Buchrezension: Heidi Lorey: Kartoffelliebe!

Anmerkung: Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung für den Ulmer Verlag. Alle Bilder wurden von Sandra Harmel fotografiert und bearbeitet!

Zwar ist die Kartoffel-Ernte schon weitestgehend abgeschlossen. Bei einigen Hobbygärtnern beginnt aber jetzt schon die Planung für den nächsten Kartoffel-Anbau. Damit ihr euch ausreichend informieren könnt, welche Sorten und Bedingungen ihr für eine erfolgreichen Kartoffel-Anbau braucht, möchte ich euch das Buch „Kartoffelliebe“ vorstellen!

Inhalt des Buches:

Im Buch „Kartoffelliebe“ dreht sich alles, um die saftige, leckere Knolle. Es werden die verschiedenen Sorten beschrieben und was man alles beachten muss. Ein Ratgeber für Kartoffelliebhaber!

Aufbau:

Das Buch ist ein sehr handlicher Ratgeber mit einem hervorrragenden Coverbild, welches passend zum Buchtitel ausgewählt wurden ist. Bereits der Buchrückentext spricht den Leser direkt an und dieser Eindruck wird mit dem passenden Bildmaterial untermalt.

Durch eine informative Jahresübersicht kann der Leser sich sofort orientieren, wann der Anbau der Kartoffel erfolgt. Das Inhaltsverzeichnis ist gut strukturiert und mit entsprechenden Bilder sehr schön gestaltet. So kann sich der Leser sofort zu recht finden.

Abschließend ist die sehr hochwertige Qualität der Bilder zu erwähnen. Alles ist gut erkennbar und mit kleinen Texten prima erklärend.

Über das Buch: Mein persönlicher Eindruck!

Sofort beim Aufklappen des Buches ist man mitten in der Thematik der Kartoffel, durch die entsprechende Jahresübersicht im Buchdeckel.

Der Leser wird beim Vorwort direkt angesprochenund man merkt gleich, dass die Autorin ihre Berufung mit der Kultur der Kartoffel gefunden hat. Die botanischen Erklärungen sind verständlich und informativ gehalten, ohne das es komplexe Fachbegriffe gibt. Jeder Hobbygärtner kann alles gut nachvollziehen. Einzelne Kulturschritte werden sehr gut erklärt und durch das passende Bildmaterial prima ergänzt. Ein guter Einstieg ist der Autorin mit dem Kapitel zur Kultivierung der Kartoffel gelungen. Alle Kulturhinweise sind Schritt für Schritt erklärt und es zeigt, dass jeder Kartoffeln anbauen kann. Besonders gut ist, dass die Thematik „Schädlinge“ ein eignes Kapitel vorbehalten wurde. Das ist wichtig zu beachten, bei der gesamten Kulturführung. Zusätzliche Informationen sind als eine Art Stoffrest und in roter Schrift deutlich zu erkennen. Sie ergänzen den vorliegenden Text. Die Sortenbeschreibungen sind kurz und enthalten nur die wirklich wichtigen Informationen. Durch die Sortierung der Reife der einzelnen Kartoffelsorten merkt man eine sehr gute Struktur im Buch.

Außerdem bekommt der Leser einen einfachen Überblick über alles. Der Text zur Kartoffelzüchtung ist sehr lehrreich gestaltet und enthält interessante Textpassagen. Abschließend sind noch die Rezepte zu erwähnen, die sehr einfach und verständlich verfasst wurden.

Fazit:

Gesamt gesehen ein ineressantes Buch, welches uns die Thematik der Kartoffel näher bringt. Es macht Lust, selber verschiedene Kartoffelsorten anzubauen und zu verköstigen.

Eure Sandra

Ein Experiment im Hochbeet- Anbau einer Mischkultur!

Viele von Euch bauen ihre Gemüse in einer sogenannten Mischkultur an. Ich selber habe es bis zu dieser Gartensaison noch nicht ausprobiert. Die Mischkultur klingt ziemlich interessant und gleichzeitig entsteht eine Vielfalt an Gemüse,Blumen oder Kräuter auf kleinsten Beetflächen. Seit ein paar Jahren bauen wir unsere Gemüse im Hochbeet an. Ich habe mir die Frage gestellt, klappt die Mischkultur auch im Hochbeet. Im Dezember fing die Planung an (siehe Beitrag:“Planung einer Mischkultur, im Hochbeet“) und im April wurde gepflanzt.

Der ursprüngliche Plan!

Es ist immer gut, einen Plan zu erstellen,um nicht die Übersicht zu verlieren. Bohnen, Radieschen und Möhren wurden direkt in das Hochbeet gesät. Kohlrabi und Porree hat mein Papa vorgezogen und als Jungpflanzen ins Hochbeet gesetzt. Dazwischen habe ich Gewürztagetes und Tagetes gepflanzt.

Das Hochbeet in den unterschiedlichsten Wachstumsphasen!

Vor dem Hochbeet haben wir noch Erbsen gesät, als ein kleiner Kontrast zu den Bohnen.

Witziger Weise fand eine Kartoffelknolle ihren Weg ins Hochbeet. Das macht den Charakter unsere Mischkultur aus.

Zwischen der Kartoffel hat sich ein Radieschen verirrt. Überraschungen in unseren Hochbeet gibt es immer!

Die gesamte Kombination der verschiedenen Gemüsearten mit der Tagetes gibt ein harmonisches Beet und ein super, attraktives Bild. Kohlrabi und Radieschen sind bereits geerntet und verspeist. Lecker!!

Aber Achtung, nicht jede Gemüseart lässt sich zusammen kombinieren. Mit Hilfe des Buches „Mischkulturen im Beet“ kann man nachschlagen, welche Kulturen gut zusammen passen und welche man nicht zusammen setzen sollte.

Die Mischkultur lässt sich nicht nur in Beete anbauen, sondern auch im Hochbeet. Ich werde diese Kulturform weiter anbauen. Es ist super spannend und die Freude, wie alles wächst. Probiert es aus! Eure Sandra

Meine Terrasse wird zum Selbstversorger-Garten!

Seit letztem Jahr lebe ich meine Gartenleidenschaft auf der Terrasse aus. Es gibt viele tolle Ideen in meinem Kopf, aber alle kann ich nicht umsetzen. Mein Plan für diese Gartensaison ist, ein bisschen mehr Gemüse anzubauen, nicht nur Tomaten und Salat. Sie haben uns im letzten Jahr den einen oder anderen leckeren Salat verfeinert.

Einen konkreten Plan, wie das Gemüse auf der Terrasse kultiviert wird, habe ich nicht. Ich möchte einfach darauf los experimentieren und beobachten. Einfach starten, finde ich besonders spannenden.

Aus dem letzten Jahr wusste ich, dass die Buschtomate und der Salat sich hervorragend im Topf und in der Obstkiste kultivieren lassen. Sie dürfen auf keinen Fall fehlen. Spinat kann auch sehr gut im Topf wachsen, zwar dient er nur als Beigabe im Salat, aber man sollte es garantiert ausprobieren.

So sah der Gemüse-Anbau im letzten Jahr aus!

In der Obstkiste wachsen in dieser Saison mehrere Gemüsesorten. Neben den Salat (einmal selber aussgesät und einfach Mal nachwachsen lassen) wachsen Radieschen, Aubergine und bunte Möhren. Eine experimentelle Mischung! Ich bin selber gespannt auf die Ernte.

Meine Gemüsekiste!

Paprika kann gut im Topf wachsen. Sie wird demnächst in den Topf gepflanzt. In Moment ist die Paprika-Pflanze noch zu klein. Ich gebe ihr Zeit noch größer zu werden, für ein größeres Pflanzgefäß.

Die Paprika in ihrem jetzigen Wachstumsstadium!

Außerdem möchte ich noch Mangold anbauen. Im letzten Jahr habe ich es schon probiert, aber so wirklich hat es nicht geklappt, daher soll es in dieser Saison wieder versucht werden.

Mein Plan ist es ja, bis in den späten Herbst zu ernten und davon kleine Mahlzeiten zu zaubern. Feldsalat, Spinat und was mir noch begegnen anzupflanzen. Ein Platz findet sich immer.

Eure Sandra

Die Welt der Kartoffeln…

Die Kartoffel ist eines unserer Hauptnahrungsmittel, welches wir regelmäßig verzehren. Lange Zeit stand der Gesundheitswert und der Ertrag im Mittelpunkt, so dass man die Sortenvielfalt vergessen hat. Dabei gibt es unzählige Sorten. In letzter Zeit sind wieder die alten Sorten in den Fokus getreten und werden daher verstärkt angebaut. Manche Sorten gibt es schon über 100 Jahren, die durch neue Züchtungen ergänzt wurden. Diese neuen Züchtungen sind aromatisch und wohlschmeckend. Im Garten, vielleicht auch auf der Terrasse findet sich sicher ein Platz, um Kartoffeln anzubauen. Wer über einen längeren Zeitraum Kartoffeln ernten möchte, sollte verschiedene Sorten mit unterschiedlichen Reifezeiten kultivieren.

Seit meiner Kindheit im Garten haben meine Großeltern auf einer beachtlichen Größe Kartoffeln angebaut. Meine Oma hat sie im Frühjahr gesetzt, dann angehäuft und im Herbst, wenn das Grün der Pflanze verwelkt war geerntet, mit der Grabeschaufel. Im Winter gab es dann Kartoffeln aus dem Garten. Sie waren sehr geschmackvoll, soweit ich mich zurück erinnern kann. Der Anbau von Kartoffeln wurde in den letzten Jahren nicht mehr betrieben. Wir haben uns aus unterschiedlichen Gründen für die Kultivierung von Gemüse im Hochbeet entschieden. Daher war kein Platz mehr für die Kartoffel. Aber auf unerklärliche Weise wuchs eine Kartoffelpflanze im Hochbeet heran. In Kombination mit den anderen Gemüsesorten entstand ein einzigartiges Bild. Wir wussten gar nicht, um welche Sorte es sich handeln wird. Also abwarten und gespannt sein. Nach der Ernte stellte sich heraus, dass es eine mehlige Sorte ist. Für Kartoffelrösti oder Puffer optimal geeignet. Irgendwie war die Freude über den ungeplanten Kartoffelanbau sehr groß. Also haben wir gedacht, es wäre schön im nächsten Jahr wieder Kartoffeln zu ernten und das ohne Vorsatz.

Gesagt, getan! Einige der geernteten Kartoffeln waren schon dabei zu keimen und daher haben wir sie einfach wieder in das Hochbeet gesetzt. Sie wurde ein bisschen tiefer in die Erde gesetzt, als es wahrscheinlich üblich ist. Sicher aus dem Grund, dass sie den Winter im Hochbeet über steht. Die vorgekeimten Kartoffeln haben es tatsächlich überstanden und wuchsen hervorragend im Hochbeet.

An diesem schönen Kartoffel-Beispiel merkt man, was für eine ausdauernde Pflanzen/ Knolle die Kartoffel ist. Es ist faszinierend, der Kartoffelpflanze beim Wachsen und blühen zu schauen zu können und dann verwelkt sie und dann kommt so eine leckere Knolle zum Vorscheinen.

Eure Sandra

Tomatenvielfalt!

Tomaten gibt es zwar das ganze Jahr, aber besonders toll sind sie aus dem eigenen Garten. Es gibt unzählige Sorten von Tomaten, die im Garten optimale Bedingungen vorfinden. Ich habe euch bereits ein tolles Buch mit dem Titel „Tomatenliebe“ vorgestellt und passend dazu, möchte ich euch gerne über meine Tomatenvielfalt berichten. Das Interesse an den unterschiedlichen Tomatensorten entwickelte sich in den letzten drei Jahren. Zwar habe ich nicht viel Platz, so viele Tomatensorten anzubauen, aber ich versuche jedes Jahr eine neue Sorte für mich zu entdecken.

(unbezahlte Werbung für den Ulmer Verlag)

Bei Zierpflanzen war mir von Anfang an klar, dass es unzählige Sorten gibt, aber bei Tomaten ist mir das nicht wirklich aufgefallen. Das wird sich aber jetzt ändern! Durch das Buch „, Tomatenliebe“ und durch die Entdeckung der Sorte ‚Roter Heinz‘ entdeckte ich die vielen verschiedenen Tomaten. Hinzu kam, dass ich an einen Saatgutaustausch über Instagram mit anderen Hobbygärtnern teilnahm und von einigen Tomatensaatgut zu geschickt bekam. Ich war total begeistert und bin es immer noch. Hoffentlich kann ich von den Tomaten das Saatgut optimal ernten, damit ich im nächsten Jahr wieder die Tomatensorten anbauen kann.

Natürlich möchte ich euch gerne die Sorten präsentieren, die meine Begeisterung für Tomaten geweckt hat. Es wird kein klassisches Sortenportrait, sondern meine Eindrücke über die Sorte, die ich bisher auf der Terrasse und im Garten kultiviert habe.

‚Roter Heinz‘:

Über den ‚Roten Heinz‘ habe ich bereits in dem Beitrag „Altes Gemüse neu entdeckt“ geschrieben. Aber mit dieser Sorte begann das Interesse an Tomatensorten. Die Pflanze wächst gut und bildet sehr viele Fruchtansätze. Das ganze Tomatengewächshaus wurde komplett von den Pflanzen eingenommen. Die Größe der Früchte war anständig und ihre Form war sehr rund. Leider war der Geschmack etwas mehlig. Daher haben wir sie nicht weiter angebaut. Das ist schade, weil es eine alte Sorte aus meiner Heimat Hannover ist.

Der ‚Rote Heinz‘ als Jungpflanze!

‚Wilde Tomate‚:

Das Saatgut der ‚Wilde Tomate‘ kam durch den oben bereits erwähnten Saatgutaustausch in meinem Besitz. Alleine der Sortennamen machte mich neugierig. Im Februar letzten Jahres habe ich sie ausgesät und war gespannt, wie sich die Pflanze entwickelt. Es dauerte ziemlich lange, bis die erste Pflanze sich blicken ließ. Aber enttäuscht wurde ich nicht. Im Tomatengewächshaus nahm das Wachstum stetig zu und es entstand ein Tomatenurwald (siehe auch Blog-Beitrag: „Wildes Tomatengewächshaus“). Auch der Fruchtansatz wuchs stetig an und wir hatten bis Mitte Oktober Tomaten ohne Ende. Die Früchte sind klein und ähneln ein bisschen an eine Cocktailtomate. In den Farben rot und gelb. Der Geschmack klassisch nach Tomate. Super für Salate geeignet. Die Sorte muss wieder angebaut werden. Gesagt, getan! Sie hat sich überraschender Weise irgendwie selber ausgesät und wächst in diesem Jahr Wild im Garten.

‚Mexikanische Honigtomate‘:

Auch diese Tomatensorte ist durch den genannten Saatgutaustausch zu mir gelangt. Ich habe noch nie etwas von dieser Sorte gehört. Daher war ich super gespannt auf ihre Kultivierung, den Früchten und besonders auf ihren Geschmack. Die Entwicklung der Pflanzen ist optimal gelaufen. Der Fruchtansatz mega gut, denn immer noch findet man die ein oder andere Blüte. Die Früchte sind mittelgroß und zeigen ein kräftigen Rotton. Auf den Geschmack war ich besonders neugierig. Der Geschmack ist etwas süßlich in Kombination mit dem klassischen Tomatengeschmack. Ich finde sie sehr lecker!

‚Buschtomate‘:

Das Besondere an der ‚Buschtomate‘ ist, dass man die Seitentriebe nicht entfernen muss. So spart man sich Zeit und Arbeit. Diese Sorte wächst im Kübel auf der Terrasse und eignet sich dafür hervorragend. Da ich sie vorab auch nicht kannte, war es ein sehr schönes Experiment. Für die Kultivierung habe ich gute Tomatenerde verwendet und einmal die Woche mit speziellen Dünger gedüngt. Das Wachstum ist immer noch sehr gleichmäßig und ein paar Fruchtansätze entdecke ich auch noch. Die Früchte sind mittelgroß und der Geschmack einfach lecker. Für Tomaten-Mozzarella Muffins super geeignet. Im nächsten Jahr werde ich sie hoffentlich wieder kultivieren.

Meine Entdeckungsreise durch die Tomatenvielfalt ist noch nicht beendet. Ich bin gespannt, welche Sorten von mir entdecken werden.

Eure Sandra