Regal plus Gasgrill gleich eine kleine Outdoor-Küche!

Über das Regal auf meiner Terrasse habe ich schon öfter berichtet. Eine feste Nutzung hatte es bis jetzt noch nicht wirklich.

So sah das Regal im letzten Jahr aus! Nicht wirklich schön.

Zu Ostern wurde es passend dekoriert und danach irgendwie wieder in Vergessenheit geraten. Andere Gartenarbeiten rückten in den Vordergrund und das Regal würde sich selber überlassen.

Die diesjährige Osterdekoration auf dem kleinen Regal!

Jetzt endlich habe ich die Zeit gefunden, es in Angriff zu nehmen und aufzuhübschen. Mir war dabei wichtig, dass das Regal und unser Gasgrill zusammen passen und eine Einheit bilden. Eine Outdoor-Küche in etwa auf der Terrasse. Hat sicher nicht jeder!

Ich hatte wieder unzählige Ideen im Kopf gehabt, wie eine kleine Outdoor-Küche aussehen sollte. Viele Ideen, wenig Platz lautete das Motto!

Die erste Umsetzung meiner Idee. Das Metallgestell sollte für ein wenig Platz und Erhöhung sorgen. Fand ich nach einer gewissen Zeit nicht mehr schön.

Kräuter sollten auf jeden Fall einen Platz bekommen und wenn es möglich ist, ein paar Küchenutensilien. Es ist ein Regal, also Platz sehr begrenzt. Ein Lichtelement sollte auch noch eingebaut werden, damit das Regal in den Abendstunden hell beleuchtet wird.

Erstmal wurde geputzt, gehört ja auch dazu. Dann habe ich verschiedene Töpfe mit Kräutern bestückt. Zum Teil gekauft, ausgesät oder über Stecklinge vermehrt. Folgende Kräuter wachsen und verschönern das Regal:

  • Honigsalbei
  • Estragon
  • Schnittknoblauch
  • Minze und Zitronenmelisse
  • Blattsenf

Eine experimentelle, erfrischende Mischung, die sicher die ein oder andere Verwendung beim Grillen findet.

Das Lichtelement ist ein Kranz geworden, der sich mit Batterie betreiben lässt. Den Kranz könnte ich direkt über das Regal befestigen und am Abend ist so alles erleuchtet. Romantik pur.

Mein fast perfektes Endergebnis!

Die Küchenutensilien haben leider noch keinen konkreten Platz gefunden, aber das erfolgt sicher demnächst.

Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden und erfreue mich jeden Tag dran. Den Gasgrill wurde hervorragend integriert. Eure Sandra

Überraschungen im Beet!

Es ist immer wieder spannend, welche Pflanzen innerhalb einer Gartensaison entdeckt werden. Viele Pflanzen hat man selber gepflanzt und erfreut sich an ihnen. Plötzlich findet man Blumen, die sich selber ausgesät haben oder erst jetzt ihre volle Pracht zur Geltung bringen. Der sogenannte Überraschungseffekt im Beet ist somit erreicht.

In dieser Gartensaison habe ich schon den ein oder anderen Überraschungseffekt erlebt. Ich lasse die Blumen dann weiter wachsen und bin gespannt auf ihre Blüte oder das Gesamtbild. Bereits im Frühjahr fingen meine Überraschungen im Beet an. Ich entdeckte eine schöne, pinke Clematis am Rankgitter. Ihre Blüte war genau nach meinem Geschmack. Hoffentlich kommt sie im nächsten Jahr wieder, denn auf einmal war sie verschwunden.

Im Garten hatten wir ein Beet wieder Sommerfit gestaltet (den passenden Beitrag findet ihr in der Kategorie“ Das Leben mit einem Schrebergarten.“) und nach einer gewissen Zeit, fand ich den Fuchsschwanz vom letzten Jahr wieder. Er hatte sich selber ausgesät. Mit der weißen Hortensie ein harmonisches Bild in der Kombination rot und weiß. Damit aber noch nicht genug!!

Unter dem Schmetterlingsflieder hat meine Mutter einfach irgendein Saatgut verteilt, ohne zu wissen, was für eine Pflanze das ist. Endlich kam sie zur Blüte und es war der lila Mohn, den ich vor ein paar Jahren Mal in das Beet gesät hatte. Zufalle gibt es. Manchmal hat man Saatgut und weiß nicht,um welches es sich handelt.

Nicht nur im Garten erlebe ich solche Überraschungseffekte, sondern in dem Beet, welches an meiner Terrasse grenzt, finde ich auch die ein oder andere Pflanze, ohne zu wissen, wie sie ins Beet gekommen ist.

Ich liebe solche Überraschungen! Eure Sandra

Der kindgrechte Terrassen-Garten!

Das Gärtnern ist meine größte Leidenschaft, nicht nur im Beruf! Auch in meiner Freizeit spielt es eine zentrale Rolle, egal ob auf der Terrasse, im Garten. Diese Leidenschaft möchte ich gerne an meinen Sohn und natürlich auch anderen Kindern weiter geben. Aber wie sieht eine kindgerechter Terrassen-Garten aus? Im Garten hat man viel mehr Möglichkeiten als auf einem kleinen Terrassen-Garten oder Balkon.

Blick in das anliegende Beet. Auch Blumen bekommen von Kindern Aufmerksamkeit. Farben und der Besuch der Hummeln und Schmetterlinge!

In diesem Beitrag möchte ich euch gerne Anregungen für eine kindgerechten Terrassen-Garten oder auch für den Balkon geben. Im Laufe der Zeit habe ich einige Ideen gesammelt und mir Gedanken gemacht, wie man Kindern das Gärtnern näher bringen kann. Dabei sollte der Spaß in erster Linie im Vordergrund stehen.

Eine alte Obstkiste eignet sich hervorragend für ein kleines Kinderbeet. Gibt es auch in anderen Varianten, je nach Platzbedarf auf dem Balkon!

Ein zentraler Bestandteil einer kindgerechten Terrassen ist natürlich der Sandkasten und ein wenig Platz, um Dinge auszuprobieren. Auf dem Balkon kann man mit ein bisschen Wasser, irgendein passendes Gefäß und Sand eine kleine Oase schaffen. Auf unsere Terrasse steht ein Sandkasten in Form einer Muschel und ein alter Suppentopf wurde zum Matsch machen umfunktioniert. Mit einfachen Gegenständen kann man bei Kindern viel erreichen.

Matsch-Suppe!!!
Unsere Sandkasten-Muschel

Ich möchte gerne meinem Sohn auch vermitteln, dass das Gemüse und Obst nicht nur aus dem Supermarkt kommt. Daher kultiviere ich Obst, Gemüse und Kräuter in alten Obstkiste, Schalen und Töpfe. Wenn ich alles pflanze, guckt mein Sohn immer neugierig zu und versucht mit zu machen. Da macht das Ernten und Naschen später umso mehr Spaß. Zusammen alles anbauen bringt Freude und ein gewisser Lerneffekt ist auch vorhanden. Also nicht nur Blumen pflanzen, auch Gemüse, Obst und Kräuter!!!

Ein Kübel mit Gemüse und Schnittknoblauch extra für meine Sohn. Jedes Kind sollte die Möglichkeit bekommen einen Kübel selber zu pflanzen!

Kräuter eigenen sich besonders, weil man sie richen, probieren und ernten kann. Die Verarbeitungsmöglichkeiten sind sehr viel seitig und auch dabei können Kinder gut mithelfen.

Die Obstkiste mit den Kräutern umrandet von Tomaten und Salat!

Gärtnern mit euren Kindern!!! Eure Sandra

Kräuter dekorativ in Szene setzen!

Die Kultivierung von Kräuter ist sehr im Trend. Nicht nur in den Gärten, sondern auch auf dem Balkon, auf der Terrasse, ja sogar im öffentlichen Raum. Tipp: In der Wohnung wachsen einige Kräuter auch! Seine Gerichte mit frischen Kräutern aufzupeppen, schmeckt nicht nur gut, sondern sieht auch schön aus. Es macht einfach Spaß! Ich habe die Kultivierung von Kräuter erst vor ein paar Jahren für mich entdeckt und in diesem Jahr zum Schwerpunkt meiner Gartensaison gemacht.

Kräuter nur anbauen und ernten ist wahrscheinlich auf Dauer langweilig. Mit den passenden Gefäßen und Dekorationen können Kräuter perfekt in Szene gesetzt werden und jeder guckt gerne zweimal dort hin. Sicher fällt dem einen oder anderen sofort eine Menge an Ideen ein. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Verschiedene Kräuter in einer alten Obstkiste gepflanzt. Die Obstkiste steht zwischen Tomaten, Sommerblumen!

Kreativität fängt bereits bei den Gefäßen an, wo die Kräuter wachsen und gedeihen können. Auch ein langweiliger Kulturtopf kann zu einem wahren Hingucker werden. Einfach Farbe und Pinsel verwenden und den Topf in einen Farbrausch versetzen. Besonders toll, finde ich Kräuter in leere Konservendosen oder ausgemusterte Kochtöpfe als Übertöpfe zu verwenden.

Auf dem Regal habe ich eine Erhöhung drauf gestellt und so roter Basilikum, Salatrauke und Petersilie in den Blickpunkt zu stellen!

In Kombination mit Sommerblumen kommen die entsprechenden Kräuter sehr elegant zur Geltung. Dazu zählen Thymian, Rosmarin, Zitroneverbene und Salbei. Kräuter, die viel Platz und sich stark ausbreiten sollten vermieden werden! Wer auf Pfefferminze oder Zitronenmelisse nicht verzichten möchte, kann sie in einzelne Töpfe pflanzen und zu den Sommerblühern stellen.

Die Möglichkeiten Kräuter perfekt zu arrangieren sind fast unbegrenzt. Lasst die Kräuter-Spiele beginnen!

Eure Sandra

Meine Terrasse wird zum Selbstversorger-Garten!

Seit letztem Jahr lebe ich meine Gartenleidenschaft auf der Terrasse aus. Es gibt viele tolle Ideen in meinem Kopf, aber alle kann ich nicht umsetzen. Mein Plan für diese Gartensaison ist, ein bisschen mehr Gemüse anzubauen, nicht nur Tomaten und Salat. Sie haben uns im letzten Jahr den einen oder anderen leckeren Salat verfeinert.

Einen konkreten Plan, wie das Gemüse auf der Terrasse kultiviert wird, habe ich nicht. Ich möchte einfach darauf los experimentieren und beobachten. Einfach starten, finde ich besonders spannenden.

Aus dem letzten Jahr wusste ich, dass die Buschtomate und der Salat sich hervorragend im Topf und in der Obstkiste kultivieren lassen. Sie dürfen auf keinen Fall fehlen. Spinat kann auch sehr gut im Topf wachsen, zwar dient er nur als Beigabe im Salat, aber man sollte es garantiert ausprobieren.

So sah der Gemüse-Anbau im letzten Jahr aus!

In der Obstkiste wachsen in dieser Saison mehrere Gemüsesorten. Neben den Salat (einmal selber aussgesät und einfach Mal nachwachsen lassen) wachsen Radieschen, Aubergine und bunte Möhren. Eine experimentelle Mischung! Ich bin selber gespannt auf die Ernte.

Meine Gemüsekiste!

Paprika kann gut im Topf wachsen. Sie wird demnächst in den Topf gepflanzt. In Moment ist die Paprika-Pflanze noch zu klein. Ich gebe ihr Zeit noch größer zu werden, für ein größeres Pflanzgefäß.

Die Paprika in ihrem jetzigen Wachstumsstadium!

Außerdem möchte ich noch Mangold anbauen. Im letzten Jahr habe ich es schon probiert, aber so wirklich hat es nicht geklappt, daher soll es in dieser Saison wieder versucht werden.

Mein Plan ist es ja, bis in den späten Herbst zu ernten und davon kleine Mahlzeiten zu zaubern. Feldsalat, Spinat und was mir noch begegnen anzupflanzen. Ein Platz findet sich immer.

Eure Sandra