Urlaubsflair hoch zehn!

Endlich ist das sommerliche Wetter da. Ich bin total happy darüber. Die Terrasse wird wieder zum Outdoor- Wohnziimmer. Ein schönes Gefühl, wenn jede freie Minute auf der Terrasse verbracht werden kann. Ein gewisses Urlaubsflair, muss da schon her.

In den letzten Tagen hab ich einiges getan, um ein kleines Urlaubsgefühl zu erzeugen. Die komplette Sommerbepflanzung ist leider noch nicht fertig. Das liegt daran, das einige Hornveilchen und Stiefmütterchen uns noch mit ihrer Blüte erfreuen. Es ist noch so ein schöner Anblick, dass ich sie nicht entfernen mag. Also warte ich ab.

Das kleine Regel, welches ich im letzten Jahr mit dem Grill zusammen integriert hab wird in diesem Jahr aus einer Mischung aus Sommerblumen und Kräuter werden. Bereits die Sommerblumen haben ihren Platz gefunden. Jetzt werden demnächst die Kräuter ihren Platz auf dem Regal bekommen.

Tomaten, Kräuter und einige Gemüsearten sorgen für Abwechslung. Hinzu kommen natürlich die Erdbeeren und Himbeeren zum schnellen Naschen.

Das Highlight ist meine Liege, die zwischen den ganzen Kräutern, Blumen und Palmen steht. Sommerfeeling pur und die Entspannung ist garantiert. Im Hintergrund plätschert leise das Wasserspiel und wenn man die Augen schließt, hat man das Gefühl als wenn man am Meer ist.

Auf eine schöne Outdoor-Saison! Eure Sandra

Bienen mögen Kräuter!

Wer seinen Garten bienenfreundlich gestaltet, bei dem dürfen auf keinen Fall Kräuter fehlen. Warum mögen Kräuter Bienen? Das ist sicher eine gute Frage. Ich habe mich in den letzten Tagen mit dieser Thematik beschäftigt. Ohne das ich bewusst drauf geachtet habe, sind die Bienen und andere Insekten auf Kräuter geflogen.

Sobald die Kräuter zum Blühen kommen, locken sie eine Vielzahl an Bienen an. Besonders intensiv sieht man Bienen sobald das Bohnenkraut anfängt zu blühen. Seine lila Blüten sehen nicht nur dekorativ aus, sondern verbreiten einen angenehmen Geruch. Zusammen mit anderen bienenfreundlichen Pflanzen ergibt es sicher eine attraktive Kombination.

Neben dem Bohnenkraut ist auch der Thymian, hauptsächlich der Zitronentymian ein wahrer Bienenmagnet. Das zarte Gelb der Blätter und die feinen Blüten passen hervorragend zusammen. Im Kräutergarten darf der Zitronentymian gar nicht fehlen. In Kombination mit Rosmarin oder bienenfreundliche Stauden können sie Bienen eine super Nahrungsquelle geben.

Welche Kräuter mögen Bienen noch?

  • Basilikum, es gibt bienenfreundliche Sorten
  • Salbei
  • Zitronenmelisse….

Kräuter und Blumen zu kombinieren ist in diesem Gartenjahr mein Favorit. Ich werde einige Kübel, Töpfe so gestalten. Erstes sieht es toll aus und Kräuter gehören für mich zum Sommer. Zweitens biete ich den Bienen und Co. eine Nahrungsquelle.

Statt die Kräuter regelmäßig zu Ernten, lass ich sie wachsen und gebe ihn so die Möglichkeit eine oder mehrere Blüten zu bilden.

Probiert es aus. Ein dufte Erlebnis. Eure Sandra

Hochbeet: Selber bauen oder fertig gekauft?

Als wir uns entschieden haben, ein Hochbeet aufzustellen, kam diese Frage gar nicht auf. Denn ehrlich gesagt, war zu diesem Zeitpunkt gärtnern mit einem Hochbeet noch nicht im Trend. So haben wir unsere großes Hochbeet in eigenen Regie erbaut. So ein gemeinsames Bauprojekt macht sehr viel Spaß und das Ergebnis ist einzigartig.

Mein Lieblingsbild von unserem ersten Hochbeet, im letzten Sommer 2020!

Die Hochbeete sollen euren Gemüse-Anbau attraktiver machen und ihr wollt dem Trend folgen. Jetzt stellt sich natürlich die Frage, ein Hochbeet selber bauen oder ein Fertiges kaufen. Eigentlich beantwortet sich die Frage, damit wieviel Zeit man investieren möchte und wie schnell Gemüse kultiviert und geerntet werden möchte.

Unser erstes Hochbeet Marke Eigenbau.

Selbst bauen? Man muss natürlich alle Vorteile und Nachteile in seine Entscheidung einbeziehen. Der besondere Vorteil beim Selbstbau ist, dass man alle Materialien selber aussuchen kann und daher auf die Qualität achten kann. Dem steht der Nachteil gegenüber, dass die Kosten vermutlich höher sein werden. Ich habe festgestellt dass, ein selbstgebautes Hochbeet unterschiedliche Größen und Formen haben kann. Man ist freier. Genauso ob man Holz nimmt oder ein Hochbeet aus Paletten baut. Der eigene Geschmack steht komplett im Vordergrund. Außerdem ist es toll, dass fertige Ergebniss zu sehen und dann das Gemüse zu pflanzen, Ernten.

Ein gekauftes Hochbeet? Nachdem wir ein selbst gebautes Hochbeet im Garten haben und uns entschieden haben weitere Hochbeete aufzustellen, fehlte uns die Lust auf Selbstbau. Da es jetzt viele Angebote von fertigen Hochbeete gibt, war klar jetzt kommt das fertige Hochbeet. Der überwiegende Vorteil ist, dass man nach dem Aufstellen einfach die Folie befestigen und mit den Erdschichten befüllen und schon kann gepflanzt werden. Der Kostenfaktor hängt vom Modell, Größe und Material ab. Manche fertigen Hochbeete lassen sich auch als Frühzeit nutzen, um bereits früh im Gartenjahr Gemüse anzubauen.

So sieht ein gekauftes Hochbeet aus.

Ich finde beide Optionen gut. Es ist eure Entscheidung, für welche Variante ihr euch entscheidet. Bedenkt dabei, wie viel Platz ihr zur Verfügung habt und ob der Standort gut sonnig ist. Eure Sandra

Buchrezension: Wiebke Jünger: Stadtgrün statt grau!

Anmerkung: Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung für den Ulmer Verlag. Die Bilder wurden von Sandra Harmel fotografiert und bearbeitet.

Das Gärtnern in der Stadt ist in den letzten Jahren ein wahrer Trend geworden. In vielen Städen gibt es einige Gartenprojekte, zum gemeinsamen gärtnern einladen. Damit es noch grüner in den Städten wird, möchte das Buch „Stadtgrün statt grau“ Anregungen liefern.

Inhalt:

Das Buch „Stadtgrün statt grau“ zeigt DIY-Projekte die für das Urban Gardening sich eignen. So können gemeinsame Gärten entstehen und das mit einfachen Anregungen.

Aufbau:

Das Buchformat ist passend ausgewählt, praktisch gut. Die Gestaltung der Titelseite zeigt das grau nicht so schön ist wie ein wenig grün. Der Buchtitel spiegelt sich dadurch sehr gut wieder.

Der Buchrückentext gibt in kurzer Form den Inhalt wieder. Sehr schön ist die Untermalung auf der Rückseite gelungen.

Ein übersichtliches Inhaltsverzeichnis, welches darauf aufmerksam macht, dass eine gute Struktur innerhalb des Buches besteht.

Die Schriftgröße ist angenehm und gut leserlich. Zwar sind die Bilder gut, aber leider zu wenig.

Über das Buch: Mein persönlicher Eindruck!

Das Vorwort spricht direkt die Problematik an. Eigende Erfahrung der Autorin wird gleich im Vorwort deutlich. Jeder Aspekt wird mit einbezogen.

Leider sind im gesamten Buch sehr wenige Bilder. Aber die Bilder, die vorhanden sind, sehr aussagekräftigund von guter Qualität.

Die gesamten Textbausteine sind gut leserlich und es ist alles verständlich formuliert. In den Textabschnitten befinden sich keine Fachbegriffe, so dass der Urbane Hobbygärtner alles umsetzen könnte, ohne es zu hinterfragen.

Interessante Themenaspekte werden direkt angesprochenund sehr detalliert beschrieben. Dies gibt einen guten Überblick, was alles zum Stadtgärtnern dazu gehört. Durch erkenntliche Überschriften, weiß der Leser sofort das ein neuer Themenbereich beginnt. Dadurch gibt es kein Durcheinander innerhalb des Buchs.

Die zeichnerischen Darstellungen sind sehr schön dargestelltund unterstützen dementsprechend die Anleitungen an passenden Stellen.

Die Werkzeug-und Materialkunde ist für einen Neueinsteiger eine sehr gute Hilfestellungen. Jedes wichtige Detail wird erklärt und das auf verständliche Weise. Hinzu kommen die Bauanleitungen, die einfach ausgeführt werden können.

Fazit:

Für das Urban Gardening ein passendes Buch. Es ist sehr textlastig, was sehr schade ist. Aber die Informationen sind komplett informativ. Es gibt auf jeden Fall gute Anregungen.

Eure Sandra

Himbeere und Erdbeere erobern meine Terrasse.

Naschen erlaubt! Auf der Terrasse soll im Sommer genascht werden. Ich mag es sehr von der Pflanze direkt in den Mund. Dieses Erlebnis möchte ich auch gerne auf der Terrasse haben. Ich habe mir darüber in letzter Zeit  einige Gedanken zu gemacht.  Erdbeeren und eine Topfhimbeere sind seit einiger Zeit schon im Kübel und stehen auf der Terrasse.

Meine Topfhimbeere.

Immer wieder haben sie einen neuen Platz bekommen und das hat mir nicht mehr gefallen. Die Erdbeeren und Himbeeren brauchen einen schönen Platz, wo sie ein wenig zur Geltung kommen. Gesagt, Getan!

In einer kleinen Ecke, der ich bis zum jetzigen Zeitpunkt nicht wirklich beachtet habe, wurden meine Himbeeren und Erdbeeren einen ordentlichen, stabilen Platz bekommen. Sie nehmen dadurch nicht so viel Platz weg und können auch in der hinteren Ecke ausreichend versorgt werden.

Nur eine Topfhimbeere war mir zu wenig, eine zweite Balkonhimbeere musste her. Die alte Obstkiste eignet sich hervorragend für die Himbeere und zwei weiteren Erdbeerpflanzen.

In die Obstkiste hab ich die Schale mit den Walderdbeeren gestellt, damit sie nicht in Vergessenheit geraten. Um die Obstkiste gesellen sich ein Kübel mit weiteren Erdbeerpflanzen und die bereits vorhandene Topfhimbeere. Alles kompakt zusammen!

Jetzt dürfen die Erdbeeren und Himbeeren wachsen und hoffentlich dürfen wir ein wenig Naschen. Für mich und meinem Sohn sicher ein wahrer Genuss im Sommer.

Himbeeren und Erdbeeren lassen sich sehr gut auf dem Balkon/ Terrasse im Kübel kultivieren. Wichtig ist, dass ihr darauf achtet, dass sich die Sorten für den Anbau im Kübel eignen. Fragt am besten im Fachhandel nach!Probiert es aus!

Eure Sandra