Hochbeetgarten: Selber bauen oder fertig gekauft?

Als wir uns entschieden haben, ein Hochbeet aufzustellen, kam diese Frage gar nicht auf. Denn ehrlich gesagt, war zu diesem Zeitpunkt gärtnern mit einem Hochbeet noch nicht im Trend. So haben wir unsere großes Hochbeet in eigenen Regie erbaut. So ein gemeinsames Bauprojekt macht sehr viel Spaß und das Ergebnis ist einzigartig.

Mein Lieblingsbild von unserem ersten Hochbeet, im letzten Sommer 2020!

Die Hochbeete sollen euren Gemüse-Anbau attraktiver machen und ihr wollt dem Trend folgen. Jetzt stellt sich natürlich die Frage, ein Hochbeet selber bauen oder ein Fertiges kaufen. Eigentlich beantwortet sich die Frage, damit wieviel Zeit man investieren möchte und wie schnell Gemüse kultiviert und geerntet werden möchte.

Unser erstes Hochbeet Marke Eigenbau.

Selbst bauen? Man muss natürlich alle Vorteile und Nachteile in seine Entscheidung einbeziehen. Der besondere Vorteil beim Selbstbau ist, dass man alle Materialien selber aussuchen kann und daher auf die Qualität achten kann. Dem steht der Nachteil gegenüber, dass die Kosten vermutlich höher sein werden. Ich habe festgestellt dass, ein selbstgebautes Hochbeet unterschiedliche Größen und Formen haben kann. Man ist freier. Genauso ob man Holz nimmt oder ein Hochbeet aus Paletten baut. Der eigene Geschmack steht komplett im Vordergrund. Außerdem ist es toll, dass fertige Ergebniss zu sehen und dann das Gemüse zu pflanzen, Ernten.

Ein gekauftes Hochbeet? Nachdem wir ein selbst gebautes Hochbeet im Garten haben und uns entschieden haben weitere Hochbeete aufzustellen, fehlte uns die Lust auf Selbstbau. Da es jetzt viele Angebote von fertigen Hochbeete gibt, war klar jetzt kommt das fertige Hochbeet. Der überwiegende Vorteil ist, dass man nach dem Aufstellen einfach die Folie befestigen und mit den Erdschichten befüllen und schon kann gepflanzt werden. Der Kostenfaktor hängt vom Modell, Größe und Material ab. Manche fertigen Hochbeete lassen sich auch als Frühzeit nutzen, um bereits früh im Gartenjahr Gemüse anzubauen.

So sieht ein gekauftes Hochbeet aus.

Ich finde beide Optionen gut. Es ist eure Entscheidung, für welche Variante ihr euch entscheidet. Bedenkt dabei, wie viel Platz ihr zur Verfügung habt und ob der Standort gut sonnig ist. Eure Sandra

Ein Leben ohne ….Garten, geht gar nicht!

Ein Leben ohne…Garten kann ich mir gar nicht vorstellen. Für mich ist der Garten mehr als nur ein Rückzugsort. Es ist Urlaub für die Seele und bringt mich runter vom Alltagsstress. Ohne den Garten wäre ich wahrscheinlich nicht Gärtnerin geworden, sondern hätte sicher einen anderen Beruf erlernt.

Das Gesamtkonzept Garten ist eine Leidenschaft, die man ausleben sollte. Ich merke es in Moment jeden Tag, wenn ich nicht mindestens einmal die Woche in unserem Familiengarten bin. Dann fehlt mir was. Durchatmen und alles wird gut, dass Gefühl vermittelt mir der Garten.

Ohne unseren Familiengarten würde es meinen kleinen, abwechslungsreichen Blog gar nicht geben. Der Blog und der Garten gehören zu meinen alltäglichen Dingen, die ich brauche.

Die Vielfalt die ein Garten ausmacht, würde es so nicht geben. Ein Mischung aus Blumen, Gemüse, Obst und den Naturcharakter zu etablieren ist im Garten möglich. Das komplette Zusammenspiel begeistert mich jede Gartensaison aufs Neue.

Viele gärtnerische Ideen zu entwickeln und dann gemeinsam umsetzen, macht Spaß und am Ende freut man sich über die Blumen, das Gemüse oder das neu angelegte Beet. Es ist noch nicht mal das Gartenprojekt alleine, sondern das Zusammensein als Familie.

Der Garten ist ein Teil von mir, was ich nicht mehr hergeben möchte. In besonderen Zeiten ist eine Art von Freiheit und Glück. Eure Sandra

Gartenblogger stellen sich vor: Silvia, unser Garten Fräulein!

Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit Silvia, Garten Fräulein entstanden.

Als ich mir überlegt habe, einen eignen Blog über meine Leidenschaft Garten zu schreiben, hat mich Silivia als Garten Fräulein sehr inspiriert. Bei den Recherchen über andere Gartenblogs bin ich auf den Blog des Garten Fräuleins gestoßen und fand sofort ein paar Anregungen für meinen eignen Blog. Seit diesem Zeitpunkt lese ich regelmäßig ihren Blog und verfolge ihre Tätigkeit über Instagram.  Daher darf das Garten Fräulein auf keinen Fall bei meiner Reihe „Gartenblogger stellen sich vor…“ fehlen.

(Quelle: http://www.garten-fraeulein.de)

Silvia, besser bekannt als das Garten Fräulein ist mit Leidenschaft dabei zu gärtnern, egal ob auf dem Balkon, im Garten oder in urbanen Gemeinschaftsgärten. Nach eigener Aussage ist kein Ort vor ihr sicher und ihrer grünen Passion.

(Quelle: http://www.garten-fraeulein.de)
(Quelle:www.garten-fraeulein.de)

Aus ihrer Leidenschaft des Gärtners ist seit 2016 ein Vollzeitjob geworden. Es ist mehr als nur ein Hobby. Ihre Garten Fräulein Projekte sind abwechslungsreich und es gibt immer wieder neue Gartenanregungen in Form eines kleinen Onlineshops, selbstverfasste Gartenbücher oder Ratgeber, die andere Hobbygärtner direkt anspricht. Die Kräuterfibel, sowie die Tomatenfibel hat sie komplett in eignen Regie geschrieben, drucken lassen und selbst vermarket.

(unbezahlte Werbung, Quelle: http://www.garten-fraeulein.de)

 Auf neue Gartenprojekte ist ihre Fangemeinde immer gespannt, ich selbst zähle mich auch dazu.

Ihr Motto trifft auf viele andere Hobbygärtner genau zu. Das Garten Fräulein möchte uns die Lust am Gärtnern vermitteln und zeigen das jeder Gärtnern kann. 

Dank des Garten  Fräuleins hab ich meine Idee zum Blog umgesetzt und betreibe ihn genauso mit einer Leidenschaft wie sie.

Eure Sandra

Buchrezension: Wiebke Jünger: Stadtgrün statt grau!

Anmerkung: Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung für den Ulmer Verlag. Die Bilder wurden von Sandra Harmel fotografiert und bearbeitet.

Das Gärtnern in der Stadt ist in den letzten Jahren ein wahrer Trend geworden. In vielen Städen gibt es einige Gartenprojekte, zum gemeinsamen gärtnern einladen. Damit es noch grüner in den Städten wird, möchte das Buch „Stadtgrün statt grau“ Anregungen liefern.

Inhalt:

Das Buch „Stadtgrün statt grau“ zeigt DIY-Projekte die für das Urban Gardening sich eignen. So können gemeinsame Gärten entstehen und das mit einfachen Anregungen.

Aufbau:

Das Buchformat ist passend ausgewählt, praktisch gut. Die Gestaltung der Titelseite zeigt das grau nicht so schön ist wie ein wenig grün. Der Buchtitel spiegelt sich dadurch sehr gut wieder.

Der Buchrückentext gibt in kurzer Form den Inhalt wieder. Sehr schön ist die Untermalung auf der Rückseite gelungen.

Ein übersichtliches Inhaltsverzeichnis, welches darauf aufmerksam macht, dass eine gute Struktur innerhalb des Buches besteht.

Die Schriftgröße ist angenehm und gut leserlich. Zwar sind die Bilder gut, aber leider zu wenig.

Über das Buch: Mein persönlicher Eindruck!

Das Vorwort spricht direkt die Problematik an. Eigende Erfahrung der Autorin wird gleich im Vorwort deutlich. Jeder Aspekt wird mit einbezogen.

Leider sind im gesamten Buch sehr wenige Bilder. Aber die Bilder, die vorhanden sind, sehr aussagekräftigund von guter Qualität.

Die gesamten Textbausteine sind gut leserlich und es ist alles verständlich formuliert. In den Textabschnitten befinden sich keine Fachbegriffe, so dass der Urbane Hobbygärtner alles umsetzen könnte, ohne es zu hinterfragen.

Interessante Themenaspekte werden direkt angesprochenund sehr detalliert beschrieben. Dies gibt einen guten Überblick, was alles zum Stadtgärtnern dazu gehört. Durch erkenntliche Überschriften, weiß der Leser sofort das ein neuer Themenbereich beginnt. Dadurch gibt es kein Durcheinander innerhalb des Buchs.

Die zeichnerischen Darstellungen sind sehr schön dargestelltund unterstützen dementsprechend die Anleitungen an passenden Stellen.

Die Werkzeug-und Materialkunde ist für einen Neueinsteiger eine sehr gute Hilfestellungen. Jedes wichtige Detail wird erklärt und das auf verständliche Weise. Hinzu kommen die Bauanleitungen, die einfach ausgeführt werden können.

Fazit:

Für das Urban Gardening ein passendes Buch. Es ist sehr textlastig, was sehr schade ist. Aber die Informationen sind komplett informativ. Es gibt auf jeden Fall gute Anregungen.

Eure Sandra

Kräuterporträt: Rosmarin, darf auf keinen Fall im Kräutergarten fehlen!

Ein weiterer Liebling in der Kategorie „Quer durch den Kräutergarten “ ist der Rosmarin. Ich liebe ihn sehr und darf in meinem Kräutergarten auf keinen Fall fehlen. Besonders seinen intensiven Duft mag ich sehr. Ich rieche ihn gerne.

In der gesamten Kräuterpflanze befinden sich ätherische Öle. Daher wird der Rosmarin nicht nur in der Küche verwendet, sondern auch in der Heilkunde. In den Kräuterbadezusätzen entdeckt man garantiert den Rosmarin!

Aussehen und Wuchs:

Die Blätter sind nadelförmig und wenn man sie berührt, fühlen sie sich ein wenig ledrig an. Ihre sattgrüne Farbe ziert die Blätter auf der Oberseite, während die Unterseite des Blattes weiß bis graufilzig behaart ist. Wenn man genau auf die Blätter achtet, dann erkennen wir, dass sie am Rand nach unten gerollt sind. Hier durch wird das Blatt vor Austrocknen geschützt.

Die Blüte des Rosmarins kann über das ganze Jahr über entstehen. Ihre Farbe ist hell lila und sieht total zart aus. Dadurch wird der Rosmarin zum Highlight in jedem Kräutergarten und dient den Bienen und anderen Insekten als Nahrungsquelle.

Rosmarin wächst buschig und zeigt eine ausgeprägte Verzweigung. Es gibt auch hängende Arten des Rosmarins.

Pflege:

Für Kräuteranfänger ist der Rosmarin bestes geeignet. Er benötigt keine intensive Pflege. Der Boden sollte locker und Humusanteile haben, aber er mag auch einen kleinen Sandanteil. Wer ihn in Kübel/Balkonkästen Pflanzen möchte, dem empfehle ich eine qualitative hochwertige Kräutererde.

Da der Rosmarin eine gewisse Trockenheit verträgt, kann er im Kräuterturm/ Kräuterspirale in den oberen Bereich gepflanzt werden. Staunässe mag er absolut nicht! Der Standort sollte sonnig, kann aber auch halbschattig sein. Ich selber hab meinen Rosmarin in den Halbschatten gepflanzt und er wächst ordentlich.

Bei der Ernte des Rosmarins führt ihr parallel die Schnittmaßnahme durch. Dadurch wird die Verzweigung des Rosmarins gefördert.

Anwendung:

  • In der Küche: der Klassiker: Rosmarin-Kartoffeln! Überbackener Schafskäse
  • Zum Verwöhnen:Die Rosmarin-Nadeln zum Badewasser dazu gegeben
  • Dekoration: Aus den Rosmarin-Zweigen einen dekorativen Kranz binden!
TIPP: Zusammen mit Blühpflanzen in einen Kübel/ Beet pflanzen und es entsteht eine bienenfreundliche Nahrungsquelle!

Der Rosmarin darf auf keinen Fall im Kräutergarten fehlen, da er sehr vielseitig einsetzbar ist! Eure Sandra