Herbstzauber mit den Traumpartnern Gräsern und Blüten!

Wenn Gräser und Blüten kombiniert werden, dann entsteht eine malerische Herbstszene im Beet und in den verschiedenen Gefäßen. Die zierlichen Halme und feinen Grannen umspielen dabei die leuchten Blütenrispen.

Zinnen geben dem Beet aus Gräsern einen schönen Farbtupfer!

Ich habe diese Kombination im letzten Herbst für mich entdeckt und sie gehört für mich einfach dazu.

Vor allem große Gräser haben jetzt ihre Zeit, wie zum Beispiel Chinaschilf und das Hohe Pfeifengras. Aber auch niedrige Gräser kommen nicht zu kurz. In Einzelpflanzungen kommen sie gut zur Geltung, aber als Gruppe würden sie ihre Wirkung verlieren. Daher nutzt man spätblühende Stauden, um die Wirkung prima zu Ergänzung.

Die Auswahl an spätblühende Stauden oder Herbstblühern ist riesig: Astern, Anemone oder Heide. Sie bieten den Gräsern eine positive Optik, ohne ihre spektakulären Farben zu verlieren. Es ist ein harmonisches miteinander.

Viele denken, dass Gräser eintönig sind, aber sie bringen nicht nur Höhe, Struktur in den Garten oder auf dem Balkon, sondern auch eine Bewegung. Wenn der Wind durch die Gräser und Blüten geht, hört man ein leichtes Rascheln und auch das Bild der Bewegung ist atemberaubend. Ich erfreue mich daran jeden Tag. Es hat was beruhigendes.

Probiert es einfach aus! Ich kann euch garantieren, dass ihr diese Kombination aus Gräsern und Blüten lieben wird. Eure Sandra

Kartoffeln im Sack!

Passend zum Buch „Kartoffelliebe“ von Heidi Lorey (unbezahlte Werbung für den Ulmer Verlag) möchte ich euch über unseren Kartoffel-Anbau berichten. Der ist in diesem Gartenjahr irgendwie ein besonderes Highlight gewesen. Wir haben unsere Kartoffeln im Sack (speziell für die Kultivierung von Kartoffeln und Zwiebeln bestimmt) angepflanzt. Eine ganz neue Erfahrung!

So sieht der Sack für die Kultivierung von Kartoffeln aus.

Voller Tatendrang und Vorfreude ging es los. Familienchaos inklusive!! Die Saatkartoffeln wurden besorgt und los ging unser Kartoffel-Abenteuer.  Ich war richtig gespannt, ob alles so funktionieren wird, wie wir es geplant haben. Vielleicht ist der Anbau in Säcken eine echte Alternative zum Beet. Denn für eine Kultivierung im Beet/ Hochbeet fehlt ein wenig der Platz. Na gut, zugeben ein oder zwei Kartoffeln sind ins große Hochbeet gelangt (wer die da wohl eingepflanzt hat ??).

Für eine erfolgreiche Ernte ist ein gutes Substrat, qualitative Saatkartoffeln, regelmäßig wässern und der Standort wichtig. Der Standort sollte sonnig, aber windgeschützt sein. Bei uns standen die Säcke beim Kompost. Erstes war es dort ziemlich sonnig und windgeschützt. Außerdem haben sie dort einen festen Stand. Alles sollte möglichst gerade und stabil stehen. Denn sonst besteht die Gefahr, dass alles umkippt und das wäre ja schade.

Alle Faktoren wurden berücksichtigt und nun hieß es warten auf die Ernte. Die Dank einer Taschenöffnung an der Seite einfach abläuft. Einfach die Tasche öffnen und nach den Kartoffeln graben. Es ist eine spaßige Aktion!

Leider haben sich die Kartoffelpflanzen nach einen guten Wuchs, nicht weiter entwickelt. Sie fingen an zu verwelken. Die Ursache ist uns unklar. Was nun? Erstmal haben wir es weiter beobachtet. Nach einer gewissen Zeit war keine Kartoffelpflanze mehr da. Sie sahen aus, wie einfache Säcke mit Erde. Also wurde beschlossen, dass wir schauen, ob überhaupt Kartoffeln gewachsen sind. Tatsächlich konnten wir Kartoffeln ernten. Waren zwar klein, aber lecker!

Im nächsten Gartenjahr werden garantiert unsere Kartoffeln aus Säcke kommen. Eure Sandra

Der Spätsommer im Garten!

Ich war jetzt über einen kleinen, längeren Zeitraum nicht im Garten. Der Familiengarten hat mir richtig gefehlt, aber man sieht dadurch sehr deutlich, wie er sich der Jahreszeit anpasst.

Das Beet vor der Laube mit den Rosen und Tagetes, ist in diesem Gartenjahr ein wahrer Hingucker! In Erinnerung an meine Oma!

Den Spätsommer finde ich immer besonders toll im Garten! Die Äpfel werden reif, die letzten Sonnenstrahlen werden getankt und die Pflanzen stellen nochmals ihre Blüten zur Schau. Im Licht der Sonne sehen sie besonders attraktiv aus und bilden mit der Herbstsonne eine Einheit.

Die Sonnenblume in Kombination mit der Sonne bilden ein magischen Augenblick!

Die Stunden im Garten werden im Spätsommer sehr intensiv genutzt, denn man weiß, die Gartensaison ist fast zu Ende. Natürlich zeigt sich der Garten im Winter auch attraktiv, auf seine Weise. Aber die Zeit ist gering, die man dort verweilt.

Im Garten kann ich herrlich den Stress vergessen und einfach nur genießen.

Na klar, entwickeln ich und meine Familie bereits neue Pläne für das nächste Gartenjahr. Ich finde, dass passt hervorragend in die Zeit des Spätsommers. Man erkennt sehr schön, welche Pflanzen haben eine atemberaubende Blüte und hat sich sehr gut im Beet etabliert und welche Kombinationen wird es im nächsten Jahr wieder geben…. Auch erkennt man, welche Dinge nicht wieder in den Garten müssen.

Die Hochbeete sind abgeerntet, bis auf wenige Ausnahmen. Alles wurde zu leckeren Mahlzeiten verarbeitet. Jetzt wird ein positives oder negatives Fazit gezogen, was hat geklappt und was sollten wir vermeiden. Immer sehr spannend, diese Gespräche mit meiner Familie zu führen.

Unsere kleinen Äpfelbäume tragen in diesem Jahr auch wieder eine gewisse Anzahl an Äpfeln. Auf die Ernte freue ich mich besonders. Denn direkt vom Baum schmecken sie am Besten!

Stunden im Garten sind im Spätsommer, die Wertvollsten! Eure Sandra

Urlaub auf der Terrasse und im Schrebergarten!

Aus vielen verschiedenen Gründen muss unsere diesjährige Sommerurlaub anders sein, als in den letzten Jahren. Aber es ist nicht weiter schlimm. Durch unseren kleinen Terrassen-Garten haben wir einen kleinen Ort, wo wir uns entspannenen können. Nicht nur diese kleine Oase dient zur Erholung, sondern auch unser Schrebergarten. Zwei unterschiedliche Orte, mit unterschiedlichen Urlaubsflair!

Urlaubsfeeling im Schrebergarten!

Bereits beim Betreten des Gartens fühlt man sich im Urlaub. Ein Urlaub für ein paar Stunden! Alles blüht und summt! Man erfreut sich über jede einzelne Ecke des Gartens. Besonders Highlight ist definitiv unsere Strandecke mit dem Familienpool, eine Düne, Strandkorb und der ganze Sand (siehe die Blog-Beiträge: „Viva Mallorca im Garten“ und „Eine Ostseedüne im Garten“) . Bilder vom Meer und Sehnsucht geben einem das Gefühl, als sei man an der See.

Gemeinsames Ernten und Kochen geben diesem Urlaub im Garten ein weiteres Highlight. Die Gartenarbeit ruht bei dieser Hitze gerade und es wird nur genossen. Nach einem ausgiebigen Tag im Garten fühlt es sich an, als käme man vom Strand. Erholt und glücklich!

Wohlfühloase Terrasse!

Aber nicht nur der Schrebergarten gibt mir das Gefühl von Urlaub, sondern auch mein kleiner Terrassen-Garten. Alleine schon das Rauschen des Wassers vom Wasserspiel, versetzt mich in Urlaubsstimmung. Ich denke mir, dass wäre ein kleiner Bach in den Bergen oder so. Gemütlich auf der Luftmatratze liegen und abschalten von den täglichen Herausforderungen ist wie Urlaub. Genauso das gemeinsame grillen und zubereiten von Mahlzeiten auf der Terrasse ist super erholsam. Besonderes Highlight sind die Abendstunden, alles ist mit Solarleuchten hell beleuchtet, einfach herrlich. Nach einer Wanderung oder Besuch am Strand genau der richtige Ort, um den Tag ausklingen zu lassen (der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt).

Egal, wo ich meine freie Zeit mit meiner kleinen Familie verbringe,jeder der beiden Orte ist Urlaub pur! Egal, wenn es nur ein paar Stunden sind. Es tut der Seele gut!!! Eure Sandra

Überraschungen im Beet!

Es ist immer wieder spannend, welche Pflanzen innerhalb einer Gartensaison entdeckt werden. Viele Pflanzen hat man selber gepflanzt und erfreut sich an ihnen. Plötzlich findet man Blumen, die sich selber ausgesät haben oder erst jetzt ihre volle Pracht zur Geltung bringen. Der sogenannte Überraschungseffekt im Beet ist somit erreicht.

In dieser Gartensaison habe ich schon den ein oder anderen Überraschungseffekt erlebt. Ich lasse die Blumen dann weiter wachsen und bin gespannt auf ihre Blüte oder das Gesamtbild. Bereits im Frühjahr fingen meine Überraschungen im Beet an. Ich entdeckte eine schöne, pinke Clematis am Rankgitter. Ihre Blüte war genau nach meinem Geschmack. Hoffentlich kommt sie im nächsten Jahr wieder, denn auf einmal war sie verschwunden.

Im Garten hatten wir ein Beet wieder Sommerfit gestaltet (den passenden Beitrag findet ihr in der Kategorie“ Das Leben mit einem Schrebergarten.“) und nach einer gewissen Zeit, fand ich den Fuchsschwanz vom letzten Jahr wieder. Er hatte sich selber ausgesät. Mit der weißen Hortensie ein harmonisches Bild in der Kombination rot und weiß. Damit aber noch nicht genug!!

Unter dem Schmetterlingsflieder hat meine Mutter einfach irgendein Saatgut verteilt, ohne zu wissen, was für eine Pflanze das ist. Endlich kam sie zur Blüte und es war der lila Mohn, den ich vor ein paar Jahren Mal in das Beet gesät hatte. Zufalle gibt es. Manchmal hat man Saatgut und weiß nicht,um welches es sich handelt.

Nicht nur im Garten erlebe ich solche Überraschungseffekte, sondern in dem Beet, welches an meiner Terrasse grenzt, finde ich auch die ein oder andere Pflanze, ohne zu wissen, wie sie ins Beet gekommen ist.

Ich liebe solche Überraschungen! Eure Sandra