Buchrezension: Natalie Faßmann und Monika Kratz: Urlaub auf Balkonien- Zwischen Gemüselust und Blütenmeer!

Anmerkung: Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung für den Ulmer Verlag. Alle Bilder wurden von Sandra Harmel fotografiert!

Im letzten Beitrag habe ich darüber berichtet vom Urlaub auf der Terrasse und im Schrebergarten. Damit ihr noch mehr Anregungen bekommt, wie sich der Urlaub auf der Terrasse oder auf dem Balkon verbringen lässt, möchte ich euch dieses tolle Gartenbuch vorstellen. Die ein oder andere Idee habe ich da bereits gefunden und werde sie sicher Ausprobieren!

Inhalt des Buches:

Das Buch „Urlaub auf Balkonien“ zeigt auf, wie ihr euren Balkon/Terrasse in den perfekten Urlaubsort verwandeln könnt. Egal, ob ein Blütenmeer oder Naschparadies entstehen soll, es ist für jeden was dabei.

Aufbau:

Ein praktisches Gartenbuch, mit einem ansehnlichen Buchcover. Das Buchcover greift ausdrucksvoll den Buchtitel wieder auf. Der Buchrückentext ist gelungen und macht auf den gesamten Inhalt des Buches neugierig.

Das Inhaltsverzeichnis weißt eine gute Struktur auf und zeigt somit eine klare Richtung auf. Spezielle Themen werden im Inhaltsverzeichnis erkenntlich gezeigt, so dass der Leser weiß, wo er es zu finden hat.

Das gesamte Bildmaterial ist hochwertig und jedes Detail ist klar zu erkennen, was bei Pflanzen immer sehr wichtig ist.

Über das Buch: Mein persönlicher Eindruck:

Bereits die Einleitung ist interessant verfasst und bringt deutlich das Buchthema in den Vordergrund.

Kleine, informative Kurznotizen sind erkenntlich hervorgehoben und farblich zu dem jeweiligen Kapitel versehen. So das der Leser weiß, zu welchen Kapitel was gehört. Die vorgeschlagenen Bepflanzungsideen sind gut sortiert und sind mit passenden Überschriften gestaltet. Der dazugehörige Text wurde von den Autorinnen verständlich geschrieben und man kann alles sehr gut nachvollziehen. Spezielle Themen werden in Extraseiten behandelt. Dadurch kommt es innerhalb des Buches nicht zu Verwechslungen der einzelnen Themengebiete.

Sie sind informativ und mit ausgewählten Bilder sehr ansprechend gestaltet. Viele Tipps und Tricks werden aufgezeichnet und man wird motiviert es selber auszuprobieren.

Fazit:

Ein sehr schönes Buch für alle die mit dem Balkongärtnern gestartet sind. Alles wissenswerte ist enthalten und viele Ideen werden vorgestellt. Macht euch den Balkon schön!

Eure Sandra

Urlaub auf der Terrasse und im Schrebergarten!

Aus vielen verschiedenen Gründen muss unsere diesjährige Sommerurlaub anders sein, als in den letzten Jahren. Aber es ist nicht weiter schlimm. Durch unseren kleinen Terrassen-Garten haben wir einen kleinen Ort, wo wir uns entspannenen können. Nicht nur diese kleine Oase dient zur Erholung, sondern auch unser Schrebergarten. Zwei unterschiedliche Orte, mit unterschiedlichen Urlaubsflair!

Urlaubsfeeling im Schrebergarten!

Bereits beim Betreten des Gartens fühlt man sich im Urlaub. Ein Urlaub für ein paar Stunden! Alles blüht und summt! Man erfreut sich über jede einzelne Ecke des Gartens. Besonders Highlight ist definitiv unsere Strandecke mit dem Familienpool, eine Düne, Strandkorb und der ganze Sand (siehe die Blog-Beiträge: „Viva Mallorca im Garten“ und „Eine Ostseedüne im Garten“) . Bilder vom Meer und Sehnsucht geben einem das Gefühl, als sei man an der See.

Gemeinsames Ernten und Kochen geben diesem Urlaub im Garten ein weiteres Highlight. Die Gartenarbeit ruht bei dieser Hitze gerade und es wird nur genossen. Nach einem ausgiebigen Tag im Garten fühlt es sich an, als käme man vom Strand. Erholt und glücklich!

Wohlfühloase Terrasse!

Aber nicht nur der Schrebergarten gibt mir das Gefühl von Urlaub, sondern auch mein kleiner Terrassen-Garten. Alleine schon das Rauschen des Wassers vom Wasserspiel, versetzt mich in Urlaubsstimmung. Ich denke mir, dass wäre ein kleiner Bach in den Bergen oder so. Gemütlich auf der Luftmatratze liegen und abschalten von den täglichen Herausforderungen ist wie Urlaub. Genauso das gemeinsame grillen und zubereiten von Mahlzeiten auf der Terrasse ist super erholsam. Besonderes Highlight sind die Abendstunden, alles ist mit Solarleuchten hell beleuchtet, einfach herrlich. Nach einer Wanderung oder Besuch am Strand genau der richtige Ort, um den Tag ausklingen zu lassen (der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt).

Egal, wo ich meine freie Zeit mit meiner kleinen Familie verbringe,jeder der beiden Orte ist Urlaub pur! Egal, wenn es nur ein paar Stunden sind. Es tut der Seele gut!!! Eure Sandra

Ein idyllischer Waldgarten!

Über das Waldgrundstück von meinen „Schwiegereltern“ habe ich in den Beitrag „Sommer an der Aller- Eine Bepflanzung im Wald“ berichtet. Ich liebe diesen idyllischen, liegenden Garten, nur ein paar Meter von der Aller entfernt. Raus aus der Stadt und den Stress des Alltags für kurze Zeit vergessen, fast wie ein Kurzurlaub.

Blick auf die Aller! Einfach erholsame Stunden dort genießen und man fühlt sich wieder wohl!

Natürlich macht so ein Garten im Wald auch Arbeit, aber es macht Spaß. Eine neue Herausforderung! Man muss sich erst einmal mit den Gegebenheiten vertraut machen und sich genau überlegen, welche Pflanzen passen, damit der Waldcharakter sich im Garten wieder spiegelt. Die Grundstruktur soll erhalten bleiben, dass ist mir sehr wichtig. Das bedeutet, die ein oder andere Wildecke wird in ihrem jetzigen Zustand erhalten bleiben, mit ein bisschen Pflege kein Problem.

Die vorhandenen Kübel habe ich sommerlich mit Tagetes, Begonien, Geranien und weiteren Sommerblumen bepflanzt. Es sind die klassischen Sommerblumen, die in den Wald hervorragend wachsen und charakteristisch passen. Ich finde extravagante Sommerblumen wären total Fehl am Platz. Zusammen ergibt es ein harmonisches Gesamtbild ab und das ist sehr wichtig!

Im Waldgarten gibt es auch Ecken, wo irgendwie gar nichts wachsen mag, weder Rasen noch die ein oder andere Pflanze. Außer Moos! Damit diese Ecke nicht so langweilig und unattraktiv aussieht, habe ich mir ein paar Gedanken dazu gemacht und jetzt umgesetzt. Pflanzen, die es eher schattig mögen, sind in Kübel gepflanzt wurden und zwei Hirschzungenfarn in den Boden gesetzt. Danach das vorhandene Moos entfernt und mit Rindenmulch verschönert. Auf einfache Weise ist eine neue, schöne Ecke entstanden.

Beete wurden auch zarthaft angelegt. Die beiden zentralen Beete möchte ich erhalten und aufhübschen. Das Beet vor der kleinen Terrasse ist bereits fertig mit neuen Pflanzen bepflanzt.

Kleiner Blick auf das fertige Beet!

Vor unsere Waldhütte selber, ist auch ein Beet. Das wird in seinem Bestand so bleiben mit ein paar Ergänzungen. Frische Erde, die ein oder andere neue Pflanze ……Mal sehen, was mir da so einfällt!

Es bleibt spannend und über diesen idyllischen Waldgarten wird es sicher den einen oder anderen Beitrag geben! Eure Sandra

Mein blumiges Regal!

Das Regal, welches an der linken Seite befestigt ist, eignet sich hervorragend für jahreszeitliche Pflanzen und die passende Dekoration. Ich mag dieses Regal sehr, da es irgendwie Vintage aussieht. Bevor ich so richtig wusste, wie es im gesamten Aussehen soll, hat es eine Weile gedauert.

Meine erste Idee dazu, war eine kleine Outdoor-Küche zu gestalten. Aber der Versuch sah überhaupt nicht toll aus, wie ihr in dem unteren Bild sehen könnt.

So sah der erste Versuch aus, dass Regal als Outdoor-Küche zu nutzen.

Ich fand es zwar nett, aber so richtig glücklich damit war ich nicht. Daher habe ich die Idee, dass Regal als Outdoor-Küche zu integrieren schnell verworfen.

Daher habe ich mir überlegt, dass Regal mit jahreszeitlichen Pflanzen und der entsprechenden Dekoration zu gestalten. Beim Stöbern im Gartencenter bin auf die schönen, schlichten Betonübertopfe gestoßen. Die Optik dieser Übertöpfe passen optisch schön zu dem Regal. Insgesamt habe ich jeweils zwei in unterschiedlichen Größen gekauft. Es sind 4 Übertöpfe gewesen, mit jeweils zwei verschiedenen Größen. Dadurch kann ich die jahreszeitlichen Pflanzen ohne große Arbeit wechseln. Wichtig dabei ist mir, dass die Pflanzen in dem Übertopf ausreichend Platz zu der Nachbarpflanze haben. Daher reichen vier Übertöpfe völlig aus, bei der Länge des Regals.

Bei jeder neuen Jahreszeit verändert sich die Optik des Regals. Ich finde es sehr schön und die Abwechslung der Pflanzen plus Dekoration passt in das Bild der gesamten Terrasse.

Über dem Regal ist ein kleiner Haken befestigt wurden, den nutze ich für Kränze oder den Lichterkranz, welche über Timer leuchtet. Ich mag diese Kombination sehr.

Im Herbst und auch zur Weihnachtszeit hänge ich gerne einen Kranz auf. Ich binde sie selber und anschließend plane ich meine Auswahl an Pflanzen. Die Dekoration wähle ich der Jahreszeit oder ob besondere Feiertage anliegen. Ich nutze für die Dekoration Dinge, die ich bereits oft verwendet habe. Man hat erstaunlicherweise zu den verschiedenen Themen sehr viel Dekorationen im Haus, die immer wieder durch neu Interpretation großartig zur Geltung kommen.

Welche Pflanzen nutze ich für die Übertöpfe auf dem Regal? Ich wähle Pflanzen aus, die sich gut als Topfkultur eignen. Wichtig dabei ist,  dass die Wassergabe öfter erfolgt als im Beet oder in größeren Kübeln. Das habe ich mit der Zeit selber festgestellt.

Meine Pflanzenempfelungen für Übertöpfe:

  • Kräuter
  • Ranunkeln
  • Primeln
  • Geranien
  • Hängepflanze…

Bei der Auswahl beachtet bitte den Standort, dadurch kann sich die Auswahl der Pflanzen noch ändern. Mein Regal liegt am Vormittag im Schatten und ab dem frühen Mittag strahlt die Sonne.

Kräuter und Efeu

Das Regal wird auch weiterhin unterschiedlich aussehen und das liebe ich besonders.

Eure Sandra

Überraschungen im Beet!

Es ist immer wieder spannend, welche Pflanzen innerhalb einer Gartensaison entdeckt werden. Viele Pflanzen hat man selber gepflanzt und erfreut sich an ihnen. Plötzlich findet man Blumen, die sich selber ausgesät haben oder erst jetzt ihre volle Pracht zur Geltung bringen. Der sogenannte Überraschungseffekt im Beet ist somit erreicht.

In dieser Gartensaison habe ich schon den ein oder anderen Überraschungseffekt erlebt. Ich lasse die Blumen dann weiter wachsen und bin gespannt auf ihre Blüte oder das Gesamtbild. Bereits im Frühjahr fingen meine Überraschungen im Beet an. Ich entdeckte eine schöne, pinke Clematis am Rankgitter. Ihre Blüte war genau nach meinem Geschmack. Hoffentlich kommt sie im nächsten Jahr wieder, denn auf einmal war sie verschwunden.

Im Garten hatten wir ein Beet wieder Sommerfit gestaltet (den passenden Beitrag findet ihr in der Kategorie“ Das Leben mit einem Schrebergarten.“) und nach einer gewissen Zeit, fand ich den Fuchsschwanz vom letzten Jahr wieder. Er hatte sich selber ausgesät. Mit der weißen Hortensie ein harmonisches Bild in der Kombination rot und weiß. Damit aber noch nicht genug!!

Unter dem Schmetterlingsflieder hat meine Mutter einfach irgendein Saatgut verteilt, ohne zu wissen, was für eine Pflanze das ist. Endlich kam sie zur Blüte und es war der lila Mohn, den ich vor ein paar Jahren Mal in das Beet gesät hatte. Zufalle gibt es. Manchmal hat man Saatgut und weiß nicht,um welches es sich handelt.

Nicht nur im Garten erlebe ich solche Überraschungseffekte, sondern in dem Beet, welches an meiner Terrasse grenzt, finde ich auch die ein oder andere Pflanze, ohne zu wissen, wie sie ins Beet gekommen ist.

Ich liebe solche Überraschungen! Eure Sandra