Obstgehölze für kleine Gärten, Balkon oder Terrasse!

Obst ist das gesündeste, beliebteste und meist verzehrte Lebensmittel der Welt. Klar, kann Obst im Supermarkt gekauft werden, aber wer die Möglichkeit hat, der baut sich sein Obst selber an. Durch den Selbstanbau von Obst nimmt der Verbraucher Einfluss auf den Werdegang des Obstes, sowie welche Pflege-, Pflanzenschutzmaßnahmen eingesetzt werden. Der eigene Anbau von Obst hat in letzter Zeit wieder an Beliebtheit gewonnen und die Nachfrage nach kleingarten- und für den Balkon, Terrassentaugliche Pflanzen steigt.  In unseren Gärten sind Kern-und Steinobstarten am beliebtesten, dazu zählen Äpfel, Birnen , Süß-oder Sauerkirschen oder Mirabellen. Dazu kommt noch das Beerenobst, welches auch an Beliebtheit gewinnt. Das Beerenobst lässt sich auch als Naschobst bezeichnen, denn es wird gepflückt und kommt direkt in den Mund. Für Kinder ein besonderes Vergnügen.

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Johannisbeeren, sind bei uns im Garten jedes Jahr ein Highlight für uns Kinder. Es besteht nur ein minimaler Pflegeaufwand und der kleine Strauch ist auch ohne Früchte sehr dekorativ.

Für die kleinen Gärten, Balkone oder Terrassen eignen sich schwachwüchsige Obstarten, denn diese eignen sich für Pflanzengefäße, wo sie zufriedenstellend wachsen können. Der Trend geht schon seit längerer Zeit in Richtung kleinere Obstgehölz. Die Nachfrage nach großen Obstgehölzen sinkt, denn die Gärten, Balkone oder die Terrassen sind nicht mehr unbegrenzt groß.

Welche Wuchsformen eignen sich für kleine Gärten?

  • Busch: Eine einfache zu erziehende und pflegende Wuchsform.
  • Spindelbusch: Sie sollten schwachwüchsig sein. Spindeln bestehen aus einem Stamm und aus den von ihm ausgehenden Fruchtäste.
  • Säulen-oder Stabbaum: Diese Wuchsform wird zunehmend bekannter und beliebter. Sie eignen sich besonders für Balkone oder Terrassen, da sie nicht in die breite wachsen, sondern in eine angenehme Höhe.

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Nashi-Birne als Säulenwuchsform im eignen Garten (ich hoffe man kann es erkennen, dass es sich um die Säulenwuchsform handelt).

  • Spaliere: Diese Wuchsform ist sehr beliebt bei Gärtnern. Die Spaliere werden an die Wand oder im Kübel mit einem Gestell gepflanzt und man erfreut sich über den weiten Wuchs.

Damit die Obstgehölze anwachsen und es zur erfolgreichen Ernte sollte beim Kauf auf die Qualität der Obstgehölz geachtet werden. In einer Baumschule oder in einem guten Gartenfachhandel findet man gute Obstgehölze, die vorab auf alle Kriterien, die sie für kleine Gärten erfüllen müssen, geprüft wurden. Bei Fragen steht ein gutes Fachpersonal zur Verfügung. Die Obstgehölze werden einmal als wurzelnackte Ware und in Pflanzencontainer angeboten. Der Unterschied zwischen wurzelnackter Ware und Pflanzcontainer ist, dass die wurzelnackte Ware in der Vegetationsruhe bei geeignentem Wetter gepflanzt werden und die im Pflanzcontainer können das ganze Jahr über gepflanzt werden.

Die optimale Pflanzung erfolgt im Herbst oder im Frühjahr.

Im Folgenden gebe ich euch noch eine kleine Übersicht zur Pflanzung, Düngung und der Weiterkultur von kleinen Obstgehölzen:

Pflanzung:

Das vorbereitete Pflanzloch (Pflanzgefäß) sollte mindestens doppelt so groß sein wie die Wurzelausdehnung des Obstgehölz. Die Veredlungsstelle eines Obstbaumes , die man bei einer Wurzelhalsverdelung, in der Regel an einer Verdickung erkennen kann, muss über die Erdoberfläche bleiben. Nach dem Einsetzen des Obstbaumes in die Erde, dass Pflanzloch mit Substrat auffüllen und leicht andrücken. Abschließend ausreichend wässern.

Düngung:

Junge Obstgehölze brauchen einen optimalen Start zum Wachsen. Daher ist es wichtig, dass die Verwendung eines Volldüngers bevorzugt wird, der auch Spurenenlemente (Eisen, Molybdän …) enthält. Tipp: Vor der Düngung sollte evtl. eine Analyse des Bodens erfolgen, um sicher zugehen, welche Nährstoffe in welcher Konzentration enthalten sind.  Eine weitere Möglichkeit ist die Einarbeitung eines Langzeitdüngers in die obere Bodenschicht. Die Nährstoffe werden in Abhängigkeit von Bodenklima und Temperatur freigesetzt.

Weiterkultur:

In der Weiterkultur ist es wichtig auf eine ausreichende Bewässerung zu achten genauso ob Schädlinge oder Pilzerkrankungen auftreten. Bei Auftreten von Schädlingen, sowie Pilzkrankheiten sollten sofort bestimmte Maßnahmen ergriffen werden. So lassen sich die Ernteausfalle noch in Maße halten.

Wenn alles klappt, sollte  wunderschöne Obstgehölze mit reichhaltiger Frucht in eurem Garten, Balkon oder auf der Terrasse stehen….so wie auf diesem Bild zu sehen…

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Gartenwissen: Rosen

Rosen sind seit Jahrhunderten die „Königin“ der Blumen beziehungsweise in der Pflanzenwelt. Die älteste Darstellung einer Rose führt auf den berühmten Fresko in Knossos auf Kreta im 17.Jahrhundert vor Christus zurück. Dort wurde sie das erste Mal gesehen. Ab Ende des 19.Jahrhundert explodierte die Rosenzucht. Die Rose kam in Mode und überall gab es Rosenausstellungen. Erste Rosarien entstanden und seitdem ist die Rose ein fester Bestandteil in unserer Gesellschaft.

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Der bekannteste Rosenzüchter ist der Engländer David Austin. Seine Rosen sind weltbekannt. In Deutschland ist der Name Kordes bekannt. Schaut man in gut sortierte Gartencenter, dann findet man garantiert eine Rose von Kordes. 

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Klassifizierung der Rosen:

Beetrosen:

Sie eignen sich für Beete und Rabatten. Ihr maximale Höhe beträgt zwischen 60-80cm. Unter dem Sammelbegriff der Beetrosen werden verschiedene Sortengruppen zusammengefasst, die früher als Polyantha-oder Floribunda-Rosen bezeichnet wurden.

Edelrosen:

Die Edelrosen sind die populärste Rosengruppe, da sie dem Idealbild der Rose am Nächsten ist. Sie haben die schönsten und edelsten Blüten.

Zwergrosen:

Durch ihren niedrigen Wuchs sind die Zwergrosen ideal für Kübel, Töpfe oder besondere Pflanzengefäße geeignet. Ihr Laub ist zierlich und die Blüten sind zauberhaft klein.

Kleinstrauchrosen:

Kleinstrauchrosen ist vielseitig und von den Freizeitgärtnern in seiner Fülle noch gar nicht entdeckt. Sie sind blühwillig, reinigen sich selbst und haben eine ordentliche Blattgesundheit. 

Strauchrosen:

Ihre Bezeichnung kommt von ihrem wüchsigen und stark verzweigen Wuchs. Sie eignen sich besonders für Einzelstand im Beet und Rabatten oder Gehölzpflanzungen, sowie in einer Rasenfläche. Die modernen Strauchrosen blühen überwiegend öfter, aber es gibt auch Sorten die nur einen Blütenflor im Sommer haben. 

Kletterrosen:

Die Gruppe der Kletterrosen ist sehr umfangreich und lassen sich in zwei verschiedene Typen mit unterschiedlichen Wuchscharakter aufteilen. Climber und Rambler ! Sie erreichen eine Höhe bis zu 3 Meter und benötigen meisten eine Kletterhilfe. 

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Historische Rosen:

Alte Sorten sind genauso vielfältig, wie man es von Rosen erwarten darf. Sie stellen das Bindeglied zu unseren heutigen Rosen dar.

Wildrosen:

So werden Rosen bezeichnet die an ihrem natürlichen Standort vorkommen und nicht in irgendeiner Form züchterisch bearbeitet wurden. Wer einen naturnahen Garten gestalten möchte, der sollte unbedingt Wildrosen pflanzen, denn sie bieten den Insekten und Wildbienen eine gute Nahrungsquelle. 

Gestaltung mit Rosen: 

Mit Rosen hat man in seinen Beeten, Rabatten unendlich viele Gestaltungsmöglichkeiten. 

Diese Bedingungen sind Voraussetzung für eine schöne Gestaltung mit Rosen: 

Der Standort:

Rosen lieben die Sonne und ein sonniger Standort ist daher gewünscht. Einige Rosen-Sorten können auch wunderbar im Halbschatten wachsen. Es sollte kein Standort ausgewählt werden, wo stauende Hitze herrscht , etwa an Mauern mit Dachüberstand oder überdachten Terrassen. Dort siedeln sich gerne Spinnmilben und Mehltau an, welche die Rosen sehr schädigen. 

Abstand zu den Rosenbegleitern: 

Der Abstand zwischen Rosen und ihren Begleitern sollte mindestens 1- 1,50 Meter betragen. Damit sie genügend Platz haben, ihre gesamte Größe zu entfalten. 

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Abstand zwischen den Rosen:

Die Pflanzdichte der Rosen sollte beachtet werden. Zu eng gepflanzte Zu eng gepflanzte Rosen bringen kurze Zeit ein prächtiges Beet hervor, aber in den Folgejahren stören sie sich gegenseitig im Wuchs. Am besten den Abstand so wählen, wie sich der Wuchscharakter der einzelnen Rosen ist.

Farben kombinieren:

Jede Farbe hat seinen eignen Effekt. Die Wirkung der Farben kann in den Kombinationen verstärkt oder geschwächt werden. Dabei sollte man seinen persönlichen Geschmack mit einbeziehen.

Edel-und Beetrosen eignen sich besonders für die Gestaltung eines klassischen Rosenbeetes. Wer eine Beeteinfassung oder kleinere Rabatten mit Rosen gestalten möchte, dafür werden Vorzugweise Kleinsträucher genutzt. Um einzelne Akzente im Garten zu setzen, werden Solitärrosen gepflanzt. Für die Begrünung von Wänden oder Pergolen mit Rosen, werden die Kletterrosen eingesetzt. Wild-und Strauchrosen pflanzt man gerne in einer Gruppe zusammen. 

Die Rosen-Praxis:

Das Angebot an Rosen ist in den letzte Jahren gestiegen. Die Rosen werden häufig als wurzelnackte Ware angeboten. Da wurzelnackten Rosen sehr schnell austrocknen, müssen sie unverzüglich nach dem Kauf eingepflanzt werden. Eine spezielle Angebotsform von Rosen, ist die ballierte Form. Ballierte Rosen können ohne großen Aufwand sofort an ihren Standort gepflanzt werden. Die Ballierung zersetzt sich im Laufe der Zeit. Das teuerste Angebot bei Rosen, sind die Container-Rosen. Sie können außer bei Frost das ganze Jahr über gepflanzt werden.

Die beste Pflanzzeit für Rosen ist der Herbst!

Bei der Pflanzung von Rosen sollte beachtet werden, dass das Pflanzloch doppelt so groß ist als der Wurzelballen. Die Veredlungsstelle muss 5 cm unter der Erdoberfläche liegen. Nach der Pflanzung sollte ordenlich gewässert werden, damit zwischen Wurzeln und Boden keine luftgefüllten Löcher entstehen.

Bitte achtet bei Rosen auf Schädlinge oder Erkrankungen!! Befallenes Laub entfernen, aber nicht auf dem Kompost entsorgen. Schädlinge oder Erkrankungen können sich durch die vorhanden Bedingungen weiterentwickeln.

Rosen im Winter: Gegen die Kälte im Winter hilft das Anhäufel des Wurzelhalses und das klassische Abdecken mit Tannenzweige.

Bildergalerie Rosen (Rosarium Sangerhausen) 

Eure Sandra

Verwendung von Kräutern…

Der Anbau und der dekorative Wert von Kräuter habe ich euch in meinem letzten Blog-Beitrag drüber brichtet. Zu diesem Blog-Beitrag kommen in nächster Zeit, noch ein paar Ergänzung. Viele wissen von euch nicht, was man mit Kräutern herstellen kann. Daher habe ich in letzter Zeit ein bisschen mit einigen Kräutern experimentiert und das Ergebnis möchte ich euch in diesem Blog-Beitrag präsentieren.

Beim ersten Rezept handelt es sich um das richtige Einfrieren von Kräutern. Welche Kräuter eignen sich zum Einfrieren? Geeigente Kräuter sind :

  • Schnittlauch
  • Petersilie
  • Basilikum
  • Kapuzinerkresse oder Minze ….

Für die Kräutereiswürfel benötigt ihr folgende Zutaten:

  • Eiswürfelform
  • Frische Kräuter , ich habe für meine Kräuterwürfel Minze genommen
  • Wasser

Zutaten Minze-Eiswürfel Die Zutaten für die Kräutereiswürfel beziehungswiese Minz-Eiswürfel auf einen Blick

Die Zubereitung:

  1. Die Kräuter (in diesem Fall die Minze) ernten, waschen und trocken tupfen. Im Anschluss werden die Kräuter zerkleinert und auf die Fächer der Eiswürfelform verteilt.
  2. Abschließend wird das Wasser vorsichtig über die Kräuter gegeben und dann für mehrere Stunden ins Eisfach gestellt.

Die beiden Bilder verdeutlichen die oben beschriebenen Arbeitsschritte zur Herstellung der Kräutereiswürfel.

Mein persönlicher Tipp: Mit den Minze-Eiswürfeln könnt ihr eure Getränke aufpimpen!!

Eine tolle Verwendung finden Kräuter für das Herstellen eines Kräutersalzes, welches in erster Linie das Konservieren von Kräuter ermöglich, sondern auch für die Küche super geeignet ist. Diese Zutaten benötigt ihr für euer Kräutersaalz:

  • Salbei, Rosmarin, Thymian
  • Pfefferkörner
  • grobes Meersalz
  • Messer, Schüssel, Brett, Löffel
  • luftdichtes verschließbares Gefäß

Die einzelnen Arbeitsschritte für das Kräutersalz:

  1. Das grobe Meersalz in die vorgesehende Schüssel geben. Auf das grobe Meersalz kommen als Erstes die Pfefferkörner.
  2. Die Kräuter werden gewaschen, trocken getupft und dann mit Hilfe des Messers zerkleinert und in die Schüssel mit dem Meersalz und den Pfefferkörner gegeben.Verarbeitung Kräutersalz
  3. Die Mischung aus groben Meersalz, Pfefferkörner und den Kräutern wird in diesem Arbeitsschritt gründlich durchgemischt. So entsteht eine einheitliche Mischung aus allen Zutaten. Vermischung der Kräuter mit dem Salz
  4. Zum Schluss, die Mischung in ein luftdichtes Gefäß geben und ordenlich verschließen. Das Kräutersalz sollte dann ca.2 Wochen stehen bleiben, damit es die Aromen gut aufnimmt bzw.verteilt im Salz.

Essig und Öl gehört zum täglichen Leben dazu, um so schöner ist es doch, wenn man sich den Essig und das Öl selber und individuell herstellen kann. Mit Hilfe einfacher Zutaten lässt sich dieser Wunsch erfüllen. Diese einfach Zutaten werden dafür verwendet:

  • saubere Glasflaschen
  • Essig mit mindestens 5-6 Prozent Säure
  • Olivenöl oder Sonnenblumenöl
  • Kräuter zum Beispiel Salbei , Thymian, Basilikum und Romarin
  • wer mag kann noch ins Öl Knoblauch oder Pfefferkörner geben Zutaten für Kräuteröl und Kräuteressig

In kurzen Schritten zum Kräuteröl und Kräuteressig:

  1. Alle Zutaten breit stellen. Die Kräuter waschen und abtupfen.
  2. Im Anschluss werden die Kräuter einzeln oder wer mag gemischt in die vorgesehen sauberen Glasflaschen hineingegeben. Kräuter in den Flaschen
  3. Das Olivenöl und der Essig werden dann vorsichtig in die Glasflaschen gefüllt. Die Kräuter sollten so gut es möglich ist mit dem Öl und dem Essig bedeckt sein. Nur so können sie können sie ihre Aromen abgeben. Dann werden die Glasflaschen luftdicht verschlossen und ca. 4 Wochen ziehen lassen. Nach ca. 4 Wochen konnt ihr das Kräuteröl und den Essig genießen

Ergänzend möchte ich euch jetzt zwei weitere Verwendungsmöglichkeiten für die Kräuter präsentieren.

Die einfachste Art Kräuter zu konservieren und ihre Aromen auch noch nach der Ernte zu nutzen, ist der Vorgang der Trocknung. Diese Kräuter eignen sich richtig gut für den Vorgang des Trocknens:

  • Thymian
  • Majoran
  • Salbei
  • Sommer-Bohnenkraut
  • Rosmarin
  • Zitronenmelisse
  • Orgegano
  • Pefferminze oder Ysop ….

Die einfachste Methode zum Trocknen ist, die Kräuter zu kleinen Sträußen zu binden und an eine Leine oder  etwas ähnliches kopfüber aufzuhängen. Der Standort sollte dafür möglichst schattig, luftig und warm sein. Ich selber hänge meine Kräuter in der Küche an einer für Küchenlöffel geeignete Stange auf. In den beiden Bilder könnt ihr sehen, wie der Kräuterstrauch und die aufgehängten Kräuter aussehen.

Die Trocknung der Kräuter dauert ca. 2 Wochen. Wenn die Trocknung der Kräuter abgeschlossen ist, sollten die Blätter, Stiele je nach der Kräuterart in ein gutes schließbares Gefäß. Die getrockneten Kräuter behalten ein Jahr ihr Aroma. Ich trockne nur so viele Kräuter, dass ich sie auch inhalb des Jahres aufbrauche. Die folgenden Bilder geben einen kleinen Ausriss aus dem Verfahren des Trocknens:

 

Als nächste Verwendungsmöglichkeit für Kräuter habe ich mich für ein Kräuterpesto entschieden. Es passt super zu Nudeln oder Kartoffeln, aber auch zum Marinieren von Fleisch. Die Zubereitung ist simpel und es ist sehr schnell hergestellt.

Die Zutaten für das Kräuterpesto:

  • 1 Bund Petersilie, glattblättriger
  • 1 Bund Basilikum
  • 1 Bund Schnittlauch
  • 1 Handvoll Haselnüsse
  • 2 Zehen Knoblauch, zerkleinert
  • 1/2 Teelöffel grobes Meersalz
  • Olivenöl nach Bedarf

Zutaten Kräuterpesto

Die Kräuter werden gewaschen, trocken getupft. Bei der Petersilie und dem Basilikum werden die Blätter grob gezupft und in ein großes Gefäß gegeben. Dazu kommt dann der in drei Teile geschnittene Schnittlauch.

Verarbeitung der Kräuter für das Pesto

Zu den geschnitten und gezupften Kräuter werden die Haselnüsse, der zerkleinerte Knoblauch und das grobe Meersalz dazu gegeben.

Vor dem Pürieren kommt noch ein bisschen Olivenöl zu den restlichen Zutaten. Dann werden die gesamten Zutaten mit einem Mixer oder mit Hilfe eines Pürierstabes zu einer homogenen Masse verarbeitet.

Fertige Pesto

Das Kräuterpesto ist 4 Wochen haltbar in einem luftdichten Gefäß und sollte immer mit ein bisschen Olivenöl bedeckt sein.  Guten Appetitt!

Weiter Verwendungsmöglichkeiten mit Kräuter kommen sicher noch in nächster Zeit…