Orchideen sind beliebte Zimmerpflanzen. Die faszinierenden Blütenschönheiten verströmen ihren ganzen Charme in unserem Zuhause oder in den Schaugewächshäusern in den Botanischen Gärten. Es gibt viele Gattungen beziehungsweise Arten der Orchideen. Man kann sie in vielen Farben und Formen erwerben.

Die Phalaenopsis ist die bekannteste und beliebteste Orchidee. Ihre Blüten erfreuen uns über Wochen-beziehungsweise monatelang. Durch die Größe der Blüten bilden sie einen schönen Kontrast mit grünen Zimmerpflanzen und lassen so den Trübsal des Alltages verschwinden. Zusätzlich entsteht ein Blickpunkt im Zimmer. Mit ihrer großen Blüte strahlen sie eine gewisse Wärme aus und sind daher nicht mehr aus unseren Wohnungen weg zu denken. Ihre Beliebheit steigt ständig.

In den Schaugewächshäusern der Botanischen Gärten gibt es, viele Orchideen zu sehen. Es gibt immer mal wieder spezielle Ausstellungen. In diesen Ausstellungen wird der Charme der Orchideen sehr deutlich hervorgehoben. Die gesamte Pflanze wird in Szene gesetzt. Sei es durch anderen Pflanzen oder durch entsprechende Dekorationselemente wie Stoffe oder Äste. So eine Orchideen-Ausstellung ist auf jeden Fall sehenswert und einmalig.

diese beiden Bilder stammen aus zwei Orchideen-Ausstellungen im Berggarten, Hannover.

Schon meine Oma war von dieser Pflanzenschönheit verzaubert und hat mir diese Leidenschaft weiter vererbt. Bei Orchideen ist mal nicht das Blattwerk im Mittelpunkt, sondern einfach nur die Blüte und das finde ich besonders atemberaubend. Klar, sind die Blätter auch sehr ansehnlich, aber sie kommen erst nach Blüte zur Geltung. Dadurch könnte man meinen, sie sind außergewöhnliche, grüne Zimmerpflanzen. Denn es dauert eine gewisse Zeit, bis sich ein neuer, langer Blütenstiel entwickelt. Neben den länglich, großen Blättern, sind auch die Luftwurzeln einzigartig anzusehen. Sie sind leicht grünlich mit einem grauen Überzug und sie hängen einfach in der Luft. Dadurch wird die Orchidee versorgt. Ein unglaubliches Zusammenspiel zwischen Blüte, Blatt und Wurzeln wird uns Pflanzenliebhabern gezeigt. Dadurch wird die Orchidee für mich zu einer Art Zauberpflanze, welches man schön auf den drei folgenden Bildern erkennt.

Aber nicht nur die botanischen Aspekte der Orchidee spricht für ihre Beliebheit, sondern auch ihre Pflege nimmt nicht so viel Zeit in Anspruch. Wenn man einige Bedingungen beachtet, dann kann eine Orchidee über Jahre uns Freude bringen. Sie kommen mit wenig Nahrung aus. Das bedeutet, dass man nur alle 4-6 Wochen einen speziellen Orchideen-Dünger verwenden kann. Im Winter ist keine Düngung nötig. Da versorgt sich die Orchidee aus den Reserven aus dem Sommer. Ich selber, verwende überhaupt keine Düngung. Damit lass ich die Orchideen sich an ihren Standort anzupassen.

Was benötigen die Orchideen für Substrat und Töpfe? Genauso wie bei der Nahrung, benötigen die Orchideen keine „echte“ Erde. Ihre Erde besteht aus grobkörnigen Rinden. Außerdem muss es luftdurchlässig sein, damit die Luftwurzeln genügend Luft bekommen. Es gibt extra für Orchideen durchsichtige Töpfe, in unterschiedlichen Größen. Dadurch bekommen die Wurzel Licht, welches sie für ihr Wachstum brauchen. Zusätzlich kann man sehen, ob zu viel Wasser im Topf ist. Denn Staunässe mögen sie überhaupt nicht. Das bringt uns zum Thema des Gießens. Einmal die Woche sollten die Orchideen gegossen werden. Durch das Tauchen mit lauwarmen Wasser erreicht man eine gewisse Gundfeuchte, die mindestens eine ganze Woche anhalten wird. Die durchsichtigen Töpfe zeigen schön auf, wie die Feuchte innerhalb des Topfes ist.

Zum Abschluss zum Themenabschnitt „Pflege“ berichte ich euch noch über den Standort und wann eine Orchidee umgetopft wird. Als Erstes wird der Standort besprochen. Der Standort sollte hell sein, aber bitte nicht der volle Sonne aussetzen. Eine Fensterbank, die nach Norden gerichtet ist, passt hervorragend für eine Orchidee. Dort ist es hell, aber es wird keine volle Sonne erwartet. Im Winter ist darauf zu achten, dass die Orchidee keiner Heizungsluft ausgesetzt ist. Denn die Heizungsluft sorgt dafür, dass die Luft dort schnell austrocknet. Außerdem ist wichtig, dass die Blätter nicht an die Fenster kommen. Direkt am Fenster kann es, zu Schäden durch die Kälte kommen und das sollten vermieden werden. Das Umtopfen ist nicht so oft nötigt. Meine Orchideen werden erst umgetopft, wenn sich die Wurzeln durch den Topf zeigen oder wenn man sieht, dass die Orchidee keinen Halt mehr hat. Da Orchideen nicht so schnell wachsen, ist das Umtopfen eher eine Nebensache.

Durch ihre Schönheit und dem geringen Pflegeaufwand eignen sie sich auch für Menschen, die nicht so den bekannten grünen Daumen haben. Ihr Charme ist einfach einzigartig und erfreuen uns. Daher sind sie auch ein super Mitbringsel oder Geschenk.

Ich hoffe, dass ich den Charme der Orchideen gut übermitteln konnte.

Eure Sandra

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