Mit Kindern basteln: Österliche Anhänger aus Salzteig!

Die Osterwoche hat begonnen und die letzten österlichen Dekorationen werden vorgenommen. Besonders schön und einzigartig sind die österlichen Dekorationen, die zusammen mit euren Kindern entstehen. Seit ich Mama bin, ist meine Kreativität mehr in den Fokus gerückt und zusammen mit meinem Sohn macht es doppelt so viel Spaß!

Der Salzteig ist ein Klassiker, den ich bereits aus meiner eignen Kindheit kenne. Wer kennt ihn nicht? Für unseren Osterstrauch fand ich es passend, den Klassiker Salzteig für österliche Anhänger zu nutzen. Für Kinder ist es ein riesiger Spaß! Teig kneten, Formen ausstechen und dann bunt anzumalen, anschließend aufhängen. Mein Sohn war mit so einer Begeisterung bei der Sache, dass ich gerne unsere Anleitung zu den österlichen Salzteig- Anhänger an Euch weitergeben möchte!

Jeder einzelne Arbeitsschritt ist so beschrieben, dass ihr es mit euren Kindern leicht nachbasteln könnt!

Salzteig:

  • 1 Tasse Salz
  • 1 Tasse Wasser
  • 2-3 Tassen Mehl, je nach Teigkonsistenz. Ich habe 2 1/2 Tassen Mehl verwendet.
  • 1 TL Öl

Alle Zutaten werden in einer Schüssel zu einem geschmeidigen Teig verknetet. Achtung es ist ein wenig kleberig. Am Besten ein wenig Mehl auf die Hände geben und verreiben, so bekommt ihr den Teig gut von den Fingern.

Als nächstes wird der Teig aus der Schüssel heraus genommen und auf eine Arbeitsfläche gelegt. Ich benutze als Arbeitsfläche eine Silikonunterlage. Sie ist stabil und lässt sich später gut reinigen (Geschirrspülmaschinen geeignet!).

Mit einem Teigroller wird der Salzteig gleichmäßig dick ausgerollt. Das ist wichtig für den Back-oder Trocknungsprozess! Um ein Kleben des Salzteiges an der Teigrolle zu vermeiden, wird die Teigrolle ein wenig mit Mehl bestäubt. So wird auch verhindert, dass der ausgerollte Salzteig reißt. Die Arbeitsfläche ebenfalls mit Mehl leicht bestreuen, zur Vermeidung des Festklebens!

Nach dem Ausrollen des Salzteiges werden die österlichen Formen für den Anhänger ausgestochen. Dafür eignen sich ganz einfache Ausstecher für Kekse in Form von Hase, Ostereier, Henne und Blumen…! Diese werden mit der scharfen Seite in den Salzteig gedrückt und vorsichtig heraus geschnitten. Anschließend auf ein Blech mit Backpapier legen. Es ist die übliche Vorgehensweise wie beim Kekse backen. Umso viele Formen aus dem Salzteig zu bekommen, ist es am Einfachsten mit dem Ausstechen am Rand zu beginnen und jeden Zentimeter des Teiges zu nutzen.

Mein Sohn beim Ausstechen eines Hasen.

Da wir österliche Anhänger aus Salzteig hergestellt haben, wird mit Hilfe eines Holzstabes ein Loch ziemlich mittig produziert. Das Loch dient dazu, damit man eine Schnur durchziehen und nach Fertigstellung sie an den Osterstrauch aufhängen kann. Dies muss unbedingt vor dem Back-oder Trocknungsvorgang erfolgen, ansonsten ist der Salzteig hart und kann später dadurch brechen. Das wäre ja schade.

Wenn alle österlichen Anhänger auf dem Backblech sind, geht es weiter. Der Salzteig muss trocken sein, damit er aufgehängt oder je nach Dekoration genutzt werden kann. Ihr habt zwei Möglichkeiten eure Salzteig-Anhänger zu trocknen.

Möglichkeit Eins:

Man kann den Salzteig an der Luft trocknen lassen. Einfach auf dem Backblech mit dem Backpapier liegen lassen und an einen trockenen Ort stellen. Zwischendrin die österlichen Anhänger umdrehen, damit sie von beiden Seiten vollständig trocknen können. Als Ort zum Trocknen eignet sich zum Beispiel der Keller. Er darf natürlich nicht feucht sein oder so. Denn Feuchtigkeit ist sehr schlecht für die Trocknung. Es kann dann zu Fäulnis an den Salzteig-Formen kommen.

Der Trocknungsprozess dauert mehrere Tage bis hin zu zwei Wochen!

Möglichkeit Zwei:

Die zweite Möglichkeit ist die Trocknung im Backofen. Dadurch werden eure Salzteig-Anhänger schneller trocken und ihr könnt sie am selben Tag weiter gestalten und aufhängen. Wer sie kurz vor Ostern herstellen möchte, für den ist die zweite Möglichkeit sehr gut geeignet.

Der Backofen kurz auf 200°C vorheizen, so ca. 5 Minuten, danach sofort auf 50°C herunter drehen. Kurz warten und dann für eine halbe Stunde die Salzteig-Anhänger in den Backofen schieben. Das ist der erster Trocknungsvorgang im Backofen. Nach einer halben Stunde wird der Backofen auf 150°C gedreht. Die Salzteig-Anhänger werden für 1-2 Stunden weiter getrocknet. Zwischendrin immer mal wieder kontrollieren, wie weit sie schon getrocknet sind. Die Trocknungszeit variiert, da jeder Backofen eine andere Ausstattung hat. Aus eigner Erfahrung ist die Umluft am geeignetsten. Bei Ober-und Unterhitze würde ich nach einer halben Stunde die Salzteig-Anhänger umdrehen. So das beide Seiten je von oben als auch von unten die Wärme bekommen.

Ich finde die Trocknungsmethode mit dem Backofen am effektivsten, weil alles gleichmäßig und zeitgleich trocken wird. Zweitens kann nach dem Auskühlen, die Anhänger sofort bemalt werden, sowie an den Osterstrauch gehängt werden.

Aber egal welche Trocknungsmethode ihr anwendet, das Endergebnis und Spaß zählen dabei.

Die farbliche Gestaltung der österlichen Salzteig-Anhänger!

Die farbliche Gestaltung der österlichen Salzteig-Anhänger erfolgt nach dem persönlichen Geschmack. Wer es eher schlicht mag, der lässt seine Anhänger in seinem natürlichen Ton.

Farbliche Akzente geben dem gesamten Salzteig-Anhänger eine persönliche Note, welches mein klarer Favorit ist. Bunt und Ostern das passt immer ! Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie ihr eure Salzteig-Anhänger anmalen könnt. Sie können mit Acrylfarben oder ganz einfach mit Filzstiften angemalt werden.

Das Colorieren mit Filzstiften finde ich für Kindern am Besten. Sie können sofort beginnen mit dem ausmalen und die Farbwirkung ist sehr vielfältig. Farben können somit leicht gemischt werden und die Schmiererei ist nicht ganz so groß.

Für einen intensiven Farbton eignen sich die Acrylfarben.

Nun sind eure österlichen Salzteig-Anhänger fertig und können an euren Osterstrauch gehängt werden.

Mit Kindern zu basteln macht immer Spaß und bring riesige Freude. Ich freue mich immer riesig mit wie viel Eifer und freude mein sohn bei der Sache ist. Nach der Entstehung unserer österlichen Salzteig-Anhänger hat er das Endergebnis sofort seinem Papa gezeigt! Er war so stolz auf seine österlichen Salzteig-Anhänger.

An die Zutaten und los geht es! Viel Spaß beim Kreativ werden !

Eure Sandra

Meine erste Gartensaison als Mama!

Seit 8.Wochen bin ich glückliche Mama eines Sohnes und der Alltag muss sich erstmal einspielen. Ich bin sehr zuversichtlich, dass es in den nächsten Wochen einigermaßen klappen wird. Meine Leidenschaft zum Gärtnern darf dabei nicht zu kurz kommen. Es gibt einige gärtnerische Projekte, die ich gerne umsetzen möchte. Ein Projekt wird sein, dass ich meine neue Terrasse kennenlerne und meine eigenes, blumiges Outdoor-Wohnzimmer gestalte.

Darauf freue ich mich schon sehr! Natürlich wird mein kleiner Sohn immer dabei sein und das macht mich glücklich. Dadurch lernt er früh, was die Mama gerne macht und liebt.

Vor kurzem hat sein Papa seinen Apfelbaum in unserem Schrebergarten gepflanzt. Das war richtig schön und er fügt sich in das gesamt Bild des Gartens. Als würde er schon immer dort hingehören.

Natürlich wird neben der Terrasse auch unser Familiengarten/ Schrebergarten weiter ein Teil meiner Gartenwelt einnehmen. Ohne unseren Schrebergarten hätte ich sicher nicht das Gärtnern und alles was damit zusammen hängt kennen und lieben gelernt. Dieses möchte ich meinem Sohn zeigen und das er es genauso genießen kann , wie ich es in meiner Kindheit konnte.

Ich habe zusammen mit meiner Familie wieder einige Ideen, die wir gemeinsam umsetzen möchten. Eine Idee ist, dass wir unter Omas Flieder ein kleines Beet anlegen. Die Fläche war bis jetzt ungenutzt und sah sehr verwildert aus. Das möchten wir ändern. Der Standort ist halbschattig und daher möchten wir Stauden pflanzen, die für diesen Standort geeignet sind. Ich bin schon auf das Ergebnis gespannt

Es gibt in unsere Gartensaison 2019 zwei weitere Gartenprojekte, die wir geplant und in den Garten einbauen wollen. Das eine Gartenprojekt wird sein, dass ein zweites Hochbeet neben dem großen, Marke Eigenbau aufgestellt wird. Das zweite Hochbeet wird ein gekauft sein und kleiner. Dadurch können wir weiteren Platz für unseren Gemüse-Anbau gewinnen. Ich freue mich bereits, wenn mein Sohn und ich gemeinsam das erste Gemüse ernten. Vielleicht wird es weitere Hochbeete in nächster Zeit geben.

Neben dem Kräuterturm soll in dieser Gartensaison ein zweiter Turm entstehen. In diesem Turm werden bienenfreundliche Stauden eingepflanzt. Hier wird es eine bunte Auswahl werden. In dieser Gartensaison 2019 wollen wir erstmal schauen, welche Stauden gut wachsen und welche nicht. Wichtig ist, bei unsere Auswahl das sie bienenfreundlich und vielleicht auch immergrün. Die Entwicklung von so einem Gartenprojekt finde ich spannend und ich lerne dadurch immer wieder etwas neues.

Weiterhin werde ich Gartenbücher von unterschiedlichen Verlägen lesen und darüber schreiben. Das mache ich seit 2018 und es macht mir sehr viel Spaß. Ich bekomme dadurch selbstverständlich selbst neue Anregungen und zweites lerne ich dazu.

Da das Schreiben meines Blogs ein Hobby ist, werde ich nicht regelmäßig einen Beitrag veröffentlichen können. Ich möchte gerne, dass die Beiträge qualitativ besser werden in Form und Bild. Das braucht seine Zeit und die nehme ich mir auch.

Eure Sandra

Mein erfreulicher Frühling 2019!

Mein erfreulicher Frühling 2019!

Das ist der erste Beitrag den ich als Mama verfasse und daher eine persönliche Gartengeschichte, die ich gerne mit euch teilen möchte. Ich bin überglücklich, dass alles gut gelaufen ist. Es wird jede Minute genossen.

Bald steht unser Umzug in die neue Wohnung an. Darauf freue ich mich schon sehr. Dann heißt es es für mich, Abschied von meinem kleinen Balkon und Hallo Terrasse. Die Terrasse wird für mich und meine kleine Familie das neue Outdoor-Wohnzimmer. Ich werde sie erstmal in ihrer Gesamtheit kennen lernen und anschließend meinen gärtnerischen Charakter reinbringen. Die Terrasse wird sich von Jahr zu Jahr verändern. Es wird mein allerliebsten Gartenprojekt werden.

So langsam zeigen sich erste Blüten und man kann erahnen, dass der Frühling nicht mehr weit ist. Ich liebe den Frühling, besonders wenn alles anfängt zu wachsen. Es ist wie ein Neubeginn und das erlebe ich auch gerade. Aktuell ist das Wetter wechselhaft, aber ich gehe viel raus mit mein Kind, um den bevorstehenden Frühling zu genießen.

Im Garten zeigen sich ebenfalls die ersten Blüten. Besonders beeindruckend blüht die gelbe Lenzrose. Ich mag das leuchtende Gelb sehr, welches gut zur Geltung kommt, wenn die Frühlingssonne drauf scheint.

Die Obstgehölze und Stauden zeigen bereits kräftig ihr Grün. Man kann erahnen, wie schön wieder alles aussehen wird. Das ist für mich immer wieder ein Phänomen, wie sich die Pflanzen nach dem Winter neu entfalten und uns mit ihrer Blüte erfreuen. Besonders bei den Pfingstrose kann man es schön beobachten. Die Pfingstrose wachsen seit Jahren in unseren Beet und von Jahr zu Jahr werden sie schöner. Ich kann gut verstehen, dass es Omas Lieblingspflanzen sind.

Ein besonderer Frühlingsbote sind natürlich die Tulpen. Sie sind nicht nur Omas Lieblingsblumen, auch ich habe sie für mich wieder entdeckt. Es gibt soviel Farben und Formen der Tulpe, dass ich jede Gartensaison erstaunt bin. Am Liebsten würde ich alle Tulpen im Garten oder auf meiner zukünftigen Terrasse pflanzen und ihre Blüte betrachten. Ich bin mir sicher, irgendwann wird mein Sohn sie genauso genießen und darauf freue ich mich sehr.

Der Frühling wird für mich in diesem Jahr etwas ganz besonderes sein. Das werde ich intensiv genießen und genauso wie die Gartensaison 2019.

Eure Sandra

Meine erste Gartensaison als Mama!