Tulpen, Primeln und Blumenzwiebeln bringen Farbe auf den Tisch!

Das Warten auf den Frühlingsanfang kann einem ganz schön lang vorkommen. Mir persönlich kommt es mit jedem Jahr nur noch länger vor! Der Winter lässt sich im Februar leider nicht ignorieren. Am Liebsten möchte ich all meine Gartenpläne sofort umsetzten, aber ich übe mich in Geduld. Dieses Gefühl kennt ihr sicher all zu gut. Damit die Wartezeit auf den Frühling doch nicht allzu lang erscheint, hol ich mir den Frühling in meine Wohnung. Denn ab Januar gibt es ausgewählte Frühlingsboten, die sich in der Wohnung wohlfühlen.

Tulpen in der Vase!

Die Auswahl an Tulpen für Vasen ist mit der Zeit sehr gestiegen. Sie bringen Farbe in die Wohnung und steigern die Vorfreude auf den Frühling. Ab Januar stehen Tulpen regelmäßig in meinen Vasen, so wie auf dem oberen Bild sehr schön zu sehen ist. Welche Farbe meinen Tulpen haben, dass wähle ich nach ihren Standort oder der dekorativen Idee aus. Besonders in meinem Flur arrangiere ich die Tulpen, weil sie ersten Farbe in die weiße Umgebung geben und zweitens es im Flur nicht zu warm ist. Dadurch hält ihre Blütenpracht länger. Mein Tipp: Tulpen in Vasen nicht zu warm stellen, lieber etwas kühler. So habt ihr länger etwas von der farbigen Blütenpracht!

In Kombination mit verschiedenen Elementen entsteht eine schöne frühlingshafte Dekoration. Zusammen mit einem Kranz aus Moos und Trockengras trumpft die weiße/goldene Vase mit den bunten Tulpen auf. Sie bleibt trotz der anderen Elemente im Vordergrund. Mit der kaltweißen Lichterkette, wirkt alles harmonisch und es sieht aus, wie ein Frühlingsabend auf dem Balkon oder auf der Terrasse. Solche kleinen Zusammenspiele zwischen mehreren Dekorationselemente bringen Freude und man kann viele Dinge aus dem Haushalt neu interpretieren.

Kissenprimel als Tischdekoration!

Nicht nur Tulpen für die Vasen bringen Frühlingsgefühle in die Wohnung. In den Gartencentern findet man zu dieser Jahreszeit eine bunte Auswahl an Primeln. Die Kissenprimeln, wie sie genau heißen, können nicht nach draußen. Sie vertragen keine Fröste! Wer sie gerne auf dem Regal oder so dekorativ hinstellen möchte, sollte die Nachttemperaturen im Blick behalten. Ansonsten in die Wohnung holen (kühler Raum ist empfehlenswert). In der Wohnung sehen sie genauso schön aus, wie an der frischen Luft. Ich mag Primeln sehr und überlege mir immer wieder aufs Neue, wie ich sie dekorativ als Tischdeko, für den Schuhschrank oder einfach auf den Schrank verwenden kann.

Da die Kissenprimeln es lieber im Freien mögen, ist ihre Haltbarkeit in der Wohnung nicht von langer Dauer. Diesen Gedanken sollten ihr zu mindestens im Hinterkopf behalten.

Die Kissenprimeln kommen attraktiv zur Geltung, wenn ihr sie in ein altes Gefäß pflanzt. Der alte Kochtopf eignet sich prima, um dort die Kissenprimeln hinein zu pflanzen. Da in den Zwischenräumen etwas Platz vorhanden ist, kann man dort vergessene Narzissen-Zwiebeln setzen. Für den optischen Wert kann man Lichtquellen, sowie Kerzen oder vertrocknete Blüten zum Beispiel der Kletterhortensie verwenden. Solche Kombinationen aus verschiedenen Materialien ergeben immer eine einzigartige Dekoration. Ich mag es gerne aus alten Gegenstände eine neue Dekoration zu gestalten. So wie ihr es im oberen Bild mit den Kissenprimeln im alten Kochtopf sehen könnt.

Der Klassiker ist natürlich, die Kissenprimel in einen Übertopf zu stellen und auf den Tisch, Schuhschrank oder Sideboard zu stellen. Eine Alternative zu dem klassischen Übertopf ist, sich aus einer alten Jeans einen Überzug zu nähen und den individuell zu gestalten. Euer eigener Geschmack spielt dabei die zentrale Rolle. In den Jeans-Überzug dann einfach die Kissenprimel stellen. Beim Gießen vorsichtig sein, sonst kann es zu einer Überschwemmung auf dem Tisch kommen. In Kombination mit anderen Frühlingsblühern, Lichterkette und Ästen kommen die Kissenprimel in ihrer Optik nicht zu kurz. Probiert es aus und lasst euren eigenen Geschmack sprechen.

Blumenzwiebeln gehören in den Garten. Eine alte Aussage, die zur Zeiten meiner Großeltern vielleicht zutreffend war, aber in den letzten Jahren sicher nicht mehr bestand hatte. Denn auch frühlingshafte Blumenzwiebeln, die wir aus dem Garten kennen, können unsere Wohnungen in einen Frühlingstraum verwandeln. In den Gartencentern finden man ab Januar eine beachtliche Auswahl an vorgezogenen Blumenzwiebeln zum Beispiel Tulpen, Narzissen oder Muscari. Aus Ihnen lassen sich individuelle Dekorationen zaubern.

Blumenzwiebeln in der Tasse und im Glas!

Meine Lieblingsdekoration ist es, die Blumenzwiebeln in eine Tasse zu pflanzen und mit Moos zu bedecken. Danach wird sie auf den Tisch gestellt oder wo mir eine Dekoration fehlt. Für die Blumenzwiebel in der Tasse nimmt ihr eine Tasse, die ihr nicht mehr im alltäglichen Gebrauch habt und füllt sie mit Blumenerde. Jetzt wird die Blumenzwiebel rein gesetzt. Achtet darauf das die gesamte Zwiebel oben bleibt und nicht mit Erde bedeckt ist. So fühlt sie sich am Wohlsten und es besteht keine Fäulnisgefahr durch Staunässe! Zum Schluss die trostlose Erde mit Moos abdecken. Fertig ist die Tasse samt Blumenzwiebel. Welche Blumenzwiebel ihr nimmt ist euren Geschmack überlassen. Ich variiere gerne. Im oberen Bild habe ich Hyazinthen in die Tassen gesetzt.

Aber nicht nur in einer Tasse machen sich Blumenzwiebeln gut, auch in Gläsern. Für diese Dekorationsidee könnt ihr ein Einmachglas oder ein Keksglas verwenden. Der Boden wird hier für ca.2cm mit Blumenerde bedeckt und dann werden die Tulpenzwiebeln mittig gesetzt. Wie viele Tulpenzwiebeln in das Glas passen hängt von der Größe des Glases ab. Lieber weniger als zu viel, denn es soll euch ja freute bereiten und nicht zu eng aussehen. Bevor ihr dekorative Steine oder Moos um die Tulpen drapiert, besprüht die Erde ausreichend mit Wasser, die Blumenzwiebeln speichern es dann. Jetzt könnt ihr dekorative Steine oder Moos attraktiv ins Glas geben. Das gibt der Tulpe nochmal zusätzlich einen Halt. Anschließend mit einer schönen Tischdecke und grünen Efeuranken zu einem Tulpentraum verschmelzen lassen.

Tipp: Für die Dekorationen mit den Blumenzwiebeln könnt ihr wunderbar eure vergessenen Blumenzwiebeln nutzen. Ich mache das jedes Jahr, denn im Schrank übersieht man gerne etwas.

Vergessene Blumenzwiebeln in einen Topf setzen und den selbst genähten Jeans-Überzug drüber. Fertig ist der Frühling auf dem Tisch!

In all meine Dekorationsideen verwende ich ausschließlich alte Gegenstände! Das Thema Upcycling macht mir Spaß und ich kann sehr schön meiner Fantasie freien Lauf lassen. Probiert es selber aus und seit begeistert, was alles so entstehen kann.

Eure Sandra

Buchrezension: Ursel Bühring, Helga Ell- Beiser und Michaela Girsch: Heilpflanzen für Kinder

(unbezahlte Werbung) Für den Ulmer Verlag

Anmerkung: Alle Bilder wurden fotografiert und bearbeitet von Sandra Harmel

Seit ich selber Mama bin, ist mein Interesse an Pflanzen mit Heilwirkung gestiegen. Viele Heilpflanzen wachsen bereits in meinem Garten oder auf der Terrasse ohne das ich von ihren Heilkräften wusste. Daher gehört so ein Buch in das private Bücherregal. Beim Lesen über die Heilkräfte der Pflanze und Kinderkrankheiten habe ich vieles gelernt und daher möchte ich euch das sehr ans Herz legen.

Inhalt des Buches:

Das Buch „Heilpflanzen für Kinder“ ist ein Ratgeber, der sich mit Inhaltsstoffe der Heilkräuter und deren Wirkung befasst.

Aufbau des Buches:

Ein handlicher Ratgeber, den man sofort im Regal wieder finden wird, anhand seiner Größe. Die Gestaltung der Titelblattseite passt hervorragend zum Titel des Buches. Es zeigt deutlich die Heilpflanze und das sich, um einen Ratgeber für Kinder handelt.

Der Buchrückentext gibt auf verständnisvoller Weise erste Eindrücke des Buches an die Eltern weiter. Es wird direkt die gewünschte Zielgruppe angesprochen.

Das Inhaltsverzeichnis ist gut strukturiert und die Schriftgröße wurde so gestaltet, dass sofort die gewünschten Themen auffindbar sind. Im Weiteren erkennt man eine klare Linie, die durch das Inhaltsverzeichnis auch deutlich wird. Die Gestaltung ist schlicht gehalten mit gut ausgewählten Bildern.

Ein neues Kapitel wird durch eine doppelseitige Gestaltung angekündigt, auch hier sieht man das passende Bildmaterial. Ansonsten ist schön, dass jedes Kapitel durch eine farbliche Abgrenzung gekennzeichnet ist.

Die Texte sprechen den Leser direkt an und es liest sich in manchen Abschnitten so, als wenn man ein persönliches Gespräch führt.

Über das Buch: Mein persönlicher Eindruck!

Das Vorwort ist sehr einfühlsam und verständnisvoll von den Autorinnen verfasst wurden. Man merkt gleich, dass die Autorinnen sich sehr intensiv mit dieser Thematik beschäftig haben.

Die Übersicht über die unterschiedlichen Inhaltsstoffe enthält alle wichtigen Informationen auf einen Blick und das ohne komplizierte Fachbegriffe. Dadurch versteht der Leser den Inhalt leichter. Wichtige Zusatzinformationen werden durch einen roten Hintergrund hervorgehoben. Nach den allgemeinen Informationen folgt eine Erklärung, wie das Buch gelesen werden kann. Gerne hatte die Erklärung vor den allgemeinen Informationen stehen können und trotzdem ist sie für den Leser eine sehr gute Hilfsstellung.

Die Krankheitsbilder werden verständlich erklärt und sind gut Unterteilt innerhalb des Buches. Alles Wissenswerte ist enthalten und es befinden sich keine komplizierten Fachbegriffe in den Erklärungen. Besonders schön sind auch die Erklärungen zu den Sinnesorganen. Innerhalb der einzelnen Texten gibt es Seitenverweise, wo man das Rezept oder eine bestimmte Textpassage findet. Dadurch haben die Autorinnen auf einfache Weise Wiederholungen innerhalb des Buches vermieden.

Die tabellarischen Übersichten dienen dem Leser gut zur Orientierung, um schnell die gesuchten Textabschnitte aufzufinden und im Weiteren einen groben Überblick zu bekommen. Die gesamten Pflanzenporträts sind fachlich gut erklärt. Besonders gut ist, dass erwähnt wird, woher man die Heilpflanzen bekommt. Es ist ein guter Hinweis für den Leser. Alles ist sehr strukturiert, ob es um die Inhaltsstoffe oder um die Anwendungsgebiete geht.

Abschließend ist der komplette Serviceteil sehr übersichtlich und hilfreich gestaltet. Es ist alles auf einen Blick.

Fazit:

Ein rundum gelungener Ratgeber, der viele hilfreiche Informationen hat. Die komplette Gestaltung ist ansprechend und nicht zu überladen. Qualität der Texte, sowie der Bilder ist den Autorinnen bestens geglückt. Ich kann diesen Ratgeber nur empfehlen.

Eure Sandra

Anleitung zum Umtopfen von Grünpflanzen!

Zur Pflege von Zimmerpflanzen gehört neben dem Entfernen der verwelkten Blätter und die dazugehörige Düngung,auch das Umtopfen in den nächst größeren Topf mit frisches Substrat. Ich nutze die Winterpause im Garten dafür, meine Grünpflanzen umzutopfen, wenn sie es benötigen. Erstens habe ich für diese Kulturarbeit mehr Zeit und zweitens ist die Sehnsucht nach dem Gärtnern dann ein bisschen geringer. Man kann ganzjährig seine Grünpflanzen umzutopfen, aber der perfekte Zeitpunkt wäre das Frühjahr. Denn im Frühjahr ist das Wachstum stärker, weil die Grünpflanzen mehr Licht bekommen.

Warum müssen Grünpflanzen umgetopft werden?

Nach einigen Jahren werden die Töpfe für die Pflanzen zu eng und das vorhandene Substrat ist restlos aufgebraucht. Das bedeutet, im Substrat befinden sich keine verfügbaren Nährstoffe und es ist extrem von den Wurzeln der Pflanze durchwachsen. So das die Pflanze auch keinen stabilen Halt mehr bekommt. Das gesamte Wachstum ist eingeschränkt, es stockt richtig. Im Allgemein ist die gesamte Entwicklung der Pflanze beeinträchtigt.

Die Wurzeln fangen an den Topf zu umschlingen!

Wie oft sollte ich meine Grünpflanzen umtopfen?

Eine genaue Zeitangabe gibt es für diese Frage nicht genau. Es hängt vom Wachstum der jeweiligen Art ab. Um zu entscheiden, ob ich meine Grünpflanze umtopfe oder nicht, begutachte ich den Wurzelballen. Anhand der Wurzel kann man sehr schön erkennen, ob der vorhandene Topf zu klein ist oder noch genügend Substrat vorhanden ist. Neu gekaufte Pflanzen sollten in näherer Zeit umgetopft werden. Sie wurden in kleineren Töpfe kultiviert. Genauso wie Jungpflanzen!

Größe der neuen Töpfe!

Die neuen Töpfe sollten mindestens zwei bis drei cm größer sein als die alten Kulturtöpfe. Zum Beispiel ist ein Ficus im 10,5cm großen Topf muss er mindestens in einen 13cm Topf verpflanzt werden. Bei älteren Pflanzen ist es zu empfehlen einen fünf bis sechs cm größeren zu verwenden.

Einrichtung des Arbeitsplatzes:

Für ein bequemes Arbeiten an Grünpflanzen ist es wichtig, sich einen strukturierten Arbeitsplatz einzurichten. Alle benötigten Materialien sollten in greifbarerer Nähe zur Verfügung stehen. Folgende Materialien befinden sich auf den Arbeitsplatz:

  • Substrat, speziell für Grünpflanzen und Palmen
  • passende Töpfe
  • Zeitungspapier als Unterlage
  • je nach Bedarf Gartenschere, Gartenschaufel…

Schritt für Schritt:

  1. Den neuen Topf vorbereiten. Um Staunässe zu vermeiden, kann man den Topfboden mit Tonscherben, Kies… bedecken.
  2. Nun wird der alte Topf entfernt und die Wurzeln werden kontrolliert. Vertrocknete oder verfaulte Wurzeln müssen entfernt werden. Sie nehmen sonst den neuen Wurzeln den Platz weg.
  3. Den Topfboden mit dem entsprechenden Substrat bedecken. Die Grünpflanze wird nun mittig in den neuen Topf gestellt. Komplett mit Substrat auffüllen. Am Rand einen Gießrand von zwei cm lassen.
  4. Zum Schluss die Pflanze angießen.

Die Anleitung gilt generell für alle Pflanzen. Orchideen, Kakteen und andere spezielle Pflanzen benötigen ein Substrat, welches auf ihren Bedarf abgestimmt ist.

Das Gärtnern in der Wohnung macht fast genauso viel Spaß, wie im Garten oder auf der Terrasse!

Eure Sandra

Warum habe ich das Fernstudium Natur-und Umweltpädagogik gemacht?

Ich habe euch bereits in mehreren Beiträge über mein Fernstudium Natur-und Umweltpädagogik berichtet. Im August 2019 ist es erfolgreich beendet wurden. Sicher haben sich einige gefragt, warum ich dieses Fernstudium gemacht habe. Diese Frage möchte ich euch gerne in diesem Beitrag beantworten.

Natur pur! Entdeckung beim Spaziergang durch die Eilenriede, Hannover.

Für mich ist Weiterbildung sehr wichtig. Ich interessiere mich für die Themengebiete Garten, Natur und Umwelt und daher war sofort klar, dass ich in diesen Bereichen eine Weiterbildung machen wollte. Hinzu kommt noch, dass ich gerne lese und sogar zwischenzeitlich das Lernen mag. Nach einigen Recherchen fand ich dann den Lehrgang Natur-und Umweltpädagogik und sofort war mir klar, dass es dieser Lehrgang werden sollte. Die Lerninhalte im Überblick haben mich auch sofort angesprochen. Einige Themengebiete waren mir bereits aus dem Gartenbau bekannt. Andere Themen weckten sehr schnell mein Interesse. Vor allem die Lerninhalte, wo es direkt um Kinder ging.

Ein weiterer Grund für das Fernstudium war, dass ich während der Schwangerschaft und der Elternzeit eine abwechslungsreiche Aufgabe wollte. In der Schwangerschaft war das Lernen sehr flexibel. Seit mein Sohn da ist, musste ich das Lernen sehr genau planen. Es ist mir richtig gut gelungen. Ich hatte sogar das Gefühl, dass meine Motivation zum Lernen besser war, als in der Schwangerschaft.

Notizen zum Lerninhalt!

Der gesamte Aufbau des Lehrgangs hat mich schließlich überzeugt,das Fernstudium zu beginnen und erfolgreich zu beenden. Es kommt immer darauf an, ob so ein Fernstudium zu einem passt und ob es zeitlich machbar ist. Da beides bei mir gepasst hat , war es die richtige Entscheidung ein weiteres Fernstudium zu machen. Außerdem kann man sich die Zeit des Lernens selber einteilen,was ein weiterer Grund für ein Fernlehrgang ist.

In einem letzten Beitrag zu meinem Fernstudium Natur-und Umweltpädagogik werde ich euch über mein persönliches Fazit berichten.

Eure Sandra

Ideenreichtum für die nächste Topfgarten-Saison auf der Terrasse!

Die Terrasse präsentiert sich gerade in ihrem Winterkleid. Alles wächst ruhig vor sich hin oder tankt Kraft für die kommende Blütezeit. Einige Pflanzen lassen es sich unter dem Winterschutz gut gehen. Bei den Hortensien, sowie der Kletterhortensie kommen die Knospen für die bevorstehende Blüte ausdrucksvoll rüber. Das gesamte Bild wird durch die immergrünen Pflanzen zauberhaft ergänzt.

Der winterliche Blick!

Ich nutze die Zeit ohne das Gärtnern auf der Terrasse, um Ideen zu sammeln und daraus einen Plan zu erstellen. Das ist einfach gesagt als getan! Es sind ziemlich viele Ideen, die ich zur Zeit aufschreibe. Dabei fällt mir auf, dass es schon reichlich sind! Bei so einer Ansammlung von Ideen, merke ich gerade, dass der Platz nicht ausreichend wird, um alles umzusetzen.

Die Terrasse hat nur einen gewissen Platzbedarf, den ich für Pflanzen verwenden kann. Denn Sitzgelegenheiten müssen ja auch noch irgendwo hin und Spielmöglichkeiten für meinen Sohn auch.

Bei so vielen Ideen muss ich mir klar werden, welche Ideen umzusetzen sind und welche nicht. Das ist gar nicht so einfach. Eine Kombination zwischen Blumen, Kräuter, Obst und Gemüse wäre schön. Diese Kombination habe ich bereits in der letzten Gartensaison ausprobiert. Alles hat seinen Platz gefunden und mir sehr viel Freude bereitet.

Der Anbau der unterschiedlichen Arten erfolgt in Töpfe und in den beiden Obstkisten. In einer der beiden Obstkiste wird Gemüse kultiviert. Welche Gemüsearten es genau sein werden, weiß ich noch nicht. Auf jeden Fall pflanze ich wieder Tomaten an. Das hat im letzten Jahr hervorragend geklappt. Gerne möchte ich eine Miniaubergine anbauen. Eine kleine Gemüsevielfalt wäre sehr schön.

Eine Topfhimbeere und Erdbeeren wachsen bereits in ihren Gefäßen und ich hoffe, dass wir dieses Jahr ein bisschen mehr naschen dürfen. Die Kräuter haben schon einen Platz auf der Terrasse gefunden. Sie werden dekorativ aufgewertet und vielleicht durch den einen oder anderen Kräutertopf ergänzt. Es soll alles harmonisches aussehen!

Die Zierpflanzen werde ich jahreszeitlich in die Töpfe pflanzen. Die zweite Obstkiste muss unbedingt aufgehübscht werden. Man sieht ihr schon die Jahre der Nutzung an. Sie soll den Mittelpunkt der blühenden Pflanzen bilden, als eine Art Eyecatcher! Die anderen Töpfe werden ansehnlich drum herum gestellt. Mit Hilfe eines kleinen Gerüst können unterschiedliche Höhen erzielt werden. Die Höhenunterschiede sollen die Pflanzen in den richtigen Blickwinkel stellen. Konkret ist hier der Plan noch nicht.

Im Zusammenhang mit dem Grill möchte ich wieder eine Art Outdoor- Küchenbereich schaffen. Es ist mir im letzten Jahr schon ganz ordentlich gelungen.

Aber da sehe ich noch Verbesserungspotential. Frisch Gemüse direkt verarbeiten, macht sicher sehr viel Spaß vor allem für meinen neugierigen Sohn.

Bin schon ziemlich gespannt auf die neue Terrassen- Saison und hoffentlich kann ich meine Ideen und den Plan dafür umsetzen. Wahrscheinlich ändert sich im Laufe der Saison das ein oder andere noch. Es bleibt spannend!

Eure Sandra