Kapuzinerkresse, mein Sommerhighlight!

Früher konnte ich mir nicht vorstellen, die Kapuzinerkresse im Garten oder auf der Terrasse wachsen zu lassen. Als ich das Saatgut von ihr entdeckt habe, dachte ich mir, okay ich probiere es aus. Besonders die verschiedenen Blütenfarben schenkte ich meine Aufmerksamkeit.

So zog die Kapuzinerkresse bei mir ein!!! Ich fand somit jedes Jahr mein persönliches Sommerhighlight. Sie beschenkt mich den ganzen Sommer mit ihren Blüten und das Beste ist, sie peppt die Sommersalate optisch auf. Denn ihre Blüte kann man essen. Sie gehört zum Sortiment, der Essbaren Blüten, welche Thematik mich seit der Begegnung mit ihr sehr interessiert.

Meine erste Kapuzinerkresse!

Die Kultivierung der Kapuzinerkresse ist nicht kompliziert. Für Gartenanfänger ist sie daher optimal geeignet. Das Saatgut wird direkt in ein Kübel oder direkt ins Beet gesät, dann ordentlich wässern und wachsen lassen. Ihr Wuchs könnte man wild beschreiben. Na klar, kann man die vielen Ranken hoch binden, aber es kommt immer drauf an, welche Wirkung die Kapuzinerkresse im Gefäß oder im Beet bewirken soll. Ich lassen, sie gerne wachsen ohne Eingriff meinerseits. Aber das ist jedem selbst überlassen!

Nicht nur ihrer Blüten können wir zum Verzehr verwenden, auch die Samen findet in der Küche nutzen. Die Samen lassen sich in Essig einlegen und werden wie Kapern geessen.

Der Samen der Kapuzinerkresse im rohen Zustand. Der Samen wird schrumpelig und braun, wenn er ausgereift ist.

Ich finde sie darf auf keinen Balkon, auf der Terrasse oder im Garten fehlen. Auch die Bienen freuen sich, über den Nektar der wundervollen Blüte….

Eure Sandra

Sum, Sum auf der bunten Blumenwiese!

Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung für Neudorff!

Die bunte Blumenwiese unter dem Apfelbaum ist jedes Jahr mein absolutes Gartenhighlight! Viele unterschiedliche Blumenarten vereint in einer bunten Wiese. Sie sorgen gemeinsam dafür das Wildbienen und Co. ausreichend Nahrung finden.

Im Frühjahr habe ich die Fläche von Unkraut befreit und den Boden fachgerecht bearbeitet. So das eine lockere Beetfläche entstanden ist. Die Saatmischung „Bienengarten“von Neudorff ist sehr gut abgestimmt auf die Bedürfnisse der Wildbienen und Co.

Nach den genannten Vorarbeiten folgte das Verteilen der Saatgutmischung. Ich streue das Saatgut quer über die Fläche, es soll ja wild aussehen und nicht ordentlich!!! Wässern und in Ruhe wachsen lassen!

Beim Verteilen der Saatgutmischung!

Es ist faszinierend, wie sich nach einem entsprechenden Zeitraum so eine Blumenwiese entwickelt. Oder die unterschiedlichen Blumen zum Vorscheinen kommen. Mohn, Jungfer in Grün, Ringelblume, um nur einige zu nennen….

Jetzt ist die Blumenwiese in ihrer ganzen Pracht und sie wird garantiert bis in den Herbst uns erfreuen. Immer wieder erscheinen neue Blüten.

Aber nicht nur die Blüten schenke ich meine Aufmerksamkeit. Sie wird gerne von den Wildbienen angenommen. Es summt sehr hörbar und beim genauen Hinschauen, wird die ein oder andere Wildbiene, Hummel entdeckt.

Sum , Sum!

Ein wundervoller Ort für die Wildbienen ist entstanden. Ohne großen Aufwand kann man einen Ort für unsere Bienen schaffen. Jeder sollte eine kleine Oase für unsere Wildbienen anlegen. Es geht auch in kleinen Gefäßen. Ich selber, habe einen kleinen Bienengarten in einer Schale auf der Terrasse stehen.

Macht mit!!! #BeeBetter eure Sandra

Ein Beet wird Sommerfit gemacht.

Im Garten dürfen Beete mit schönen Stauden, Gehölze und einjährigen Sommerblumen nicht fehlen. Sie geben den Garten das zauberhafte Gesamtbild. Mit den Rasenflächen, Hochbeeten sind sie eine Einheit, die unseren Garten erst seinen eigenen Charakter geben.

Innerhalb einer Gartensaison kann es gut möglich sein, dass eines der Beete seinen Charakter verliert und nicht die gewünschte Aufmerksamkeit bekommt. Bei unserem Beet unter dem Flieder (passende Beitrag ist bereits erschienen) habe ich es extrem gemerkt. Man schafft nicht alles innerhalb einer Gartensaison. Ein Garten soll nicht nur aus Arbeit bestehen, sondern eine Oase der Entspannung im stressigen Alltag dienen.

Das schmale, längliche Beet, welches zum nächsten Garten grenzt, musste dringend einen neuen Style bekommen. Der Rasen und das Unkraut haben bereits einen groß Teil der Beetfläche eingenommen.

Das Beet vor der Neugestaltung!

Die Buchsbäume waren extrem vom Buchsbaumzünsler befallen. Somit wurden die Buchsbäume entfernt. Dadurch ist Platz für neue Pflanzen entstanden.

Erste Maßnahmen zur Beet Neugestaltung war, Rasen und Unkraut zu entfernen!

Die Neugestaltung!

Der Rasen wurde abgestochen und der Rand mit verschiedenen, großen Steinen eingegrenzt. Bei der pflanzlichen Gestaltung haben wir drauf geachtet, dass es sich um bienenfreundliche Pflanzen handelt. Ich pflanzte Löwenmäulchen, Strohblume, Wandelröschen und Tagetes. Dahlien wurden gesetzt und essbare Blütenmischung ausgesät.

Das Meer aus Tagetes!
Das Löwenmäulchen zeigt seine Blüte im Sonnenlicht!

Dadurch ist eine Vielfalt an Pflanzen ins Beet gekommen, die Insekten freuen wird. Pfingstrose, Schmetterlingsflieder, Hibiskus und das ein oder andere Gehölz vervollständigen das neue Erscheinungsbild.

Alles wächst und blüht!!! Die Grundidee dahinter wurde von uns perfekt umgesetzt. Natürlich wird es in jeder Gartensaison Ergänzung oder Veränderungen geben, aber sonst wäre es bei uns zu langweilig. Erstmal ist ein kleines Paradies für Wildbienen und Co. entstanden!!!

Eure Sandra

Johannisbeeren- Die Beere meiner Kindheit!

Seit meiner Kindheit spielt die Johannisbeere eine leckere Rolle in meinem Leben. Ein Garten ohne Johannisbeeren, wäre ein Garten ohne Blumen. Das Naschen direkt vom Strauch und im Anschluss gleich in den Mund. Als Kind gab es im Sommer nichts Schöneres! Auch noch jetzt kann ich ohne den Geschmack der süßen kleinen Beeren nicht auskommen.

Wissenswertes!

Für uns sind die schwarze, weiße und besonders die rote Johannisbeeren von Bedeutung. Sie gehören zu der Familie der Steinbrechgewächse. Warum heißen die leckeren Beeren Johannisbeeren? Der Name Johannisbeeren bezieht sich auf die Reifezeit um den 24.Juni, der Johannistag. In Österreich werden die Johannisbeeren „Ribisel“ genannt.

Weisse Johannisbeeren-Sorten sind weniger ertragsreicher als ihre roten und schwarzen Verwandten, eignen sich aber wegen ihres Geschmackes sehr gut für die Hausgärten!

Pflege und Standortansprüche!

Johannisbeeren sind in ihrer Pflege und Standortansprüche pflegeleichte Gesellen. Meistens sind sie als Büsche in unseren Gärten zu finden. Wir kultivieren die rote Johannisbeere als Stämmchen, welches von Jahr zu Jahr einen ordentlichen Ertrag bringt. Die alten Triebe werden entfernt und so können die neuen Jungtriebe für das nächste Erntejahr kräftig wachsen. Ansonsten wird gewässert und die Pflanze darf ohne Eingriffe Früchte bilden.

Unsere Johannisbeeren-Stämmchen kurz vor der Reife. Fürs Naschen reicht es.

Sie stellen wenige Ansprüche, was den Boden betrifft. Auf lehmigen, mittelschweren, aber nährstoffreichen Böden können sie ohne große Probleme wachsen. Durch ihre enorme Frostresistent gedeihen sie auf größeren Höhenlagen ohne Schwierigkeiten! Nicht nur sonnige Plätze mögen sie, auch halbschattige.

Nicht nur im gewachsen Boden gedeihen sie hervorragend, auch für die Kultivierung im Topf sind sie gut geeignet. Es gibt bereits Sorten, die es besonders gut im Topf gefällt.

Welche Sorte kultiviert wird, hängt von den eigenen Wünschen ab. Die Auswahl ist groß und man wird sicher im Fachhandel fündig.

Viel Spaß beim Ernten und Naschen! Eure Sandra

Buchrezension: Katrin Lugerbauer: Schattenstauden, Die Dunkle Seite Ihres Gartens!

Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung für den Ulmer Verlag. Anmerkung: Alle Bilder wurden von Sandra Harmel fotografiert und bearbeitet.

In fast jedem Garten gibt es Ecken, wo kaum oder fast keine Sonne hinkommt. Oft werden diese Ecken vergessen. Dabei gibt es für diese dunklen Bereiche eine Vielzahl an Ideen und Pflanzen. Damit ihr eine Gestaltungsidee bekommt, kann euch dieses Gartenbuch eine Hilfe sein. Es spricht genau solche Ecken im Garten direkt an.

Das Beet unter dem Flieder liegt im Schatten und gehört somit zu den dunklen Seiten des Gartens!

Inhalt des Buches:

Das Gartenbuch „Schattenstauden, Die dunkle Seite ihres Gartens“ beschäftigt sich mit der Thematik, dass schattige Ecken im Garten auch attraktiv gestaltet werden können. Es gibt viele Ideen und Pflanzenbesschreibungen.

Aufbau:

Das Buchformat ist sehr untypisch für ein Gartenbuch, macht aber den Leser sofort aufmerksam. Die Gestaltung des Buchcovers wurde schlicht gehalten, bringt aber der Buchtitel wird dadurch verstärkt in den Vordergrund gebracht.

Gleich der Buchrückentext spricht direkt die Problematik an und gibt so erste Eindrücke vom Buch an den Hobbygärtner weiter.

Die Struktur des Inhaltsverzeichnis ist hervorragend und mit den entsprechenden Bildern untermalt. Es zeigt sofort, dass das Buch mit viel Liebe zum Detail entstanden ist.

Das gesamte Bildmaterial ist atemberaubend. Jedes Blatt oder Blüte ist klar zu erkennen. Alles passt sehr gut zusammen, vom Text bis zum Bild.

Über das Buch: Mein persönlicher Eindruck!

Die gesamten Kapitel sind geordnet von der Autorin ausgewählt wurden. Von der Erklärung bis hin zur jahreszeitlichen Bepflanzung sind alle Themengebiete abgedeckt. Man merkt schnell, dass die Autorin sich intensiv mit der Thematik der Schattenstauden beschäftigt hat. Das Vorwort ist sehr persönlich verfasst und mit der eignen Erfahrung der Autorin versehen. Ein gelungener Einstieg in eine komplexe Thematik! Die Gliederung der einzelnen Themenabschnitte ist gut gelungen, so dass eine gute Struktur innerhalb des Buches sichtbar ist.

Bereits die ersten Seiten sind interessant zu lesen und macht neugierig auf das gesamte Buch. Alle Texte werden durch schöne, detaillierte Bilder mit den passenden Bildtexten unterstützt.

Die Texte sind gut zu lesen, ohne das komplizierte Fachbegriffe auftauchen. Zwischen den Zeilen kommen die persönlichen Erfahrungen der Autorin zur Geltung, was dem Buch eine gewisse Leidenschaft der Autorin deutlich macht. Der Leser wird direkt angesprochen.

Das Kapitel zur Kultivierung der Schattenstauden enthält alle nützlichen Informationen. So dass auch Gartenneulinge perfekt in das Abenteuer Schattenstauden starten kann.

Besonders gut finde ich, dass auf die Problematik mit der Witterung eingegangen wird. Dieser entscheidende Faktor entscheidet, ob eine Staude an dieser Stelle wächst oder man sich für eine andere entscheiden muss.

Die vorgeschlagenen Beetideen wurden umfassend beschrieben und grafisch dargestellt. So bekommt man gut eine Vorstellung, wie so ein Beet im Schatten aussehen könnte.

Fazit:

Ein gelungenes Gartenbuch, welches dazu anregt, schattige Beete zum Leben zu wecken. Die Stimmigkeit der einzelnen Kapitel passt hervorragend zusammen.

Eure Sandra