Quer durch den Kräutergarten!

Über Kräuter gibt es so viel zu berichten, dass ein einziger Beitrag gar nicht dafür ausreichen würde. Einige Beiträge habe ich auch schon über Kräuter und ihre Verwendung verfasst und veröffentlicht. In „Quer durch den Kräutergarten“ möchte ich euch einige Kräuter vorstellen, die ich gerne auf der Terrasse oder im Garten kultiviere. Meine persönlichen Erfahrungen über das Kraut möchte ich in dieser Beitragsreihe vermitteln.

Na klar, kann man vieles in Büchern nachlesen, aber durch eigene Erfahrungen lernt man dazu. Mein Wissen über die Kräuter-Welt habe ich zwar zum Teil in der Lehre gelernt und zum Teil im Studium, aber den größten Teil im eigenen Garten, auf dem Balkon und jetzt auf der Terrasse. Zu Beginn der neuen Beitragsreihe gebe ich euch einen allgemeinen Überblick über den Anbau von Kräutern.

Welche Kräuter sollten unbedingt kultiviert werden?

Man sollte immer die Kräuter anbauen, die jeder gerne mag und in der Küche Verwendung finden. In meinem persönlichen Kräutergarten gehört auf jeden Fall Rosmarin, Oregano und Thymian. Diese Kräuter finden bei mir eine regelmäßige Verwendung. Ansonsten experimentiere ich mit großer Freude. In diesem Jahr wird Majoran, Gewürzfenchel, Bohnenkraut und vielleicht Basilikum hinzukommen. Mit der Zeit kann man seinen Kräutergarten erweitern und mit den Erfahrungen wird es besser.

In einer alten Obstkiste kultiviere ich meine Kräuter. Das ein oder andere Kraut kommt noch dazu!

In welchen Gefäßen, welche Erde werden Kräuter angebaut?

Im Grunde kommt es drauf an, wie viel Platz ihr zur Verfügung habt. In einem Garten könnt ihr direkt ein Kräuterbeet anlegen oder eine Kräuterspirale bauen. Wir haben in unserem Garten einen Kräuterturm. Auf dem Balkon oder auf der Terrasse ist der Platzbedarf eher geringer. Daher erfolgt der Anbau von Kräutern in Töpfen, Balkonkästen oder vielleicht in einer Obstkiste (siehe oberes Bild). Da kann jeder kreativ werden!!

Der Kräuterturm im letzten Sommer!
Ein Balkonkasten mit Wacholder, Schnittlauch, Feldthymian, Zitroneverbene und Thymian.

Das Substrat muss auf die Ansprüche der Kräuter ausgerichtet sein. Im Gartencenter findet ihr entsprechende Substrate, die extra für Kräuter geeignet sind. Ansonsten kann auch eine qualitative, hochwertige Pfanzerde genutzt werden.

Ist der Pflegeaufwand groß?

Kräuter benötigen keine große Pflege. Ich gieße sie regelmäßig, so das keine Staunässe entsteht und putze die verfaulten Blätter nach Bedarf aus. Ab und zu bekommen die Kräuter eine spezielle Düngung, damit ich ihnen frische Nährstoffe zu füge. Aber das ist nicht unbedingt notwendig. Ich finde das sollte jeder für sich entscheiden, ist sicher auch eine Frage, ob man das Geld für den Dünger ausgeben möchte.

Ein Rückschnitt sollte in regelmäßigen Abständen erfolgen. Dadurch wird der Neuaustrieb ordentlich angeregt. Meistens mache ich den Rückschnitt im Zusammenhang mit der Ernte. Ein Arbeitsvorgang in einem!

Es macht Spaß Kräuter zu kultivieren, zu ernten und dann in den entsprechenden Gerichten zu verwenden. Wer jetzt noch keine Kräuter im Garten, auf den Balkon oder auf der Terrasse hat, sollte jetzt damit beginnen. Auch Bienen freuen sich über Kräuter.

Eure Sandra

Ostern auf der Terrasse!

Kaum zu glauben, aber Ostern steht vor der Tür. Die Zeit ist wieder im Flug vergangen. Ich merke das immer, wenn ich meine aktuellen Artikel für den Blog verfasse.Ich mag es gerne, die Terrasse nicht nur mit den jahreszeitlichen Pflanzen zu gestalten, sondern auch mit schönen, dekorativen Dingen.

Frühling !!

Die Terrasse ist seit ein paar Wochen im Frühlingslook und der ein oder andere Kaffee wurde auch schon draußen genossen. Jetzt ist das lange Osterwochende da und deswegen darf natürlich die österliche Dekoration nicht fehlen. Ich möchte sie gerne dezent halten, damit meine Bepflanzungen nicht in den Hintergrund geraten.

Das kleine Beet am Rand der Terrasse ist ein einziger Blütentraum geworden!

Es werden die klassischen Ostereier aufgehängt. Damit kommt ein bisschen bunte Farbe in das angrenzende Beet. Sie dürfen zu Ostern einfach nicht fehlen. Das hat mir meine Oma beigebracht und das was im Garten toll ist, soll auf meiner Terrasse auch irgendwie auftauchen.

Ohne Ostereier geht es nicht!

Das Regal bekommt mit Narcissen und Muscari einen blumigen Charakter. In passenden Übertöpfen und einer gewissen Osterdekoration wird der blumige Charakter prima hervorgehoben.

Muscari umgeben von Narcissen! Sie gehören zum Osterfest dazu.

Eigentlich ist die gesamte Terrasse ein Traum. Die Tulpen zeigen uns jetzt ihre Blüten und das sieht einfach zauberhaft aus. Aber auch alle anderen Blumen, Kräuter und vieles mehr erfreut unseren Anblick und die Vorfreude auf den Sommer wird dadurch ein bisschen aufgeheitert.

Ich wünsche euch frohe Ostern und bleibt gesund!

Eure Sandra

Buchrezension: Eva Schumann: Gärtnern in Töpfe!

Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung für den Ulmer Verlag. Anmerkung: Alle Bilder wurde von Sandra Harmel fotografiert und bearbeitet!

Nicht jeder hat einen Garten, wo Beete liebevoll bepflanzt werden können. Viele zaubern ihren Balkon oder die Terrasse zum Blumenparadies. Sie gärtnern in Töpfe und das macht garantiert auch sehr viel Spaß, wie ich aus eigener Erfahrung berichten kann. Wer jetzt damit beginnen will, seinen Balkon oder die Terrasse in ein Outdoor-Wohnzimmer zu verwandeln, den möchte ich dieses Buch gerne empfehlen.

Sommerbepflanzung in Topf auf der Terrasse!

Inhalt des Buches:

Das Buch „Gärtnern in Töpfe“ beschäftigt sich mit der Thematik , wie man schöne Pflanzen in Töpfe arrangieren kann und welche Dinge zu beachten sind.

Aufbau des Buches:

Die äußere Gestaltung passt hervorragend zum Titel des Buches . Der Topf steht im zentralen Mittelpunkt. Der Buchrückentext ist zutreffend formuliert und macht neugierig auf das gesamte Buch.

Gleich beim Aufklappen des Buches, wird deutlich, um welche Thematik es sich handelt.

Das Inhaltsverzeichnis ist kurz und knapp gehalten und zeigt eine gute Struktur auf. Zusätzlich werden gleich die Symbole erklärt, die im gesamten Buh auftauchen können. Das erleichtert die Verständnis für den Leser.

Das gesamte Bildmaterial ist von hochwertiger Qualität und jedes Detail ist gut zu erkennen und wird in den zentralen Mittelpunkt gestellt.

Neue Kapitel werden durch eine Doppelseite angekündigt und wurde entsprechend mit einer passenden Textpassage versehen. Die vorkommenden Tabellen sind ansehnlich und sehr gut übersichtlich verfasst.

Ein neues Kapitel beginnt, durch die schön gestaltete Doppelseite!

Über das Buch: Mein persönlicher Eindruck!

Der Einleitungstext ist sehr informativ und modern geschrieben. Es zeigt, dass gärtnern nicht langweilig sein muss. Die Texte lassen sich sehr leicht lesen und es kommen keine komplizierten Fachbegriffe vor. Jeder Leser kann es ohne große Schwierigkeiten lesen. Die Themen innerhalb eines Kapitels sind gut zu erkennen und dies kommt durch die entsprechenden gegliederten Überschriften zur Geltung. Besondere Seitenhinweise werden an den passenden Textstellen erwähnt, damit der Leser genau weiß, wo er weitere Informationen findet.

Eine Beispielseite , um die Textstruktur deutlich zu machen.

Die Tabellen wurden an den zutreffenden Stellen eingesetzt und ergänzen dadurch prima die vorausgegangene Textpassage. So sind alle Informationen noch einmal für den Leser auf einem Blick.

Übersichtliche Tabelle, alle Pflanzen auf einen Blick!

Abschließend zu jeder Thematik gibt es ein Spezial, welches den Leser direkt anspricht. Sie wurden mit einem grauen Hintergrund versehen und dadurch weiß der Leser das es sich um Zusatzinformationen handelt.

Das Kapitel „Material und Gärtnerwissen“ könnte theoretisch auch als zweites Kapitel im Buch erscheinen. Es ist eine persönliche Geschmackssache. Vielleicht möchte der Leser solche Informationen als Erstes bekommen, bevor man in die jahreszeitliche Pflanzenauswahl geht.

Fazit:

Gesamt gesehen, ist das Buch sehr informativ und kreativ gestaltet. Es enthält alle nützlichen Tipps, wie man sich einen schönen Balkon, Terrasse als Blumenparadies zaubern kann.

Eure Sandra

Bunte, fröhliche Frühlingstöpfe!

Meine Terrasse sieht in Moment ziemlich trostlos aus und ich finde sie farblos. Das ist eine gute Ausgangslage, den Winter endlich zu vertreiben und endlich wieder loszulegen. Ich brauche Farbe auf der Terrasse und das so schnell wie möglich.

Manchmal muss man einfach raus, um zu gärtnern, egal ob auf dem Balkon, im Garten oder auf der Terrasse. Es tut unsere Seele gut. Ich bin immer glücklich und kann durchatmen, wenn ich meine Blumentöpfe neu bepflanze und wieder in Szene setzen. Die bunten, fröhlichen Frühlingstöpfe müssen vom Wohnzimmer gut zu sehen sein. Das bringt dann automatisch gute Laune und ich kann perfekt in den neuen Tag starten. Außerdem ist das Wetter noch nicht so, dass man draußen sitzen kann und die vielen, farbenfrohen Frühlingstöpfe genießen. Daher muss erstmal der Anblick ausreichen.

In diesem Jahr habe ich mich für Hornveilchen, Stiefmütterchen, einer Kugel Primel, eine Neuheit Anemone, Bergenie, eine Iris und einer Küchenschelle entschieden. Ohne die Klassiker Stiefmütterchen und Hornveilchen geht es bei mir nicht. In Kombination mit modernen Frühjahrsblüher entsteht sicher ein atemberaubender Anblick. Nicht nur der Sommer kann sich vielfältig präsentieren, auch das Frühjahr hat in den letzten Jahren einige Neuheiten hinzugewonnen.

Die Blütenfarben sind lila, blau bis zum dunklen Rot ausgewählt. Ohne meine Lieblingsfarbe lila geht es einfach nicht. Auf den ersten Blick kann es vielleicht zu dunkel wirken, aber das finde ich nicht schlimm. Besonders gut, kommen die Blütenfarben natürlich im Sonnenlicht zur Geltung und dann wirken sie gar nicht mehr so dunkel. Die Pflastersteine sind in einem rötlichen Ton und das harmoniert perfekt mit Blau, Lila und Rot.

Jetzt muss nur noch das Wetter besser werden, damit die Bunten, fröhlichen Frühlingstöpfe bei einer Tasse Kaffee bewundert werden können.

Eure Sandra

Gartenwissen: Düngung

Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung für die Firma Compo. Alle Bilder wurden von Sandra Harmel fotografiert.

Damit Obst, Gemüse und alle weiteren Pflanzen uns mit einem üppigen Wachstum erfreuen, benötigen sie neben Licht und Wasser auch Nährstoffe. Die Hauptnährstoffe bestehen aus: Stickstoff, Phosphor und Kalium. Neben den Hauptnährstoffen spielen auch die Spurennährstoffe eine wichtige Rolle. Eisen, Magnesium und Calcium sind die bekanntesten Spurenelemente. Aus den Hauptnährstoffen und Spurennährstoffe werden die unterschiedlichen Dünger für die jeweilige Pflanzenzielgruppe zusammengestellt.

Welche Funktionen haben die Hauptnährstoffe?

Stickstoff: Der Stickstoff ist ein wichtiger Baustein des Chlorophylls, welches im Blatt produziert wird. Daher ist er auch für den Prozess der Photosynthese wichtig.

Phosphor: Phosphor ist vor allem für Nutzpflanzen und Blühpflanzen enorm wichtig. Er sorgt für eine üppiges Wachstum und somit eine reichhaltige Ernte, sowie eine prachtvolle Blütenpracht.

Kalium: Der Kalium hat in der Pflanze vielfältige Aufgaben, hauptsächlich im Stoffwechsel. Er ist sehr beweglich und somit leicht für die Pflanze verfügbar.

Welche Funktionen haben Eisen, Magnesium und Calcium?

Eisen: Das Eisen wird für den Elektronentransport benötigt. Somit ist Eisen ein Bestandteil für die Atmungskette und der Photosynthese.

Magnesium: Magnesium ist ein zentraler Baustein des Chlorophylls (Blattgrün) und daher für die Lichtreaktion enorm wichtig. Außerdem ist er unverzichtbar für die Synthesen und Speicherungen von wichtigen Pflanzenstoffen.

Calcium: Der Calcium reguliert in erster Linie die Zusammensetzung des Pflanzensaftes, so wie auch Magnesium und Kalium.

Warum müssen wir düngen?

Die Pflanzen kommen in frisches Substrat, welches mit einem Nährstoff-Depot ausgestattet ist. Dieses Nährstoff-Depot ist circa nach 4 Wochen aufgebraucht. Damit wie bereits erklärt, Pflanzen üppig wachsen und uns mit einer reichhaltigen Ernte/ Blütenpracht erfreuen, ist es wichtig sie mit Nährstoffen zu versorgen. Über eine Düngung geben wir den Pflanzen die benötigen Nährstoffe.

Es gibt zwei Möglichkeiten, wie eine Düngung erfolgen kann. Die Anwendung von Langzeitdünger oder die Verwendung von Flüssigdünger.

Langzeitdünger: Der Langzeitdünger wird beim Pflanzen sofort in die Erde eingearbeitet oder nach circa 4 Wochen untergemischt. Die Nährstoffe werden je nach Witterung an die Pflanzen abgeben. Dieser Prozess verläuft langsam.

Flüssigdünger: Der Flüssigdünger wird mit Wasser vermischt und wird beim Gießen an der Pflanze verteilt. Die Nährstoffe sind sofort verfügbar und nehmen ihre Funktion innerhalb der Pflanze auf. Mindestens einmal die Woche sollte ein Flüssigdünger verwendet werden. Nährstoffmängel werden somit schnell behoben.

Die Anwendung:

Langzeitdünger: (Kübel) Ich nehme eine Handvoll von dem Langzeitdünger (Biologisch mit Schafwolle) und vermische die Pellets mit dem Substrat. Nach der Pflanzung gieße ich alles an, damit der Dünger gleich in Kontakt mit Wasser kommt, um vielleicht die ein oder anderen Nährstoffe der Pflanze zur Verfügung zu stellen. Die Wirkung der Pellets liegt bei 4-6 Monate. Durch den Einsatz des Langzeitdüngers gebe ich der Pflanze bereits die ersten Nährstoffe für ein gesundes Wachstum.

Flüssigdünger: Auf der Flasche des Flüssigdüngers von Compo ist eine genaue Anwendung in Form einer Tabelle aufgeführt. Sie fängt bei einem Liter Wasser an und hört je nach Art des Düngers bei 5 Litern auf. Die Menge des Düngers wird über die Kappe angegeben. Bei einem Liter Wasser wird der Dünger bis zu dem ersten Strich (1) in der Kappe gefüllt. Bei ungefähr 5 Litern wird eine volle Kappe des Düngers verwendet. Diese Angaben variieren je nach Dünger. Da es unterschiedliche Dünger gibt zum Beispiel Gemüse/Obst, Kräuter…

Der Vorteil besteht darin, dass die Nährstoffe gleich verfügbar sind und ein Nährstoffmangel sofort behoben werden kann. Ich verwende unterschiedliche Flüssigdünger und mindestens einmal die Woche erfolgt eine ausreichende Versorgung meiner gesamten Pflanzen auf der Terrasse. Tipp: Am Besten ihr schreibt euch auf, wann ihr gedüngt habt. So habt ihr immer einen Überblick und seht genau welche Pflanzen wann gedüngt wurden.

Düngung ist ein wichtiger Bestandteil der Gartenarbeit im Frühjahr und Sommer!

Eure Sandra