Hochbeetgarten: Die Vorteile!

Das Gärtnern mit Hochbeeten ist gerade Topaktuell und damit ihr sofort durchstarten könnt, möchte ich euch im zweiten Beitrag aus der Beitragsreihe „Gärtnern mit Hochbeeten“ über die Vorteile berichten.

Ich finde nur Vorteile, wenn ich vom Thema Hochbeet höre. Als wir das erste Hochbeet, eigene Konstruktion gebaut haben, ging es uns darum das Oma rückenschonend Gemüse anbauen könnte. Für mich, der größte Vorteil, den das Hochbeet aufzuweisen hat.

Unser erstes Hochbeet. Marke Eigenbau.

Ein weiterer sehr nützlicher Vorteil ist, dass ein Hochbeet eine sehr lange Nutzdauer bescheinigt wird. Natürlich sollte jedes Jahr die Erde aufgefüllt werden, aber das sind nur kleine Arbeiten, die vor der Gemüsesaison ausgeführt werden.

Reparaturen fallen fast immer nach der Saison an, aber man hat Jahre lang was von den Hochbeeten.
Hier musste nur die Erde aufgefüllt und kleine Reparaturen vorgenommen werden. Seit 2013 steht dieses Hochbeet.

Die Gemüsekulturen bekommen einen ordentlichen Wachstumsvorsprung. Das liegt an der Wärme, die sich bereits im Inneren des Hochbeetes befindet. Durch diese Wärme können Pflanzen sofort ihr Wachstum aufnehmen. In den flachen Gemüsebeeten ist diese nützliche Wärme eher gering vorhanden.

Das Unkraut jäten ist kaum vorhanden. Einige Unkraut gelangen ab und zu auch ins Hochbeet, aber im Gemüsebeet ist es viel mehr. Dadurch spart ihr wertvolle Zeit, die ihr für andere Arbeiten oder zum Genießen nutzen könnt.

Mein persönlicher Vorteil für das Gärtnern mit den Hochbeeten ist, dass es optisch viel besser aussieht, als so ein Gemüseacker, wie es noch bei meinen Großeltern der Fall war.

Natürlich gibt es sicher noch viel mehr Vorteile, aber die aufgeführten Vorteile sind mir sehr wichtig. Eure Sandra

Mein Konzept zur Gestaltung der Terrasse!

So langsam kommt der Frühling auf meiner Terrasse zum Vorscheinen (siehe den Beitrag „Die Terrasse startet in den Frühling“). Leider zeigt sich das Wetter noch nicht so frühlingshaft. Ich bin voller Tatendrang und in meinem Kopf sammeln sich viele Ideen. Ich gärtnere seit 2 Jahren auf der kleinen, gemütliche Terrasse und einige Neuerungen stehen auf den Zettel.

Das kleine Wasserspiel muss unbedingt saniert beziehungsweise von Grund auf erneuert werden. Die Idee ist, drei kleine in ihrer Größe unterschiedliche silberne Kugeln zu installieren. Konkret ist aber noch nichts weiter geplant.

Weitere Ideen bekommen langsam einen konkreten Plan. Neben den Erdbeeren und der Topfhimbeere möchte ich gerne eine Hängebrombeere haben. Ein wenig Naschkatzen für Zwischendurch! Alles soll zusammen im hinteren Teil in der Nähe des Rosenbogens seinen Platz finden.

Hinter der kleinen Steinmauer ist es relativ schattig und daher eignet es sich sehr, für ein kleines Beet im Schatten. Ein Farn hat bereits seinen Platz dort gefunden. Andere Schattenstauden sollen ihn perfekt ergänzen.

Das große, zentrale Beet bekommt eine Auffrischung. Frische Pflanzerde und eine neue Bepflanzung sollen es wieder in Szene bringen.

Die Kübel werden wieder saisonal bepflanzt. Natürlich wachsen Tomaten und kleiner Gemüsearten wieder auf der Terrasse. Der Kräuterkasten muss auch erneuert werden. Über diesen Plan werde ich in einem anderen Beitrag berichten.

Eure Sandra

Die Terrasse startet in den Frühling!

Letzte Woche hatten wir noch extreme Minusgrade und plötzlich wird es warm! Ich kann es noch gar nicht glauben. Der Frühling steht in den Startlöchern. Farben müssen her!

Die Terrasse sieht nach dem dicken Schnee richtig trostlos aus. Einige Pflanzen haben den Frost nicht überlebt. Aber das macht nichts. Jetzt brauche ich Farbe in den Kübel. Bunte Stiefmütterchen und Hornveilchen gehören für mich zum Frühling dazu. Sie vertragen niedrige Temperaturen. Ihre Farben leuchten und vertreiben das Grau.

Das Regal, welches im Sommer wieder als kleine Outdoor- Küche genutzt wird, braucht jetzt bunte, farbliche Akzente. Starke Farben sollen es sein. Ich habe mich für zwei Stielprimeln und ein zart, blaues Vergiss mein nicht entschieden. Die Kombination mit den Erdmännchen geben ein sehr schönes Bild ab.

Meine gesetzten Blumenzwiebeln wachsen jetzt sichtbar. Bunte Blumentöpfe werden mich in ein paar Wochen erfreuen. In diesem Frühjahr sogar noch mehr als im letzten Jahr. Ich bin schon total aufgeregt, wie es alles aussieht.

Leider haben die Kräuter ein wenig Schaden genommen. Daher möchte ich die Obstkiste mit den Kräuter erneuern. Wie das genau aussehen wird, weiß ich nicht.

Beide kleine Beeten hab ich mit Hilfe meines Sohnes vom Laub befreit und sie sehen ganz gut aus. Das große Beet im hinteren Bereich braucht eine Auffrischung. Mit Erde auffüllen und mit schönen Pflanzen verschönern. So der grobe Plan.

Ein Anfang ist gemacht.

Erstmal alles Frühlingsfit machen. Eure Sandra

Mein Lieblingsgarten-Magazin, die GartenSpass!

Anmerkung: Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung für das Magazin GartenSpass. Die Bilder wurden von Sandra Harmel fotografiert und bearbeitet.

Ich möchte euch gerne mein Lieblingsgartenmagazin „GartenSpass“ vorstellen. Für mich eine sehr informative Gartenzeitung, die sich direkt an Hobbygärtnern richtet, mit Lust und Laune kreativ werden wollen.

Im Magazin werden pflegeleichte Pflanzen, einfache Gestaltungstipps und viele kreative Ideen zum eignen Traumgarten gezeigt. Das Feiern und Genießen darf natürlich nicht zu kurz kommen. Viel Abwechslung wird geboten und jeden Monat werden die passenden Themen behandelt.

Die GartenSpass liefert beeindruckende Lösungen, so dass die Einsteiger alles auf Anhieb verstehen. So können die Hobbygärtner ohne großen Aufwand es in der Praxis umsetzen. Besonders toll finde ich dabei, die Schritt-für-Schritt Bildfolgen, welche man sehr gut umsetzen kann. Das ein oder andere hab ich bereits selber ausprobiert oder wird demnächst erfolgen. Zum Beispiel, wie ein Weidezaun entsteht.

Ein weitere Rubik, die mich direkt anspricht ist, Garten online. Das ist mir noch bei keinem anderen Magazin ins Auge gefallen. Es gibt eine Blogger- Kolumne, die aus dem eignen Garten berichtet. Der Autor schreibt aus dem Garten und spricht dabei auch den Hobbygärtner an.

Das Hightlight ist jeden Monat einen neuen Gartenblogger kennen zu lernen im Blogger- Porträt. In der März-Ausgabe wird mein Blog vorgestellt.

Das Lesen der Zeitung GartenSpass lohnt sich auf jeden Fall. Eure Sandra

Omas Liebling: Flieder!

Meine Oma wäre heute 90 Jahre alt geworden. Daher möchte ich ihr diesen Beitrag widmen. Meine Oma hatte eine kleine Auswahl an Lieblingspflanzen und die werde ich in einzelnen Beiträgen vorstellen. Den Anfang macht an diesem besonderen Tag der Flieder! Seit meiner Kindheit ist der lila blühende Flieder ein fester Bestandteil in unserem Garten. Ich liebe ihn sehr und immer im Mai, wenn er seine Blüte präsentiert, denke ich an meine Oma und weiß das sie ihn von oben sieht und sich dran freut! Es gab/ gibt jedes Jahr eine kleine Wette in unsere Familie, ob der Flieder vor oder nach Omas Geburtstag blüht. Jedes Jahr ist es anderes. Zu ihrem heutigen Geburtstag blüht er bereits. Das ist schon das Schönste!

Ich möchte euch den Flieder einmal vorstellen und zeigen, dass er ein einzigartiger Strauch ist. Wer einen insektenfreundlichen Garten gestalten möchte oder ihn bereits hat, sollte unbedingt einen Flieder ins Beet pflanzen. Die Blüten locken eine beachtliche Anzahl an Bienen und weiteren Insekten an. Eine absolute Herzensempfehlung!

Sein gesamtes Erscheinungsbild ist beeindruckend! Nicht nur die Blüten sind eine augenweite, sondern auch die Blätter durch ihre Form.

Der Flieder ist eine Bauerngarten-Pflanze und zählt zu den ältesten europäischen Gartensträucher. Botanisch gehört der Flieder zu der Familie der Ölbaumgewächse (Oleaceae).

Aussehen und Wuchs:

Die Wuchshöhe des Flieders liegt bei 1-1,5 Meter. Der gesamte Habitus ist sehr aufrecht und kompakt.

Sie kann auch höher werden, dass hängt von der jeweiligen Art des Flieders ab. Alle Blätter des Flieders sind gegenständig, gestielt und meist einfach an diesem tollen Gartenstrauch zu finden. Ihre Blattform kann oval, rundlich bis eiförmig sein. Unser Gartenflieder hat eher herzförmige Blätter, die einen schönen, saftigen Grünton präsentieren. In der Sonne sehen sie fast hellgrün aus und reflektieren das Sonnenlicht. Es ist ein magischer Anblick, so mein persönliches Empfinden.

Die Blütenknospen sitzen in der Regel paarweise an den Enden der im Vorjahr gebildeten Zweige. Je nach Region öffnen sie ihre Blüten ab Ende April oder Anfang Mai. Die kleinen Blüten sind zusammengesetzt, so das sie eine Rispe bilden. Diese Rispe hängt aufrecht und streckt sich der Sonne entgegen.

Standort und Boden:

Der Flieder bevorzugt einen sonnigen Standort. Er verträgt ohne große Schwierigkeiten auch eine angenehme trockene Hitze. Im Schatten kann er zwar wachsen, aber er bildet keine dichte Krone und auch die Blüten fallen eher geringer aus als an einem sonnigen Standort.

Die Ansprüche an den Boden hängt von der jeweiligen Flieder-Art ab. Er ist gegenüber den Bodenverhältnissen tolerant. Bodenverdichtungen und Staunässe sollen auf jeden Fall vermieden werden. Das mag er nicht. Das Wachstum wird dadurch sehr eingeschränkt. Denn die Wurzel bekommen nicht genügend Luftzufuhr und dadurch können die Nährstoffe über den Wurzelbereich an den Strauch gelangen. Am Besten für ein gutes, üppiges Wachstum und Blütenreichtum ist ein humos, lockerer Boden von Vorteil.

Pflanzung:

Der Flieder wird hauptsächlich im Herbst gepflanzt. Das Pflanzloch sollte mindestens den doppelten Umfang gegenüber dem Wurzelballen aufweisen. Die Erde gut andrücken und anschließend ordentlich wässern. Wer mag kann zur Versorgungen des Flieders etwas Kompost anreichen. So bekommt der Flieder ab Einpflanzzeitraum schon ein paar Nährstoffe zugefügt.

Wer seinen Flieder an einen anderen Standort pflanzen möchte, sollte dies im Zeitraum von Oktober/ März durchführen. Denn in dieser Zeit ist der Flieder in seiner Winterruh und kann sich so optimaler an seinen neuen Standort gewöhnen. Achtet vor dem Umpflanzen darauf, ob es Frostnächte gibt. Wenn ja, dann wartet noch bis der Boden vollständigen wieder frostfrei ist. So kann er besser in en Boden gepflanzt werden.

Pflege:

Der Flieder ist in seiner Pflege leicht. Er stellt keine besonderen Ansprüche an die Pflege. Wer zwischendurch Kompost anreichern möchte, der verbessert die Speicherfähigkeit von Wasser und Nährstoffen enorm. Das begünstigt sein Wachstum und natürlich auch die Blütenanzahl.

Ein Pflegeschnitt kann nach der Blüte vorgenommen werden. Meistens erfolgt dieser Ende Mai. Da werden einfach die verblühten Rispen mit einer Gartenschere abgeschnitten. So kann die weitere Pflanzenkraft in die Bildung neuer Zweige gehen und so die Voraussetzung für die neuen Blüten im nächsten Jahr schaffen.

Eure Sandra