Im Frühling liebe ich den Garten besonders. Die Sträucher zeigen ihre grünen Blätter und die ersten Blüten öffnen sich. Bienen und Schmetterling fliegen durch den Garten und es wirkt freundlich.
Man entdeckt immer wieder etwas neues. Manchmal sind Blumen dabei, die im letzten Gartenjahr an einigen Stellen noch gar nicht gewachsen sind. Es erinnert mich an eine Art Schatzsuche. Einige Stauden wachsen bereits im Garten, aber sie sind unentdeckt, weil sie zum Beispiel in dem Gartenjahr keine Blüten hatte und plötzlich wächst eine ausdrucksstark Blüte. Über solche Pflanzenphanomäne bin ich immer wieder erstaunt.
Die Bergenie gehört zu den Stauden, die im Garten unscheinbar wachsen. Auf meinen persönlichen Gartenrundgang bin ich auf die Bergenie aufmerksam geworden, weil ihre pinke, hohe Blüte im Sonnenlicht angestrahlt wurde. Die Bergenie wächst im zweiten Turm in einem der hinteren Kübel und fällt daher nicht auf den ersten Blick auf. Aber durch ihre Blüte rückt sie in den Vordergrund und die hinteren Kübel des Turmes werden genauer in Augenschein genommen.
Die Tulpen blühen mittlerweile und ich freue mich sehr darüber. Sie gehören schon seit meiner Kindheit dazu. Bereits im Herbst, wenn die Blumenzwiebel in die Erde gesetzt werden, kann ich es kaum erwarten ihre Blüte zu sehen. Besonders die kräftigen Farben geben dem Beet einen starken Charakter. In diesem Gartenjahr sind die Farben der Blüten zarter und gleichzeitig irgendwie eleganter. Ich finde, dass das experimentieren mit den unterschiedlichen Farbnuancen erst dem Garten seinen einzigen Charakter verleiht.
Jetzt ist die Zeit, wo alle Obstgehölze egal ob Apfel, Sauerkirsche oder Nashi ihre weißen bis zartrosen Blüten präsentiert. Anhand der Blüten bekommt man eine ungefähre Vorstellung, wieviel Früchte wachsen können. Natürlich wird die ein oder andere Fruchtkapsel noch abfallen, gleichzeitig steigt die Vorfreude auf das eigene Obst aus dem Garten bei der Betrachtung der Blüten.
Im Hochbeet wurden schon Radieschen und Erbsen ausgesät. Radieschen und Erbsen können ab März direkt ins Hochbeet ausgesät werden. Dadurch können wir frühzeitig im Gartenjahr mit dem Ernten beginnen und genießen. Weiter Gemüsearten ziehen im weiteren Frühjahr ein.
Ich liebe den Frühling im Garten und genieße jede freie Zeit dort. Es ist schön mit anzusehen, wie der Garten aus dem winterlichen Zustand ins Frühlingsgrün wechselt.
Unser Hochbeetgarten sieht in diesem Gartenjahr ein bisschen wild aus, aber trotzdem wird er mit viel Liebe gepflegt. In den letzten Gartenjahren habe ich einen Bepflanzungsplan gestaltet. Diese Bepflanzungspläne dienten als Orientierung, wo welches Gemüse gepflanzt wird und welche Gemüsearten sich gut kombinieren lassen. In diesem Gartenjahr konnte ich aus zeitlichen Gründen keinen Bepflanzungsplan konstruieren. Daher wurde alles einfach bei einer Tasse Kaffee besprochen.
Das Milpa-Beet (Link findet ihr unter diesem Beitrag) sollte auch wieder in diesem Gartenjahr ein fester Bestandteil in unserem Hochbeetgarten sein. In diesem Gartenjahr wollten wir es in das zweite Rahmenbeet (vor dem großen Hochbeet) kultivieren. Die genauen Pflanzeiten von Mais, Stangenbohnen und Kürbis sind immer gleich. Im April wird der Mais gesät, dann kommen die Samen der Stangenbohnen im Mai in die Erde. Zum Schluss wird der Kürbis entweder gepflanzt oder gesät. Tja, in diesem Gartenjahr ist alles anders. Durch das Wetter sind einige Mais- Jungpflanze von den Nacktschnecken genüsslich verspeist wurden. Es sind nur zwei Maispflanzen übrig geblieben und können jetzt ordentlich wachsen. Die Stangenbohnen wachsen dagegen hervorragend und hoffentlich können wir einige ernten und verarbeiten. Auch in diesem Gartenjahr wird es keinen Kürbis geben. Anstatt des Kürbis wachsen Kartoffeln im unteren Bereich des Rahmenbeetes. Im letzten Gartenjahr wuchsen die Kartoffeln in diesem Rahmenbeet. Ich würde sagen, die wurden bei der Ernte vergessen. Unsere eigene Interpretation eines Milpa-Beets. Ich finde es total schön und man muss sich nicht immer an die bekannte Gartenliteratur halten.
Im mittlere, kleinere Hochbeet hat mein Papa unsere übrig gebliebenen Tomaten gepflanzt. Sie wachsen und wachsen. Ich finde durch die Tomaten sieht der gesamte Hochbeetgarten wie ein kleiner Gemüse-Dschungel aus. Jetzt heißt es warten, dass die Tomaten rot und geerntet werden können. Ich möchte in diesem Gartenjahr von einigen Tomaten eine Soße auf Vorrat kochen. Tomaten gehören einfach in unseren Hochbeetgarten.
In den anderen Hochbeeten wachsen Minze, Möhren, Zucchini,Gurke, Rote Beete und Blumenkohl. Es wächst vor sich hin, mit einem besonderen Charakter. Man sieht, dass die Witterungsverhältnisse den Gemüsepflanzen ganz intensiv zu schaffen macht. Die Nacktschnecken erfreuen sich daran. Daher wird unsere diesjährige Gemüseernte wohl gering ausfallen.
Zwischen dem Kräuterturm und Blütenturm ist im letzten Gartenjahr ein weiteres Rahmenbeet entstanden. Die Zucchini hat dort im Gartenjahr 2023 ihren Platz bekommen. In diesem Gartenjahr gedeihen die Kartoffeln an unserem dritten Rahmenbeet. Die Kartoffeln wachsen ordentlich und einer guten Ernte steht nichts im Weg. Kartoffeln gehören zu uns einfach dazu. Es ist eine Hommage an meine Großeltern.
Ich bin gespannt, wie viel wir in diesem Gartenjahr ernten werden. Mein Plan ist es, dass ich einen Bepflanzungsplan für den Herbst und Winter gestaltete, damit der Hochbeetgarten im Herbst und Winter nicht so leer aussehen.
Das Gartenjahr 2023 war für mich voller, wunderschöner blumigen Überraschung. Sobald ich den Garten betreten habe, wurde ich von der tollen Blütenpracht verzaubert. Es waren so viele Gartenhighlights, dass ich gar nicht alle aufschreiben kann.
Deswegen hab ich mir die Top3 des Gartenjahres 2023 raus gesucht.
Überall Sonnenblumen!
Die Sonnenblumen waren in diesem Gartenjahr 2023, dass absolute Highlight. Ich wusste, dass meine Mama sie im Garten ausgesät hat, aber dass sie so schön werden und den Garten in ein strahlendes Gelb verwandeln, hätte ich nicht gedacht.
Auf eine einzelne Sonnenblumen kamen unzählige Blüten, die alle eine üppige Blüte zeigten. Besonders schön fand ich sie in dem kleinen Beet, welches zu unseren Gartennachbarn grenzt. Die Sonnenblumen schenkten diesem Beet in diesem Gartenjahr 2023 die einzigartige Vielfalt.
In Kombination mit den anderen Pflanzen ergab es eine richtige Blütenpracht. So schön war es, dass ich mir wünschen würde, dass im Gartenjahr 2024 wieder so erstrahlt.
Ich hab festgestellt, dass Sonnenblumen unbedingt in unseren Garten gehören. Sie bringen mit ihren gelben Blüten eine fröhliche, sommerliche Atmosphäre in unseren Garten.
Überdimsonaler Fuchsschwanz!
Der Fuchsschwanz blüht jetzt schon, dass vierte Jahr in unserem Garten, aber so schön und groß war er noch nicht. Bereits als die ersten Knospen sichtbar wurden, ahnte man nicht, wie groß er werden würde.
Im Spätsommer hatte er eine enorme Größe und die tiefroten Blütenrispen waren einfach der Hammer. Ob in ihrer Größe, als auch in ihrer Blütenfarbe.
Zusammen mit den Sonnenblumen bildeten sie das Gartenhighlight 2023. Die Kombination aus dem Gelb der Sonnenblumen und dem rot des Fuchsschwanzs harmoniert atemberaubend und es ist als wenn sie schon immer in diesem kleinen Beet hingehört haben.
Auch im Gartenjahr 2024 möchte ich gerne den Fuchsschwanz in diesem Beet aussäen. Vielleicht hat er sich wie die letzten Jahre schon selber ausgesät und wird wieder so einzigartig schön wie im Gartenjahr 2023.
Die Bodenbedingungen in dem kleinen Beet begünstigen das Wachstum des Fuchsschwanzs optimal, denn sonst würde er nicht so prächtig dort wachsen.
Rosentraum!
Seit meiner Kindheit wächst eine Vielfalt an Rosen in unserem Garten. Von Gartenjahr zu Gartenjahr werden alle Rosen im Garten schöner, ob Strauchrose, Kletterrose oder Beetrose.
Ihre Blütenpracht erfreut uns bis weit in den Herbst herein (abhängig von der jeweiligen Witterung). Ich finde persönlich das der Monat August und der Monat September die einzigartige Schönheit der Rosen besonders zur Geltung bringen. Da zeigen die Rosen nochmals kräftig ihre Blütenfarbe. Sie kommen stärker zum Vorscheinen, vorallem wenn die Sonne sie anstrahlt.
Die Lieblingsrose von Oma blüht mit einer kleinen Blütenpause immer sehr ausgiebig. Die rosafarbene Blüte wird mit den Jahren kräftiger und leuchtet intensiver in der Sonne. Es ist jedesmal ein wahres Farbspiel, welches ich mit Freude beobachte.
Das Rosenbeet vor der Gartenlaube erstrahlte wieder in einem wahren Blütenglanz. Aber nicht nur die Blüten sind bildhübsch, sondern auch ihre Funktion als Nahrungsquelle für die Bienen und andere Insekten ist erfreulich. Wir achten bei den Rosen darauf, dass sie eine einfache Blüte haben und mehrfach blühen. So das die Bienen über den Sommer eine Nahrung haben.
Ich habe jeden Moment 2023 im Garten genossen, egal wie kurz sie waren.
Jetzt bin ich ganz gespannt, welche Gartenmomente ,Gartenprojekte im Gartenjahr 2024 auf uns warten.
Der erste Besuch nach den vielen Regentagen war Besonders. Ich war gespannt, wie die ganzen Stauden, einjährigen Sommerblumen, Rosen und das Gemüse entwickelt hat. Schon beim Betreten des Gartens bin ich begeistert gewesen, wie schön alles aussieht. Ich begab mich sofort auf Entdeckungstour. Meine Begeisterung über den Garten und seine Blütenpracht waren enorm.
Die Funkie im Mauererkübel!
Die Funkien mit samt ihren Blüten zogen gleich meine Aufmerksamkeit auf sich. Seit einigen Jahren wachsen die beiden Funkien in einem Mauererkübel. Nachdem wir ihren Standort gewechselt haben, hat sich ihr Wachstum noch einmal deutlich gesteigert. Mit ihren gesamten Blätter füllen sie den Mauererkübel optisch hervorragend aus. Diese rustikale Kombination passt in das Konzept unseres Gartens. Wenn die Blüten dann erscheinen, wird das Bild komprimiert. Ich beobachte diese Entwicklung gerne, da ich die Idee vor einigen Jahren hatte. Eine Idee, die sich gut integriert hat und nicht mehr aus dem Garten weg zudenken ist.
Stauden in einen Mauererkübel zu pflanzen ist mein persönlicher Gartentrend, der sich gut in einen Garten einarbeiten lässt. Diese Gestaltungsidee hab ich in dem Waldgarten realisiert und die Stauden wachsen auch hier ausgiebig.
Anleitung für deinen individuellen Mauererkübel:
Mauererkübel im Baumarkt kaufen
Löcher in den Boden bohren, als Wasserablauf
Mauererkübel bei seinem Standort hinstellen. Sobald das Substrat in dem Mauererkübel ist, wird er zu schwer sein, um ihn an seinen Standort zu platzieren!
Füllen mit einem hochwertigen Pflanzensubstrat
Stauden je nach Standort aussuchen und anschließend einpflanzen
Stauden mit Wasserversorgen und sich an ihrem Wachstum erfreuen!
Meine persönliche Empfehlung: blühende, bienenfreundliche Stauden. Die Bienen freuen sich eine weitere Nahrungsquelle zu bekommen.
Fuchsschwanz, eine absolute Gartenschönheit!
Der nächste Blickfang ist der Fuchsschwanz. In den ersten beiden Gartenjahren war er sehr klein in seinem Wuchs, aber in diesem Gartenjahr ist seine Größe beachtlich. Er sieht in seiner Größe atemberaubend aus und seine roten Blütenrispen vervollständigen das gesamte Bild. Solche einzigartigen Blütenrispen hab ich in all den Jahren noch nicht gesehen. Seit ich das Saatgut des Fuchsschwanz entdeckt habe und ihn das erste Mal ausgesät habe, bin ich ein großer Fan dieser einjährigen Sommerblume. Mittlerweile lassen wir sie sich selber aussäen. Das ist die einfachste Methode. So wächst sie nach dem Winter an dem selben Standort und kann ohne Unterbrechung sich vollständig entwickeln.
Daher meine Empfehlung: Wer Fuchsschwanz in seinen Beeten kultivieren möchte, sollte eine direkt Saat bevorzugen. Es spart Zeit und Arbeit. Er kann sich direkt an seinen Standort gewöhnen, welch sein Wachstum beeinflusst.
Für das kommende Gartenjahr plane ich, den Fuchsschwanz in den Waldgarten zu integrieren und im Garten weitere Sorten zu kultivieren. Der Fuchsschwanz zählt zu meinen Lieblingspflanzen!
Sonnenblumen- Meer!
So viele Sonnenblumen, wie in diesem Gartenjahr hatten wir noch nie. Überall wo ich hinschaue, wächst eine Sonnenblume. Auffallend ist die Sonnenblume im großen Hochbeet (Eigenbau). Sie hat nicht nur eine enorme Größe, sondern man hat das Gefühl, als wenn sie schon immer dort wächst. Ich mag die Kombination aus blühende Sommerblume und Gemüse sehr. Es fällt auf und bildet mit den unterschiedlichen Farbnuancen einen herrlichen Kontrast.
Mit den leuchten gelben Blüten strahlt die Sonnenblume und ein Gefühl von Spätsommer kommt bei mir durch. Nicht nur im großen Hochbeet (Eigenbau) triumphiert die Sonnenblume, auch in dem Beet zum Nachbargarten wachsen Sonnenblumen. Sie blühen allerdings noch nicht. Sobald ihre Blütepracht zum Vorscheinen kommt, wird sie die Blumenkönigin des Gartens sein. Da bin ich mir ziemlich sicher.
Ich kann mich nicht erinnern, dass wir im Garten so viele Sonnenblumen hatten. Es ist als wären sie schon immer da gewesen und ich möchte sie immer im Garten kultivieren. So eine große beeindruckende Blüte, die alles zum Strahlen bringt, finde ich einfach Schön. Neben ihrem Zierwert haben Sonnenblumen ein Nutzen! Sie dienen vielen Bienen und Vögeln als Nahrung.
Wer in seinem Garten naturnah und bienenfreundlich gärtnert, der sollte unbedingt die Sonnenblumen in seinem Garten integrieren!
Die Blütenvielfalt im Garten ist in diesem Gartenjahr abwechslungsreich. Ob in den Blütenfarben, Blattformen oder Pflanzenwachstum. Die Mischung aus Stauden und einjährigen Sommerblumen ist abwechslungsreich und vielfältig angelegt.
Bei den Gladiolen legt meine Mama das Augenmerk auf eine bunte Farbvielfalt. Sie blühen in Gelb, lila. Durch die Verteilung im gesamten Garten, entstehen bunte Farbkleckse. Diese fallen natürlich sofort auf! Es ist spannend, nicht genau zu wissen, welche Farbe die Gladiole hervorbringt.
Nach einer kleinen Pause blühen wieder Dahlien in unseren Garten. Ich finde Dahlien sehr schön und durch ihre abwechslungsreichen Blüten immer gerne gesehen. Die rosa, blühende Dahlie im Beet zum Nachbargarten steht in voller Blütenpracht und zeigt deutlich, dass sie den Sommer uns mit ihren Blütenflor begeistern wird. Darüber freue ich mich sehr! Weitere Dahlien befinden sich noch in dem Beet und werden bald ihre Blüte zum Vorscheinen bringen. Bin gespannt, welche Blütenfarbe sie haben.
Die Kräuter sind ebenfalls im Blühfieber. Damit die Bienen und weitere Insekten sie als Nahrungsquelle nutzen können, lassen wir einige Kräuter in Blüte gehen. Die Blüten sehen attraktiv aus und peppen ihren jeweiligen Standort auf zum Beispiel der Kräuterturm.
Ringelblume, Tagetes, Kapuzinerkresse erfreuen uns mit ihrer Blüte. Sie sind fester Bestandteil in unserem Garten. Es ist eine Hommage an meine Großeltern. Bei ihnen gehörten sie immer ins Blumenbeet. Das soll so bleiben!
Eure Sandra
Beiträge zum Thema Funkie, Fuchsschwanz und Sonnenblume:
Der Sommer ist da und die Rosen fangen an ihre einzigartige Blütenpracht zu zeigen! Bei uns im Garten befinden sich zahlreiche Rosen in den unterschiedlichen Farben. Rosa und Pink nimmt dabei den größten Anteil ein, so typisch Mädchen halt.
Eine Vielzahl unserer Rosen wachsen in dem Beet vor der Gartenlaube, wodurch eine willkommene Begrüßung im Garten hervorgerufen wird. Es lädt ein, sich den weiteren Garten anzuschauen und sich wohl zu fühlen. Das Zusammenspiel der Rosen mit dem Lavendel und vereinzelten Sommerblumen ist eine traumhafte Kombination. In diesem Jahr werden die Rosen und der Lavendel von Ringelblumen und Tagetes begleitet.
Die Kletterrosen!
Bevor die Rosen in dem Beet vor der Gartenlaube in Erscheinung treten, präsentiert Omas Lieblingsrose ihre kräftigen pinken Blüten. Sie blüht jedes Jahr als Erstes und erst dann beginnen die anderen Rosen langsam ihre Blüte zu öffnen. Omas Lieblingsrose ist eine Kletterrose, die seit mehrere Jahre in unserem Garten wächst. Ihre Blüte ist erst so kräftig , seit sie im Halbschatten wächst. Der Standort in der Nähe des Sauerkirschbaumes tut ihr gut. Im Allgemeinen blüht sie bei gutem Wetter bis weit in den Oktober oder sogar bis zum November. Eine ausdauernde Kletterrose mit einer atemberaubende Blüte!
Im schmale Beet hinter den Hochbeeten wachsen neben Omas Lieblingsrose zwei weitere Kletterrosen. Sie wurden dort gepflanzt, damit sie den Sichtschutz der Gartenterrasse mit ihren Blüten aufhübschen. Mit jedem weiteren Gartenjahr wird die Rosenblüte der roten und weißen Kletterrose üppiger und verdeckt somit den braunen, langweiligen Sichtschutz. Der Plan einer schönen, attraktiven Begrünung des Sichtschutzes ist gelungen. Zusammen mit der Clematis eine durch gehende Blüte. Die Blütezeit der Clematis hört langsam auf und die Blüte der beiden Rosen fängt an.
Farblich sind die Kletterrosen aufeinander abgestimmt und wirken erfrischend.
Die Rosen im Beet vor der Gartenlaube!
Auffällig ist von allen Rosen, die rosa blühende am Rand. Sie fällt gleich auf, durch ihre Vielzahl an einfachen Blüten. Eine beliebte Nahrungsquelle für die Bienen und anderen Insekten. Man hört ein ordentliches Summen und sieht die Bienen deutlich auf der Blüte. Eine kompakte Buschrose, die einiges an Platz für sich am Rand des des Beetes in Anspruch nimmt. Die Blüten öffnen sich zeitversetzt und dadurch blüht sie den ganzen Sommer über.
Ein besonderes Highlight im Rosenbeet ist die Rose mit der cremefarbenen Blüte. Sie ist von ihrer Statur größer als alle anderen Rosen und trumpft über das gesamte Beet. Dadurch fällt sie sofort auf. Es ist eine Strauchrose, die ihre endgültige Wuchshöhe erreicht hat. Die Blüte tretet Anfang/Mitte Juni in Erscheinung und ist die Erste im Beet überhaupt, danach öffnen weitere Rosen ihre Blüte. Nach einander entfalten sich die einzelnen Blütenblätter, so das ihre volle Pracht ein wenig auf sich warten lässt. Aber das macht sie einzigartig und die Freude auf ihre gesamte Blüte wird dadurch nochmal ein absolutes Highlight!
Der Klassiger unter den Rosen ist natürlich, die rot blühende! Sie versteckt sich im Beet und zu Beginn ihrer Blüte schaut man schon zweimal hin. Sobald mehrere rote Blüten erscheinen fällt sie auf. Die roten Blütenblätter sind typisch für Rosen. Es wirkt anfangs ein wenig dunkel und wenn die Sonne drauf strahlt, dann wirkt das Rot heller und glänzend. In Kombination mit der cremefarbenen Rosenblüte sieht es traumhaft aus. Hinzu kommt das im Hintergrund die Haselnusshecke wächst und so einen einzigartigen Kontrast bildet zu der Roten und der cremefarbenen Blüte.
Weiße Rosen sehen immer edel aus und können mit allen farbigen Rosenblüten kombiniert werden. Sie gedeiht am Beetrand mittig und wird umgeben von einer roten, sowie der cremefarbenen Rose. Sie ergänzen sich hervorragend und locken bei vollständiger Öffnung der einzelnen Blütenblätter Bienen an.
Alle Rosen in dem Beet vor der Gartenlaube sind einfach und für die Bienen und Insekten als Nahrungsquelle dienen. Daher steht ein Insektenhotel auch in diesem Beet.
Die Strandrosen!
Die Strandrosen wachsen und blühen in der Ostseedüne, die wir in unserer Pool-Ecke mit Sand aufgeschüttet haben. Strandrosen mögen den Mix aus Sand und Erde. Sie blühen in pink und rosa und bilden so eine Ergänzung zu den Gräsern, die dort ihren Standort haben. Es wirkt alles natürlich und die Strandrosen geben dem ganzen mit ihren Blüten Farbe. So wie es in den Dünen an der Ostsee vorkommt. Ihr Blatt ist dunkler und die Oberfläche rauer als bei den Busch-oder Strauchrosen. Die Blüte selbst ist einfach überlappend und reich an Pollen/ Nektar für die Bienen. Während bei den Rosen im Beet große Dornen an den Ästen wachsen, sind sie bei den Strandrosen feiner und in einer Vielzahl vorhanden. Optisch passt es sehr gut zusammen. Sie unterscheidet sich deutlich von den klassischen Rosen, aber das macht die Strandrose auch so einzigartig.
Die Rose im Kübel!
Auf der Rasenfläche vor dem Tomatengewächshaus steht jetzt schon im dritten Jahr ein Kübel mit einer pompösen Bodendecker Rose! Der komplette Kübel wird mit der Rose eingehüllt. Die Triebe sind so gut verzweigt und daraus lässt sich schließen, dass diese Rosen nicht erst in den Kübel gepflanzt wurde, sondern seit vielen Jahren dort ihren Platz hat. Ihre zarten, kleinen Blätter begeben sich in den Hintergrund sobald die kleinen, rosa Blüten in Erscheinung treten. Blatt und Blüte bilden ein harmonisches Pärchen. So wirkt die schmale Rasenfläche nicht mehr so langweilig. Kübel plus die Bodendecker Rose und das Grün des Rasens bilden eine Einheit als wäre es schon immer so gewesen.
Rosen sind immer in und setzen in den Beeten oder Kübeln farbliche Akzente. Durch ihren einfachen Blütenaufbau bieten sie Pollen und Nektar für die Bienen und Insekten an.