Autor: sandrasgartenwelt
Neustart 2.0 im Waldgarten!
Der Sturm hat ganz schön gewütet und einiges in den Gärten durcheinander gewirbelt. Auf meiner Terrasse und auch in unserem Familiengarten sind keine großen Schäden entstanden. Dafür hat der Waldgarten an der Aller ganz schön erwischt.
Eine große Tanne ist aus dem Boden gerissen worden. Mit voller Kraft auf das Carport! Das Carport ist nicht mehr zu retten. Total Schaden! Als ich das Ausmaß gesehen habe, war ich schon ziemlich geschockt. Aber nach kurzer Zeit, dachte ich okay Neuanfang 2.0 ! Denn ändern kann man es nicht. Wenn ich jetzt, wann dann!

Die Aufräumarbeiten haben schon begonnen. Von unserem Nachbarn musste schließlich die Einfahrt frei werden, damit er auf sein Grundstück kommt. Bis die komplette Tanne entfernt ist, wird es garantiert noch dauern.
Im ganzen Waldgarten liegen überall Tannenzweige rum. Es sieht aus, wie eine geschlossene Decke aus. Man könnte meinen, dass es so aussehen soll. Mit der Zeit kommt dann auch der Waldgarten wieder in Ordnung und es kann gegärtnert werden. *Freu*

Ich habe gleich die Gelegenheit genutzt, um nach den Pflanzen zu schauen und wurde positiv überrascht. So viel blüht oder treibt aus. Irgendwer muss mal Blumenzwiebeln gesetzt haben, denn die Treiben seelenruhig aus. Das macht dann Laune für die weitere Planung und bin jetzt schon am Ideen sammeln und werde die demnächst in einen Art Plan umwandeln (über die Planung wird es einen separat Beitrag geben).


Trotz des Sturmschadens sehe ich einen positiven Effekt. Ein Neustart kann nur von Vorteil sein. Ich werde ihn nutzen, um den Waldgarten aus dem Dornröschenschlaf zu holen. Eure Sandra
Vorfreude auf den Frühling!
Das Wetter ist gerade ziemlich ungemütlich. Ich mag das stürmische Wetter überhaupt nicht. Der Wind heult und ich hoffe, dass meine Pflanzen es überleben. Wenn die Stürme vorbei sind und dann geht es endlich richtig los mit meiner Gartensaison 2022!
Mein Regal und der vertikal Garten sah so trostlos aus und ich konnte die Herbst-und Winterpflanzen nicht mehr sehen. Bunt sollte es wieder sein! Gegen jede Vernunft zogen bunte Primel auf das Regal und in den vertikal Garten. Meine Terrasse, meine eigenen Regeln! Schritt für Schritt wird die Terrasse wieder zum Outdoor-Wohnzimmer!

Natürlich treiben die im Herbst gesetzt Tulpen-oder Narzissenzwiebeln sehr kräftig aus, egal ob in den Kübeln auf der Terrasse oder in den Beeten im Garten. Ein Zeichen dafür, dass der Frühling nicht mehr weit ist.

Ich bin sehr gespannt, wie die Blütenpracht in meinen beiden Kübeln aussehen wird. Mein persönliches Experiment! Zwar hatte ich im letzten Frühjahr eine kleines Blütenmeer aus Blumenzwiebeln, aber zum Teil nicht selber gesteckt. Also hab ich mir im Herbst ein wenig Zeit genommen und meine eigenen Tipps für das Stecken von Blumenzwiebeln umgesetzt. Bin sehr gespannt auf das Ergebnis!
Im Garten werde ich bei jedem Rundgang fündig! In jedem Beet entdecke ich frisches Blattgrün der gesetzten Blumenzwiebeln meiner Mama. Welche Blumenzwiebeln sie im Herbst gesetzt hat, weiß ich nicht. Aber ich liebe blumige Überraschungen!

Neben dem starken Austrieb der Blumenzwiebeln bilden viele Stauden ihre Knospen aus, um ihre Blüte zeitig zu zeigen. In meinen kleinen Beeten an der Terrasse präsentieren bald die Bergenie und das gefleckte Lungenkraut ihre Blüte. Besonders ausgeprägt ist die baldige Blüte bei der Bergenie. Dort sieht man sogar schon die rosa farbende Blüte. Da merkt man erst, wie mild der Winter bis jetzt ist. Ich brauche ihn auch nicht mehr!

Im Garten trumpfen die Blüten der Lenzrose auf. Mit ihren Blüten stehen sie komplett im Mittelpunkt und in Kombination mit Efeu und der kleinen Hecke davor, sind sie mein persönliches Gartenhighlight zur Zeit.

Etwas schade finde ich, dass der Winterschneeball noch keine kräftiger Blüten zum Vorscheinen bringt. Vielleicht im nächsten Jahr. Manche Sträucher brauchen länger, damit man ihre Blütenpracht stärker wahr nimmt.
Ich freue mich sehr auf den Blütenzauber im Frühjahr und auch schon auf die unglaublichen Sommer mit vielen Blumen! Eure Sandra
Kräuterporträt: Salbei und ich, eine neue Freundschaft!
Der Salbei wächst in unserem Kräuterturm seit Jahren. Seit einiger Zeit rückt seine Erscheinung wieder in den Vordergrund. Seine Erscheinung ist mein absolutes Gartenhighlight im Winter. Der Salbei trotz jeden Witterungsverhältnissen und zeigt sich dadurch in den unterschiedlichen Facetten und das liebe ich an ihm.

Seine Größe ist enorm und dadurch nimmt er einen ziemlichen Platz ein. Was insgesamt nicht schlimm ist. Ich finde der Salbei ist eher ein Strauch und keine einzelne Pflanze. Wenn man ins Innere des Salbeis schaut, dann kann man eine sehr schöne Verzweigung sehen und sogar schon die neuen Blatttriebe erkennen. So das bei dem Rückschnitt im Frühjahr, garantiert nichts schief gehen wird und das Wachstum plus Verzweigung sofort wieder einsetzen.

Kleine Pflegeanleitung!
Salbei ist sehr pflegeleicht und für Kräuteranfänger gut geeignet! Besonders Trockenheit macht ihm nichts aus. Er mag es eher trockener, als zu Nass. Daher kann der Boden auch sandige Anteile haben. Seine Position an der untersten Stelle im Kräuterturm wurde aus diesen Gründen gewählt.
Der Standort sollte voll Sonne haben, dadurch bildet sich das typische Salbei-Aroma aus.
Ein wenig Dünger verträgt der Salbei, aber ich finde persönlich brauch er den Dünger nicht. Wenn er alle anderen Bedingungen bekommt, wächst er sehr kompakt.
Verwendung vom Salbei!
Salbei wird hauptsächlich für Tee Zubereitungen verwendet. Aber auch in der Küche findet Salbei bei Fisch- und Fleischgerichten häufig angewendet. Es gibt auch Rezepte, wo der Salbei für die Zubereitung von Bonbons genutzt wird. Klingt spannend und muss sicher mal ausprobiert werden.
Natürlich wird der Salbei vielseitig in der Kosmetik eingesetzt zum Beispiel in Cremes. Der Salbei ist durch seine ätherischen Aromen aus dem Kräutergarten nicht mehr weg zu denken.
In dieser Gartensaison möchte ich mich intensiv mit dem Salbei beschäftigen. Hauptsächlich in seiner Verwendung!

Salbei gehört definitiv in einen Kräutergarten. Ich werde ihn dieses Jahr in den Waldgarten und auf der Terrasse kultivieren. Salbei und ich , dass kann eine gärtnerische Freundschaft werden! Eure Sandra
Buchrezension: Deborah und Florian Hucht: Alles auf Grün!
Anmerkung: Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung für den EMF- Verlag! Alle Fotos wurden von Sandra Harmel fotografiert und bearbeitet.
Die Gartenplanung für die neue Gartensaison fängt jetzt so richtig an. Jeder zeichnet Skizzen seiner Beetplanung und viele Gartenbücher werden gewälzt. Ein Thema bei der Gartenplanung ist, das es klimafreudlich und nachhaltig sein sollte. Mit diese Thematik haben sich Deborah und Florian Hucht befasst und ihre Erfahrungen in einem interessanten Gartenbuch aufgeschrieben.

Inhalt:
Das Buch „Alles auf Grün“ beschäftigt sich mit der Thematik, des Klimafreundlichen und nachhaltigen Gärtnern. Es wird gezeigt, wie einfach es sein kann, Ressourcen und Artenvielfalt zu fördern. Neben dem gesamten Themenkomplex erwartet den Leser noch Rezepte und Anleitungen zum Selbermachen.
Aufbau des Buches:
Der Buchtitel ist eine klare Botschaft und spiegelt sich eindrucksvoll in der Gestaltung des Buchcovers wieder, sowie auch auf der Rückseite. Die Buchrückseite mit dem dazugehörigen Text gibt weitere vorab Informationen auf das gesamte Buch. Ein sehr guter Zusammenhang zwischen Buchvorderseite und der Rückseite.

Das Inhaltsverzeichnis ist strukturiert und übersichtlich gestaltet. Besonders schön, ist die Auswahl der Bilder hier gelungen und gibt dem Inhaltsverzeichnis seinen eigenen Charakter.

Im gesamten Buch lässt sich eine klare Struktur erkennen. Ob durch gut erkenntliche Überschriften oder durch übersichtliche Grafiken.
Über das Buch: Mein persönlicher Eindruck!
Gleich auf dem Buchcover lernt man die beiden Autoren kennen und man merkt sofort, dass dieses Buch der Beiden ein Herzensprojekt ist. Ein sehr guter Einstieg! Im persönlichen Vorwort erfahren die Leser gleich, dass alles was im Buch thematisiert wird aus der eigenen Erfahrung der Beiden ist und sie es gerne weiter an andere Hobbygärtner geben.

Bereits das erste Kapitel ist sehr lehrreich und auch als erfahrener Gärtner bekommt neue Erkenntnisse. Dieser Eindruck zieht sich durch das komplette Buch. Zwischendrin findet man an den passenden Stellen Hinweise, die eine Art Hilfestellung darstellen. Dadurch werden bestimmte Kernaussagen aus dem Text nochmals unterstützt. Besonders toll ist es, dass alle Bilder im eigenen Garten von Deborah und Florian geschossen wurden. Macht alles viel persönlicher!
Die Selbstmach- Seiten (DIY’s) sind mit Text und Bilder sehr gut erklärt. Durch die Kombination Text und Bild kann der Leser das Bauwerk gut nachgebaut werden. So kann jeder Arbeitsschritt nachvollzogen werden.

Zum Abschluss des Buches gibt es noch das ein oder andere Rezept. Es wird gezeigt, welche Leckeren aus dem eigenen Garten gezaubert werden kann. Die Rezepte enthalten alle Angaben die man benötigt.

Fazit!
Ein sehr schönes Gartenbuch! Ich kann es nur empfehlen. Die persönliche Note der beiden Autoren zieht sich durch das ganze Buch und man merkt sofort, welche Freude sie am nachhaltigen und klimafreudlichen Gärtnern haben.
Eure Sandra
