Gartenblogger- Porträt: Sonja, sieht grün!

Anmerkung: Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit Sonja Di Leo entstanden. Alle Bilder wurden mir von Sonja zur Verfügung gestellt.

Durch das Gartenmagazin „GartenSpass “ hab ich den Gartenblog „Ich seh grün“ von Sonja entdeckt. Ihre Kolumne hab ich sehr gerne gelesen. Seitdem folge ich ihr auf Instagram und lese auch gerne ihren Gartenblog „Ich seh grün „.

(Quelle: Sonja Di Leo, ichsehgrün.de)

Ihre zweite Leidenschaft ist das Fotografieren und das erkennt man in ihren Gartenbildern wieder. Die Bilder sind sehr detailtreu und zeigt wie leidenschaftlich sie beim Fotografieren im Garten ist. Diese Kombination aus Garten und Fotografieren macht ihren Blog und ihren Instagram – Auftritt einmalig.

Gemütliche Terrasse, die zum Entspannen und Genießen einlädt. Jedes Detail der gemütlichen Sitzecke ist deutlich zu sehen. (Quelle: Sonja Di Leo, ichsehgrün.de)

Der Garten von Sonja liegt direkt an Ihrem Haus und wurde mit viel Liebe zum Detail zu einem Gartenparadies gestaltet. In ihren Beeten findet man nur ungefüllte Blüten, damit die Bienen und Insekten Nahrung zur Verfügung haben. Ihre Beete sind jahreszeitlich und Standort gerecht geeignet angelegt, dass es eine Freude ist zu jeder Jahreszeit sie sich anzuschauen. Aber nicht jede Pflanze mag Schatten, diese Erfahrung musste Sonja auch machen. Durch viel Bücher wälzen und Recherchen gelingt ihr eine passende Beetgestaltung.

(Quelle: Sonja Di Leo, ichsehgrün.de)

Wer jetzt denkt, der Garten von Sonja ist fertig und braucht nur Pflege, wird eines besseren belehrt. Sonja findet in regelmäßigen Abständen neue Gartenprojekte, die ich gerne über Instagram verfolge und später auf ihrem Blog nachlese. Da merkt man sofort mit welcher Begeisterung Sonja gärtnert.

Schaut gerne auf ihren Gartenblog und auf ihrem Instagram-Profil. Ich kann ihn euch sehr empfehlen! Eure Sandra

Buchrezension: Heidi Lorey: Gemüse ins Blumenbeet!

Anmerkung: Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung für den Ulmer Verlag. Die Bilder wurden von Sandra Harmel fotografiert und bearbeitet.

So langsam fängt die Beetplanung für die neue Gartensaison an. Viele neue Ideen werden in euren Beetplanungen mit einbezogen. Gemüse zu Gemüse und Blumen zu Blumen ist die bekannte Grundlage der Hobbygärtner. Aber wie wäre es, wenn das Gemüse mit in die Blumenbeete ziehen. Damit die Kombination Gemüse und Blumen auch bei euch gelingt, möchte ich euch das Buch von Heidi Lorey: Gemüse ins Blumenbeet empfehlen.

Inhalt:

Das Buch „Gemüse ins Blumenbeet “ beschäftigt sich mit dem Themenkomplex, dass Gemüse auch in einem Blumenbeet kultiviert werden kann. Es soll inspirierend sein, nur der Standort muss stimmen.

Aufbau des Buches:

Als Erstes fällt auf, dass das Buchcover passend auf den Buchtitel abgestimmt ist. Blumen und Gemüse sind detailliert in Kombination zu sehen. Der Buchrückentext gibt bereits erste Informationen über den Inhalt des Buches wieder. Es macht neugierig auf die komplette Thematik.

Das Inhaltsverzeichnis wurde übersichtlich und strukturiert aufgebaut. So werden einzelne Inhalte sofort vom Leser gefunden. Die gesamte Gestaltung des Inhaltsverzeichnis wurde eher schlicht gehalten, so das die inhaltlichen Themen in den Mittelpunkt gestellt wurden.

Über das Buch: Mein persönlicher Eindruck!

Gleich beim Aufklappen des Buches gibt die Autorin eine Checkliste an den Leser weiter, welche Fragen er sich stellen sollte,um eine Kombination im Beet umzusetzen. Eine sehr gut gelungene Hilfestellung.

Im Vorwort der Autorin wird gleich die Problematik mit Gemüse und Zierpflanzen angesprochen und sie fragt den Leser direkt warum kann man Gemüse und Blumen nicht zusammen anbauen.

Die gesamten Texte im Buch sind sehr gut. Es kommen keine komplizierten Fachbegriffe vor und sie werden von dem Gartenneuling bis zum Profi verstanden. Das Bildmaterial wurde immer passend zum Text ausgesucht. Alles passt sehr gut zusammen!

Im ersten Kapitel wird sehr verständlich erklärt, dass es sehr leicht ist, Gemüse und Blumen zu kombinieren. So wird eine Art Grundwissen dem Leser vermittelt.

Allgemein motiviert die Autorin es immer wieder auszuprobieren. Dies wird beim Lesen der Texte deutlich. Anhand von Beispiel Gärten wird diese Motivation es selber zu probieren noch einmal verstärkt. Dadurch bekommt der Leser eine Art Inspiration.

Die einzelnen Pflanzporträts sind gut aufgebaut und alle wissenswerte Informationen,die der Hobbygärtner dazu benötigt sind aufgeführt. Passend dazu gibt es detaillierte Bilder, wodurch der Hobbygärtner eine Vorstellung bekommt, wie die Blume oder das Gemüse auszusehen hat.

Mein persönliches Fazit:

Im Allgemeinen ein sehr interessantes Gartenbuch! Es motiviert den Hobbygärtner neue Wege in der Beetplanung und Ausführung auszuprobieren. Ich werde sicher selber die ein oder andere Kombination aus Gemüse und Blumen anbauen.

Eure Sandra

Mein Indoor-Garten!

Salat, Mangold und Spinat wachsen in der Wohnung? Ich konnte es mir nicht wirklich vorstellen. Nachdem ich das Gartenbuch „Indoor-Ernte“ von Carolin Engwert gelesen habe (Buchrezension findet ihr in der Kategorie „Meine persönlichen Buchrezensionen „), wollte ich es selber testen.

(Unbezahlte Werbung)

So ist mein eigener Indoor-Garten entstanden. Eine genaue Vorstellung, wie mein Indoor-Garten aussehen soll. Die Küche als Garten war sofort klar, der Rest entwickelte sich nach und nach. Kommt mit in meinen Indoor-Garten und staunt,was alles in der Küche wachsen kann.

Mit den Sprossen hat das Indoor-Garten begonnen (siehe auch den Beitrag „Ein kleiner Sprossengarten „)!

Zusammen mit meinem Sohn habe ich begonnen, Sprossen selbst zu ziehen und zu ernten. Es ist einfach und gesund. Salate, Brötchen oder Burger wurden so lecker aufgepeppt. Besonders lecker finde ich die Sprossen vom Radies und Rucola. Über das ganze Jahr können Sprossen selbst gezogen werden, egal wie die Lichtverhältnisse am Tag sind.

Nach und Nach zogen Mangold, Salat und Spinat in die Küche ein. Ich habe alle Pflanzen selbst ausgesät, um zu sehen, wie sie wachsen. Es war wirklich interessant zu sehen, wie Gemüse aus dem Garten in der Küche wachsen. Als Topping für Salat und andere kleine Mahlzeiten reicht die Ernte. Das sollte euch klar sein, wenn ihr sie in der Küche anbaut. Aber in erster Linie sollte der Spaß am Indoor-Garten in Vordergrund stehen. Mein Sohn ist immer mit Begeisterung dabei und fragt nach. Für Kinder kann ich ein Indoor-Garten nur empfehlen.

Neben den Salat, Mangold und Spinat dürfen Kräuter natürlich in so einem besonderen Garten nicht fehlen. Kultiviert nur die Kräuter, die ihr für eure Gerichte verwendet. Bei mir darf Basilikum und Petersilie nicht fehlen. Ich möchte demnächst Rosmarin auf der Fensterbank ausprobieren. Er fühlt sich eher im Kübel im Garten/Terrasse wohl. Bin gespannt, ob es gelingt.

Ein weiteres Experiment in meinem Indoor-Garten war, Kapuzinerkresse anzubauen. Die Pflanze selber ist sehr schön gewachsen, leider haben sich keine Blüten entwickelt. Vielleicht hab ich sie schon zu spät ausgesät. Ich werde es weiter probieren mit essbaren Blüten von der Fensterbank.

TIPP: Wer Salat und Co. (Sprossen werden selber gezogen) nicht selber aussäen möchte, kannsich entsprechende Jungpflanzen aus dem Gartencenter kaufen!

Ein Indoor-Garten macht Spaß und ich kann es nur empfehlen auszuprobieren! Eure Sandra

Winterliche Schönheiten!

Der Winter ist in den Garten und auf der Terrasse eingezogen. Alles sieht trostlos aus und man kann kaum erwarten, dass es endlich Frühling wird. Wenn die Sonne scheint, es ist kalt gehe ich gerne in den Garten oder mache einen kleinen Terrassenrundgang. Dabei entdecke ich immer wieder winterliche Schönheiten, die einen winterlichen Charme haben. Viele Pflanzen befinden der Winterruhe, aber die Knospen, Früchte, Äste und nicht abgeschnittene Blüten machen unsere Gärten/ Terrassen im Winter zum Highlight!

Eine besondere winterliche Schönheiten ist für mich der verblühte Fuchsschwanz. Er verträgt keine Minusgrade und hat bei der ersten frostigen Nacht schon seine Farbe verloren. Ich finde ihn auch in seinem winterlichen Aussehen sehr attraktiv.

Der verblühte Fuchsschwanz und links von ihm steht die Staude Lysimachia, in ihrem Wintermantel.

Nicht jede einjährige Sommerblume sollte nach dem ersten Frost aus dem Beet entsorgen, sie sehen trotzdem sehr zauberhaft aus und werten das Beet im Winter attraktiv auf.

Ich lasse gerne bei einigen Pflanzen die verblühten Blüten stehen. So sehen die Pflanzen im Winter sehr schön aus. Bei den Hortensien und der Kletterhortensie stehen somit die Blüten weiterhin im Mittelpunkt.

Viele Stauden schneide ich erst im Frühjahr zurück. Ich mag ihren winterlichen Look sehr. Aus ihrer Mitte treiben bereits die neuen Triebe für die nächste Gartensaison. Eine interessante Mischung aus alten Triebe und Neuen zum Beispiel  beim Sedum. 

Gräser sehen im Winter nicht nur dekorativ aus, sondern haben die dankbare Aufgabe das winterliche Licht zu binden und dann wieder zu streuen. Dadurch entstehen unendlich Lichteffekte, die den Garten in ein warmes Licht tauchen.

So trostlos, wie wir immer dachten ist der Winter im Garten/Terrasse nicht. Die ein oder andere winterliche Überraschung findet man garantiert und einige kann man selber produzieren.  Eure Sandra

Buchtipp: Iris Ney: Lebendige Gärten im Winter (Unbezahlte Werbung für den Ulmer Verlag)

Mein Gemüse-Jahr 2021

Wie soll ich die Ernte 2021 beschreiben? Wechselhaft, wie das Wetter, würde ich sagen. Nach intensiver Planung und dem großen Pflanzen von Tomaten und anderen Gemüse-Arten konnte ich die Ernte und das Zubereiten, sowie die Verkostung nicht abwarten.

Unsere Gemüse-Ecke im Frühjahr. Alles wächst und die freute auf die diesjährige Ernte war groß.

Die Gemüse-Ecke wurde in diesem Gartenjahr um zwei Rahmenbeete erweitert. So das wird noch mehr eigenes Gemüse kultivieren können. Die Kartoffelsäcke haben hier auch einen Platz gefunden. Das verspricht eine gute Ernte zu werden!

Mit der Neugestaltung der Gemüse-Ecke wurde der alte Gemüseacker in die moderne Gartenzeit gebracht. Das Kultivieren von Gemüse hat sich wieder in unsere Familie integriert.  Alles auf eine moderne Art!

Die Vorfreude auf unsere Gemüseernte war dementsprechend groß.

Besonders auf die Tomatenernte hab ich mich gefreut. Denn in diesem Jahr hab ich bei einem Tomaten-Tasting teilgenommen und daher hatten wir einige Sorten angepflanzt.

Die Tomatenpflanzen sind im Tomatengewächshaus sehr gut angewachsen und hatten richtig viele Fruchtansätze. Genauso die Tomatenpflanzen, die in Kübeln gepflanzt wurden. Sie standen zwischen den Hochbeeten in der Gemüse-Ecke.

Leider war die Witterung nicht gerade Tomatenfreundlich. Es war feucht, dann wieder warm. Die Bildung der Früchte und ihrer Ausfärbung kam dadurch ins Stocken. Dadurch konnte die ersten Tomaten erst im August vernascht werden.

In den Social Medien berichteten viele das ihre Tomaten Braunfäule bekommen. Bei unseren Tomaten zeigten sich keinerlei Symptome. Darüber war ich froh! Aber nach meinem Urlaub wurde ich eines besseren Belehrt. Ein sehr trauriger Anblick.

Aber trotz allem war es ein sehr gutes Erntejahr. Wir haben leckere Bohnen, Lauch und Kartoffeln geerntet und zu leckeren Essen verarbeitet.

Auf ein neues, spannendes Erntejahr 2022 ! Eure Sandra