Gartenblogger stellen sich vor: Silvia, unser Garten Fräulein!

Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit Silvia, Garten Fräulein entstanden.

Als ich mir überlegt habe, einen eignen Blog über meine Leidenschaft Garten zu schreiben, hat mich Silivia als Garten Fräulein sehr inspiriert. Bei den Recherchen über andere Gartenblogs bin ich auf den Blog des Garten Fräuleins gestoßen und fand sofort ein paar Anregungen für meinen eignen Blog. Seit diesem Zeitpunkt lese ich regelmäßig ihren Blog und verfolge ihre Tätigkeit über Instagram.  Daher darf das Garten Fräulein auf keinen Fall bei meiner Reihe „Gartenblogger stellen sich vor…“ fehlen.

(Quelle: http://www.garten-fraeulein.de)

Silvia, besser bekannt als das Garten Fräulein ist mit Leidenschaft dabei zu gärtnern, egal ob auf dem Balkon, im Garten oder in urbanen Gemeinschaftsgärten. Nach eigener Aussage ist kein Ort vor ihr sicher und ihrer grünen Passion.

(Quelle: http://www.garten-fraeulein.de)
(Quelle:www.garten-fraeulein.de)

Aus ihrer Leidenschaft des Gärtners ist seit 2016 ein Vollzeitjob geworden. Es ist mehr als nur ein Hobby. Ihre Garten Fräulein Projekte sind abwechslungsreich und es gibt immer wieder neue Gartenanregungen in Form eines kleinen Onlineshops, selbstverfasste Gartenbücher oder Ratgeber, die andere Hobbygärtner direkt anspricht. Die Kräuterfibel, sowie die Tomatenfibel hat sie komplett in eignen Regie geschrieben, drucken lassen und selbst vermarket.

(unbezahlte Werbung, Quelle: http://www.garten-fraeulein.de)

 Auf neue Gartenprojekte ist ihre Fangemeinde immer gespannt, ich selbst zähle mich auch dazu.

Ihr Motto trifft auf viele andere Hobbygärtner genau zu. Das Garten Fräulein möchte uns die Lust am Gärtnern vermitteln und zeigen das jeder Gärtnern kann. 

Dank des Garten  Fräuleins hab ich meine Idee zum Blog umgesetzt und betreibe ihn genauso mit einer Leidenschaft wie sie.

Eure Sandra

Buchrezension: Wiebke Jünger: Stadtgrün statt grau!

Anmerkung: Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung für den Ulmer Verlag. Die Bilder wurden von Sandra Harmel fotografiert und bearbeitet.

Das Gärtnern in der Stadt ist in den letzten Jahren ein wahrer Trend geworden. In vielen Städen gibt es einige Gartenprojekte, zum gemeinsamen gärtnern einladen. Damit es noch grüner in den Städten wird, möchte das Buch „Stadtgrün statt grau“ Anregungen liefern.

Inhalt:

Das Buch „Stadtgrün statt grau“ zeigt DIY-Projekte die für das Urban Gardening sich eignen. So können gemeinsame Gärten entstehen und das mit einfachen Anregungen.

Aufbau:

Das Buchformat ist passend ausgewählt, praktisch gut. Die Gestaltung der Titelseite zeigt das grau nicht so schön ist wie ein wenig grün. Der Buchtitel spiegelt sich dadurch sehr gut wieder.

Der Buchrückentext gibt in kurzer Form den Inhalt wieder. Sehr schön ist die Untermalung auf der Rückseite gelungen.

Ein übersichtliches Inhaltsverzeichnis, welches darauf aufmerksam macht, dass eine gute Struktur innerhalb des Buches besteht.

Die Schriftgröße ist angenehm und gut leserlich. Zwar sind die Bilder gut, aber leider zu wenig.

Über das Buch: Mein persönlicher Eindruck!

Das Vorwort spricht direkt die Problematik an. Eigende Erfahrung der Autorin wird gleich im Vorwort deutlich. Jeder Aspekt wird mit einbezogen.

Leider sind im gesamten Buch sehr wenige Bilder. Aber die Bilder, die vorhanden sind, sehr aussagekräftigund von guter Qualität.

Die gesamten Textbausteine sind gut leserlich und es ist alles verständlich formuliert. In den Textabschnitten befinden sich keine Fachbegriffe, so dass der Urbane Hobbygärtner alles umsetzen könnte, ohne es zu hinterfragen.

Interessante Themenaspekte werden direkt angesprochenund sehr detalliert beschrieben. Dies gibt einen guten Überblick, was alles zum Stadtgärtnern dazu gehört. Durch erkenntliche Überschriften, weiß der Leser sofort das ein neuer Themenbereich beginnt. Dadurch gibt es kein Durcheinander innerhalb des Buchs.

Die zeichnerischen Darstellungen sind sehr schön dargestelltund unterstützen dementsprechend die Anleitungen an passenden Stellen.

Die Werkzeug-und Materialkunde ist für einen Neueinsteiger eine sehr gute Hilfestellungen. Jedes wichtige Detail wird erklärt und das auf verständliche Weise. Hinzu kommen die Bauanleitungen, die einfach ausgeführt werden können.

Fazit:

Für das Urban Gardening ein passendes Buch. Es ist sehr textlastig, was sehr schade ist. Aber die Informationen sind komplett informativ. Es gibt auf jeden Fall gute Anregungen.

Eure Sandra

Kräuterporträt: Rosmarin, darf auf keinen Fall im Kräutergarten fehlen!

Ein weiterer Liebling in der Kategorie „Quer durch den Kräutergarten “ ist der Rosmarin. Ich liebe ihn sehr und darf in meinem Kräutergarten auf keinen Fall fehlen. Besonders seinen intensiven Duft mag ich sehr. Ich rieche ihn gerne.

In der gesamten Kräuterpflanze befinden sich ätherische Öle. Daher wird der Rosmarin nicht nur in der Küche verwendet, sondern auch in der Heilkunde. In den Kräuterbadezusätzen entdeckt man garantiert den Rosmarin!

Aussehen und Wuchs:

Die Blätter sind nadelförmig und wenn man sie berührt, fühlen sie sich ein wenig ledrig an. Ihre sattgrüne Farbe ziert die Blätter auf der Oberseite, während die Unterseite des Blattes weiß bis graufilzig behaart ist. Wenn man genau auf die Blätter achtet, dann erkennen wir, dass sie am Rand nach unten gerollt sind. Hier durch wird das Blatt vor Austrocknen geschützt.

Die Blüte des Rosmarins kann über das ganze Jahr über entstehen. Ihre Farbe ist hell lila und sieht total zart aus. Dadurch wird der Rosmarin zum Highlight in jedem Kräutergarten und dient den Bienen und anderen Insekten als Nahrungsquelle.

Rosmarin wächst buschig und zeigt eine ausgeprägte Verzweigung. Es gibt auch hängende Arten des Rosmarins.

Pflege:

Für Kräuteranfänger ist der Rosmarin bestes geeignet. Er benötigt keine intensive Pflege. Der Boden sollte locker und Humusanteile haben, aber er mag auch einen kleinen Sandanteil. Wer ihn in Kübel/Balkonkästen Pflanzen möchte, dem empfehle ich eine qualitative hochwertige Kräutererde.

Da der Rosmarin eine gewisse Trockenheit verträgt, kann er im Kräuterturm/ Kräuterspirale in den oberen Bereich gepflanzt werden. Staunässe mag er absolut nicht! Der Standort sollte sonnig, kann aber auch halbschattig sein. Ich selber hab meinen Rosmarin in den Halbschatten gepflanzt und er wächst ordentlich.

Bei der Ernte des Rosmarins führt ihr parallel die Schnittmaßnahme durch. Dadurch wird die Verzweigung des Rosmarins gefördert.

Anwendung:

  • In der Küche: der Klassiker: Rosmarin-Kartoffeln! Überbackener Schafskäse
  • Zum Verwöhnen:Die Rosmarin-Nadeln zum Badewasser dazu gegeben
  • Dekoration: Aus den Rosmarin-Zweigen einen dekorativen Kranz binden!
TIPP: Zusammen mit Blühpflanzen in einen Kübel/ Beet pflanzen und es entsteht eine bienenfreundliche Nahrungsquelle!

Der Rosmarin darf auf keinen Fall im Kräutergarten fehlen, da er sehr vielseitig einsetzbar ist! Eure Sandra

Himbeeren und Erdbeeren- Naschen erlaubt!

Naschen erlaubt! Auf der Terrasse soll im Sommer genascht werden. Ich mag es, die Himbeeren oder Erdbeeren direkt in den Mund zu stecken. Frisch und saftig! Im Garten gehört es dazu und jetzt möchte ich es gerne auch auf der Terrasse. Die Idee ist, eine kleine Obstecke zu gestalten. Erdbeeren und Himbeeren sind die ersten beiden Obstarten, die in der zukünftigen Obstecke wachsen und uns schon das ein oder andere Nascherlebnis beschert haben.

Meine Topfhimbeere!

Den optimalen Platz für die Erdbeeren und der Topfhimbeere hatte ich nicht. Die Topfhimbeere ist mit ihrem Topf von einem Platz zum nächsten Platz umgesetzt. Sie wächst sehr gut, aber richtig toll fand ich ihren Standort nie. Das wollte ich auf jeden Fall ändern.

Die Erdbeeren hab ich einfache dort hin gepflanzt, wo gerade der Platz vorhanden war. Das Wachstum der Erdbeeren war überhaupt nicht ausreichend und geerntet haben wir auch nichts.

Zwei immertragende Erdbeeresorten!
Die selbstgezogenen Walderdbeeren!

In einer kleinen Ecke, der ich bis zum jetzigen Zeitpunkt keine Aufmerksamkeit geschenkt habe, würden meine Himbeeren und Erdbeeren einen ordentlichen, stabilen Platz bekommen. Sie nehmen dadurch nicht so viel Platz weg und können auch in der hinteren Ecke ausreichend versorgt werden.

Aber eine Topfhimbeere ist mir zu wenig, daher musste eine zweite Balkonhimbeere her. Die alte Obstkiste eignet sich hervorragend für die Balkonhimbeere, sowie zwei weiteren Erdbeerpflanzen.

Meine Schale mit den Walderdbeeren hab ich auf die linke Seite der Obstkiste gestellt. So können sie sich nicht in der Obstkiste ausbreiten. Gegenüber der Schale hab ich die Balkonhimbeere gepflanzt. Zwei weitere Erdbeerpflanzen haben auch noch einen Platz gefunden. Eine tolle Kombination!

So sah die kleine Obstecke nach ihrer Entstehung aus!
So sieht die Obstecke aktuell aus!

Vorfreude auf das Nascherlebnis. Für mich und meinem Sohn sicher ein wahrer Genuss im Sommer!

Himbeeren und Erdbeeren lassen sich sehr gut auf dem Balkon/ Terrasse im Kübel kultivieren. Wichtig ist, dass ihr darauf achtet, dass sich die Sorten für den Anbau im Kübel eignen. Fragt am besten im Fachhandel nach! Probiert es aus!

Eure Sandra

Projekt Waldgarten: Meine Pläne für die Saison 2021!

Nicht nur im Familiengarten und auf der Terrasse kann ich meine Leidenschaft Gärtnern nachgehen, seit letztem Jahr auch in einem Waldgarten an der Aller.

Ich liebe die Herausforderung, neues auszuprobieren und das Thema Wald und Garten ist besonders spannend. Denn nicht alles wächst dort. Nun möchte ich euch gerne darüber berichten, welche Pläne ich in dieser Saison habe.

Bereits im letzten Jahr stellte ich fest, dass Geranien, Fuchsien, Eisbegonien und Begonien in den vorhanden Blumenkästen und Kübeln am besten gedeihen. Diese Pflanzen werden auch in diesem Jahr gepflanzt. Sie blühen den ganzen Sommer und ich finde sie passen super gut in den Waldgarten. Ich muss immer bedenken, dass sie pflegeleicht sind.

Vor dem Eingang zum niedlichen Waldhaus war eine verwilderte Fläche. Diese hab ich im letzten Jahr mit Rindenmulch und gepflanzten Kübeln aufgepeppt. Das soll auch so bleiben. Einfach frischen Rindenmulch drauf und farbenfrohe Blumen in Gefäße. So wirkt bereits der Eingang freundlich und einladenden.

Ein kleines Kinderparadies soll entstehen mit Sandkasten und Planschbecken. Außerdem möchte ich ein kleines Kinderbeet für meinen Sohn anlegen. Entweder als Rahmenbeet oder ein großer Kübel. Da bin ich mir noch nicht sicher. Hauptsache mein Sohn kann genießen, entdecken und spielen an der frischen Luft.

Natürlich werden die zwei vorhandenen Blumenbeete wieder aufpeppt mit Erde und entsprechenden Pflanzen. Zusätzlich soll im hinteren Teil ein kleines Rundbeet angelegt werden. Dort möchte ich Kräuter, die zum Thema Wald passen kultivieren, in Kombination mit farbigen Blumen. So erstmal der Plan.

Weitere Ideen kommen sicher im Laufe der Saison. Zwar soll der Waldgarten schön werden, aber auch die niedliche Waldhütte muss noch nach unserem Geschmack hergerichtet werden. Es wird eine spannende Saison im Waldgarten an der Aller. Eure Sandra