Ohne Rote Beete geht es nicht!

Ein Garten ohne Gemüse-Anbau ist für mich unvorstellbar. Früher wurde das Gemüse auf den zahlreichen Ackerflächen angebaut, heutzutage findet er in unseren Hochbeeten statt. Es wird viel experimentiert, aber ein Gemüse darf auf keinen Fall fehlen…..Die Rote Beete!

Meine Großeltern haben bereits Rote Beete kultiviert und geerntet, verarbeitet. Ich mag sie sehr und darf daher im Garten nicht fehlen. Manche Erinnerungen aus Kindertagen müssen erhalten bleiben. Daraus ergab sich auch mein Logo.

Das Kultivieren der Roten Beete ist nicht schwer. Sie kann sogar im Topf auf dem Balkon oder auf der Terrasse angebaut werden. Wir pflanzen sie direkt ins Hochbeet. Das Saatgut kann direkt in die Erde gesät werden oder man kauft sich aus den Fachhandel vorgezogene Jungpflanzen. Ich habe in diesem Jahr die Rote Beete in Töpfe vorgezogen, weil im letztem Jahr die direkte Ausaat geklappt hat. Mit den vorgezogen Jungpflanzen hat es hervorragend geklappt und alle Pflanzen sind angewachsen.

Ich finde alleine die Farbe der Blätter und auch die Frucht bilden ein Highlight in unseren Hochbeeten und damals auf den Ackerflächen. Meinen Großeltern war garantiert das Aussehen gar nicht wichtig,  sondern der Geschmack und das was auf dem Teller ist. 

Der Geschmack der Roten Beete ist erdig und das mag nicht jeder. Mit den passenden Zutaten lässt sich die Rote Beete in ein absolutes geschmackvolles Essen. Ihre Vitamine tun der Seele gut. Besonders aus dem eigenen Garten. Ich freue mich jetzt auf die Ernte und das Zubereiten. Eines meiner vielen Gartenhighlights in der Gartensaison.

Eure Sandra

Alles Minze, oder was….

Kräuter sind bei mir mir in jeder Gartensaison top aktuell. Ich mag die Gerüche und ihren Geschmack in den verschiedenen Gerichten. Eine regelmäßige Ernte gibt es bei mir nicht. Ich lasse sie wachsen, damit sie zum Blühen kommen und die Bienen auch was von den Kräutern haben (Hinweis: siehe Beitrag: „Bienen mögen Kräuter“).

In dieser Gartensaison beschäftige ich mich ein wenig mit der Minze und bin erstaunt, wieviele unterschiedliche Arten/ Sorten es von der Minze gibt.

Bis jetzt habe ich immer nur die Pfefferminze in einem Topf kultiviert und verwendet. Es ist interessant zu sehen, wie dauerhaft sie austreibt, auch wenn man sie ratikal zurück schneiden muss.

Die neuen Triebe der Pfefferminze sind bereits kräftig am Austreiben. Für die nächste Ernte!

Der Geruch der Pfefferminze ist sehr aromatisch und bereits beim Zerreiben der Blätter gibt er sein Aroma ab. Ich verwende ihn für das aromatisieren von Tee oder Cocktails. Einfach erfrischend und lecker. Auch ein toller Bienenmagenet, wenn sie blüht.

Neben der klassischen Minze wachst in einen anderen Topf die Schokoladen-Minze. Ihr Aroma ist minzig mit einem Hauch von Schokolade. Das Blattwerk ist dunkel-grün und man erkennt dadurch den Unterschied zu der klassischen Minze. Die Schokoladen- Minze kann man sehr schön bei Desserts oder Cocktails eingesetzt werden.

Wer gerne einen intensiven Minzgeschmack in Cocktails liebt, für den empfehle ich das Kultivieren von einer Cocktail-Minze. Ihr Aroma ist ziemlich intensiv und gibt den Cocktail den minzigen Geschmack, den man benötigt. Sie sieht ähnlich aus, wie die Pfefferminze.

Natürlich gibt es noch mehr Arten der Minze, zum Beispiel Bananen- Minze oder Hugo-Minze ….Aber egal, welche Minze man anbaut. Ihre Wuchskraft ist unglaublich und auch die unterschedlichen Aromen sind einzigartig.

Vielleicht zieht die ein oder andere Minze noch auf meine Terrasse. Die Gartensaison ist ja im vollen Gange. Eure Sandra

Die Gartenaufgabe im Juli!

Sonne, Regen und Gewitter der Juli verspricht abwechslungsreiches Wetter. Nicht jeder mag diese Abwechslung im Sommer. Für die Pflanzen eine echte Herausforderung. Ich merke es im Garten, auf der Terrasse und auch im Waldgarten. Trotz allem gibt es garantiert die ein oder andere Gartenaufgabe, die ihr erledigen könnt.

Bei heißen Temperaturen, denkt ans regelmäßige Gießen. Einige Pflanzen, wie Oleander oder Engelstrompeten brauchen reichlich Wasser. Ihr könnt bei ihnen gerne im Untersetzer Wasser stehen lassen. Sie freuen sich darüber. Sommerblumen, die in ihren Töpfen solltet ihr öfter kontrollieren, ob ausreichend Wasser vorhanden ist.

Sommerblumen in Übertöpfe sehen dekorativ aus. Regelmäßige Kontrolle, ob sie Wasser brauchen oder nicht.

Eure Sommerblumen, Kräuter, Gemüse oder Obst mindestens einmal die Woch mit einem Flüssigdünger versorgen. Sie erfreuen uns mit zahlreichen Blüten und Früchten.

Bis Mitte Juli können noch Erbsen und die letzten Buschbohnen direkt in Beet oder Hochbeet gesät werden. Die ersten Wintergemüse- Sorten werden gepflanzt oder direkt ausgesät. Zum Beispiel verschiedene Salate oder der erste Spinat oder Grünkohl. So kann Gemüse bis weit in den Herbst ernten.

Die ersten Erbsen sind geerntet und vernascht wurden.

Alle Frühjahrsblüher wie zum Beispiel Akelei fangen mit der Samenreife an. Wer mag und Saatgut sammeln möchte, kann jetzt damit beginnen. TIPP: Bastelt schöne Tüten oder Gläser für euer gesammeltes Saatgut. Mit Kindern ein tolles Vergnügen.

Genießt euren Sommer und euren Garten! Die nächsten Gartenaufgaben erscheinen im August. Eure Sandra

Ein Gemüsekübel für Kinder!

Gärtnern mit Kindern macht mir besonders Spaß. Die Kinder sollen sehen, wie Blumen, Gemüse und Obst im Garten/Balkon oder Terrasse angepflanzt, wachsen und geerntet werden (hoffentlich besteht die Möglichkeit, ansonsten können Gemeinschaftsgärten in euer Stadt eine Alternative bilden). Besonders der Anbau und das Ernten von Gemüse finde ich sehr wichtig. Mein Sohn ist immer mit einer Freude dabei, seinen eigenen Kübel zu versorgen. Ein schöner Anblick!

Der Gemüsekübel meines Sohnes kurz nach dem Pflanzen.

In diesem Beitrag möchte ich euch gerne, die ein oder andere Anregung oder Idee vermitteln, wie so ein Gemüsekübel aussehen könnte. Genauso,welche Gemüsearten sich besonders gut eignen für den Anbau mit Kindern.

Grundsätzlich muss der Kübel überhaupt nicht groß sein. Es genügt eine minimale Größe von ca.25cm. Wichtig ist, dass er im Boden ein Loch hat, damit das Wasser abfließen kann.

Als Substrat sollten ihr ein gutes Substrat verwenden (bevorzugt Tomaten-und Gemüseerde). Das Befüllen der Erde können die Kinder übernehmen. Mit Erde spielen macht immer Spaß!

Nachdem die Erde in den Kübel gefüllt wurde, kann das Pflanzen beginnen. Für das Bepflanzen eures Gemüsekübels solltet ihr vorgezogene Jungpflanzen aus dem Gartencenter verwenden. So sehen die Kinder gleich, wie das Gemüse aussieht und wie schnell, das Gemüse wächst.

Eine Alternative zu Jungpflanzen ist, dass das Gemüse selber vorgezogenen wurde oder man es direkt in den Kübel sät. Dadurch sehen die Kinder, natürlich gleich, wie eine Pflanze vom Saatkorn zur Pflanze gedeiht. Welche Methode ihr nimmt, entscheidet ihr zusammen mit den Kindern am besten.

Eine Kombination aus beiden ist sicher eine gute Alternative.

Welche Gemüsearten sind besonders gut geeignet?

  • Bohnen
  • Salat
  • Tomaten
  • Mangold
  • Spinat
Balkon Tomaten lassen sich gut im Kübel kultivieren. Ein Highlight für Kinder.

Diese Sorten kultivieren ich und mein Sohn auf der Terrasse an. Natürlich gibt es garantiert noch mehr für den Anbau von Kindern.

Beim Pflanzen des Gemüses helfen die Eltern ausgiebig mit. Es soll ja der ganzen Familie Spaß machen. Nach dem Pflanzen können die Kinder Gießen. Das macht sicher Spaß! Mein Sohn freut sich immer aufs Gießen seines Gemüsekübels.

Macht daraus ein Familienprojekt. Zusammen Pflanzen und Ernten macht Spaß und fördert das Interesse des Kindes am Gärtnern. Eure Sandra

Die Gartenaufgaben im Mai!

Ich freue mich immer, wenn der Mai endlich da ist. Mein Gärtnerherz schlägt dann nochmal ein bisschen höher. Die Frostnächte sind geschafft und im Garten gibt es genug zu tun. Alle vorgezogen Pflanzen dürfen jetzt raus und uns ihre Schönheit zeigen. Welche Aufgaben ihr im Mai gut erledigen könnt, erfahrt ihr in diesem Beitrag.

Durch das Einziehen einiger Zwiebelpflanzen entstehen in den Beeten einige Lücken, die könnt ihr sehr gut jetzt mit Sommerpflanzen füllen. Zum Beispiel mit Wandelröschen oder Tagetes. So entsteht ein durchgehende Blütenpracht im Beet. Achtet ein wenig darauf,dass der Standort und ein einigermaßen gleicher Wasserbedarf der gepflanzten Blumen besteht.

Frühzeitig mit dem Unkraut jäten beginnen. Dadurch wird das Unkraut bereits von Beginn an eingedämpft. Besonders solltet ihr auf Schnellstarter- Unkräuter achten, wie zum Beispiel Vogelmiere. So kann verhindert werden, dass sie zur Blüte kommen und anschließend sich der Samen verbreitet. 

Ab Mitte Mai dürfen dann endlich die kälteempfendlichen Kübelpflanzen, zum Beispiel Orleander und Zitronenbäumchen nach draußen. Damit sie ein ausgewogenes Wachstum schaffen können, einmal die Woche mit einen angepassten Flüssigdünger Gießen.

Allgemeine Pflege der Beete, Kübel und Balkonkästen ist wichtig. Gießen, düngen und die verwelkten Blüten, sowie verfaulte Blätter entfernen, um das Wachstum zu fördern. Mit diesen kleinen Pflegetipps bedanken sich unsere Pflanzen mit einer üppigen Blütenpracht.

Die nächsten Gartenaufgaben gibt es im Juni! Eure Sandra