Bereits im Terrassen-Tagebuch für den Monat Oktober habe ich euch geschrieben, dass ein kleines neues Beet am Rand der Terrasse entstehen soll. Der dafür vorgesehene Abschnitt hat mir von Beginn an, optisch überhaupt nicht gefallen. Das Potenzial zu einem einmaligen Blickfang war von Beginn an da. Eine ansprechende Idee musste her, ohne das der Charakter verloren geht.

Für den Sommer wollte ich es mir so einfach, wie möglich gestalten. Denn viel Zeit konnte ich noch nicht in die Gestaltung investieren. Der Pflegeaufwand sollte so gering ausfallen, aber gleichzeitig einen schönen Blickfang bilden. So mein erster Grundgedanke! Daher kam die erste Idee: einfach die störenden Gewächse zu entfernen und den angrenzenden Euonymus (Spindelstrauch) zu kürzen. Am Rand wuchs ein Gras, welches einen kleinen Teil der Terrasse schon besiedelt hatte. Dieses Gras habe ich auch erstmal eingekürzt. So ist auf schnelle und einfache Weise ein kleines Beet entstanden. Der Boden ist/war nicht optimal, daher wurde er mit Pflanzerde ausgebessert. Für die erste Bepflanzung habe ich einfach eine Blumenwiese ausgesät. Optimal war diese Lösung nicht, aber für den Sommer erstmal in Ordnung.

Das kleine Beet in seinem ersten Aussehen im Sommer. Die Blumenwiese hat sich leider nicht so entwickelt, wie ich es mir vorgestellt habe.

Die Planung für den Oktober gingen los und die Entstehung des Beetes rückte in den Vordergrund. Meine Pläne dafür, sind sehr vielfältig und ideenreich. Der Spindelstrauch sollte mit integriert, als eine Art der Abgrenzung. Das Gras wollte ich entfernen und vielleicht an einen neuen Platz anwachsen lassen. Für das Frühjahr war der Plan Tulpenzwiebeln zu setzen. Im Weiteren wollte ich noch Herbstpflanzen Pflanzen, damit das Beet jetzt schon optisch ein Blickpunkt bildet. So der Plan!

Das Anlegen des Beetes:

Die Blumenwiese wurde entfernt und der Spindelstrauch nochmal ordentlich am Rand geschnitten. Das Gras ist wie geplant ausgegraben und schöne, ansehnliche Graspflänzchen fanden an der Vogeltränke einen neuen Platz zum Gedeihen.

Die kleinen Graspflänzchen an ihrem neuen Platz. In Kombination mit dem Gras, der Glockenblume und der Vogeltränke bildet es ein schönen Blickpunkt!

Der Boden stellte eine kleine Herausforderung dar. Er ist ziemlich durchwurzelt von den unterschiedlichen Gewächsen. Mir war von Beginn an klar, dass ich diese Wurzeln nur unterdrücken und nicht vollständig entfernen kann. Daher befreite ich den Boden soweit von den Wurzeln, wie es möglich war. Es konnte relativ viel entfernt werden, obwohl es einige Zeit gedauert hat. Aber der Aufwand lohnt sich!

Das Beet nach der Grundreinigung!

Damit die Pflanzen dort wachsen können, kam ein gutes Substrat drauf. Es dient zur Bodenverbesserung. Um einen guten Boden zu bekommen, ist es wichtig ein gutes Pflanzensubstrat zu benutzen. Nachdem der Boden in einen guten Zustand gebracht ist, kann die Bepflanzung losgehen.

Mit dem frischen Substrat kann eine Bepflanzung geplant werden!

Eine endgültige Bepflanzung wird erst im nächsten Jahr kommen. Damit es aber nicht leer aussieht, habe ich ein paar Herbstpflanze gesetzt und für das Frühjahr Tulpenzwiebeln. Für den Anfang eine ansehnliche Lösung! Damit das neue Beet mit dem großen Beet gut zusammen passt, habe ich auch hier zur Verschönerung Rindenmulch verteilt.

Der Grundaufbau ist abgeschlossen und jetzt kann es an die Details gehen.

Pläne für das nächste Jahr?

Eine Dauerbepflanzung passt zu diesem kleinen Beet nicht. Ich möchte eine jahreszeitliche, abwechslungsreiche Bepflanzung vornehmen. Zwar ist der Pflegeaufwand größer, aber so bleibt es dauerhaft ein Blickfang. Es soll ein Zusammenspiel zwischen dem Beet und der Kletterhortensie entstehen, so meine Vorstellung.

Ein kleines Projekt, welches sich in nächster Zeit entwickeln wird.

Eure Sandra

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