Mein Gemüse-Jahr 2021

Wie soll ich die Ernte 2021 beschreiben? Wechselhaft, wie das Wetter, würde ich sagen. Nach intensiver Planung und dem großen Pflanzen von Tomaten und anderen Gemüse-Arten konnte ich die Ernte und das Zubereiten, sowie die Verkostung nicht abwarten.

Unsere Gemüse-Ecke im Frühjahr. Alles wächst und die freute auf die diesjährige Ernte war groß.

Die Gemüse-Ecke wurde in diesem Gartenjahr um zwei Rahmenbeete erweitert. So das wird noch mehr eigenes Gemüse kultivieren können. Die Kartoffelsäcke haben hier auch einen Platz gefunden. Das verspricht eine gute Ernte zu werden!

Mit der Neugestaltung der Gemüse-Ecke wurde der alte Gemüseacker in die moderne Gartenzeit gebracht. Das Kultivieren von Gemüse hat sich wieder in unsere Familie integriert.  Alles auf eine moderne Art!

Die Vorfreude auf unsere Gemüseernte war dementsprechend groß.

Besonders auf die Tomatenernte hab ich mich gefreut. Denn in diesem Jahr hab ich bei einem Tomaten-Tasting teilgenommen und daher hatten wir einige Sorten angepflanzt.

Die Tomatenpflanzen sind im Tomatengewächshaus sehr gut angewachsen und hatten richtig viele Fruchtansätze. Genauso die Tomatenpflanzen, die in Kübeln gepflanzt wurden. Sie standen zwischen den Hochbeeten in der Gemüse-Ecke.

Leider war die Witterung nicht gerade Tomatenfreundlich. Es war feucht, dann wieder warm. Die Bildung der Früchte und ihrer Ausfärbung kam dadurch ins Stocken. Dadurch konnte die ersten Tomaten erst im August vernascht werden.

In den Social Medien berichteten viele das ihre Tomaten Braunfäule bekommen. Bei unseren Tomaten zeigten sich keinerlei Symptome. Darüber war ich froh! Aber nach meinem Urlaub wurde ich eines besseren Belehrt. Ein sehr trauriger Anblick.

Aber trotz allem war es ein sehr gutes Erntejahr. Wir haben leckere Bohnen, Lauch und Kartoffeln geerntet und zu leckeren Essen verarbeitet.

Auf ein neues, spannendes Erntejahr 2022 ! Eure Sandra

Buchrezension: Heidi Lorey: Wintergemüse!

Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung für den Ulmer Verlag. Alle Bilder wurden von Sandra Harmel fotografiert und bearbeitet.

Jetzt geht es ans große Ernten. Alle Gemüsesorten, die wir im Frühjahr ausgesät oder gepflanzt haben, können wir gerade ernten und genießen. Gerne würden wir die Erntesaison in den Herbst/ Winter ziehen. Manchmal fehlen dazu die Anregungen oder der genaue Zeitpunkt, wann wir säen oder nochmals Jungpflanzen setzen sollen. Daher möchte ich euch gerne in dieser Buchrezension, dass Gartenbuch „Wintergemüse“ von Heidi Lorey vorstellen.

Meine kleine Gemüse-Ecke. Es wird ständig nachgepflanzt oder gesät. Damit ich auch im Herbst noch ein bisschen Ernteglück habe.

Inhalt des Buches:

Das Buch „Wintergemüse“ behandelt das Thema, welche Gemüsearten können im Herbst und Winter geerntet werden und welche Faktoren man beachten sollte.

Aufbau:

Das Titelbild spricht den Leser direkt an und macht neugierig auf die gesamte Thematik, welche den Leser erwarten könnte. Der Buchrückentext zieht gleich die Aufmerksamkeit der Leser an. Dieser Eindruck bestätigt sich beim Lesen des Buches.

Das Inhaltsverzeichnis ist klar aufgeteilt und zeigt das die Autorin sehr viel wert auf die Struktur gelegt hat. Besonders die einzelnen Kapitelüberschriften fallen sofort ins Auge. So kann der Leser schnell zum Nachlesen eines Kapitels, es ohne Mühe wieder finden.

Die Bilder und Grafik ist von hochertiger Quälität. Alles ist gut zu erkennen. Es steht alles in Kontext mit den Texten. Bei den doppelseitigen Kapiteldeckblättern wurde viel wert drauf gelegt, dass es zum jeweiliigen Kapitel ansprechend gestaltet ist. Man kann sich gut vorstellen, welche Thematik in diesem Kapitel behandelt wird.

Über das Buch: Mein persönlicher Eindruck!

Bereits beim Aufklappen des Buches gibt es erste Informationen, welche Arbeiten gemacht werden müssen, um erfolgreich Wintergemüse zu ernten. Das Interesse des Hobbygärtners wird sofort geweckt. So das er vielleicht sofort starten möchte mit dem Anbau von Gemüse für den Herbst und Winter.

Der Einleitungstext ist zutreffend geschrieben und grreift sofort das Thema „Wintergemüse“ auf. Besonders schön ist, dass die Autorin sofort auf die Frage eingeht, warum der Winter komplett im Garten vernachlässig wird. Ich finde es toll, dass es gleich zu Beginn angesprochen wird.

Innerhalb der Buchtexte werden von der Autorin einzelne Tipps augeführt. Sie bilden eine sehr gute Hilfestellung für den Hobbygärtner, die ihr leicht umsetzten kann. Sie stehen immer im Kontext zu der passenen Textstelle/ Thematik.

Das Kapitel „Wintergemüse-So gehts“ enthält sehr gute, kompakte Informationen, wo man optimal sein Wintergemüse anbauen kann. Egal, ob Hochbeet oder im Gewächshaus. Es ist verständlich geschrieben und alles ist für den Hobbygärtner gut nachzuvollziehen.

Die einzelnen Gemüseporträts sind von hervorragender Qualität. Alle wichtigen Informationen sind enthalten. Besonders gut finden ich, dass die Autorin Sortenempfehlungen angibt. So kann der Hobbygärtnern genau nach den entsprechenden Sorten im Fachhandel nachfragen. Denn viele kennen ja gar nicht die entsprechenden Wintersorten der jeweiligen Gemüseart.

Abschließend werden auch noch die winterharten Kräuter angesprochen. Denn viele Hobbygärtner, die wissen gar nicht, welche Kräuter sich auch über den Winter ernten lassen. Für Anfänger eine wertvolle Information.

Fazit:

Zum Schluss kann nur gesagt werden, dass es ein sehr informatives Gartenbuch ist. Die Autorin hat eine Lücke in der Erntesaion gefüllt. Es lohnt sich, dass ein oder andere Wintergemüse auszuprobiern.

Eure Sandra

Ohne Rote Beete geht es nicht!

Ein Garten ohne Gemüse-Anbau ist für mich unvorstellbar. Früher wurde das Gemüse auf den zahlreichen Ackerflächen angebaut, heutzutage findet er in unseren Hochbeeten statt. Es wird viel experimentiert, aber ein Gemüse darf auf keinen Fall fehlen…..Die Rote Beete!

Meine Großeltern haben bereits Rote Beete kultiviert und geerntet, verarbeitet. Ich mag sie sehr und darf daher im Garten nicht fehlen. Manche Erinnerungen aus Kindertagen müssen erhalten bleiben. Daraus ergab sich auch mein Logo.

Das Kultivieren der Roten Beete ist nicht schwer. Sie kann sogar im Topf auf dem Balkon oder auf der Terrasse angebaut werden. Wir pflanzen sie direkt ins Hochbeet. Das Saatgut kann direkt in die Erde gesät werden oder man kauft sich aus den Fachhandel vorgezogene Jungpflanzen. Ich habe in diesem Jahr die Rote Beete in Töpfe vorgezogen, weil im letztem Jahr die direkte Ausaat geklappt hat. Mit den vorgezogen Jungpflanzen hat es hervorragend geklappt und alle Pflanzen sind angewachsen.

Ich finde alleine die Farbe der Blätter und auch die Frucht bilden ein Highlight in unseren Hochbeeten und damals auf den Ackerflächen. Meinen Großeltern war garantiert das Aussehen gar nicht wichtig,  sondern der Geschmack und das was auf dem Teller ist. 

Der Geschmack der Roten Beete ist erdig und das mag nicht jeder. Mit den passenden Zutaten lässt sich die Rote Beete in ein absolutes geschmackvolles Essen. Ihre Vitamine tun der Seele gut. Besonders aus dem eigenen Garten. Ich freue mich jetzt auf die Ernte und das Zubereiten. Eines meiner vielen Gartenhighlights in der Gartensaison.

Eure Sandra

Feldsalat, ein Wintergemüse!

Feldsalat und Winter das passt. Kein anderes Gemüse trotzt der Kälte so, wie der Feldsalat. Man kann ihn nicht nur im Hochbeet oder Gemüsebeet säen, sondern auch in Töpfe und Schalen auf der Terrasse/ Balkon. Bei mir darf im Winter der Feldsalat nicht fehlen.

Der Feldsalat benötigt nur wenig Wurzelraum, deshalb kann er in Töpfe und Schalen hervorragend wachsen. Daher findet er auch auf den kleinsten Balkon / Terrasse seinen Platz. Besondere Ansprüche an die Erde hat er nicht. Die übrig gebliebene Blumen-und Gemüseerde reicht völlig aus. Wichtig ist, dass das Wasser gut abfließen kann.

Als typische Herbstkultur wird der Feldsalat von Juli bis September ausgesät, um vom Winter bis zum Frühjahr ernten zu können. Natürlich kann man den leckeren Feldsalat auch über das ganze Jahr kultivieren. Bestimmte Sorten des Feldsalats eignet sich hervorragend für den ganzjährigen Anbau.

Frost und Schnee machen ihm absolut nichts aus. Wichtig bei der Ernte ist, dass es an dem Tag frostfrei ist. Ansonsten sind die kleinen zarten Blätter ziemlich matschig. Ich schreibe dies aus eigener Erfahrung.

Zum Schluss lässt sich nur sagen, dass der Feldsalat in der Küche sehr vielfältig einsetzbar ist. Egal ob, als Salat Beilage oder als Pesto. Eure Sandra

Kartoffeln im Sack!

Passend zum Buch „Kartoffelliebe“ von Heidi Lorey (unbezahlte Werbung für den Ulmer Verlag) möchte ich euch über unseren Kartoffel-Anbau berichten. Der ist in diesem Gartenjahr irgendwie ein besonderes Highlight gewesen. Wir haben unsere Kartoffeln im Sack (speziell für die Kultivierung von Kartoffeln und Zwiebeln bestimmt) angepflanzt. Eine ganz neue Erfahrung!

So sieht der Sack für die Kultivierung von Kartoffeln aus.

Voller Tatendrang und Vorfreude ging es los. Familienchaos inklusive!! Die Saatkartoffeln wurden besorgt und los ging unser Kartoffel-Abenteuer.  Ich war richtig gespannt, ob alles so funktionieren wird, wie wir es geplant haben. Vielleicht ist der Anbau in Säcken eine echte Alternative zum Beet. Denn für eine Kultivierung im Beet/ Hochbeet fehlt ein wenig der Platz. Na gut, zugeben ein oder zwei Kartoffeln sind ins große Hochbeet gelangt (wer die da wohl eingepflanzt hat ??).

Für eine erfolgreiche Ernte ist ein gutes Substrat, qualitative Saatkartoffeln, regelmäßig wässern und der Standort wichtig. Der Standort sollte sonnig, aber windgeschützt sein. Bei uns standen die Säcke beim Kompost. Erstes war es dort ziemlich sonnig und windgeschützt. Außerdem haben sie dort einen festen Stand. Alles sollte möglichst gerade und stabil stehen. Denn sonst besteht die Gefahr, dass alles umkippt und das wäre ja schade.

Alle Faktoren wurden berücksichtigt und nun hieß es warten auf die Ernte. Die Dank einer Taschenöffnung an der Seite einfach abläuft. Einfach die Tasche öffnen und nach den Kartoffeln graben. Es ist eine spaßige Aktion!

Leider haben sich die Kartoffelpflanzen nach einen guten Wuchs, nicht weiter entwickelt. Sie fingen an zu verwelken. Die Ursache ist uns unklar. Was nun? Erstmal haben wir es weiter beobachtet. Nach einer gewissen Zeit war keine Kartoffelpflanze mehr da. Sie sahen aus, wie einfache Säcke mit Erde. Also wurde beschlossen, dass wir schauen, ob überhaupt Kartoffeln gewachsen sind. Tatsächlich konnten wir Kartoffeln ernten. Waren zwar klein, aber lecker!

Im nächsten Gartenjahr werden garantiert unsere Kartoffeln aus Säcke kommen. Eure Sandra