Sum, Sum auf der bunten Blumenwiese!

Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung für Neudorff!

Die bunte Blumenwiese unter dem Apfelbaum ist jedes Jahr mein absolutes Gartenhighlight! Viele unterschiedliche Blumenarten vereint in einer bunten Wiese. Sie sorgen gemeinsam dafür das Wildbienen und Co. ausreichend Nahrung finden.

Im Frühjahr habe ich die Fläche von Unkraut befreit und den Boden fachgerecht bearbeitet. So das eine lockere Beetfläche entstanden ist. Die Saatmischung „Bienengarten“von Neudorff ist sehr gut abgestimmt auf die Bedürfnisse der Wildbienen und Co.

Nach den genannten Vorarbeiten folgte das Verteilen der Saatgutmischung. Ich streue das Saatgut quer über die Fläche, es soll ja wild aussehen und nicht ordentlich!!! Wässern und in Ruhe wachsen lassen!

Beim Verteilen der Saatgutmischung!

Es ist faszinierend, wie sich nach einem entsprechenden Zeitraum so eine Blumenwiese entwickelt. Oder die unterschiedlichen Blumen zum Vorscheinen kommen. Mohn, Jungfer in Grün, Ringelblume, um nur einige zu nennen….

Jetzt ist die Blumenwiese in ihrer ganzen Pracht und sie wird garantiert bis in den Herbst uns erfreuen. Immer wieder erscheinen neue Blüten.

Aber nicht nur die Blüten schenke ich meine Aufmerksamkeit. Sie wird gerne von den Wildbienen angenommen. Es summt sehr hörbar und beim genauen Hinschauen, wird die ein oder andere Wildbiene, Hummel entdeckt.

Sum , Sum!

Ein wundervoller Ort für die Wildbienen ist entstanden. Ohne großen Aufwand kann man einen Ort für unsere Bienen schaffen. Jeder sollte eine kleine Oase für unsere Wildbienen anlegen. Es geht auch in kleinen Gefäßen. Ich selber, habe einen kleinen Bienengarten in einer Schale auf der Terrasse stehen.

Macht mit!!! #BeeBetter eure Sandra

Ein Beet wird Sommerfit gemacht.

Im Garten dürfen Beete mit schönen Stauden, Gehölze und einjährigen Sommerblumen nicht fehlen. Sie geben den Garten das zauberhafte Gesamtbild. Mit den Rasenflächen, Hochbeeten sind sie eine Einheit, die unseren Garten erst seinen eigenen Charakter geben.

Innerhalb einer Gartensaison kann es gut möglich sein, dass eines der Beete seinen Charakter verliert und nicht die gewünschte Aufmerksamkeit bekommt. Bei unserem Beet unter dem Flieder (passende Beitrag ist bereits erschienen) habe ich es extrem gemerkt. Man schafft nicht alles innerhalb einer Gartensaison. Ein Garten soll nicht nur aus Arbeit bestehen, sondern eine Oase der Entspannung im stressigen Alltag dienen.

Das schmale, längliche Beet, welches zum nächsten Garten grenzt, musste dringend einen neuen Style bekommen. Der Rasen und das Unkraut haben bereits einen groß Teil der Beetfläche eingenommen.

Das Beet vor der Neugestaltung!

Die Buchsbäume waren extrem vom Buchsbaumzünsler befallen. Somit wurden die Buchsbäume entfernt. Dadurch ist Platz für neue Pflanzen entstanden.

Erste Maßnahmen zur Beet Neugestaltung war, Rasen und Unkraut zu entfernen!

Die Neugestaltung!

Der Rasen wurde abgestochen und der Rand mit verschiedenen, großen Steinen eingegrenzt. Bei der pflanzlichen Gestaltung haben wir drauf geachtet, dass es sich um bienenfreundliche Pflanzen handelt. Ich pflanzte Löwenmäulchen, Strohblume, Wandelröschen und Tagetes. Dahlien wurden gesetzt und essbare Blütenmischung ausgesät.

Das Meer aus Tagetes!
Das Löwenmäulchen zeigt seine Blüte im Sonnenlicht!

Dadurch ist eine Vielfalt an Pflanzen ins Beet gekommen, die Insekten freuen wird. Pfingstrose, Schmetterlingsflieder, Hibiskus und das ein oder andere Gehölz vervollständigen das neue Erscheinungsbild.

Alles wächst und blüht!!! Die Grundidee dahinter wurde von uns perfekt umgesetzt. Natürlich wird es in jeder Gartensaison Ergänzung oder Veränderungen geben, aber sonst wäre es bei uns zu langweilig. Erstmal ist ein kleines Paradies für Wildbienen und Co. entstanden!!!

Eure Sandra

Johannisbeeren- Die Beere meiner Kindheit!

Seit meiner Kindheit spielt die Johannisbeere eine leckere Rolle in meinem Leben. Ein Garten ohne Johannisbeeren, wäre ein Garten ohne Blumen. Das Naschen direkt vom Strauch und im Anschluss gleich in den Mund. Als Kind gab es im Sommer nichts Schöneres! Auch noch jetzt kann ich ohne den Geschmack der süßen kleinen Beeren nicht auskommen.

Wissenswertes!

Für uns sind die schwarze, weiße und besonders die rote Johannisbeeren von Bedeutung. Sie gehören zu der Familie der Steinbrechgewächse. Warum heißen die leckeren Beeren Johannisbeeren? Der Name Johannisbeeren bezieht sich auf die Reifezeit um den 24.Juni, der Johannistag. In Österreich werden die Johannisbeeren „Ribisel“ genannt.

Weisse Johannisbeeren-Sorten sind weniger ertragsreicher als ihre roten und schwarzen Verwandten, eignen sich aber wegen ihres Geschmackes sehr gut für die Hausgärten!

Pflege und Standortansprüche!

Johannisbeeren sind in ihrer Pflege und Standortansprüche pflegeleichte Gesellen. Meistens sind sie als Büsche in unseren Gärten zu finden. Wir kultivieren die rote Johannisbeere als Stämmchen, welches von Jahr zu Jahr einen ordentlichen Ertrag bringt. Die alten Triebe werden entfernt und so können die neuen Jungtriebe für das nächste Erntejahr kräftig wachsen. Ansonsten wird gewässert und die Pflanze darf ohne Eingriffe Früchte bilden.

Unsere Johannisbeeren-Stämmchen kurz vor der Reife. Fürs Naschen reicht es.

Sie stellen wenige Ansprüche, was den Boden betrifft. Auf lehmigen, mittelschweren, aber nährstoffreichen Böden können sie ohne große Probleme wachsen. Durch ihre enorme Frostresistent gedeihen sie auf größeren Höhenlagen ohne Schwierigkeiten! Nicht nur sonnige Plätze mögen sie, auch halbschattige.

Nicht nur im gewachsen Boden gedeihen sie hervorragend, auch für die Kultivierung im Topf sind sie gut geeignet. Es gibt bereits Sorten, die es besonders gut im Topf gefällt.

Welche Sorte kultiviert wird, hängt von den eigenen Wünschen ab. Die Auswahl ist groß und man wird sicher im Fachhandel fündig.

Viel Spaß beim Ernten und Naschen! Eure Sandra

Die wilde Ecke am Zaun!

Im Garten gibt es sicher die ein oder andere Ecke, die Wild aussieht. Na klar, denkt man sofort, dass muss aber wieder ansehnliche werden. Spart euch den Aufwand und lasst die Ecke so wild. Ihr tut was gutes für die Wildbienen und Co.! Außerdem spart ihr euch den kompletten Arbeitsaufwand. Ein Garten muss nicht perfekt sein.

Der Giersch im Blumenbeet. Seine Blüte passt auf seine Art ins Beet.

Auch in unserem Garten gibt es Wilde Ecken. Wir hielten sie immer in Grenzen. Nach vielen Recherchen, was noch zu einem bienenfreundlichen Familiengarten gehört, stellten wir fest, dass es genau diese Wilden Ecken sind. Es wurde im Familienrat beschlossen, dass man bewusst, so eine Wilde Ecke gestalten. Gesagt, getan…..

Die Fläche am Zaun ist für unsere Vorhaben optimal geeignet. Erster wild Wuchs ist durch unsere Nachbarin schon vorhanden und zweitens finde ich die Kombination aus wild Wuchs und Heidelbeeren sehr spannend.

Ein weitere Vorteil für diese Fläche ist, dass in der Nähe das Insektenhotel steht. Zusätzlich haben meine Funkien einen schönen, neuen Platz gefunden. Ein Apfelbaum wächst seit drei Jahren prächtig vor sich hin.

Wild Wuchs wächst ordentliche. Es sieht attraktiv aus und hat für die Wildbienen und Co. einen enormen Nutzen.

Neben den Apfelbaum wurden Heidelbeeren in Mauerer Kübel gepflanzt und neben den Apfelbaum gestellt. Die Fläche am Zaun ist vorwiegend Schattig, erst zum Abend hin kommt die Sonne. Danach haben wir, um den Apfelbaum eine insektenfreundliche Blumenwiese ausgesät. Irgendwie fehlte aber noch was. …

So sah es im Frühjahr aus! Irgendwie langweilig!

Nach einigen Überlegungen kam uns die Idee, einfach wild irgendwelche Stauden und Gewächse anzupflanzen und es wild werden lassen. Die Stauden habe ich von meinem Terrassen-Garten verwendet.

Die Stauden und Pflanzen, die im Garten so gefunden wurden.

Eine weitere Blumenwiese wurde ausgesät. Hier haben wir eine schattige Saatgutmischung verwendet. Zwischen drin wurden Wildpflanzen aus der Hecke gepflanzt oder was man im Beet gefunden hat und gut in die Ecke passt.

Die schattige Blumenmischung zeigt sich!

Eine neu gestaltete Ecke, ohne viel Aufwand. Jetzt darf alles wachsen und blühen. Die Wildbienen und Co. freuen sich, bei so einer Wild Ecke.

Eure Sandra

Da wächst Giersch….Na und!

In den meisten Gärten findet man ihn, auch in der Natur begegnet er uns. Alle Hobbygärtner ist der Giersch ein nerviges Unkraut, welches man nicht los wird. Auch meine Familie steht im Kampf gegen den Giersch. Hauptsächlich unter der Hecke werden wir fündig. Ich finde es nicht schlimm, solange er in Maßen auftretet.

Der blühenden Giersch im Beet. Ein seltenes Bild in unserem Garten.
Giersch im Wald!

Dabei steckt so viel Potential in ihm. Er ist reich an Vitamin C und Mineralstoffen. Hinzu kommt der hohe Kaliumgehalt, der alle Giftstoffe ausspült. Genau richtig, wer eine Frühlingskur. Das gesunde Wildkraut gibt es auf dem Wochenmarkt oder im Supermarkt nicht zu kaufen. Also wenn es im Garten oder im Wald zur Verfügung steht, sollte es auch genutzt werden.

Besonders toll, ist im Sommer seine Doldenblüte. Denn Insekten umschwärmen die Blüten. Für einen insektenfreundlichen Garten ist eine Freundschaft mit dem Giersch gar nicht so schlecht. Außerdem lässt sich so einfach entspannter Gärtnern.

Die weiße Doldenblüte fängt jetzt an zu blühen!

Um seinen starken Ausbreitungsdrang entgegen zu wirken, kann er großzügig abgestochen werden und mit einer Wurzelsperre eine Grenze setzen.

Übrigens sein schlechtes Image bekam er erst in den 1950er Jahren. Vorher wurde er über Jahrzehnte als Heilkraut gegen Gicht eingesetzt.

Ein Plädoyer für den Giersch! Eure Sandra