Mein Hochbeet-Pflanzplan: easy und einfach dargestellt!

Die Pflanzpläne für die Hochbeete sind fertig. In den letzten zwei Jahren haben wir unser Gemüse in einer Art Mischkultur kultiviert. Für uns eine super schöne Kultivierungsart, die auch in diesem Gartenjahr angebaut wird (https://sandrasgartenwelt.blog/2020/07/27/ein-experiment-im-hochbeet-anbau-einer-mischkultur/).

Wie ich eine Mischkultur im Hochbeet plane und was ich dabei beachte, erfahrt hier ausführlich:

Die Hochbeete sind ausreichend vorbereitet (https://sandrasgartenwelt.blog/2021/11/08/die-schichten-des-hochbeetes/) und nun kann die Planung beginnen!

Zu Beginn würde ich euch empfehlen eine Liste anzufertigen, wo ihr alle Gemüsesorten auflistet, die ihr mögt oder eure Kinder möchtet. So verschafft ihr euch einen ersten Überblick.

Jetzt geht es an den Pflanzplan!

Ich zeichne als Erstes die Umrisse des Hochbeetes ein und beschrifte es zum Beispiel: „großes Hochbeet….“ , damit ich nicht mit den Hochbeeten durcheinander komme. Jetzt gucke ich auf meine Pflanzliste und schaue, welche Gemüsearten passen gut zusammen und wie kann ich sie so pflanzen, dass  das komplette Hochbeet genutzt wird. Damit ich die geeigneten Gemüse- Partner finde, nehme ich mir meine Aufzeichnungen des letzten Gartenjahres(https://sandrasgartenwelt.blog/2021/10/21/das-gartentagebuch/) ,sowie eigenes Bildmaterial und das Buch „Mischkultur im Hobbygarten “ zu  Hilfe.

Meine Hilfestellung bei der Entstehung eines Pflanzplanes!

Damit die unterschiedlichen Gemüsearten deutlich im Pflanzplan zu erkennen sind, benutze ich alltägliche Symbol zum Beispiel Kreise und male sie mit bunten Farben ein. Unter die Symbole schreibe ich auch noch die Namen des jeweiligen Gemüses. Dadurch wirkt mein Pflanzplan strukturierter und geordneter. Denn nicht nur ich muss ihn lesen können, auch meine Familie.

Hier eine kleine Liste, welche wichtigen Informationen in einen Pflanzplan gehören:

  • Umrisse des Hochbeetes
  • Welches Hochbeet groß oder klein…
  • Symbole Gemüse zum Beispiel Kreise für Bohnen
  • An welcher Stelle das Gemüse gepflanzt wird
  • Name des Gemüses
  • Evtl. Besonderheiten, welche Kulturfolge
  • Vorkulturen und Nachkulturen

Die Liste lässt sich persönlich noch ergänzen, aber das sind meine persönlichen Daten, die ich für meine Planung anwendete.

Wer es sich leicht machen möchte,  kann sich entsprechende Computerprogramme zu nutzen machen. Ich persönlich mag es gerne alles mit Stiften auf das Papier zu bringen!

Eure Sandra

Salbei und ich, eine neue Freundschaft!

Der Salbei wächst in unserem Kräuterturm seit Jahren. Seit einiger Zeit rückt seine Erscheinung wieder in den Vordergrund. Seine Erscheinung ist mein absolutes Gartenhighlight im Winter. Der Salbei trotz jeden Witterungsverhältnissen und zeigt sich dadurch in den unterschiedlichen Facetten und das liebe ich an ihm.

Seine Größe ist enorm und dadurch nimmt er einen ziemlichen Platz ein. Was insgesamt nicht schlimm ist. Ich finde der Salbei ist eher ein Strauch und keine einzelne Pflanze. Wenn man ins Innere des Salbeis schaut, dann kann man eine sehr schöne Verzweigung sehen und sogar schon die neuen Blatttriebe erkennen. So das bei dem Rückschnitt im Frühjahr, garantiert nichts schief gehen wird und das Wachstum plus Verzweigung sofort wieder einsetzen.

Kleine Pflegeanleitung!

Salbei ist sehr pflegeleicht und für Kräuteranfänger gut geeignet! Besonders Trockenheit macht ihm nichts aus. Er mag es eher trockener, als zu Nass. Daher kann der Boden auch sandige Anteile haben. Seine Position an der untersten Stelle im Kräuterturm wurde aus diesen Gründen gewählt.

Der Standort sollte voll Sonne haben, dadurch bildet sich das typische Salbei-Aroma aus.

Ein wenig Dünger verträgt der Salbei, aber ich finde persönlich brauch er den Dünger nicht. Wenn er alle anderen Bedingungen bekommt, wächst er sehr kompakt.

Verwendung vom Salbei!

Salbei wird hauptsächlich für Tee Zubereitungen verwendet. Aber auch in der Küche findet Salbei bei Fisch- und Fleischgerichten häufig angewendet. Es gibt auch Rezepte, wo der Salbei für die Zubereitung von Bonbons genutzt wird. Klingt spannend und muss sicher mal ausprobiert werden.

Natürlich wird der Salbei vielseitig in der Kosmetik eingesetzt zum Beispiel in Cremes. Der Salbei ist durch seine ätherischen Aromen aus dem Kräutergarten nicht mehr weg zu denken.

In dieser Gartensaison möchte ich mich intensiv mit dem Salbei beschäftigen. Hauptsächlich in seiner Verwendung!

Salbei gehört definitiv in einen Kräutergarten. Ich werde ihn dieses Jahr in den Waldgarten und auf der Terrasse kultivieren. Salbei und ich , dass kann eine gärtnerische Freundschaft werden! Eure Sandra

Gartenblogger- Porträt: Sonja, sieht grün!

Anmerkung: Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit Sonja Di Leo entstanden. Alle Bilder wurden mir von Sonja zur Verfügung gestellt.

Durch das Gartenmagazin „GartenSpass “ hab ich den Gartenblog „Ich seh grün“ von Sonja entdeckt. Ihre Kolumne hab ich sehr gerne gelesen. Seitdem folge ich ihr auf Instagram und lese auch gerne ihren Gartenblog „Ich seh grün „.

(Quelle: Sonja Di Leo, ichsehgrün.de)

Ihre zweite Leidenschaft ist das Fotografieren und das erkennt man in ihren Gartenbildern wieder. Die Bilder sind sehr detailtreu und zeigt wie leidenschaftlich sie beim Fotografieren im Garten ist. Diese Kombination aus Garten und Fotografieren macht ihren Blog und ihren Instagram – Auftritt einmalig.

Gemütliche Terrasse, die zum Entspannen und Genießen einlädt. Jedes Detail der gemütlichen Sitzecke ist deutlich zu sehen. (Quelle: Sonja Di Leo, ichsehgrün.de)

Der Garten von Sonja liegt direkt an Ihrem Haus und wurde mit viel Liebe zum Detail zu einem Gartenparadies gestaltet. In ihren Beeten findet man nur ungefüllte Blüten, damit die Bienen und Insekten Nahrung zur Verfügung haben. Ihre Beete sind jahreszeitlich und Standort gerecht geeignet angelegt, dass es eine Freude ist zu jeder Jahreszeit sie sich anzuschauen. Aber nicht jede Pflanze mag Schatten, diese Erfahrung musste Sonja auch machen. Durch viel Bücher wälzen und Recherchen gelingt ihr eine passende Beetgestaltung.

(Quelle: Sonja Di Leo, ichsehgrün.de)

Wer jetzt denkt, der Garten von Sonja ist fertig und braucht nur Pflege, wird eines besseren belehrt. Sonja findet in regelmäßigen Abständen neue Gartenprojekte, die ich gerne über Instagram verfolge und später auf ihrem Blog nachlese. Da merkt man sofort mit welcher Begeisterung Sonja gärtnert.

Schaut gerne auf ihren Gartenblog und auf ihrem Instagram-Profil. Ich kann ihn euch sehr empfehlen! Eure Sandra

Buchrezension: Heidi Lorey: Gemüse ins Blumenbeet!

Anmerkung: Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung für den Ulmer Verlag. Die Bilder wurden von Sandra Harmel fotografiert und bearbeitet.

So langsam fängt die Beetplanung für die neue Gartensaison an. Viele neue Ideen werden in euren Beetplanungen mit einbezogen. Gemüse zu Gemüse und Blumen zu Blumen ist die bekannte Grundlage der Hobbygärtner. Aber wie wäre es, wenn das Gemüse mit in die Blumenbeete ziehen. Damit die Kombination Gemüse und Blumen auch bei euch gelingt, möchte ich euch das Buch von Heidi Lorey: Gemüse ins Blumenbeet empfehlen.

Inhalt:

Das Buch „Gemüse ins Blumenbeet “ beschäftigt sich mit dem Themenkomplex, dass Gemüse auch in einem Blumenbeet kultiviert werden kann. Es soll inspirierend sein, nur der Standort muss stimmen.

Aufbau des Buches:

Als Erstes fällt auf, dass das Buchcover passend auf den Buchtitel abgestimmt ist. Blumen und Gemüse sind detailliert in Kombination zu sehen. Der Buchrückentext gibt bereits erste Informationen über den Inhalt des Buches wieder. Es macht neugierig auf die komplette Thematik.

Das Inhaltsverzeichnis wurde übersichtlich und strukturiert aufgebaut. So werden einzelne Inhalte sofort vom Leser gefunden. Die gesamte Gestaltung des Inhaltsverzeichnis wurde eher schlicht gehalten, so das die inhaltlichen Themen in den Mittelpunkt gestellt wurden.

Über das Buch: Mein persönlicher Eindruck!

Gleich beim Aufklappen des Buches gibt die Autorin eine Checkliste an den Leser weiter, welche Fragen er sich stellen sollte,um eine Kombination im Beet umzusetzen. Eine sehr gut gelungene Hilfestellung.

Im Vorwort der Autorin wird gleich die Problematik mit Gemüse und Zierpflanzen angesprochen und sie fragt den Leser direkt warum kann man Gemüse und Blumen nicht zusammen anbauen.

Die gesamten Texte im Buch sind sehr gut. Es kommen keine komplizierten Fachbegriffe vor und sie werden von dem Gartenneuling bis zum Profi verstanden. Das Bildmaterial wurde immer passend zum Text ausgesucht. Alles passt sehr gut zusammen!

Im ersten Kapitel wird sehr verständlich erklärt, dass es sehr leicht ist, Gemüse und Blumen zu kombinieren. So wird eine Art Grundwissen dem Leser vermittelt.

Allgemein motiviert die Autorin es immer wieder auszuprobieren. Dies wird beim Lesen der Texte deutlich. Anhand von Beispiel Gärten wird diese Motivation es selber zu probieren noch einmal verstärkt. Dadurch bekommt der Leser eine Art Inspiration.

Die einzelnen Pflanzporträts sind gut aufgebaut und alle wissenswerte Informationen,die der Hobbygärtner dazu benötigt sind aufgeführt. Passend dazu gibt es detaillierte Bilder, wodurch der Hobbygärtner eine Vorstellung bekommt, wie die Blume oder das Gemüse auszusehen hat.

Mein persönliches Fazit:

Im Allgemeinen ein sehr interessantes Gartenbuch! Es motiviert den Hobbygärtner neue Wege in der Beetplanung und Ausführung auszuprobieren. Ich werde sicher selber die ein oder andere Kombination aus Gemüse und Blumen anbauen.

Eure Sandra

Winterliche Schönheiten!

Der Winter ist in den Garten und auf der Terrasse eingezogen. Alles sieht trostlos aus und man kann kaum erwarten, dass es endlich Frühling wird. Wenn die Sonne scheint, es ist kalt gehe ich gerne in den Garten oder mache einen kleinen Terrassenrundgang. Dabei entdecke ich immer wieder winterliche Schönheiten, die einen winterlichen Charme haben. Viele Pflanzen befinden der Winterruhe, aber die Knospen, Früchte, Äste und nicht abgeschnittene Blüten machen unsere Gärten/ Terrassen im Winter zum Highlight!

Eine besondere winterliche Schönheiten ist für mich der verblühte Fuchsschwanz. Er verträgt keine Minusgrade und hat bei der ersten frostigen Nacht schon seine Farbe verloren. Ich finde ihn auch in seinem winterlichen Aussehen sehr attraktiv.

Der verblühte Fuchsschwanz und links von ihm steht die Staude Lysimachia, in ihrem Wintermantel.

Nicht jede einjährige Sommerblume sollte nach dem ersten Frost aus dem Beet entsorgen, sie sehen trotzdem sehr zauberhaft aus und werten das Beet im Winter attraktiv auf.

Ich lasse gerne bei einigen Pflanzen die verblühten Blüten stehen. So sehen die Pflanzen im Winter sehr schön aus. Bei den Hortensien und der Kletterhortensie stehen somit die Blüten weiterhin im Mittelpunkt.

Viele Stauden schneide ich erst im Frühjahr zurück. Ich mag ihren winterlichen Look sehr. Aus ihrer Mitte treiben bereits die neuen Triebe für die nächste Gartensaison. Eine interessante Mischung aus alten Triebe und Neuen zum Beispiel  beim Sedum. 

Gräser sehen im Winter nicht nur dekorativ aus, sondern haben die dankbare Aufgabe das winterliche Licht zu binden und dann wieder zu streuen. Dadurch entstehen unendlich Lichteffekte, die den Garten in ein warmes Licht tauchen.

So trostlos, wie wir immer dachten ist der Winter im Garten/Terrasse nicht. Die ein oder andere winterliche Überraschung findet man garantiert und einige kann man selber produzieren.  Eure Sandra

Buchtipp: Iris Ney: Lebendige Gärten im Winter (Unbezahlte Werbung für den Ulmer Verlag)