Frühlingsbeginn 2025 auf meiner Terrasse!

Endlich ist der Frühling da! Während ich an diesem Beitrag schreibe, sitze ich in meinem Hängelsessel auf der Terrasse und genieße das sonnige Wetter. Die Tage werden wieder länger und die Temperaturen steigen. Ich genieße gerade jede freie Minute auf der Terrasse und sehe zu, wie alles wächst und aus der Winterruhe erwacht. Jedes Jahr sieht es anders aus und ist jedes Mal ein absolutes Highlight. 

Die Gartensaison 2025 kann endlich losgehen! Die Terrasse brauchte dringend Farbe nach dem Winter. Für die Frühlingsbepflanzung müssen es bunte Blütenfarben sein. Zu meinen Lieblingsfarben zählen Rot, lila und gelb. Dabei achte ich darauf, dass sie kräftig in ihrer Farbnuance sind.

Die ersten Frühlingsblüher auf meiner Terrasse sind Stiefmütterchen und Hornveilchen. Sie können die nächtlichen Minusgrade vertragen und erfrieren nicht. Hornveilchen und Stiefmütterchen gibt es mit meinen Lieblingsfarben und machen dadurch meine Kübel, Beet bunt.

Neben den Stiefmütterchen und Hornveilchen werde ich zum Abschluss meiner Frühlingsbepflanzung Ranunkeln und Primeln pflanzen. Ihre Blütenform und ihre Blütenfarben passen hervorragend auf meine Terrasse. Welche Farbtöne es werden, dass entscheide ich spontan, wenn ich im Gartencenter bin.

Nach dem Winter stehe einige gärtnerische Maßnahmen an, die ich bei den Aufräumarbeiten oder bei meinem kleinen Rundgang entdecke. Ich schneide die verblühten Blüten der Hortensie ab, die zu langen Efeuranken und alles was verblüht/ verwelkt ist, ab. Dadurch sieht es annähernd ordentlich aus und sorge dafür, dass die darunter liegenden Triebe Licht bekommen. Das fördert das gesamte Wachstum der Pflanze. Ich fange in diesem Zusammenhang dann auch mit den einzelnen Gartenprojekten, die ich so im Gartenjahr 2025 geplant habe, an. Ein Gartenprojekt auf der Terrasse ist, dass die rechte Seite, eine neue Struktur bekommt. In Moment ist es eher eine Art zusammengewürfelte Mischung aus vielen Ideen, die nicht zu Ende gebracht sind. Der Anfang ist bereits gemacht. Ich habe das eine Gras aus dem Kübel direkt in das Beet gepflanzt. In den Kübel habe ich direkt die Himbeere und eine Erdbeere gesetzt.  Die Erdbeere und der Himbeer-Trieb sind aus der kaputten Obstkiste. Ich hoffe, dass sie gut anwachsen und wir ein bisschen ernten können.

Beim Rosenbogen sieht es trostlos aus und das möchte ich gerne ändern. Das Carex wächst ordentlich und daher wurde der Kübel zu klein. Ehrlich gesagt, hatte ich keine richtige Idee, wo ich das Carex hinsetzen wollte. Nach kurzer Überlegung, habe ich es direkt an der rechten Seite des Rosenbogens gepflanzt. Ich finde, dass es gut dort aussieht. Welche Pflanzen noch dazu kommen, dass plane ich in nächster Zeit. 

Ich besitze einige gärtnerische Werkzeuge und die habe ich in einem kleinen Schrank, der an der Wand zwischen Fenster und Kletterhortensie gehängt hat. Diesen Schrank habe ich von der Vorbesitzerin übernommen und man hat deutlich gesehen, dass er in die Jahre gekommen ist.  Nach einer kurzen Überlegung war klar, wir brauchen einen neuen Schrank, um alle gärtnerischen Werkzeug und Sitzauflagen aufzubewahren. Mittlerweile steht an dieser Stelle ein neue Schrank, der mehr Platz zu bieten hat und sich gut in das gesamt Bild der Terrasse einfügt.

Es gibt immer etwas zu tun auf meiner Terrasse und dabei entsteht ein neues gärtneriches Bild.

Jetzt wird erstmal der Frühling genossen!

Eure Sandra

Ausblick auf meine Gartensaison 2025!

Die Vorfreude auf die Gartensaison 2025 steigt mit jedem Tag, wenn ich draußen auf die Terrasse schaue. Ich habe mir für diese Gartensaison einiges vorgenommen. In welchen Umfang meine diesjährigen Gartenpläne sich umsetzen lassen, wird sich wahrscheinlich während der ausführenden Arbeiten ergeben. 

Ich gärtnere auf der Terrasse und im Waldgarten. Daher kann ich meine Ideen leicht umsetzen, denn der Platz ist dafür ausreichend.

Ausblick Terrasse:

Auf der Terrasse werden kleine Gartenprojekte von mir durchgeführt. Das macht aber gar nichts. Auch kleinere Fläche können in einen schönes, blumiges Meer verwandelt werden. Besonders die rechte Seite der Terrasse brauch in dieser Gartensaison ein komplettes Make over bekommen. Der winterliche Anblick verschafft mir gerade ein Überblick und gibt einige unschöne Ecken frei.

Der Spindelstrauch, welcher als Bodendecker genutzt wird, habe ich in den letzten beiden Gartensaisons durch bepflanzte Töpfe / Schalen aufgepeppt. Es sieht nicht mehr so langweilig aus, aber eine optimale gärtnerische Lösung ist es nicht. Den gesamten Spindelstrauch auspflanzen möchte ich nicht, da es mit einem enormen Zeitaufwand verbunden ist und die Zeit kann ich gerade nicht aufbringen. Meine Idee ist erstmal, den Spindelstrauch wieder in Form zu schneiden und gleich aussehende Töpfe rein zustellen. In der Mitte möchte ich eine etwas größere Pflanze pflanzen und dadurch Struktur reinbekommen, in Form von Größenunterschiede. In die kleinere Töpfe kommen dann die entsprechenden Pflanzen, die zur Mitte passen. Ich freue mich jetzt schon, ob ich meine Idee umsetzen kann und wie es aussieht zu jeder Jahreszeit.

So sieht es aktuell aus!

Die hintere Ecke zwischen der Bauernhortensie und dem Rhododendron sieht aktuell verlassen aus. Das möchte ich auf jeden Fall ändern. Meine Idee ist, dass ich dort ein kleines Beet anlege, mit halbschattigen Stauden. Mein besonderes Highlight in diesem Beet soll sein, dass ich eine Kletterpflanze direkt beim Rosenbogen einpflanze  und diese daran hoch wachsen kann. Welche Kletterpflanze es werden wird, dass muss ich mir in der Gärtnerei anschauen.

Nachdem Winter werde ich die gesamte Terrasse wieder herrichten. Das bedeutet, alle Blätter werden zusammen gefegt und entsorgt, sowie alle Pflanzen gepflegt.

Alle gepflanzten Blumenzwiebeln wachsen und man kann bereits erkennen, welche Blume im Frühjahr blühen wird.

Ausblick Waldgarten:

Ich freue mich schon sehr darauf im Waldgarten zu sein. In der letzten Gartensaison 2024 habe ich zwei Beete neu angelegt. Das Beet unter der Feige war von der Grundstruktur fertig, es fehlten nur noch die geeigneten Stauden. Diese habe ich dann in der letzten Gartensaison gepflanzt. Das zweite Beet ist aus einer spontanen Aktion entstanden. Diese beiden Beete werden wieder gepflegt und gegebenenfalls ergänzt mit der ein oder anderen Pflanze.

Der vorderen Gartenbereich sieht nicht so schön aus. Das möchte ich gerne ändern. Ich habe mir schon Gedanken darüber gemacht, wie es aussehen könnte. Ich möchte gerne ein ist zwei weitere Beete anlegen. Diese sollen nicht zu groß werden, sondern eher klein sein. Daher werde ich als erstes die vorgesehenen Fläche reinigen und schauen, wie die Gegebenheiten sind. Diese werde ich nutzen und dann mit Erde ergänzen. Anschließend plane ich eine Beetumrandung und zum Schluss pflanze ich Stauden, die auf jeden insektenfreundlich sind. Das wäre erstmal mal grober Plan für den vorderen Gartenbereich.

Ansonsten wird alles wieder gesäubert und gepflegt. Vielleicht die ein oder andere Pflanze neu gepflanzt. In den vier Balkonkästen plane ich wieder eine jahreszeitliche Bepflanzung. Da lasse ich mich wieder von dem Angebot in der Gärtnerei inspirieren.

Im Herbst hatte ich einige Blumenzwiebeln im Waldgarten verteilt. Ich hoffe, dass ich die ein oder andere Blumenzwiebel im bühenden Zustand sehen werde. Es ist ein kleines Experiment und hoffe, dass es funktioniert. 

Mit Vorfreude auf eine tolle Gartensaison 2025!

Eure Sandra

Buchrezension: Grüne Wohlfühloase von Julia Lassner und Patrick Endres

Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung für den EMF- Verlag. Die Bilder wurden von Sandra Harmel fotografiert und entsprechend bearbeitet!

Meine grüne Wohlfühloase ist die Terrasse und ich gestalte sie so, wie ich es mag. Aber in meinem Freundeskreis gibt es viele Freunde, die einen Balkon haben und überhaupt nicht wissen, wie sie ihren Balkon zur grünen Wohlfühloase verwandeln können. Ich habe ihnen das Buch „Grüne Wohlfühloase “ empfohlen, denn ich selbst habe in dem Buch die ein oder andere Idee für mich gefunden.

Jetzt möchte ich gerne euch, dieses tolle Gartenbuch vorstellen und vielleicht findet ihr die ein oder andere Idee für eure Terrasse oder Balkon.

Aufbau des Buches:

Das Buchcover und die Buchrückseite sind sehr schön mit den passenden Bildern gestaltet und greift in der Gestaltung den Buchtitel eindrucksvoll auf. Es fällt auf und macht neugierig auf die Inhalte des Buches.

Der Buchrückentext ist kurz, aber die wichtigsten Schlagwörter des Inhaltes werden aufgeführt.

Schaut man sich das gut sortierte Inhaltsverzeichnis an, wird man auf die hervorgehoben Kapitel aufmerksam. Das Buch ist strukturiert. Bei Gestaltung des Inhaltsverzeichnis greifen die Autoren wieder den Buchtitel auf und dadurch wirkt alles stimmig.

Das doppelseitige Kapiteldeckblatt ist aussagekräftig gestaltet durch einen entsprechenden Text, der zum jeweiligen Kapitel passt. Die Gestaltung des Kapiteldeckblatts wurde sehr schön an das Buch angepasst und man sieht das dahinter ein entsprechendes Gesamtkonzept steht. Innerhalb des Buches ist eine klare Textstruktur zu erkennen, welche durch die Überschriften einzelner Textpassagen definiert ist. Die Bildqualität und die schematischen Darstellungen sind von guter hochwertiger Qualität und sie sind alle in die Textpassagen integriert. 

Über das Buch: Mein persönlicher Eindruck!

Das Vorwort ist mit persönlichen Worten der Autoren geschrieben und soll die Leser ermutigen sich selbst eine Grüne Wohlfühloase zu schaffen, egal wieviel Platz vorhanden ist.

Der gesamte Text ist einfach und verständlich geschrieben und lässt sich dadurch gut lesen. Innerhalb der Text befinden sich keine komplizierten Fachbegriffe, die der Leser nicht verstehen würde. Die Autoren schreiben über ihre eigenen Erfahrungen und dadurch wird das Buch persönlicher. Besonders der Aspekt des nachhaltigen Gärtners steht im Fokus und man merkt,  dass es ein Herzensthema der Autoren ist. Es wird für den Leser verständlich und anschaulich näher gebracht. 

Die DIY-Anleitungen sind gut erklärt und jeder einzelne Arbeitsabschnitt nachvollziehbar. Durch das ergänzende Bild wird die DIY-Anleitung zusätzlich verständlich.

Besonders schön finde ich das Kapitel über Kräuter. Die einzelnen Porträts sind in tabellarische Form aufgebaut und dadurch bekommt der Leser einen gestalterischen und strukturierten Überblick über die nützlichen Informationen der Kräuter. Gleichzeitig wird ein Rezept oder eine DIY-Idee vorgestellt. Die Verwendung der Kräuter wird erwähnt, welche für den Leser wichtig ist und so bekommt man Lust die Kräuter selbst zu kultivieren. 

Mein persönliches Fazit:

Das Buch ist sehr schön gestaltet mit vielen Anregungen. Einige Ideen davon werde ich noch ausprobieren. Es eignet sich super für Balkon-und Terrassenanfänger. Viele kreative Idee und Informationen, die leicht verständlich und umsetzbar sind.

Ich kann es von Herzen empfehlen!

Eure Sandra

Danke Waldgarten, für die schönen Momente 2023!

Nun ist die Waldgarten-Saison 2023 zu Ende! Wir haben das Wasser jetzt abgestellt und das ein oder andere Winterfest gemacht. Ich bin ein wenig traurig darüber. Die Waldgarten-Saison war total schön und ich habe jede Minute genossen, die wir draußen verbracht haben.

Ich sitze auf der Couch in der Waldhütte und lausche den stürmischen Waldgeräuchen. Dabei trinke eine Tasse Tee. Es ist herbstlich gemütlich und ich mag solche Momente sehr.

Rückblickend war es eine tolle Waldgarten-Saison 2023. Zwei geplante Gartenprojekte könnte ich durchführen und eines komplett beenden. Das erste Gartenprojekt war die Outdoor-Küche. Sie war in der letzten Waldgarten-Saison bereits geplant, aber so eine richtige Vorstellung, wie sie aussehen soll, hatte ich nicht. Nun war es endlich soweit. Ich bin richtig glücklich darüber, dass sie endlich fertig ist. Im nächsten Waldgartenjahr wird sie wieder hergerichtet und ich freue mich jetzt schon darauf, draußen wieder zu kochen. Alle Gerätschaften werden in die Waldhütte verstaut. So sind sie draußen nicht der Witterung ausgesetzt. Die Gewürze und der Tischläufer werde ich mit nach Hause nehmen. Abschließend wird der Tresen sauber gemacht und wartet dann drauf, im nächsten wieder zur Outdoor-Küche zu werden.

Das zweite Gartenprojekt war ein neues Beet anzulegen. Ich habe mich dafür entschieden, dass Beet bei der Feige anzulegen. Die Feige gibt den Beet nochmal einen individuellen Charakter und vorhandene Bäume oder Sträucher kommen so wieder in den Blick. Die Feige hat ein attraktives Blatt, welches unbedingt wieder zur Geltung kommen muss. Durch das entstandene Beet soll dieser Plan funktionieren (die einzelnen Arbeitsschritte zum Thema Beet anlegen, wird in einem separaten Beitrag erklärt). Nachdem ich alles an Wildwuchs entfernt habe, kam die neue Erde drauf und die Abgrenzung, welche auszurecht gesägten Baumstämmen entstanden ist. Eine Bepflanzung wird im nächsten Waldgartenjahr geplant und ausgeführt. Aber ich bin schon froh, dass ich es geplant und erste Arbeitsschritte durchgeführt habe.

Im Allgemeinen hat sich der Waldgarten seit ich ihn gestalte und Pflege eine tolle Entwicklung gemacht. Die vorhandenen Beete werden gepflegt und gegebenenfalls mit neuen Pflanzen ergänzt. Das Beet vor der Waldhütte war von Beginn an irgendwie schwierig, aber nach einigen Ideen, war ich mir bewusst, dass ich es nur so annehmen kann, wie es ist. Nach einer kurzen Reinigung von dem vorhandenen Wildwuchs, hab ich zur optischen Verschönerung das Kleingehäckselte auf dem Beet verteilt. Ich finde dadurch kommt die Waldoptik nochmals zur Geltung. Die alten, abgestorbenen Äste/ Baumstämme gebe ich so dem Wald wieder. 

Das nächste Frühjahr kommt und ich freue mich jetzt schon darauf. Damit der Waldgarten zum Saisonstart 2024 schon blumige Highlights vorzeigen kann, hab ich einige Tulpen und Hyazinthen Blumenzwiebeln gesetzt. Bin gespannt, wie es aussehen wird.

Neben den Blumenzwiebeln hab ich mir überlegt, passend zum Thema Waldgarten und Heidekreis überlegt, weitere Heidepflanzen zu pflanzen. Ich mag Heide sehr und erfreue mich an ihren Knospenblüten. Ich lasse sie über das ganze Gartenjahr stehen und in ihrer gepflanzten Umgebung wachsen. Wenn alle äußeren Einflüsse miteinander harmonieren, blüht die Heide in nächsten Gartenjahr wieder und in diesem Waldgartenjahr hat es schon geklappt.

Es war ein tolles Waldgartenjahr und ich bin glücklich, dass es diesen Ort gibt und ich die Möglichkeit habe es zu genießen.

Eure Sandra

Unsere Garten-Experiment 2022: Das Milpa-Beet!

Als ich das erste Mal von der Anbaumethode Milpa-Beet gelesen habe, war ich sofort davon begeistert. Mein gärtnerisches Interesse war geweckt und ich wollte es gerne ausprobieren. Nach einigen Recherchen hab ich es meiner Familie erzählt und wusste sofort, welche Fläche sich dafür eignet. Mein Papa war zu Beginn sehr skeptisch, aber schon bald war er es, der die westlichen Arbeitsschritte ausgeführt hat. Das Milpa-Beet war unser diesjähriges Garten-Experiment!

Das Prinzip des Milpa-Beets!

Das Milpa-Beet ist eine Mischkultur aus drei Gemüsearten: Mais, Bohnen und Kürbis, die ein gegenseitiges Nutzen voneinander haben. Es ist auch unter dem Namen „Drei Schwestern “ bekannt. So kann man auf kleinste Flächen möglichst viel Ernten. Daher eignet sich diese Anbaumethode optimal für Hochbeete oder Rahmenbeete.

Die drei Gemüsearten wachsen in einer Symbiose, wobei jede Einzelne eine speziell Aufgabe übernimmt.

  1. Mais: wächst bis zu 2 Meter hoch und dient als Rankhilfe
  2. Stangenbohne: Sie Ranken am Mais empor und halten sich an ihm fest. An ihren Wurzeln wachsen sogenannte Knöllchenbaktieren, diese binden Stickstoff und dieser wird als Nahrung für Kürbis und Mais genutzt.
  3. Kürbis: Er wächst bodennah und hilft den Boden nicht austrocknen zu lassen und das Unkraut wird unterdrücken.

Die Planung unseres Milpa-Beets!

Nachdem wir entschieden haben, dass Garten-Experiment Milpa-Beet zu starten, folgte meine Planung. Der erste Aspekt war, welche Fläche wäre optimal für den Anbau eines solchen Beetes. Die optimal Anbaufläche für das Milpa-Beet war das eine Rahmenbeet. Es steht sonnig und verfügt über den ausreichenden Platz.

In der nächsten Planungsphase informierte ich mich über das Saatgut, sowie die Zeitpunkte, wann welches Saatgut/ Jungpflanze in die Erde kommt. Nach dieser Planungsphase ging es endlich los! Die Planung fand Mitte April statt, kurz bevor der Mais schon ausgesät werden musste.

Start des Garten-Experiment 2022: Das Milpa-Beet!

Das Rahmenbeet wurde bereits im letzten Herbst mit Laub und frischer Erde aufgefüllt. So ist eine ordentliche Grundvoraussetzungen für ein gutes Wachstum entstanden. Im Frühjahr wurde das ausgewählte Rahmenbeet mit guter Hochbeet-Erde nochmals gefüllt. Nun ging es los!

Als Erstes hat mein Papa den Mais am Rande des Rahmenbeetes ausgesät und mit einer Entscheidung Makierung gekennzeichnet. Zum Schutz vor Vögel hat er es abgedeckt. Die Keimung des Mais hat etwa 8- 10 Tage gedauert. Da nicht das gesamte Maissaatgut gekeimt hat, haben wir nochmals welches ausgesät. Nachdem die ersten Mais -Pflänzchen sichtbar waren, haben wir uns alle sehr gefreut. So kann es gerne weiter gehen.

Im nächste Arbeitsschritt stand die Aussaat der Stangenbohnen an. Ich wollte sie direkt an die Maispflanzen setzen. Damit sie sich direkt am Mais hoch wachsen können. Das Saatgut der Stangenbohne habe ich so nah wie Möglich am Mais gesetzt. Leider hat dieser direkte Kontakt nicht richtig funktioniert. Daher hat mein Papa zusätzlich als Rankhilfe Stäbe daneben gesteckt. Von diesem Stab aus hat sich die Stangenbohne mit unserer Unterstützung um den Mais gelegt und ist dort weiter in die Höhe gewachsen.

Eigentlich sollte es keine großen Probleme bereiten, am Boden des Rahmenbeetes den Kürbis zu pflanzen beziehungsweise wachsen zu lassen. Leider sind alle unsere Versuche gescheitert, dass der Kürbis gut entwickelt. Unser Problem lag darin, dass die Nacktschnecken die Kürbis-Jungpflanzen sehr mochte. Daher gab es in unserem Milpa-Beet kein Kürbis, was mich persönlich ein wenig traurig macht!

Ich hätte gerne das gesamte Bild des Milpa-Beets gesehen. Das Zusammenspiel zwischen drei Gemüsearten!

Unser Ergebnis des Garten-Experiment 2022:Das Milpa-Beet!

Unser persönliches Fazit zu der Anbaumethode Milpa-Beet ist durchweg positiv. Zwar hat es noch nicht mit alles drei Gemüsearten geklappt, aber wir sind für den ersten Versuch zufrieden. Mein Papa war total begeistert und es hat ihm vermutlich auch sehr viel Spaß gemacht, so wie mir. Im nächsten Gartenjahr 2023 wird es wieder in unserem Schrebergarten zu sehen sein. Denn selbstgeernteter Mais schmeckt so gut!

Eure Sandra