Winterschutz für Kübel und Balkonkästen.

Die ersten kalten Nächte haben wir bereits hinter uns. Es ging jetzt ja doch schneller als gedacht. Letzte Woche ist man noch bei angenehmen Temperaturen durch den Tag und die Nacht gekommen und plötzlich ist der erste Frost da. Viele Pflanzen die in den Kübeln oder Balkonkästen ihren Platz gefunden haben, mögen die Kälte nicht. Damit wir uns im nächsten Jahr wieder über ihre Schönheit erfreuen können. Mit einigen einfachen Maßnahmen können wir sie ausreichend vor der Kälte schützen und auch noch dekorativ aussehen. Sicher haben einige von Euch die Kübel und Balkonkästen vor dem Kälteeinbruch ausreichend geschützt und andere noch nicht. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich noch nicht ausreichend vorbereitet war. In einer schnellen Aktion habe ich meine Kübel den nötigen Schutz übergezogen. Optimal ist diese Lösung natürlich nicht.

Daher möchte ich euch gerne zeigen, welche Maßnahmen nötig sind, um den Pflanzen einen optimalen Winterschutz zu bieten (siehe auch Beitrag: „Der Balkon geht in den Winterschlaf“). Natürlich können auch einige Maßnahmen im Beet angewendet werden!

Die einfachen Maßnahmen zum Winterschutz:

Eine schöne, dekorative Maßnahmen ist, dass frostempfindliche Pflanzen mit Tannenzweige abgedeckt werden. Erstens sind die Pflanzen geschützt und zweitens sieht der Kübel nicht ganz so kahl aus. Zur Weihnachtszeit vielleicht mit einer Lichterkette ausschmücken und fertig ist die Weihnachtsstimmung im Kübel oder im Balkonkasten. Im zeitigen Frühjahr sollten dann aber die Tannenzweige entfernt werden, damit die Pflanzen ordentlich wieder austreiben können. Ich verwende für diese Maßnahme immer die bekannte Nordmanntanne. Sie eignet sich hervorragend dafür, da sie ihr grün lange hält und immer frisch aussieht.

Die Wilderdbeeren bekommen Schutz durch die darauf gelegten Tannenzweige!

Wer in seinen Kübel oder Balkonkästen Blumenzwiebeln gesetzt hat, sollte die natürlich auch schützen. Dies kann mit Hilfe von Tannenzweigen oder falls vorhanden mit Laub erfolgen. So können auch Beete ausreichend geschützt werden!

In diesem Kübel befinden sich Tulpenzwiebeln für das nächste Frühjahr und um sie zu schützen, habe ich auch hier Tannenzweige zum abdecken verwendet.

Bei der bepflanzten Obstkiste soll das Laub der Kletterhortensie einen ordentlichen Schutz bilden.

Sicher gibt es auf eurem Balkon oder Garten (Terrasse) Ecken, die gut geschützt sind und eigentlich in der Gartensaison nicht wirklich genutzt werden. Oder einen schattigen Bereich am Zaun. In diesen Ecken können Kübel gestellt werden, die einen Schutz brauchen. Dabei schauen, dass sich dort nicht das Regenwasser sammelt, Fäulnis Gefahr!

Die Kübel einfach mit Vlies oder Jutesack einpacken. Das passenende Material gibt es im Baumarkt oder im gut sortierten Gartencenter. Vlies oder Jutesack können auch sehr dekorativ aussehen. Mit schönen Band oder entsprechenden weihnachtlichen Motiven. Manchmal reicht es schon aus, nur die Töpfe zu schützen. Viele Kübel sind leider nicht frostbeständig!

Vlies und Jutesack kommen bei mir auf der Terrasse zum Einsatz!

Der Topf mit der Skimmie ist nicht frostbeständig und daher habe ich ihn mit Jute eingewickelt.

Ich hoffe, mit diesen einfachen Maßnahmen kommen eure Pflanzen durch den Winter und erfreuen euch im nächsten Jahr wieder!

Eure Sandra

Die herbstliche, gemütliche Terrasse!

Jetzt ist der Herbst da! Die Garten-und Balkonsaison ist fast zu Ende. Viele von Euch machen die letzten Arbeiten im Garten, auf dem Balkon oder auf der Terrasse! Die letzte große Aufgabe für dieses Jahr war, dass Anlegen eines kleines Beetes (siehe Beitrag: „Ein neues Beet für die Terrassen-Gärtnerin“). Kaum zu glauben, dass die sonnigen, warmen Tage auf der Terrasse zu Ende sind.

Die Kübel haben eine schöne Herbstbepflanzung bekommen. Im Sonnenlicht erstrahlt alles und vertreibt die Gedanken an die kalte Jahreszeit. Nicht nur die Kübel präsentieren sich im Herbstgewandt, sondern auch die Gehölze, die im angrenzenden Beet ihren Standort haben. Allen voran die Hortensien! Es ist schön anzusehen, wie sich das Laub der Kletterhortensie verfärbt und sich so langsam verabschiedet.

Die Kletterhortensie im Wandel der Jahreszeit. Zwischen den verwelkten Blättern und Blüten entdeckt man noch sehr schöne, grüne Blätter!

Das macht auf eindrucksvoller Weise den Wechsel der Jahreszeiten deutlich. Besonderes toll ist, wie sich die Terrasse in den unterschiedlichen Farben und dem Licht darstellt. Mit einer Tasse Kaffee, warm angezogen kann man sich dieses tolle Zusammenspiel einfach genießen. Dabei entstehen schon Pläne für die nächste Saison.

Spätblühende Stauden, immergrüne Gehölze und die Gräser machen den Herbst auf der Terrasse perfekt. Sie bilden zusammen ein sehr harmonisches Bild. Die abgeblühten Blüten sind auch weiterhin attraktiv und das macht sie zu besonderen Highlight auf der Terrasse.

Der Sedum blüht ab September und läutet den Herbst ein. In Ergänzung mit der Skimmie und dem Gras im Hintergrund ein absoluter Hingucker. Das Farbzusammenspiel ist hier gut gelungen, ohne dass ich es geplant habe.

Die Skimmie im Vordergrund, im Hintergrund der Sedum und das Gras. Durch die Steine des Wasserspiels eine prima Ergänzung im gesamt Bild!

Die komplette Zusammenstellung der Stauden, Gräser und den herbstlichen, bepflanzten Gefäße ist mir optimal gelungen. Vielleicht habt ihr die ein oder andere Idee durch meine herbstliche, gemütliche Terrasse gefunden oder entwickelt. Zum Pflanzen ist es noch nicht zu spät.

Eure Sandra

Ein neues Beet, dass nächste Highlight der Terrassen-Gärtnerin!

Bereits im Terrassen-Tagebuch für den Monat Oktober habe ich euch geschrieben, dass ein kleines neues Beet am Rand der Terrasse entstehen soll. Der dafür vorgesehene Abschnitt hat mir von Beginn an, optisch überhaupt nicht gefallen. Das Potenzial zu einem einmaligen Blickfang war von Beginn an da. Eine ansprechende Idee musste her, ohne das der Charakter verloren geht.

Für den Sommer wollte ich es mir so einfach, wie möglich gestalten. Denn viel Zeit konnte ich noch nicht in die Gestaltung investieren. Der Pflegeaufwand sollte so gering ausfallen, aber gleichzeitig einen schönen Blickfang bilden. So mein erster Grundgedanke! Daher kam die erste Idee: einfach die störenden Gewächse zu entfernen und den angrenzenden Euonymus (Spindelstrauch) zu kürzen. Am Rand wuchs ein Gras, welches einen kleinen Teil der Terrasse schon besiedelt hatte. Dieses Gras habe ich auch erstmal eingekürzt. So ist auf schnelle und einfache Weise ein kleines Beet entstanden. Der Boden ist/war nicht optimal, daher wurde er mit Pflanzerde ausgebessert. Für die erste Bepflanzung habe ich einfach eine Blumenwiese ausgesät. Optimal war diese Lösung nicht, aber für den Sommer erstmal in Ordnung.

Das kleine Beet in seinem ersten Aussehen im Sommer. Die Blumenwiese hat sich leider nicht so entwickelt, wie ich es mir vorgestellt habe.

Die Planung für den Oktober gingen los und die Entstehung des Beetes rückte in den Vordergrund. Meine Pläne dafür, sind sehr vielfältig und ideenreich. Der Spindelstrauch sollte mit integriert, als eine Art der Abgrenzung. Das Gras wollte ich entfernen und vielleicht an einen neuen Platz anwachsen lassen. Für das Frühjahr war der Plan Tulpenzwiebeln zu setzen. Im Weiteren wollte ich noch Herbstpflanzen Pflanzen, damit das Beet jetzt schon optisch ein Blickpunkt bildet. So der Plan!

Das Anlegen des Beetes:

Die Blumenwiese wurde entfernt und der Spindelstrauch nochmal ordentlich am Rand geschnitten. Das Gras ist wie geplant ausgegraben und schöne, ansehnliche Graspflänzchen fanden an der Vogeltränke einen neuen Platz zum Gedeihen.

Die kleinen Graspflänzchen an ihrem neuen Platz. In Kombination mit dem Gras, der Glockenblume und der Vogeltränke bildet es ein schönen Blickpunkt!

Der Boden stellte eine kleine Herausforderung dar. Er ist ziemlich durchwurzelt von den unterschiedlichen Gewächsen. Mir war von Beginn an klar, dass ich diese Wurzeln nur unterdrücken und nicht vollständig entfernen kann. Daher befreite ich den Boden soweit von den Wurzeln, wie es möglich war. Es konnte relativ viel entfernt werden, obwohl es einige Zeit gedauert hat. Aber der Aufwand lohnt sich!

Das Beet nach der Grundreinigung!

Damit die Pflanzen dort wachsen können, kam ein gutes Substrat drauf. Es dient zur Bodenverbesserung. Um einen guten Boden zu bekommen, ist es wichtig ein gutes Pflanzensubstrat zu benutzen. Nachdem der Boden in einen guten Zustand gebracht ist, kann die Bepflanzung losgehen.

Mit dem frischen Substrat kann eine Bepflanzung geplant werden!

Eine endgültige Bepflanzung wird erst im nächsten Jahr kommen. Damit es aber nicht leer aussieht, habe ich ein paar Herbstpflanze gesetzt und für das Frühjahr Tulpenzwiebeln. Für den Anfang eine ansehnliche Lösung! Damit das neue Beet mit dem großen Beet gut zusammen passt, habe ich auch hier zur Verschönerung Rindenmulch verteilt.

Der Grundaufbau ist abgeschlossen und jetzt kann es an die Details gehen.

Pläne für das nächste Jahr?

Eine Dauerbepflanzung passt zu diesem kleinen Beet nicht. Ich möchte eine jahreszeitliche, abwechslungsreiche Bepflanzung vornehmen. Zwar ist der Pflegeaufwand größer, aber so bleibt es dauerhaft ein Blickfang. Es soll ein Zusammenspiel zwischen dem Beet und der Kletterhortensie entstehen, so meine Vorstellung.

Ein kleines Projekt, welches sich in nächster Zeit entwickeln wird.

Eure Sandra

Jetzt wird es gemütlich! Wohlfühlplätze im Garten und auf der Terrasse.

Erholung im Garten, auf der Terrasse oder auf dem Balkon ist wie ein kleiner Urlaub. Nach einem stressigen Tag kann man sich eigentlich nichts schöneres vorstellen. Besonders werden wir diese Art von Entspannung jetzt im Spätsommer/ Herbst nochmal intensiv genießen. Die sonnigen Tage werden kürzer und die Temperaturen am Abend sind nicht mehr ganz so warm. Man merkt fast jeden Tag, dass die Gartensaison langsam zu Ende geht.

Es gibt viele Aspekte, die uns zur Ruhe kommen lassen und das macht den Garten oder die Terrasse zum Lieblingsort. Viele Projekte für eine gemütliche Ecke sind schnell und spontan, ohne großen Aufwand verwirklichen. Am Schnellsten und besonders mobil ist eine Decke einfach auszubreiten und es sich für einige Stunden im Grünen bequem zu machen.

Die Decke einfach unter dem Kirschbaum gelegt und sofort ist Entspannung angesagt!

Dadurch kann man sich auch gut überlegen, wo sich ein zweiter Sitzplatz am besten einfügt. Denn der Blick sollte in die grüne Oase gerichtet sein, damit man ein Gefühl der Entspannung verspürt.

Die Möglichkeiten sind unbegrenzt und dadurch kann der Garten oder die Terrasse aus einem anderen Blickwinkel betrachtet werden. Aus jedem Blickwinkel sieht der Garten ja irgendwie anders aus, genauso wie die Terrasse. Alles aus einem anderen Blick zu sehen, hilft einen garantiert den Kopf frei zu bekommen oder neue Ideen zu entwickeln. Ich betrachte den Garten, sowie die Terrasse aus vielen Ecken. Daher ist für mich die ein oder andere Sitzgelegenheiten an einem anderen Platz sehr hilfreich.

Jede Sitzecke kann nach seinen persönlichen Geschmack, sowie dem Charakter der Ecke gestaltet werden. Für mich persönlich hat jede Ecke im Garten oder auf der Terrasse seinen Charakter und irgendwie passt überall eine Sitzgelegenheiten rein. Egal, ob es die Palettencouch, eine Hängematte oder der Liegestuhl meiner Oma ist.

Palettenmöbel sind der Trend und versprühen ihren eigenen Charakter. Es muss sich natürlich passend einfügen, bevor man sich für eine Palettencouch entscheidet!

Die Hängematte lädt zum Schlafen und abschalten vom Alltag ein.

Die Sonnenliege meiner Oma ist ein absoluter Wohlfühlplatz auf der Terrasse!

Im Sommer ist der Garten, sowie die Terrasse das zweite Wohnzimmer und da sollte man sich auch wohlfühlen!

Eure Sandra

Kochen und Genießen!

Die Terrasse ist einfach mega toll, wie ihr bereits jeden Monat im Terrassen-Tagebuch nachlesen könnt. Den Spätsommer abends auf der Terrasse zu erleben, kann man eigendlich nicht in Worte fassen. Trotzdem möchte ich euch in diesem Beitrag gerne das Gefühl des Spätsommers auf der Terrasse irgendwie vermitteln.

Die Blumen-Ecke in voller Blüten-Pracht!

Jede freie Minute, wenn das Wetter sommerlich ist/ war, verbrachte ich auf der Terrasse oder habe in dem angrenzenden Beet meine Gartenarbeit ausgeführt. Aber alleine der Anblick über das gesamte Areal macht mich glücklich. Tagsüber erhellt die Sonne ab frühen Nachmittag (sehr warm) alles und am Abend, wenn die Sonne langsam unter geht, dann liegt die Romantik förmlich in der Luft. Diese herrlichen Gegensätze erleben wir in Mitte der Stadt. Kann man eigendlich nicht glauben, dass so eine ruhige Oase sich in der Stadt befindet. Während ich diesen Beitrag verfasse, sitze ich natürlich auf der Terrasse und genieße meinen Kaffee, die angenehme Ruhe und beobachte meinen Sohn bei seinen Aktivitäten. Das Genießen steht in Moment an erster Stelle, man hat ja immer so viele Termine. Daher ist die Terrasse meine persönliche Wohlfühloase, um den Stress ab zubauen.

Besonders das Genießen in den Abendstunden finde ich am Schönsten! Neben der Ruhe ist es auch die gemeinsame Zeit mit meiner kleinen Familie, die das Genießen in den Abendstunden so besonders machen. Wenn es dunkel wird, gehen die unterschiedlichen Solarlampen an und erstrahlen die Kübel oder das angrenzende Beet. Dadurch erstrahlt alles nochmal in einem anderen Licht. Einige Ecken benötigen die ein oder andere Lichtquelle. Leider habe ich für diese Ecken noch keine passenden Lampen gefunden. Aber wer sucht der wird irgendwann auch fündig. Außerdem kann man mit Kerzenlicht oder Lichterketten auch einiges bewirken. Mit den Lichtern entsteht eine ganz andere Atmosphäre und man hat das Gefühl, als wenn man im Urlaub ist. Ein schönes Gefühl den Tag zu beenden. Ich hoffe, dass ich mit den nachfolgenden Bildern euch meine Terrassen- Romantik vermitteln kann. Es ist nicht immer leicht, die vielen Eindrücke in Bilder einzufangen, aber ich hoffe, dass es mir gut gelingt.

Die Sonnenliege im Schein der Solarlampen!

Die Strandpromadenlampe versprüht das Gefühl von Urlaub.

Cocktail trinken auf der Terrasse, pure Entspannung!

Aber nicht nur das Genießen steht auf dem Plan, auch das Kochen auf der Terrasse. Bis jetzt haben wir bei fast jeder Gelegenheit gegrillt, aber nur grillen mit dem Elektrogrill finde ich irgendwie auch langweilig. Also habe ich mir überlegt, wie man den Grill noch anderes einsetzen kann. Nach etwas Bedenkzeit kam die erste Idee. Warum nicht ein Pfannengericht auf dem Grill zubereiten. Wichtig dabei war mir, dass die Pfanne hitzebeständig sein musste. Der Grill kann eine Temperatur von bis 300°C erreichen. Nachdem ich alles abgeklärt hatte mit meinem Freund, ging es los. Als Erstes wurde der Grill vorgeheizt und in der Küche habe ich Mett und Reis vorbereitet. Das Gemüse, natürlich mit der ersten, geernteten Tomate wurde auf der Terrasse verarbeitet und direkt in die Pfanne gegeben. Effektives Kochen ohne großen Aufwand! Der Deckel des Grills wurde nach jedem zu tun von dem Gemüse wieder verschlossen, so konnte die Wärme nicht groß entweichen.

Das Gemüse wartet auf seine Verarbeitung!

Die erste geerntete Tomate.

Lecker ! Der Grill als Kochplatte.

Mir hat es großen Spaß gemacht auf der Terrasse zu kochen und war für mich dieses Jahr ein absolutes Gartenhighlight. Ich werde sicher das ein oder andere Mal noch draußen kochen. Eine kleine Outdoor-Küche (ist ja gerade voll im Trend) auf der Terrasse. Optimal ist die Ausführung noch nicht, aber die ein oder andere Idee für eine kleine Outdoor-Küche auf der Terrasse habe ich schon im Kopf.

Gesamt gesehen, eignet sich die Terrasse für das Genießen (inklusive der Gartenarbeit) und sogar für das Kochen an der frischen Luft!

Eure Sandra