Mein Konzept zur Gestaltung der Terrasse!

So langsam kommt der Frühling auf meiner Terrasse zum Vorscheinen (siehe den Beitrag „Die Terrasse startet in den Frühling“). Leider zeigt sich das Wetter noch nicht so frühlingshaft. Ich bin voller Tatendrang und in meinem Kopf sammeln sich viele Ideen. Ich gärtnere seit 2 Jahren auf der kleinen, gemütliche Terrasse und einige Neuerungen stehen auf den Zettel.

Das kleine Wasserspiel muss unbedingt saniert beziehungsweise von Grund auf erneuert werden. Die Idee ist, drei kleine in ihrer Größe unterschiedliche silberne Kugeln zu installieren. Konkret ist aber noch nichts weiter geplant.

Weitere Ideen bekommen langsam einen konkreten Plan. Neben den Erdbeeren und der Topfhimbeere möchte ich gerne eine Hängebrombeere haben. Ein wenig Naschkatzen für Zwischendurch! Alles soll zusammen im hinteren Teil in der Nähe des Rosenbogens seinen Platz finden.

Hinter der kleinen Steinmauer ist es relativ schattig und daher eignet es sich sehr, für ein kleines Beet im Schatten. Ein Farn hat bereits seinen Platz dort gefunden. Andere Schattenstauden sollen ihn perfekt ergänzen.

Das große, zentrale Beet bekommt eine Auffrischung. Frische Pflanzerde und eine neue Bepflanzung sollen es wieder in Szene bringen.

Die Kübel werden wieder saisonal bepflanzt. Natürlich wachsen Tomaten und kleiner Gemüsearten wieder auf der Terrasse. Der Kräuterkasten muss auch erneuert werden. Über diesen Plan werde ich in einem anderen Beitrag berichten.

Eure Sandra

Einmachgläser mal anders!

Ich liebe es aus verschiedenen Materialen eine Dekoration zu basteln. Bis jetzt waren die Einmachgläser nicht so auf meine Liste kreativ aufzuwerten. Aber wie der Zufall manchmal so ist, sind mir die Einmachgläser letztens in die Hände gefallen und ich dachte mir, die eignen sich hervorragend für eine Frühlingsdekoration.

Die Grundidee Frühling war sehr schnell entwickelt. Ich wollte die Einmachgläser mit farblichen, passenden Motiven bemalen. In die Gläsern passen optimal Zwiebelblumen oder man sät Ostergras / Gartenkresse aus. So meine Grundidee. Diese Bastelidee lässt sich auch sehr praktisch mit Kindern umsetzen. Mein Sohn hat wieder sehr tatkräftig beim Aussäen geholfen.

Für die Frühlingsgläser braucht ihr folgende Materialien:

  • saubere Einmachgläser
  • Acrylfarbe in verschiedenen Farben
  • Vorlagen für eure Motive
  • feine Pinsel
  • blühende Frühlingsblüher zum Beispiel Narzisse
  • Watte und Saatgut vom Ostergras / Gartenkresse

Motive aus Bastelbüchern eignen sich sehr gut und man findet dort auch die entsprechende Vorlage. Das gewünschte Motiv einfach auf Brotspapier übertragen und ausschneiden. So das die Vorlage in das Glas passt. Ich habe mich für die Motive Blume, Biene und Schnecke entschieden. Diese Motive hab ich einfach mit einem sehr feinen Pinsel und schwarzer Acrylfarbe als Grundriss auf das Glas übertragen.

Nachdem der Grundriss ordenlich getrocknet ist, können sie farblich ausgemalt werden. Die Auswahl, welche Farben genutzt werden, hängt von der Motivwahl ab. Denkt dran, die Vorlage aus dem Glas wieder zu entfernen. Die kann man später noch für andere Basteleien verwenden. Meine Farbwahl war sehr bunt.

Wenn das Ausmalen abgeschlossen ist, dann sollte es mindestens 24 Stunden in Ruhe gelassen werden, bevor es an das Befüllen geht. In dem Glas mit der Biene drauf, hat mein Sohn die Watte gedrückt und abschließend mit Saatgut des Ostergrases bedeckt. Nach ca. 7 Tagen fängt es bei warmen Temperaturen an zu keimen. Regelmäßig mit einer Feinbrause befeuchten.

Das Glas mit der bunten Schnecke bekam eine Narcisse hinein. Narcissen passen gerade sehr gut zum Frühling.

Beide Gläser habe ich auf ein umgedrehtes Tablett gestellt. Zusammen mit einer Kalanchoe im Jeans-Übertopf (siehe Beitrag Uprecyling der Jeans-Hose) bilden die Gläser eine frühlingshafte Tischdekoration.

Viel Spaß beim Nachmachen! Kreativ zu sein, macht Spaß und es entspannt! Eure Sandra

Die Gartenaufgaben im März!

Endlich ist der März da. Für uns Gärtnern und Hobbygärtner der Startschuss in die neue Gartensaison. Die Aufgabenliste im März ist bei eingen relativ lang. Ich liebe den März sehr, wenn alles anfängt zu blühen und die ersten Gartenprojekte in die Tat umgesetzt werden. Los gehts in den März!

Das Herbstlaub und der Winterschutz können aus den Beeten entfernt werden. So bekommen die Stauden und Gräser die ersten, warmen Sonnenstrahlen ab und nehmen langsam das Wachstum auf.

Jetzt ist der ideale Zeitpunkt, um Stauden und Gräser zurück zu schneiden. Durch den Rückschnitt kann man sehr schön, den Neuaustrieb sehen. Man merkt, dass ine neue Gartensaison bevorsteht.

Der Spaß am Aussäen geht weiter! Die meisten Blumen – und Gemüsesorten können ab März ausgesät werden. Die Fensterbänke werden voller. Vermutlich könnt ihr eine gewisse Anzahl von ausgesäten Pflanzen bereits vereinzeln.

Spinat, Radischen und Möhren dürfen nun in die Beete, Kübel oder sogar in den Balkonkasten direkt ausgesät werden. Da es zeitweise noch Nachtfröste geben kann (Regional möglich), solltet ihr euer Frühgemüse abdecken.

Viele Kübel sehen nach dem Winter sehr trostlos aus. Es wird Zeit für Farbe. Nun können Hornveilchen, Stiefmütterchen und Primeln gepflanzt werden.

Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Gartensaison und viel Spaß bei euren geplanten Gartenprojekte. Eure Sandra

Ich liebe das Gärtnern mit Hochbeeten!

Das Gärtnern mit Hochbeeten macht mir sehr viel Spaß. Da ich feststelle habe, dass es Vielen von euch auch so geht, möchte ich eine kleine Beitragsreihe zum Thema Gärtnern mit Hochbeeten starten.

Besonders toll ist, dass man einen geringen Platzbedarf benötigt. Wie groß euer Hochbeet sein soll, entscheidet ihr. Wir haben in unseren Garten ein Großes, sowie drei kleine Hochbeete. Das große Hochbeet ist eine eigne Konstruktion und unser erster Versuch mit dem Thema Gemüseanbau im Hochbeet. Da es uns sehr viel Freude bereitet in dieser Weise Gemüse anzubauen, folgten drei weitere kleine Hochbeet . Unsere Hochbeete stehen auf dem alten Gemüseacker meiner Großeltern. Irgendwie cool!

So stehen aktuell die Hochbeete auf dem alten Gemüseacker meiner Großeltern.

Ich liebe die Abwechslung im Hochbeeet. Es muss nicht immer das selbe Gemüse kultiviert werden. Die Kombination aus Gemüse und Blumen finde ich sehr spannend. Für solche Kombinationen lässen sich die Hochbeete sehr gut nutzen. In der letzten Gartensaison wurde sie im großen Hochbeet getestet und es war ein herrliches Bild: Bohnen, Tagetes, Kartoffel, Lauch nur um einige zu nennen.

Ein Hochbeet lädt sehr zum expermentieren ein. Das stelle ich jede Gartensaison fest und das macht einfach nur Spaß!

Auf in eine neue Gartensaison mit den Hochbeeten! Eure Sandra

Frühjahrsblüher: Primel

Die Primel ist eine beliebte Frühlingsblume im Topf. Es gibt über 500 Arten der Primel. Seit meiner Kindheit begleitet mich die Primel im Frühling. Ihre Farbvielfalt hat sich in den letzten Jahren deutlich erweitert. Neben den klassischen Farben gibt es immer wieder neue Farbkombinationen.

Die Primel gehört zur Pflanzenfamilie der Primelgewächse (Primulaceae) und sie ist auf der Nordhalbkugel verbreitet. Im deutschsprachigen Raum ist ihr Trivialname Schlüsselblume. Bei uns ist sie eher als Topfpflanze bekannt, gleichzeitig ist sie eine sehr ausdauernde Wild-und Gartenstaude.

Blüte:

Ab Februar zeigt die Primel ihre Blüte und blüht anschließend in den Mai hinein. Die Blüte der Primel besteht meist aus eng einander sitzenden kleinen Blütenständen.

Je nach ihrer Art ähneln sie einer Dolde, einer Rispe oder einer Traube.

Die Blüten sitzen an einem bis zu 25cm hohen behaarten Stängel.

Durch ihre große Formen- und Farbvielfalt lassen sie sich herrlich mit anderen Pflanzen kombinieren. Sogar mit Kräutern und Salatpflanzen.

Bekannte Arten:

  • Kissenprimel (Primula vulgaris)
  • Rosenprimel (Primula rosea)
  • Kugelprimel (Primula denticulata)
  • Becherprimel (Primula obconica)
  • Etagenprimel (Primula bulleyana)

Blätter:

Die Blätter der Primel sehen je nach Art unterschiedlich in ihrer Musterung aus. Durch ihren kräftigen Grünton harmonieren sie ansehnlich mit der Blüte. Sie passen einfach zusammen. An ihrer grundständigen Rosette sind die Laubblätter angeordnet. Ihre Blattspreite kann lineal, langzettlich oder keilförmig verlaufen, dies hängt von er Art der Primel ab.

So sieht das Blatt der Kissenprimel aus.

Pflege:

Für einen optimalen Wuchs der Primeln benötigt ihr einen nährstoffreichen Boden und diesen gut feucht halten, gleichzeitig nicht zu nass. Ansonsten besteht die Gefahr der Staunässe und das mögen die Primeln nicht. Die Primel braucht keine nötigen Düngergaben. Die Nährstoffe, die im Boden vorrätig sind, reichen der Primel völlig aus.

Sie wächst gerne im Halbschatten. Trockenheit und volle Sonne sollten unbedingt vermieden werden.

Damit die Primel ihre Pracht dauerhaft leuchtet, solltet ihr abgeblühte und beschädigte Teile entferne und in regelmäßigen Abständen ausputzen.

Krankheiten und Schädlinge:

Die Primel ist anfällig für den Grauschimmelpilz, der auftreten kann, wenn die Primel sehr nass gehalten wird oder die Luftfeuchtigkeit sehr hoch im Raum ist. Der Grauschimmelpilz zeigt sich durch einen grauen pelzigen Belag im Inneren der Primel oder bei sehr starken Befall sieht man ihn auch an den Blüten.

Außerdem können Blattläuse und Spinnmilben auftreten.

Eure Sandra