Bunte, fröhliche Frühlingstöpfe!

Meine Terrasse sieht in Moment ziemlich trostlos aus und ich finde sie farblos. Das ist eine gute Ausgangslage, den Winter endlich zu vertreiben und endlich wieder loszulegen. Ich brauche Farbe auf der Terrasse und das so schnell wie möglich.

Manchmal muss man einfach raus, um zu gärtnern, egal ob auf dem Balkon, im Garten oder auf der Terrasse. Es tut unsere Seele gut. Ich bin immer glücklich und kann durchatmen, wenn ich meine Blumentöpfe neu bepflanze und wieder in Szene setzen. Die bunten, fröhlichen Frühlingstöpfe müssen vom Wohnzimmer gut zu sehen sein. Das bringt dann automatisch gute Laune und ich kann perfekt in den neuen Tag starten. Außerdem ist das Wetter noch nicht so, dass man draußen sitzen kann und die vielen, farbenfrohen Frühlingstöpfe genießen. Daher muss erstmal der Anblick ausreichen.

In diesem Jahr habe ich mich für Hornveilchen, Stiefmütterchen, einer Kugel Primel, eine Neuheit Anemone, Bergenie, eine Iris und einer Küchenschelle entschieden. Ohne die Klassiker Stiefmütterchen und Hornveilchen geht es bei mir nicht. In Kombination mit modernen Frühjahrsblüher entsteht sicher ein atemberaubender Anblick. Nicht nur der Sommer kann sich vielfältig präsentieren, auch das Frühjahr hat in den letzten Jahren einige Neuheiten hinzugewonnen.

Die Blütenfarben sind lila, blau bis zum dunklen Rot ausgewählt. Ohne meine Lieblingsfarbe lila geht es einfach nicht. Auf den ersten Blick kann es vielleicht zu dunkel wirken, aber das finde ich nicht schlimm. Besonders gut, kommen die Blütenfarben natürlich im Sonnenlicht zur Geltung und dann wirken sie gar nicht mehr so dunkel. Die Pflastersteine sind in einem rötlichen Ton und das harmoniert perfekt mit Blau, Lila und Rot.

Jetzt muss nur noch das Wetter besser werden, damit die Bunten, fröhlichen Frühlingstöpfe bei einer Tasse Kaffee bewundert werden können.

Eure Sandra

Ideenreichtum für die nächste Topfgarten-Saison auf der Terrasse!

Die Terrasse präsentiert sich gerade in ihrem Winterkleid. Alles wächst ruhig vor sich hin oder tankt Kraft für die kommende Blütezeit. Einige Pflanzen lassen es sich unter dem Winterschutz gut gehen. Bei den Hortensien, sowie der Kletterhortensie kommen die Knospen für die bevorstehende Blüte ausdrucksvoll rüber. Das gesamte Bild wird durch die immergrünen Pflanzen zauberhaft ergänzt.

Der winterliche Blick!

Ich nutze die Zeit ohne das Gärtnern auf der Terrasse, um Ideen zu sammeln und daraus einen Plan zu erstellen. Das ist einfach gesagt als getan! Es sind ziemlich viele Ideen, die ich zur Zeit aufschreibe. Dabei fällt mir auf, dass es schon reichlich sind! Bei so einer Ansammlung von Ideen, merke ich gerade, dass der Platz nicht ausreichend wird, um alles umzusetzen.

Die Terrasse hat nur einen gewissen Platzbedarf, den ich für Pflanzen verwenden kann. Denn Sitzgelegenheiten müssen ja auch noch irgendwo hin und Spielmöglichkeiten für meinen Sohn auch.

Bei so vielen Ideen muss ich mir klar werden, welche Ideen umzusetzen sind und welche nicht. Das ist gar nicht so einfach. Eine Kombination zwischen Blumen, Kräuter, Obst und Gemüse wäre schön. Diese Kombination habe ich bereits in der letzten Gartensaison ausprobiert. Alles hat seinen Platz gefunden und mir sehr viel Freude bereitet.

Der Anbau der unterschiedlichen Arten erfolgt in Töpfe und in den beiden Obstkisten. In einer der beiden Obstkiste wird Gemüse kultiviert. Welche Gemüsearten es genau sein werden, weiß ich noch nicht. Auf jeden Fall pflanze ich wieder Tomaten an. Das hat im letzten Jahr hervorragend geklappt. Gerne möchte ich eine Miniaubergine anbauen. Eine kleine Gemüsevielfalt wäre sehr schön.

Eine Topfhimbeere und Erdbeeren wachsen bereits in ihren Gefäßen und ich hoffe, dass wir dieses Jahr ein bisschen mehr naschen dürfen. Die Kräuter haben schon einen Platz auf der Terrasse gefunden. Sie werden dekorativ aufgewertet und vielleicht durch den einen oder anderen Kräutertopf ergänzt. Es soll alles harmonisches aussehen!

Die Zierpflanzen werde ich jahreszeitlich in die Töpfe pflanzen. Die zweite Obstkiste muss unbedingt aufgehübscht werden. Man sieht ihr schon die Jahre der Nutzung an. Sie soll den Mittelpunkt der blühenden Pflanzen bilden, als eine Art Eyecatcher! Die anderen Töpfe werden ansehnlich drum herum gestellt. Mit Hilfe eines kleinen Gerüst können unterschiedliche Höhen erzielt werden. Die Höhenunterschiede sollen die Pflanzen in den richtigen Blickwinkel stellen. Konkret ist hier der Plan noch nicht.

Im Zusammenhang mit dem Grill möchte ich wieder eine Art Outdoor- Küchenbereich schaffen. Es ist mir im letzten Jahr schon ganz ordentlich gelungen.

Aber da sehe ich noch Verbesserungspotential. Frisch Gemüse direkt verarbeiten, macht sicher sehr viel Spaß vor allem für meinen neugierigen Sohn.

Bin schon ziemlich gespannt auf die neue Terrassen- Saison und hoffentlich kann ich meine Ideen und den Plan dafür umsetzen. Wahrscheinlich ändert sich im Laufe der Saison das ein oder andere noch. Es bleibt spannend!

Eure Sandra

Winterliche, weihnachtliche Terrasse!

Meine erste Saison als Terrassen-Gärtnerin ist jetzt vorbei und daher möchte ich zum Abschluss noch einen schönen Einblick in die winterliche, weihnachtliche Terrasse geben. Nicht nur die Wohnung wird in ein Weihnachtszauber versetzt, sondern auch draußen. Zusammen mit den Pflanzen, die sich in der Winterruhe befinden, entsteht eine harmonische Kombination. Bereits seit Herbstbeginn habe ich mir Gedanken gemacht, wie sich Winter und Weihnachten auf der Terrasse begegnen können. Es war eher eine chaotische Ideensammlung, wie sie oft!

Nun ist es endlich soweit und aus der chaotischen Ideensammlung entstand ein harmonisches Zusammenspiel. Der zentrale Mittelpunkt bilden die vier Lichterketten, die im Kreis aufgehängt wurden. Sie bringen in der Dämmerung die gesamte Terrasse und das angrenzende Beet zum Strahlen. Die Lichter verleihen der Terrasse eine gewisse Gemütlichkeit und das bei jedem Wetter (so wirklich Winter Wonderland ist es noch nicht, wo bleibt der Schnee???).

Mit einer Tasse Glühwein und das gemütliche Zusammensein werden wir in diesem Jahr den Heiligenabend auf der Terrasse beginnen und ohne die schönen Lichterketten würde garantiert irgendwas fehlen.

Natürlich nehmen die Lichterketten ihren Betrieb erst in der abendlichen Dämmerung auf. Daher kreierte ich eine Dekoration, die sich am Tage in Szene setzen konnte und mit den winterlichen Pflanzen/ Sträuchern harmonierte. Statt neue, gekaufte Weihnachtsartikel setzte ich auf bereits vorhandene Weihnachtsdekorationen. Falls sie dann zu Bruch gingen, wäre es nicht schlimm. Einen genauen Plan hatte ich nicht! Das Regal, welches im Sommer für Gläser, Tassen und Grillwerkzeuge genutzt wurde, bildete den zentralen Mittelpunkt der weihnachtlichen Dekoration. Ich habe alles verwendet, was mir so gefallen hat und wo ich mir sicher war, dass es gut zusammen passt. Im unteren Bild präsentiere ich euch das Endergebnis.

Ein großer Nikolaus-Schuhe, dekoriert mit Tannenzweige und Lichterkette dient als Tannenbaum!

Zwischen der Kletterhortensie und dem Kübel mit Lavendel – Kübel mit der Himbeere hängen zwei, selbstgemachte Girlanden (Anleitung im DIY-TIPP Dezember).

Beim Winterschutz setze ich nicht nur auf die Abdeckungen, sondern verwende auch Tannenzweige. Sie passen hervorragend in das Bild der winterlichen Terrasse und in die Weihnachtszeit auch. Durch ihr frisches Grün wirkt die gesamte Terrasse ein kleines Stück heller.

Neben der weihnachtlichen Dekoration zeigt sich die Terrasse, trotz der kalten Jahreszeit in einen attraktiven, winterlichen Kleid. Die verblühten Hortensien erstrahlen in der winterlichen Sonne zu einem neuen Bild. Eine prima Ergänzung ergibt sich durch den Efeu und anderen immergrüne Pflanze.

Ein schöner, winterliche Ecke mit der Skimmie, Gräsern, Heide, Scheinbeere und dem verblühten Sedum! Durch den Efeu kommen die anderen Pflanzen attraktiv zur Geltung!

Ich wünsche euch eine besinnliche Zeit!

Eure Sandra

Die herbstliche, gemütliche Terrasse!

Jetzt ist der Herbst da! Die Garten-und Balkonsaison ist fast zu Ende. Viele von Euch machen die letzten Arbeiten im Garten, auf dem Balkon oder auf der Terrasse! Die letzte große Aufgabe für dieses Jahr war, dass Anlegen eines kleines Beetes (siehe Beitrag: „Ein neues Beet für die Terrassen-Gärtnerin“). Kaum zu glauben, dass die sonnigen, warmen Tage auf der Terrasse zu Ende sind.

Die Kübel haben eine schöne Herbstbepflanzung bekommen. Im Sonnenlicht erstrahlt alles und vertreibt die Gedanken an die kalte Jahreszeit. Nicht nur die Kübel präsentieren sich im Herbstgewandt, sondern auch die Gehölze, die im angrenzenden Beet ihren Standort haben. Allen voran die Hortensien! Es ist schön anzusehen, wie sich das Laub der Kletterhortensie verfärbt und sich so langsam verabschiedet.

Die Kletterhortensie im Wandel der Jahreszeit. Zwischen den verwelkten Blättern und Blüten entdeckt man noch sehr schöne, grüne Blätter!

Das macht auf eindrucksvoller Weise den Wechsel der Jahreszeiten deutlich. Besonderes toll ist, wie sich die Terrasse in den unterschiedlichen Farben und dem Licht darstellt. Mit einer Tasse Kaffee, warm angezogen kann man sich dieses tolle Zusammenspiel einfach genießen. Dabei entstehen schon Pläne für die nächste Saison.

Spätblühende Stauden, immergrüne Gehölze und die Gräser machen den Herbst auf der Terrasse perfekt. Sie bilden zusammen ein sehr harmonisches Bild. Die abgeblühten Blüten sind auch weiterhin attraktiv und das macht sie zu besonderen Highlight auf der Terrasse.

Der Sedum blüht ab September und läutet den Herbst ein. In Ergänzung mit der Skimmie und dem Gras im Hintergrund ein absoluter Hingucker. Das Farbzusammenspiel ist hier gut gelungen, ohne dass ich es geplant habe.

Die Skimmie im Vordergrund, im Hintergrund der Sedum und das Gras. Durch die Steine des Wasserspiels eine prima Ergänzung im gesamt Bild!

Die komplette Zusammenstellung der Stauden, Gräser und den herbstlichen, bepflanzten Gefäße ist mir optimal gelungen. Vielleicht habt ihr die ein oder andere Idee durch meine herbstliche, gemütliche Terrasse gefunden oder entwickelt. Zum Pflanzen ist es noch nicht zu spät.

Eure Sandra

Ein neues Beet, dass nächste Highlight der Terrassen-Gärtnerin!

Bereits im Terrassen-Tagebuch für den Monat Oktober habe ich euch geschrieben, dass ein kleines neues Beet am Rand der Terrasse entstehen soll. Der dafür vorgesehene Abschnitt hat mir von Beginn an, optisch überhaupt nicht gefallen. Das Potenzial zu einem einmaligen Blickfang war von Beginn an da. Eine ansprechende Idee musste her, ohne das der Charakter verloren geht.

Für den Sommer wollte ich es mir so einfach, wie möglich gestalten. Denn viel Zeit konnte ich noch nicht in die Gestaltung investieren. Der Pflegeaufwand sollte so gering ausfallen, aber gleichzeitig einen schönen Blickfang bilden. So mein erster Grundgedanke! Daher kam die erste Idee: einfach die störenden Gewächse zu entfernen und den angrenzenden Euonymus (Spindelstrauch) zu kürzen. Am Rand wuchs ein Gras, welches einen kleinen Teil der Terrasse schon besiedelt hatte. Dieses Gras habe ich auch erstmal eingekürzt. So ist auf schnelle und einfache Weise ein kleines Beet entstanden. Der Boden ist/war nicht optimal, daher wurde er mit Pflanzerde ausgebessert. Für die erste Bepflanzung habe ich einfach eine Blumenwiese ausgesät. Optimal war diese Lösung nicht, aber für den Sommer erstmal in Ordnung.

Das kleine Beet in seinem ersten Aussehen im Sommer. Die Blumenwiese hat sich leider nicht so entwickelt, wie ich es mir vorgestellt habe.

Die Planung für den Oktober gingen los und die Entstehung des Beetes rückte in den Vordergrund. Meine Pläne dafür, sind sehr vielfältig und ideenreich. Der Spindelstrauch sollte mit integriert, als eine Art der Abgrenzung. Das Gras wollte ich entfernen und vielleicht an einen neuen Platz anwachsen lassen. Für das Frühjahr war der Plan Tulpenzwiebeln zu setzen. Im Weiteren wollte ich noch Herbstpflanzen Pflanzen, damit das Beet jetzt schon optisch ein Blickpunkt bildet. So der Plan!

Das Anlegen des Beetes:

Die Blumenwiese wurde entfernt und der Spindelstrauch nochmal ordentlich am Rand geschnitten. Das Gras ist wie geplant ausgegraben und schöne, ansehnliche Graspflänzchen fanden an der Vogeltränke einen neuen Platz zum Gedeihen.

Die kleinen Graspflänzchen an ihrem neuen Platz. In Kombination mit dem Gras, der Glockenblume und der Vogeltränke bildet es ein schönen Blickpunkt!

Der Boden stellte eine kleine Herausforderung dar. Er ist ziemlich durchwurzelt von den unterschiedlichen Gewächsen. Mir war von Beginn an klar, dass ich diese Wurzeln nur unterdrücken und nicht vollständig entfernen kann. Daher befreite ich den Boden soweit von den Wurzeln, wie es möglich war. Es konnte relativ viel entfernt werden, obwohl es einige Zeit gedauert hat. Aber der Aufwand lohnt sich!

Das Beet nach der Grundreinigung!

Damit die Pflanzen dort wachsen können, kam ein gutes Substrat drauf. Es dient zur Bodenverbesserung. Um einen guten Boden zu bekommen, ist es wichtig ein gutes Pflanzensubstrat zu benutzen. Nachdem der Boden in einen guten Zustand gebracht ist, kann die Bepflanzung losgehen.

Mit dem frischen Substrat kann eine Bepflanzung geplant werden!

Eine endgültige Bepflanzung wird erst im nächsten Jahr kommen. Damit es aber nicht leer aussieht, habe ich ein paar Herbstpflanze gesetzt und für das Frühjahr Tulpenzwiebeln. Für den Anfang eine ansehnliche Lösung! Damit das neue Beet mit dem großen Beet gut zusammen passt, habe ich auch hier zur Verschönerung Rindenmulch verteilt.

Der Grundaufbau ist abgeschlossen und jetzt kann es an die Details gehen.

Pläne für das nächste Jahr?

Eine Dauerbepflanzung passt zu diesem kleinen Beet nicht. Ich möchte eine jahreszeitliche, abwechslungsreiche Bepflanzung vornehmen. Zwar ist der Pflegeaufwand größer, aber so bleibt es dauerhaft ein Blickfang. Es soll ein Zusammenspiel zwischen dem Beet und der Kletterhortensie entstehen, so meine Vorstellung.

Ein kleines Projekt, welches sich in nächster Zeit entwickeln wird.

Eure Sandra