hat sich zusehends in den Beetabschnitt integriert.

Wenn die Sonne in der hintersten Ecke der Terrasse scheint, wird der Zierwein herrlich angestrahlt. Seine rötliche Herbstfarbe ist dann so intensiv. Ich liebe es, aber gleichzeitig merk ich, dass der Herbst sich nährt. Das Bewusstsein für die Veränderung der Farben von Blättern und Blüten wird mir nochmals bewusster. Die optischen Veränderungen einzelner Pflanzen finde ich total spannend und diesen Aspekt berücksichtigte ich bei der Auswahl der Pflanzen.

In den kleinen Beet, wo meine Insekten-und Vogeltränke mit integriert ist, kommen bei passender spätsommerlichen Sonne, die unterschiedlichen Blattstrukturen zur Geltung. Es ist immer wieder faszinierend, wie einzigartig jedes Blatt ist und welche Strukturen sie hervorbringen. Ein Beispiel, ist die Staude Geflecktes Lungenkraut. Im Frühjahr blüht sie wunderschön und über das ganze Gartenjahr stehen ihr gefleckten, länglichen Blätter im Vordergrund. Auch im Winter behält das gefleckt Lungenkraut seine attraktiven Blätter. Dadurch bleibt das Beet, das gesamte Gartenjahr sehenswert. Solche Highlights liebe ich und erfreuen mich jeden Tag nach Feierabend.

Das Beet gefällt mir sehr gut und nimmt mit jedem Gartenjahr an Attraktivität zu. Neben dem gefleckten Lungenkraut wächst dort:

  • Ein Farn
  • Zebragras
  •   Purpurglöckchen (Heuchera)
  • Christrose
  • Salix (Stämmchen)
  • Feld-Thymian
  • Bergenie

Die gesamte Pflanzenpracht sieht so attraktiv und es entwickelt seinen eigenen persönlichen Charme. Ich lasse die Pflanzen gerne so wachsen, wie sie es mir vorgegeben. Es sieht natürlich und wild aus. Kleinere Pflegemaßnahmen führe ich durch.

Am meisten gefällt mir die Ruhe, kein Straßenlärm und das obwohl es in der Stadt liegt. Natürlich darf der dazugehörige Kaffee nicht fehlen! Es sind genussvolle Momente, die in den spätsommerlichen Monaten, sowie in den herbstlichen Monaten besonders sind.

Feierabend auf der Terrasse sind die Schönsten Momente, besonders seit ich in der Ausbildung bin!

Ich empfehle euch, genießt jeden Moment in eurem blumigen Paradies!

Eure Sandra

Mein Spätsommer im Waldgarten!

Der Spätsommer ist da! Ich mag diesen jahreszeitlichen Abschnitt sehr. Die Astern, der Sedum, der Scheinsonnenhut und viele weitere Spätsommerstauden präsentieren ihre Blüte. In dieser Gartensaison hab ich die Möglichkeit, den Spätsommer intensiver im Waldgarten an der Aller zu genießen. Es ist herrlich und jede Minute ist von kostbaren Wert.

Der Zierwein wächst und wächst. So schön und hoffentlich bekommt er im Herbst eine attraktive Rotfärbung!

Die Stauden und Sommerblumen stehen voll in Blüte. Sie geben nochmal alles. Ich bin sehr begeistert und merke dadurch, welche Stauden und Sommerblumen sich im Waldgarten wohlfühlen. Denn das Klima ist ein wenig anders als auf meiner Terrasse oder im Schrebergarten. Die Wärme wird hier im Waldgarten anders aufgefasst und daher ist die Verdunstung etwas geringer. So jedenfalls mein Persönliches empfinden.

Diese Sommerblumen haben sich gut an die Bedingungen im Waldgarten angepasst:

  • Vanilleblume
  • Tagetes
  • Zinnen
  • Geranien
  • Edelfleißiges Lieschen
  • Fuchsie
  • Hängebegonie

Damit weiterhin uns bunte Blüten im Waldgarten begrüßen, ergänze ich die bereits verblühten einjährigen Sommerblumen. Ich möchte durchgehend bis zum Saison schöne, attraktive Blüten sehen und so den Waldgarten genießen.

Im nächsten Waldgartenjahr werde ich sicher noch andere einjährige Sommerblumen pflanzen. Dabei achte ich auf den Standort innerhalb des Waldgartens. Von Sonnig bis hin zu Schatten ist alles dabei. Diese vielseitigen Facetten liebe ich und das möchte ich gerne ausgiebig nutzen.

Mit einem Kaffee durch den spätsommerlichen Waldgarten gehen, ist etwas ganz besonderes für mich. Dabei kommen mir die besten gärtnerischen Ideen in den Kopf.

Nicht nur die einjährigen Sommerblumen kommen in der Spätsommerzeit gut zur Geltung, sondern auch die spätsommerlichen Stauden wie zum Beispiel der Sedum (Fette Henne).

Diesen Sedum hab ich erst jetzt in diesem Beetteil entdeckt. Er kommt gut zur Geltung zwischen den Wilden.

Mein absolutes Highlight im spätsommerlichen Waldgarten ist die feine, weiße Blüte der Waldaster. Ich habe sie vor zwei Jahren in das Beet an der Terrasse gepflanzt. Sie wachsen gut und passen sich herrlich an die vorgegebenen Bedingungen an. Ich kann sie euch wärmstens empfehlen. Ihre kleine Ableger werde ich in das Beet vor der Waldhütte integrieren, so der Plan.

Ich hab mich richtig in diesen Waldgarten verliebt, besonders jetzt. Raus aus der Stadt und rein in die Entspannung im Wald. Was will man mehr, Wasser und Wald zusammen!

Eure Sandra

Kletterpflanzen wollen hoch hinaus!

Ich finde Kletterpflanzen total faszinierend. Es ist spannend zu sehen, wie sie sich ihren Weg an der Fassade oder an einen entsprechenden Gestell machen. Die Kletterpflanzen gibt es mit Blüten zum Beispiel Clematis oder als grüne Blattschmuckpflanze zum Beispiel Efeu (siehe Beitrag „Efeu, ein Kletterkünstler“). Die Auswahl ist sehr groß und für jeden Geschmack ist garantiert was dabei.

Unsere Clematis in voller Blüte. Der Sichtschutz ist komplett mit ihr bewachsen.

Kletterpflanzen sind schön und geben dem Garten eine gewisse Raumteilung oberste dienen als Sichtschutz. Sie können auch sehr gut als Fassadenbegrünung eingesetzt werden. Ich ziehe gerade Wilden Wein an dem Eingang der Waldhütte hoch. TIPP: Nutzt bitte bei einer Fassadenbegrünung ein Rankhilfe! Die Ranken der Kletterpflanzen machen ansonsten die Fassade kaputt! Pflanzenabhängig.

Egal, welche Funktion eure Kletterpflanzen erfüllen sollen. Alleine ihr Aussehen und ihre Wuchskraft ist atemberaubend. Jedes Mal, wenn ich mir meine Kletterpflanzen anschaue, merke ich, wie kräftig sie wieder gewachsen ist.

Meine Lieblingskletterpflanzen möchte ich euch kurz vorstellen:

Die Kletterhortensie!

Die Kletterhortensie blüht im Frühjahr und Sommer. Sie hat weiße, tellerförmige Blüten. Ihre Wuchskraft ist enorm und daher sehr zu empfehlen, als Sichtschutz! Mindestens einmal im Jahr ist ein Rückschnitt durchzuführen.

Die Clematis, Omas zweiter Liebling!

Bereits bei Oma und Opa blühte die Clematis. Die Clematis blüht im Frühjahr und Sommer. Ihre langen Triebe wickeln sich sehr kräftig, um die Rankhilfe. Vertrocknete Triebe sollten rausgeschnitten werden. So könnt ihr die Clematis immer wieder verjüngern.

Die Kletterrose, ein Allrounder!

Ich liebe Kletterrosen. Ihre Wuchskraft und ihre Blüte sind einfach nur atemberaubend. Im Frühjahr benötigt sie einen Rückschnitt, ansonsten kann man sie gut wild wachsen lassen.

Wild, wilder Wein!

Der Wilde Wein wächst wie er mag und das liebe ich an ihm. Im Kübel oder Balkonkasten lässt er sich gut kultivieren. Anspruchslos. Im Herbst erfreut er uns mit seinen roten Blättern, je nach Sorte. Mein absoluter Liebling unter den Kletterpflanzen.

Natürlich gibt es noch viel mehr Kletterpflanzen. So das für alle die Richtige dabei ist. Ich hoffe, der kleine Überblick gibt euch eine gute Vorstellung, warum es sich lohnt Kletterpflanzen zu pflanzen. Eure Sandra