Meine Terrasse wird zum Selbstversorger-Garten!

Seit letztem Jahr lebe ich meine Gartenleidenschaft auf der Terrasse aus. Es gibt viele tolle Ideen in meinem Kopf, aber alle kann ich nicht umsetzen. Mein Plan für diese Gartensaison ist, ein bisschen mehr Gemüse anzubauen, nicht nur Tomaten und Salat. Sie haben uns im letzten Jahr den einen oder anderen leckeren Salat verfeinert.

Einen konkreten Plan, wie das Gemüse auf der Terrasse kultiviert wird, habe ich nicht. Ich möchte einfach darauf los experimentieren und beobachten. Einfach starten, finde ich besonders spannenden.

Aus dem letzten Jahr wusste ich, dass die Buschtomate und der Salat sich hervorragend im Topf und in der Obstkiste kultivieren lassen. Sie dürfen auf keinen Fall fehlen. Spinat kann auch sehr gut im Topf wachsen, zwar dient er nur als Beigabe im Salat, aber man sollte es garantiert ausprobieren.

So sah der Gemüse-Anbau im letzten Jahr aus!

In der Obstkiste wachsen in dieser Saison mehrere Gemüsesorten. Neben den Salat (einmal selber aussgesät und einfach Mal nachwachsen lassen) wachsen Radieschen, Aubergine und bunte Möhren. Eine experimentelle Mischung! Ich bin selber gespannt auf die Ernte.

Meine Gemüsekiste!

Paprika kann gut im Topf wachsen. Sie wird demnächst in den Topf gepflanzt. In Moment ist die Paprika-Pflanze noch zu klein. Ich gebe ihr Zeit noch größer zu werden, für ein größeres Pflanzgefäß.

Die Paprika in ihrem jetzigen Wachstumsstadium!

Außerdem möchte ich noch Mangold anbauen. Im letzten Jahr habe ich es schon probiert, aber so wirklich hat es nicht geklappt, daher soll es in dieser Saison wieder versucht werden.

Mein Plan ist es ja, bis in den späten Herbst zu ernten und davon kleine Mahlzeiten zu zaubern. Feldsalat, Spinat und was mir noch begegnen anzupflanzen. Ein Platz findet sich immer.

Eure Sandra

Ostern auf der Terrasse!

Kaum zu glauben, aber Ostern steht vor der Tür. Die Zeit ist wieder im Flug vergangen. Ich merke das immer, wenn ich meine aktuellen Artikel für den Blog verfasse.Ich mag es gerne, die Terrasse nicht nur mit den jahreszeitlichen Pflanzen zu gestalten, sondern auch mit schönen, dekorativen Dingen.

Frühling !!

Die Terrasse ist seit ein paar Wochen im Frühlingslook und der ein oder andere Kaffee wurde auch schon draußen genossen. Jetzt ist das lange Osterwochende da und deswegen darf natürlich die österliche Dekoration nicht fehlen. Ich möchte sie gerne dezent halten, damit meine Bepflanzungen nicht in den Hintergrund geraten.

Das kleine Beet am Rand der Terrasse ist ein einziger Blütentraum geworden!

Es werden die klassischen Ostereier aufgehängt. Damit kommt ein bisschen bunte Farbe in das angrenzende Beet. Sie dürfen zu Ostern einfach nicht fehlen. Das hat mir meine Oma beigebracht und das was im Garten toll ist, soll auf meiner Terrasse auch irgendwie auftauchen.

Ohne Ostereier geht es nicht!

Das Regal bekommt mit Narcissen und Muscari einen blumigen Charakter. In passenden Übertöpfen und einer gewissen Osterdekoration wird der blumige Charakter prima hervorgehoben.

Muscari umgeben von Narcissen! Sie gehören zum Osterfest dazu.

Eigentlich ist die gesamte Terrasse ein Traum. Die Tulpen zeigen uns jetzt ihre Blüten und das sieht einfach zauberhaft aus. Aber auch alle anderen Blumen, Kräuter und vieles mehr erfreut unseren Anblick und die Vorfreude auf den Sommer wird dadurch ein bisschen aufgeheitert.

Ich wünsche euch frohe Ostern und bleibt gesund!

Eure Sandra

Bunte, fröhliche Frühlingstöpfe!

Meine Terrasse sieht in Moment ziemlich trostlos aus und ich finde sie farblos. Das ist eine gute Ausgangslage, den Winter endlich zu vertreiben und endlich wieder loszulegen. Ich brauche Farbe auf der Terrasse und das so schnell wie möglich.

Manchmal muss man einfach raus, um zu gärtnern, egal ob auf dem Balkon, im Garten oder auf der Terrasse. Es tut unsere Seele gut. Ich bin immer glücklich und kann durchatmen, wenn ich meine Blumentöpfe neu bepflanze und wieder in Szene setzen. Die bunten, fröhlichen Frühlingstöpfe müssen vom Wohnzimmer gut zu sehen sein. Das bringt dann automatisch gute Laune und ich kann perfekt in den neuen Tag starten. Außerdem ist das Wetter noch nicht so, dass man draußen sitzen kann und die vielen, farbenfrohen Frühlingstöpfe genießen. Daher muss erstmal der Anblick ausreichen.

In diesem Jahr habe ich mich für Hornveilchen, Stiefmütterchen, einer Kugel Primel, eine Neuheit Anemone, Bergenie, eine Iris und einer Küchenschelle entschieden. Ohne die Klassiker Stiefmütterchen und Hornveilchen geht es bei mir nicht. In Kombination mit modernen Frühjahrsblüher entsteht sicher ein atemberaubender Anblick. Nicht nur der Sommer kann sich vielfältig präsentieren, auch das Frühjahr hat in den letzten Jahren einige Neuheiten hinzugewonnen.

Die Blütenfarben sind lila, blau bis zum dunklen Rot ausgewählt. Ohne meine Lieblingsfarbe lila geht es einfach nicht. Auf den ersten Blick kann es vielleicht zu dunkel wirken, aber das finde ich nicht schlimm. Besonders gut, kommen die Blütenfarben natürlich im Sonnenlicht zur Geltung und dann wirken sie gar nicht mehr so dunkel. Die Pflastersteine sind in einem rötlichen Ton und das harmoniert perfekt mit Blau, Lila und Rot.

Jetzt muss nur noch das Wetter besser werden, damit die Bunten, fröhlichen Frühlingstöpfe bei einer Tasse Kaffee bewundert werden können.

Eure Sandra

Ideenreichtum für die nächste Topfgarten-Saison auf der Terrasse!

Die Terrasse präsentiert sich gerade in ihrem Winterkleid. Alles wächst ruhig vor sich hin oder tankt Kraft für die kommende Blütezeit. Einige Pflanzen lassen es sich unter dem Winterschutz gut gehen. Bei den Hortensien, sowie der Kletterhortensie kommen die Knospen für die bevorstehende Blüte ausdrucksvoll rüber. Das gesamte Bild wird durch die immergrünen Pflanzen zauberhaft ergänzt.

Der winterliche Blick!

Ich nutze die Zeit ohne das Gärtnern auf der Terrasse, um Ideen zu sammeln und daraus einen Plan zu erstellen. Das ist einfach gesagt als getan! Es sind ziemlich viele Ideen, die ich zur Zeit aufschreibe. Dabei fällt mir auf, dass es schon reichlich sind! Bei so einer Ansammlung von Ideen, merke ich gerade, dass der Platz nicht ausreichend wird, um alles umzusetzen.

Die Terrasse hat nur einen gewissen Platzbedarf, den ich für Pflanzen verwenden kann. Denn Sitzgelegenheiten müssen ja auch noch irgendwo hin und Spielmöglichkeiten für meinen Sohn auch.

Bei so vielen Ideen muss ich mir klar werden, welche Ideen umzusetzen sind und welche nicht. Das ist gar nicht so einfach. Eine Kombination zwischen Blumen, Kräuter, Obst und Gemüse wäre schön. Diese Kombination habe ich bereits in der letzten Gartensaison ausprobiert. Alles hat seinen Platz gefunden und mir sehr viel Freude bereitet.

Der Anbau der unterschiedlichen Arten erfolgt in Töpfe und in den beiden Obstkisten. In einer der beiden Obstkiste wird Gemüse kultiviert. Welche Gemüsearten es genau sein werden, weiß ich noch nicht. Auf jeden Fall pflanze ich wieder Tomaten an. Das hat im letzten Jahr hervorragend geklappt. Gerne möchte ich eine Miniaubergine anbauen. Eine kleine Gemüsevielfalt wäre sehr schön.

Eine Topfhimbeere und Erdbeeren wachsen bereits in ihren Gefäßen und ich hoffe, dass wir dieses Jahr ein bisschen mehr naschen dürfen. Die Kräuter haben schon einen Platz auf der Terrasse gefunden. Sie werden dekorativ aufgewertet und vielleicht durch den einen oder anderen Kräutertopf ergänzt. Es soll alles harmonisches aussehen!

Die Zierpflanzen werde ich jahreszeitlich in die Töpfe pflanzen. Die zweite Obstkiste muss unbedingt aufgehübscht werden. Man sieht ihr schon die Jahre der Nutzung an. Sie soll den Mittelpunkt der blühenden Pflanzen bilden, als eine Art Eyecatcher! Die anderen Töpfe werden ansehnlich drum herum gestellt. Mit Hilfe eines kleinen Gerüst können unterschiedliche Höhen erzielt werden. Die Höhenunterschiede sollen die Pflanzen in den richtigen Blickwinkel stellen. Konkret ist hier der Plan noch nicht.

Im Zusammenhang mit dem Grill möchte ich wieder eine Art Outdoor- Küchenbereich schaffen. Es ist mir im letzten Jahr schon ganz ordentlich gelungen.

Aber da sehe ich noch Verbesserungspotential. Frisch Gemüse direkt verarbeiten, macht sicher sehr viel Spaß vor allem für meinen neugierigen Sohn.

Bin schon ziemlich gespannt auf die neue Terrassen- Saison und hoffentlich kann ich meine Ideen und den Plan dafür umsetzen. Wahrscheinlich ändert sich im Laufe der Saison das ein oder andere noch. Es bleibt spannend!

Eure Sandra

Winterliche, weihnachtliche Terrasse!

Meine erste Saison als Terrassen-Gärtnerin ist jetzt vorbei und daher möchte ich zum Abschluss noch einen schönen Einblick in die winterliche, weihnachtliche Terrasse geben. Nicht nur die Wohnung wird in ein Weihnachtszauber versetzt, sondern auch draußen. Zusammen mit den Pflanzen, die sich in der Winterruhe befinden, entsteht eine harmonische Kombination. Bereits seit Herbstbeginn habe ich mir Gedanken gemacht, wie sich Winter und Weihnachten auf der Terrasse begegnen können. Es war eher eine chaotische Ideensammlung, wie sie oft!

Nun ist es endlich soweit und aus der chaotischen Ideensammlung entstand ein harmonisches Zusammenspiel. Der zentrale Mittelpunkt bilden die vier Lichterketten, die im Kreis aufgehängt wurden. Sie bringen in der Dämmerung die gesamte Terrasse und das angrenzende Beet zum Strahlen. Die Lichter verleihen der Terrasse eine gewisse Gemütlichkeit und das bei jedem Wetter (so wirklich Winter Wonderland ist es noch nicht, wo bleibt der Schnee???).

Mit einer Tasse Glühwein und das gemütliche Zusammensein werden wir in diesem Jahr den Heiligenabend auf der Terrasse beginnen und ohne die schönen Lichterketten würde garantiert irgendwas fehlen.

Natürlich nehmen die Lichterketten ihren Betrieb erst in der abendlichen Dämmerung auf. Daher kreierte ich eine Dekoration, die sich am Tage in Szene setzen konnte und mit den winterlichen Pflanzen/ Sträuchern harmonierte. Statt neue, gekaufte Weihnachtsartikel setzte ich auf bereits vorhandene Weihnachtsdekorationen. Falls sie dann zu Bruch gingen, wäre es nicht schlimm. Einen genauen Plan hatte ich nicht! Das Regal, welches im Sommer für Gläser, Tassen und Grillwerkzeuge genutzt wurde, bildete den zentralen Mittelpunkt der weihnachtlichen Dekoration. Ich habe alles verwendet, was mir so gefallen hat und wo ich mir sicher war, dass es gut zusammen passt. Im unteren Bild präsentiere ich euch das Endergebnis.

Ein großer Nikolaus-Schuhe, dekoriert mit Tannenzweige und Lichterkette dient als Tannenbaum!

Zwischen der Kletterhortensie und dem Kübel mit Lavendel – Kübel mit der Himbeere hängen zwei, selbstgemachte Girlanden (Anleitung im DIY-TIPP Dezember).

Beim Winterschutz setze ich nicht nur auf die Abdeckungen, sondern verwende auch Tannenzweige. Sie passen hervorragend in das Bild der winterlichen Terrasse und in die Weihnachtszeit auch. Durch ihr frisches Grün wirkt die gesamte Terrasse ein kleines Stück heller.

Neben der weihnachtlichen Dekoration zeigt sich die Terrasse, trotz der kalten Jahreszeit in einen attraktiven, winterlichen Kleid. Die verblühten Hortensien erstrahlen in der winterlichen Sonne zu einem neuen Bild. Eine prima Ergänzung ergibt sich durch den Efeu und anderen immergrüne Pflanze.

Ein schöner, winterliche Ecke mit der Skimmie, Gräsern, Heide, Scheinbeere und dem verblühten Sedum! Durch den Efeu kommen die anderen Pflanzen attraktiv zur Geltung!

Ich wünsche euch eine besinnliche Zeit!

Eure Sandra