Meine Top 3 im Garten 2023!

Das Gartenjahr 2023 war für mich voller, wunderschöner blumigen Überraschung. Sobald ich den Garten betreten habe, wurde ich von der tollen Blütenpracht verzaubert. Es waren so viele Gartenhighlights, dass ich gar nicht alle aufschreiben kann.

Deswegen hab ich mir die Top3 des Gartenjahres 2023 raus gesucht.

Überall Sonnenblumen!

Die Sonnenblumen waren in diesem Gartenjahr 2023, dass absolute Highlight. Ich wusste, dass meine Mama sie im Garten ausgesät hat, aber dass sie so schön werden und den Garten in ein strahlendes Gelb verwandeln, hätte ich nicht gedacht.

Auf eine einzelne Sonnenblumen kamen unzählige Blüten, die alle eine üppige Blüte zeigten. Besonders schön fand ich sie in dem kleinen Beet, welches zu unseren Gartennachbarn grenzt. Die Sonnenblumen schenkten diesem Beet in diesem Gartenjahr 2023 die einzigartige Vielfalt.

In Kombination mit den anderen Pflanzen ergab es eine richtige Blütenpracht. So schön war es, dass ich mir wünschen würde, dass im Gartenjahr 2024 wieder so erstrahlt.

Ich hab festgestellt, dass Sonnenblumen unbedingt in unseren Garten gehören. Sie bringen mit ihren gelben Blüten eine fröhliche, sommerliche Atmosphäre in unseren Garten.

Überdimsonaler Fuchsschwanz!

Der Fuchsschwanz blüht jetzt schon, dass vierte Jahr in unserem Garten, aber so schön und groß war er noch nicht. Bereits als die ersten Knospen sichtbar wurden, ahnte man nicht, wie groß er werden würde.

Im Spätsommer hatte er eine enorme Größe und die tiefroten Blütenrispen waren einfach der Hammer. Ob in ihrer Größe, als auch in ihrer Blütenfarbe.

Zusammen mit den Sonnenblumen bildeten sie das Gartenhighlight 2023. Die Kombination aus dem Gelb der Sonnenblumen und dem rot des Fuchsschwanzs harmoniert atemberaubend und es ist als wenn sie schon immer in diesem kleinen Beet hingehört haben.

Auch im Gartenjahr 2024 möchte ich gerne den Fuchsschwanz in diesem Beet aussäen. Vielleicht hat er sich wie die letzten Jahre schon selber ausgesät und wird wieder so einzigartig schön wie im Gartenjahr 2023.

Die Bodenbedingungen in dem kleinen Beet begünstigen das Wachstum des Fuchsschwanzs optimal, denn sonst würde er nicht so prächtig dort wachsen.

Rosentraum!

Seit meiner Kindheit wächst eine Vielfalt an Rosen in unserem Garten. Von Gartenjahr zu Gartenjahr werden alle Rosen im Garten schöner, ob Strauchrose, Kletterrose oder Beetrose.

Ihre Blütenpracht erfreut uns bis weit in den Herbst herein (abhängig von der jeweiligen Witterung). Ich finde persönlich das der Monat August und der Monat September die einzigartige Schönheit der Rosen besonders zur Geltung bringen. Da zeigen die Rosen nochmals kräftig ihre Blütenfarbe. Sie kommen stärker zum Vorscheinen, vorallem wenn die Sonne sie anstrahlt.

Die Lieblingsrose von Oma blüht mit einer kleinen Blütenpause immer sehr ausgiebig. Die rosafarbene Blüte wird mit den Jahren kräftiger und leuchtet intensiver in der Sonne. Es ist jedesmal ein wahres Farbspiel, welches ich mit Freude beobachte.

Das Rosenbeet vor der Gartenlaube erstrahlte wieder in einem wahren Blütenglanz. Aber nicht nur die Blüten sind bildhübsch, sondern auch ihre Funktion als Nahrungsquelle für die Bienen und andere Insekten ist erfreulich. Wir achten bei den Rosen darauf, dass sie eine einfache Blüte haben und mehrfach blühen. So das die Bienen über den Sommer eine Nahrung haben.

Ich habe jeden Moment 2023 im Garten genossen, egal wie kurz sie waren.

Jetzt bin ich ganz gespannt, welche Gartenmomente ,Gartenprojekte im Gartenjahr 2024 auf uns warten.

Danke 2023! Eure Sandra

Die Geschichte zu Omas Lieblingsrose!

Omas Lieblingsrose ist eine Kletterrose, die rosa blüht. Seit meiner Kindheit wächst sie in unserem Garten. Ihre Blüte erfreut uns das gesamte Gartenjahr, also von Juni bis je nach Witterung bis in den November rein. Sobald ich den Garten betrete, schaue ich nach Omas Lieblingsrose. Ich bin jedes Mal total begeistert, wie gut sie wachst und wie ihre Blütenpracht aussieht. Oma würde sich garantiert drüber freuen!

Ihre Lieblingsrose wächst seit Jahren bei uns im Garten. Wann sie die genau gepflanzt hat, kann ich gar nicht so genau sagen. Mittlerweile hat sie ihren ursprünglichen Standort verlassen und hat einen neuen Platz im Garten bezogen. Meine Oma hat die rosa blühende Kletterrose am Rand der kleinen Haselnusshecke gepflanzt. Sie sollte den Eingang zur Terrasse vor der Laube symbolisieren. Ein passender Holzrahmen wurde darüber gebaut und an diesem sollte sie hochklettern. Auf der anderen Seite des Holzrahmes hatte meine Oma ein rotblühende Kletterrose gepflanzt. Aber diese hat sich nicht so in ihrer Pracht entfaltet, wie man es sich gewünscht hat. Die rosablühende Kletterrose hat sich mit jedem Gartenjahr zu einer wahren Schönheit entwickelt. Ihr leichter Duft und die schöne rosa Farbe haben Oma und mich immer wieder begeistert. Sie hat sich zu unserem absoluten Liebling im Garten entwickelt. Jeder der uns im Garten besucht hat, dem fiel die Kletterrose sofort auf und hat dies auch meiner Oma erzählt.

Auf diesem Bild sieht man den Holzrahmen und an den Seiten beide Kletterrosen. Das Foto hat mein Opa fotografiert!

So ein Holzrahmen hält durch die Witterungseinflüsse leider nicht immer lange. Irgendwann war der Holzrahmen so morsch, dass er aus Sicherheitsgründen entfernt werden musste. Zusammen mit meiner Oma haben wir überlegt, ob wir einen neuen Holzrahmen dorthin bauen oder nicht. Die Entscheidung ihn nicht mehr neu aufzubauen war aus heutiger Sicht, die Richtige gewesen. An erster Stelle war Oma wichtig, dass beide Kletterrosen einen neuen Standort im Garten bekommen. Sie sollten weiterhin einen fester Bestandteil im Garten sein.

Nach kurzer Standortsuche wurden die beiden Kletterrosen im Herbst in das angrenzende kleine Beet hinter der Terrasse gepflanzt. Dort bekommen sie ausreichend Sonne und haben durch den Sichtschutz eine Möglichkeit in die Höhe zu wachsen und sich zu verankern. Zweites sorgen sie dafür, dass der Sichtschutz mit ihren Blüten aufgehübscht wird. Omas Lieblingsrose wurde an den Rand zum Kirschbaum gesetzt. In Kombination mit dem Efeu die rosa Blüten und das Blattwerk der Kletterrose besonders zur Geltung. Ich mag solche Kombinationen mit unterschiedlichen Strukturen und Farben!

Die rotblühende Kletterrose hat das Umpflanzen nicht vertragen und ist nach dem Winter eingegangen. Bei Omas Lieblingsrose hat es zu Beginn der neuen Gartensaison auch nicht gut ausgesehen. Aber sie hat sich erholt und belohnte uns mit einer üppigen Blütenpracht. Wenn Oma in den Garten kam, hat sie jedes Mal nach ihrer Lieblingsrose geguckt. Sie war glücklich, als sie gesehen hat, wie sie dort wächst. Mittlerweile wächst sie dort seit Jahren und mit jedem Jahr wird sie schöner. So eine atemberaubende Rosenschönheit hab ich noch nie gesehen. Leider kenne ich die Sorte nicht!

Tipp zum Thema Kletterrosen:

Für alle Rosenliebhaber und Rosenanfänger empfehle ich eine rosablühende Kletterrose, die erstens robust gegen Krankheiten, zweitens öfter blühend ist und eine angemessen Wuchshöhe hat. Öfter blühend, weil ihr so das ganze Jahr eine einzigartige Blütenpracht habt. Die Blüten von Omas Lieblingsrose ziehen einige Insekten an. Im Sinne der Insekten, Bienen und Co. achtet darauf, dass die Blüte einfach oder nur leicht gefüllt ist. So bietet ihr Ihnen Nahrung an, die das ganze Gartenjahr anhaltet.

Vielleicht erlebt ihr mit euer Kletterrose auch so eine persönliche Geschichte, die man später gerne erzählt. Ich bin für die Wahl meiner Oma zu dieser tollen, einzigartigen Kletterrose dankbar und hoffe ganz doll, dass sie uns weiter mit ihren Blüten erfreut.

Eure Sandra

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Gartenwissen: Rosen

Rosen sind seit Jahrhunderten die „Königin“ der Blumen beziehungsweise in der Pflanzenwelt. Die älteste Darstellung einer Rose führt auf den berühmten Fresko in Knossos auf Kreta im 17.Jahrhundert vor Christus zurück. Dort wurde sie das erste Mal gesehen. Ab Ende des 19.Jahrhundert explodierte die Rosenzucht. Die Rose kam in Mode und überall gab es Rosenausstellungen. Erste Rosarien entstanden und seitdem ist die Rose ein fester Bestandteil in unserer Gesellschaft.

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Der bekannteste Rosenzüchter ist der Engländer David Austin. Seine Rosen sind weltbekannt. In Deutschland ist der Name Kordes bekannt. Schaut man in gut sortierte Gartencenter, dann findet man garantiert eine Rose von Kordes. 

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Klassifizierung der Rosen:

Beetrosen:

Sie eignen sich für Beete und Rabatten. Ihr maximale Höhe beträgt zwischen 60-80cm. Unter dem Sammelbegriff der Beetrosen werden verschiedene Sortengruppen zusammengefasst, die früher als Polyantha-oder Floribunda-Rosen bezeichnet wurden.

Edelrosen:

Die Edelrosen sind die populärste Rosengruppe, da sie dem Idealbild der Rose am Nächsten ist. Sie haben die schönsten und edelsten Blüten.

Zwergrosen:

Durch ihren niedrigen Wuchs sind die Zwergrosen ideal für Kübel, Töpfe oder besondere Pflanzengefäße geeignet. Ihr Laub ist zierlich und die Blüten sind zauberhaft klein.

Kleinstrauchrosen:

Kleinstrauchrosen ist vielseitig und von den Freizeitgärtnern in seiner Fülle noch gar nicht entdeckt. Sie sind blühwillig, reinigen sich selbst und haben eine ordentliche Blattgesundheit. 

Strauchrosen:

Ihre Bezeichnung kommt von ihrem wüchsigen und stark verzweigen Wuchs. Sie eignen sich besonders für Einzelstand im Beet und Rabatten oder Gehölzpflanzungen, sowie in einer Rasenfläche. Die modernen Strauchrosen blühen überwiegend öfter, aber es gibt auch Sorten die nur einen Blütenflor im Sommer haben. 

Kletterrosen:

Die Gruppe der Kletterrosen ist sehr umfangreich und lassen sich in zwei verschiedene Typen mit unterschiedlichen Wuchscharakter aufteilen. Climber und Rambler ! Sie erreichen eine Höhe bis zu 3 Meter und benötigen meisten eine Kletterhilfe. 

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Historische Rosen:

Alte Sorten sind genauso vielfältig, wie man es von Rosen erwarten darf. Sie stellen das Bindeglied zu unseren heutigen Rosen dar.

Wildrosen:

So werden Rosen bezeichnet die an ihrem natürlichen Standort vorkommen und nicht in irgendeiner Form züchterisch bearbeitet wurden. Wer einen naturnahen Garten gestalten möchte, der sollte unbedingt Wildrosen pflanzen, denn sie bieten den Insekten und Wildbienen eine gute Nahrungsquelle. 

Gestaltung mit Rosen: 

Mit Rosen hat man in seinen Beeten, Rabatten unendlich viele Gestaltungsmöglichkeiten. 

Diese Bedingungen sind Voraussetzung für eine schöne Gestaltung mit Rosen: 

Der Standort:

Rosen lieben die Sonne und ein sonniger Standort ist daher gewünscht. Einige Rosen-Sorten können auch wunderbar im Halbschatten wachsen. Es sollte kein Standort ausgewählt werden, wo stauende Hitze herrscht , etwa an Mauern mit Dachüberstand oder überdachten Terrassen. Dort siedeln sich gerne Spinnmilben und Mehltau an, welche die Rosen sehr schädigen. 

Abstand zu den Rosenbegleitern: 

Der Abstand zwischen Rosen und ihren Begleitern sollte mindestens 1- 1,50 Meter betragen. Damit sie genügend Platz haben, ihre gesamte Größe zu entfalten. 

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Abstand zwischen den Rosen:

Die Pflanzdichte der Rosen sollte beachtet werden. Zu eng gepflanzte Zu eng gepflanzte Rosen bringen kurze Zeit ein prächtiges Beet hervor, aber in den Folgejahren stören sie sich gegenseitig im Wuchs. Am besten den Abstand so wählen, wie sich der Wuchscharakter der einzelnen Rosen ist.

Farben kombinieren:

Jede Farbe hat seinen eignen Effekt. Die Wirkung der Farben kann in den Kombinationen verstärkt oder geschwächt werden. Dabei sollte man seinen persönlichen Geschmack mit einbeziehen.

Edel-und Beetrosen eignen sich besonders für die Gestaltung eines klassischen Rosenbeetes. Wer eine Beeteinfassung oder kleinere Rabatten mit Rosen gestalten möchte, dafür werden Vorzugweise Kleinsträucher genutzt. Um einzelne Akzente im Garten zu setzen, werden Solitärrosen gepflanzt. Für die Begrünung von Wänden oder Pergolen mit Rosen, werden die Kletterrosen eingesetzt. Wild-und Strauchrosen pflanzt man gerne in einer Gruppe zusammen. 

Die Rosen-Praxis:

Das Angebot an Rosen ist in den letzte Jahren gestiegen. Die Rosen werden häufig als wurzelnackte Ware angeboten. Da wurzelnackten Rosen sehr schnell austrocknen, müssen sie unverzüglich nach dem Kauf eingepflanzt werden. Eine spezielle Angebotsform von Rosen, ist die ballierte Form. Ballierte Rosen können ohne großen Aufwand sofort an ihren Standort gepflanzt werden. Die Ballierung zersetzt sich im Laufe der Zeit. Das teuerste Angebot bei Rosen, sind die Container-Rosen. Sie können außer bei Frost das ganze Jahr über gepflanzt werden.

Die beste Pflanzzeit für Rosen ist der Herbst!

Bei der Pflanzung von Rosen sollte beachtet werden, dass das Pflanzloch doppelt so groß ist als der Wurzelballen. Die Veredlungsstelle muss 5 cm unter der Erdoberfläche liegen. Nach der Pflanzung sollte ordenlich gewässert werden, damit zwischen Wurzeln und Boden keine luftgefüllten Löcher entstehen.

Bitte achtet bei Rosen auf Schädlinge oder Erkrankungen!! Befallenes Laub entfernen, aber nicht auf dem Kompost entsorgen. Schädlinge oder Erkrankungen können sich durch die vorhanden Bedingungen weiterentwickeln.

Rosen im Winter: Gegen die Kälte im Winter hilft das Anhäufel des Wurzelhalses und das klassische Abdecken mit Tannenzweige.

Bildergalerie Rosen (Rosarium Sangerhausen) 

Eure Sandra