Spinnmilben und ihre Gegenspieler in meinem Kräuterparadies!

Anmerkung: Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung für die Firma Sautter und Stepper. Alle Bilder wurden von Sandra Harmel fotografiert.

In diesem Jahr habe ich mich intensiv mit der Kultivierung von unterschiedlichen Kräuter beschäftigt. Leider musste ich feststellen, dass Spinnmilben mein Kräuterparadies auch sehr mögen. Der Spinnmilben- Befall trat nicht nur auf meiner Terrasse auf, sondern auch an den Kräutern in der Küche.

Nach Rücksprache mit Herrn Sautter war klar, dass zwei Raubmilben- Arten (Amblyseius californicus und Phytoseiulus persimilis) zum Einsatz kommen werden. Die eine Raubmilben-Art (Phytoseiulus persimilis) würde drinnen ausgebracht, um dort meinen Spinnmilben- Befall zu regulieren. Somit kam die andere Raubmilben-Art im Außenbereich zum Einsatz.

Wirkung von Phytoseiulus persimilis im Indoor- Kräutergarten!

Mein Indoor-Kräutergarten besteht hauptsächlich aus rotem Basilikum, grüner Basilikum (klassische Sorte), Zimtbasilikum und Petersilie. Komischerweise hatte die Petersilie keine einzige Spinnmilbe auf. Also habe ich die Raubmilbe auf dem Basilikum ausgebracht. Wichtig ist, bei der Ausbringung, dass die Flasche erst am Einsatzort geöffnet wird. Ich habe die Raubmilbe direkt in den Basilikum gestreut. So wird direkt die Spinnmilbe von der Raubmilbe in ihre Grenzen gebracht.

Nach zwei Wochen war der Spinnmilben-Befall fast beseitigt. Ich habe nur noch vereinzelt, eine kleine Spinnmilbe gesehen. Mit der Zeit konnte ich überhaupt nichts mehr finden.

Eine hundertprozentige Wirksamkeit ist somit erzielt. Die Anwendung für den Innenbereich ist sehr zu empfehlen!

Anwendung von Amblyseius californicus auf der Terrasse mit Hilfe der BioBoxen!

Das Kräuterparadies auf der Terrasse hatte einen mittleren bis starken Befall durch die Spinnmilben. Hauptsächlich meine selbstgezogene Zitronenmelisse war betroffen. Mit Anwendung der zweiten Raubmilben-Art wollte ich die Spinnmilbe in ihre Schranken weisen. Draußen sind die Witterungsbedingungen sehr unterschiedlich, was sich auf die Wirkung der Raubmilbe auswirken kann. Daher gibt es die Möglichkeit, die Raubmilben in sogenannte BioBoxen zu bringen und somit gezielt in die betroffene Pflanze zu setzen. Dadurch wird die Raubmilbe geschützt und kann sehr genau die Spinnmilbe bekämpfen. Die BioBoxen sind einfach zusammenzubauen und können leicht in den Pflanzenbestand gehängt werden.

Nach zwei Wochen führte ich die erste Kontrolle durch und wurde Positiv überrascht. Die Spinnmilbe war fast verschwunden. Es waren sehr gesunde Kräuter zu sehen, die neue Austriebe bilden. Ich war völlig perplex von den guten Ergebnis!!

Mein persönliches Fazit!

Beide Raubmilben- Arten haben sehr gut gegen die Spinnmilbe gewirkt. Die Anwendung ist einfach durchzuführen, mit Hilfe der selbsterklärenden Anleitung. Eure Sandra

Einsatz von Florfliegen-Larven in Form der ChrysoCards im Garten und auf der Terrasse!

Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung für die Firma Sautter und Stepper! Anmerkung alle Bilder wurden von Sandra Harmel fotografiert!

Der Einsatz der neu entwickelten ChrysoCards von Sautter und Stepper habe ich bereits im Innenbereich getestet (Unter dem folgenden Link findet ihr den entsprechenden Beitrag:https://sandrasgartenwelt.blog/2020/03/18/chrysocards-fuer-den-innenraum/) . Das Ergebnis war sehr gut. Nun stellte ich mir die Frage, funktionieren sie auch im Garten und auf der Terrasse. Die Ausgangssituation war ein Befall durch Blattläuse.

So bekommt ihr sie von der Firma Sautter und Stepper zugestellt. Luftdicht verschlossen, so dass die Florfliegen-Larven nicht vorher schlüpfen

Die Ausgangssituation im Garten und auf der Terrasse!

Die Rosen im Garten und die Tomaten, Topfhimbeere auf der Terrasse zeigten einen starken Befall auf. Andere Pflanzen waren nur leicht Befallen. Für die Anwendung der ChrysoCards eine gute Vorraussetzung.

Meine Erwartungen!

Da die ChrysoCards mich im Innenraum überzeugt haben, hoffte ich dass sie im Außenbereich genauso ihre Wirkung zeigen. Die Anwendung erfolgt ganz einfach. Sie werden direkt in die befallene Pflanze gehängt. Der Arbeitsaufwand dafür ist somit ziemlich gering. Das Wetter war ziemlich schwankend, daher war ich unsicher, ob die Florfliegen-Larven aktiv genug sind, um die Blattläuse in Schacht zu halten. Ich fand es spannend und hoffte, dass die Blattläuse verschwinden würden.

ChrysoCards in den jungen Tomatenpflanzen.
In unseren großen Hochbeet sind mehrere ChrysoCards zum Einsatz gekommen.

Florfliegen-Larven vermindern die Blattläuse!

Die Überschrift passt hervorragend zum Ergebnis. Meine Erwartungen wurden erfolgreich erfüllt. Der Einsatz von Florfliegen-Larven in Form der kleinen ChrysoCards lohnt sich garantiert. Bereits beim ersten Auftreten der Blattläuse können die ChrysoCards eingesetzt werden, um so eine Verminderung des Befalls zu erreichen. Ich konnte keine Blattläuse mehr finden, weder im Garten, noch auf meiner Terrasse. Ein wirkungsvoller Einsatz von Nützlingen.

Eure Sandra

ChrysoCards für den Innenraum!

Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung für Sautter und Stepper! Anmerkung: Alle Bilder wurden von Sandra Harmel fotografiert und bearbeitet!

Nicht nur im Sommer gibt es Probleme mit Schädlingsbefall, auch im Innenraum treten Blattläuse, Spinnmilben und Co. auf. Meistens geschieht dieses in den Wintermonaten. Im Innenraum finde ich eine biologische Eindämpfung genauso sinnvoll, wie im Garten oder auf der Terrasse. Dafür hat die Nützlingsfirma Sautter und Stepper das passende Produkt entwickelt. Florfliegen auf kleinen ChrysoCards. Ich habe dieses einfache, praktische Produkt in meiner Wohnung getestet und möchte euch gerne über meine Erfahrung berichten.

Die Ausgangssituation:

Ich hatte bei meinen Zimmerpflanzen den Verdacht das ein Schädlingsbefall vorliegt. Zwar konnte ich keine Blattläuse oder andere Schädlinge entdecken, aber die Blätter zeigten kleinere Symptome. In Rücksprache mit Herrn Sautter beschlossen wir, dass ich die neu, entwickelten ChrysoCards ausprobieren sollte.

Das Produkt!

Die ChrysoCards sind sehr klein und dadurch fallen sie innerhalb der Grünpflanze kaum auf. In dem Lieferumfang sind 16 Kärtchen mit einer verständlichen Anleitung. Die Ausbringung der Kärtchen ist sehr einfach und ohne großen Zeitaufwand schnell durchgeführt. Sie werden in die Grünpflanze gehängt und sofort kann die Florfliege ihre Arbeit aufnehmen. Mindestens für zwei Wochen sollten die ChrysoCards an der Grünpflanze hängen.

So werden die ChrysoCards bei euch ankommen!
Die übersichtliche Anleitung zur Anwendung der ChrysoCards!
Das Kärtchen mit dem Nützling an meinem Ficus.

Ergebnis!

Die Kontrolle und Beendigung der Testung erfolgte 5.Wochen nach der Ausbringung. Nach gründlicher Untersuchung der einzelnen Grünpflanzen, konnte ich keinen Schädlingsbefall mehr erkennen. Die Grünpflanzen zeigen sich gesund und vital. Die Florfliege hat ganze Arbeit geleistet. Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis.

Nach ca. 5 Wochen

Fazit!

Sautter und Stepper haben ein gutes, praktisches Produkt entwickelt,mit einer hohen Wirksamkeit. Die Wirksamkeit ist trotz der unterschiedlichen Temperaturen in den einzelnen Räumen gut. Der Schädlinsbefall wurde komplett bekämpft und das auf einfache, biologische Weise.

Eure Sandra

Anwendung von Gelb-und Blautafeln!

(unbezahlte Werbung für Sautter und Stepper)

Anmerkung: Alle Bilder wurden von Sandra Harmel fotografiert und bearbeitet!

Eure Pflanzen zeigen Symptome, die auf einen Schaderreger hindeuten können. Aber ihr könnt nicht genau feststellen, welcher Schaderreger eure Pflanzen heimgesucht haben. Einige Schädlinge sind sofort erkennbar, wie zum Beispiel die Blattläuse oder Spinnmilben. Bei anderen Schädlingen gibt es Symptome, aber der eigentliche Schaderreger wird nicht gesehen. Mit Hilfe von Gelb-und Blautafeln kann überprüft werden, welcher versteckte Schaderreger sich in euren Pflanzen zu schaffen macht. Eine einfache Methode, die ohne großen Aufwand eingesetzt werden kann.

Zusammen mit der Firma Sautter und Stepper habe ich ein Monitoring mit Gelb-und Blautafeln auf meiner Terrasse durchgeführen und wird in der nächsten Gartensaison auch im Garten fortgesetzt.

Die Ausgangssituation:

Bei der Betrachtung meiner bepflanzten Kübel und die Pflanzen im Beet zeigten sich Stellen, die vermutlich von einem Schaderreger stammen können. Aber um welchen Schaderreger es sich handelte, wusste ich nicht.

Das Schadbild am Majoran. Helle Punkte zieren die Blätter.

Daher beschloss ich, dass eine Überprüfung mit Gelb-und Blautafeln eine sinnvolle Lösung darstellt. In Rücksprache mit Herrn Sautter wurde eine erste Überprüfung geplant und umgesetzt. Denn die Gartensaison neigte sich bereits dem Ende zu.

Anwendung der Gelb-und Blautafeln:

Die Gelb-und Blautafeln sind mit Leim bestrichen, wodurch die fliegenden Schaderreger an den Tafeln dann kleben bleiben. Daher die Gelb-und Blautafeln an dem gelochten Rand vorsichtig festhalten. Mit Hilfe von Draht werden sie in Höhe des Pflanzengifpfels befestigt.

Kontrolle:

Eine regelmäßige Kontrolle der Gelb-und Blautafeln sollte erfolgen. Denn nur dadurch, kann festgestellt werden, ob sich fliegende Schaderreger in den Pflanzen befinden. Meine erste Kontrolle habe ich nach zwei Tagen durchgeführt. Für ein regelmäßiges Monitoring ist es zu empfehlen, die Gelb-und Blautafeln zu erneuern. Die alten Gelb-und Blautafeln bleiben im Bestand hängen. Ansonsten kann ein Wechsel alle 6 Monate erfolgen, da die Keimtafeln nicht austrocknen. Dies hat mir die Firma Sautter und Stepper mitgeteilt. Ich habe ein regelmäßiges Monitoring durchgeführt und daher einen wöchentlichen Wechsel vorgenommen.

Ein Zwischenergebnis:

Nach meinen regelmäßigen Kontrollen konnte ich keinen Befall an fliegenden Schaderreger feststellen. Die Anwendung der Gelb-und Blautafeln ist sehr einfach und schnell umzusetzen. Damit ein Schädlingsbefall frühzeitig erkannt wird, ist es zu empfehlen, ein dauerhaftes Monitoring mit Gelb-und Blautafeln durchzuführen. In der nächsten Gartensaison wird es fortgeführt.

Eure Sandra

Projekt: Düngung von Pflanzen!

(unbezahlte Werbung) Zusammenarbeit mit Compo

Anmerkung: Alle Bilder wurden von Sandra Harmel fotografiert und bearbeitet.

Für ein gesundes Wachstum der Sommerblumen sind Wasser, Licht, ein gutes Substrat und entsprechende Nährstoffe die Grundvoraussetzung. Damit die Sommerblumen uns mit ihrer Blütenpracht erfreuen, müssen wir ihnen diese Grundvoraussetzungen erfüllen.

Die Ausgangssituation:

Meine Pflanzen auf der Terrasse sahen zu Beginn der Gartensaison nicht besonders gut aus. Ich hatte das Gefühl als wenn sie das Wachstum eingestellt hätten. Der erste Gedanken war, dass der Standort nicht optimal war. Nach einigen Umstellungen der Pflanzkübel stellte sich heraus, dass es nicht die Ursache war. Die weiteren Überlegungen brachten mich dazu, dass ihnen die entsprechenden Nährstoffe fehlen. Ihr Vorrat an Nährstoffen, welche sie aus dem Substrat bezogen haben, war nach ca.8 Wochen verbraucht. Eine Düngung wurde fällig, damit neue Nährstoffe zur Pflanze gelangen. Aus dieser Problematik ist ein Projekt in Rücksprache mit Compo entstanden.

Die Ausgangssituation war klar. Meine Pflanzen brauchen Nährstoffe, die sofort verfügbar sind. Das bedeutet, sobald der Dünger in die Erde gelangt, müssen die Nährstoffe über die Wurzeln in die komplette Pflanze verteilt werden. Zusammen mit Compo wurde beschlossen, dass für diese Situation der Einsatz von Flüssigdüngern sinnvoll ist. Auf meiner Terrasse wachsen nicht nur Zierpflanzen, sondern auch Obst und Gemüse. Daher wurden zwei Dünger eingesetzt. Ihre Zusammensetzung entspricht der jeweiligen Pflanzengruppe. So das die Nährstoffversorgung den Bedürfnissen der Zierpflanzen und des Obst und Gemüses angepasst ist.

Die Durchführung des Projekts:

Zum Start des Projektes war die Ausgangssituation bekannt und daraus sind zusätzliche Ausgangsfragen entstanden. Diese Ausgangsfragen wollte ich innerhalb der Anwendung der Dünger beantworten.

Die Ausgangsfragen:

  1. Anwendung von Flüssigdüngern
  2. Wie wird richtig gedüngt?
  3. Wie oft muss ich düngen?

Die Anweisungen bei anderen Herstellern ist unterschiedlich auf den entsprechenden Flaschen. Jeder Hobbygärtner sollte klare Anweisungen, besonders bei den Mengenangaben vorfinden. Denn eine falsche Anwendung von Düngern kann sichbare Schäden an den Pflanzen hervorrufen . In Form von hellen Blättern (Mangel an Nährstoffen) oder von extrem braunen Flecken (Überdüngung, Pflanze hat zu viele Nährstoffe bekommen). Bei den Produkten von Compo ist die Anweisung einfach zu Lesen und verständlich erklärt. Sie befindet sich direkt auf der Flasche und der Anwender muss nicht suchen. Die Mengenangaben sind in einer Tabelle gut übersichtlich dargestellt. Man kann genau schauen, wie viel Dünger auf wieviel Wasser benötigt wird, ohne eine komplizierte Rechnung vorzunehmen. Somit war die erste Frage vor der ersten Anwendung geklärt.

Die tabellarische Übersicht der Menge stellt eine große Hilfe dar, die jeder Anwender nutzen sollte. Nach den ersten Wassergaben wusste ich ungefähr, wie viel jeder Kübel an Wasser benötigt. Die größte Anzahl an Pflanzen in den Kübeln nehmen die Zierpflanzen ein. Daraus ließ sich schließen, dass hier eine größere Menge Wasser zusammen kommt und folglich mehr Dünger. Obst und Gemüse sind zusammen nur drei Kübel gewesen. Der Dünger für Obst und Gemüse hat in der tabellarischen Übersicht andere Angaben stehen als Blumendünger. Für eine genaue Umsetzung der angegebenen Menge habe ich das Wasser mit Hilfe eines Glases abgemessen und eine Gießkanne geschüttet. Innerhalb der Verschlusskappe sind nummerierte Erhöhungen, die für die Menge Dünger stehen. Zum Beispiel Blumendünger: In der Gießkanne befinden sich 3Liter Wasser, dass bedeutet der Dünger wird bis auf Position 3 gefüllt. Eine sehr einfache Abmessung. Wasser und Dünger vermischen sich sofort nach dem zusammen füllen.

Die tabellarische Übersicht der Düngermenge von dem Dünger für die Blumen (oberes Bild) und für Obst und Gemüse (unteres Bild).

Das Abmessen des Düngers!

Laut Herstellerangaben sollte eine Bewässerung mit Dünger 1-2 Mal pro Woche erfolgen. Obst und Gemüse bekommen nur 1Mal die Woche. Der Zeitraum beträgt von März bis September. Von Oktober bis Februar wird nicht gedüngt. In der Zeit verbrauchen die Pflanzen wegen des geringen Lichtangebot weniger Nährstoffe.

Meine Pflanzen zeigten nach den ersten beiden Behandlung mit Dünger sichtbar Besserung auf. Als zentrales Beispiel dient die Strohblume. Von Mai bis Mitte Juni zeigt die Strohblume keinen Blütenansatz, erst nach den Düngergaben kamen die ersten Knospen zum Vorschein. Nach kurzer Zeit war endlich die erste Blüte in ihrer Pracht zu bewundern. Daraus konnte ich schließen, dass die Strohblume mit Hilfe der zugefügten Nährstoffe ihre Blütenbildung verstärkte.

In der oben abgebildeten Tabelle habe ich für euch meine Düngergaben detailliert aufgeschrieben. Als kleine Unterstützung, damit ihr in etwa einen Richtwert habt.

Mein persönliches Fazit:

Ich kann die Zugabe von Flüssigdüngern nur empfehlen. Man tut den Pflanzen etwas Gutes zur Unterstützung ihrer Wachstums und der Blüten- und Fruchtbildung. Die leichte Anwendung der Flüssigdünger von Compo ermöglichen ohne große Schwierigkeiten die Düngung eurer Pflanzen.

Eure Sandra