Ein Betongefäß voller heimischer Wildstauden!

Im hinteren Bereich des Waldgartens steht ein Betongefäß, welches sofort mein Interesse auf sich zog. Viele Ideen sind entstanden, wie man es optimal gestalten kann.

In der Mitte des Betongefäßes stand eine sehr schöne Weide, die gut passte. Die untere Fläche war leider karg und sah trostlos aus. Das wollte ich auf jeden Fall ändern. Farbliche Akzente wollte ich durch Sommerblumen setzen. Diesen Plan hab ich dann auch umgesetzt (siehe unteres Bild).

So sah das Betongefäß nach meiner ersten Unterbepflanzung aus. Ausdrucksstarke Blütenfarben.

Die zweite farbliche Unterbepflanzung der Weide!

Leider hat die Weide den starken Winter (2020) nicht überlebt. Es ist zwar schade, aber das Wetter kann man nicht ändern. Nachdem wir die Überreste der Weide entfernt haben, sah das Betongefäß traurig und wild aus. Mir war wichtig, dass es wieder eine neue Bepflanzung erhält. Gestalterisch fügt sich dieses Betongefäß gut in den gesamten Waldgarten. Er ist schlicht und seine Form greift das Thema Wald eindrucksvoll auf.

So sah das Betongefäß nach dem Entfernen der Weide aus. Wild und voller Unkraut.

Der Farn ist wunderschön, passt hervorragend zu dem Betongefäß. Er stammt aus der blumigen Unterbepflanzung 2019. Farne überstehen jede Witterung! Da ich bei der Bepflanzung das Thema Wald und Bienenfreundlich aufgreifen wollte, war der Farn eine gute Grundlage dafür!

Ich fing an ein wenig zu recherchieren und stellte fest, daß heimischen Wildstauden gerade Topaktuell sind. Heimische Wildstauden und der Farn würden toll zusammen aussehen. Also war die neue Bepflanzung schnell geplant, fehlt nur noch die Ausführung. Ich könnte es kaum erwarten!

In einer Baumschule hab ich dann 4 heimischen Wildstauden gefunden und sofort mitgenommen. Besonders gut war, dass es direkt auf dem Etikett vermerkt war, dass es sich um eine heimische Wildstaude handelt.

Diese 4 heimischen Wildstauden wachsen in dem Betongefäß:

  1. Feld-Tymian
  2. Karthäuser-Nelke
  3. Gemeines Leinkraut
  4. Leider ist mir der Name entfallen, wird nachgereicht!

So sah das Betongefäß direkt nach der Bepflanzung aus.

Die gesamte Kombination gefällt mir sehr! Jetzt dürfen Sie wachsen, ohne große Pflege meinerseits. Alle heimischen Wände sollen wachsen, wie sie es für sie am besten ist. So wie es im Wald üblicherweise vorkommt.

Es werden nicht die letzten heimischen Wildstauden sein, die ich im Waldgarten pflanzen werde. Eure Sandra

Cocktails und Abendromantik, was will man mehr!

Bereits im letzten Jahr habe ich in den Beitrag „Lichte Momente“ darüber berichtet, wie die Terrasse mit Beleuchtung in den Abendstunden erstrahlt. Durch einige Veränderungen auf der Terrasse und in den angrenzenden Beetflächen, hat sich auch die Beleuchtung verändert. Daher möchte ich euch gerne einen kleinen Einblick geben.

Zu einer neuen Abendromantik, darf natürlich der Cocktail nicht fehlen. Das Trinken des Cocktails und die Abendromantik passt komplett zusammen und darf einfach nicht fehlen. Mein Lieblingscocktail ist eine alkoholfreie Variante vom Moitjo mit frischer Minze von der Terrasse. Lecker!

Einige der Solarlampen aus dem letzten Jahr haben den Winter nicht überstanden. Daher wurden neue Solarlampen angeschafft in Form von Fackeln. Durch die Wärme dieser Fackeln entsteht eine warme Atmosphäre. Es lädt ein zum Verweilen, entspannen und zum Träumen. Urlaubsfeeling garantiert.

Mit den Platschern des kleinen Wasserspiel gibt es eine beruhigende Quelle und man vergisst den Alltagsstress. Auch das Wasserspiel wird in der Abenddämmerung angestrahlt. Ein wahres Traumbild! Licht und Wasser das gehört zusammen und ist mein persönliches Must-have in diesem Terrasse-Jahr.

Die Lichterkette von der weihnachtlichen Terrasse haben wir hängen gelassen. Es wirkt einfach schlicht und ruhig. Man könnte das Gefühl bekommen, als wenn wir im Biergarten sitzen. Dabei ist es unserer Outdoor-Wohnzimmer.

Einige Lichtquellen werden noch dazu kommen. Da läuft gerade die Planung.

Cocktail und Abendromantik was will man mehr! Jede freie Minute wird so genutzt. Eure Sandra

Urlaubsflair hoch zehn!

Endlich ist das sommerliche Wetter da. Ich bin total happy darüber. Die Terrasse wird wieder zum Outdoor- Wohnziimmer. Ein schönes Gefühl, wenn jede freie Minute auf der Terrasse verbracht werden kann. Ein gewisses Urlaubsflair, muss da schon her.

In den letzten Tagen hab ich einiges getan, um ein kleines Urlaubsgefühl zu erzeugen. Die komplette Sommerbepflanzung ist leider noch nicht fertig. Das liegt daran, das einige Hornveilchen und Stiefmütterchen uns noch mit ihrer Blüte erfreuen. Es ist noch so ein schöner Anblick, dass ich sie nicht entfernen mag. Also warte ich ab.

Das kleine Regel, welches ich im letzten Jahr mit dem Grill zusammen integriert hab wird in diesem Jahr aus einer Mischung aus Sommerblumen und Kräuter werden. Bereits die Sommerblumen haben ihren Platz gefunden. Jetzt werden demnächst die Kräuter ihren Platz auf dem Regal bekommen.

Tomaten, Kräuter und einige Gemüsearten sorgen für Abwechslung. Hinzu kommen natürlich die Erdbeeren und Himbeeren zum schnellen Naschen.

Das Highlight ist meine Liege, die zwischen den ganzen Kräutern, Blumen und Palmen steht. Sommerfeeling pur und die Entspannung ist garantiert. Im Hintergrund plätschert leise das Wasserspiel und wenn man die Augen schließt, hat man das Gefühl als wenn man am Meer ist.

Auf eine schöne Outdoor-Saison! Eure Sandra

Bienen mögen Kräuter!

Wer seinen Garten bienenfreundlich gestaltet, bei dem dürfen auf keinen Fall Kräuter fehlen. Warum mögen Kräuter Bienen? Das ist sicher eine gute Frage. Ich habe mich in den letzten Tagen mit dieser Thematik beschäftigt. Ohne das ich bewusst drauf geachtet habe, sind die Bienen und andere Insekten auf Kräuter geflogen.

Sobald die Kräuter zum Blühen kommen, locken sie eine Vielzahl an Bienen an. Besonders intensiv sieht man Bienen sobald das Bohnenkraut anfängt zu blühen. Seine lila Blüten sehen nicht nur dekorativ aus, sondern verbreiten einen angenehmen Geruch. Zusammen mit anderen bienenfreundlichen Pflanzen ergibt es sicher eine attraktive Kombination.

Neben dem Bohnenkraut ist auch der Thymian, hauptsächlich der Zitronentymian ein wahrer Bienenmagnet. Das zarte Gelb der Blätter und die feinen Blüten passen hervorragend zusammen. Im Kräutergarten darf der Zitronentymian gar nicht fehlen. In Kombination mit Rosmarin oder bienenfreundliche Stauden können sie Bienen eine super Nahrungsquelle geben.

Welche Kräuter mögen Bienen noch?

  • Basilikum, es gibt bienenfreundliche Sorten
  • Salbei
  • Zitronenmelisse….

Kräuter und Blumen zu kombinieren ist in diesem Gartenjahr mein Favorit. Ich werde einige Kübel, Töpfe so gestalten. Erstes sieht es toll aus und Kräuter gehören für mich zum Sommer. Zweitens biete ich den Bienen und Co. eine Nahrungsquelle.

Statt die Kräuter regelmäßig zu Ernten, lass ich sie wachsen und gebe ihn so die Möglichkeit eine oder mehrere Blüten zu bilden.

Probiert es aus. Ein dufte Erlebnis. Eure Sandra