Sandras Pflanzenwelt: Ringelblume (Calendula officinalis)

Ringelblume ist eine vielseitige Blume. Sie hat einen hohen Zierwert, ihre Blüte eignen sich zum Verzehr und sie wird in der Heilkunde eingesetzt. Ihre Blüte fällt sofort auf und sie harmoniert mit einer Vielzahl anderer Pflanzen. Ich habe sie in dieser Gartensaison, dass erstmal vorgezogen und in unser Rosenbeet gepflanzt. Das blumige Ergebnis finde ich sehr gelungen und bildet zu den rosablühenden Rosen und dem Lavendel einen farblichen Kontrast. Ich mag besonders an der Ringelblume, dass sie eine offene Blüte hat und so den Wildbienen und weiteren Insekten als Nahrungsquelle zur Verfügung steht. Daher wird das Saatgut der Ringelblume auch in viele bienenfreundlichen Saatgutmischungen beigefügt.

Wuchs:

Die Ringelblume wächst krautig aufrecht und buschig wachsend. Sie ist eine einjährige Sommerblume, die je nach Standort und der jeweiligen Sorte eine Höhe von 20 bis 60 cm erreichen kann. Ihr Stängel ist kantig und verzweigt.

Blätter und Blüten:

Die ungestielten, wechselständigen Blätter sind hell-bis mittelgrün und sind leicht behaart. Eine eindeutige Blattform ist auf den ersten Blick nicht deutlich zu erkennen. Diese kann variabel sein. Sie kann verkehrt-eiförmig bis lanzettlich sein. Sobald man die Blätter in den Händen zerreibt kommt ein charakteristischer Geruch der Ringelblume zur Geltung.

Ihre Blütezeit hat die Ringelblume von Juni bis Oktober. In den ersten sechs Wochen ist ihre Blüte intensiv und es Folgen bis zum Herbst weitere Knospen, die eine etwas kleinere Blüte zum Vorscheinen bringt. Die Ringelblume hat eine endständige Korbblüte und in der Nacht schließt sich diese. Ihre Blütenfarbe hängt von der jeweiligen Sorte ab. Bei einigen Sorten hat die Ringelblume einen dunklen Blütenkorb.

Standort und Boden:

An einem vollsonnigen Standort blüht die Ringelblume am Intensivsten. Aber auch im Halbschatten fühlt sie wohl und präsentiert ihre eindrucksvollen Blüten.

Der Boden sollte mittelschwer und durchlässig sein. Er sollte auf keinem Fall feucht sein, dass mag die Ringelblume nicht. Eine gute Nährstoffversorgung sollte vorhanden sein. Aber Achtung, der Boden darf nicht zu viel Stickstoff enthalten, denn sonst werden die Ringelblumen sehr mastig, blühen nicht so intensiv und ihre Standfestigkeit ist nicht gewährleistet.

Aussaat und Pflanzung:

Die Keimung der Ringelblume ist zuverlässig und erfolgt recht schnell. Zwischen März und Juni kann die Ringelblume direkt ins Beet gesät werden. Dafür wird der Boden vorher aufgelockert, vom Unkraut befreit und anschließend das Saatgut leicht einharken. Wer mag kann das Saatgut mit einer dünnen Schicht Kompost abdecken. Aber es geht auch der vorhandene Beeterde! Damit sich einzelne Pflänzchen nicht im Wachstum stören, werden sie kurz nach der Keimung vereinzelt. So bekommen sie genügend Platz, damit sie ihre volle Pracht und Wuchsgröße erreichen können.

Wer bereits ab Mai oder Juni die Blüte der Ringelblume genießen möchte, kann ab Mitte März in der Wohnung mit dem Vorziehen beginnen. Dafür wird das Saatgut in kleine Töpfe mit Anzuchterde gesät und auf die helle Fensterbank gestellt. Sobald die Sämlinge gekeimt haben, werden sie in größere Töpfe pikiert (vereinzelt). Jetzt dürfen sie weiter auf der hellen Fensterbank (direkte Sonneneinstrahlung vermeiden, Verbrennungsgefahr) wachsen. Ab 15.Mai (Wetter im Blick behalten, Frost) werden sie dann ins Beet gepflanzt.

Aus meiner diesjährigen Erfahrung finde ich das Vorziehen der Ringelblumen sinnvoll. Sie gewöhnen sich schnell an ihren Standort im Beet und haben beim Einpflanzen schon eine ordentliche Größe. So das die Wuchskraft in die Bildung der Knospen und Blüten gehen kann.

Pflege:

Die Ringelblume benötigt einen minimalen Aufwand an Pflege. Eine Düngung mit Kompost bei der Beetvorbereitung reicht völlig aus. Somit ist die Nährstoffversorgung für das gesamte Gartenjahr gedeckt. Gegossen werden die Ringelblumen nur mäßig, um so den Blütenansatz zu fördern. Um neue Blüten zu fördern, am besten die verwelkten Blütenstände entfernen. Wer möchte, dass sich die Ringelblume selber aussät, dafür einfach die letzte Sommerblüte stehen lassen. So kann sie in die Samenreife gehen und ihre Samen durch den Wind verteilen. Im nächsten Gartenjahr fangen sie dann an zu keimen und im Sommer blühen sie wieder!

Eure Sandra

Rosenvielfalt im Garten!

Der Sommer ist da und die Rosen fangen an ihre einzigartige Blütenpracht zu zeigen! Bei uns im Garten befinden sich zahlreiche Rosen in den unterschiedlichen Farben. Rosa und Pink nimmt dabei den größten Anteil ein, so typisch Mädchen halt.

Eine Vielzahl unserer Rosen wachsen in dem Beet vor der Gartenlaube, wodurch eine willkommene Begrüßung im Garten hervorgerufen wird. Es lädt ein, sich den weiteren Garten anzuschauen und sich wohl zu fühlen. Das Zusammenspiel der Rosen mit dem Lavendel und vereinzelten Sommerblumen ist eine traumhafte Kombination. In diesem Jahr werden die Rosen und der Lavendel von Ringelblumen und Tagetes begleitet.

Die Kletterrosen!

Bevor die Rosen in dem Beet vor der Gartenlaube in Erscheinung treten, präsentiert Omas Lieblingsrose ihre kräftigen pinken Blüten. Sie blüht jedes Jahr als Erstes und erst dann beginnen die anderen Rosen langsam ihre Blüte zu öffnen. Omas Lieblingsrose ist eine Kletterrose, die seit mehrere Jahre in unserem Garten wächst. Ihre Blüte ist erst so kräftig , seit sie im Halbschatten wächst. Der Standort in der Nähe des Sauerkirschbaumes tut ihr gut. Im Allgemeinen blüht sie bei gutem Wetter bis weit in den Oktober oder sogar bis zum November. Eine ausdauernde Kletterrose mit einer atemberaubende Blüte!

Im schmale Beet hinter den Hochbeeten wachsen neben Omas Lieblingsrose zwei weitere Kletterrosen. Sie wurden dort gepflanzt, damit sie den Sichtschutz der Gartenterrasse mit ihren Blüten aufhübschen. Mit jedem weiteren Gartenjahr wird die Rosenblüte der roten und weißen Kletterrose üppiger und verdeckt somit den braunen, langweiligen Sichtschutz. Der Plan einer schönen, attraktiven Begrünung des Sichtschutzes ist gelungen. Zusammen mit der Clematis eine durch gehende Blüte. Die Blütezeit der Clematis hört langsam auf und die Blüte der beiden Rosen fängt an.

Farblich sind die Kletterrosen aufeinander abgestimmt und wirken erfrischend.

Die Rosen im Beet vor der Gartenlaube!

Auffällig ist von allen Rosen, die rosa blühende am Rand. Sie fällt gleich auf, durch ihre Vielzahl an einfachen Blüten. Eine beliebte Nahrungsquelle für die Bienen und anderen Insekten. Man hört ein ordentliches Summen und sieht die Bienen deutlich auf der Blüte. Eine kompakte Buschrose, die einiges an Platz für sich am Rand des des Beetes in Anspruch nimmt. Die Blüten öffnen sich zeitversetzt und dadurch blüht sie den ganzen Sommer über.

Ein besonderes Highlight im Rosenbeet ist die Rose mit der cremefarbenen Blüte. Sie ist von ihrer Statur größer als alle anderen Rosen und trumpft über das gesamte Beet. Dadurch fällt sie sofort auf. Es ist eine Strauchrose, die ihre endgültige Wuchshöhe erreicht hat. Die Blüte tretet Anfang/Mitte Juni in Erscheinung und ist die Erste im Beet überhaupt, danach öffnen weitere Rosen ihre Blüte. Nach einander entfalten sich die einzelnen Blütenblätter, so das ihre volle Pracht ein wenig auf sich warten lässt. Aber das macht sie einzigartig und die Freude auf ihre gesamte Blüte wird dadurch nochmal ein absolutes Highlight!

Der Klassiger unter den Rosen ist natürlich, die rot blühende! Sie versteckt sich im Beet und zu Beginn ihrer Blüte schaut man schon zweimal hin. Sobald mehrere rote Blüten erscheinen fällt sie auf. Die roten Blütenblätter sind typisch für Rosen. Es wirkt anfangs ein wenig dunkel und wenn die Sonne drauf strahlt, dann wirkt das Rot heller und glänzend. In Kombination mit der cremefarbenen Rosenblüte sieht es traumhaft aus. Hinzu kommt das im Hintergrund die Haselnusshecke wächst und so einen einzigartigen Kontrast bildet zu der Roten und der cremefarbenen Blüte.

Weiße Rosen sehen immer edel aus und können mit allen farbigen Rosenblüten kombiniert werden. Sie gedeiht am Beetrand mittig und wird umgeben von einer roten, sowie der cremefarbenen Rose. Sie ergänzen sich hervorragend und locken bei vollständiger Öffnung der einzelnen Blütenblätter Bienen an.

Alle Rosen in dem Beet vor der Gartenlaube sind einfach und für die Bienen und Insekten als Nahrungsquelle dienen. Daher steht ein Insektenhotel auch in diesem Beet.

Die Strandrosen!

Die Strandrosen wachsen und blühen in der Ostseedüne, die wir in unserer Pool-Ecke mit Sand aufgeschüttet haben. Strandrosen mögen den Mix aus Sand und Erde. Sie blühen in pink und rosa und bilden so eine Ergänzung zu den Gräsern, die dort ihren Standort haben. Es wirkt alles natürlich und die Strandrosen geben dem ganzen mit ihren Blüten Farbe. So wie es in den Dünen an der Ostsee vorkommt. Ihr Blatt ist dunkler und die Oberfläche rauer als bei den Busch-oder Strauchrosen. Die Blüte selbst ist einfach überlappend und reich an Pollen/ Nektar für die Bienen. Während bei den Rosen im Beet große Dornen an den Ästen wachsen, sind sie bei den Strandrosen feiner und in einer Vielzahl vorhanden. Optisch passt es sehr gut zusammen. Sie unterscheidet sich deutlich von den klassischen Rosen, aber das macht die Strandrose auch so einzigartig.

Die Rose im Kübel!

Auf der Rasenfläche vor dem Tomatengewächshaus steht jetzt schon im dritten Jahr ein Kübel mit einer pompösen Bodendecker Rose! Der komplette Kübel wird mit der Rose eingehüllt. Die Triebe sind so gut verzweigt und daraus lässt sich schließen, dass diese Rosen nicht erst in den Kübel gepflanzt wurde, sondern seit vielen Jahren dort ihren Platz hat. Ihre zarten, kleinen Blätter begeben sich in den Hintergrund sobald die kleinen, rosa Blüten in Erscheinung treten. Blatt und Blüte bilden ein harmonisches Pärchen. So wirkt die schmale Rasenfläche nicht mehr so langweilig. Kübel plus die Bodendecker Rose und das Grün des Rasens bilden eine Einheit als wäre es schon immer so gewesen.

Rosen sind immer in und setzen in den Beeten oder Kübeln farbliche Akzente. Durch ihren einfachen Blütenaufbau bieten sie Pollen und Nektar für die Bienen und Insekten an.

Eure Sandra

Die blühenden Gehölze für Bienen und Co. im Winter!

Blüten im Winter? Klingt irgendwie komisch. Aber es gibt Gehölze, die zeigen im Winter erst ihre Blüten und erst später dann ihre Blätter. Die winterlichen Blüten sind unterschiedlich schön und geben jeden Garten einen schönen farbigen Akzent. Von Gelb bis hin zum zarten Rosa!

Der Winterjasmin!

Der Winterjasmin ist ein winterliches Highlight im Garten. Besonders durch seine gelbe Blüten leuchtet es im Garten an einem roten Gestell und geben einen ordentlichen farblichen Kontrast. Ein wahrer Hingucker in dieser Jahreszeit. Die Blüten sind nicht gefüllt, wodurch es eine kleine Nahrungsquelle für die Insekten bildet. Was auch im Winter sehr wichtig ist.

Zaubernuss, ein Feuerwerk!

Die Blüte der Zaubernuss setzt einen atemberaubenden Akzent. Ihre Blüte sieht aus, wie ein kleines Feuerwerk. Am besten gefällt mir die Blüte bestehend aus Rot und Gelb. Sie passt sehr gut in den Winter. Wie bereits der Winterjasmin ist auch die Zaubernuss eine wichtige Nahrungsquelle für Bienen und Insekten.

Die Zaubernuss (Foto im Gartencenter Villmann in Hannover- Engelbostel entstanden)

Der bekannte Viburnum!

Eine bekanntes Wintergehölz ist der Schneeball (Viburnum). Er ist sehr bekannt und manchmal sieht man auch in der Natur. Die Blüten sind bei vielen Arten Rosa. Sie sind sehr zart und auch nicht gefüllt. Eine weitere Nahrungsquelle für unsere kleinsten Lebewesen. Die Vielfalt an Sorten des Viburnum ist zahlreich. Ich bin jedesmal erstaunt eine neue Sorte in der Baumschule zu entdecken.

Ein Schneeball in voller Blüte. (Foto im Gartencenter Villmann entstanden)

Die winterlichen Gehölze bringen Farbe in den schlafenden Garten und gleichzeitig bieten sie Nahrung für die Insekten und Bienen im Winter. Natürlich gibt es die Gehölze auch für den Balkon oder Terrasse. Eure Sandra

Omas Liebling: Flieder!

Meine Oma wäre heute 90 Jahre alt geworden. Daher möchte ich ihr diesen Beitrag widmen. Meine Oma hatte eine kleine Auswahl an Lieblingspflanzen und die werde ich in einzelnen Beiträgen vorstellen. Den Anfang macht an diesem besonderen Tag der Flieder! Seit meiner Kindheit ist der lila blühende Flieder ein fester Bestandteil in unserem Garten. Ich liebe ihn sehr und immer im Mai, wenn er seine Blüte präsentiert, denke ich an meine Oma und weiß das sie ihn von oben sieht und sich dran freut! Es gab/ gibt jedes Jahr eine kleine Wette in unsere Familie, ob der Flieder vor oder nach Omas Geburtstag blüht. Jedes Jahr ist es anderes. Zu ihrem heutigen Geburtstag blüht er bereits. Das ist schon das Schönste!

Ich möchte euch den Flieder einmal vorstellen und zeigen, dass er ein einzigartiger Strauch ist. Wer einen insektenfreundlichen Garten gestalten möchte oder ihn bereits hat, sollte unbedingt einen Flieder ins Beet pflanzen. Die Blüten locken eine beachtliche Anzahl an Bienen und weiteren Insekten an. Eine absolute Herzensempfehlung!

Sein gesamtes Erscheinungsbild ist beeindruckend! Nicht nur die Blüten sind eine augenweite, sondern auch die Blätter durch ihre Form.

Der Flieder ist eine Bauerngarten-Pflanze und zählt zu den ältesten europäischen Gartensträucher. Botanisch gehört der Flieder zu der Familie der Ölbaumgewächse (Oleaceae).

Aussehen und Wuchs:

Die Wuchshöhe des Flieders liegt bei 1-1,5 Meter. Der gesamte Habitus ist sehr aufrecht und kompakt.

Sie kann auch höher werden, dass hängt von der jeweiligen Art des Flieders ab. Alle Blätter des Flieders sind gegenständig, gestielt und meist einfach an diesem tollen Gartenstrauch zu finden. Ihre Blattform kann oval, rundlich bis eiförmig sein. Unser Gartenflieder hat eher herzförmige Blätter, die einen schönen, saftigen Grünton präsentieren. In der Sonne sehen sie fast hellgrün aus und reflektieren das Sonnenlicht. Es ist ein magischer Anblick, so mein persönliches Empfinden.

Die Blütenknospen sitzen in der Regel paarweise an den Enden der im Vorjahr gebildeten Zweige. Je nach Region öffnen sie ihre Blüten ab Ende April oder Anfang Mai. Die kleinen Blüten sind zusammengesetzt, so das sie eine Rispe bilden. Diese Rispe hängt aufrecht und streckt sich der Sonne entgegen.

Standort und Boden:

Der Flieder bevorzugt einen sonnigen Standort. Er verträgt ohne große Schwierigkeiten auch eine angenehme trockene Hitze. Im Schatten kann er zwar wachsen, aber er bildet keine dichte Krone und auch die Blüten fallen eher geringer aus als an einem sonnigen Standort.

Die Ansprüche an den Boden hängt von der jeweiligen Flieder-Art ab. Er ist gegenüber den Bodenverhältnissen tolerant. Bodenverdichtungen und Staunässe sollen auf jeden Fall vermieden werden. Das mag er nicht. Das Wachstum wird dadurch sehr eingeschränkt. Denn die Wurzel bekommen nicht genügend Luftzufuhr und dadurch können die Nährstoffe über den Wurzelbereich an den Strauch gelangen. Am Besten für ein gutes, üppiges Wachstum und Blütenreichtum ist ein humos, lockerer Boden von Vorteil.

Pflanzung:

Der Flieder wird hauptsächlich im Herbst gepflanzt. Das Pflanzloch sollte mindestens den doppelten Umfang gegenüber dem Wurzelballen aufweisen. Die Erde gut andrücken und anschließend ordentlich wässern. Wer mag kann zur Versorgungen des Flieders etwas Kompost anreichen. So bekommt der Flieder ab Einpflanzzeitraum schon ein paar Nährstoffe zugefügt.

Wer seinen Flieder an einen anderen Standort pflanzen möchte, sollte dies im Zeitraum von Oktober/ März durchführen. Denn in dieser Zeit ist der Flieder in seiner Winterruh und kann sich so optimaler an seinen neuen Standort gewöhnen. Achtet vor dem Umpflanzen darauf, ob es Frostnächte gibt. Wenn ja, dann wartet noch bis der Boden vollständigen wieder frostfrei ist. So kann er besser in en Boden gepflanzt werden.

Pflege:

Der Flieder ist in seiner Pflege leicht. Er stellt keine besonderen Ansprüche an die Pflege. Wer zwischendurch Kompost anreichern möchte, der verbessert die Speicherfähigkeit von Wasser und Nährstoffen enorm. Das begünstigt sein Wachstum und natürlich auch die Blütenanzahl.

Ein Pflegeschnitt kann nach der Blüte vorgenommen werden. Meistens erfolgt dieser Ende Mai. Da werden einfach die verblühten Rispen mit einer Gartenschere abgeschnitten. So kann die weitere Pflanzenkraft in die Bildung neuer Zweige gehen und so die Voraussetzung für die neuen Blüten im nächsten Jahr schaffen.

Eure Sandra

Gehölzkunde: Rhododendron

Endlich ist es soweit, der Rhododendron blüht und man sieht überall die eindrucksvolle, farbliche Blüte. Nach der Blüte erfreuen uns ihre ausdrucksstark Blätter. Der Rhododendron ist nicht nur ein Blühgehölz, sondern auch ein Blattschmuckgehölz. Da er im Winter seine ansehnlichen Blätter behält. Der Rhododendron gehört zur Familie der Heidekrautgewächse und umfasst über 1000 Gattungen mit vielen Blütenfarben.

Wuchs:

Der Rhododendron wächst im Jahresverlauf recht langsam. Seine Blätter trägt er meistens wechselständig und sie sind radial um die Zweige angeordnet. Beim Austrieb ist das Laub von einigen Sorten mit einem weißen, gelben oder rosaroten Filz bedeckt. Dieser dient als Schutz vor Sonnenbrand.

Der Rhododendron wächst als Strauch, kann aber auch als hoher Baum vorkommen. 

Blätter und Blüten:

Die Blätter des Rhododendrons sind eiförmig bis länglich (siehe oberes Bild). Dabei sind sie ganzrandig und oft haben sie einen nach unten gewölbten Blätterrändern.

Die Blütenknospen sind endständig und werden bereits im Vorjahr gebildet. Das Farbspektrum der Blüten des Rhododendrons ist größer als bei den Rosen.  Die Blütezeit fängt im April an und endet je nach Sorte im Mai.

Standort und Boden:

Der Rhododendron benötigt einen kühlen, feuchten Standort. Im lichten Schatten gedeiht er am besten. 

Beim Boden ist der Rhododendron recht anspruchsvoll. Er benötigt einen kalkfreien, sehr lockeren und humusreiche Erde. Der pH-Wert des Bodens sollte zwischen 4,0 und 4,5 liegen. Dieser Wert beschreibt einen sauren Bereich.

Pflanzung:

Bevor der Rhododendron gepflanzt werden kann, sollte eine gute Bodenvorbereitung erfolgen. Dafür kann eine spezielle Rhododendron- Erde genutzt werden. Die Rhododendron-Erde ist auf die Bodenansprüche des Rhododendrons ausgerichtet.

Bei der Pflanzung ist darauf zu achten, dass der Rhododendron nicht zu tief gesetzt wird. Anschließend wird der Boden mit einer leichten Mulchschicht abgedeckt. Dies beugt ein Austrocknen vor und schützt ihn vor äußere Einflüssen.

Der ideale Pflanzzeitpunkt ist der Herbst!

Pflege:

Der Rhododendron wird ausschließlich mit Regenwasser gegossen. Da im Regenwasser sich fast kein Kalk ansiedelt. Denn Kalk verträgt der Rhododendron nicht. Durch das Regenwasser bekommt er die benötigte Säure in den Boden.

Die verblühten Blütenknospen nach der Blüte entfernen. Dadurch wird die Bildung neuer Blütenknospen angeregt.

Eine Düngergabe wird im zeitigen Frühjahr empfohlen. Das fördert die Blüten.

Eure Sandra