Buchrezension: Katrin Lugerbauer: Schattenstauden, Die Dunkle Seite Ihres Gartens!

Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung für den Ulmer Verlag. Anmerkung: Alle Bilder wurden von Sandra Harmel fotografiert und bearbeitet.

In fast jedem Garten gibt es Ecken, wo kaum oder fast keine Sonne hinkommt. Oft werden diese Ecken vergessen. Dabei gibt es für diese dunklen Bereiche eine Vielzahl an Ideen und Pflanzen. Damit ihr eine Gestaltungsidee bekommt, kann euch dieses Gartenbuch eine Hilfe sein. Es spricht genau solche Ecken im Garten direkt an.

Das Beet unter dem Flieder liegt im Schatten und gehört somit zu den dunklen Seiten des Gartens!

Inhalt des Buches:

Das Gartenbuch „Schattenstauden, Die dunkle Seite ihres Gartens“ beschäftigt sich mit der Thematik, dass schattige Ecken im Garten auch attraktiv gestaltet werden können. Es gibt viele Ideen und Pflanzenbesschreibungen.

Aufbau:

Das Buchformat ist sehr untypisch für ein Gartenbuch, macht aber den Leser sofort aufmerksam. Die Gestaltung des Buchcovers wurde schlicht gehalten, bringt aber der Buchtitel wird dadurch verstärkt in den Vordergrund gebracht.

Gleich der Buchrückentext spricht direkt die Problematik an und gibt so erste Eindrücke vom Buch an den Hobbygärtner weiter.

Die Struktur des Inhaltsverzeichnis ist hervorragend und mit den entsprechenden Bildern untermalt. Es zeigt sofort, dass das Buch mit viel Liebe zum Detail entstanden ist.

Das gesamte Bildmaterial ist atemberaubend. Jedes Blatt oder Blüte ist klar zu erkennen. Alles passt sehr gut zusammen, vom Text bis zum Bild.

Über das Buch: Mein persönlicher Eindruck!

Die gesamten Kapitel sind geordnet von der Autorin ausgewählt wurden. Von der Erklärung bis hin zur jahreszeitlichen Bepflanzung sind alle Themengebiete abgedeckt. Man merkt schnell, dass die Autorin sich intensiv mit der Thematik der Schattenstauden beschäftigt hat. Das Vorwort ist sehr persönlich verfasst und mit der eignen Erfahrung der Autorin versehen. Ein gelungener Einstieg in eine komplexe Thematik! Die Gliederung der einzelnen Themenabschnitte ist gut gelungen, so dass eine gute Struktur innerhalb des Buches sichtbar ist.

Bereits die ersten Seiten sind interessant zu lesen und macht neugierig auf das gesamte Buch. Alle Texte werden durch schöne, detaillierte Bilder mit den passenden Bildtexten unterstützt.

Die Texte sind gut zu lesen, ohne das komplizierte Fachbegriffe auftauchen. Zwischen den Zeilen kommen die persönlichen Erfahrungen der Autorin zur Geltung, was dem Buch eine gewisse Leidenschaft der Autorin deutlich macht. Der Leser wird direkt angesprochen.

Das Kapitel zur Kultivierung der Schattenstauden enthält alle nützlichen Informationen. So dass auch Gartenneulinge perfekt in das Abenteuer Schattenstauden starten kann.

Besonders gut finde ich, dass auf die Problematik mit der Witterung eingegangen wird. Dieser entscheidende Faktor entscheidet, ob eine Staude an dieser Stelle wächst oder man sich für eine andere entscheiden muss.

Die vorgeschlagenen Beetideen wurden umfassend beschrieben und grafisch dargestellt. So bekommt man gut eine Vorstellung, wie so ein Beet im Schatten aussehen könnte.

Fazit:

Ein gelungenes Gartenbuch, welches dazu anregt, schattige Beete zum Leben zu wecken. Die Stimmigkeit der einzelnen Kapitel passt hervorragend zusammen.

Eure Sandra

Flieder, Omas Liebling!

Meine Oma wäre heute 90 Jahre alt geworden. Daher möchte ich ihr diesen Beitrag widmen. Schon seit meiner Kindheit steht der lila farbende Flieder bei uns im Garten und es ist jedes Jahr ein Highlight, wenn er blüht.

Sein gesamtes Erscheinungsbild ist einzigartig. Die vielen kleinen zusammensetzten Blüten in Lila und passend dazu die herzförmigen, dunkelgrünen Blätter bilden ein harmonisches Pflanzengebilde. Ich kann gut nachvollziehen, warum der Flieder Omas Lieblingspflanze war. Es gibt nicht viele Pflanzen, die mich seit der Kindheit im Garten prägen (Ausnahme die Tagetes).

Der erste Gang, wenn ich in den Garten komme, geht fast immer zum Flieder und somit bin ich in Gedanken bei meiner Oma und das ist ein schönes Gefühl. Natürlich muss ich schauen, ob er noch nicht blüht. Es ist wie ein kleiner Wettlauf mit der Zeit. Meine Oma wollte gerne, dass der Flieder zu ihrem Geburtstag blüht. So weit ich mich erinnern kann, hat er noch nie an Omas Geburtstag blüht. Entweder davor oder kurz danach! Auch zu ihrem heutigen Geburtstag ist er bereits in voller Blüte, aber zum Glück noch nicht am Verblühen.

Nicht nur sein Erscheinungsbild ist sehenswert, auch sein Duft verzaubert unseren Garten. Aber nicht nur wir mögen den Flieder, sondern von den Wildbienen und Co. wird er gerne besucht. Es ist immer ein wahres Schauspiel. Ein absolutes Highlight im gesamten Garten!

Der Flieder gehört zum Garten, wie wir! Egal, wann er blüht! Wir pflegen ihn weiter in Gedenken an meine Oma, die den Garten nicht nur gepflegt, sondern gelebt hat zusammen mit Opa!

Eure Sandra