Die blühenden Gehölze für Bienen und Co. im Winter!

Blüten im Winter? Klingt irgendwie komisch. Aber es gibt Gehölze, die zeigen im Winter erst ihre Blüten und erst später dann ihre Blätter. Die winterlichen Blüten sind unterschiedlich schön und geben jeden Garten einen schönen farbigen Akzent. Von Gelb bis hin zum zarten Rosa!

Der Winterjasmin!

Der Winterjasmin ist ein winterliches Highlight im Garten. Besonders durch seine gelbe Blüten leuchtet es im Garten an einem roten Gestell und geben einen ordentlichen farblichen Kontrast. Ein wahrer Hingucker in dieser Jahreszeit. Die Blüten sind nicht gefüllt, wodurch es eine kleine Nahrungsquelle für die Insekten bildet. Was auch im Winter sehr wichtig ist.

Zaubernuss, ein Feuerwerk!

Die Blüte der Zaubernuss setzt einen atemberaubenden Akzent. Ihre Blüte sieht aus, wie ein kleines Feuerwerk. Am besten gefällt mir die Blüte bestehend aus Rot und Gelb. Sie passt sehr gut in den Winter. Wie bereits der Winterjasmin ist auch die Zaubernuss eine wichtige Nahrungsquelle für Bienen und Insekten.

Die Zaubernuss (Foto im Gartencenter Villmann in Hannover- Engelbostel entstanden)

Der bekannte Viburnum!

Eine bekanntes Wintergehölz ist der Schneeball (Viburnum). Er ist sehr bekannt und manchmal sieht man auch in der Natur. Die Blüten sind bei vielen Arten Rosa. Sie sind sehr zart und auch nicht gefüllt. Eine weitere Nahrungsquelle für unsere kleinsten Lebewesen. Die Vielfalt an Sorten des Viburnum ist zahlreich. Ich bin jedesmal erstaunt eine neue Sorte in der Baumschule zu entdecken.

Ein Schneeball in voller Blüte. (Foto im Gartencenter Villmann entstanden)

Die winterlichen Gehölze bringen Farbe in den schlafenden Garten und gleichzeitig bieten sie Nahrung für die Insekten und Bienen im Winter. Natürlich gibt es die Gehölze auch für den Balkon oder Terrasse. Eure Sandra

Wintergemüse: Feldsalat

Feldsalat und Winter das passt. Kein anderes Gemüse trotzt der Kälte so, wie der Feldsalat. Man kann ihn nicht nur im Hochbeet oder Gemüsebeet säen, sondern in Töpfe und Schalen auf der Terrasse/ Balkon. Bei mir darf im Winter der Feldsalat nicht fehlen. Er ist der kleine König unter den bekannten Wintersalaten!

Kultivierung:

Als typische Herbstkultur wird der Feldsalat von Juli bis September ausgesät, um ihn bis zum Frühjahr ernten zu können. Er kann aber gut über das gesamte Gartenjahr kultiviert werden. Aber vorsichtig bei einer Außentemperatur von 20°C keimt er sehr unregelmäßig, denn er mag es lieber kühler.

Der Feldsalat benötigt nur wenig Wurzelraum, weshalb er für den Anbau in Töpfe sich gut geeignet. Die Ansprüche an Erde, Topf und Pflege sind so gering, dass ihr ohne großenzeitlichen Aufwand die Kultivierungvon Feldsalatbeginnen könnt. Da er wenige Nährstoff als Schwachzehrer benötigt, reichen die Nährstoffreste der Vorkultur völlig aus. Keine neue Erde verwenden, sondern die alte vorhandene in dem Topf, Beet …

Ihr könnt den Feldsalat ausäen oder gekaufte Jungpflanzen einpflanzen.

Bis zur vollständigen Blattrosette dauert es in der Regel 8-9 Wochen. Wer frühzeitiger den Feldsalat ernten möchte, empfehle ich den Kauf von vorgezogen Jungpflanzen (einige Gartencenter bieten sie mittlerweile an). Ich verwende vorgezogen Jungpflanzen jetzt schon das zweite Jahr und bin sehr zufrieden mit dieser Entscheidung. Die Ernte war sehr ergiebig.

Coole Ernte!

Der Feldsalat ist frosthart. Er verträgt bis über -15°C. Sogar bei einer Außentemperatur von 5°C keimt der Feldsalat noch. Die Ernte von Feldsalat bitte erst in den Mittagsstunden vornehmen, denn morgens ist er noch reichlich feucht und wird dadurch sehr schnell matschig.

Was schiefgehen könnt:

Leider ist der Feldsalat anfällig für Falschen Mehltau. Auf den Blättern bildet sich ein weißer mehlartiger Belag. Extremes Auftreten kommt vor, wenn die Luft feucht-warm ist. Daher verwendet besonders für den Anbau im Gewächshaus und Frühbeet resistente Sorten zum Beispiel die Sorte ‚Vit‘ und lasst genügend Abstand zwischen den einzelnen Pflanzen.

Eure Sandra

Der Herbst, meine Lieblingsjahreszeit!

Ich liebe den Herbst, mit all seinen Facetten. Die Spaziergänge in der herbstlichen Sonne sind ein absolutes Muss. Alle warmen Farbtöne kommen zur Geltung und die leichte Kälte (okay, es ist noch angenehm mild, vielleicht auch zu warm?) kann man intensiv genießen.

Die Natur bereitet sich auf den bevorstehenden Winter vor, aber lässt uns an ihren Wandel eindrucksvoll dran teilnehmen. Das herabfallende Laub lädt Kinder zum Spielen ein. Laub schießen oder einfach nur die Blätter anschauen, ist ein großer Spaß. Äste werden zum Basteln gesammelt….toben im Wald alles kann man sehr schön im Herbst beobachten. Mich erfreut es immer wieder, da ich selber Mama bin und mein Sohn auf Erkundungstour geht.

Man sieht sehr schön, an den Bäumen und Sträuchern, die neuen Knospen für das nächste Jahr. Es erstaunt mich immer wieder! Erst verliert der Baum oder der Strauch seine Blätter, aber im selben Augenblick kommen die neuen Knospen zum Vorscheinen. Dies wird im Herbst besonders deutlich.

Der Herbst strahlt auf seine Weise eine enorme Wärme aus. Ich fühle mich sehr wohl, wenn ich an der frischen herbstlichen Luft bin. Eine beruhigende Wirkung! Dieses Gefühl hab ich nur im Herbst.

Eure Sandra

Mein erster Herbst im Waldgarten!

Der Sommer im Waldgarten liegt eine gewisse Zeit zurück. Es war meine erste Saison als Gärtnerin im Wald. Ich habe noch keine Ideen oder Pläne für die nächste Gartensaison im Wald geplant/ entwickelt. Wenn es soweit ist, schreibe ich garantiert einen schönen, Ideenreichen Beitrag dazu.

Nun erstmal hat der Herbst den Waldgarten im Griff. Es entstehen die unterschiedlichen Farbintensitäten im gesamten Garten. Zwar ist es kühl, aber durch die Herbstsonne kommt eine herbstliche Wärme rüber, die sehr angenehm und entspannend ist. Nur für ein paar Stunden entflieht man den Stress aus dem Alltag. Auszeit im Wald!

Besonders erfreut mich zu sehen, wie sich die Pflanzen alle so entwickelt haben. Es sind Stauden, die sich gut mit den gegebenen Waldboden arrangiert haben und in Zukunft auch werden. Die Farbintensität ist jetzt im Herbst auf besondere Weise irgendwie stärker. So jedenfalls mein persönliches Empfinden!

Der Geruch ist im Wald besonders herbstlich. Die Feuchtigkeit und der beginnenden Zersetzungsprozess liegt in der Luft. Das Durchatmen und diese Gerüche aufnehmen ist total herrlich. Eine Art Waldbaden! Jeder Trend muss ausprobiert werden!!

Warum gefällt mir der Herbst der Waldgarten so gut?

Es passt einfach alles zusammen. Die Herbstsonne, die alles anstrahlt, die Stauden, die sich langsam in die Winteruhe setzen und noch viele Eindrücke mehr. Das ganze Zusammenspiel bildet einen stressfreien Moment! Eure Sandra

Ein trostloser Sichtschutz wird zum Vertikal Garten!

Die linke Abgrenzung zum Nachbarn ist eine einfache, langweilig Wand und wirkte bereits in der letzten Gartensaison als Trostlos. Im unteren Bereich sind drei schöne Terrakotta-Kästen, die sehr gut in das gesamt Bild der Terrasse passen. Zusätzlich sind zwei kleine Erhöhungen geschaffen wurden, die für zauberhafte Blumenarrangement genutzt werden.

Aber die trostlose Wand gibt dem gesamt Bild einen traurigen Anblick. Das wollte ich unbedingt ändern in dieser Gartensaison. Außerdem besteht somit die Möglichkeit noch mehr schöne Blumen/Kräuter auf der Terrasse zu kultivieren.

So sah der Sichtschutz im April aus!

Nach einigen Überlegungen stand fest, wie mein Vertikal Garten aussehen soll. Es wurde ein Gitter befestigt, wo ich die Töpfe und einen Balkonkasten befestigen konnte. Ein Balkonkasten fand im oberen Bereich seinen Platz. Darunter platzierte ich die entsprechenden Töpfe. Der Balkonkasten würde mit sommerlichen Blumen bepflanzt. In die bunten Töpfe zogen Kräuter ein. Eine perfekte Kombination!

Die Ansicht im Mai und den kompletten Sommer über!

Für die erste Saison im Bereich des vertikal gärtnern war es gut. Während der Gartensaison sind einige Problematiken aufgefallen, die ich so nicht kommen gesehen habe. Aber aus den Problemen werden neue Lösungen gefunden. Zum Beispiel ist der Balkonkasten zu schwer geworden im oberen Bereich oder das Gießen war nicht optimal, wie es sein sollte.

Jetzt im Herbst/ Winter hängen kleine Körbe mit Herbstpflanzen dran und mit einer Lichter sollen sie abends angestrahlt werden. So der Plan!

Plan für die nächste Gartensaison!

Ich entwickle für die Gartensaison 2021 bereits ein Plan für meinen Vertikal Garten. Erstmal möchte ich den Blumenkasten wieder einsetzen. Er soll im unteren Teil seinen Platz bekommen und Salat/Spinat werden angepflanzt/gesät. Im oberen Bereich werden die Körbchen mit jahreszeitlichen Pflanzen ihren Platz finden. Ob ich im Sommer dort mit Lichtelementen arbeiten werde, weiß ich noch nicht. Sicher kommt noch eine entsprechende Dekoration hinzu. Bin schon gespannt auf die Gartensaison 2021 im vertikal gärtnern!

Tipp!

Viele von euch haben nur wenig Platz für ein attraktives Blumenmeer und durch das Vertikal gärtnern können einige Blumen trotzdem auf den kleinen Raum angebaut werden. Natürlich nicht Blumen, sondern auch Kräuter und Gemüse! Viele Gartencenter bieten eine attraktive Auswahl an Gefäßen, die für das Vertikal gärtnern geeignet sind. Aber auch alte Plastikflaschen, Milchtüte oder sogar alte Handtaschen lassen sich zu Pflanzgefäße umfunktionieren. Wo man sie dran hängt, ist abhängig welche Möglichkeiten man hat. Ein Gitter an der Wand, Balkonbrüstung oder eine Leiter können bestückt werden. Da ist der Ideenfindung keine Grenze gesetzt!

Eure Sandra