Buntnessel und ich, eine Traumbeziehung!

Der Titel ist sehr gezielt gewählt. Denn ich und die Buntnessel mögen uns sehr gerne. Eine Sommerbepflanzung ohne die Buntnessel wird es bei mir nicht mehr geben.

In vielen Sommerkombinationen gehört sie einfach als Blattschmuckpflanze dazu. Durch ihre unterschiedlichen  Blattfarben (ist sortenabhänig, welche Farbe das Blatt hat) kann man sie gut in die Sommerbepflanzung einbauen. Die Harmonie der einzelnen Pflanzen sollte aber dabei gut abgestimmt sein. Man möchte ja nicht, dass die Buntnessel die anderen Pflanzen in den Hintergrund schiebt.

Besonders die zweifarbigen Blätter der Buntnessel haben es mir angetan.

Ich habe in einer Ampel eine Fuchsie mit rot, lila Blüten zusammen mit einer Art Silberregen und einer Buntnessel mit grünen, lila Blätter gepflanzt. Dadurch spiegelt sich das Lila der Fuchsie in der Buntnessel wieder. Es wirkt alles aufeinander abgestimmt. Keiner der Pflanzen wird verdrängt, sondern sie spielen miteinander und das ist sehr wichtig, wenn die Buntnessel als Blattschmuckpflanze eingesetzt wird.

Welche Ansprüche benötigt die Buntnessel?

Die Buntnessel braucht einen halbschattigen Standort und mag keine Staunässe. Eine ausgelichene Wasserzufuhr wird angestrebt. Das Substrat sollte locker und durchlässig sein. Am besten verwendet man eine gute Blumenerde, die alle Ansprüche erfüllt und ein gutes Nährstoffangebot liefert. Einmal die Woche verträgt die Buntnessel eine Düngerabe.

Wenn die Buntnessel zu sehr in die Höhe wächst, waas ssie sehr gerne tut. Dann kann man die obere Spitze mit einer scharfen Schere zum nächsten Augenpaar entfernen. Das Schnittgut könnt ihr in ein Glas mit Wasser stellen und bewurzeln lassen. So sorgt ihr für eine neue Buntnessel.

Leider ist sie nicht winterhart. Das bedeutet, bei Frost wird sie euch kaputt gehen. Deswegen rate ich euch, sie als Steckling in der Wohnung für das nächste Gartenjahr zu kultivieren.

Ich liebe diese einzigartige Blattschmuckpflanze und kann nur empfehlen sie in eure Bepflanzungen im Sommer mit zu integieren. Eure Sandra

Meine Frühlingsfavoriten!

Während ich diesen Beitrag verfasse, sitze ich auf der Terrasse und genieße die Sonne. Mein kleiner Sohn spielt im Sandkasten.  Ein herrlicher Tag mit tollem Frühlingswetter.

Viele Frühjahrsblüher sind in diesem Jahr auf meiner Terrasse zu entdecken. Neben den klassischen Stiefmütterchen und Hornveilchen wollte ich abwechslungsreiche Highlights setzen. Diese Highlights möchte ich euch gerne vorstellen. Sie werden sich im nächsten Frühjahr wieder auf der Terrasse ein Platz finden 

Die Frühlingszwerge!

Die Überschrift passt sehr schön zu den kleinen Zwiebelblüher, die auf meiner Terrasse einen Platz im Kübel und Beet gefunden haben. Bereits im letzten Frühjahr gab es ein kleines Meer aus Tulpen.  Dieses Mal wollte ich noch Narzissen,  Muscari und  ein absolutes Highlight sind die Scilla. Ich mag ihre Sternenhimmel und die blaue Blüte, die zwar zart aber sehr intensiv ist.  Einige Blumenzwiebeln hab ich bereits im Herbst gesetzt.  Andere sind vorgezogen gewesen aus einer Gärtnerei. So das keiner auf Tulpen, Narzissen oder Scilla verzichten muss. Ihr könnt so eure Kübel sehr schön in Frühlingsstimmung setzen. 

Ranunkeln erzeugen ein farbliches Feuerwerk im Beet und Kübeln.

Ranunkeln gibt es in vielen Farbvarianten, dass sie auf gar keinen Fall auf meiner Terrasse fehlen dürfen.  Besonders die zweifarbige Blüte hat es mir angetan. Ein Feuerwerk im Beet, sowie im Kübel. Natürlich musste die Blüte in meinen Lieblingsfarben sein.

Moossteinbrech, eine Staude für Bienen!

Der Moossteinbrech steht in voller Blüte und bietet für Bienen und Co. eine echte Nahrungsquelle. Das flache Mooskissen mit den überragenden Blüten harmoniert sehr gut und darf auf keinen Fall im Staudenbeet fehlen. Den Kunden empfehle ich es sehr gerne, weil es nicht nur in Beete gut passt, sondern auch im Balkonkasten.

Es sind abwechslungsreiche Frühlingsblüher dabei und es muss nicht immer nur Stiefmütterchen und Hornveilchen sein. Eure Sandra

Frühjahrsblüher: Primel

Die Primel ist eine beliebte Frühlingsblume im Topf. Es gibt über 500 Arten der Primel. Seit meiner Kindheit begleitet mich die Primel im Frühling. Ihre Farbvielfalt hat sich in den letzten Jahren deutlich erweitert. Neben den klassischen Farben gibt es immer wieder neue Farbkombinationen.

Die Primel gehört zur Pflanzenfamilie der Primelgewächse (Primulaceae) und sie ist auf der Nordhalbkugel verbreitet. Im deutschsprachigen Raum ist ihr Trivialname Schlüsselblume. Bei uns ist sie eher als Topfpflanze bekannt, gleichzeitig ist sie eine sehr ausdauernde Wild-und Gartenstaude.

Blüte:

Ab Februar zeigt die Primel ihre Blüte und blüht anschließend in den Mai hinein. Die Blüte der Primel besteht meist aus eng einander sitzenden kleinen Blütenständen.

Je nach ihrer Art ähneln sie einer Dolde, einer Rispe oder einer Traube.

Die Blüten sitzen an einem bis zu 25cm hohen behaarten Stängel.

Durch ihre große Formen- und Farbvielfalt lassen sie sich herrlich mit anderen Pflanzen kombinieren. Sogar mit Kräutern und Salatpflanzen.

Bekannte Arten:

  • Kissenprimel (Primula vulgaris)
  • Rosenprimel (Primula rosea)
  • Kugelprimel (Primula denticulata)
  • Becherprimel (Primula obconica)
  • Etagenprimel (Primula bulleyana)

Blätter:

Die Blätter der Primel sehen je nach Art unterschiedlich in ihrer Musterung aus. Durch ihren kräftigen Grünton harmonieren sie ansehnlich mit der Blüte. Sie passen einfach zusammen. An ihrer grundständigen Rosette sind die Laubblätter angeordnet. Ihre Blattspreite kann lineal, langzettlich oder keilförmig verlaufen, dies hängt von er Art der Primel ab.

So sieht das Blatt der Kissenprimel aus.

Pflege:

Für einen optimalen Wuchs der Primeln benötigt ihr einen nährstoffreichen Boden und diesen gut feucht halten, gleichzeitig nicht zu nass. Ansonsten besteht die Gefahr der Staunässe und das mögen die Primeln nicht. Die Primel braucht keine nötigen Düngergaben. Die Nährstoffe, die im Boden vorrätig sind, reichen der Primel völlig aus.

Sie wächst gerne im Halbschatten. Trockenheit und volle Sonne sollten unbedingt vermieden werden.

Damit die Primel ihre Pracht dauerhaft leuchtet, solltet ihr abgeblühte und beschädigte Teile entferne und in regelmäßigen Abständen ausputzen.

Krankheiten und Schädlinge:

Die Primel ist anfällig für den Grauschimmelpilz, der auftreten kann, wenn die Primel sehr nass gehalten wird oder die Luftfeuchtigkeit sehr hoch im Raum ist. Der Grauschimmelpilz zeigt sich durch einen grauen pelzigen Belag im Inneren der Primel oder bei sehr starken Befall sieht man ihn auch an den Blüten.

Außerdem können Blattläuse und Spinnmilben auftreten.

Eure Sandra

Schneeheide- Blüten im Winter

Schnee überall…und die Schneeheide öffnet ihre Blüten. Treffener kann man es wahrscheinlich nicht beschreiben. Daher passt ein Beitrag über die Schneeheide treffend!

Ihr Blüten sind sehr zart. Sie ist eine Staude, die im nächsten Jahr wieder blüht. Ihr Blütenschmuck bietet reichhaltigen Nektar und Pollen für die Insekten und Bienen.

Ihre Blühzeit beginnt jetzt im Februar und wird im April enden. Dadurch kann die Schneeheide sehr schön mit den Frühjahrsblühern kombiniert werden. Aber auch mit Winterblühern entstehen schöne Blumenarrangements.

Zusammen mit der Traubenheide und kleinen Koniferen kommt die Schneeheide mit weißen Blüten sehr gut zur Geltung!

Die Blüten sind in Rispen angeordnet. Ihr Aussehen erinnert an eine Glocke. Dadurch das sie nicht gefüllt ist, eignet sie sich für bienenfreundliche Bepflanzungen. In vielen Gärtnereien gibt es mit weißen oder lila Blüten.

Das Blattwerk ist nadelförmig und Schmallineal. Diese nadelförmigen Blätter zeigen einen kräftigen, dunkelgrünen Farbton. Dadurch sind sie sofort zu erkennen.

Habt noch eine schöne winterliche Zeit! Eure Sandra

Die blühenden Gehölze für Bienen und Co. im Winter!

Blüten im Winter? Klingt irgendwie komisch. Aber es gibt Gehölze, die zeigen im Winter erst ihre Blüten und erst später dann ihre Blätter. Die winterlichen Blüten sind unterschiedlich schön und geben jeden Garten einen schönen farbigen Akzent. Von Gelb bis hin zum zarten Rosa!

Der Winterjasmin!

Der Winterjasmin ist ein winterliches Highlight im Garten. Besonders durch seine gelbe Blüten leuchtet es im Garten an einem roten Gestell und geben einen ordentlichen farblichen Kontrast. Ein wahrer Hingucker in dieser Jahreszeit. Die Blüten sind nicht gefüllt, wodurch es eine kleine Nahrungsquelle für die Insekten bildet. Was auch im Winter sehr wichtig ist.

Zaubernuss, ein Feuerwerk!

Die Blüte der Zaubernuss setzt einen atemberaubenden Akzent. Ihre Blüte sieht aus, wie ein kleines Feuerwerk. Am besten gefällt mir die Blüte bestehend aus Rot und Gelb. Sie passt sehr gut in den Winter. Wie bereits der Winterjasmin ist auch die Zaubernuss eine wichtige Nahrungsquelle für Bienen und Insekten.

Die Zaubernuss (Foto im Gartencenter Villmann in Hannover- Engelbostel entstanden)

Der bekannte Viburnum!

Eine bekanntes Wintergehölz ist der Schneeball (Viburnum). Er ist sehr bekannt und manchmal sieht man auch in der Natur. Die Blüten sind bei vielen Arten Rosa. Sie sind sehr zart und auch nicht gefüllt. Eine weitere Nahrungsquelle für unsere kleinsten Lebewesen. Die Vielfalt an Sorten des Viburnum ist zahlreich. Ich bin jedesmal erstaunt eine neue Sorte in der Baumschule zu entdecken.

Ein Schneeball in voller Blüte. (Foto im Gartencenter Villmann entstanden)

Die winterlichen Gehölze bringen Farbe in den schlafenden Garten und gleichzeitig bieten sie Nahrung für die Insekten und Bienen im Winter. Natürlich gibt es die Gehölze auch für den Balkon oder Terrasse. Eure Sandra