Ab in die Natur!

Wälder, Küste und viele andere Naturgebiete sind für unsere Lebensqualität enorm wichtig. Hauptsächlich als Ort der Erholung. Leider wird das viel zu oft in unserem Alltag vergessen.Besonders für Kinder ist diese Art von Aktivität wichtig, damit sie nicht nur vor der Spielekonsole hängen. Draußen spielen ist nicht langweilig, es gibt so viel zu erleben! Seit ich selbst Mama bin, mache ich mir Gedanken, wie ich meinem Kind die Natur näher bringe. Ich denke mir anderen Eltern geht es auch so.

Was es alles am Strand der Ostseeküste zu sehen gibt? Sogar eine Palettencouch.
Spuren von einem Käfer im Holz.

Die Natur hat soviel zu bieten und Kinder können dabei soviel sehen, fühlen und ihre Abenteuerlust entdecken. Alleine schon, wenn der Wind durch die Blätter zieht und alles sich bewegt. Kinder merken es sich und zeigen es uns bei jedem Baum, wo das Laub raschelt.

In Wäldern werden Wildblumen, Stöcke sofort beim Betreten entdeckt. So wird jeder Spaziergang oder Wanderung zu einem ganz persönlichen Erlebnis für die Kinder. Wir, Erwachsene sollten mit den Kindern auf Entdeckungsreise gehen. Denn auch wir lernen sicher dazu. So ein Naturerlebnis verbindet und als Familie macht es besonders Spaß.

Die Phantasie der Kinder wird bei so einem Bild angeregt. Geschichten über Wichtel, die den Wald bewachen oder so.

Nicht nur in Wäldern erlebt man Abenteuer auch an der Küste und in anderen Naturgebieten.

Steilküste auf Rügen! Verschieden Bestandteile des Sandes sind gut zu erkennen , aber vorsichtig!

Ich liebe es persönlich durch die Wälder zu gehen und es ist jedes Mal ein einziges Erlebnis. Die Spaziergänge bekommen sicher nochmal eine andere Bedeutung, wenn mein Kind anfängt die Natur zu erkunden.

Ein Salamander ist uns auf einer Wanderung über den Weg gekrochen. Es war an dem Tag sehr feucht, was Salamander lieben!

Egal, ob die ein oder andere Hose dabei kaputt geht. Kinder sollen Spaß haben und ihre eignen Erfahrungen machen. Jetzt schnappt euch eure Kinder und los geht das Abenteuer in der Natur!

Eure Sandra

Wildpflanzen- Eine Vielfalt entdecken!

Viele von euch gehen regelmäßig spazieren oder wandern. Dabei entdecken wir Wildpflanzen, die wir gar nicht kennen. Die Vielfalt der Wildpflanzen ändert sich stetig, alleine durch die Veränderung des Klimas. Ich möchte euch in diesem Beitrag ein wenig, die Vielfalt der Wildpflanzen näher bringen (Hier ist ein Link zu meinem bereits erschienen Beitrag: https://sandrasgartenwelt.blog/2017/05/16/wildpflanzen-meine-persoenlichen-wildpflanzen-und-ihre-bedeutung/)

Die Vielfalt der Wildpflanzen hab ich im Gartenbau-Studium kennen und lieben gelernt. Ab diesen Zeitpunkt achte ich gezielt beim Spaziergang auf die blühenden Wildpflanzen oder Sträucher. Der Rainfarn (siehe oberes Bild) sehe ich an jeder Ecke, durch das mehrmalige schreiben des Testates. Eine Wildpflanzen, die es an jedem Standort mag.

Hufflattisch, ist eine Wildpflanze, die sich an steinigen, sandige Standorten gerne ausbreitet. Das erste Mal hab ich sie auf dem Wanderweg von Altenau nach Clausthal-Zellerfeld entdeckt habe. Im Studium hat sie mich fast zum verzweifeln gebracht, da ich sie nicht gefunden habe für das Hebarium.

Der Gamander-Ehrenpreis ist in den Wäldern weit verbreitet. Ich entdecke ihn häufig im Harz bei meiner Wanderung. Seine Blüten sind ausdrucksstark blau und im Garten könnte er gut als Bodendecker für schattige Bereiche eingesetzt werden.

Wildpflanzen zeigen schön, welche Bedingungen in dem jeweiligen ländlichen Gebiet vorliegen. Sie sind so genannte Zeigerpflanzen. Dabei wird deutlich, dass in der Natur eine ausreichende Versorgung an Nährstoffen oder anderen Voraussetzungen herrschen.

Die Artenvielfalt wird reichhaltiger, weil sich die äußeren Bedingungen wechselhafter werden. Es werden garantiert neue Wildpflanzen sich ansiedeln oder an Standort wachsen, wo sie für gewöhnlich nicht wachsen würden.

Viele Wildpflanzen erblühen im Frühjahr, weil sie ein ausreichendes Lichtangebot bekommen. Im Sommer haben die Bäume ihre Blätter komplett entfaltet und spenden den Böden im Wald Schatten. Daher kann man im Frühjahr viele Wildpflanzen entdecken.

Auf Wiesen und Felder kann das ganze Jahr über, die Vielfalt der Wildpflanzen erforschen. Es ist ein schöner Anblick. Unterschiedliche Wildpflanzen mit einzigartigen Blüten, verschiedene Formen und atemberaubende Blütenfarbe, die Zusammen ein tolles Bild der Natur ergeben. Für die Insekten eine natürliche Nahrungsquelle!

Nicht nur für uns Erwachsene ist eine Entdeckungsreise, sondern auch für die Kinder. Ich finde Kinder sollten die Wildpflanzen erforschen und sie mit ihren eigenen Worten beschreiben.

Kindertipp: Sammelt einige Wildpflanzen, mit einer Blumenpresse trocknen und dann kreativ basteln! Bitte nur dort sammeln, wo kein Naturschutzgebiet ist!

Da ist der Phantasie keine Grenzen gesetzt.

Noch ein Tipp für kleine und große Forscher: Gestaltet euch, eine Art Tagebuch, ein Hebarium, wo ihr die Wildpflanzen sammelt und euren eigenen Erklärungen beschreibt. Malen, basteln alles ist erlaubt. Nicht nur für die Kinder ein Spaß, auch für die Erwachsenen!

Mit Hilfe von Bestimmungsbücher könnt ihr die Wildpflanzen mit Namen bestimmen. Es lohnt sich auf jeden Fall.

Eure Sandra