Der jahreszeitliche Wandel im Garten!

Nun ist es soweit und die Gartensaison ist zu Ende. Die Gartensaison war wieder viel zu schnell zu Ende. Da frag ich mich meistens, wo ist die Zeit geblieben? Der Garten ist ein fester Bestandteil in meinem Leben und ohne ihn wäre ja auch nicht mein Blog entstanden. Dieser Gedanke kommt immer wieder zum Ende der Gartensaison. Aber wie heißt es so schön, vor der Gartensaison ist nach der Gartensaison!

Das neugestaltete Beet unter dem Flieder, war in dieser Gartensaison mein persönliches Anliegen!

Im Winter wird aber sicher, der ein oder andere Nachmittag im Garten verbracht. Die Laube wird geheizt, Heißgetränke zubereitet und dicke Klamotten getragen und schon kann der Garten im Winter erobert werden. Es zeigt, dass der Garten auch im Winter Treffpunkt unsere Familie ist. Diese Momente sind besonders!

Auch im Herbst bietet der Garten schöne Momente. Das Licht ist gedämpfter und dunkler. Die Blätter verfärben sich in warme Gelb-, Rot- oder Orangetöne und geben dem Garten somit einen einzigartigen Charakter. Nicht nur die Blätter verändern sich, auch die Blüten zeigen sich nochmal in einem anderen Gewand. Die Blüte des Sedums wird dunkler, die Dahlie stellt sich in den Mittelpunkt und die Sonnenblumen wollen uns auch noch mit ihrer Blüte erfreuen. Wenn das Laub von den Bäumen fällt, sieht man gleichzeitig die neuen Knospen für das nächste Jahr. Da freut man sich, auf die nächste Gartensaison!

Der herbstliche Garten!

Im Frühjahr/Sommer wird das Licht intensiver und alles wirkt heller, freundlicher. Die Pflanzen erwachen zum neuen Leben. Es wird deutlich, dass die Gartensaison vor der Tür steht! Wir sind voller Tatendrang und wollen unsere Pläne, die im Winter entstanden sind, am liebsten sofort umsetzen. Die Gärten erwachen wieder zum Leben und sind ab sofort unser Lebensmittelpunkt! Ich kann es kaum erwarten, bis die neue Gartensaison beginnt und das ist seit meiner Kindheit so. Ohne den Garten würde mir garantiert etwas fehlen. Sicher kennen einige von euch dieses Gefühl! Während das Frühjahr durch intensive Gartenarbeit geprägt ist, können wir im Sommer alles genießen und dabei herrlich entspannen.

Der Sommer aus dem Garten in Bildern dargestellt!

Der jahreszeitliche Wandel im Garten ist immer wieder ein Highlight. Denn im jeden Jahr entsteht ein anderes Bild!

Eure Sandra

VIVA Mallorca im Garten!

Passend zum schönen Wetter möchte ich euch unsere Pool- Ecke vorstellen. Leider habe ich keine Aufnahmen, wie es vor ein paar Jahren aussah. Es ist eine Ecke hinter der Laube, die seit ich denke kann nicht schön war. Früher war es eine einfache Rasenfläche, der nicht wirklich ansehnlich war. Viele Versuche würden unternommen, damit es gut aussieht. Immer ohne großen Erfolg! Also eine neue Lösung musste her.

Klar war, dass wir einen super Pool haben wollten. Wichtig ist uns, dass man den Pool nicht direkt sieht. Denn ein Pool wurde uns schon kaputt gemacht. Hinter der Laube ist sofort der optimale Platz gefunden. Keiner kann direkt reingucken. Die Fläche ist durch eine Hecke und Sichtschutz nicht einsehbar. Aber einfach nur den Pool dort aufbauen ist ja langweilig. Außerdem hat die Rasenfläche einige Unebenheiten, die dafür sorgen, dass der Pool nicht wirklich passend stehen kann. Ein leichtes Gefälle zeigt sich deutlich, was beim Befüllen des Pools schwierig ist. Die eine Seite wäre voll mit Wasser und die andere hätte einen geringen Stand. Somit wäre es irgendwie kein schönes Badevergnügen.

Die Lösung!

Uns war klar, dass die Unebenheiten weg müssen. Nach ein bisschen überlegen,kam uns die Idee! Die vorhandene Rasenfläche wurde entfernt und alles wurde begradigt. Es entstand ein etwa 1-3cm rundes Loch. Trotzdem blieben kleine Höhenunterschiede, die für den Pool auch nicht von Vorteil wären. Tja, eine weitere Überlegung innerhalb der Familie erfolgte. Mein Papa kam dann auf die die Idee, den Untergrund des Pools mit Hilfe von Dämmplatten zu optimieren. Mit vereinten Kräften wurde der Plan umgesetzt. Alles wurde genau mit Hilfe der Wasserwaage kontrolliert. Im ersten Moment sah es nicht schön aus. Die Dämmplatten wurden mit einer Abdeckung verdeckt. Nun konnte der Pool endlich seinen Platz einnehmen.

Die Ecke im letzten Herbst nach Abbau des Pools. So ist im jeden Jahr die Ausgangssituation!

Rund um den Pool fehlte trotzdem noch die Gemütlichkeit. Ein Strand im Garten wäre mal was anderes! Gesagt, getan! Weitere Rasenfläche wurde abgetragen, damit der „Strand“ einen größeren Radius bekommt. In Eile und mit viel Spaß wurde der Spielsand organisiert und verteilt. Für den Anfang nicht schlecht. Aus Zauberhand sind dann noch Hawaii-Schirme auf getrieben wurden. Aber wo kann man sitzen??

Natürlich gibt es zwei, weiße Bänke aus Plastik. Insgesamt waren es Drei, aber eine hat die Funktion der Blumenbank übernommen (siehe Beitrag zur Blumenbank). Ich finde Weiß so ziemlich langweilig. Ein bisschen Farbe hat noch niemand geschadet. Also habe ich mir die Aufgabe der farblichen Gestaltung der Bänke vorgenommen. Die eine Bank ist in Anthrazit und die andere Bank ist in Lila gestrichen. Ein guter Auftakt für das VIVA Mallorca im Garten!

Es geht noch weiter!

Es ist aber auch klar, dass die Ecke noch nicht fertig in ihrer Entwicklung war/ ist. Ich kenne meine Familie und es kommen immer wieder neue Ideen dazu, wie man es noch schöner Gestalten kann.

Ein Strandkorb musste her. Einige Zeit hat es gedauert, bis Papa überzeugt wurde. Nun hat der Strandkorb vor zwei Jahren seinen Platz in unserem „Mallorca“ gefunden. Im Weiteren entstand ein erster Sichtschutz. Durch diesen Sichtschutz sollte der Strandkorb verdeckt werden.

Wer jetzt denkt,so langsam ist doch alles fertig, der irrt sich gewaltig. Aus Paletten entwickelt wir vom Sichtschutz bis zum Weg zwischen Gartenlaube und „Strand“ einen Tresen. Dort soll bald eine Outdoor-Küche entstehen. Ideen dazu gibt es schon, aber noch nichts konkretes!

Was fehlt für ein Traumparadies „Mallorca im Garten“? Ganz klar, die Palmen!! Die Palmen haben in diesem Jahr ihren Platz bezogen. Wenn man es sich anguckt, dann kommt Urlaubsfeeling garantiert auf. Zusätzlich gibt es einen kleinen Babypool für meinen Sohn, der sehr begeistert angenommen wird.

Ich glaube, wir finden in der Familie noch weitere Ideen für die Pool-Ecke. Aber das macht diese Ecke auch aus. Aus einem vergessen Winkel wurde ein Traum von Meer und Strand!

Eure Sandra

Rasen- Alles rund um seine Pflege!

(unbezahlte Werbung) Zusammenarbeit mit Compo

Anmerkung: Alle Bilder wurden von Familie Harmel fotografiert!

Ich hatte es bereits angekündigt, dass ich mit Hilfe meiner Familie ein neues Projekt starte. Bei diesem Projekt drehte sich alles um den Rasen. Die Rasenfläche im Garten bildet den Hauptaspekt. Mein Vater kümmert sich hauptsächlich um die gesamte Rasenfläche und daher ist er mein direkter Ansprechpartner, wenn es um die Thematik des Rasens geht. Der Rasen hat im letzten Sommer ganz schön unter der Hitze gelitten. Daher bekommt er mit Hilfe der Produkte von Compo eine besondere Pflege verordnet.

Der Rasen dient in vielen Gärten als Vegetationsfläche mit den unterschiedlichsten Nutzungsansprüchen. Bei uns hat er einen hohen Zierwert, auf den wir zum Teil unsere Gartengestaltung auslegen. Im Schnitt besitzt jeder dritte Bundesbürger einen Rasen. Er spielt eine bedeutende Rolle in unseren Gärten. Für uns ist er ein Aushängeschild oder eine Repräsentationsfläche, aber für viele Insekten bietet er Nahrung, Unterschlupf oder Nistmaterial, – Plätze.

Ein Teil unsere Rasenfläche vor der Laube im letzten Herbst!

Die Pflege des Rasens wird in Basis-und Erhaltungspflege unterteilt. Wobei wir seit Jahren immer die gleichen Pflegemaßnahmen durchführen. Ich halte mich eigentlich an das Pflege-ABC von meinem Opa und von meinem Papa. Da kann ich nichts falsch machen. Sie besteht aus den beiden Pflegeeinteilungen, obwohl mir das gar nicht so bewusst war.

Basic-Pflege:

  • Düngen
  • Bewässerung
  • Mähen

Erhaltungspflege:

  • Vertikutieren
  • Nachsaat

Entscheidend für einen guten Rasen ist: Wasser, Dünger und vor allem das Mähen!

Das Mähen und Bewässern:

Im Winter wird der Rasen nicht gemäht. Das erste Mähen erfolgt im Frühjahr, wenn man davon ausgehen kann, dass keine Nachtfröste mehr groß kommen. Ab Mitte April hört man bei uns den Rasenmäher. Mit diesem ungefähren Zeitpunkt haben wir gute Erfahrungen gemacht. Welche Höhe ein Rasen haben soll, hängt von der jeweiligen Grasart ab. Im Idealfall beträgt die Schnitthöhe bei Zierrasen 15-20cm. An diese Vorgabe halten wir uns auch und erzielen ein gutes Ergebnis. Im Laufe der Gartensaison wird unsere Rasen einmal pro Woche gemäht. Aber das muss jeder Gärtner für sich entscheiden. Wichtig ist außerdem noch, dass nicht bei großer Hitze gemäht wird. Denn der Rasen kann dadurch verbrennen, durch das Mähen entsteht eine Verletzung der Oberfläche und sie so anfällig auf die starken Sonnenstrahlen. Außerdem ist für eine schöne Rasenfläche der Rasenmäher entscheiden. Er sollte handlich, ein gutes Schnittmesser und immer gut gereinigt sein. Es muss dabei nicht das teuerste Modell sein.

Die Rasenfläche vor dem Mähen!

Nach dem Mähen.

Nach dem Mähen erfolgt die Bewässerung. Denn durch den Mähvorgang wird dem Rasen Wasser entzogen und das Benötigt er danach. Ohne Wasser vertrocknet er und sieht nicht schön aus. Falls es möglich ist, bei großer Hitze den Rasen immer mit wässern in den Abendstunden.

Düngung:

Wichtig ist, dass der Dünger speziell für den Rasen ist. Den die Zusammensetzung des Düngers ist speziell für die Ansprüche einer Rasenfläche zusammen gemischt. Neben den Hauptnährstoffen Stickstoff, Phosphor, Kalium und Magnesium befinden sich auch Spurenelemente wie Eisen, Zink oder Mangan im Dünger. Vor allem der Stickstoff bildet den zentralen Nährstoff. Stickstoff ist für die Bildung der Grünmasse zuständig. Alle anderen Nährstoffe stehen im richtigen Verhältnis zum Stickstoff. Diese optimale Zusammensetzung hat der Rasendünger von Compo. Der Rasendünger von Compo ist ein Langzeitdünger, der in Form eines Granulats ist. Dabei werden die Nährstoffe nach und nach freigesetzt. Das bedeutet, dass die Düngung über einen längeren Zeitraum gewährleistet ist. Eine gleichmäßige Ausbringung muss gut gelingen, damit jeder Rasenabschnitt optimal versorgt wird. Wir haben den Dünger mit Hilfe eines Streuwagens auf unsere Rasenfläche ausgebracht. Dadurch könnten wir sicher gehen das sich der Compo- Rasendünger gleichmäßig auf der Fläche verteilt und sofort die Nährstoffe ihre Arbeit aufnehmen.

Zeitpunkt: Das beste Resultat erzielt man, wenn der Dünger bei trockenem Wetter direkt nach dem Mähen aus bringt.

Vertikutieren:

Im Rasen lagern sich nach einer gewissen Zeit abgestorbene Stängelteile, oberirdische Ausläufer und die flachen älteren Wurzeln und bilden einen braunen Rasenfilz. Zusätzlich entsteht im Rasen Moos, welches unbedingt entfernt werden sollte. Diese ganzen Ursachen erschweren dem Rasen das optimale Wachstum. Beim Vertikutieren wird der Rasen mit Hilfe von vertikal schneidenden Messern ausgedünnt und somit kann der Rasen wieder atmen. Das Moos und alte Schnittgut aus der Rasenfläche entfernen. Im Frühjahr und zum Herbst hin wird die Maßnahme des Vertikutierens durchgeführt.

Nachsaat:

Nach dem Mähen und Vertikutieren entstehen meistens kahle Stellen, die in der Rasenfläche nicht schön aussehen. An diese Stellen sollte eine Nachsaat durchgeführt werden.

Eine klassische Stelle, wo eine Nachsaat erforderlich ist!

Von Compo gibt es extra ein Produkt, welches für die Nachsaat geeignet ist. Unsere Nachsaat-Aktion konnte leider noch nicht durchgeführt werden, da das Wetter leider zu warm dafür war. Diese wird sicher demnächst durchgeführt.

Im Allgemeinen ist die Rasenpflege zu Beginn der Gartensaison aufwendig, aber danach ziemlich einfach zu bewältigen. Aber schon mein Opa hat gesagt, wer seinen Rasen liebt der macht gerne die Pflege! Mit den richtigen Produkten klappt es auch hervorragend!

Viel Spaß bei der Gartenarbeit!

Eure Sandra

Explosion im Garten – Alles wächst und blüht!

Ich war jetzt eine gewisse Weile nicht im Garten und deswegen war ich sehr überrascht, wie schnell alles gewachsen und aufgeblüht ist. Es ist ein sehr schönes Bild. Jede einzelne Pflanze, egal ob Gemüse, Zierpflanze oder Obstgehölz hat seinen eigenen Charakter und fügt sich nahtlos in den Garten ein. Der Garten ist halt eine eigene Welt und zeigt es jedes Jahr aufs Neuste!

Das Wetter hat sicher dazu beigetragen, dass die Pflanzen uns mit reichlichen Blüten und Blätter beschenken. Inzwischen ist der erste Blumenkohl aus dem großen Hochbeet geerntet und wird sicher ein Geschmackserlebnis. Frisch geerntet schmeckt das Gemüse, Obst am besten. Der Kohlrabi im neuen, kleinen Hochbeet ist sicher in ein paar Tagen Erntereif. Darauf freue ich mich jetzt schon. Durch das zweite kleine Hochbeet können wir nochmal ein bisschen mehr Gemüse anbauen, so dass jeder aus der Familie etwas davon bekommen kann.

Am Spannendsten wird es bei den Tomaten. Sie haben gut Zuwachs, aber leider habe ich noch keinen Fruchtansatz entdeckt. Aber ich denke, der wird auch in den nächsten Tagen zum Vorscheinen kommen.

Die Tomaten kurz nach der Pflanzung!

Der Kirschbaum hat ordentlich Kirschen hängen. Das wird sicher wieder eine reichhaltige Ernte. Käsekuchen mit Kirschen ist damit gesichert. Auch frisch vom Baum schmecken sie köstlich. Neben den Kirschen sind noch kleinere Obstgehölze im Garten vertreten. Sie dienen eher dem Naschen für Zwischendurch. Bei jedem Rundgang durch den Garten landet das ein oder andere Obst in den Mund. Es ist unglaublich, wie schnell jetzt die Früchte wachsen und reif werden. Da muss man schnell sein, damit man was zum Naschen noch vorfindet.

Ich habe ja bereits in zwei Beiträgen „Ich liebe den Garten“ und „Der Garten steht in den Startlöchern“ erwähnt dass sich zum Kräuter-Turm ein weiterer Turm gesellt. Nach dem Aufbau im Frühjahr wurde er bepflanzt und alles wächst vor sich hin. Jedenfalls hat dieser Turm sehr gutes Entwicklungspotential. Auch hier bleibt es spannend. Natürlich, oh Wunder der Kräuter-Turm ist durch den Winter gekommen. Alles was ich im letzten Jahr neu bepflanzt hatte, ist wieder im vollem Wachstum. Seit seiner Entstehung sind einige Kräuter gekommen und sind nach kurzer Zeit wieder verschwunden. So ist nun mal.

Der neue Turm im Vordergrund. Im Hintergrund sieht man die beiden Hochbeete!

Kräuter-Turm nach überstandenen Winter. Einen schönen Wachstumsschub!

Besonders schön blühen die ganzen Stauden. Zwischen den Stauden sind noch einige andere Zierpflanzen gesetzt, die in den nächsten Wochen zu blühen beginnen. Es ist ein einzigartiges Farbenspiel. Man kommt in den Garten und entdeckt sofort neue Blüten. Für mich sind die unteren Bilder die Schönsten Gartenmomente!!

Das Entdecken innerhalb des Gartens ist das Größte. Vor allem wenn alles so schön erblüht!

Eure Sandra

Ein Beet im Schatten des Flieders!

Jede Veränderung im Garten braucht seine Zeit, so auch ein Beet, welches unter dem Flieder entstanden ist. Der Flieder blüht jedes Jahr einzigartig und traumhaft schön. Es ist immer wieder ein toller Blickfang im Garten. Leider sah es unter diesem tollen Flieder grauenhaft aus. Das musste ich unbedingt irgendwie ändern. So eine richtige Idee hatte ich nicht. Es war mir nur wichtig, dass es interessant und mit dem Flieder gut aussieht. Also machte ich mich ans Werk ohne einen richtigen Plan. Manchmal kommt mir eine Idee und das muss ich dann auch auch umsetzen,egal wie. Meine Chaostheorie funktioniert manchmal gut, aber manchmal auch nicht. Bei dem Beet hat es irgendwie nicht geklappt.

Es traten nicht bedachte, kleine Probleme auf. Der Boden war sehr steinig und voller, dicker, sowie feine Wurzeln durchzogen. Man hätte keine Pflanze wirklich rein pflanzen können. Also habe ich erstmal versucht den Boden aufzubereiten. Wurzeln soweit es ging entfernt, Unkraut fachgerecht gejätet und zum Schluss die steinige Bodenoberfläche bearbeitet. Zusätzlich bekam das Beet frische Erde in Form von Kompost und gutes Pflanzsubstrat. Somit war der erste Teil zur Entstehung des Beetes abgeschlossen. Der erste Schritt war auf wundersamer Weise geschafft.

Nun musste eine Abgrenzung her. Denn man sollte wirklich erkennen, dass es sich um ein Beet handelt. Es ist nämlich nicht sofort sichtbar im Garten, da es sich im hinteren Bereich befindet. Außerdem soll es sich als neuen Blickfang entwickeln. Von der Terrasse vor der Gartenlaube kann es sehr gut gesehen werden. Ich habe für die Begrenzung Steine in unterschiedlichen Größen zusammen gesammelt und dementsprechend hingelegt. Somit war die ganze Grundstruktur gegeben. Die Mühe hat sich sehr gelohnt.

Tja…die Bepflanzung war jedesmal ein Experiment!! Ich war mir gar nicht so sicher, welche Stauden oder einjährige Pflanzen den Weg ins Beet finden sollten. Nach langer Überlegung wurde es eine Mischung aus Verbenen und schattenliebenden Stauden. Meine selbstgestaltete Vogeltränke bekam auch noch einen schönen Platz. Für die erste Bepflanzung fand ich es total gut.

Aber nach einer Gartensaison haben wir irgendwie das Beet vergessen. Die schattenliebenden Stauden sind wieder gekommen in ihrer vollen Pracht. Warum wir es nicht mehr beachtet haben, dass wissen wir selber nicht. Ich vermute, dass andere Projekte letztes Jahr wichtiger waren. Daher bekam das Beet Rindenmulch und das war es dann auch schon wieder. Hinzu kam das wir es vergessen hatten zu bewässern. Durch den extrem Sommer im letzten Jahr irgendwie kein Wunder. Man wusste einfach nicht mehr, wie man alles am besten bewässert. Zu dem muss ich sagen, unsere Pumpe war nicht im Besten Zustand.

Jetzt ist die neue Gartensaison im vollen Gange und ich habe mir vorab das Beet als mein erstes Projekt im Garten vorzunehmen. Mir hat es irgendwie das Herz gebrochen, dass es nach einem Jahr gruselig aussah. Doch nun erstrahlt es im neuen Glanz. Mit frischer Erde und neuen Stauden wurde es ein Blickfang im Garten. Die neue Bepflanzung harmoniert perfekt mit dem Flieder. Zum Abschluss wird noch Rindenmulch drauf gestreut. Dann ist das Projekt wohl fürs Erste beendet.

Hoffentlich bleibt es jetzt so schön. Wäre schade wenn es wieder in der Versenkung verschwinden würde.

Eure Sandra