Omas Liebling: Flieder!

Meine Oma wäre heute 90 Jahre alt geworden. Daher möchte ich ihr diesen Beitrag widmen. Meine Oma hatte eine kleine Auswahl an Lieblingspflanzen und die werde ich in einzelnen Beiträgen vorstellen. Den Anfang macht an diesem besonderen Tag der Flieder! Seit meiner Kindheit ist der lila blühende Flieder ein fester Bestandteil in unserem Garten. Ich liebe ihn sehr und immer im Mai, wenn er seine Blüte präsentiert, denke ich an meine Oma und weiß das sie ihn von oben sieht und sich dran freut! Es gab/ gibt jedes Jahr eine kleine Wette in unsere Familie, ob der Flieder vor oder nach Omas Geburtstag blüht. Jedes Jahr ist es anderes. Zu ihrem heutigen Geburtstag blüht er bereits. Das ist schon das Schönste!

Ich möchte euch den Flieder einmal vorstellen und zeigen, dass er ein einzigartiger Strauch ist. Wer einen insektenfreundlichen Garten gestalten möchte oder ihn bereits hat, sollte unbedingt einen Flieder ins Beet pflanzen. Die Blüten locken eine beachtliche Anzahl an Bienen und weiteren Insekten an. Eine absolute Herzensempfehlung!

Sein gesamtes Erscheinungsbild ist beeindruckend! Nicht nur die Blüten sind eine augenweite, sondern auch die Blätter durch ihre Form.

Der Flieder ist eine Bauerngarten-Pflanze und zählt zu den ältesten europäischen Gartensträucher. Botanisch gehört der Flieder zu der Familie der Ölbaumgewächse (Oleaceae).

Aussehen und Wuchs:

Die Wuchshöhe des Flieders liegt bei 1-1,5 Meter. Der gesamte Habitus ist sehr aufrecht und kompakt.

Sie kann auch höher werden, dass hängt von der jeweiligen Art des Flieders ab. Alle Blätter des Flieders sind gegenständig, gestielt und meist einfach an diesem tollen Gartenstrauch zu finden. Ihre Blattform kann oval, rundlich bis eiförmig sein. Unser Gartenflieder hat eher herzförmige Blätter, die einen schönen, saftigen Grünton präsentieren. In der Sonne sehen sie fast hellgrün aus und reflektieren das Sonnenlicht. Es ist ein magischer Anblick, so mein persönliches Empfinden.

Die Blütenknospen sitzen in der Regel paarweise an den Enden der im Vorjahr gebildeten Zweige. Je nach Region öffnen sie ihre Blüten ab Ende April oder Anfang Mai. Die kleinen Blüten sind zusammengesetzt, so das sie eine Rispe bilden. Diese Rispe hängt aufrecht und streckt sich der Sonne entgegen.

Standort und Boden:

Der Flieder bevorzugt einen sonnigen Standort. Er verträgt ohne große Schwierigkeiten auch eine angenehme trockene Hitze. Im Schatten kann er zwar wachsen, aber er bildet keine dichte Krone und auch die Blüten fallen eher geringer aus als an einem sonnigen Standort.

Die Ansprüche an den Boden hängt von der jeweiligen Flieder-Art ab. Er ist gegenüber den Bodenverhältnissen tolerant. Bodenverdichtungen und Staunässe sollen auf jeden Fall vermieden werden. Das mag er nicht. Das Wachstum wird dadurch sehr eingeschränkt. Denn die Wurzel bekommen nicht genügend Luftzufuhr und dadurch können die Nährstoffe über den Wurzelbereich an den Strauch gelangen. Am Besten für ein gutes, üppiges Wachstum und Blütenreichtum ist ein humos, lockerer Boden von Vorteil.

Pflanzung:

Der Flieder wird hauptsächlich im Herbst gepflanzt. Das Pflanzloch sollte mindestens den doppelten Umfang gegenüber dem Wurzelballen aufweisen. Die Erde gut andrücken und anschließend ordentlich wässern. Wer mag kann zur Versorgungen des Flieders etwas Kompost anreichen. So bekommt der Flieder ab Einpflanzzeitraum schon ein paar Nährstoffe zugefügt.

Wer seinen Flieder an einen anderen Standort pflanzen möchte, sollte dies im Zeitraum von Oktober/ März durchführen. Denn in dieser Zeit ist der Flieder in seiner Winterruh und kann sich so optimaler an seinen neuen Standort gewöhnen. Achtet vor dem Umpflanzen darauf, ob es Frostnächte gibt. Wenn ja, dann wartet noch bis der Boden vollständigen wieder frostfrei ist. So kann er besser in en Boden gepflanzt werden.

Pflege:

Der Flieder ist in seiner Pflege leicht. Er stellt keine besonderen Ansprüche an die Pflege. Wer zwischendurch Kompost anreichern möchte, der verbessert die Speicherfähigkeit von Wasser und Nährstoffen enorm. Das begünstigt sein Wachstum und natürlich auch die Blütenanzahl.

Ein Pflegeschnitt kann nach der Blüte vorgenommen werden. Meistens erfolgt dieser Ende Mai. Da werden einfach die verblühten Rispen mit einer Gartenschere abgeschnitten. So kann die weitere Pflanzenkraft in die Bildung neuer Zweige gehen und so die Voraussetzung für die neuen Blüten im nächsten Jahr schaffen.

Eure Sandra

Gehölzkunde: Rhododendron

Endlich ist es soweit, der Rhododendron blüht und man sieht überall die eindrucksvolle, farbliche Blüte. Nach der Blüte erfreuen uns ihre ausdrucksstark Blätter. Der Rhododendron ist nicht nur ein Blühgehölz, sondern auch ein Blattschmuckgehölz. Da er im Winter seine ansehnlichen Blätter behält. Der Rhododendron gehört zur Familie der Heidekrautgewächse und umfasst über 1000 Gattungen mit vielen Blütenfarben.

Wuchs:

Der Rhododendron wächst im Jahresverlauf recht langsam. Seine Blätter trägt er meistens wechselständig und sie sind radial um die Zweige angeordnet. Beim Austrieb ist das Laub von einigen Sorten mit einem weißen, gelben oder rosaroten Filz bedeckt. Dieser dient als Schutz vor Sonnenbrand.

Der Rhododendron wächst als Strauch, kann aber auch als hoher Baum vorkommen. 

Blätter und Blüten:

Die Blätter des Rhododendrons sind eiförmig bis länglich (siehe oberes Bild). Dabei sind sie ganzrandig und oft haben sie einen nach unten gewölbten Blätterrändern.

Die Blütenknospen sind endständig und werden bereits im Vorjahr gebildet. Das Farbspektrum der Blüten des Rhododendrons ist größer als bei den Rosen.  Die Blütezeit fängt im April an und endet je nach Sorte im Mai.

Standort und Boden:

Der Rhododendron benötigt einen kühlen, feuchten Standort. Im lichten Schatten gedeiht er am besten. 

Beim Boden ist der Rhododendron recht anspruchsvoll. Er benötigt einen kalkfreien, sehr lockeren und humusreiche Erde. Der pH-Wert des Bodens sollte zwischen 4,0 und 4,5 liegen. Dieser Wert beschreibt einen sauren Bereich.

Pflanzung:

Bevor der Rhododendron gepflanzt werden kann, sollte eine gute Bodenvorbereitung erfolgen. Dafür kann eine spezielle Rhododendron- Erde genutzt werden. Die Rhododendron-Erde ist auf die Bodenansprüche des Rhododendrons ausgerichtet.

Bei der Pflanzung ist darauf zu achten, dass der Rhododendron nicht zu tief gesetzt wird. Anschließend wird der Boden mit einer leichten Mulchschicht abgedeckt. Dies beugt ein Austrocknen vor und schützt ihn vor äußere Einflüssen.

Der ideale Pflanzzeitpunkt ist der Herbst!

Pflege:

Der Rhododendron wird ausschließlich mit Regenwasser gegossen. Da im Regenwasser sich fast kein Kalk ansiedelt. Denn Kalk verträgt der Rhododendron nicht. Durch das Regenwasser bekommt er die benötigte Säure in den Boden.

Die verblühten Blütenknospen nach der Blüte entfernen. Dadurch wird die Bildung neuer Blütenknospen angeregt.

Eine Düngergabe wird im zeitigen Frühjahr empfohlen. Das fördert die Blüten.

Eure Sandra

Buchrezension: Susanne Mansfeld: Dekorieren leicht gemacht!

Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung für den Umer Verlag. Anmerkung: Die Bilder wurden von Sandra Harmel fotografiert und bearbeitet!

Die Gestaltung mit Blumen und Pflanzen in seinem Wohnraum oder zu Feierlichkeiten macht erstes Spaß und man kann seine eignen Vorstellungen verwirklichen. Ich probiere auch immer wieder neue Dekorationen mit Blumen und Pflanzen aus.

Tulpen dekorativ in Szene gesetzt!

Daher passt meine persönliche Buchrezension hervorragend. Werdet kreativ mit Blumen. Dabei gibt dieses Buch „Dekorieren leicht gemacht“ eine gute Hilfestellung.

Inhalt:

Das Buch „Dekorieren leicht gemacht“ zeigt, wie einfach und schnell sich Dekorationen mit Blumen über das ganze Jahr zaubern lässt.

Aufbau des Buches:

Der Buchtitel „Dekorieren leicht gemacht“ weckt sofort das Interesse des Lesers. Es zeigt deutlich, dass dieses Buch nicht nur für Floristinnen ist, sondern für Jedermann. Dabei spielt das Buchcover eine entscheidene Rolle, denn ihre Gestaltung ist gut gelungen. Weiter geht es mit dem Buchrückentext der sehr viel versprechend klingt und nochmal deutlich macht das Jedermann die Ideen/ Vorschläge umsetzten kann.

Das Inhaltsverzeichnis ist nach den Jahreszeiten aufgeteilt. Es sieht aus, wie eine Pinnwand die mit vielen Haftnotizzetteln versehen ist. Dadurch wird sofort auf eine gute Struktur des gesamten Buches hingewiesen.

Eine neue Jahreszeit wird durch eine Doppelseite sehr geesschmackvoll angekündigt. Abschließend sind die gesamten Bilder innerhalb des Buches von einer sehr hochwertigen Qualität.

Über das Buch: Mein persönlicher Eindruck!

Gleich zu Beginn bekommt der Leser von der Autorin inspirierende und ansprechende Einleitung. Durch das ausgewählte Bild, werden die Worte der Einleitung gut untermalt. Ein perfekter Einstieg in ein Buch, wo es ums Dekorieren geht.

Die Gestaltung der Doppelseite jeder Jahreszeit ist gut gelungen, da sie sehr detalliert und mit kleinem Text versehen wurde. Da freut sich der Leser gleich, was ihn in dieser Jahreszeit wohl erwarten wird.

Die Anleitungen sind verständlich geschrieben und sie enthalten keine komplizierten Fachbegriffe. Alle Schritte sind genau aufgeschrieben. Man kann sie sehr schön nachvollziehen ohne groß drüber nachzudenken. Die Bilder ergänzen hervorragend die beschriebene Anleitung. Auf besondere Hinweise wird rechtzeitig verwiesen. Besonders gut finde ich, dass es eine Zeitangabe gibt und für welche Gruppe (Anfänger, Fortgeschrittene oder Könner) die Dekoration geeignet ist.

Außerdem gibt es Tips und Verwendungen, die an den passenden Stellen vorkommen. Sie dienen als Hilfestellung. Schade ist es, dass es zum Abschluss kein Services Kapitel gibt, mit den entsprechenden Bezugsadressen. Denn nicht jeder Leser weiß sofort, wo er das entsprechende Material her bekommt.

Fazit:

Gesamt gesehen, ein gelungenes Buch, welches ssich ausführlich mit der Thematik des Dekorieren mit Blumen und Pflanzen befasst. Alles ist strukturiert und gut erklärt. Die Bilder unterstützen diesen Eindruck sehr deutlich.

Eure Sandra

Mein Traum vom Pflanztisch ist wahr geworden!

Als ich das erste Mal einen Pflanztisch im Gartencenter gesehen habe, war mir klar, so einen möchte ich auch haben. Natürlich muss der Platz im Garten vorhandenen sein. Der Platz im Garten war irgendwie schnell gefunden. Trotzdem dauerte es noch ein bisschen bis der Pflanztisch seinen Platz eingenommen hat.

Die Ecke, wo der Kompost ist und die vielen Töpfe rumliegen, eignete sich optimal für einen Pflanztisch. Erde und Töpfe sind somit vor Ort ohne große Wege zurück zu legen und man sieht ihn nicht sofort.

Die Kompost-Ecke mit dem Pflanztisch!

Wie sollte der Pflanztisch sein? Ein gekaufter oder wie so oft bei uns im Garten selber, kreativ bauen? Diese Entscheidung war schnell getroffen. Na klar, selber bauen!! Mein Vater hat gleich gesagt, der muss aus Paletten sein. Nach einer Zeit der Ideenfindung und Planung wurde er jetzt Wirklichkeit.

Der Pflanztisch besteht aus drei Paletten. Sehr einfach gehalten, aber es soll ja auch seinen Zweck erfüllen. Die Seitenteile sind aus kleinen Paletten entstanden und bilden das Grundgerüst. Eine große Palette wurde die Tischplatte. Damit das gesamte Gerüst halt, wurde alles sehr fachmännisch verschraubt. Um noch ein bisschen mehr halt zu bekommen, wurde der Pflanztisch an das vordere stehende Rankgitter befestigt. Nur noch der rote Holzschutz und das einrichten kann beginnen.

Probekonstruktion!
Der fertige Pflanztisch!

Ein Traum ist wahr geworden und ich freue mich drauf, meine ganzen Pflanzarbeiten dort durchzuführen!!!

Eure Sandra

Ostern auf der Terrasse!

Kaum zu glauben, aber Ostern steht vor der Tür. Die Zeit ist wieder im Flug vergangen. Ich merke das immer, wenn ich meine aktuellen Artikel für den Blog verfasse.Ich mag es gerne, die Terrasse nicht nur mit den jahreszeitlichen Pflanzen zu gestalten, sondern auch mit schönen, dekorativen Dingen.

Frühling !!

Die Terrasse ist seit ein paar Wochen im Frühlingslook und der ein oder andere Kaffee wurde auch schon draußen genossen. Jetzt ist das lange Osterwochende da und deswegen darf natürlich die österliche Dekoration nicht fehlen. Ich möchte sie gerne dezent halten, damit meine Bepflanzungen nicht in den Hintergrund geraten.

Das kleine Beet am Rand der Terrasse ist ein einziger Blütentraum geworden!

Es werden die klassischen Ostereier aufgehängt. Damit kommt ein bisschen bunte Farbe in das angrenzende Beet. Sie dürfen zu Ostern einfach nicht fehlen. Das hat mir meine Oma beigebracht und das was im Garten toll ist, soll auf meiner Terrasse auch irgendwie auftauchen.

Ohne Ostereier geht es nicht!

Das Regal bekommt mit Narcissen und Muscari einen blumigen Charakter. In passenden Übertöpfen und einer gewissen Osterdekoration wird der blumige Charakter prima hervorgehoben.

Muscari umgeben von Narcissen! Sie gehören zum Osterfest dazu.

Eigentlich ist die gesamte Terrasse ein Traum. Die Tulpen zeigen uns jetzt ihre Blüten und das sieht einfach zauberhaft aus. Aber auch alle anderen Blumen, Kräuter und vieles mehr erfreut unseren Anblick und die Vorfreude auf den Sommer wird dadurch ein bisschen aufgeheitert.

Ich wünsche euch frohe Ostern und bleibt gesund!

Eure Sandra